Wirkstoff(e) Estradiol
Zulassungsland Österreich
Hersteller Besins Healthcare SA
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.08.1997
ATC Code G03CA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Estrogene

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Besins Healthcare SA

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Estrogel ist ein Gel zur Anwendung auf der Haut. Der enthaltene Wirkstoff ist Estradiol, der mit dem natĂŒrlichen weiblichen Sexualhormon Estradiol identisch ist. Estrogel wird angewandt um dem Estradiolmangel, der durch die Menopause bewirkt wird, entgegenzuwirken.

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sprechen Sie vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker. Wenn einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, dĂŒrfen Sie das Gel nicht auftragen.

Wie wird es angewendet?

Tragen Sie das Gel 2 mal tĂ€glich auf. Tragen Sie das Gel auf einem ca. 2 HandflĂ€chen großen Areal auf. Das Gel darf nicht auf den BrĂŒsten aufgetragen werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Sehr HĂ€ufige Nebenwirkungen sind:

Hier finden Sie die genaue Auflistung aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Der Inhalt muss vor Licht geschĂŒtzt werden und darf nicht ĂŒber 25° C gelagert werden. Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle fĂŒr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen Überblick ĂŒber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus GrĂŒnden der Lesbarkeit bewusst verkĂŒrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus FalkenstÀtter, BSc

Markus FalkenstÀtter, BSc
Autor

Markus FalkenstÀtter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der UniversitÀt Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der UniversitÀt Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

EstrogelŸ ist ein Gel zur Anwendung auf der Haut (transdermale Anwendung), das Estradiol enthÀlt. Nach dem Auftragen auf die Haut wird Estradiol frei, das die Haut durchdringt und direkt in den Blutstrom gelangt.

  • Estradiol ist ein weibliches Sexualhormon.
  • Es gehört zur Hormongruppe der Estrogene.
  • Es ist mit dem Estradiol, das in den Eierstöcken von Frauen produziert wird, identisch.

EstrogelŸ-Gel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Hormonersatzbehandlung (englisch: Hormone Replacement Therapy, HRT) bezeichnet werden.

Es wird zur Linderung von typischen Beschwerden nach den Wechseljahren (oder bei operativ verursachter Menopause), wie z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Herzklopfen, SchweißausbrĂŒche und die mit diesen Beschwerden verbundenen psychischen Störungen (z.B. Depressionen), VerĂ€nderungen der Harn- und Geschlechtsorgane (Trockenheit und EntzĂŒndung der SchleimhĂ€ute, Harnverlust) angewendet. Diese werden durch einen Abfall der Estrogenspiegel in Ihrem Körper verursacht.

In den Wechseljahren wird Estradiol im Organismus nicht mehr ausreichend produziert. EstrogelŸ-Gel wirkt, indem es das Estrogen ersetzt, das normalerweise in den Eierstöcken von Frauen produziert wird.

EstrogelÂź-Gel kann auch als Mittel zweiter Wahl zur Vorbeugung von vermehrtem Knochenabbau (Osteoporose) bei Frauen nach der Menopause mit einem hohen Risiko zukĂŒnftiger KnochenbrĂŒche (Frakturen) angewendet werden, wenn diese Frauen andere Arzneimittel zur Vorbeugung der Osteoporose entweder nicht vertragen oder wenn diese Arzneimittel bei diesen Frauen kontraindiziert sind (nicht verwendet werden dĂŒrfen).

Die alleinige Anwendung dieser ArzneispezialitÀt zur Behandlung in den Wechseljahren darf jedoch nur bei Frauen erfolgen, denen die GebÀrmutter entfernt wurde.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Krankengeschichte und regelmĂ€ĂŸige Kontrolluntersuchungen

Eine Hormonersatzbehandlung ist mit Risiken verbunden, welche vor der Entscheidung, die Behandlung mit EstrogelÂź-Gel zu beginnen bzw. fortzusetzen, beachtet werden mĂŒssen. Bevor Sie eine Hormonersatzbehandlung beginnen (oder wieder aufnehmen), wird Ihr Arzt Ihre eigene Krankengeschichte und die Ihrer Familie erfassen. Ihr Arzt wird ĂŒber die Notwendigkeit einer körperlichen Untersuchung entscheiden. Diese kann, falls erforderlich, die Untersuchung der BrĂŒste und/oder eine Unterleibsuntersuchung einschließen.

Gehen Sie bitte regelmĂ€ĂŸig, wie von Ihrem Arzt empfohlen, zur Vorsorgeuntersuchung Ihrer BrĂŒste.

EstrogelÂź-Gel darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Estradiol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von EstrogelÂź-Gel sind.
  • wenn Sie an Brustkrebs erkrankt sind oder frĂŒher einmal erkrankt waren bzw. ein entsprechender Verdacht besteht.
  • wenn Sie an einer Form von Krebs leiden, dessen Wachstum von Estrogenen abhĂ€ngig ist, z. B. Krebs der GebĂ€rmutterschleimhaut (Endometrium), bzw. ein entsprechender Verdacht besteht.
  • wenn vaginale Blutungen unklarer Ursache auftreten.
  • wenn eine unbehandelte ĂŒbermĂ€ĂŸige Verdickung der GebĂ€rmutterschleimhaut
    (Endometriumhyperplasie) vorliegt.
  • wenn sich bei Ihnen ein Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose) gebildet hat bzw. frĂŒher einmal gebildet hatte, z. B. in den Beinen (tiefe Venenthrombose) oder in der Lunge (Lungenembolie).
  • wenn Sie unter einer Blutgerinnungsstörung leiden (z. B. Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombin-Mangel).
  • wenn Sie eine Krankheit haben bzw. frĂŒher einmal hatten, die durch Blutgerinnsel in den Arterien verursacht wird, z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder anfallsartig auftretende Brustschmerzen mit Brustenge (Angina pectoris).
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder frĂŒher einmal hatten und sich die Leberfunktionswerte noch nicht normalisiert haben.
  • wenn Sie unter einer seltenen, erblich bedingten Blutkrankheit leiden, der so genannten
    Porphyrie.

Wenn eine der oben genannten Krankheiten wĂ€hrend der Anwendung von EstrogelÂź-Gel erstmalig auftritt, beenden Sie bitte sofort die Anwendung und suchen Sie unverzĂŒglich einen Arzt auf.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie EstrogelÂź-Gel anwenden, wenn Sie von einem der nachfolgend aufgefĂŒhrten gesundheitlichen Probleme betroffen sind oder jemals waren bzw. diese sich wĂ€hrend einer Schwangerschaft oder frĂŒheren Hormonersatztherapie verschlechtert haben. In diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt hĂ€ufiger zur DurchfĂŒhrung von Kontrolluntersuchungen aufsuchen. Es besteht die Möglichkeit, dass es bei der Anwendung von EstrogelÂź-Gel zu einem Wiederauftreten oder zu einer Verschlechterung der Erkrankung kommen kann.

  • Asthma
  • Epilepsie
  • Diabetes
  • Gallensteine
  • Bluthochdruck
  • MigrĂ€ne oder schwere Kopfschmerzen
  • Lebererkrankung, z. B. ein gutartiger Lebertumor
  • Wachstum von GebĂ€rmutterschleimhaut außerhalb der GebĂ€rmutter (Endometriose) oder frĂŒher aufgetretenes ĂŒbermĂ€ĂŸiges Wachstum der GebĂ€rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie)
  • Erkrankung, die das Trommelfell und das Gehör beeintrĂ€chtigt (Otosklerose)
  • Erkrankung des Immunsystems, die viele Organfunktionen des Körpers beeintrĂ€chtigt (systemischer Lupus erythematodes, SLE)
  • erhöhtes Risiko fĂŒr estrogenabhĂ€ngigen Krebs (z. B. wenn Ihre Mutter, Schwester oder Großmutter Brustkrebs hatten)
  • erhöhtes Risiko fĂŒr die Bildung von Blutgerinnseln (siehe „Venöse Blutgerinnsel (Thrombosen)“)
  • gutartige GeschwĂŒlste in der GebĂ€rmutter (Myome)
  • sehr hohe Blutfettwerte (Triglyzeride)
  • FlĂŒssigkeitseinlagerung infolge von Herz- oder Nierenerkrankungen
  • Gutartige Tumore der Brust
  • Spezielle Tumore der HirnanhangdrĂŒse
  • OberflĂ€chliche VenenentzĂŒndungen (Thrombophlebitiden)
  • Krampfadern (Varizen)
  • Depressionen
  • HereditĂ€res Angioödem

Beenden Sie die Anwendung von EstrogelÂź-Gel und suchen Sie unverzĂŒglich einen Arzt auf, wenn wĂ€hrend der Anwendung der Hormonersatzbehandlung eine der folgenden Krankheiten bzw. Situationen auftritt:

  • migrĂ€neartige Kopfschmerzen, die erstmalig auftreten
  • GelbfĂ€rbung Ihrer Haut oder des Weißen Ihrer Augen (Gelbsucht). Dies kann auf eine Lebererkrankung hinweisen.
  • deutliche Erhöhung Ihres Blutdrucks (Beschwerden können Kopfschmerzen, MĂŒdigkeit und Schwindel sein)
  • Krankheiten, die im Abschnitt „EstrogelÂź-Gel darf nicht angewendet werden“ erwĂ€hnt sind
  • wenn Sie schwanger werden
  • wenn Sie Anzeichen fĂŒr Blutgerinnsel bemerken, z. B.  schmerzhafte Schwellung und Rötung der Beine, plötzliche Brustschmerzen oder Atemnot

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Venöse Blutgerinnsel (Thrombosen)“.

  • Bei geplanten Operationen (4 Wochen vorher)
  • ImmobilitĂ€t z.B. nach UnfĂ€llen

Risiken einer Hormonersatztherapie (HRT)

Eine Hormonersatztherapie allgemein ist mit gewissen Risiken verbunden.

Hormonersatzbehandlung und Krebs

ÜbermĂ€ĂŸige Verdickung der GebĂ€rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) und
Krebs der GebÀrmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)


WĂ€hrend einer langfristigen Estrogen-Monotherapie mit Tabletten kann sich das Risiko fĂŒr
Krebs der GebÀrmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) oder GebÀrmutterkrebs erhöhen.
Dieses Risiko kann durch die zusÀtzliche Gabe von Gelbkörperhormonen (Gestagene)
erheblich gesenkt werden.


WĂ€hrend der ersten Behandlungsmonate kann es zu unregelmĂ€ĂŸigen Blutungen kommen.
Wenn eine Durchbruchblutung oder Schmierblutung auftritt, ist dies in der Regel kein
Grund zur Sorge. Dennoch sollten Sie einen Termin mit Ihrem Arzt vereinbaren. Es könnte
ein Zeichen sein, dass sich Ihre GebÀrmutterschleimhaut verdickt hat.
Wenn diese Blutungen

  • ĂŒber die ersten Behandlungsmonate hinaus andauern,
  • erst nach einer lĂ€ngeren Behandlungszeit mit EstrogelÂź-Gel einsetzen,
  • auch nach Absetzen von EstrogelÂź-Gel andauern,
    informieren Sie Ihren Arzt, damit dieser die Ursache der Blutungen feststellt.

Brustkrebs

Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei kombinierter
Hormonersatzbehandlung mit Estrogen und Progestagen und möglicherweise auch bei
alleiniger Anwendung von Estrogenen. Das zusÀtzliche Risiko hÀngt von der Dauer der
Hormonersatzbehandlung ab und zeigt sich innerhalb weniger Jahre. Nach Beendigung der
Behandlung kehrt das Risiko jedoch innerhalb weniger Jahre (meistens 5 Jahre) wieder auf
ein normales Niveau zurĂŒck.
Bei Frauen, deren GebÀrmutter entfernt wurde und die eine Hormonersatzbehandlung mit
Estrogen-MonoprĂ€paraten 5 Jahre lang anwendeten, wurde kein oder nur ein geringfĂŒgig
erhöhtes Brustkrebsrisiko nachgewiesen.

Zum Vergleich:
Bei Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren, die keine Hormonersatzbehandlung anwenden,
werden durchschnittlich 9 bis 14 BrustkrebsfÀlle pro 1 000 Frauen innerhalb eines Zeitraums
von 5 Jahren diagnostiziert. Bei Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren, die eine kombinierte
Hormonersatzbehandlung mit Estrogen und Progestagen ĂŒber 5 Jahre anwenden, betrĂ€gt die
Anzahl 13 bis 20 FÀlle pro 1 000 Frauen (d. h. 4 bis 6 zusÀtzliche FÀlle).


Untersuchen Sie regelmĂ€ĂŸig Ihre BrĂŒste. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie VerĂ€nderungen
Ihrer BrĂŒste bemerken, z. B.

  • Einziehungen (Dellenbildung) in der Haut
  • VerĂ€nderungen der Brustwarzen
  • Knoten, die Sie sehen oder fĂŒhlen können

Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist selten – viel seltener als Brustkrebs. Die Anwendung von Estrogen-
Monoarzneimitteln oder kombinierten Estrogen-Gestagen-Arzneimitteln zur
Hormonersatzbehandlung ist mit einem leicht erhöhten Risiko, Eierstockkrebs zu entwickeln,
verbunden.
Das Risiko, Eierstockkrebs zu entwickeln, Àndert sich mit dem Alter. Zum Beispiel werden
bei Frauen im Alter zwischen 50 und 54 Jahren, die keine Hormonersatzbehandlung
anwenden, ĂŒber einen 5-Jahres-Zeitraum etwa 2 FĂ€lle von Eierstockkrebs pro 2 000 Frauen
diagnostiziert. Bei Frauen, die eine Hormonersatzbehandlung 5 Jahre lang anwenden, treten
etwa 3 FÀlle pro 2 000 Anwenderinnen auf (d. h. etwa 1 zusÀtzlicher Fall).

Herz-/Kreislauf-Wirkungen einer Hormonersatzbehandlung Venöse Blutgerinnsel (Thrombosen)

Das Risiko, dass sich Blutgerinnsel in den Venen (Thrombosen) bilden, ist bei Frauen, die eine
Hormonersatzbehandlung anwenden, gegenĂŒber Nichtanwenderinnen um etwa das 1,3- bis 3-
Fache erhöht, vor allem im ersten Behandlungsjahr.
Blutgerinnsel können ernsthafte Folgen haben. Wenn ein Blutgerinnsel zu den Lungen wandert,
kann dies Brustkorbschmerz, Atemnot oder einen Ohnmachtsanfall verursachen oder sogar zum
Tod fĂŒhren.

Eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Blutgerinnsel bildet, besteht fĂŒr Sie mit
zunehmendem Alter und wenn eine der nachfolgend genannten Bedingungen auf Sie zutrifft.
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft:

  • wenn Sie wegen einer grĂ¶ĂŸeren Operation, Verletzung oder Krankheit lĂ€ngere Zeit
    nicht laufen können
  • wenn Sie stark ĂŒbergewichtig sind (BMI >30 kg/m2)
  • wenn Sie unter einer Gerinnungsstörung leiden, die eine medikamentöse
    Langzeitbehandlung zur Vorbeugung von Blutgerinnseln erfordert
  • wenn jemals bei einem nahen Verwandten von Ihnen ein Blutgerinnsel im Bein, in der
    Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist
  • wenn Sie unter einem systemischen Lupus erythematodes (SLE) leiden
  • wenn Sie Krebs haben
  • wenn Sie rauchen
  • wĂ€hrend der Schwangerschaft oder der Zeit nach einer Geburt.

BezĂŒglich Anzeichen fĂŒr Blutgerinnsel siehe „Beenden Sie die Anwendung von EstrogelÂź-
Gel und suchen Sie unverzĂŒglich einen Arzt auf“.

Zum Vergleich:
Betrachtet man Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die keine Hormonersatzbehandlung
anwenden, ist ĂŒber einen 5-Jahres-Zeitraum durchschnittlich bei 4 bis 7 von 1 000 Frauen ein
venöses Blutgerinnsel zu erwarten.

Bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die eine Hormonersatzbehandlung mit Estrogen und
Progestagen ĂŒber 5 Jahre angewendet haben, treten 9 bis 12 ThrombosefĂ€lle pro 1 000
Anwenderinnen auf (d. h. 5 zusÀtzliche FÀlle).

Bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, deren GebÀrmutter entfernt wurde und die eine
Hormonersatzbehandlung nur mit Estrogen ĂŒber 5 Jahre angewendet haben, treten 5 bis 8
ThrombosefÀlle pro 1 000 Anwenderinnen auf (d. h. 1 zusÀtzlicher Fall).

Herzkrankheit (Herzinfarkt)

Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass eine Hormonersatzbehandlung einem Herzinfarkt
vorbeugt.


Bei Frauen, die Àlter als 60 Jahre sind und eine kombinierte Hormonersatzbehandlung mit
Estrogen und Progestagen anwenden, besteht im Vergleich zu Frauen, die keine
Hormonersatzbehandlung anwenden, eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine
Herzkrankheit zu entwickeln.

Das Risiko, eine Herzkrankheit zu entwickeln, ist bei Frauen, deren GebÀrmutter entfernt
wurde und die nur Estrogene anwenden, nicht erhöht.

Schlaganfall

Das Schlaganfallrisiko ist bei Anwenderinnen einer Hormonersatzbehandlung etwa 1,5-fach
höher als bei Nichtanwenderinnen. Die Anzahl der infolge der Anwendung einer
Hormonersatzbehandlung zusÀtzlich auftretenden SchlaganfÀlle steigt mit zunehmendem
Alter.

Zum Vergleich:

Betrachtet man Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die keine Hormonersatzbehandlung
anwenden, sind ĂŒber einen 5-Jahres-Zeitraum 8 SchlaganfĂ€lle pro 1 000 Frauen zu erwarten.
Bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die eine Hormonersatzbehandlung anwenden, sind es
ĂŒber einen 5-Jahres-Zeitraum 11 FĂ€lle pro 1 000 Anwenderinnen (d. h. 3 zusĂ€tzliche FĂ€lle).


Sonstige Erkrankungen
Eine Hormonersatzbehandlung beugt keinen GedÀchtnisstörungen vor. Es gibt einige
Hinweise auf ein erhöhtes Risiko fĂŒr GedĂ€chtnisstörungen bei Frauen, die zu Beginn der
Anwendung einer Hormonersatzbehandlung Àlter als 65 Jahre waren. Fragen Sie hierzu Ihren
Arzt um Rat.

Mögliche EstradiolĂŒbertragung
Bei engem Hautkontakt kann Estradiol -Gel auf eine andere Person ĂŒbertragen werden. Bitte
beachten Sie daher folgende Vorsichtsmaßnahmen um die Übertragung von Estradiol – Gel
auf andere Personen zu verhindern:

  • Tragen Sie Estradiol – Gel selbst auf,
  • Waschen Sie nach dem Auftragen des Gels Ihre HĂ€nde mit Seife und Wasser,
  • Decken Sie den Anwendungsbereich mit Kleidung ab, sobald das Gel getrocknet ist,
  • Duschen Sie vor Situationen in denen enger Hautkontakt mit der behandelten Stelle
    erwartet wird.

Wenn Sie glauben, dass Estradiol auf eine andere Person ĂŒbertragen wurde:

  • Waschen Sie die HautflĂ€che auf die möglicherweise Estradiol- Gel ĂŒbertragen wurde mit
    Seife und Wasser ab.

Einfluss von EstrogelÂź-Gel auf bestimmte Laborwerte

Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung erforderlich ist, informieren Sie Ihren Arzt oder das
medizinische Fachpersonal, dass Sie EstrogelÂź-Gel anwenden, da dieses Arzneimittel die
Ergebnisse einiger Laboruntersuchungen (Glukosetoleranz-, Blutgerinnungs-, Metyrapon-,
SchilddrĂŒsenfunktions-Tests) beeintrĂ€chtigen kann.

Kinder und Jugendliche

EstrogelÂź-Gel ist nicht fĂŒr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt.

Anwendung von EstrogelÂź-Gel zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /
anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder
beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Arzneimittel können die Wirkung von EstrogelŸ-Gel verstÀrken oder abschwÀchen. Dies gilt
fĂŒr Arzneimittel mit folgenden Inhaltsstoffen:

  • Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Primidon (Arzneimittel zur Behandlung von
    Epilepsie)
  • Griseofulvin (Pilzarzneimittel)
  • Rifampicin, Rifabutin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Nevirapin, Efavirenz, Ritonavir, Nelfinavir (Arzneimittel zur Behandlung von HIVInfektionen)
  • Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel gegen Depressionen)
  • Phenylbutazon (ein Schmerzmittel)

Die gleichzeitige Einnahme von AscorbinsÀure (Vitamin C) und Estrogenen kann die
Wirkung der Estrogene verstÀrken.

Auch EstrogelŸ-Gel kann die Wirkung von Arzneimitteln verÀndern. Estrogene können die
Wirkung von Theophyllin (einem Asthmamittel), bestimmten Beruhigungsmitteln
(Benzodiazepine), Antidepressiva und sogenannten Glukokortikoiden verstÀrken.

EstrogelÂź-Gel kann die Wirkung von Gerinnungshemmern (Antikoagulanzien),
Medikamenten gegen Zuckerkrankheit (Antidiabetika), Arzneimittel zur Senkung der
Blutfette (Lipidsenker) und blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva) verÀndern.

Bei gleichzeitiger Gabe von Metoprolol (Arzneimittel gegen Bluthochdruck) und Imipramin
(Arzneimittel zur Aufhellung der Stimmungslage bei psychischen Störungen) kann es zur
VerstÀrkung bzw. VerlÀngerung der Wirkung dieser Wirkstoffe kommen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder
beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels
Ihren Arzt um Rat.

EstrogelÂź-Gel ist nur zur Anwendung bei Frauen nach der Menopause bestimmt. Wenn Sie
schwanger werden, brechen Sie die Anwendung von EstrogelÂź-Gel ab und wenden Sie sich an
Ihren Arzt. EstrogelŸ-Gel sollte nicht wÀhrend der Stillzeit angewendet werden.

VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Keine bekannten Wirkungen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anweisungen zur Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Die folgenden Informationen gelten, es sei denn EstrogelÂź-Gel wurde Ihnen von Ihrem Arzt anders verschrieben. Sie mĂŒssen die folgenden Anweisungen immer einhalten. Falls Sie dies nicht tun, wirkt EstrogelÂź-Gel eventuell nicht richtig.

Die ĂŒbliche Dosis ist:

2 Dosiereinheiten (2,5 g EstrogelÂź-Gel) pro Tag.

Wenn die Beschwerden bestehen bleiben kann die Dosis auf 4 Dosiereinheiten (5 g EstrogelŸ-Gel) tÀglich erhöht werden.

Es ist wichtig, dass die Behandlung in der niedrigstmöglichen wirksamen Dosierung und nicht lĂ€nger als nötig durchgefĂŒhrt wird.

EstrogelÂź-Gel wird fĂŒr 3 Wochen lang angewendet, anschließend folgt eine behandlungsfreie Woche. WĂ€hrend der behandlungsfreien Woche kann eine Blutung eintreten.

Eine ununterbrochene Behandlung kommt nach operativer Entfernung der GebÀrmutter oder nach spezieller Anordnung des Arztes in Frage.

Anwendung von EstrogelŸ-Gel zusammen mit Gelbkörperhormonen (Gestagen)

Frauen mit GebĂ€rmutter mĂŒssen Gelbköperhormone begleitend einnehmen.

Kontinuierliche Anwendung von EstrogelÂź-Gel:

Wird EstrogelŸ-Gel stÀndig angewendet, soll das begleitende Gelbkörperhormon jeweils an 12 bis 14 aufeinanderfolgenden Tagen pro Monat eingenommen werden.

Zyklische Anwendung von EstrogelÂź-Gel

Die zyklische Anwendung kann nach folgendem Schema erfolgen: Vom 1. bis 21. Tag des Zyklus 2 Dosiereinheiten EstrogelŸ-Gel tÀglich.

An den letzten 12 bis 14 Tagen der 21. Tage an denen Sie EstrogelŸ-Gel anwenden wird zusÀtzlich ein Gelbkörperhormon eingenommen. Die letzten 7 Tage (von insgesamt 28 Tagen) des Zyklus bleiben behandlungsfrei.

Bei beiden Anwendungsarten tritt nach Abschluss der Gelbkörperhormoneinnahme meist eine der Menstruation Àhnliche, eher schwÀchere Blutung auf.

Wie wird EstrogelÂź-Gel aufgetragen?

Zur transdermalen Anwendung (Zum Auftragen auf die Haut).

Das Gel wird auf ein ca. zwei HandflĂ€chen großes (ca. 20 x 20 cm) Hautareal aufgetragen (Bauch, Schultern, Arme oder Oberschenkel). Das Gel darf nicht auf den BrĂŒsten aufgetragen werden! EstrogelÂź-Gel sollte nicht auf SchleimhĂ€ute aufgetragen werden. Ein Kontakt mit den Augen sollte vermieden werden.

Die Anwendung erfolgt am gĂŒnstigsten nach dem Waschen morgens oder abends. Das Gel muss nicht einmassiert werden. Vor dem Bedecken mit Kleidung soll die AuftragungsflĂ€che etwa zwei Minuten trocknen. Das Gel fĂ€rbt nicht ab. Nach dem Auftragen sollte man sich die HĂ€nde waschen.

Handhabung:

Der Pumpspender arbeitet treibgasfrei. Durch einen Druck auf den Spender werden 1,25 g des Gels abgegeben. Die erste Dosiereinheit ist unter UmstÀnden nicht exakt und soll daher verworfen werden. Nach 64 Einzeldosen wird die abgegebene Gelmenge sehr gering; die verbleibende Restgelmenge soll nicht mehr verwendet werden.

Die Verschlusskappe sollte nach jeder Anwendung wieder auf den Pumpspender aufgesetzt werden.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von EstrogelÂź-Gel angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zuviel EstrogelÂź-Gel angewendet haben, kommt es ĂŒblicherweise zu Brustspannen und -schmerzen, Ausfluss, Blutungen aus der Scheide, Übelkeit und Erbrechen.

Wenn Sie die Anwendung von EstrogelÂź-Gel vergessen haben

Falls Sie eine Anwendung mit Estrogel¼-Gel vergessen haben, kann die Behandlung nachgeholt werden, sobald das Vergessen bemerkt wird. Anschließend wird wieder nach dem gewohnten Behandlungsplan verfahren. Wenden Sie von Estrogel¼-Gel nicht die doppelte Menge auf einmal an.

Wenn Sie die Anwendung von EstrogelÂź-Gel abbrechen

Brechen Sie die Anwendung von EstrogelÂź-Gel nicht nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ab.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch EstrogelÂź-Gel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Es werden die folgenden Kategorien verwendet, um die HĂ€ufigkeit von Nebenwirkungen anzugeben:

Sehr hÀufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • einfache Kopfschmerzen
  • Ausschlag an der Anwendungsstelle
  • Brustspannen

HĂ€ufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • depressive Verstimmung
  • Erregbarkeit
  • Schwindel
  • NervositĂ€t
  • Lethargie
  • Kopfschmerzen
  • vermehrtes Schwitzen
  • Hitzewallungen
  • Wassereinlagerungen
  • Gewichtszunahme
  • Übelkeit
  • UnterleibskrĂ€mpfe
  • BlĂ€hungen
  • Juckreiz an der Anwendungsstelle
  • Zwischenblutungen
  • Ausfluss
  • BrustverĂ€nderungen
  • Menstruationsstörung
  • Erkrankungen der Vulva/Vagina
  • Schmerzen
  • FlĂŒssigkeitsansammlung (Ödem) in den Gliedmaßen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Schwere in den Beinen
  • MigrĂ€ne
  • Angst
  • Schlafstörungen
  • Apathie
  • emotionale LabilitĂ€t
  • verminderte Konzentration
  • Kribbeln (ParĂ€sthesie)
  • verĂ€nderte Libido
  • Herzrasen
  • Gelenkserkrankungen
  • MuskelkrĂ€mpfe
  • Atemnot
  • Schnupfen
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • VerstĂ€rkter Appetit
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • HautverfĂ€rbung (mitunter bleibend)
  • Akne
  • Haarausfall
  • trockene Haut
  • Scheidentrockenheit
  • gutartiges Geschwulst der GebĂ€rmutterschleimhaut
  • gutartiges Geschwulst der Brust
  • BrustvergrĂ¶ĂŸerung
  • Brustempfindlichkeit
  • vermehrte Harnausscheidung
  • erhöhter Harndrang
  • Hitzewallungen
  • MĂŒdigkeit
  • verĂ€nderte Laborergebnisse
  • SchwĂ€che
  • Fieber
  • Grippesymptome
  • Unwohlsein

Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

  • Blutgerinnsel
  • Gelbsucht
  • Geschwulst an der Leber
  • GebĂ€rmuttertumor
  • Brustmilchausfluss

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen

  • Verschlechterung einer Epilepsie
  • KontaktlinsenunvertrĂ€glichkeit

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

  • Purpura
  • verĂ€nderte Euphorie
  • Zittern
  • Unruhe
  • abnormes Sehen, trockene Augen
  • Bluthochdruck
  • Verschlechterung eines hereditĂ€ren Angioödems (Erbkrankheit, bei der es zu immer wiederkehrenden Schwellungen (Ödemen) der Haut, SchleimhĂ€ute und an inneren Organen kommt)
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • oberflĂ€chliche VenenentzĂŒndung
  • Verdauungsstörungen
  • Durchfall
  • Rektalerkrankungen
  • Nagelerkrankung
  • Hautknötchen
  • vermehrte Körperbehaarung
  • Kontaktdermatitis
  • Erkrankungen der GebĂ€rmutter
  • gutartiger Tumor des Muskelgewebes der GebĂ€rmutter
  • Brustschmerzen
  • Harninkontinenz
  • BlasenentzĂŒndung
  • HarnentfĂ€rbung
  • Blut im Harn

Weitere Informationen ĂŒber diese Nebenwirkungen finden Sie im Abschnitt 2.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht ĂŒber 25°C lagern, In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett bzw. auf dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach erstmaliger Entnahme nicht lÀnger als 8 Wochen verwenden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was EstrogelŸ-Gel enthÀlt:

Der Wirkstoff ist: 17ÎČ-Estradiol (1 Dosierungseinheit (1,25 g EstrogelÂź-Gel) enthĂ€lt 0,75 mg 17ÎČ-Estradiol)

Die sonstigen Bestandteile: Carbopol Triethanolamin Ethanol Gereinigtes Wasser

Wie EstrogelÂź-Gel aussieht und Inhalt der Packung

EstrogelÂź-Gel ist ein durchsichtiges, farbloses, leicht schimmerndes, nach Alkohol riechendes Gel.

Pumpspender zu 80 g (64 Dosiereinheiten)

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

PharmazeutischerUnternehmer:

Besins Healthcare,

Gebrauchsinformation Estrogel

Rue Washington 80, 1050 Ixelles, Belgien

Hersteller:

Delpharm Drogenbos SA,

Belgien

Or

Laboratoires Besins International

13 Rue Perrier,

92120 Montrouge

France

Z.Nr.: 1-22063

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im MĂ€rz 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Estrogel - Gel - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Estradiol
Zulassungsland Österreich
Hersteller Besins Healthcare SA
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.08.1997
ATC Code G03CA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Estrogene

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