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Wirkstoffe

Kaliumacetat

Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Grundlagen
  2. Pharmakologie
  3. Toxizität

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Grundlagen

Kaliumacetat ist das Kalium-Salz der Essigsäure und bildet farblose, hygroskopische Kristalle. Das Acetat ist sehr gut wasserlöslich, wobei die Kristalle sich bei 440°C zersetzen.

Pharmakologie

Pharmakodynamik/Wirkmechanismus:

Kalium kommt bei einer Hypokaliämie (Kaliummangel) zum Einsatz und soll diese regulieren. Für den Organismus ist dieser Wirkstoff für die Nervenleitung, die Kontraktion der Herz-, Skelett- und glatten Muskulatur, die Energieproduktion, die Synthese von Nukleinsäuren, die Aufrechterhaltung des Blutdrucks und die normale Nierenfunktion essentiell. 

Als Lebensmittelzusatzstoff (E261) kommt es bei der Säureregulation, also des pH-Wertes, als Konservierungsmittel und Säuerungsmittel zur Verwendung. Hochreines Kaliumacetat ist auch wichtiger Grundbestandteil in der Medikamentenherstellung (z.B.: Penicillin-G-Kalium). 

Toxizität

Nebenwirkungen:

Schädliche Nebenwirkungen von Kaliumacetat bzw. Essigsäure als Zusatzstoff sind zurzeit (bei keinem Missbrauch) unbekannt.

Toxikologische Daten: 

3250 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.