Wirkstoff(e) Cyproteron Ethinylestradiol
Zulassungsland Österreich
Hersteller Bayer Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.07.1996
ATC Code G03HB01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiandrogene

Zulassungsinhaber

Bayer Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Minerva enthÀlt zwei verschiedene Hormone, und zwar Cyproteronacetat und Ethinylestradiol.

Cyproteronacetat hemmt den Einfluss der mĂ€nnlichen Hormone (Androgene), die auch vom weiblichen Organismus gebildet werden. Dadurch wird die Behandlung hormoneller Störungen möglich, deren Ursache auf einer erhöhten Produktion von mĂ€nnlichen Hormonen oder auf einer besonderen Empfindlichkeit gegenĂŒber diesen Hormonen beruhen. Ethinylestradiol gehört zur Gruppe der östrogenen Hormone. Aufgrund der Kombination der beiden Wirkstoffe bei Minerva hat das PrĂ€parat die Eigenschaften einer kombinierten „Pille“. WĂ€hrend der Behandlung mit Minerva findet keine Ovulation (Eisprung) statt, daher wird eine EmpfĂ€ngnis vermieden. Die gleichzeitige Anwendung von hormonalen oder anderen VerhĂŒtungsmitteln ist daher nicht erforderlich. Ein vorher eingenommenes Mittel zur SchwangerschaftsverhĂŒtung sollte abgesetzt werden.

Minerva wird bei Frauen im gebĂ€rfĂ€higen Alter zur Behandlung von Hauterkrankungen wie z. B. Akne, sehr fettiger Haut und ĂŒbermĂ€ĂŸigem Haarwachstum eingesetzt. Aufgrund ihrer verhĂŒtenden Eigenschaften sollte sie Ihnen nur dann verschrieben werden, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass eine Behandlung mit einem hormonalen VerhĂŒtungsmittel angebracht ist.

Sie sollten Minerva nur dann einnehmen, wenn sich Ihre Hauterkrankung nach der Anwendung anderer Behandlungen gegen Akne einschließlich lokal angewendeter Behandlungen und Antibiotika nicht gebessert hat.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allgemeine Anmerkungen

Bevor Sie mit der Einnahme von Minerva beginnen, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgfĂ€ltig zu Ihrer Krankengeschichte und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Der Arzt wird Ihren Blutdruck messen und, abhĂ€ngig von Ihrer persönlichen Situation, weitere Untersuchungen durchfĂŒhren. Wenn Sie oder nahe Verwandte in jungen Jahren Krankheiten im Zusammenhang mit der Blutgerinnung, wie Thrombose (Blutgerinnselbildung in Arterien oder Venen), Lungenembolie (Blutgerinnselbildung in der Lunge), Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise daraufhin untersuchen, ob Sie ein höheres Risiko haben.

In dieser Gebrauchsinformation sind verschiedene FĂ€lle beschrieben, bei deren Auftreten Sie Minerva absetzen sollten bzw. bei denen die ZuverlĂ€ssigkeit von Minerva herabgesetzt sein kann. In diesen FĂ€llen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder andere nicht-hormonale VerhĂŒtungsmethoden, wie z. B. ein Kondom oder ein anderes lokales VerhĂŒtungsmittel, anwenden. Wenden Sie aber nicht die Kalendermethode oder die Temperaturmethode an. Diese Methoden können versagen, weil Minerva die monatlichen Schwankungen der Körpertemperatur und die Zusammensetzung des GebĂ€rmutterschleims verĂ€ndert.

Wie alle oralen Kontrazeptiva („Pillen“) schĂŒtzt Minerva nicht vor HIV-Infektionen (AIDS) bzw. anderen Geschlechtskrankheiten.

Minerva darf nicht eingenommen werden,

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Anwendung von Minerva beginnen, wenn einer der nachfolgenden Punkte auf Sie zutrifft. Ihr Arzt kann Ihnen dann raten, eine andere Behandlung anzuwenden:

  • wenn Sie allergisch gegen Cyproteronacetat oder Ethinylestradiol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie ein anderes hormonales VerhĂŒtungsmittel benutzen;
  • wenn Sie an einem Blutgerinnsel in Ihrem Bein (Thrombose), Ihrer Lunge (Lungenembolie) oder einem anderen Körperteil leiden (oder jemals gelitten haben);
  • wenn Sie eine Krankheit haben (oder frĂŒher einmal gehabt haben), die Vorbote eines Herzinfarkts (z. B. Angina pectoris, die starke Brustschmerzen verursacht) oder eines leichten Schlaganfalls (transitorische ischĂ€mische Attacke) sein kann;
  • wenn Sie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben (oder frĂŒher einmal gehabt haben);
  • wenn Sie Beschwerden haben, welche das Risiko fĂŒr Blutgerinnsel in Ihren Arterien erhöhen können. Dies gilt fĂŒr die folgenden Beschwerden:
    • Zuckerkrankheit mit GefĂ€ĂŸverĂ€nderungen
    • stark erhöhter Blutdruck
    • stark erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride);
  • wenn Sie Probleme mit der Blutgerinnung (z. B. Protein-C-Mangel) haben;
  • wenn Sie an MigrĂ€ne mit Sehstörungen leiden (oder frĂŒher einmal gelitten haben);
  • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden, solange sich die Leberfunktionswerte noch nicht normalisiert haben;
  • wenn Sie an bestehenden oder vorausgegangenen gutartigen oder bösartigen Tumoren der Leber leiden;
  • wenn Sie an bestehenden oder vermuteten bösartigen Tumoren z.B. der Brust oder der Geschlechtsorgane leiden, die sexualhormonabhĂ€ngig sind;
  • wenn Sie unerklĂ€rliche Blutungen aus der Scheide haben;
  • wenn eine Schwangerschaft besteht oder vermutet wird;
  • wenn Sie stillen;
  • wenn bei Ihnen eine angeborene oder erworbene PrĂ€disposition (Veranlagung) fĂŒr venöse oder arterielle Thrombosen, wie APC-Resistenz, Antithrombin-III-Mangel, Protein C- und Protein S-Mangel, HyperhomocysteinĂ€mie und Antiphospholipidantikörper (Antikardiolipidantikörper, Lupuskoagulans) besteht.
  • wenn Sie ein Meningeom haben oder bereits frĂŒher ein Meningeom (ein normalerweise gutartiger Tumor in der Gewebeschicht zwischen Gehirn und SchĂ€del) festgestellt wurde.

Wenden Sie Minerva nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Sie Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir oder Glecaprevir/Pibrentasvir enthalten (siehe auch Abschnitt „Einnahme von Minerva zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Sollte einer der oben angefĂŒhrten ZustĂ€nde oder Erkrankungen erstmals auftreten, wĂ€hrend Sie ein orales Kontrazeptivum einnehmen, unterbrechen Sie sofort die Einnahme und wenden Sie sich an Ihren Arzt. Bis zur AbklĂ€rung Ihrer Symptome sollten Sie eine nicht- hormonale VerhĂŒtungsmethode anwenden (siehe „Allgemeine Anmerkungen“). Minerva darf nicht an MĂ€nner verabreicht werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen?

Beenden Sie sofort die Einnahme der Tabletten und suchen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt auf, wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels an sich bemerken. Die Symptome sind in Abschnitt 2 unter „Blutgerinnsel (Thrombose)“ beschrieben.

Minerva wirkt auch als orales VerhĂŒtungsmittel. Sie und Ihr Arzt mĂŒssen alle Punkte berĂŒcksichtigen, die normalerweise fĂŒr eine sichere Anwendung oraler hormonaler VerhĂŒtungsmittel gelten.

Was ist vor der ersten Einnahme von Minerva zu beachten:

In bestimmten Situationen dĂŒrfen orale Kontrazeptiva nur unter besonders sorgfĂ€ltiger medizinischer Kontrolle eingenommen werden. Ihr Arzt kann Ihnen dies nĂ€her erlĂ€utern.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie

an folgenden Krankheiten leiden oder fĂŒr Sie folgende LebensumstĂ€nde zutreffen:

  • Zunehmendes Alter;
  • Rauchen;
  • Zuckerkrankheit;
  • Übergewicht (Body Mass Index = Körpergewicht/GrĂ¶ĂŸe2 ĂŒber 30 kg/m2);
  • hoher Blutdruck;
  • Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen;
  • VenenentzĂŒndung;
  • Krampfadern;
  • Auftreten von Blutgerinnseln, Herzinfarkt oder Schlaganfall bei nahen Verwandten (Geschwister oder Elternteil in relativ jungen Jahren), auch in der Vergangenheit;
  • MigrĂ€ne;
  • Epilepsie;
  • erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyzeride), auch bei nahen Verwandten;
  • Brustkrebs bei nahen Verwandten;
  • Erkrankungen der Leber bzw. Gallenblase;
  • entzĂŒndliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn bzw. Colitis ulcerosa);
  • polyzystisches Ovarialsyndrom (eine Funktionsstörung Ihrer Eierstöcke);
  • systemischer Lupus erythematodes (eine immunologische Erkrankung mit Befall der Haut bzw. des gesamten Körpers);
  • hĂ€molytisch-urĂ€misches Syndrom (eine Erkrankung des Blutgerinnungssystems, die ein Nierenversagen auslösen kann);
  • SichelzellenanĂ€mie;
  • Chloasma (fleckenförmige, gelbbrĂ€unliche VerfĂ€rbungen der Haut, besonders im Gesicht), hierbei ist stĂ€rkere Sonnen- und UV-Bestrahlung zu meiden;
  • Stoffwechselstörung (Porphyrie);
  • Veitstanz (Chorea minor);
  • BlĂ€schenausschlag wĂ€hrend einer frĂŒheren Schwangerschaft (Herpesgestationis);
  • Otosklerose-bedingter Hörverlust (Innenohrschwerhörigkeit);
  • Ikterus (Gelbsucht) und/oder Pruritus(Juckreiz) im Zusammenhang mit Cholestase (Gallenstauung);
  • wenn Sie ein angeborenes Angioödem haben, können Produkte, die Östrogene enthalten, Symptome eines Angioödems hervorrufen oder verschlechtern. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Symptome eines Angioödems, wie geschwollenes Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Beschwerden beim Schlucken oder Nesselsucht mit Beschwerden beim Atmen auftreten.

Falls eine der oben angefĂŒhrten Erkrankungen unter der Einnahme von oralen Kontrazeptiva das erste Mal oder erneut auftritt bzw. sich verschlechtert, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Wenn Sie unter vermehrter Behaarung an Gesicht und Beinen (Hirsutismus) leiden und Symptome in jĂŒngster Zeit aufgetreten sind oder sich erheblich verschlechtert haben, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit; es mĂŒssen mögliche Ursachen abgeklĂ€rt werden.

Blutgerinnsel (Thrombose)

Bei der Einnahme von Minerva kann das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel (eine so genannte Thrombose) leicht erhöht sein. Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr ein Blutgerinnsel wird durch die Einnahme von Minerva im Vergleich zu Frauen, die weder Minerva noch eine andere Anti-Baby-Pille nehmen, nur leicht erhöht.

Es erfolgt nicht immer eine vollstÀndige Erholung und 1-2 % der FÀlle können tödlich verlaufen.

Blutgerinnsel in einer Vene

Ein Blutgerinnsel in einer Vene (eine so genannte „Venenthrombose“) kann die Vene verstopfen. Dies kann in den Venen der Beine, Lunge (Lungenembolie) oder einesanderen Organs passieren.

Bei Anwendung einer kombinierten Pille ist das Risiko einer Frau zur Bildung solcher Gerinnsel im Vergleich zu einer Frau, die keine kombinierte Pille einnimmt, erhöht. Das Risiko, in einer Vene ein Blutgerinnsel zu bilden, ist im ersten Jahr der Pillenanwendung am grĂ¶ĂŸten. Das Risiko ist nicht so groß wie dasjenige, wĂ€hrend einer Schwangerschaft ein Blutgerinnsel zu bekommen.

Das Risiko von Blutgerinnseln in einer Vene bei Anwenderinnen einer kombinierten Pille steigt weiter:

  • mit zunehmendem Alter;
  • wenn Sie rauchen. Wenn Sie ein hormonales VerhĂŒtungsmittel wie Minerva einnehmen,wird Ihnen dringend geraten, mit dem Rauchen aufzuhören, vor allem, wenn Sie Ă€lter als 35 Jahre sind;
  • wenn ein naher Verwandter in jungen Jahren ein Blutgerinnsel in einem Bein, der Lunge oder einem anderen Organ hatte;
  • wenn Sie ĂŒbergewichtig sind;

wenn Sie sich einer Operation unterziehen mĂŒssen, oder wenn Sie aufgrund einer Verletzung oder Erkrankung lĂ€ngere Zeit bettlĂ€gerig gewesen sind, oder wenn Ihr Bein eingegipst ist.

Wenn dies auf Sie zutrifft, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, dass Sie Minerva anwenden, da die Behandlung unter UmstĂ€nden abgesetzt werden muss. Ihr Arzt kann Sie anweisen, die Anwendung von Minerva mehrere Wochen vor einer Operation oder wenn Sie nur eingeschrĂ€nkt beweglich sind, einzustellen. Ihr Arzt wird Ihnen außerdem mitteilen, wann Sie die Anwendung von Minerva wieder aufnehmen können, nachdem Sie wieder auf den Beinen sind.

Blutgerinnsel in einer Arterie

Ein Blutgerinnsel in einer Arterie kann schwerwiegende Probleme verursachen. So kann ein Blutgerinnsel in einer Herzarterie z. B. einen Herzinfarkt oder in einer Hirnarterie einen Schlaganfall verursachen.

Die Anwendung einer kombinierten Pille wurde mit einem erhöhten Risiko fĂŒr Blutgerinnsel in den Arterien verbunden. DiesesRisiko steigt weiter:

  • mit zunehmendem Alter;
  • wenn Sie rauchen. Wenn Sie ein hormonales VerhĂŒtungsmittel wie Minerva einnehmen,wird Ihnen dringend geraten, mit dem Rauchen aufzuhören, vor allem, wenn Sie Ă€lter als 35 Jahre sind;
  • wenn Sie ĂŒbergewichtig sind;
  • wenn Sie hohen Blutdruck haben;
  • wenn ein naher Verwandter in jungen Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte;
  • wenn Sie erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride) haben;
  • wenn Sie MigrĂ€ne bekommen;
  • wenn Sie ein Herzproblem (Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen) haben.

Symptome fĂŒr Blutgerinnsel

Beenden Sie sofort die Einnahme der Tabletten und suchen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt auf, wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels an sich bemerken, wie z.B.:

  • plötzlich auftretender Husten unklarer Ursache;
  • starke Schmerzen in der Brust, die in den linken Arm ausstrahlen können;
  • Atemnot;
  • ungewohnte, starke oder lĂ€nger anhaltende Kopfschmerzen oder Verschlimmerung von MigrĂ€ne;
  • teilweiser oder völliger Sehverlust oder Sehen von Doppelbildern;
  • undeutliche Sprache oder Probleme beim Sprechen;
  • plötzliche VerĂ€nderungen des Hör-, Geruch- oder Geschmackvermögens;
  • Schwindel oder OhnmachtsanfĂ€lle;
  • SchwĂ€che- oder TaubheitsgefĂŒhl in einem Körperteil;
  • starke Bauchschmerzen;
  • starker Schmerz oder Schwellung eines Beines.

Nach einem Blutgerinnsel kommt es nicht immer zu einer vollstĂ€ndigen Erholung. Selten können schwerwiegende dauerhafte Behinderungen auftreten oder das Blutgerinnsel zum Tode fĂŒhren.

Frauen weisen direkt nach einer Geburt ein erhöhtes Risiko fĂŒr Blutgerinnsel auf, weshalb Sie Ihren Arzt fragen sollten, wie rasch nach der Entbindung Sie mit der Einnahme von Minerva anfangen können.

Arterielle thromboembolische Ereignisse können lebensbedrohlich sein oder tödlich verlaufen.

Ihr Arzt wird ĂŒberprĂŒfen, ob Sie ein höheres Thromboserisiko ausgelöst durch eine Kombination von Risikofaktoren oder vielleicht einen einzelnen sehr hohen Risikofaktor haben. Im Fall der Kombination von Risikofaktoren kann das Risiko höher sein als beim Zusammentreffen zweier einzelner Risikofaktoren. Ist das Risiko zu hoch, wird Ihr Arzt Ihnen nicht die Pille verschreiben (siehe auch Abschnitt 2 „Minerva darf nicht eingenommen werden“).

Pille und Krebs

Brustkrebswurde beiFrauen, die die Pille nehmen, geringfĂŒgig öfter festgestellt alsbeiFrauen gleichen Alters, die die Pille nicht nehmen. 10 Jahre nach Absetzen der Pille besteht allerdings kein Unterschied mehr. Es ist nicht bekannt, ob der Unterschied durch die Pille verursacht wird. Möglicherweise wurden diese Frauen nur sorgfĂ€ltiger und öfter untersucht, so dass der Brustkrebs frĂŒher erkannt wurde.

In seltenen FĂ€llen traten gutartige, noch seltener bösartige Lebertumoren bei Pillenanwenderinnen auf. Diese Tumoren können zu inneren Blutungen fĂŒhren. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie starke Schmerzen im Oberbauch haben.

Bei Frauen, die die Pille ĂŒber lĂ€ngere Zeit nehmen, treten hĂ€ufiger FĂ€lle von GebĂ€rmutterhalskrebs auf. Der bedeutendste Risikofaktor dafĂŒr ist eine bestehende Infektion mit einem bestimmten Virus (HPV). Das erhöhte Risiko kann auch mit dem Sexualverhalten (z.B. hĂ€ufiger Partnerwechsel) und anderen Faktoren im Zusammenhang stehen.

FĂŒr höhere Dosen von Cyproteronacetat (25 mg pro Tag und darĂŒber) wurde ein erhöhtes Risiko fĂŒr die Entstehung eines gutartigen Gehirntumors (Meningeom) berichtet. Wird bei Ihnen ein Meningeom festgestellt, wird Ihr Arzt alle cyproteronhaltigen Arzneimittel, vorsichtshalber absetzen, einschließlich Minerva (siehe Abschnitt „Minerva darf nicht eingenommen werden“).

Die zuvor erwÀhnten Tumoren können lebensbedrohlich sein oder tödlich verlaufen.

Psychiatrische Erkrankungen

Manche Frauen, die hormonelle VerhĂŒtungsmittel wie Minerva anwenden, berichten ĂŒber Depression oder depressive Verstimmungen. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken fĂŒhren. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch als möglich von Ihrem Arzt medizinisch beraten.

Wenn Sie unerwartete Blutungen (Zwischenblutungen) haben

In den ersten Monaten der Einnahme von Minerva können Sie Durchbruch- oder Schmierblutungen (Bluttropfen oder -flecken) haben. Dauern diese Blutungen lÀnger als ein paar Monate oder treten sie erstmals nach einigen Monaten auf, muss Ihr Arzt die Ursache ermitteln.

Wenn Ihre normale Monatsblutung ausbleibt

Wenn Sie Ihre Dragees korrekt eingenommen, kein Erbrechen oder starken Durchfall gehabt sowie keine anderen Medikamente eingenommen haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie schwanger sind, Ă€ußerst gering.

Bleibt die Blutung zweimal hintereinander aus, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. Beginnen Sie nicht mit dem nÀchsten Blisterstreifen, solange eine Schwangerschaft nicht ausgeschlossen ist.

Kinder und Jugendliche

Minerva darf nicht angewendet werden, wenn Sie bisher noch keine Monatsblutung (Menstruation) hatten. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Minerva bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine ausreichenden Daten vor.

Einnahme von Minerva zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Diese können Ihnen sagen ob Sie zusĂ€tzliche VerhĂŒtungsmaßnahmen (z.B. Kondome) anwenden mĂŒssen und wenn ja, wie lange oder ob die Anwendung eines anderen Arzneimittels das Sie einnehmen geĂ€ndert werden muss.

Einfluss von anderen Arzneimitteln auf Minerva:

Einige Arzneimittel können einen Einfluss auf die Blut-Plasmaspiegel von Minerva haben und können zum Verlust der empfĂ€ngnisverhĂŒtenden Wirksamkeit von Minerva oder zu unerwarteten Blutungen fĂŒhren.

Dazu gehören:

  • Medikamente zur Behandlung der Epilepsie (z.B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin);
  • Medikamente zur Behandlung der Tuberkulose (z.B. Rifampicin);
  • Medikament zur Behandlung von Pilzerkrankungen (z.B. Griseofulvin, Ketoconazol);
  • Medikament zur Behandlung der HIV-und Hepatitis C-Infektion (sogenannte Protease- Inhibitoren und Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren) wie Ritonavir, Nevirapin, Efavirenz;
  • Arthritis, Arthrose (Etoricoxib);
  • Medikamente zur Behandlung von hohem Blutdruckin den BlutgefĂ€ĂŸen der Lunge (Bosentan);
  • Johanniskraut (Hypericum)-haltige Arzneimittel.

Frauen, die mit Arzneimitteln dieser Art behandelt werden, sollten zusĂ€tzlich zu Minerva vorĂŒbergehend eine Barrieremethode oder eine andere VerhĂŒtungsmethode anwenden. Die Barrieremethode sollte wĂ€hrend der Zeit der Einnahme der Begleitarzneimittel und noch 28 Tage nach deren Absetzen angewendet werden.

Wenn die Anwendung der Barrieremethode ĂŒber das Ende der Tabletteneinnahme aus dem Blister der Minerva hinausgeht, soll direkt, ohne die ĂŒbliche Pause, mit der Einnahme aus dem nĂ€chsten Blister Minerva begonnen werden.

Erste Anzeichen fĂŒr eine beeintrĂ€chtigte Wirkung von Minerva können Zwischenblutungen sein. Sprechen Sie darĂŒber unbedingt mit Ihrem Arzt.

Einfluss von Minerva auf andere Arzneimittel

Minerva kann auch die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen z.B.:

  • Arzneimitteln, die das Immunsystem beeinflussen, z.B. Cyclosporin;
  • Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie z.B. Lamotrigin (es kann zu vermehrten KrampfanfĂ€llen kommen);
  • Theophyllin (zur Behandlung von Atemproblemen);
  • Tizanidin (zur Behandlung von Muskelschmerzen und/oder MuskelkrĂ€mpfen).

Wenden Sie Minerva nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Sie Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir oder Glecaprevir/Pibrentasvir enthalten, da dies ein Ansteigen der Leberwerte im Blut (Ansteigen der ALT Leberenzyme) verursachen kann. Ihr Arzt wird Ihnen ein anderes VerhĂŒtungsmittel verschreiben bevor Sie

mit der Therapie mit diesen Arzneimitteln beginnen. Minerva kann etwa 2 Wochen nach Abschluss dieser Therapie wieder angewendet werden. Siehe Abschnitt „Wann Sie Minerva nicht anwenden dĂŒrfen“.

Die Dosierung von Tabletten gegen Diabetes oder Insulin muss gegebenenfalls angepasst werden.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Laboruntersuchungen

Die Anwendung von Minerva kann die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen, z.B. bei Untersuchungen der Leber-, SchilddrĂŒsen-, Nebennieren- und Nierenfunktion, die Werte des Kohlenhydratstoffwechsels, der Blutgerinnung und der Fibrinolyse.

Teilen Sie bei Bluttests Ihrem Arzt oder den Mitarbeitern des Laborsmit, dass Sie Minerva einnehmen, da Minerva die Ergebnisse mancher Tests beeinflussen kann.

Schwangerschaft, Stillzeit und FortpflanzungsfÀhigkeit

Schwangerschaft

Minerva darf nicht von Schwangeren oder Frauen, die glauben, sie könnten schwanger sein, eingenommen werden. Tritt wÀhrend der Einnahme von Minerva eine Schwangerschaft ein, sollten Sie die Einnahme der Pille sofort beenden und Ihren Arzt aufsuchen.

Stillzeit

WĂ€hrend der Stillzeit darf Minerva nicht angewendet werden.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von Minerva einen Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat.

Minerva enthÀlt Lactose und Saccharose.

Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie einzelne Zucker nicht vertragen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen?

RegelmĂ€ĂŸige Kontrolluntersuchungen:

Wenn Sie die Pille nehmen, wird Sie Ihr Arzt auffordern, regelmĂ€ĂŸige Kontrolluntersuchungen durchfĂŒhren zu lassen. Normalerweise sollten Sie mindestens einmal im Jahr Ihren Arzt aufsuchen.

Suchen Sie Ihren Arzt so bald wie möglich auf, wenn

  • Sie irgendwelche VerĂ€nderungen in Ihrem Befinden bemerken, vor allem solche, die in den Abschnitten unter „Was mĂŒssen Sie vor der Einnahme von Minerva beachten?“ erwĂ€hnt werden. Vergessen Sie dabei auch Dinge nicht, die Ihre Familie betreffen;
  • Sie einen Knoten in Ihrer Brust spĂŒren;
  • Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen (s. auch Abschnitt „Bei Einnahme von Minerva mit anderen Arzneimitteln“);
  • Sie lĂ€ngere Zeit bettlĂ€gerig sind oder vor einer Operation stehen (befragen Sie Ihren Arzt mindestens vier Wochen vorher);
  • Sie ungewöhnliche, starke Zwischenblutungen (Blutungen außer der Reihe) haben;
  • Sie in der ersten Woche der Pilleneinnahme vergessen haben Drageeszu nehmen und in den sieben Tagen davor Geschlechtsverkehr hatten;
  • Ihre Blutung trotz regelmĂ€ĂŸiger Dragee-Einnahme zweimal hintereinander ausgeblieben ist, und Sie eine Schwangerschaft vermuten (setzen Sie die Pilleneinnahme nicht fort).

Beenden Sie sofort die Einnahme von Minerva und suchen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt auf, wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels an sich bemerken, wie z.B.:

  • starker Husten unklarer Ursache;
  • starke Schmerzen in der Brust, die in den linken Arm ausstrahlen können;
  • plötzlich auftretende Atemnot;
  • erstmaliges Auftreten migrĂ€neartiger oder hĂ€ufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen;
  • teilweisen oder völligen Sehverlust oder Sehen von Doppelbildern;
  • undeutliche Sprache oder Probleme beim Sprechen;
  • plötzliche VerĂ€nderungen des Hör-, Geruch- oder Tastvermögens;
  • Schwindel oder OhnmachtsanfĂ€lle;
  • Bewegungsstörungen;
  • plötzliche SchwĂ€che oder ausgeprĂ€gtes TaubheitsgefĂŒhl in irgendwelchen Körperteilen;
  • unertrĂ€gliche Bauchschmerzen;
  • starker Schmerz oder Schwellung eines Beines.

NĂ€here Informationen siehe Abschnitt „Blutgerinnsel (Thrombose)“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Minerva immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Minerva ist regelmĂ€ĂŸig einzunehmen, damit die therapeutische Wirksamkeit und der gewĂŒnschte EmpfĂ€ngnisschutz gewĂ€hrleistet sind.

Kombinierte orale Kontrazeptiva haben, sofern sie korrekt eingenommen werden, eine Versagerquote von weniger als 1% pro Jahr. Die Versagerquote kann sich erhöhen, wenn Dragees vergessen werden oder fehlerhaft eingenommen werden. Die unregelmĂ€ĂŸige Einnahme von Minerva kann zu Zwischenblutungen fĂŒhren und die therapeutische und kontrazeptive ZuverlĂ€ssigkeit beeintrĂ€chtigen.

Der Blisterstreifen enthĂ€lt 21 Dragees. Auf dem Blisterstreifen ist bei jedem Dragee ein Wochentag vermerkt. Nehmen Sie tĂ€glich zur gleichen Zeit ein Dragee unzerkaut mit etwas FlĂŒssigkeit ein. Folgen Sie der Pfeilrichtung bis alle 21 Dragees eingenommen sind. WĂ€hrend der nĂ€chsten 7 Tage nehmen Sie keine Dragees ein. In diesen 7 Tagen Einnahmepause sollte die Monatsblutung (Entzugsblutung) 2 - 3 Tage nach Einnahme des letzten Dragees einsetzen.

Beginnen Sie den nÀchsten Blisterstreifen am 8. Tag nach dem letzten Minerva-Dragee, auch wenn die Blutung noch anhÀlt. Das bedeutet, dass Sie mit dem nÀchsten Blisterstreifen am gleichen Wochentag beginnen sollten, und die Entzugsblutung jeden Monat am gleichen Tag einsetzen sollte.

Beginn der Einnahme

Wenn Sie wĂ€hrend des vergangenen Monats keine hormonalen VerhĂŒtungsmittel eingenommen haben:

Beginnen Sie mit Minerva am 1. Tag Ihres Zyklus, das heißt am 1. Tag Ihrer Monatsblutung. Nehmen Sie ein mit diesem Tag gekennzeichnetes Dragee ein. Wenn Ihre Monatsblutung z.

B. an einem Freitag beginnt, nehmen Sie das 1. Dragee des Blisterstreifens aus dem mit Fr (fĂŒr Freitag) bezeichneten Feld ein, indem Sie es durch die Aluminiumfolie drĂŒcken. Dann nehmen Sie der Reihe nach Tag fĂŒr Tag ein Dragee ein. Der EmpfĂ€ngnisschutz beginnt mit dem 1. Einnahmetag und besteht auch wĂ€hrend der 7-tĂ€gigen Pausen.

Sie können auch am 2. - 5. Tag Ihres Zyklus mit der Drageeeinnahme beginnen, dann mĂŒssen Sie aber wĂ€hrend der ersten 7 Tage der Einnahme im 1. Zyklus zusĂ€tzliche VerhĂŒtungsmethoden (lokale Schutzmittel) verwenden.

  • Wenn Sie von einem kombinierten hormonalen Kontrazeptivum (kombiniertes orales Kontrazeptivum/Pille), Vaginalring oder transdermalen Pflaster auf Minerva wechseln:

Sie können mit der Einnahme von Minerva vorzugsweise am folgenden Tag nach der letzten Wirkstofftablette (der letzten hormonhaltigen Tablette) der bisher verwendeten Pille, spĂ€testens jedoch am Tag nach dem ĂŒblichen einnahmefreien Intervall bzw. der letzten inaktiven Tablette (Placebo) der bisher verwendeten Pille beginnen.

Bei der vorherigen Anwendung einesVaginalringes oder transdermalen Pflasters ist mit der Einnahme von Minerva vorzugsweise am Tag der Entfernung des letzten Vaginalringes oder transdermalen Pflasters einer Packung zu beginnen, spÀtestens jedoch zum Zeitpunkt, an dem die nÀchste Anwendung erfolgen sollte.

Wenn Sie von einem reinen GestagenprÀparat (Minipille,Injektion, Implantat) oder von einem Gestagen-freisetzenden Intrauterinsystem (Hormonspirale) auf Minerva wechseln, ist folgendes zu beachten:

Die Umstellung von einer Minipille kann an jedem beliebigen Tag erfolgen, von einem Implantat oder Intrauterinsystem am Tag der Entfernung und von einem InjektionsprĂ€parat zum Zeitpunkt, an dem die nĂ€chste Injektion fĂ€llig wĂ€re. In all diesen FĂ€llen ist an den ersten 7 Tagen der Drageeeinnahme zusĂ€tzlich ein lokales VerhĂŒtungsmittel anzuwenden.

  • Nach einer Fehlgeburt in den ersten 3 Monaten oder Abtreibung:

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie nach einer Geburt oder einer Fehlgeburt in den Schwangerschaftsmonaten 4-6 (2. Trimenon) Minerva verwenden wollen:

Falls Sie sehr bald nach einer Entbindung mit der Einnahme von Minerva beginnen wollen, wird Ihnen Ihr Arzt zumeist empfehlen, bis zur ersten normalen Monatsblutung zu warten. Manchmal können Sie auch vorher damit beginnen. Ihr Arzt wird Ihnen darĂŒber Auskunft geben.

Wenn Sie stillen, dĂŒrfen Sie Minerva nicht einnehmen (siehe Schwangerschaft und Stillzeit).

Wie lange sollte Minerva eingenommen werden

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Minerva einnehmen mĂŒssen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Minerva Dragees eingenommen haben, als Sie sollten

Es liegen keine Meldungen ĂŒber schĂ€dliche Auswirkungen einer Überdosierung vor. Wenn Sie mehrere Dragees gleichzeitig eingenommen haben, können Sie sich krank fĂŒhlen oder erbrechen oder Blutungen aus der Scheide haben. Sogar bei MĂ€dchen, die noch keine Monatsblutung haben und dieses Arzneimittel versehentlich eingenommen haben, können solche Blutungen auftreten.

Sollten Kinder Minerva eingenommen haben, ist der Arzt zu befragen.

Wenn Sie die Einnahme von Minerva vergessen haben

  • Wenn Sie das Dragee weniger als 12 Stunden zu spĂ€t einnehmen, ist die Wirkung von Minerva nicht vermindert. Sie sollten das vergessene Dragee sofort einnehmen und alle darauffolgenden Dragees wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen.

Wenn Sie das Dragee mehr als 12 Stunden zu spÀt einnehmen, ist möglicherweise kein vollstÀndiger EmpfÀngnisschutz mehr gegeben. Je mehr Dragees Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass die Wirkung von Minerva verringert ist.

Das Risiko eines verminderten Schutzes vor Schwangerschaft ist am grĂ¶ĂŸten, wenn Sie Dragees am Anfang oder Ende des Blisterstreifens vergessen. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten (siehe auch nachfolgendes Schema):

Sie haben mehr als ein Dragee von einem Blisterstreifen vergessen

Fragen Sie Ihren Arzt.

Sie haben in der 1. Einnahmewoche 1 Dragee vergessen

Nehmen Sie das vergessene Dragee sofort ein, sobald Sie sich daran erinnern - auch dann, wenn dadurch gleichzeitig 2 Dragees einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Dragees zur gewohnten Zeit ein. WĂ€hrend der nĂ€chsten 7 Tage ist zusĂ€tzlich ein lokales VerhĂŒtungsmittel (z.B. Kondom) anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt mit.

Sie haben in der 2. Einnahmewoche 1 Dragee vergessen

Nehmen Sie das vergessene Dragee sofort ein, sobald Sie sich daran erinnern - auch dann, wenn dadurch gleichzeitig 2 Dragees einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Dragees zur gewohnten Zeit ein. Die Wirkung der Pille bleibt erhalten, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den 7 Tagen vor dem Vergessen der Tabletteneinnahme korrekt erfolgt ist. Sie mĂŒssen keine zusĂ€tzlichen lokalen VerhĂŒtungsmittel anwenden. Wenn jedoch mehr als 1 Dragee vergessen wurde, sollen Sie zusĂ€tzliche Schutzmaßnahmen in den nĂ€chsten 7 Tagen anwenden.

Sie haben in der 3. Einnahmewoche 1 Dragee vergessen

Ein voller EmpfĂ€ngnisschutz ist aufgrund der bevorstehenden Einnahmepause nicht mehr gegeben. Durch Anpassung des Dragee-Einnahmeschemas kann jedoch einem verminderten EmpfĂ€ngnisschutznoch vorgebeugt werden. Bei Einhalten einer der beiden folgenden Vorgehensweisen sind daher keine zusĂ€tzlichen VerhĂŒtungsmaßnahmen notwendig, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den 7 Tagen vor dem Vergessen der Drageeeinnahme korrekt erfolgt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie die erste dieser 2 Möglichkeiten befolgen und zusĂ€tzliche Schutzmaßnahmen in den nĂ€chsten 7 Tagen anwenden:

1. Nehmen Sie das letzte vergessene Dragee sofort ein, sobald Sie sich daran erinnern - auch dann, wenn dadurch an einemTag 2 Dragees gleichzeitig einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Dragees zur gewohnten Zeit ein. Mit der Einnahme aus dem nĂ€chsten Blisterstreifen beginnen Sie unmittelbar nach dem Ende des letzten Blisterstreifens, d.h.ohne Einhaltung derEinnahmepause.Esist unwahrscheinlich, dass es dabei zur ĂŒblichen Entzugsblutung kommt; bis zum Aufbrauchen dieses zweiten Blisterstreifens können aber gehĂ€uft Schmier- bzw. Durchbruchblutungen auftreten.

ODER:

2. Sie können auch die Einnahme abbrechen. Nach einer Einnahmepause von höchstens 7 Tagen, die Tage der vergessenen Einnahme eingerechnet, setzen Sie die Einnahme der Dragees aus dem nÀchsten Blisterstreifen fort.

Wenn Sie Dragees vergessen haben und keine Monatsblutung wÀhrend der einnahmefreien Zeit haben, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. BefragenSie daher Ihren Arzt, ehe Sie mit der Pilleneinnahme aus der nÀchsten Packung beginnen.

Was mĂŒssen Sie beachten, wenn Sie erbrechen oder starken Durchfall haben

Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme des Minerva Dragees erbrechen oder starken Durchfall haben, sind die wirksamen Bestandteile des Dragees möglicherweise nicht vollstĂ€ndig vom Körper aufgenommen worden. Die Wirkung kann daher, Ă€hnlich wie beim Vergessen eines Dragees, vermindert sein. Befolgen Sie deshalb die RatschlĂ€ge „Wenn Sie die Einnahme von Minerva vergessen haben“. Falls Sie den gewohnten Einnahmerhythmus nicht verĂ€ndern wollen, mĂŒssen Sie das (die) Ersatzdragee(s) aus einem anderen Blister einnehmen.

Verschieben der Blutungstage: Was mĂŒssen Sie beachten

Auch wenn es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem Sie anstelle einer Einnahmepause mit der Einnahme aus dem nĂ€chsten Blisterstreifen von Minerva beginnen. Sie können Ihre Monatsblutung bis zum Ende des zweiten Blisterstreifens verschieben. Beenden Sie die Pilleneinnahme jedoch spĂ€testens, wenn dieser zweite Blisterstreifen leer ist. WĂ€hrend der VerlĂ€ngerung der Einnahme kann es zu Zwischenblutungen kommen. Beginnen Sie mit dem nĂ€chsten Blisterstreifen nach der ĂŒblichen 7-tĂ€gigen Einnahmepause.

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu verschieben.

Ändern des Wochentags, an dem Ihre Monatsblutung einsetzt: Was mĂŒssen Sie beachten

Wenn Sie die Dragees nach Anleitung einnehmen, werden Sie Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungefĂ€hr dem gleichen Tag haben. Wenn Sie diesen Ă€ndern wollen, verkĂŒrzen (niemals verlĂ€ngern) Sie einfach die Einnahmepause beliebig. Wenn Ihre Monatsblutung fĂŒr gewöhnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag wĂŒnschen (3 Tage frĂŒher), dann nehmen Sie das erste Dragee aus dem nĂ€chsten Blisterstreifen drei Tage frĂŒher als gewöhnlich. Je kĂŒrzer die Einnahmepause wird (z.B. 3 Tage oder weniger), desto grĂ¶ĂŸer ist die Möglichkeit, dass es nicht zu einer Entzugsblutung kommt. Zwischenblutungen sind jedoch möglich.

Wenn Sie die Einnahme von Minerva abbrechen

Sie können Minerva zu jedem beliebigen Zeitpunkt absetzen.

Wenn Sie nicht schwanger werden wollen, fragen Sie Ihren Arzt ĂŒber andere Methoden der EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung um Rat.

Dosierung bei bestimmten Patientengruppen

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Minerva darf nicht angewendet werden, wenn Sie bisher noch keine Monatsblutung (Menstruation) hatten. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Minerva bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine ausreichenden Daten vor.

Anwendung bei Àlteren Frauen

Minerva soll nicht wÀhrend oder nach den Wechseljahren (Menopause) angewendet werden.

Anwendung bei Frauen mit Leberfunktionsstörungen

Nehmen Sie Minerva nicht ein, wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden (siehe auch Abschnitt „Minerva darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

Anwendung bei Frauen mit Nierenfunktionsstörungen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Minerva beginnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Minerva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, besonders wenn diese schwerwiegend und lang anhaltend sind, oder wenn Sie Änderungen Ihrer Gesundheit bemerken die Sie auf Minerva zurĂŒck fĂŒhren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

FĂŒr alle Frauen, die ein kombiniertes orales Kontrazeptivum einnehmen, besteht ein erhöhtes Thrombose-Risiko [venöse Thromboembolie (VTE) oder arterielle Thromboembolie (ATE)]. FĂŒr ausfĂŒhrliche Informationen zu den verschiedenen Risiken bei Einnahme von kombinierten hormonalen Kontrazeptiva sehen Sie Abschnitt 2 „Was sollten Sie vor der Einnahme von Minerva beachten“.

Andere Nebenwirkungen, die unter Einnahme von kombinierten PillenprÀparaten aufgetreten sind:

HĂ€ufige Nebenwirkungen (kann 1 bis 10 von 100 Anwenderinnen betreffen):

Übelkeit, abdominale Beschwerden (Bauchschmerzen); Gewichtszunahme; Kopfschmerz; depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen; Brustschmerzen, SpannungsgefĂŒhl in den BrĂŒsten.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann 1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen betreffen): Erbrechen, Durchfall; FlĂŒssigkeitsansammlung im Körper; MigrĂ€ne; verminderter Geschlechtstrieb; VergrĂ¶ĂŸerung der Brust; Ausschlag, Nesselsucht (Urtikaria).

Seltene Nebenwirkungen (kann 1 bis10 von 10.000 Anwenderinnen betreffen):Blutgerinnsel in einer Vene; KontaktlinsenunvertrĂ€glichkeit; Überempfindlichkeit; Gewichtsabnahme; vermehrter Geschlechtstrieb; Vaginalausfluss, BrustdrĂŒsensekretion; Knotenrose (Erythema nodosum), Hautausschlag mit Pusteln oder Blasen (Erythema multiforme).

Nicht bekannt: erhöhter Blutdruck

Weiters wurde bei Anwenderinnen der „Pille“ ĂŒber folgende Nebenwirkungen berichtet:

  • Blutgerinnsel in den Arterien,
  • Blutgerinnsel in den Venen,
  • SchlaganfĂ€lle,
  • Erhöhter Blutdruck,
  • Fettstoffwechselstörungen,
  • Änderungen der Zucker- (Glucose-) Toleranz bzw. Einflussauf Zucker- und Insulinhaushalt,
  • Lebertumore (gutartige oder bösartige),
  • Leberfunktionsstörungen,
  • gelblich-braune Pigmentflecken im Gesicht (Chloasma).

Auftreten oder Verschlechterung von Erkrankungen, die mit der Einnahme der „Pille“ in Verbindung gebracht werden, deren Ursachen jedoch nicht eindeutig nachgewiesen sind:

  • Gelbsucht und/oder Juckreiz durch Gallestauung,
  • Gallensteine,
  • erbliche Stoffwechselerkrankung, die mit einer Störung des Aufbaus des roten Blutfarbstoffes einhergeht (Porphyrie),
  • Erkrankung des Immunsystems (Schmetterlingsflechte, systemischer Lupus erythematodes),
  • bestimmte Bluterkrankung, die zu NierenschĂ€den fĂŒhrt (hĂ€molytisch-urĂ€misches Syndrom, HUS),
  • eine Nervenerkrankung, bei der plötzliche unwillkĂŒrliche Körperbewegungen auftreten (Sydenham-Chorea (Chorea minor)),
  • BlĂ€schenausschlag wĂ€hrend der Schwangerschaft (Herpes gestationis),
  • eine durch Verknöcherung bedingte Mittelohrschwerhörigkeit (Otosklerose)
  • chronisch-entzĂŒndliche Darmerkrankungen (MorbusCrohn, Colitis ulcerosa),
  • GebĂ€rmutterhalskrebs (Zervixkarzinom).

Bei Frauen mit erblichem Angioödem können Arzneimittel, die bestimmte weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) enthalten, Symptome eines Angioödems auslösen oder verschlimmern (siehe Abschnitt 2 „Was sollten Sie vor der Einnahme von Minerva beachten?“)

Die HĂ€ufigkeit von Brustkrebsdiagnosen ist bei Anwenderinnen der „Pille“ geringfĂŒgig erhöht. Da bei Frauen unter 40 Jahren Brustkrebs selten auftritt, ist das Risiko an Brustkrebs zu erkranken im VerhĂ€ltnis zum Gesamtrisiko gering. FĂŒr weitere Informationen siehe Abschnitte „Minerva darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“: „Pille und Krebs“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Pflegefachkraft. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht ĂŒber 25°C lagern.

Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich aufbewahren.

Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Minerva enthÀlt:

Die Wirkstoffe sind:

Cyproteronacetat und Ethinylestradiol. 1 Dragee enthÀlt 2 mg Cyproteronacetat und 35 Mikrogramm Ethinylestradiol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, MaisstÀrke, Povidon K25, Magnesiumstearat, Saccharose, Povidon K90, Macrogol 6000, Calziumcarbonat,Talcum, Glycerol 85%, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172), Montanglycolwachs.

Wie Minerva aussieht und Inhalt der Packung

Minerva Dragees sind ĂŒberzogene Tabletten (Dragees), beige, bikonvex(auf beiden Seiten nach außen gewölbt), rund.

Minerva ist in Packungen mit 1 oder 3 Blisterstreifen zu je 21 Dragees erhÀltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Bayer Austria Ges.m.b.H.

1160 Wien

Hersteller  
Bayer AG Bayer Weimar GmbH und Co. KG
13342 Berlin, Deutschland 99427 Weimar, Deutschland

Z.Nr.: 1-21646

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Juni 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Minerva - Dragees - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Cyproteron Ethinylestradiol
Zulassungsland Österreich
Hersteller Bayer Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.07.1996
ATC Code G03HB01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiandrogene

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden