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Medikamente

Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung

Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Azistro enthält den Wirkstoff Azithromycin. Azithromycin ist ein Antibiotikum, das zu einer Gruppe von Antibiotika gehört, die als Makrolide bezeichnet werden. Makrolid-Antibiotika hemmen, die das Wachstum von Bakterien, die für den Wirkstoff empfindlich sind.

Wirkstoff(e)
Azithromycin
Zulassungsinhaber
Astro-Pharma Vertrieb und Handel von pharmazeutischen Produkten GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
J01FA10

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?

Azistro enthält den Wirkstoff Azithromycin. Azithromycin ist ein Antibiotikum, das zu einer Gruppe von Antibiotika gehört, die als Makrolide bezeichnet werden. Makrolid-Antibiotika hemmen, die das Wachstum von Bakterien, die für den Wirkstoff empfindlich sind.

Azistro wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung der folgenden Infektionen:

  • Lungenentzündung (ambulant, d. h. nicht in einem Krankenhaus erworbene Pneumonie)
  • Bakterielle Infektion der Gebärmutter, der Eileiter und der Eierstöcke (Beckenentzündung), immer in Kombination mit einem anderen Antibiotikum oder mehreren anderen Antibiotika, das/die von Ihrem Arzt oder Apotheker ausgewählt wird/werden.

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Was ist vor der Einnahme von Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung zu beachten?

Azistro darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch sind gegen den Wirkstoff Azithromycin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, sowie gegen Erythromycin und ähnliche Antibiotika (Makrolide und Ketolide).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Azistro anwenden, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder in der Vergangenheit litten:

  • Herzprobleme (z. B. Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz) oder niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut: Diese Erkrankungen können zu schwerwiegenden Nebenwirkungen von Azithromycin auf das Herz beitragen.
  • Leberprobleme: Möglicherweise muss Ihr Arzt Ihre Leberfunktion überwachen oder die Behandlung abbrechen.
  • schwerer Durchfall nach der Anwendung anderer Antibiotika
  • lokalisierte Muskelschwäche (Myasthenia gravis), da sich die Symptome dieser Erkrankung während der Behandlung verschlechtern können

oder wenn Sie Mutterkornalkaloide wie Ergotamin (zur Behandlung von Migräne) anwenden, da diese Arzneimittel nicht zusammen mit Azistro angewendet werden sollten

Brechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels ab und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt (siehe auch „Schwerwiegende Nebenwirkungen“ in Abschnitt 4):

  • wenn Sie das Auftreten einer allergischen Reaktion bemerken (z. B. Schwierigkeiten beim Atmen, Schwellung von Gesicht oder Rachen, Ausschlag, Blasenbildung).
  • wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit schwerwiegenden Hautreaktionen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom, der toxischen epidermalen Nekrolyse, der Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) oder dem akut generalisierenden pustulösen Exanthem (AGEP) bemerken, die in Zusammenhang mit der Anwendung von Azithromycin berichtet wurden.
  • wenn Sie während der Anwendung von Azistro einen ungewöhnlichen Herzschlag oder Herzklopfen bemerken, Ihnen schwindelig wird oder Sie ohnmächtig werden.
  • wenn Sie Anzeichen von Leberproblemen entwickeln (z.B. dunklen Urin, Appetitlosigkeit oder Gelbfärbung der Haut oder des weißen Teils der Augen).
  • wenn Sie während oder nach der Behandlung schweren Durchfall bekommen. Nehmen Sie keine Arzneimittel gegen den Durchfall ein, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn der Durchfall weiter anhält oder innerhalb der ersten Wochen nach der Behandlung erneut auftritt.

Superinfektion

Möglicherweise überwacht Sie Ihr Arzt auf Anzeichen zusätzlicher Infektionen durch Bakterien oder Pilze, die nicht mit Azistro behandelt werden können (Superinfektion).

Sexuell übertragbare Infektionen

Gegebenenfalls untersucht Sie Ihr Arzt, um eine mögliche Infektion mit Syphilis auszuschließen, eine sexuell übertragbare Krankheit, die anderenfalls unerkannt fortschreiten und somit verzögert diagnostiziert werden könnte. Darüber hinaus wird Ihr Arzt bei jeder sexuell übertragbaren bakteriellen Infektion Nachkontrollen im Labor veranlassen, um den Erfolg der Therapie zu überwachen.

Kinder und Jugendliche

Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 12 Jahren und Jugendlichen (im Alter von 12 bis unter 18 Jahren) nicht angewendet werden, da die Wirksamkeit und Sicherheit nicht erwiesen sind.

Anwendung von Azistro zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Anwendung von Azistro zusammen mit anderen Arzneimitteln kann Nebenwirkungen auslösen. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • Atorvastatin und andere Arzneimittel aus der Gruppe der Statine (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut und Vorbeugung von Herzerkrankungen, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Ciclosporin (zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen durch den Körper)
  • Colchicin (zur Behandlung von Gicht und familiärem Mittelmeerfieber)
  • Dabigatran (zur Verhinderung der Bildung und Behandlung von Blutgerinnseln [Antikoagulans])
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen)
  • Warfarin oder ähnliche Arzneimittel zur Verdünnung des Blutes (Antikoagulanzien)
  • Arzneimittel, die dazu führen können, dass das Herz länger als gewöhnlich braucht, um sich zusammenziehen und wieder zu entspannen (QT-Verlängerung), wie beispielsweise:
  • Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Sotalol (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag, einschließlich eines zu schnellen oder zu langsamen Herzschlags – Herzrhythmusstörungen)
  • Pimozid (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)
  • Citalopram (zur Behandlung von Depression)
  • Moxifloxacin und Levofloxacin (Antibiotika)
  • Cisaprid (zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden)
    Hydroxychloroquin oder Chloroquin (zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich rheumatoider Arthritis, oder zur Behandlung oder Vorbeugung von Malaria)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Ihr Arzt wird prüfen, ob der Nutzen die möglichen Risiken überwiegt, und erst im Anschluss entscheiden, ob Sie dieses Arzneimittel in der Schwangerschaft anwenden sollten.

Stillzeit

Azistro geht in die Muttermilch über. Ihr Arzt wird daher entscheiden, ob Sie das Stillen unterbrechen oder die Behandlung mit Azistro vermeiden sollten, wobei sowohl der Nutzen des Stillens für Ihr Kind als auch der Nutzen der Therapie für Sie berücksichtigt wird.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Azistro hat einen mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nach Anwendung von Azistro wurde über Schwindelgefühl, Benommenheit und Krampfanfälle sowie bei manchen Personen über Probleme mit dem Seh- und Hörvermögen berichtet. Diese möglichen Nebenwirkungen können Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen.

Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung enthält Natrium

Eine Durchstechflasche Azistro enthält 198,3 mg Natriumhydroxid (entsprechend 114 mg oder 4,96 mmol Natrium). Dies entspricht 5,7 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Wie wird Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?

Dieses Arzneimittel wird einmal täglich angewendet. Es wird von einer medizinischen Fachkraft über eine Dauer von 3 Stunden oder 1 Stunde als Infusion in eine Vene verabreicht. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Die empfohlenen Dosierungsschemata für erwachsene Patienten sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Infektion Behandlungsschema
Lungenentzündung (ambulant, d. h. nicht in 500 mg einmal täglich für mindestens 2 Tage,
einem Krankenhaus erworbene Pneumonie) gefolgt von einer oralen Dosis von 500 mg
  einmal täglich für den Abschluss eine
  Behandlung von 7 bis 10 Tagen
Bakterielle Infektion der Gebärmutter, der 500 mg einmal täglich für 1 bis 2 Tage, gefolgt
Eileiter und der Eierstöcke (Beckenentzündung). von einer oralen Dosis von 250 mg einmal
Azistro sollte in Kombination mit einem täglich für den Abschluss einer 7-tägigen
anderen Antibiotikum, das Ihr Arzt oder Behandlung*
Apotheker auswählt, angewendet werden.  

Art der Anwendung

Zur intravenösen Anwendung nach Rekonstitution und Verdünnung.

Als Art der Verabreichung wird ausschließlich die intravenöse Anwendung empfohlen. Nicht als intravenöse Bolusinjektion oder intramuskuläre Injektion verabreichen. Die Konzentration der Lösung und die Infusionsgeschwindigkeit sollten entweder 1 mg/ml über 3 Stunden oder 2 mg/ml über 1 Stunde betragen. Die Dauer einer Azithromycin-Infusion mit 500 mg sollte mindestens

1 Stunde betragen.

Wenn Sie eine größere Menge von Azistro erhalten haben, als Sie sollten

Ihr Arzt wird entscheiden, wie Sie zu behandeln sind, einschließlich einer möglichen Beendigung der Behandlung und der Überwachung auf Anzeichen von Nebenwirkungen. Die häufigsten Nebenwirkungen, die auftreten, wenn Sie eine größere Menge Azistro erhalten haben, als Sie sollten, sind Erbrechen, Durchfall, Magenschmerzen und Übelkeit.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Welche Nebenwirkungen hat Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Brechen Sie die Anwendung von Azistro ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

  • plötzliche keuchende Atmung, Atembeschwerden, Schwellung von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Ausschlag oder Juckreiz, insbesondere am ganzen Körper (anaphylaktische Reaktion, Häufigkeit nicht bekannt).
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Herzrhythmusstörungen oder Torsade-de-Pointes- Tachykardie, Häufigkeit nicht bekannt).
  • dunkler Urin, Appetitlosigkeit oder Gelbfärbung der Haut oder des weißen Teils der Augen. Dies sind Anzeichen für eine Leberfunktionsstörung (Leberversagen oder Lebernekrose [Häufigkeit nicht bekannt], Hepatitis [gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen]).
  • schwerer Durchfall mit Bauchkrämpfen, Blut im Stuhl und/oder Fieber können auf eine Infektion des Dickdarms hindeuten (Antibiotika-assoziierte Kolitis, Häufigkeit nicht bekannt). Nehmen Sie keine Medikamente gegen Durchfall ein, welche die Darmtätigkeit hemmen (Peristaltik-hemmende Arzneimittel).
  • rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisrunde Flecken am Rumpf, häufig mit in der Mitte gelegenen Blasen, Abschälungen der Haut, Geschwüren in Mund, Rachen und Nase sowie an Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse, Häufigkeit nicht bekannt).
  • großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS- Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom, selten [kann bis zu 1 von
    1 000 Behandelten betreffen]).
  • großflächiger, roter, schuppiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Bläschenbildung, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akut generalisierendes pustulöses Exanthem, selten [kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen]).

Weitere Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Magenschmerzen, Übelkeit
  • Veränderungen von Bluttestergebnissen (Lymphozytenzahl erniedrigt, Eosinophilenzahl erhöht, Basophilenzahl erhöht, Monozytenzahl erhöht, Neutrophilenzahl erhöht, Bikarbonat im Blut erniedrigt)
  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Entzündung an der Injektionsstelle

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Soor (Candidose) – eine Pilzinfektion des Mundes und der Vagina, andere Pilzinfektionen
  • Lungenentzündung, bakterielle Infektion des Rachens, Entzündung des Magen-Darm-Trakts, Atemwegserkrankung, Entzündung der Nasenschleimhaut, Vaginalinfektion
  • Veränderungen der Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie)
  • Erhöhung der Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytenzahl erhöht)
  • Verringerung des Anteils aller Blutzellen am gesamten Blutvolumen (Hämatokrit erniedrigt)
  • allergische Reaktionen, Schwellung von Händen, Füßen und Gesicht (Angioödem)
  • Appetitlosigkeit
  • Nervosität, Schlaflosigkeit
  • Schwindelgefühl, Schläfrigkeit (Somnolenz), Veränderung des Geschmackssinns (Dysgeusie), Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesie)
  • beeinträchtigtes Sehen
  • Ohrenerkrankung
  • Gefühl des Drehens (Vertigo)
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • Hitzewallung
  • plötzliche keuchende Atmung, Nasenbluten
  • Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörung (Dyspepsie), Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), Schluckbeschwerden (Dysphagie), geschwollener Bauch, trockener Mund, Aufstoßen (Eruktation), wunde Stellen im Mund, erhöhte Speichelproduktion
  • Ausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), Dermatitis, trockene Haut, ungewöhnlich verstärktes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Gelenkschwellung und Gelenkschmerzen (Osteoarthritis), Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen
  • Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie), Nierenschmerzen
  • unregelmäßig auftretende Menstruationsblutung (Metrorrhagie), Hodenerkrankung
  • Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung, insbesondere von Gesicht, Knöcheln und Füßen (Ödem, Gesichtsödem, peripheres Ödem)
  • Schwäche, Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber
  • Brustkorbschmerzen, Schmerzen
  • auffällige Laborwerte (z. B. Blut- oder Lebertests)
  • Komplikationen nach einem Eingriff

Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)

  • Zustand der Unruhe
  • Leberprobleme, Gelbfärbung der Haut oder der Augen
  • erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • verringerte Anzahl roter Blutkörperchen aufgrund eines verstärkten Zellabbaus, was zu Müdigkeit und blasser Haut führen kann (hämolytische Anämie)
  • Abnahme der Anzahl von Blutplättchen, was zu Blutungen und Blutergüssen führen kann

(Thrombozytopenie)

  • Gefühl der Aggression, Angstgefühle und Besorgnis (Angst), akuter Verwirrtheitszustand (Delirium)
  • Halluzinationen
  • Ohnmachtsanfall (Synkope)
  • Anfälle (Krampfanfälle)
  • herabgesetztes Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfinden (Hypästhesie)
  • Gefühl der Hyperaktivität
  • Veränderung des Geruchssinns (Anosmie, Parosmie)
  • vollständiger Verlust des Geschmackssinns (Ageusie)
  • Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • ungewöhnliche Herzaktivität (QT-Verlängerung) im Elektrokardiogramm (EKG)
  • Taubheit, vermindertes Hörvermögen oder Ohrensausen (Tinnitus)
  • niedriger Blutdruck
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, was zu starken Bauch- und Rückenschmerzen führen kann (Pankreatitis)
  • Veränderung der Farbe der Zunge
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis) und Nierenversagen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5, 1200 Wien, Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: https://www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Weitere Informationen zur Aufbewahrung nach Auflösen des Pulvers und Verdünnung, siehe Ende dieser Gebrauchsinformation im Abschnitt, der nur für Ärzte und medizinisches Fachpersonal bestimmt ist.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Azistro 500 mg - Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung

Was Azistro enthält

Der Wirkstoff ist Azithromycin (als Dihydrat). 1 Durchstechflasche enthält 500 mg Azithromycin (entspricht 524,1 mg Azithromycin Dihydrat).

  • Die sonstigen Bestandteile sind Zitronensäure und Natriumhydroxid (198,3 mg pro Durchstechflasche).

Wie Azistro aussieht und Inhalt der Packung

Weißes Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung. Durchstechflasche aus farblosem Glas Typ I mit Gummistopfen und Aluminiumkappe.

Azistro ist erhältlich in folgenden Packungsgrößen:

1 Durchstechflasche, 10 Durchstechflaschen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Astro-Pharma GmbH, Allerheiligenplatz 4, 1200 Wien

Hersteller:

ANFARM HELLAS S.A., 61st km Nat. Rd. Athens-Lamia, 32009 Schimatari Viotias, Griechenland

Umpackungsort:

ANFARM HELLAS S.A., 61st km Nat. Rd. Athens-Lamia, 32009 Schimatari Viotias, Griechenland

Z. Nr.: 1-24636-F

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2026.

Weitere Informationsquellen

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (https://www.basg.gv.at) verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Informationen zur Dosierung und Art der Anwendung

Die empfohlene Tagesdosis zur Behandlung von hospitalisierungspflichtiger, ambulant erworbener Pneumonie bei Erwachsenen beträgt 500 mg täglich als intravenöse Einzeldosis für mindestens

2 Tage.

Der Zeitpunkt der Umstellung von einer intravenösen auf eine orale Therapie mit Azithromycin 500 mg ist vom behandelnden Arzt in Abhängigkeit vom klinischen Ansprechen zu bestimmen.

Die Gesamttherapiedauer ist vom behandelnden Arzt in Abhängigkeit vom klinischen Ansprechen zu bestimmen und sollte 7-10 Tage betragen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Azistro bei der Behandlung von Infektionen bei Kindern und Jugendlichen ist nicht untersucht worden.

Art der Anwendung

Azistro ist zur intravenösen Anwendung (Infusion) nach Auflösen des Pulvers und Verdünnung bestimmt.

Azistro darf nicht als intravenöser Bolus oder als intramuskuläre Injektion verabreicht werden.

Die Infusion soll entweder mit einer Konzentration von 1 mg/ml über 3 Stunden oder von 2 mg/ml über 1 Stunde erfolgen.

Zubereitung der Infusionslösung

Azistro sollte wie in der Anleitung beschrieben rekonstituiert und verdünnt werden und durch eine intravenöse Infusion über mindestens 60 Minuten verabreicht werden. Es darf nicht als intravenöser Bolus oder als intramuskuläre Injektion verabreicht werden.

Phase 1: Herstellung der rekonstituierten Lösung:

Das Produkt muss unter aseptischen Bedingungen hergestellt werden.

Die erste rekonstituierte Lösung wird hergestellt, indem 4,8 ml steriles Wasser für Injektionszwecke der Durchstechflasche zugesetzt werden unter Verwendung einer Standard 5 ml-Spritze. Die Flasche schütteln, bis das Pulver vollständig aufgelöst ist. Jeder ml der so zubereiteten Lösung enthält Azithromycin Dihydrat entsprechend 100 mg Azithromycin (100 mg/ml).

Die zubereitete Lösung wird vor der Verabreichung weiter verdünnt.

Phase 2: Verdünnung der rekonstituierten Lösung:

Um Azithromycin in einer Konzentration von 1,0 mg/ml zu erhalten:

5 ml der Azithromycin Lösung, hergestellt in Phase 1 (100 mg/ml), sind mit einem der unten angeführten Lösungsmittel ad 500 ml zu verdünnen.

Um Azithromycin in einer Konzentration von 2,0 mg/ml zu erhalten:

5 ml der Azithromycin Lösung, hergestellt in Phase 1 (100 mg/ml), sind mit einem der unten angeführten Lösungsmittel ad 250 ml zu verdünnen.

Lösungsmittel für Verdünnung:

Physiologische Kochsalzlösung (0,9 % NaCl)

Kochsalzlösung (0,45 % NaCl)

5 % Glukoselösung in Wasser

Ringer-Lactat-Lösung

5 % Glukoselösung in 0,3 % NaCl

5 % Glukoselösung in 0,45 % NaCl

Das rekonstituierte Arzneimittel ist chemisch und physikalisch stabil für 24 Stunden bei Lagerung unter 30 °C. Bei Verdünnung laut Anleitung ist die verdünnte Lösung bei einer Temperatur bis 30 °C 24 Stunden und bei Kühllagerung (2-8 °C) 7 Tage haltbar.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Präparat jedoch sofort verwendet werden. Bei nicht sofortiger Verwendung liegt die Verantwortung für die Aufbewahrungszeit und die Lagerbedingungen beim Anwender, diese sollten aber 24 Stunden bei 2 bis 8 °C nicht überschreiten, es sei denn die Rekonstitution erfolgte unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen.

Parenteral zu verabreichende Arzneimittel sollten einer Sichtkontrolle unterliegen, um Partikel in der zubereiteten Lösung vor der Verabreichung feststellen zu können. Falls Partikel in der zubereiteten Lösung festgestellt werden, ist diese zu verwerfen.

Nur zur einmaligen Entnahme. Restmengen sind zu verwerfen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Andere intravenös verabreichte Substanzen, Zusätze oder Arzneimittel sollten der Infusionslösung weder zugesetzt noch gleichzeitig mit dieser über die gleiche Infusionsleitung verabreicht werden.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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