Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Arzneimittels Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten Wirkstoffe: Cyproteronacetat/Ethinylestradiol Anwendungsgebiete Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne aufgrund von Androgenempfindlich- keit (mit oder ohne Seborrhö) und/oder Hirsutismus bei Frauen im gebärfähigen Alter.
- Wirkstoff(e)
- Ethinylestradiol, Cyproteron
- Zulassungsinhaber
- Novalon SA
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- G03HB01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten angewendet?
Bezeichnung des Arzneimittels
Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten
Wirkstoffe: Cyproteronacetat/Ethinylestradiol
Anwendungsgebiete
Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne aufgrund von Androgenempfindlich- keit (mit oder ohne Seborrhö) und/oder Hirsutismus bei Frauen im gebärfähigen Alter.
Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten (nachfolgend „Micypra“ genannt) sollten erst nach dem Versagen einer topischen Therapie oder systemischer Antibiotikabehandlungen zur Aknetherapie angewendet werden.
Da es sich bei Micypra Filmtabletten gleichzeitig um ein hormonelles Kontrazeptivum handelt, darf es nicht in Kombination mit anderen hormonellen Kontrazeptiva angewendet werden (siehe Abschnitt 4.3).
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Was ist vor der Einnahme von Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten zu beachten?
Gegenanzeigen
Präparate mit einer Estrogen/Gestagen- Kombination dürfen nicht beim Vorliegen einer der unten angeführten Umstände angewendet werden. Sollte eine der aufgelisteten Störungen zum ersten Mal während der Einnahme des Kombinationspräparates auftreten, muss die Einnahme sofort abgebrochen werden.
- Gleichzeitige Anwendung eines anderen hormonalen Kontrazeptivums (siehe Abschnitt 4.1)
- Bestehende oder vorausgegangene Venenthrombose (tiefe Venenthrombose, Lungenembolie)
- Eigen- oder Familienanamnese mit bekannter, idiopathischer venöser Thromboembolie (VTE) (wobei sich die Familienanamnese auf eine VTE bereits im relativ jungen Alter bei einem Geschwister- oder Elternteil bezieht),
- Bestehende oder vorausgegangene Arterienthrombose (z. B. Myokardinfarkt) oder vorausgehende Erkrankungen (z. B. Angina pectoris und transitorische ischämische Attacke).
Fachinformation
| Novalon S.A. | Micypra® 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten | ||||||||||||||||||||||||||||||
| – Bestehender oder vorausgegangener | die | Behandlung | besteht | (siehe | Ab- | Frauen, die älter als 35 Jahre sind. | |||||||||||||||||||||||||
| zerebrovaskulärer Insult | schnitt 4.2). | Frauen | über | 35 Jahren | sollte | drin- | |||||||||||||||||||||||||
| gend geraten werden, nicht zu rau- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| – Vorhandensein schwerer oder mehrerer | |||||||||||||||||||||||||||||||
| chen, wenn sie Micypra | anwenden | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Risikofaktoren für eine Venen- oder Ar- | Liegt | eine | der nachstehend | erwähnten | |||||||||||||||||||||||||||
| wollen); | |||||||||||||||||||||||||||||||
| terienthrombose (siehe Abschnitt 4.4) | Erkrankungen/Risikofaktoren | vor, | sollte | ||||||||||||||||||||||||||||
| - | positiver | Familienanamnese | (d. h. | ||||||||||||||||||||||||||||
| wie z. B.: | der Nutzen der Anwendung von Micypra | ||||||||||||||||||||||||||||||
| eine | venöse | Thromboembolie | bei | ||||||||||||||||||||||||||||
| • Diabetes mellitus mit Gefäßsymptomen | gegen die möglichen Risiken für die Frau | ||||||||||||||||||||||||||||||
| einem Geschwister oder Elternteil in | |||||||||||||||||||||||||||||||
| • Schwere Hypertonie | abgewogen und mit dieser diskutiert wer- | relativ jungen Jahren). Wenn eine | |||||||||||||||||||||||||||||
| • Schwere Dyslipoproteinämie | den, bevor sie sich dazu entschließt, | vererbte | Prädisposition | vermutet | |||||||||||||||||||||||||||
| – Vererbte oder erworbene Prädisposition | Micypra | Filmtabletten | anzuwenden. Bei | wird, sollte die Frau zur Beratung an | |||||||||||||||||||||||||||
| für eine Venen- oder Arterienthrombose | einer Verschlimmerung/Exazerbation oder | einen Facharzt überwiesen werden, | |||||||||||||||||||||||||||||
| bevor sie eine Entscheidung in Bezug | |||||||||||||||||||||||||||||||
| wie z. B. Resistenz gegenüber aktivier- | dem | erstem | Auftreten einer | dieser | Er- | ||||||||||||||||||||||||||
| auf die Anwendung eines hormonel- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| tem Protein C (APC-Resistenz), Anti- | krankungen oder Risikofaktoren sollte die | ||||||||||||||||||||||||||||||
| len Kontrazeptivums trifft; | |||||||||||||||||||||||||||||||
| thrombin-III-Mangel, Protein-C-Mangel, | Frau sich an ihren Arzt wenden. Der Arzt | ||||||||||||||||||||||||||||||
| - | längerer Bettlägerigkeit, einer großen | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Protein-S-Mangel, Hyperhomocystein- | sollte dann entscheiden, ob die Anwen- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Operation, einer Beinoperation oder | |||||||||||||||||||||||||||||||
| ämie und Antiphospholipid-Antikörper | dung von Micypra beendet werden sollte. | einem schweren Trauma. In diesen | |||||||||||||||||||||||||||||
| (Anticardiolipin-Antikörper, Lupus-Anti- | Kreislauferkrankungen | Situationen wird empfohlen, die An- | |||||||||||||||||||||||||||||
| koagulans) | wendung zu beenden (bei einer elek- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| – Sichelzellenanämie | • Die Anwendung von Micypra birgt im | tiven | Operation | mindestens | vier | ||||||||||||||||||||||||||
| Vergleich zur Nichtanwendung ein er- | Wochen | im | Voraus) | und | erst | zwei | |||||||||||||||||||||||||
| – Bestehende oder ehemals aufgetretene | |||||||||||||||||||||||||||||||
| höhtes Risiko für venöse Thromboem- | Wochen nach vollständiger Rücker- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Pankreatitis, die mit einer schweren | |||||||||||||||||||||||||||||||
| bolien | (VTE). | Das | zusätzliche | langung | der | Beweglichkeit | wieder | ||||||||||||||||||||||||
| Hypertriglyceridämie einhergeht und/ | |||||||||||||||||||||||||||||||
| VTE-Risiko ist während des ersten | aufzunehmen. Wenn die Anwendung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| oder andere Fettstoffwechselstörungen, | Jahres | einer erstmaligen | Anwendung | von Micypra nicht im Voraus abge- | |||||||||||||||||||||||||||
| – Schwere Lebererkrankungen (auch | von Micypra durch eine Frau oder bei | setzt wurde, ist eine Therapie mit | |||||||||||||||||||||||||||||
| Ausscheidungsstörungen wie Dubin- | der erneuten Anwendung oder einem | einem Antithrombotikum in Erwägung | |||||||||||||||||||||||||||||
| Johnson- und Rotor-Syndrom) solange | Wechsel nach einer mindestens einen | zu ziehen. | |||||||||||||||||||||||||||||
| Monat | langen | pillenfreien | Zeit | am | - | Adipositas | (Body-Mass-Index | über | |||||||||||||||||||||||
| sich die Leberfunktionswerte noch nicht | |||||||||||||||||||||||||||||||
| größten. Eine venöse Thromboembolie | |||||||||||||||||||||||||||||||
| normalisiert haben, | kann in 1-2% der Fälle tödlich verlaufen. | 30 kg/m ). | |||||||||||||||||||||||||||||
| • Das Risiko für arterielle thromboembo- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| – vorausgegangene oder bestehende | |||||||||||||||||||||||||||||||
| • Epidemiologische Studien haben ge- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| (benigne oder maligne) Lebertumoren, | lische Komplikationen oder einen zere- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| – diagnostisch ungeklärte vaginale Blu- | zeigt, | dass | die | Inzidenz von | VTE | bei | brovaskulären Insult steigt mit: | ||||||||||||||||||||||||
| Anwenderinnen | von Micypra | 1,5- | bis | - zunehmendem Alter; | |||||||||||||||||||||||||||
| tungen, | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 2-mal so groß ist wie bei Anwenderinnen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| - Rauchen (mit zunehmendem Ta- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| – Migräne mit fokalen, neurologischen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| von Levonorgestrel-haltigen | kombinier- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Störungen in der Anamnese, | ten | oralen | Kontrazeptiva | (KOK) | und | bakkonsum und Alter steigt das Ri- | |||||||||||||||||||||||||
| siko | weiter | an, | insbesondere | bei | |||||||||||||||||||||||||||
| – Raucherinnen (siehe Abschnitt 4.4), | möglicherweise | ähnlich dem Risiko für | |||||||||||||||||||||||||||||
| Frauen, | die | älter | als 35 Jahre | sind. | |||||||||||||||||||||||||||
| – bekannte oder vermutete maligne Er- | Desogestrel-/Gestoden-/Drospirenon- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Frauen | über | 35 Jahren | sollte | drin- | |||||||||||||||||||||||||||
| krankungen der Genitalorgane oder der | haltige KOK. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| gend geraten werden, nicht zu rau- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Mammae, wenn diese durch Sexual- | • Die Anwendergruppe von Micypra um- | chen, wenn sie Micypra anwenden | |||||||||||||||||||||||||||||
| hormone beeinflusst werden, | fasst | wahrscheinlich Patientinnen, | die | wollen); | |||||||||||||||||||||||||||
| – idiopathischer Schwangerschaftsikterus, | ein angeborenes erhöhtes kardiovas- | - | Dyslipoproteinämie; | ||||||||||||||||||||||||||||
| schwerer Schwangerschaftspruritus oder | kuläres | Risiko | aufweisen, | wie | z. B. | - Adipositas | (Body-Mass-Index über | ||||||||||||||||||||||||
| Herpes gestationis in der Anamnese, | aufgrund | polyzystischen | Ovarialsyn- | 30 kg/m2); | |||||||||||||||||||||||||||
| Otosklerose mit Verschlechterung in vo- | droms. | - | Hypertonie; | ||||||||||||||||||||||||||||
| • Epidemiologische Studien haben die | |||||||||||||||||||||||||||||||
| rangegangenen Schwangerschaften, | - | Migräne; | |||||||||||||||||||||||||||||
| – bestehender Schwangerschaftswunsch, | Anwendung hormoneller Kontrazeptiva | - | Herzklappenerkrankung; | ||||||||||||||||||||||||||||
| Schwangerschaft, Stillzeit, | außerdem mit einem erhöhten Risiko für | ||||||||||||||||||||||||||||||
| - | Vorhofflimmern; | ||||||||||||||||||||||||||||||
| – Überempfindlichkeit gegen die Wirk- | eine arterielle | Thromboembolie | (Myo- | ||||||||||||||||||||||||||||
| - | positiver | Familienanamnese | (Arteri- | ||||||||||||||||||||||||||||
| kardinfarkt, | transitorische | ischämische | |||||||||||||||||||||||||||||
| stoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Attacke) in Verbindung gebracht. | enthrombose bei einem Geschwister | ||||||||||||||||||||||||||||||
| genannten sonstigen Bestandteile, | |||||||||||||||||||||||||||||||
| • Sehr selten wurde bei Anwenderinnen | oder Elternteil in relativ jungen Jah- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| – Meningeom oder Meningeom in der | |||||||||||||||||||||||||||||||
| ren). Wenn eine vererbte Prädisposi- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Anamnese. | hormoneller | Kontrazeptiva | über | das | tion vermutet wird, sollte die Frau zur | ||||||||||||||||||||||||||
| Auftreten einer Thrombose in anderen | Beratung an einen Facharzt über- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Micypra soll nicht von Männern angewen- | Blutgefäßen berichtet, z. B. Arterien und | wiesen werden, bevor sie eine Ent- | |||||||||||||||||||||||||||||
| det werden. | Venen der Leber, des Mesenteriums, | scheidung in Bezug auf die Anwen- | |||||||||||||||||||||||||||||
| der Niere, des Gehirns oder der Netz- | dung eines hormonellen Kontrazep- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Micypra ist kontraindiziert für die gleich- | haut berichtet. | tivums trifft. | |||||||||||||||||||||||||||||
| • Als Symptome einer Venen- oder Arte- | • Andere | Erkrankungen, | die | mit | uner- | ||||||||||||||||||||||||||
| zeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die | |||||||||||||||||||||||||||||||
| wünschten Kreislaufereignissen verbun- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und | rienthrombose oder eines zerebrovas- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| den | wurden, | einschließlich | Diabetes | ||||||||||||||||||||||||||||
| Dasabuvir enthalten, Arzneimittel, die | kulären Insultes können auftreten: un- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| mellitus, systemischer | Lupus | erythe- | |||||||||||||||||||||||||||||
| gewöhnliche unilaterale Beinschmerzen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbu- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| matodes, hämolytisch-urämisches Syn- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| und/oder -schwellung; plötzliche starke | |||||||||||||||||||||||||||||||
| vir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten | drom, chronisch-entzündliche | Darmer- | |||||||||||||||||||||||||||||
| Brustschmerzen, unabhängig davon, ob | |||||||||||||||||||||||||||||||
| (siehe Abschnitt 4.5). | krankung (z. B. Morbus Crohn oder Co- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| diese | in | den linken Arm | ausstrahlen; | ||||||||||||||||||||||||||||
| plötzliche Atemnot; plötzlich auftreten- | litis ulcerosa) und Sichelzellanämie. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| der | Husten; jegliche ungewöhnlichen, | • Das erhöhte Risiko für eine Thrombo- | |||||||||||||||||||||||||||||
| schweren, | länger | anhaltenden | Kopf- | ||||||||||||||||||||||||||||
| 4.4 Besondere Warnhinweise und Vor- | embolie im Wochenbett ist zu berück- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| schmerzen; | plötzlicher teilweiser | oder | |||||||||||||||||||||||||||||
| sichtigen (Informationen | zu | „Schwan- | |||||||||||||||||||||||||||||
| sichtsmaßnahmen für die Anwendung | vollständiger Verlust des | Seh-, | Hör-, | ||||||||||||||||||||||||||||
| gerschaft | und | Stillzeit“ | siehe | Ab- | |||||||||||||||||||||||||||
| Geruchs- oder Geschmacksvermögens; | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Micypra besteht aus dem Gestagen | schnitt 4.6). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Doppeltsehen; | schleppende | Sprache | |||||||||||||||||||||||||||||
| Cyproteronacetat und | dem | Estrogen | oder Aphasie; Vertigo; Kollaps mit oder | • Ein Anstieg der Häufigkeit oder des | |||||||||||||||||||||||||||
| Ethinylestradiol und wird über 21 Tage | ohne fokalem Krampfanfall; Schwäche | Schweregrades einer Migräne während | |||||||||||||||||||||||||||||
| eines monatlichen Zyklus verabreicht. Sie | oder sehr deutliches Taubheitsgefühl, | der Anwendung von Micypra Filmtab- | |||||||||||||||||||||||||||||
| haben eine ähnliche Zusammensetzung | die/das plötzlich eine Seite oder einen | letten (die möglicherweise Vorbote für | |||||||||||||||||||||||||||||
| Teil des | Körpers | befällt; | motorische | ein | zerebrovaskuläres | Ereignis | ist) | ||||||||||||||||||||||||
| wie ein kombiniertes orales Kontrazepti- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Störungen; „akutes“ Abdomen. | kann ein Grund für das sofortige Ab- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| vum (KOK). | |||||||||||||||||||||||||||||||
| • Das Risiko für venöse thromboembo- | setzen von Micypra sein. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Dauer der Anwendung | lische Ereignisse steigt mit: | Frauen, die Micypra anwenden, sollten | |||||||||||||||||||||||||||||
| Die Zeit bis zur Linderung der Symptome | - zunehmendem Alter; | spezifisch | darauf | hingewiesen | werden, | ||||||||||||||||||||||||||
| beträgt mindestens | drei Monate. Der | sich | bei | möglichen | Symptomen | einer | |||||||||||||||||||||||||
| - Rauchen | (mit zunehmendem | Ta- | |||||||||||||||||||||||||||||
| Thrombose an ihren Arzt zu wenden. Bei | |||||||||||||||||||||||||||||||
| behandelnde | Arzt | sollte | regelmäßig | ||||||||||||||||||||||||||||
| bakkonsum und Alter steigt das Ri- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| einer vermuteten oder bestätigten Throm- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| überprüfen, ob | weiterhin | ein Bedarf für | siko | weiter | an, | insbesondere | bei | ||||||||||||||||||||||||
Fachinformation
| Novalon S.A. | Micypra® 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten | ||||||||||||||||||||||||||||||
| bose ist Micypra abzusetzen. Aufgrund der | der Einnahme von Micypra nicht direkt der | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Teratogenität von Antikoagulantien (Ku- | Bösartige Tumoren können lebensbe- | Sonne oder ultraviolettem Licht ausset- | |||||||||||||||||||||||||||||
| marine) sollten geeignete Verhütungsme- | drohlich sein oder tödlich verlaufen. | zen. | |||||||||||||||||||||||||||||
| thoden verwendet werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Arterielle | thromboembolische Ereignisse | Meningeom | Depressive Verstimmung und Depression | ||||||||||||||||||||||||||||
| Das Auftreten von Meningeomen (einzeln | stellen | bei der Anwendung hormoneller | |||||||||||||||||||||||||||||
| können lebensbedrohlich sein oder tödlich | und multipel) wurde im Zusammenhang mit | Kontrazeptiva | allgemein | bekannte | Ne- | ||||||||||||||||||||||||||
| verlaufen. | der Anwendung von Cyproteronacetat be- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| benwirkungen dar (sie-he Abschnitt 4.8). | |||||||||||||||||||||||||||||||
| richtet, insbesondere bei hohen Dosen von | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Depressionen | können | schwerwiegend | |||||||||||||||||||||||||||||
| Es ist zu beachten, dass das Risiko einer | 25 mg pro Tag und darüber sowie bei län- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| sein und sind ein allgemein bekannter Ri- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Thrombose durch | Synergieeffekte | ein- | gerer | Anwendung | (siehe Abschnitt 5.1). | ||||||||||||||||||||||||||
| sikofaktor | für | suizidales | Verhalten | und | |||||||||||||||||||||||||||
| zelner | Risikofaktoren höher | sein kann, | Wenn bei einem Patienten die Diagnose | ||||||||||||||||||||||||||||
| Suizid. Frauen sollte geraten werden, sich | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Meningeom gestellt wird, muss jedes cyp- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| wenn eine Kombination dieser Risikofak- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| im Falle | von | Stimmungsschwankungen | |||||||||||||||||||||||||||||
| roteronacetathaltige | Arzneimittel, | ein- | |||||||||||||||||||||||||||||
| toren vorliegt, oder ein Risikofaktor bei der | |||||||||||||||||||||||||||||||
| und depressiven Symptomen - auch wenn | |||||||||||||||||||||||||||||||
| schließlich Micypra, vorsichtshalber abge- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Anwenderin verstärkt auftritt. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| setzt werden. | diese kurz nach Einleitung der Behand- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Micypra sollte | im Falle | einer negativen | |||||||||||||||||||||||||||||
| lung auftreten - mit ihrem Arzt in Verbin- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Nutzen-/Risikobewertung nicht verschrie- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonstige Erkrankungen | dung zu setzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| ben werden (siehe Abschnitt 4.3). | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Frauen | mit | einer | Hypertriglyceridämie | ||||||||||||||||||||||||||||
| Tumoren | oder einer diesbezüglich positiven Fami- | Exogene | Östrogene | können | Symptome | ||||||||||||||||||||||||||
| lienanamnese können ein erhöhtes Risiko | eines | hereditären | und erworbenen | An- | |||||||||||||||||||||||||||
| Der wichtigste Risikofaktor für ein Zervix- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| für | die | Entwicklung | einer Pankreatitis | gioödems auslösen oder verschlimmern. | |||||||||||||||||||||||||||
| karzinom | ist eine persistierende | Infektion | |||||||||||||||||||||||||||||
| haben, wenn sie KOK einnehmen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| mit dem humanen Papillomavirus (HPV). | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Verminderte Wirksamkeit | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Einige | epidemiologische | Untersuchungen | |||||||||||||||||||||||||||||
| Obwohl bei vielen Frauen, die KOK oder | Die Wirksamkeit von Micypra kann redu- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| wiesen | darauf | hin, | dass | die | Langzeitan- | ||||||||||||||||||||||||||
| Micypra | einnehmen, | ein geringer | Blut- | ziert werden, wie z. B. im Falle einer ver- | |||||||||||||||||||||||||||
| wendung | von | KOK | dieses Risiko weiter | ||||||||||||||||||||||||||||
| druckanstieg berichtet wurde, sind klinisch | gessenen | Tabletteneinnahme | (Abschnitt | ||||||||||||||||||||||||||||
| erhöhen könnte. Allerdings wird kontrovers | |||||||||||||||||||||||||||||||
| relevante | Blutdruckerhöhungen | selten. | 4.2), | bei | gastrointestinalen | Störungen | |||||||||||||||||||||||||
| diskutiert, zu welchem Anteil diese Befunde | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Wenn sich jedoch während der Anwen- | (Abschnitt | 4.2) | oder bei bestimmter be- | ||||||||||||||||||||||||||||
| Störfaktoren zuzuschreiben sind, wie etwa | |||||||||||||||||||||||||||||||
| dung von Micypra eine anhaltende klinisch | gleitender Medikation (Abschnitt 4.5). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| dem Zervixscreening und dem Sexualver- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| relevante | Hypertonie | entwickelt, | dann | ||||||||||||||||||||||||||||
| halten | inklusive der | Nutzung | von Barrie- | Unregelmäßige Blutungen | |||||||||||||||||||||||||||
| sollte | die Einnahme | von Micypra | unter- | ||||||||||||||||||||||||||||
| remethoden. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| brochen werden und die Hypertonie be- | Bei allen Präparaten mit einer Estrogen/ | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Eine Metaanalyse, in die 54 epidemiolo- | handelt | werden. Wenn | es angemessen | Gestagen-Kombination kann | es, insbe- | ||||||||||||||||||||||||||
| erscheint, kann die Einnahme von Micypra | sondere in den ersten Monaten der An- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| gische Untersuchungen eingingen, ergab | |||||||||||||||||||||||||||||||
| wieder begonnen werden, sobald sich die | wendung, zu unregelmäßigen Blutungen | ||||||||||||||||||||||||||||||
| ein geringfügig erhöhtes | relatives Risiko | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Blutdruckwerte | unter | der antihypertensi- | (Schmier- | oder | Durchbruchblutungen) | ||||||||||||||||||||||||||
| (RR = 1,24) für Brustkrebs bei Frauen, die | |||||||||||||||||||||||||||||||
| ven Therapie normalisiert haben. | kommen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| zurzeit | kombinierte | orale Kontrazeptiva | |||||||||||||||||||||||||||||
| anwenden. Das erhöhte | Risiko | geht im | Die | folgenden | Erkrankungen | sollen Be- | Es ist möglich, dass es bei einigen An- | ||||||||||||||||||||||||
| Verlauf von 10 Jahren nach dem Absetzen | wenderinnen in dem Tabletten-freien In- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| richten zufolge sowohl in der Schwanger- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| von Kombinationspräparaten zur oralen | tervall (7-tägige Einnahmepause) zu kei- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| schaft | als auch unter Anwendung | eines | |||||||||||||||||||||||||||||
| Kontrazeption schrittweise wieder zurück. | ner | Entzugsblutung | kommt. | Wenn | |||||||||||||||||||||||||||
| KOKs auftreten bzw. sich verschlechtern. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Da bei Frauen unter 40 Jahren Brustkrebs | Micypra | wie | unter | Abschnitt | 4.2 | be- | |||||||||||||||||||||||||
| Jedoch konnte ein Zusammenhang mit der | |||||||||||||||||||||||||||||||
| selten auftritt, ist die Anzahl der zusätzlich | schrieben | eingenommen | wurde, ist | eine | |||||||||||||||||||||||||||
| Anwendung | von | KOK | nicht | bewiesen | |||||||||||||||||||||||||||
| diagnostizierten Brustkrebsfälle | bei | An- | Schwangerschaft | unwahrscheinlich. | |||||||||||||||||||||||||||
| werden: | cholestatischer | Ikterus | und/oder | ||||||||||||||||||||||||||||
| wenderinnen, | die | gegenwärtig | oder in | Wenn die Einnahme von Micypra jedoch | |||||||||||||||||||||||||||
| Pruritus; Gallensteine; Porphyrie; systemi- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| letzter Zeit kombinierte orale Kontrazep- | vor der ersten ausgebliebenen Entzugs- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| scher | Lupus | erythematodes; | hämoly- | ||||||||||||||||||||||||||||
| tiva genommen haben, gering im Verhält- | blutung | nicht | vorschriftsmäßig | erfolgt ist | |||||||||||||||||||||||||||
| tisch-urämisches | Syndrom; | Syden- | |||||||||||||||||||||||||||||
| nis zum Gesamtrisiko, an Brustkrebs zu | oder bereits | zum | zweiten Mal | die | Ent- | ||||||||||||||||||||||||||
| ham-Chorea; Herpes gestationis; Otoskle- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| erkranken. Diese Untersuchungen geben | zugsblutung ausgeblieben ist, muss eine | ||||||||||||||||||||||||||||||
| rose-bedingte Schwerhörigkeit. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| keinen Aufschluss über die Ursache. Das | Schwangerschaft | ausgeschlossen | wer- | ||||||||||||||||||||||||||||
| beobachtete erhöhte Risikoprofil kann auf | Akute oder chronische Leberfunktionsstö- | den, bevor die Anwendung von Micypra | |||||||||||||||||||||||||||||
| eine frühzeitigere Diagnosestellung | von | fortgesetzt wird. | |||||||||||||||||||||||||||||
| rungen | können | eine | Unterbrechung der | ||||||||||||||||||||||||||||
| Brustkrebs bei Anwenderinnen von Kom- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Anwendung von Micypra erforderlich ma- | Micypra enthält Lactose-Monohydrat. Pa- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| binationspräparaten | zur | oralen | Kontra- | ||||||||||||||||||||||||||||
| chen, | bis | sich | die | Leberfunktionswerte | tienten mit der seltenen hereditären Galac- | ||||||||||||||||||||||||||
| zeption, die biologischen Wirkungen die- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| wieder normalisiert | haben. Auch | ein Re- | tose--Intoleranz, Lactase-Mangel, Glucose- | ||||||||||||||||||||||||||||
| ser Arzneimittel oder eine | Kombination | ||||||||||||||||||||||||||||||
| zidiv | eines | in | einer | vorausgegangenen | Galactose-Malabsorption | sollten | Micypra | ||||||||||||||||||||||||
| aus beidem | zurückzuführen sein. | Bei | |||||||||||||||||||||||||||||
| Schwangerschaft | oder | während | einer | nicht einnehmen. | |||||||||||||||||||||||||||
| Frauen, die schon seit jeher kombinierte | |||||||||||||||||||||||||||||||
| früheren Anwendung von steroidalen Ge- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| orale Kontrazeptiva einnehmen, befindet | |||||||||||||||||||||||||||||||
| schlechtshormonen aufgetretenen choles- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| sich diagnostizierter Brustkrebs tendenzi- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| tatischen Ikterus macht das Absetzen von | |||||||||||||||||||||||||||||||
| ell in einem weniger fortgeschrittenen kli- | 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arznei- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Micypra erforderlich. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| nischen Stadium als der Brustkrebs, der | |||||||||||||||||||||||||||||||
| mitteln und sonstige Wechselwirkungen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| bei Frauen, die noch nie Kombinations- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Obwohl KOK einen Einfluss auf die peri- | Einfluss anderer Arzneimittel auf Micypra | ||||||||||||||||||||||||||||||
| präparate | zur | oralen Kontrazeption | an- | ||||||||||||||||||||||||||||
| phere | Insulinresistenz | und Glucosetole- | Wechselwirkungen | können mit | Wirkstof- | ||||||||||||||||||||||||||
| gewandt haben, diagnostiziert wird. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| ranz haben können, liegen keine Hinweise | fen auftreten, die mikrosomale Enzyme | ||||||||||||||||||||||||||||||
| In seltenen Fällen sind nach Anwendung | auf die Notwendigkeit einer Änderung des | induzieren, was die Clearance der Sexu- | |||||||||||||||||||||||||||||
| Therapieregimes bei Diabetikerinnen vor, | alhormone erhöhen und zu Durchbruch- | ||||||||||||||||||||||||||||||
| von Steroidhormonen, zu denen auch die | |||||||||||||||||||||||||||||||
| die niedrig dosierte KOK anwenden (mit | blutungen | und/oder | Versagen | der | kont- | ||||||||||||||||||||||||||
| in Micypra enthaltenen Wirkstoffe gehö- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| < 0,05 mg Ethinylestradiol). Diabetikerin- | razeptiven Wirksamkeit führen kann. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| ren, gutartige, noch seltener bösartige | |||||||||||||||||||||||||||||||
| nen müssen jedoch sorgfältig überwacht | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Lebertumoren | beobachtet | worden, | zu | ||||||||||||||||||||||||||||
| werden, während sie Micypra einnehmen. | Frauen, die mit einem solchen Arzneimittel | ||||||||||||||||||||||||||||||
| deren möglichen Komplikationen lebens- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| behandelt werden, sollten während dieser | |||||||||||||||||||||||||||||||
| gefährliche Blutungen in die Bauchhöhle | Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wurden | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Zeit zusätzlich | zu Micypra eine | Barriere- | |||||||||||||||||||||||||||||
| gehören | können. Wenn | unklare Ober- | |||||||||||||||||||||||||||||
| mit der Anwendung von KOK assoziiert. | methode anwenden. Die Barrieremethode | ||||||||||||||||||||||||||||||
| bauchbeschwerden, eine Lebervergröße- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| sollte während der Zeit der Einnahme der | |||||||||||||||||||||||||||||||
| rung oder Anzeichen einer | intraabdomi- | Chloasmen können gelegentlich auftreten, | |||||||||||||||||||||||||||||
| Begleitmedikation und noch 28 Tage dar- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| nellen Blutung auftreten, sollte ein Leber- | |||||||||||||||||||||||||||||||
| insbesondere | bei Frauen mit | Chloasma | über hinaus angewendet werden. Geht die | ||||||||||||||||||||||||||||
| tumor | in | die | differentialdiagnostischen | ||||||||||||||||||||||||||||
| gravidarum in der Anamnese. Frauen mit | Verwendung | einer | zusätzlichen | Barriere- | |||||||||||||||||||||||||||
| Überlegungen einbezogen werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| dieser Veranlagung sollten sich während | |||||||||||||||||||||||||||||||
Fachinformation
| Novalon S.A. | Micypra® 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten | |||||||||||||||||||||||
| Lipoprotein-Fraktionen, von Parametern | Schwangerschaft | |||||||||||||||||||||||
| methode über das Ende der Tabletten in | ||||||||||||||||||||||||
| der Micypra Packung hinaus, dann sollte | des Kohlenhydratstoffwechsels, der Blut- | Eine Schwangerschaft ist auszuschließen. | ||||||||||||||||||||||
| die Einnahme aus der nächsten Micypra | gerinnung und der Fibrinolyse ein. Im | Micypra ist in der Schwangerschaft kont- | ||||||||||||||||||||||
| Packung, ohne die übliche 7-tägige Unter- | Allgemeinen bleiben diese Veränderun- | raindiziert. Tritt unter der Anwendung von | ||||||||||||||||||||||
| brechung, angeschlossen werden. | gen jedoch innerhalb des Normbereichs. | Micypra eine Schwangerschaft ein, ist das | ||||||||||||||||||||||
| Arzneimittel sofort abzusetzen. Die vo- | ||||||||||||||||||||||||
| Substanzen, die die Clearance von | Hinweis | rausgegangene Einnahme von Micypra ist | ||||||||||||||||||||||
| Micypra erhöhen (verminderte Wirksam- | Micypra darf nicht mit Arzneimitteln, die | jedoch kein Grund für einen Schwanger- | ||||||||||||||||||||||
| keit von Micypra durch Enzym-Induktion): | zum Zweck der hormonellen Empfängnis- | schaftsabbruch. | ||||||||||||||||||||||
| z. B. Barbiturate, Rifampicin, und Antiepi- | verhütung angewendet werden, kombi- | Stillzeit | ||||||||||||||||||||||
| leptika (wie Barbexaclon, Carbamazepin, | niert werden; solche sind ggf. vor Beginn | |||||||||||||||||||||||
| Phenytoin, Primidon) und möglicherweise | der Therapie mit Micypra abzusetzen | Micypra ist während der Stillzeit kontrain- | ||||||||||||||||||||||
| auch Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat, | (siehe hierzu auch Abschnitt 4.2). | diziert. Cyproteronacetat geht in die Mut- | ||||||||||||||||||||||
| Griseofulvin und Johanniskraut (Hyperi- | termilch über. Etwa 0,2 % der maternalen | |||||||||||||||||||||||
| cum)-haltige Arzneimittel. | Pharmakodynamische Gegenanzeigen | Dosis können auf den gestillten Säugling | ||||||||||||||||||||||
| übertragen werden, was einer Dosis von | ||||||||||||||||||||||||
| Substanzen mit unterschiedlicher Auswir- | Während klinischer Studien mit Patienten, | etwa 1 μg/kgentspricht. | ||||||||||||||||||||||
| kung auf die Clearance von Micypra | deren Hepatitis-C-Virus-Infektionen (HCV) | Während der | Laktationsphase können | |||||||||||||||||||||
| Bei gleichzeitiger Anwendung mit Micypra | mit Arzneimitteln behandelt wurden, die | |||||||||||||||||||||||
| können viele HIV/HCV-Protease Inhibito- | Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir | und | etwa 0,02 % der täglichen maternalen | |||||||||||||||||||||
| ren und Nicht-nukleoside Reverse-Trans- | Dasabuvir mit oder ohne Ribavirin ent- | Dosis an Ethinylestradiol über die Mut- | ||||||||||||||||||||||
| kriptase Inhibitoren zu einer Erhöhung | hielten, traten Erhöhungen der Transa- | termilch vom Neugeborenen aufgenom- | ||||||||||||||||||||||
| oder Erniedrigung der Plasmakonzentra- | minase (ALT) bis über das 5- Fache des | men werden. | ||||||||||||||||||||||
| tionen von Estrogen oder Gestagen füh- | oberen normalen Grenzwertes | (Upper | ||||||||||||||||||||||
| Systemorganklasse | Häufigkeit von unerwünschten Nebenwirkungen | |||||||||||||||||||||||
| Häufig | Gelegentlich | Selten | Nicht bekannt | |||||||||||||||||||||
| ≥ 1/100 | < 1/100, ≥ 1/1000 | < 1/1000 | Häufigkeit nicht abschätzbar | |||||||||||||||||||||
| Augenerkrankungen | Kontaktlinsen- | |||||||||||||||||||||||
| intoleranz | ||||||||||||||||||||||||
Wie wird Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten angewendet?
Micypra unterdrückt die Ovulation und ist damit kontrazeptiv wirksam. Patientinnen, die Micypra anwenden, sollen deshalb nicht zusätzlich ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel anwenden, da dies zu einer Überdosierung mit Hormonen führt und für einen effektiven Konzeptionsschutz nicht erforderlich ist. Aus demselben Grund sollen Frauen, die schwanger werden wollen, Micypra nicht anwenden.
Micypra muss regelmäßig eingenommen werden, um einen ausreichenden therapeutischen Effekt und eine effektive kontrazeptive Wirkung zu entfalten.
Art der Anwendung
Zur Einnahme
Dosierung
Die Tabletten müssen jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, falls erforderlich mit etwas Flüssigkeit, in der auf der Blisterpackung angegebenen Reihenfolge eingenommen werden. Über 21 aufeinanderfolgende Tage muss jeweils 1 Tablette täglich eingenommen werden. Mit der Einnahme
der Tabletten aus der nächsten Packung wird nach einer 7-tägigen Einnahmepause begonnen, in der es üblicherweise zu einer Abbruchblutung kommt, die häufig am 2. - 3. Tag nach Einnahme der letzten Tablette beginnt und noch andauern kann, wenn mit der Einnahme aus der nächsten Packung begonnen wird.
Der Empfängnisschutz beginnt mit dem ersten Einnahmetag und besteht auch während der 7-tägigen Pausen. Die gleichzeitige Anwendung hormonaler Empfängnisverhütungsmittel muss deswegen unterbleiben.
Ärztliche Untersuchung/Beratung
Vor der Anwendung sollten eine gründliche allgemeine Untersuchung (u. a. Körpergewicht, Blutdruck, Herz, Beine und Haut, Untersuchung des Urins auf Zucker, gegebenenfalls auch Durchführung einer speziellen Leberdiagnostik) sowie gynäkologische Untersuchungen (einschließlich der Mammae und eines zytologischen Abstrichs von Portio und aus Cervix uteri) durchgeführt und eine sorgfältige Familienanamnese erhoben werden, um behandlungsbedürftige Krankheiten sowie Risikozustände feststellen zu können. Eine Schwangerschaft ist auszuschließen. Während der Anwendung empfehlen sich Kontrollen in etwa halbjährlichen Abständen. Störungen des Gerinnungssystems sind auszuschließen, wenn bei Blutsverwandten bereits im jüngeren Alter thromboembolische Krankheiten (z. B. tiefe Venenthrombosen, Schlaganfall, Herzinfarkt) aufgetreten sind.
Es sollte des Weiteren darauf hingewiesen werden, dass die Einnahme von oralen Kontrazeptiva nicht gegen HIV- Infektionen (AIDS) und andere sexuell übertragbare Krankheiten schützt.
Beginn der Einnahme
Keine vorangegangene Einnahme von hormonalen Kontrazeptiva (im letzten Monat)
Die Einnahme von täglich 1 Tablette wird am 1. Tag des Zyklus (1. Tag der Menstruation) begonnen. Wenn die Einnahme zwischen Tag 2 und 5 begonnen wird, wird während der ersten 7 Tage des Einnahmezyklus eine zusätzliche Schutzmaßnahme (Barrieremethode) zur Empfängnisverhütung empfohlen.
Nur Frauen, die amenorrhoisch sind, fangen mit der vom Arzt verordneten Therapie sofort an; in diesem Fall ist der 1. Einnahmetag mit dem 1. Zyklustag gleichzustellen und entsprechend den folgenden Empfehlungen weiterzurechnen.
Vorangegangene Einnahme eines Kombinationspräparates zur oralen Kontrazeption oder Anwendung eines Vaginalringes oder eines transdermalen Pflasters
Mit der Einnahme von Micypra soll bevorzugt am Tag nach der Einnahme der letzten hormonhaltigen Tablette des zuvor eingenommenen Kombinationspräparates (oder nach der Entfernung des Rings oder des Pflasters) begonnen werden, spätestens aber am Tag nach dem üblichen hormonfreien Intervall, beziehungsweise am Tag nach der Einnahme der letzten wirkstofffreien Tablette des zuvor einge-
nommenen Kombinationspräparates. Wenn zuvor ein Ring oder ein Pflaster angewendet wurde, soll bevorzugt an dem Tag, an dem der letzte Ring/das letzte Pflaster einer Zykluspackung entfernt wurde, mit der Einnahme von Micypra begonnen werden, spätestens jedoch an dem Tag, an dem eine erneute Anwendung des zuvor verwendeten Kontrazeptivums notwendig wäre.
Wechsel von einem Gestagenmonopräparat (Minipille, Injektion, Implantat) oder von einem Intrauterinsystem (IUS)
Bei vorheriger Einnahme der Minipille kann an jedem beliebigen Tag mit der Einnahme von Micypra begonnen werden (die Umstellung von einem Implantat oder Intrauterinsystem muss am Tag der Entfernung erfolgen, die von einem Injektionspräparat zu dem Zeitpunkt, an dem die nächste Injektion fällig wäre). Jedoch ist in allen Fällen während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme eine zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahme erforderlich.
Nach einem Abort im ersten Trimenon
Es kann sofort mit der Einnahme begonnen werden. In diesem Fall sind keine zusätzlichen Maßnahmen zur Empfängnisverhütung erforderlich.
Nach einer Entbindung oder einem Abort im zweiten Trimenon
Die Einnahme sollte an den Tagen 21 bis 28 nach einer Geburt oder nach einem Abort im zweiten Trimenon begonnen werden. Bei einem späteren Einnahmebeginn muss während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden. Wenn jedoch bereits Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, muss vor Beginn der Einnahme eine Schwangerschaft ausgeschlossen oder die erste Menstruationsblutung abgewartet werden.
Dauer der Anwendung
Die Zeit bis zur Linderung der Symptome beträgt mindestens drei Monate. Der behandelnde Arzt sollte regelmäßig überprüfen, ob weiterhin ein Bedarf für die Behandlung besteht.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Schwere der Androgenisierungserscheinungen und dem Therapieerfolg. Akne und Seborrhö erfordern in der Regel eine kürzere Behandlung als Hirsutismus.
Es wird empfohlen, dass die Behandlung 3 bis 4 Zyklen nach dem vollständigen Abklingen der Symptome beendet wird.
Lässt sich bei
- schwerer Akne oder Seborrhö mit mindestens 6-monatiger oder
- Hirsutismus mit wenigstens 12-monatiger
Therapie
kein oder kein ausreichender Erfolg erzielen, ist die kombinierte Anwendung von Micypra und Cyproteronacetat 10 mg Tabletten oder Cyproteronacetat 50 mg Tabletten zu erwägen bzw. der Behandlungsansatz erneut zu überdenken.
Sobald die Androgenisierungserscheinungen abgeklungen sind, jedoch weiter der Wunsch nach Konzeptionsschutz besteht, ist evtl. auf ein niedrigdosiertes orales Kontrazeptivum umzustellen. Bei erneut auftretenden androgenetischen
Symptomen kann wieder mit Micypra behandelt werden. Bei einer Wiederaufnahme der Behandlung mit Micypra (nach einer Einnahmepause von mindestens 4 Wochen) sollte das erhöhte Risiko einer venösen Thromboembolie berücksichtigt werden (siehe Abschnitt 4.4).
Vorgehen bei vergessener Tabletteneinnahme
Wenn die Einnahme einer Micypra Tablette zur gewohnten Zeit vergessen wurde, muss sie innerhalb von 12 Stunden nachgeholt werden. Alle darauf folgenden Tabletten sind dann wieder zur gewohnten Zeit einzunehmen. Der kontrazeptive Schutz ist nicht eingeschränkt.
Wenn der Einnahmezeitpunkt um mehr als 12 Stunden überschritten wird, ist der Konzeptionsschutz nicht mehr zuverlässig. Bei vergessener Tabletteneinnahme sind grundsätzlich 2 Punkte zu berücksichtigen:
- Die Tabletteneinnahme darf nie länger als 7 Tage unterbrochen werden.
- Um einen ausreichenden Konzeptionsschutz aufzubauen, d. h. eine Suppression des Hypothalamus-Hypophysen- Ovarialsystems zu erreichen, ist eine Tabletteneinnahme über 7 Tage erforderlich.
Entsprechend können für die tägliche Praxis folgende Empfehlungen gegeben werden:
Woche 1
Die Einnahme der vergessenen Tablette soll so schnell wie möglich nachgeholt werden, auch wenn dies bedeutet, dass zwei Tabletten zur gleichen Zeit einzunehmen sind. Die weitere Tabletteneinnahme erfolgt dann zur gewohnten Zeit. In den nächsten 7 Tagen soll jedoch zusätzlich eine Barrieremethode, zum Beispiel ein Kondom, angewendet werden. Wenn in den vergangenen 7 Tagen Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, sollte die Möglichkeit einer Schwangerschaft in Betracht gezogen werden. Das Risiko einer Schwangerschaft ist umso höher, je mehr Tabletten vergessen wurden und je näher dies zeitlich am regulären einnahmefreien Intervall liegt.
Woche 2
Die Einnahme der vergessenen Tablette soll so schnell wie möglich nachgeholt werden, auch wenn dies bedeutet, dass zwei Tabletten zur gleichen Zeit einzunehmen sind. Die weitere Einnahme der Tabletten erfolgt dann zur üblichen Zeit. Vorausgesetzt, dass die Einnahme der Tabletten an den 7 Tagen vor der ersten vergessenen Tablette korrekt erfolgt ist, besteht keine Notwendigkeit, zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuwenden. War dies nicht der Fall oder wurde mehr als 1 Tablette vergessen, soll die Anwendung zusätzlicher Schutzmaßnahmen über 7 Tage empfohlen werden.
Woche 3
Aufgrund des bevorstehenden 7-tägigen einnahmefreien Intervalls kann ein voller Konzeptionsschutz nicht mehr gewährleistet werden. Durch eine Anpassung des Einnahmeschemas lässt sich eine Herabsetzung der empfängnisverhütenden Wirkung dennoch verhindern. Bei Einhalten einer der beiden folgenden Vorge-
hensweisen besteht daher keine Notwendigkeit zusätzlicher kontrazeptiver Maßnahmen, vorausgesetzt, die Tabletteneinnahme an den 7 Tagen vor der ersten vergessenen Tablette erfolgte korrekt. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte die Frau wie unter Punkt 1 beschrieben vorgehen und außerdem in den nächsten 7 Tagen zusätzliche Schutzmaßnahmen anwenden.
- Die Anwenderin soll die Einnahme der letzten vergessenen Tablette so schnell wie möglich nachholen, auch wenn dies bedeutet, dass zwei Tabletten zur gleichen Zeit eingenommen werden. Die Einnahme der restlichen Tabletten erfolgt dann wieder zur üblichen Zeit. Mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung wird direkt nach Aufbrauchen der aktuellen Blisterpackung begonnen, d. h. zwischen den beiden Packungen soll kein einnahmefreies Intervall liegen. Es ist unwahrscheinlich, dass es bei der Anwenderin vor Aufbrauchen der zweiten Packung zu einer Abbruchblutung kommt, allerdings können noch während der Einnahme Schmier- oder Durchbruchblutungen auftreten.
- Es kann auch ein Abbruch der Einnahme aus der aktuellen Blisterpackung empfohlen werden, an den sich ein einnahmefreies Intervall von bis zu 7 Tagen, die Tage der vergessenen Tabletteneinnahme eingerechnet, anschließen sollte. Danach wird mit der Tabletteneinnahme aus der neuen Blisterpackung begonnen.
Bei vergessener Einnahme und anschließendem Ausbleiben einer Abbruchblutung im nächsten regulären einnahmefreien Intervall sollte die Möglichkeit einer Schwangerschaft in Betracht gezogen werden.
Ausbleiben der Entzugsblutung
Wenn die Entzugsblutung ausbleibt, soll die Anwendung bis zum sicheren Ausschluss einer Schwangerschaft nicht fortgesetzt werden.
Verhalten bei Zwischenblutungen
Bei Zwischenblutungen ist die Einnahme von Micypra unbedingt fortzusetzen. Schmierblutungen sistieren meist von selbst oder können – ebenso wie die Zwischenblutungen in Menstruationsstärke (Durchbruchblutungen) – durch die zusätzliche Gabe von täglich 25 – 50 μg Ethinylestradiol (nicht jedoch über die letzte Tablette einer Packung Micypra hinaus) innerhalb von 4 – 5 Tagen beseitigt werden.
Sollten Durchbruchblutungen nicht sistieren oder sich wiederholen, ist zum Ausschluss eines organischen Leidens eine eingehende Untersuchung mit Abrasio indiziert.
Das Gleiche gilt bei Schmierblutungen, die mehrere Zyklen nacheinander in unregelmäßigen Abständen oder erstmalig nach längerer Anwendung von Micypra auftreten. In diesen Fällen werden die Blutungen meist durch organische Veränderungen und nicht durch das Präparat verursacht.
Verhalten bei Erbrechen oder schwerem Durchfall
Erbrechen oder schwerer Durchfall führen möglicherweise zu einer nicht vollständigen Aufnahme der Wirkstoffe. Zusätzliche andere, nichthormonale Methoden der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) sind anzuwenden. Bei Erbrechen oder schwerem Durchfall in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme der Tablette empfiehlt sich die unter Punkt 4.2 “Dosierung, Art und Dauer der Anwendung“ genannte Vorgehensweise für vergessene Tabletten anzuwenden. Wenn die betroffene Anwenderin nicht von ihrem normalen Einnahmerhythmus abweichen möchte, muss sie die Ersatztablette(n) aus einer anderen Blisterpackung einnehmen.
Lebererkrankungen
Nach dem Abklingen einer Virushepatitis (Normalisierung der Leberparameter) sollten etwa sechs Monate vergehen, bevor man Präparate wie Micypra anwendet.
Zusätzliche Informationen zu bestimmten Patientengruppen
Kinder und Jugendliche
Micypra darf nur nach der Menarche angewendet werden.
Geriatrische Patientinnen
Nicht zutreffend. Micypra ist nach der Menopause nicht indiziert.
Patientinnen mit Leberfunktionsstörungen
Micypra ist kontraindiziert bei Frauen mit schweren Lebererkrankungen, so lange sich die Leberfunktionswerte nicht normalisiert haben. Siehe auch Abschnitt 4.3.
Patientinnen mit Nierenfunktionsstörungen
Micypra wurde nicht speziell bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion untersucht. Die zur Verfügung stehenden Daten geben keinen Hinweis für eine Anpassung der Behandlung in dieser Patientengruppe.
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Wie ist Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten aufzubewahren?
5 Jahre
Weitere Informationen zu Micypra 2,00 mg/0,035 mg Filmtabletten
Qualitative und quantitative Zusammensetzung
1 Filmtablette enthält:
2 mg Cyproteronacetat und
0,035 mg Ethinylestradiol
Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 4.4)
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe, Abschnitt 6.1.
Zulassungsnummer
59939.00.00
Datum der Erteilung der Zulassung/ Verlängerung der Zulassung
Zulassung erteilt am: 15. Dezember 2004
Letzmals verlängert am:
Redaktionelle Grundsätze
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