Pro-Rapidol 8h aktiv 665 mg - Retardtabletten

Abbildung Pro-Rapidol 8h aktiv 665 mg - Retardtabletten
Wirkstoff(e) Paracetamol
Zulassungsland Österreich
Hersteller GlaxoSmithKline
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N02BE01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Analgetika und Antipyretika

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Pro-Rapidol 8h aktiv enthĂ€lt den schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkstoff Paracetamol. Der Wirkstoff wird aus Pro-Rapidol 8h aktiv 665 mg – Retardtabletten verzögert („retardiert“) freigesetzt, was die Wirkdauer verlĂ€ngert. Daher werden Retardtabletten in grĂ¶ĂŸeren ZeitabstĂ€nden eingenommen als schnellfreisetzende Tabletten.

Pro-Rapidol 8h aktiv wird angewendet bei:

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

PRO-RAPIDOL 8H AKTIV darf nicht eingenommen werden bei:

  • wenn Sie ĂŒberempfindlich (allergisch) gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile von Pro-Rapidol 8h aktivsind
  • wenn Sie an einer schweren BeeintrĂ€chtigung der Leberfunktion leiden
  • wenn Sie an einer bestimmten erblich bedingten Stoffwechselstörung leiden (Mangel an Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase)
  • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind

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Besondere Vorsicht bei der Einnahme von PRO-RAPIDOL 8H AKTIV ist erforderlich:

  • bei ĂŒbermĂ€ĂŸigem Alkoholgenuss (VerstĂ€rkung der leberschĂ€digenden Wirkung)
  • wenn Sie an einer BeeintrĂ€chtigung der Leberfunktion leiden, wie zum Beispiel LeberentzĂŒndung oder einer angeborenen Erkrankung mit Gelbsucht (Gilbert- Syndrom)
  • bei Nierenfunktionsstörung (siehe Abschnitt 3)
  • bei chronischer Fehl- bzw. UnterernĂ€hrung
  • bei Auftreten bestimmter Harnsteine (durch Vermehrung von OxalsĂ€ure im Harn)

Da in diesen FÀllen Àrztliche Kontrolle wÀhrend der Anwendung von Pro-Rapidol 8h aktiv erforderlich ist, informieren Sie bitte gegebenenfalls den Arzt entsprechend.

Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, muss sichergestellt werden, dass gleichzeitig eingenommene Medikamente kein Paracetamol enthalten.

Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann zu NierenschĂ€den und sehr schweren LeberschĂ€den fĂŒhren. Die Gabe eines Gegenmittels muss dann so rasch wie möglich erfolgen (siehe Abschnitt 3).

Allgemeine Hinweise zu Schmerzmitteln:

Mögliche Begleiterkrankungen

Bei Weiterbestehen von Fieber, Anzeichen einer (Zweit-)Infektion oder Anhalten der Beschwerden ĂŒber mehr als drei Tage, ist Ă€rztliche Kontrolle erforderlich.

Schmerzmittelkopfschmerz

Bei lĂ€ngerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemĂ€ĂŸem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels

NierenschÀdigung

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmĂ€ĂŸige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften NierenschĂ€digung mit dem Risiko eines Nierenversagens fĂŒhren.

Absetzen von Schmerzmitteln

Bei abruptem Absetzen nach lĂ€ngerem hoch dosiertem (nicht bestimmungsgemĂ€ĂŸen) Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie MĂŒdigkeit, Muskelschmerzen, NervositĂ€t und vegetative Symptome (wie z.B. Schweißneigung, SchwindelgefĂŒhl, Zittern, Herzklopfen). auftreten. Diese Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne Ă€rztlichen Rat erfolgen.

Bei Einnahme von PRO-RAPIDOL 8H AKTIV mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Medikamente einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Kombination von Paracetamol (dem

Mögliche Wechselwirkungen

Wirkstoff in Pro-Rapidol 8h aktiv) mit:

 

 

 

Arzneimittel, die auf Grund ihrer Eigenschaften

LeberschÀdigung

einen Einfluss auf die Leber haben wie z.B.:

 

Tuberkulosemittel (Rifampicin ) oder Mittel

 

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gegen Epilepsie

 

 

 

Blutgerinnungshemmende Mittel

Die blutgerinnungshemmende Wirkung kann

(„Antikoagulanzien“) wie zum Beispiel Warfarin

bei lÀnger dauernder Anwendung (mehr als

oder Fluindion

eine Woche) verstÀrkt werden.

 

 

Bestimmte Mittel gegen Schmerzen und Fieber

verzögerte Ausscheidung von Paracetamol

(Salicylamide)

 

 

 

Bestimmtes Arzneimittel gegen Gicht

Der Abbau von Paracetamol kann verlangsamt

(Probenecid)

sein; die Dosis von Pro-Rapidol 8h aktiv soll

 

daher verringert werden.

 

 

Bestimmtes Antibiotikum = Arzneimittel gegen

Der Abbau des Antibiotikums kann verzögert

Infektionen (Chloramphenicol )

sein (verstÀrkte Nebenwirkungen möglich).

 

 

Bestimmtes Arzneimittel gegen Infektionen mit

Die Neigung zur Verminderung weißer

HIV (Zidovudin)

Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstÀrkt.

 

Pro-Rapidol 8h aktiv soll daher nur nach

 

Ă€rztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin

 

eingenommen werden.

 

 

Bestimmtes Arzneimittel gegen Magen- Darm-

erhöhte Blutspiegel von Paracetamol

GeschwĂŒre (Nizatidin)

 

 

 

Bestimmtes Arzneimittel gegen Magen- Darm-

steigert VerfĂŒgbarkeit von Paracetamol

Beschwerden (Cisaprid)

 

 

 

Bestimmtes Arzneimittel gegen Epilepsie oder

verminderte VerfĂŒgbarkeit von Lamotrigin

Depressionen (Lamotrigin)

 

 

 

Arzneimittel zur Verzögerung der

Aufnahme und Wirkungseintritt von

Magenentleerung (z.B. Propanthelin)

Paracetamol können verzögert werden.

 

 

Arzneimittel, die zur Beschleunigung der

Aufnahme und Wirkungseintritt von

Magenentleerung fĂŒhren (z.B. Metoclopramid)

Paracetamol können beschleunigt werden.

 

 

Bestimmtes Mittel zur Senkung erhöhter

Aufnahme und Wirksamkeit von Paracetamol

Blutfettwerte (Cholestyramin)

können verringert sein.

 

 

Alkohol

LeberschĂ€digung (siehe Abschnitt „2. Was

 

mĂŒssen Sie vor der Einnahme von Pro-Rapidol

 

8h aktiv beachten?“)

 

 

Auswirkungen auf Laboruntersuchungen:

Die Einnahme von Paracetamol kann Laboruntersuchungen, wie die HarnsÀurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung beeinflussen.

Bei Einnahme von Pro-Rapidol 8h aktiv zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt fĂŒhren. WĂ€hrend der Einnahme von Pro-Rapidol 8h aktiv dĂŒrfen Sie keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit:

Schwangerschaft:

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Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Pro-Rapidol 8h aktiv sollte nur nach strenger AbwĂ€gung des Nutzen-Risiko- VerhĂ€ltnisses wĂ€hrend der Schwangerschaft eingenommen werden. Über eine Anwendung wĂ€hrend der Schwangerschaft entscheidet daher Ihr Arzt.

Sie sollten Pro-Rapidol 8h aktiv wĂ€hrend der Schwangerschaft nicht ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum, in höheren Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung fĂŒr diese FĂ€lle nicht belegt ist.

Stillzeit:

Paracetamol geht in die Muttermilch ĂŒber. Da nachteilige Folgen fĂŒr den SĂ€ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

Die Dosierung sollte jedoch möglichst niedrig und die Anwendungsdauer möglichst kurz gehalten werden.

VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Pro-Rapidol 8h aktiv hat keinen oder vernachlĂ€ssigbaren Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Dennoch ist nach Einnahme eines Arzneimittels wegen möglicher Nebenwirkungen immer Vorsicht geboten.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Pro-Rapidol 8h aktiv immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung

Prinzipiell sollten Schmerzmittel so gering wie fĂŒr eine ausreichende Wirkung nötig ist, dosiert werden - um das Risiko des Auftretens unerwĂŒnschter Wirkungen möglichst klein zu halten.

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Einnahmen soll mindestens 8 Stunden betragen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ĂŒbliche Dosis:

Erwachsene Patienten (mit mindestens 43 kg Körpergewicht):

1 Tablette bis zu 3mal tÀglich

Die maximale Tagesdosis von 3 Tabletten (entsprechend 1995 mg Paracetamol) darf nicht ĂŒberschritten werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (und Personen unter 43 kg Körpergewicht):

Pro-Rapidol 8h aktiv wird wegen fehlender Studien fĂŒr diese Patientengruppen nicht empfohlen.

Ältere Patienten (ab 65 Jahre)

Es ist keine spezielle Dosisanpassung auf Grund des Alters erforderlich. Im Fall von Untergewicht und Organfunktionsstörungen siehe entsprechende Hinweise.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom (eine angeborene Erkrankung) muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall (=der Zeitabstand zwischen 2 Einnahmen) verlÀngert werden.

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Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall (=der Zeitabstand zwischen 2 Einnahmen) verlÀngert werden.

Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance ≀10 ml/min) ist wegen fehlender Daten die Verwendung schnellfreisetzender Arzneiformen von Paracetamol empfohlen (siehe auch: Abschnitt 1)

Art und Dauer der Anwendung

Tabletten mit ausreichend FlĂŒssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser) einnehmen. Die Anwendungsdauer soll auf die Erkrankungsdauer beschrĂ€nkt werden.

Falls die Beschwerden lÀnger als 3 Tage anhalten, sollte eine Àrztliche Kontrolle erfolgen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von PRO-RAPIDOL 8H AKTIV eingenommen haben, als Sie sollten:

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass andere, gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten!

Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, BlĂ€sse und Bauchschmerzen auf.

Ein Vergiftungsrisiko besteht insbesondere bei Àlteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. UnterernÀhrung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die eine Wirkung auf die Leberfunktion haben.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Pro-Rapidol 8h aktiv eingenommen haben als empfohlen, rufen Sie unverzĂŒglich einen Arzt zu Hilfe!

FĂŒr Ärzte: Informationen zur Behandlung einer Überdosierung mit Paracetamol sind am Ende dieser Gebrauchsinformation zu finden!

Wenn Sie die Einnahme von PRO-RAPIDOL 8H AKTIV vergessen haben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die nĂ€chste Dosis zur ĂŒblichen Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Pro-Rapidol 8h aktiv Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden ĂŒblicherweise folgende HĂ€ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr hÀufig:

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

HĂ€ufig:

betrifft 1 bis 10

Behandelte von 100

Gelegentlich:

betrifft 1 bis 10

Behandelte von 1000

Selten:

betrifft 1 bis 10

Behandelte von 10.000

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

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Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: VerĂ€nderungen des Blutbildes (Verminderung aller Blutzellen, Verminderung der Anzahl von BlutplĂ€ttchen, oder starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen); bestimmte Störung des roten Blutfarbstoffes (MethĂ€moglobinĂ€mie)

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: bei empfindlichen Personen asthmaartige Verengung der Atemwege Überempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautrötung oder Urtikaria (Nesselausschlag) bis hin zur Schockreaktion mit Kreislaufversagen.

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Anstieg bestimmter Leberwerte

Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Atembeschwerden, Hautreaktion) dĂŒrfen Pro-Rapidol 8h aktiv nicht nochmals eingenommen werden, und es ist sofort ein Arzt um Rat zu fragen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintrĂ€chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich aufbewahren.

Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schĂŒtzen.

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Weitere Informationen

Was PRO-RAPIDOL 8H AKTIV enthÀlt:

  • Der Wirkstoff ist: Paracetamol 1 Retardtablette enthĂ€lt 665 mg Paracetamol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Hypromellose 4000 cP, Polyvidon K25, Hypromellose 15 cP, Magnesiumstearat, vorgekleisterte MaisstĂ€rke, Croscarmellose-Natrium, Polyvidon, StearinsĂ€ure. Film: Hypromellose 15 cP, Triacetin. Carnauba-Wachs.

Wie PRO-RAPIDOL 8H AKTIV aussieht und Inhalt der Packung

Pro-Rapidol 8h aktiv 665 mg – Retardtabletten sind weiße Tabletten mit der EinprĂ€gung

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„8“ auf der Oberseite.

Pro-Rapidol 8h aktiv 665 mg – Retardtabletten sind in Blister-Packungen oder in weißen Kunststoffflaschen zu 12 StĂŒck erhĂ€ltlich.

PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER UND HERSTELLER

Pharmazeutischer Unternehmer

GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG

Bußmatten 1

D-77815 BĂŒhl

Hersteller:

GlaxoSmithKline, Dungarvan Ltd, Irland.

Z. Nr.:

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im MĂ€rz 2011.

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Die folgenden Informationen sind fĂŒr Ă€rztliches bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Symptome:

Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei Ă€lteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. UnterernĂ€hrung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion fĂŒhren.

Eine Überdosierung kann zum Tod fĂŒhren.

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, BlĂ€sse und Bauchschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine LeberschĂ€digung.

Eine Überdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern fĂŒhrt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen irreversiblen Nekrose und spĂ€ter zu hepatozellulĂ€rer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie fĂŒhren können. Diese wiederum können zu Koma, auch mit tödlichem Ausgang, fĂŒhren. Gleichzeitig wurden erhöhte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), Laktatdehydrogenase und des Bilirubins in Kombination mit einer erhöhten Prothrombinzeit beobachtet, die 12 bis 48 Stunden nach der Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der LeberschĂ€den werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren LeberschĂ€den vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhĂ€ngigen Symptomen, die nach einer Überdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, zĂ€hlen Myokardanomalien und Pankreatitis.

Wegen der verzögerten Freisetzung aus den Retardtabletten muss im Vergiftungsfall nach einer Plasmaspiegelmessung ev. noch einige Stunden (ca. 4 – 6) mit einem weiteren Ansteigen des Plasmaspiegels gerechnet werden.

Therapie:

  • intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren schon bei Verdacht
  • Dialyse
  • Bestimmungen des Plasmaspiegels

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine lÀngerfristige Einnahme.

Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.

Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den ĂŒblichen Maßnahmen in der Intensivmedizin.

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Hersteller GlaxoSmithKline
Suchtgift Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden