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Medikamente

Zithromax 500 mg - Filmtabletten

Zithromax 500 mg - Filmtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Zithromax enthält den Wirkstoff Azithromycin. Azithromycin ist ein Antibiotikum, das zu einer Gruppe von Antibiotika gehört, die als Makrolide bezeichnet werden. Makrolid-Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien, die für den Wirkstoff empfindlich sind.

Wirkstoff(e)
Azithromycin
Zulassungsinhaber
Pfizer Corporation Austria GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
J01FA10

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Zithromax 500 mg - Filmtabletten angewendet?

Zithromax enthält den Wirkstoff Azithromycin. Azithromycin ist ein Antibiotikum, das zu einer Gruppe von Antibiotika gehört, die als Makrolide bezeichnet werden. Makrolid-Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien, die für den Wirkstoff empfindlich sind.

Zithromax wird zur Behandlung der folgenden Infektionen angewendet:

Erwachsene und Jugendliche mit einem Körpergewicht ab 45 kg

  • Infektionen der Mandeln (Tonsillitis) oder des Rachens (Pharyngitis), die durch Streptokokken- Bakterien verursacht werden,
  • Bakterielle Infektionen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis),
  • Bakterielle Infektionen des Mittelohrs (Otitis media),
  • Lungenentzündung (ambulant, d. h. nicht in einem Krankenhaus erworbene Pneumonie),
  • Bakterielle Infektionen der Haut und des darunterliegenden Gewebes (Haut- und Weichteilinfektionen),
  • Infektionen der Harnröhre und des Gebärmutterhalses, verursacht durch Chlamydia trachomatis- Bakterien,
  • Infektionen der Harnröhre und des Gebärmutterhalses, verursacht durch Neisseria gonorrhoeae- Bakterien. Zithromax sollte hier in Kombination mit einem anderen Antibiotikum angewendet werden, das von Ihrem Arzt oder Apotheker ausgewählt wird.

Erwachsene ab 18 Jahren und älter:

Bakterielle Infektionen bei Patienten mit einer langanhaltenden Entzündung der Lunge (chronische Bronchitis)

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Was ist vor der Einnahme von Zithromax 500 mg - Filmtabletten zu beachten?

Zithromax darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Azithromycin, Erythromycin, andere Makrolid- oder Ketolid-Antibiotika oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zithromax einnehmen, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder in der Vergangenheit litten:

  • Herzprobleme (z. B. Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz) oder niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut: Diese Erkrankungen können zu schwerwiegenden Nebenwirkungen von Azithromycin auf das Herz beitragen.
  • Leberprobleme: Möglicherweise muss Ihr Arzt Ihre Leberfunktion überwachen oder die Behandlung abbrechen.
  • schwerer Durchfall nach der Anwendung anderer Antibiotika,
  • lokalisierte Muskelschwäche (Myasthenia gravis), da sich die Symptome dieser Erkrankung während der Behandlung verschlechtern können,
  • oder wenn Sie Mutterkornalkaloide wie Ergotamin (zur Behandlung von Migräne) anwenden, da diese Arzneimittel nicht zusammen mit Zithromax angewendet werden sollten.

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels ab und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt (siehe auch „Schwerwiegende Nebenwirkungen“ in Abschnitt 4):

  • wenn Sie das Auftreten einer allergischen Reaktion bemerken (z. B. Schwierigkeiten beim Atmen, Schwellung von Gesicht oder Rachen, Ausschlag, Blasenbildung),
  • wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit schwerwiegenden Hautreaktionen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom, der toxischen epidermalen Nekrolyse, der Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) oder dem akut generalisierenden pustulösen Exanthem (AGEP) bemerken, die in Zusammenhang mit der Anwendung von Azithromycin berichtet wurden,
  • wenn Sie während der Einnahme von Zithromax einen ungewöhnlichen Herzschlag oder Herzklopfen bemerken, Ihnen schwindelig wird oder Sie ohnmächtig werden,
  • wenn Sie Anzeichen von Leberproblemen entwickeln (z. B. dunklen Urin, Appetitlosigkeit oder Gelbfärbung der Haut oder des weißen Teils der Augen),
  • wenn Sie während oder nach der Behandlung schweren Durchfall bekommen. Nehmen Sie keine Arzneimittel gegen den Durchfall ein, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn der Durchfall weiter anhält oder innerhalb der ersten Wochen nach der Behandlung erneut auftritt.

Superinfektion

Möglicherweise überwacht Sie Ihr Arzt auf Anzeichen zusätzlicher Infektionen durch Bakterien oder Pilze, die nicht mit Zithromax behandelt werden können (Superinfektion).

Sexuell übertragbare Infektionen

Gegebenenfalls untersucht Sie Ihr Arzt, um eine mögliche Infektion mit Syphilis auszuschließen, eine sexuell übertragbare Krankheit, die anderenfalls unerkannt fortschreiten und somit verzögert diagnostiziert werden könnte. Darüber hinaus wird Ihr Arzt bei jeder sexuell übertragbaren bakteriellen Infektion Nachkontrollen im Labor veranlassen, um den Erfolg der Therapie zu überwachen.

Kinder und Jugendliche

Wenn Sie weniger als 45 kg wiegen, sind andere Arzneimittel verfügbar, die Azithromycin enthalten und besser für Sie zum Einnehmen geeignet sein könnten.

Einnahme von Zithromax zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.

Die Einnahme von Zithromax zusammen mit anderen Arzneimitteln kann Nebenwirkungen auslösen. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • Atorvastatin und andere Arzneimittel aus der Gruppe der Statine (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut und Vorbeugung von Herzerkrankungen, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall),
  • Ciclosporin (zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen durch den Körper),
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und familiärem Mittelmeerfieber),
  • Dabigatran (zur Verhinderung der Bildung und Behandlung von Blutgerinnseln [Antikoagulans]),
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen),
  • Warfarin oder ähnliche Arzneimittel zur Verdünnung des Blutes (Antikoagulanzien),
  • Arzneimittel, die dazu führen können, dass das Herz länger als gewöhnlich braucht, um sich zusammenziehen und wieder zu entspannen (QT-Verlängerung), wie beispielsweise:
    • Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Sotalol (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag, einschließlich eines zu schnellen oder zu langsamen Herzschlags – Herzrhythmusstörungen),
    • Pimozid (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen),
    • Citalopram (zur Behandlung von Depression),
    • Moxifloxacin und Levofloxacin (Antibiotika),
    • Cisaprid (zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden),
    • Hydroxychloroquin oder Chloroquin (zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich rheumatoider Arthritis, oder zur Behandlung oder Vorbeugung von Malaria).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Ihr Arzt wird prüfen, ob der Nutzen die möglichen Risiken überwiegt, und erst im Anschluss entscheiden, ob Sie dieses Arzneimittel in der Schwangerschaft einnehmen sollten.

Stillzeit

Zithromax geht in die Muttermilch über. Ihr Arzt wird daher entscheiden, ob Sie das Stillen unterbrechen oder die Behandlung mit Zithromax vermeiden sollten, wobei sowohl der Nutzen des Stillens für Ihr Kind als auch der Nutzen der Therapie für Sie berücksichtigt wird.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Zithromax hat einen mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nach Anwendung von Zithromax wurde über Schwindelgefühl, Benommenheit und Krampfanfälle sowie bei manchen Personen über Probleme mit dem Seh- und Hörvermögen berichtet. Diese möglichen Nebenwirkungen können Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen.

Zithromax enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird Zithromax 500 mg - Filmtabletten angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die von Ihnen täglich einzunehmende Menge an Zithromax hängt von der Art der zu behandelnden bakteriellen Infektion und vom spezifischen Behandlungsschema ab, welches Sie nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers einhalten müssen.

Erwachsene und Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 45 kg

Infektion Behandlungsschema mit Azithromycin
   
Infektionen der Mandeln (Tonsillitis) oder des Rachens Für diese Infektionen gibt es ein 3-tägiges
(Pharyngitis), die durch Streptokokken-Bakterien Behandlungsschema, und die täglich
verursacht werden. einzunehmende Menge an Zithromax ist für
  dieses Behandlungsschema unten
Bakterielle Infektionen der Nasennebenhöhlen beschrieben.
(Sinusitis)  
  3-tägiges Behandlungsschema
Bakterielle Infektionen des Mittelohrs (Otitis media) 500 mg einmal täglich über 3 Tage.
Bakterielle Infektionen bei Patienten mit einer  
langanhaltenden Entzündung der Lunge (chronische  
Bronchitis)*  
Lungenentzündung (ambulant, d. h. nicht in einem  
Krankenhaus erworbene Pneumonie)#  
Bakterielle Infektionen der Haut und des  
darunterliegenden Gewebes (Haut- und  
Weichteilinfektionen)  
   
Infektionen der Harnröhre und des Gebärmutterhalses 1 000 mg als Einzeldosis
verursacht durch Chlamydia trachomatis-Bakterien  
   
Infektionen der Harnröhre und des Gebärmutterhalses 1 000 mg oder 2 000 mg* als Einzeldosis
verursacht durch Neisseria gonorrhoeae-Bakterien.  
Zithromax sollte in Kombination mit einem anderen  
Antibiotikum angewendet werden, das Ihr Arzt oder  
Apotheker auswählt.  
   

* Nur für erwachsene Patienten

# Bei erwachsenen Patienten kann eine ursprünglich intravenöse Behandlung mit einer oralen Behandlung fortgesetzt werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei einem Körpergewicht unter 45 kg oder wenn das Arzneimittel nicht geschluckt werden kann, sollte der Arzt oder Apotheker gefragt werden, da auch andere Arzneimittel verfügbar sind, die Azithromycin enthalten und möglicherweise besser geeignet sind.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen

Zithromax sollte einmal täglich als Einzeldosis über den Mund eingenommen werden. Die Bruchkerbe auf den Tabletten dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Schwierigkeiten bestehen, diese im Ganzen zu schlucken. Die beiden Hälften sind unmittelbar nacheinander einzunehmen.

Die Tabletten können mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden. Die Einnahme dieses Arzneimittels unmittelbar vor einer Mahlzeit kann die Verträglichkeit für den Magen verbessern.

Wenn Sie eine größere Menge von Zithromax eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Zithromax eingenommen haben, als Sie sollten, fühlen Sie sich möglicherweise unwohl. Typische Anzeichen einer Überdosierung sind Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Übelkeit. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie sofort die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax vergessen haben, nehmen Sie die fehlende Dosis so bald wie möglich ein, sofern dies spätestens 12 Stunden vor der nächsten fälligen Dosis erfolgt. Wenn bis zur nächsten Einnahme weniger als 12 Stunden verbleiben, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax zu früh abbrechen, kann die Infektion zurückkehren. Nehmen Sie Zithromax daher über die gesamte Behandlungsdauer ein, auch wenn es Ihnen schon wieder besser geht.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Welche Nebenwirkungen hat Zithromax 500 mg - Filmtabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Brechen Sie die Einnahme von Zithromax ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

  • plötzliche keuchende Atmung, Atembeschwerden, Schwellung von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Ausschlag oder Juckreiz, insbesondere am ganzen Körper (anaphylaktische Reaktion, Häufigkeit nicht bekannt),
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Herzrhythmusstörungen oder Torsade-de-Pointes- Tachykardie, Häufigkeit nicht bekannt),
  • dunkler Urin, Appetitlosigkeit oder Gelbfärbung der Haut oder des weißen Teils der Augen. Dies sind Anzeichen für eine Leberfunktionsstörung (Leberversagen oder Lebernekrose [Häufigkeit nicht bekannt]),
  • schwerer Durchfall mit Bauchkrämpfen, Blut im Stuhl und/ oder Fieber können auf eine Infektion des Dickdarms hindeuten (Antibiotika-assoziierte Kolitis, Häufigkeit nicht bekannt). Nehmen Sie keine Medikamente gegen Durchfall ein, welche die Darmtätigkeit hemmen (Peristaltik-hemmende Arzneimittel).
  • rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisrunde Flecken am Rumpf, häufig mit in der Mitte gelegenen Blasen, Abschälungen der Haut, Geschwüren in Mund, Rachen und Nase sowie an Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse, Häufigkeit nicht bekannt).
  • großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom, selten [kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen]),
  • großflächiger, roter, schuppiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Bläschenbildung, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akut generalisierendes pustulöses Exanthem, selten [kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen]).

Weitere Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Durchfall

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Magenschmerzen, Übelkeit
  • Veränderungen von Bluttestergebnissen (Lymphozytenzahl erniedrigt, Eosinophilenzahl erhöht, Basophilenzahl erhöht, Monozytenzahl erhöht, Neutrophilenzahl erhöht, Bikarbonat im Blut erniedrigt)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Soor (Candidose) – eine Pilzinfektion des Mundes und der Vagina, andere Pilzinfektionen,
  • Lungenentzündung, bakterielle Infektion des Rachens, Entzündung des Magen-Darm-Trakts, Atemwegserkrankung, Entzündung der Nasenschleimhaut, Vaginalinfektion,
  • Veränderungen der Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie),
  • Erhöhung der Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytenzahl erhöht),
  • Verringerung des Anteils aller Blutzellen am gesamten Blutvolumen (Hämatokrit erniedrigt),
  • allergische Reaktionen, Schwellung von Händen, Füßen und Gesicht (Angioödem),
  • Appetitlosigkeit,
  • Nervosität, Schlafstörungen (Schlaflosigkeit),
  • Schwindelgefühl, Schläfrigkeit (Somnolenz), Veränderung des Geschmackssinns (Dysgeusie), Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesie),
  • beeinträchtigtes Sehen,
  • Ohrenerkrankung,
  • Gefühl des Drehens (Vertigo),
  • Herzklopfen (Palpitationen),
  • Hitzewallung,
  • plötzliche keuchende Atmung, Nasenbluten,
  • Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörung (Dyspepsie), Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), Schluckbeschwerden (Dysphagie), geschwollener Bauch, trockener Mund, Aufstoßen (Eruktation), wunde Stellen im Mund, erhöhte Speichelproduktion,
  • Ausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), Dermatitis, trockene Haut, ungewöhnlich verstärktes Schwitzen (Hyperhidrose),
  • Gelenkschwellung und Gelenkschmerzen (Osteoarthritis), Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen,
  • Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie), Nierenschmerzen,
  • unregelmäßig auftretende Menstruationsblutung (Metrorrhagie), Hodenerkrankung,
  • Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung, insbesondere von Gesicht, Knöcheln und Füßen (Ödem, Gesichtsödem, peripheres Ödem),
  • Schwäche, Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber,
  • Brustkorbschmerzen, Schmerzen,
  • auffällige Laborwerte (z. B. Blut- oder Lebertests),
  • Komplikation nach einem Eingriff.

Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)

  • Zustand der Unruhe,
  • Leberprobleme, Gelbfärbung der Haut oder der Augen,
  • erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • verringerte Anzahl roter Blutkörperchen aufgrund eines verstärkten Zellabbaus, was zu Müdigkeit und blasser Haut führen kann (hämolytische Anämie),
  • Abnahme der Anzahl von Blutplättchen, was zu Blutungen und Blutergüssen führen kann (Thrombozytopenie),
  • Gefühl der Aggression, Angstgefühle und Besorgnis (Angst), akuter Verwirrtheitszustand (Delirium),
  • Halluzinationen,
  • Ohnmachtsanfall (Synkope),
  • Anfälle (Krampfanfälle),
  • herabgesetztes Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfinden (Hypästhesie),
  • Gefühl der Hyperaktivität,
  • Veränderung des Geruchssinns (Anosmie, Parosmie),
  • vollständiger Verlust des Geschmackssinns (Ageusie),
  • Muskelschwäche (Myasthenia gravis),
  • ungewöhnliche Herzaktivität (QT-Verlängerung) im Elektrokardiogramm (EKG),
  • Taubheit, vermindertes Hörvermögen oder Ohrensausen (Tinnitus),
  • niedriger Blutdruck,
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, was zu starken Bauch- und Rückenschmerzen führen kann
    (Pankreatitis),
  • Veränderung der Farbe der Zunge,
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie),
  • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis) und Nierenversagen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: https://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Zithromax 500 mg - Filmtabletten aufzubewahren?

Nicht über 30 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Zithromax 500 mg - Filmtabletten

Was Zithromax enthält

  • Der Wirkstoff ist Azithromycin-Dihydrat. Jede Filmtablette enthält Azithromycin-Dihydrat entsprechend 500 mg Azithromycin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei), Croscarmellose-Natrium, prägelatinisierte Stärke, Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat, Lactose, Hydroxypropylcellulose, Triacetin, Titandioxid (E 171).

Wie Zithromax aussieht und Inhalt der Packung

3 weiße bis cremefarbene, ovale Filmtabletten mit Bruchrille (mit der Prägung „ZTM 500“ auf der einen Seite und „Pfizer“ auf der anderen Seite) in einer PVC/ Aluminiumblisterpackung.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller: Haupt Pharma Latina S.r.l., Latina (LT), Italien

Zul.-Nr.: 1-21939

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2026.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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