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Medikamente

ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten

ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol in ratioPyrin haben eine rasch einsetzende schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung. Das ebenfalls enthaltene Coffein soll die Abgeschlagenheit und Müdigkeit, als häufige Begleiterscheinungen von Erkältungskrankheiten , mildern.

Wirkstoff(e)
Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol
Zulassungsinhaber
Teva B.V.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
N02BA51;N02BE51
Anwendungsgebiete
Kopfschmerzen (Cephalgie)

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten angewendet?

Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol in ratioPyrin haben eine rasch einsetzende schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung.

Das ebenfalls enthaltene Coffein soll die Abgeschlagenheit und Müdigkeit, als häufige Begleiterscheinungen von Erkältungskrankheiten, mildern.

ratioPyrin eignet sich zur Behandlung von

Fieber- und Schmerzzuständen bei Erkältungskrankheiten bzw. grippalen Infekten sowie akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab dem vollendeten 12. Lebensjahr.

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Was ist vor der Einnahme von ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten zu beachten?

ratioPyrin darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein oder Salicylate sowie einen der genannten sonstigen Bestandteile von ratioPyrin sind.
  • von Personen, die nach der Anwendung von Salicylaten oder anderen entzündungshemmenden Schmerzmitteln (nicht-steroidalen Anti-Rheumatika [NSAR]) Symptome wie Asthma, Fließschnupfen, plötzlich auftretende Schwellungen v.a. im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit Atemnot und Schluckbeschwerden oder Nesselausschlag (juckende rote Flecken auf der Haut) entwickelten
  • bei bestehenden Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren
  • bei erhöhter Blutungsneigung bzw. Blutgerinnungsstörungen
  • bei starken Blutungen oder Blutungsrisiko (z.B. im Rahmen von Operationen, siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • bei Bluthochdruck
  • bei schweren Herzrhythmusstörungen, Erkrankung der Herzkranzgefäße, Herzmuskelschwäche
  • bei schwerer Leberfunktionsstörung
  • bei übermäßigem bzw. chronischem Alkoholkonsum
  • bei schwerer Nierenfunktionsstörung
  • bei Behandlung mit Methotrexat (Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf das Immunsystem oder gegen Krebs) mit einer Dosierung von 15 mg pro Woche oder mehr
  • bei Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung; siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • von Schwangeren im letzten Schwangerschaftsdrittel (siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungstätigkeit“)
  • von Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe (Influenza), wegen des Risikos der Entwicklung des sogenannten „Reye-Syndroms“ – einer sehr seltenen, aber unter Umständen lebensbedrohlichen Krankheit – durch die in ratioPyrin enthaltene ASS (siehe auch Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • von Kindern unter 12 Jahren

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ratioPyrin einnehmen, bei

  • chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden
  • Geschwür, Blutung oder Durchbruch eines Geschwürs im Magen-Darmtrakt in der Vorgeschichte
  • Bronchialasthma, allergischem Schnupfen und chronischer Nasenschleimhautschwellung (Nasenpolypen)
  • gleichzeitiger Anwendung von gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin), Mittel zur Vorbeugung von Blutgerinnselbildung, oder Arzneimittel, die Blutgerinnsel auflösen
  • eingeschränkter Leberfunktion
  • eingeschränkter Nierenfunktion
  • Flüssigkeitsmangel
  • niedrigem Blutdruck
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Zuckerkrankheit
  • Neigung zu bestimmen Nierensteinen (Oxalatsteine)
  • Gilbert-Meulengracht-Syndrom (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung)
  • schweren Krankheiten, einschließlich schwere Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten in diesen Situationen wurde über eine schwere Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Bluts und des Flüssigkeitshaushaltes) bezeichnet wird. Sie trat auf, wenn Paracetamol in normalen Mengen über einen längeren Zeitraum angewendet wurde oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Zu den Zeichen einer metabolischen Azidose können gehören: starke Atembeschwerden mit tiefer, schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen.

ratioPyrin soll in all diesen Fällen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Wenden Sie sich daher bitte an Ihren Arzt, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zugetroffen hat.

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens (spätestens nach 3-4 Tagen) ärztliche Beratung erforderlich.

Achten auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-Darmtrakt:

Während der Behandlung können jederzeit Blutungen und/oder Geschwüre/Durchbruch von Geschwüren im Magen-Darmbereich auftreten - auch ohne vorherige Warnsymptome oder entsprechende Magen-Darmerkrankungen in der Vorgeschichte. Bei älteren Personen, Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln oder Arzneimitteln, die die Blutgerinnselbildung hemmen, behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko (siehe Abschnitt „Einnahme von ratioPyrin zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Falls Sie Anzeichen einer Nebenwirkung im Magen-Darm-Trakt bemerken (z.B. Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Magenschmerzen, Bauchschmerzen, teerähnlicher Stuhl), setzen Sie bitte ratioPyrin sofort ab und fragen Sie unverzüglich einen Arzt um Rat.

Blutungsrisiko bei Operationen:

Da die in ratioPyrin enthaltene ASS bereits in sehr niedrigen Dosierungen und mehrere Tage langanhaltend die Blutgerinnselbildung hemmt, kann die Blutgerinnung beeinträchtigt sein.

Vor einer Operation – selbst bei geringfügigen chirurgischen Eingriffen (z.B. eine Zahnextraktion) – informieren Sie daher bitte den behandelnden Arzt über die Einnahme von ratioPyrin.

Stoffwechselerkrankungen:

in bestimmten Fällen von schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung) können höhere Dosen von ASS eine Blutarmut durch den Zerfall von roten Blutkörperchen auslösen.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei längerer Anwendung von Schmerzmitteln – vor allem in hoher Dosierung –können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen dieser Arzneimittel behandelt werden dürfen. Falls Sie meinen, dass dies bei Ihnen der Fall ist, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten.

Gewöhnungseffekte:

Ein plötzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach langfristiger Anwendung hoher Dosen kann Entzugserscheinungen auslösen (z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität), die typischerweise innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf nur nach entsprechender Anordnung des Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Unverträglichkeit / Asthma nach Einnahme von Schmerzmittel:

Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung dieses Arzneimittels durch Asthmaanfälle gefährdet (so genannte Analgetika-Intoleranz / Analgetika-Asthma). Falls dies auf Sie zutrifft, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt. Das Gleiche gilt für Patienten, die auch auf andere Stoffe allergisch reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.

Schmerzbehandlung bei weiterbestehender Grunderkrankung:

ratioPyrin darf bei Schmerzen nicht länger als 3-4 Tage ohne ärztliche Anordnung eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber während dieser Zeit bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, wenn neue Symptome auftreten (z.B. eine Rötung bzw. Schwellung, oder eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens), ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen, da dies Zeichen einer schweren Erkrankung sein können.

Nierenschädigung infolge Schmerzmitteleinnahme (sogenannte „Analgetikanephropathie“):

Der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln, speziell bei gleichzeitiger Anwendung von unterschiedlichen schmerzhemmenden Wirkstoffen, kann zu Nierenschäden führen, die mit dem Risiko eines Nierenversagens einhergehen.

Harnsäure:

ASS kann die Ausscheidung von Harnsäure verringern und bei empfänglichen Patienten einen Gichtanfall auslösen.

Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Grippe oder Windpocken:

Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf ASS ausschließlich nach ärztlicher Anweisung – und nur, wenn andere Maßnahmen keine Wirkung zeigen – angewendet werden. Besonders bei jungen Patienten besteht das Risiko für die Entwicklung des sehr seltenen, jedoch lebensbedrohlichen Reye-Syndroms, das unbedingt sofortiger ärztlicher Intensivbehandlung bedarf. Es kamen allerdings auch Fälle bei Erwachsenen vor. Das Reye-Syndrom ist charakterisiert durch eine Erkrankung des Gehirns und Leberversagen, es tritt typischerweise nach dem Abklingen der ersten Anzeichen einer fieberhaften Erkrankung (insbesondere bei Windpocken und grippeähnlichen Erkrankungen) auf. Auch nach einer Impfung gegen Windpocken soll 6 Wochen lang kein ASS- hältiges Arzneimittel angewendet werden. Alarmsignale sind langanhaltendes, heftiges Erbrechen, Kopfschmerzen und Bewusstseinstrübung. Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn diese Symptome auftreten.

Fix kombinierte Arzneimittel:

Um die Gefahr einer Überdosierung zu vermeiden, sollte der mögliche Gehalt an ASS und/oder Paracetamol (sowie Coffein) in anderen verwendeten Arzneimitteln (bzw. Genussmitteln) beachtet werden.

Laborkontrollen:

Je nach Dauer der Behandlung sind Kontrollen (z.B. Leberfunktion, Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt. Beachten Sie daher entsprechende Empfehlungen bzw. Anordnungen Ihres Arztes.

Hinweis:

Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Beschwerden einer Überdosierung sein (siehe auch unter Abschnitt 3 „Wenn Sie eine größere Menge von ratioPyrin eingenommen haben, als Sie sollten). In diesen Fällen benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.

Einnahme von ratioPyrin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben ober beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wird ratioPyrin gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet, können sich diese in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.

Acetylsalicylsäure (ASS):

Kombination von ASS mit: Mögliche Reaktionen:
   
Entzündungshemmende Schmerz- Wechselseitige Verminderung der Wirksamkeit bei
verstärktem Risiko einer Magen-Darmschädigung
und Rheumamittel (NSAR)
(Kombination wird nicht empfohlen)
 
   
„Digitalis“ (herzstärkende Gefährliche Erhöhung von deren Wirksamkeit –
Arzneimittel) entsprechende Kontrolle durch den Arzt ist erforderlich
   
Bestimmte Arzneimittel gegen  
Infektionen (Antibiotika wie Verstärkung der Wirkung bzw. Nebenwirkungen
Sulfonamide, Cotrimoxazol)  
   
Bestimmtes Arzneimittel gegen Störung der Aufnahme in den Körper bei gleichzeitiger
Infektionen (das Antibiotikum Einnahme (Einnahmeabstand von 1-3 Stunden wird
„Tetrazyklin“) empfohlen)
   
  „Kortison“ Erhöhung des Risikos eines Magen-Darm-Geschwürs oder
  einer Magen-Darm-Blutung
   
     
  Schilddrüsenhormone Wirkungsverstärkung
     
    ASS kann die Wirkung von blutgerinnungshemmenden
  Arzneimittel mit hemmender Arzneimitteln verstärken; erhöhtes Blutungsrisiko möglich
  (Kontrolle der Gerinnungswerte wird empfohlen)
  Wirkung auf die Blutgerinnung
   
    Erhöhung des Risikos einer Magen-Darm-Blutung
     
  Valproinsäure (Arzneimittel zur ASS kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von
  Valproinsäure führen und in der Folge die (Neben)wirkungen
  Behandlung von Epilepsie)
  dieser Substanz verstärken
   
     
  Arzneimittel zur Behandlung von Erhöhung des Risikos einer Magen-Darm-Blutung
  Depressionen („SSRI“)
   
     
  Lithium (Arzneimittel zur Erhöhung der Lithium-Blutspiegel – eine Kontrolle und
  Behandlung psychischer
  gegebenenfalls Dosisanpassung wird empfohlen
  Erkrankungen)
   
     
  Harnsäuresenkende Arzneimittel Wirkungsverminderung
     
  Entwässerungmittel Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung
  (Blutdruckkontrollen werden empfohlen)
   
     
  Blutdrucksenkende Arzneimittel Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung
  (Blutdruckkontrollen werden empfohlen)
   
     
    ASS kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von Methotrexat
  Methotrexat (Arzneimittel mit führen und in der Folge die schädigende Wirkung dieser
  hemmender Wirkung auf das Substanz verstärken (Kombination ist zu vermeiden –
  Immunsystem oder gegen Krebs) alternativ wird eine strikte Kontrolle von Blutbild, Leber-
    und Nierenfunktion empfohlen)
     
  Blutzuckersenkende Arzneimittel Blutzuckerschwankungen sind möglich
  zum Einnehmen (vermehrte Blutzuckerkontrollen werden empfohlen)
     
    Erhöhte Gefahr des Auftretens und der Verstärkung von
  Alkohol Magen-Darm-Blutungen (Kombination soll vermieden
    werden)
     
Paracetamol:  
     
  Kombination von Paracetamol Mögliche Reaktionen:
  mit:
   
     
  Arzneimittel, die Leberenzyme  
  beeinflussen, wie z.B. Glutethimid  
  (Schlaf- und Beruhigungsmittel),  
  Phenytoin, Phenobarbital, (beides Erhöhung der leberschädigenden Wirkung von Paracetamol;
  Arzneimittel zur Behandlung von
  Leberschäden bereits durch sonst unschädliche Dosen
  Epilepsie), Carbamazepin
  möglich
  (Arzneimittel zur Behandlung
   
  depressiver Erkrankungen),  
  Rifampicin (Arzneimittel zur  
  Behandlung von Tuberkulose)  
     
  Chloramphenicol (Antibiotikum) Erhöhte schädigende Wirkung des Chloramphenicols durch
  deutlich verzögerte Ausscheidung
   
     
    Paracetamol kann bei längerer Einnahme die Wirkung von
  Blutgerinnungshemmende blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln verstärken;
  Arzneimittel erhöhtes Blutungsrisiko möglich (Kontrolle der
    Blutgerinnungswerte wird empfohlen)
     
  Zidovudin (Arzneimittel zur Erhöhte Neigung zu Veränderungen des Blutbildes
   
  Behandlung von AIDS) (Kombination soll nur auf ärztlichen Rat erfolgen)
   
     
  Probenecid (harnsäure-senkendes  
  Arzneimittel) und Salicylamid Erhöhte schädigende Wirkung von Paracetamol durch
  (entzündungshemmendes verzögerte Ausscheidung
  Schmerzmittel)  
     
  Metoclopramid (Arzneimittel Erhöhung der Aufnahme von Paracetamol
  gegen Erbrechen und Übelkeit)
   
     
  Alkohol Erhöhtes Risiko einer Leberschädigung
     
  Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und
  Flüssigkeitsanomalien (sogenannte metabolische Azidose),
   
    die dringend behandelt werden müssen (siehe Abschnitt 2).
Coffein:  
     
  Kombination von Coffein mit: Mögliche Reaktionen:
     
  Beruhigungsmittel Verminderung der dämpfenden Wirkung
     
  Schilddrüsenhormone Verstärkung der herzschlagbeschleunigenden Wirkung
     

Beeinflussung von Labortests

ASS kann in höheren Dosierungen verschiedene Laborergebnisse beeinflussen.

Paracetamol kann die Bestimmung der Harnsäurewerte und der Blutzuckerwerte mittels bestimmter Labortests beeinträchtigen.

Vor Laboruntersuchungen informieren Sie bitte den Arzt über die Einnahme von ratioPyrin.

Einnahme von ratioPyrin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Kombination von ratioPyrin mit alkoholischen Getränken erhöht das Risiko von Blutungen im Magen-Darm-Trakt und soll daher vermieden werden. Beim Genuss coffeinhaltiger Getränke soll berücksichtigt werden, dass es zur Überdosierung von Coffein kommen könnte.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

Wie andere Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf die Bildung bestimmter Gewebshormone (Prostaglandine) kann ratioPyrin die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes nachteilig beeinflussen.

Wenn nicht unbedingt notwendig, soll ratioPyrin daher während des ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittels nicht angewendet werden. Bei Anwendung von ratioPyrin bei Frauen mit Schwangerschaftswunsch oder während des ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittels ist die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten.

  • Letztes Schwangerschaftsdrittel:

Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf ratioPyrin nicht eingenommen werden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für die Mutter und das Kind besteht (Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsstörung beim Kind, erhöhte Blutungsgefahr bei Mutter und Kind während der Geburt, Geburtsverzögerung durch Beeinträchtigung der Wehen).

Eine länger dauernde Einnahme von hohen Coffein-Dosen kann bei Schwangeren zu Fehl- und Frühgeburten führen.

Stillzeit

Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Eine Störung der Blutgerinnung beim Säugling durch ASS ist möglich. Das Allgemeinbefinden und Verhalten des Säuglings können durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden.

Während der Einnahme von ratioPyrin soll daher nicht gestillt werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

ASS hemmt die Bildung bestimmter Gewebshormone (Prostaglandine), kann damit die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen und wird daher Frauen, die schwanger werden möchten, nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

ratioPyrin hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Falls allerdings Nebenwirkungen auftreten, welche die Aufmerksamkeit beeinträchtigen (z.B. Schwindel, Müdigkeit oder Sehstörungen), dürfen Sie keine Fahrzeuge lenken und keine gefährlichen Maschinen bzw. Werkzeuge bedienen.

ratioPyrin enthält Lactose

Die Tabletten enthalten Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie ratioPyrin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten angewendet?

Nehmen Sie ratioPyrin immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Tabletten haben eine Bruchkerbe und können in gleiche Dosen geteilt werden.

Mögliche Nebenwirkungen können geringgehalten werden, indem die kleinste noch wirksame Dosis für die kürzeste notwendige Dauer eingenommen wird.

Die empfohlene Dosis beträgt

Erwachsenen und Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr:

1-1 ½ Tabletten bis zu 3 mal täglich (in der Regel im Abstand von 4-8 Stunden).

  • Besonderen Patientengruppen:

Nierenfunktionsstörungen:

Es gibt keine speziellen Dosierungsempfehlungen; es wird empfohlen, den Dosierungsabstand zu verlängern. Falls Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bei schweren Nierenfunktionsstörungen darf ratioPyrin nicht eingenommen werden.

Leberfunktionsstörungen:

Es gibt keine speziellen Dosierungsempfehlungen; es wird empfohlen, den Dosierungsabstand zu verlängern. Falls Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bei schweren Leberfunktionsstörungen darf ratioPyrin nicht eingenommen werden

Ältere Personen (ab 65 Jahren):

Bei älteren Personen ist wegen eventueller Begleiterkrankungen (siehe Abschnitt 2 „Was sollten Sie vor der Einnahme von ratioPyrin beachten?“) bzw. Untergewicht besondere Vorsicht angezeigt (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Es wird empfohlen, dass insbesondere ältere und untergewichtige Personen die niedrigste wirksame Dosis einnehmen.

  • Kinder unter 12 Jahren:

Über die Anwendung der fixen Kombination in ratioPyrin bei Kindern liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Aus diesem Grund sowie wegen des Coffeinanteils darf ratioPyrin Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr nicht verabreicht werden.

Art der Anwendung: Zum Einnehmen.

ratioPyrin mit reichlich Flüssigkeit einnehmen oder die Tabletten in Flüssigkeit zerfallen lassen und reichlich Flüssigkeit nachtrinken.

Dauer der Anwendung:

ratioPyrin soll ohne ärztliche Anweisung nicht länger als 3-4 Tage hintereinander und nicht in höherer Dosierung angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von ratioPyrin eingenommen haben, als Sie sollten

Anzeichen einer Paracetamol-Überdosierung:

Bei Paracetamol-Überdosierung können anfangs (1.Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Benommenheit und allgemeines Krankheitsgefühl, aber auch Schwindel und Ohrgeräusche, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum tödlichen Leberversagen am 3. Tag kommen. Unabhängig davon sind auch Nierenschädigungen beschrieben worden.

Anzeichen einer ASS-Überdosierung:

Akute Überdosierung:

Neben Störungen des Salz- und Wasserhaushaltes im Körper, Hautausschlägen sowie Magen-Darm- Blutungen werden beschleunigte Atmung, Ohrgeräusche, Übelkeit, Erbrechen, Beeinträchtigung von Sehen und Hören, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheitszustände beobachtet. Bei schweren Vergiftungen können Bewusstseinsstörungen, Zittern, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Bewusstseinsverlust (Koma) auftreten. Bei Kindern ist ein Blutzuckerabfall (Hypoglykämie) möglich.

Chronische Überdosierung:

Unterschieden wird davon die Überdosierung von ASS bei Langzeiteinnahme mit überwiegenden Störungen von Gehirnfunktionen.

Anzeichen einer Coffein-Überdosierung:

Vergiftungssymptome durch Coffein (Störung von Gehirnfunktionen, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Herzmuskelschäden) können bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit auftreten.

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich unverzüglich an einen Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über die aufgenommenen Wirkstoffe informieren kann.

Für den Arzt:

ZUR THERAPIE BEI INTOXIKATION FINDEN SIE HINWEISE AM ENDE DIESER PACKUNGSBEILAGE!

Wenn Sie die Einnahme von ratioPyrin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

In (sehr) seltenen Fällen kann einer der Wirkstoffe von ratioPyrin eine Nebenwirkung verursachen, die ein Absetzen der Tabletten und sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Alarmsignale für eine solche möglicherweise gefährliche Nebenwirkung sind:

  • Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Bauchschmerzen oder teerähnlicher Stuhl
  • Störung des Allgemeinbefindens mit Atemnot, Hautrötung oder –jucken, ev. mit erniedrigtem Blutdruck und Schwellungen im Kopfbereich
  • Hautausschläge mit Blasenbildung bzw. Hautblutungen, ev. mit Geschwüren im Mund
  • Blässe mit Abgeschlagenheit, Fieber, vermehrte Blutungsneigung (Hautblutungen, Nasenbluten!), Halsschmerzen, Wunden im Mund
  • Kopfschmerzen und Bewusstseinstrübung, ev. mit Krämpfen oder Erbrechen oder Veränderungen des Verhaltens
  • Starke Abgeschlagenheit mit ausgeprägter Appetitlosigkeit oder Verminderung der Harnausscheidung

Wenden Sie sich in all diesen Fällen bitte unverzüglich an einen Arzt.

Folgende Nebenwirkungen können während der Behandlung mit ratioPyrin auftreten:

Durch den Acetylsalicylsäure-Anteil bedingt:

Die Liste der Nebenwirkungen von ASS erstreckt sich auch auf Beobachtungen von Patienten mit rheumatischen Beschwerden, die über einen langen Zeitraum mit hohen Dosen behandelt wurden.

ASS kann Oberbauchbeschwerden, Magen-Darmgeschwüre und Magenschleimhautentzündung mit Schleimhautdefekten (erosive Gastritis) verursachen, die zu schwerwiegenden Magen-Darm- Blutungen führen können. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Nebenwirkungen steigt bei Verabreichung höherer Dosen, obwohl sie auch bei Anwendung niedrigerer Dosen auftreten können. Bei Anwendung von ASS über einen längeren Zeitraum kann es als Folge von Magen-Darm- Blutungen zur Blutarmut wegen Eisenmangel kommen.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • erhöhtes Blutungsrisiko (z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Schleimhautblutungen) möglicherweise mit verlängerter Blutungszeit wegen der gerinnungshemmenden Wirkung, die auch nach Beendigung der Behandlung für einige Tage (bis zu 8 Tage) andauert.
  • Hautreaktionen (z.B. Nesselauschlag)
  • Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien (mit Atemnot)
  • allergische Hautreaktionen

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • insbesondere bei Patienten mit nicht-kontrolliertem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wurden schwere Blutungen wie Hirnblutungen berichtet. Dies kann unter Umständen lebensbedrohlich sein.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Blutdruckabfall, Atemnot, plötzlich auftretende Schwellungen, v.a. im Gesichtsbereich (bei Beteiligung von Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit Atemnot), Schluckbeschwerden und Kreislaufversagen
  • Magen-Darmgeschwüre und Blutungen
  • schwerwiegende entzündliche Hauterkrankungen mit Blasenbildung und Hautabschälung, Hautblutungen, allergische Gefäßentzündung
  • Einschränkung der Nierenfunktion

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Blutplättchen, der weißen Blutzellen oder aller Blutzellen, Blutarmut infolge verminderter Bildung von roten Blutkörperchen im Knochenmark
  • Blutzuckermangel, Störung des Säure-Basen-Haushaltes
  • Durchbruch von Geschwüren im Magen-Darmbereich
  • Erhöhung bestimmter Leberwerte, Einschränkung der Leberfunktion
  • Bindegewebsentzündung mit Gewebsschädigung - wurde im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR) berichtet
  • akutes Nierenversagen
  • Reye-Syndrom (seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung, die bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen - insbesondere bei Windpocken und grippeähnlichen Erkrankungen – auftritt (siehe auch Abschnitt 2 „ratioPyrin darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Durch den Paracetamol-Anteil bedingt:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Nervosität, Unruhe, Kopfschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Gallestau

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Erhöhung bestimmter Leberwerte
  • Hautrötung
  • Einschränkung der Nierenfunktion

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)

Veränderungen des Blutbildes einschließlich Verminderung der Blutplättchen, der weißen Blutzellen oder aller Blutzellen

  • Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautrötung, Temperaturanstieg („drug fever“), Nesselausschlag, Übelkeit, plötzlich auftretende Schwellungen, v.a. im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit Atemnot und Schluckbeschwerden, Schwitzen, Atemnot und Kreislaufversagen
  • Blutzuckermangel
  • schwerwiegende Hautreaktionen
  • Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien (häufiger bei Personen mit Allergie gegen entzündungshemmende Schmerz- und Rheumamittel [NSAR])
  • akutes Nierenversagen

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen (siehe Abschnitt 2)

Durch den Coffein-Anteil bedingt:

Coffein kann Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Zittern, Verdauungsbeschwerden und eine beschleunigte Herzschlagfolge verursachen.

Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten aufzubewahren?

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Weitere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff

Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Acetylsalicylsäure (ASS). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu ratioPyrin 250 mg/200 mg/50 mg Tabletten

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