Zum Inhalt springen

Medikamente

Foster 100/6 Mikrogramm/Sprühstoß, Druckgasinhalation, Lösung

Foster 100/6 Mikrogramm/Sprühstoß, Druckgasinhalation, Lösung
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Foster ist eine Lösung zur Druckgasinhalation, die zwei Wirkstoffe enthält, welche durch den Mund inhaliert und direkt in Ihrer Lunge abgegeben werden. Die zwei aktiven Wirkstoffe sind Beclometasondipropionat und Formoterolfumarat- Dihydrat.

Wirkstoff(e)
Beclometason, Formoterol
Zulassungsinhaber
Chiesi Pharmaceuticals GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
R03AK08

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

Anzeige

Gebrauchsinformation

Wofür wird Foster 100/6 Mikrogramm/Sprühstoß, Druckgasinhalation, Lösung angewendet?

Foster ist eine Lösung zur Druckgasinhalation, die zwei Wirkstoffe enthält, welche durch den Mund inhaliert und direkt in Ihrer Lunge abgegeben werden.

Die zwei aktiven Wirkstoffe sind Beclometasondipropionat und Formoterolfumarat- Dihydrat.

Beclometasondipropionat gehört zu der Arzneimittelgruppe der Kortikosteroide, die eine entzündungshemmende Wirkung haben und die Schwellungen und Irritationen in Ihrer Lunge reduzieren.

Formoterolfumarat-Dihydrat gehört zu der Arzneimittelgruppe der lang wirkenden Bronchodilatatoren, welche die Muskeln der Atemwege entspannen. Dies hilft Ihnen dabei leichter zu atmen.

Gemeinsam erleichtern diese zwei Wirkstoffe das Atmen durch die Linderung von Symptomen wie Kurzatmigkeit, pfeifende Atemgeräusche und Husten bei Patienten mit Asthma oder COPD. Sie helfen auch Symptome von Asthma zu verhindern.

Asthma

Foster ist zur regelmäßigen Behandlung von Asthma bei erwachsenen Patienten bestimmt, bei denen:

- das Asthma mit Kortikosteroiden zur Inhalation und „bei Bedarf“ mit kurz wirkenden

Bronchodilatatoren nicht ausreichend eingestellt ist oder

das Asthma gut auf die Therapie mit beiden, Kortikosteroiden und lang wirkenden Bronchodilatatoren, anspricht.

COPD

Foster kann bei erwachsenen Patienten auch zur Behandlung von Symptomen bei einer schweren chronischen obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) verwendet werden. COPD ist eine chronische Erkrankung der Atemweg in der Lunge, die häufig durch das Zigarettenrauchen verursacht wird.

Anzeige

Wie wird Foster 100/6 Mikrogramm/Sprühstoß, Druckgasinhalation, Lösung angewendet?

Foster dient zur inhalativen Anwendung.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Asthma

Ihr Arzt wird Sie regelmäßig untersuchen, um sicherzustellen, dass Sie die optimale Dosis von Foster verwenden. Ihr Arzt wird die Behandlung auf die niedrigste Dosis einstellen, unter der die Symptome wirksam kontrolliert werden.

Ihr Arzt kann Ihnen Foster für zwei unterschiedliche Behandlungsweisen verschreiben:

    1. Wenden Sie Foster jeden Tag an, um Ihr Asthma zu behandeln und benutzen Sie einen separaten Bedarfsinhalator, um plötzliche Verschlechterungen der Asthmabeschwerden, wie z.B. Kurzatmigkeit, pfeifende Atemgeräusche und Husten zu behandeln.
    2. Wenden Sie Foster jeden Tag an, um Ihr Asthma zu behandeln und benutzen Sie Foster auch, um plötzliche Verschlechterungen der Asthmabeschwerden, wie z.B. Kurzatmigkeit, pfeifende Atemgeräusche und Husten zu behandeln.
  1. Anwendung von Foster zusammen mit einem separaten Bedarfsinhalator

Erwachsene und ältere Patienten:

Die empfohlene Dosis ist eine oder zwei Inhalationen zweimal täglich. Die maximale tägliche Dosis beträgt vier Inhalationen.

Bitte beachten Sie: Sie sollten stets Ihren schnellwirksamen Bedarfsinhalator bei sich haben, mit dem Sie sich behandeln können, wenn sich Ihre Asthmabeschwerden verschlimmern oder ein akuter Asthmaanfall eintritt.

b) Anwendung von Foster als Ihren einzigen Asthmainhalator:

Erwachsene und ältere Patienten:

Die empfohlene Dosis ist eine Inhalation am Morgen und eine Inhalation am Abend. Sie sollten Foster außerdem als Bedarfsinhalator anwenden, um plötzlich auftretende Asthmabeschwerden zu behandeln.

Wenn Sie Beschwerden haben, inhalieren Sie einmal und warten Sie einige Minuten. Wenn Sie sich nicht besser fühlen, inhalieren Sie ein weiteres Mal.

Wenden Sie nicht mehr als 6 Bedarfsinhalationen pro Tag an.

Die maximale tägliche Gesamtdosis von Foster beträgt 8 Inhalationen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie mehr Inhalationen pro Tag benötigen, um Ihre Asthmabeschwerden zu kontrollieren. Möglicherweise muss er dann Ihre Behandlung ändern.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Foster NICHT anwenden.

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Erwachsene und ältere Patienten:

Die empfohlene Dosis ist zwei Inhalationen am Morgen und zwei Inhalationen am Abend.

Risikopatienten:

Bei älteren Patienten sind keine Dosisanpassungen erforderlich. Für die Anwendung von Foster bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen liegen keine Daten vor.

Foster ist wirksam in der Behandlung von Asthma in einer Dosis von Beclometasondipropionat die geringer sein könnte als bei anderen Inhalatoren, die Beclometasondipropionat enthalten. Wenn Sie früher einen anderen Inhalator mit Beclometasondipropionat verwendet haben, wird Ihr Arzt Sie über die genaue Dosis von Foster beraten, die Sie für Ihr Asthma nehmen sollten.

Steigern Sie nicht die Dosis

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung nicht ausreicht, sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Dosis steigern.

Wenn Sie eine größere Menge von Foster angewendet haben, als Sie sollten

  • Wenn Sie eine größere Menge von Formoterol angewendet haben, als Sie sollten, können folgende Wirkungen auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, bestimmte Veränderungen im EKG, Kopfschmerzen, Zittern, Schläfrigkeit, Übersäuerung des Blutes, erniedrigter Kalium-Blutspiegel, erhöhte Blutzuckerwerte. Ihr Arzt wird möglicherweise einige Bluttests durchführen, um Ihren Kalium- Blutspiegel und Ihren Blutzuckerspiegel zu überprüfen.
  • Wenn Sie zu viel Beclometasondipropionat eingenommen haben, kann es zu vorübergehenden Funktionsstörungen Ihrer Nebennieren kommen. Diese bilden sich innerhalb weniger Tage wieder zurück. Unter Umständen wird Ihr Arzt Ihren Serumcortisolspiegel überprüfen.

Wenden Sie sich beim Auftreten derartiger Symptome an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Foster vergessen haben

Holen Sie sie nach sobald Sie daran denken. Wenn es beinahe Zeit für ihre nächste Dosis ist, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht mehr, sondern nur die nächste Dosis zur üblichen Zeit. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.

Wenn Sie die Anwendung von Foster abbrechen

Verringern oder stoppen Sie nicht die Anwendung!

Auch wenn Sie sich besser fühlen, stoppen oder verringern Sie nicht die Anwendung von Foster. Wenn Sie das wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Es ist sehr wichtig für Sie, dass Sie Foster regelmäßig anwenden, auch wenn Sie keine Symptome haben.

Wenn sich Ihre Atmung verschlechtert

Wenn Sie eine Verschlechterung der Kurzatmigkeit oder Atemgeräusche (atmen mit einem hörbaren pfeifenden Geräusch) entwickeln, gleich nachdem Sie Ihren Inhalator benutzt haben, stoppen Sie die Anwendung von Foster sofort und verwenden Sie unverzüglich Ihren schnellwirksamen Bedarfsinhalator. Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Ihr Arzt wird Ihre Symptome bewerten und, wenn nötig, eine andere Therapie beginnen.

Siehe auch Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“

Wenn sich Ihr Asthma verschlimmert

Wenn Ihre Symptome schlimmer werden oder schlecht kontrollierbar sind (z. B. wenn Sie gehäuft Ihren separaten Bedarfsinhalator oder Foster als Bedarfsinhalator benutzen) oder wenn Ihr separater Bedarfsinhalator oder Foster Ihre Symptome nicht verbessert, müssen Sie sofort zu Ihrem Arzt gehen. Ihr Asthma könnte sich verschlechtern und Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Foster Dosis ändern oder eine andere Behandlung verschreiben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweise zum Gebrauch:

Dieses Arzneimittel liegt in einem Druckbehältnis vor, das in einen Standardinhalator aus Kunststoff mit einem Mundstück eingefügt ist. Auf der Rückseite des Inhalators befindet sich eine Dosisanzeige, die anzeigt wie viele Dosen noch verfügbar sind. Jedes Mal, wenn Sie das Behältnis nach unten drücken, wird ein Sprühstoß des Arzneimittels freigesetzt und die Dosisanzeige dreht sich ein kleines Stück weiter. Die Anzahl der noch verfügbaren Dosen wird in Schritten von „20“ angezeigt. Achten Sie darauf, dass der Inhalator nicht herunterfällt, da dies bewirken kann, dass die Dosisanzeige weiter zählt.

Überprüfung des Inhalators

Vor der ersten Verwendung des Inhalators sowie nach Nichtgebrauch über 14 oder mehr Tage sollten Sie den Inhalator überprüfen, um eine einwandfreie Funktion festzustellen.

  • Entfernen Sie die Schutzkappe vom Mundstück.
  • Halten Sie den Inhalator aufrecht mit dem Mundstück nach unten.
  • Führen Sie das Mundstück von sich weg und drücken Sie das Druckbehältnis kräftig nach unten, um einen Sprühstoß freizusetzen.
  • Überprüfen Sie die Dosisanzeige. Wenn Sie den Inhalator zum ersten Mal überprüfen, sollte die Dosisanzeige den Wert „180“ anzeigen.

DOSIS-

ANZEIGE

Anwendung Ihres Inhalators

Nach Möglichkeit sollten Sie stehen oder aufrecht sitzen, wenn Sie inhalieren.

1. Entfernen Sie die Schutzkappe vom Mundstück und überprüfen Sie, ob das Mundstück sauber und frei von Schmutz, Staub oder anderen fremden Objekten ist.

2. Atmen Sie so langsam und tief wie möglich aus.

3. Halten Sie das Druckbehältnis unabhängig von der eigenen Körperposition senkrecht mit dem Behälterboden nach oben und umschließen Sie das Mundstück mit Ihren Lippen. Beißen Sie nicht in das Mundstück.

4. Atmen Sie langsam und tief durch den Mund ein und drücken Sie, kurz nachdem Sie mit dem Einatmen begonnen haben, kräftig auf den oberen Teil des Inhalators, um einen Sprühstoß freizusetzen. Für Patienten mit kraftlosen Händen kann es leichter sein, den Inhalator mit beiden Händen zu halten. Dazu wird der Inhalator mit beiden Zeigefingern von oben und beiden Daumen von unten gehalten.

Anzeige

Welche Nebenwirkungen hat Foster 100/6 Mikrogramm/Sprühstoß, Druckgasinhalation, Lösung?

Wie alle Arzneimittel kann Foster Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wie auch bei anderen Inhalationsbehandlungen können Kurzatmigkeit und pfeifende Atemgeräusche unmittelbar nach der Verwendung von Foster, auch bekannt als „paradoxe Bronchospasmen“, auftreten. In diesem Fall müssen Sie die Behandlung mit Foster sofort unterbrechen und Ihren schnellwirksamen Bedarfsinhalator verwenden, um die

Beschwerden wie Kurzatmigkeit und pfeifende Atemgeräusche zu behandeln. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie irgendwelche Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautallergien, Juckreiz, Hautausschlag, Hautrötungen, Schwellung der Haut oder Schleimhaut, besonders im Bereich der Augen, des Gesichtes, der Lippen oder des Rachens bemerken.

Andere mögliche Nebenwirkungen sind im Folgenden entsprechend ihrer Häufigkeit gelistet.

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Behandelten):

Pilzinfektionen (des Mundes und des Rachens), Kopfschmerzen, Heiserkeit, Rachenentzündung, Pneumonie (Lungenentzündung) bei COPD-Patienten

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie während der Anwendung von Foster folgende Beschwerden bemerken – dies könnten Symptome einer Lungenentzündung sein:

  • Fieber oder Schüttelfrost
  • vermehrte Bildung von Schleim, Farbänderung des Schleims
  • stärkerer Husten oder verstärkte Atembeschwerden

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Behandelten):

Herzklopfen, ungewöhnlich schneller Herzschlag und Herzrhythmusstörungen, bestimmte Veränderungen des Elektrokardiogramms (EKG),

Grippesymptome, vaginale Pilzinfektion, Nasennebenhöhlenentzündung, Schnupfen, Entzündung der Gehörgänge, Rachenreizung, Husten und produktiver Husten, Asthma- Anfall.

Brechreiz, ungewöhnliches oder vermindertes Geschmacksempfinden, Brennen der Lippen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, Verdauungsstörung, Magenverstimmung, Durchfall, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe, Gesichtsrötung, erhöhter Blutfluss zu bestimmten Geweben des Körpers, übermäßiges Schwitzen, Zittern, Unruhe, Benommenheit, Nesselausschlag oder Nesselsucht.

Veränderungen mancher Blutbestandteile: reduzierte Anzahl der weißen Blutkörperchen, eine erhöhte Anzahl der Blutplättchen, erniedrigter Kalium-Blutspiegel, erhöhter Blutzuckerwert, erhöhter Blutspiegel von Insulin, freien Fettsäuren und Ketonkörpern

Die folgenden Nebenwirkungen wurden auch bei Patienten mit COPD mit „gelegentlicher“ Häufigkeit berichtet:

  • Verringerung des Cortisolspiegels im Blut: dies wird durch die Wirkung der Kortikosteroide auf die Nebennierenrinde verursacht.
  • unregelmäßiger Herzschlag.

Selten (betrifft weniger als 1 von 1000 Behandelten):

Engegefühl im Brustkorb, Herzstolpern (verursacht durch zu frühe Kontraktion der Herzventrikel), Veränderungen des Blutdrucks (erhöhter oder erniedrigter Blutdruck), Entzündung der Niere, einige Tage anhaltende Schwellung der Haut oder der Schleimhaut

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10 000 Behandelten):

Kurzatmigkeit, Verschlimmerung des Asthmas, reduzierte Blutplättchenanzahl, Schwellung der Hände und Füße

Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Verschwommenes Sehen

Wenn inhalative Kortikosteroide in hohen Dosen über lange Zeit genommen werden, können in sehr seltenen Fällen systemische Effekte auftreten: Funktionsstörungen der

Nebennieren (Nebennierensuppression), Abnahme der Knochenmineraldichte (Dünnerwerden der Knochen), Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen, erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), grauer Star (Katarakt).

Schlafstörungen, Depression oder Angstgefühle, Ruhelosigkeit, Nervosität, Überaktivität oder Reizbarkeit: diese Nebenwirkungen treten eher bei Kindern auf, jedoch mit unbekannter Häufigkeit.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Foster 100/6 Mikrogramm/Sprühstoß, Druckgasinhalation, Lösung aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Verwenden Sie Foster nicht länger als 3 Monate, nachdem Sie es von Ihrem Apotheker erhalten haben, und verwenden Sie es niemals nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett angegebenen Verfalldatum.

Lagern Sie den Inhalator nicht über 25°C.

Wenn der Inhalator großer Kälte ausgesetzt war, wärmen Sie das Druckbehältnis ein paar Minuten vor der Anwendung mit den Händen. Benutzen Sie niemals Hilfsmittel, um es aufzuwärmen.

Warnung: das Druckbehältnis enthält eine unter Druck stehende Flüssigkeit. Setzen Sie das Druckbehältnis keinen Temperaturen über 50°C aus. Öffnen Sie das Druckbehältnis nicht gewaltsam.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Weitere Informationen zu Foster 100/6 Mikrogramm/Sprühstoß, Druckgasinhalation, Lösung

Was Foster enthält:

Die aktiven Wirkstoffe sind: Beclometasondipropionat, Formoterolfumarat-Dihydrat.

Jeder Sprühstoß/gemessene Dosis aus dem Inhalator enthält 100 Mikrogramm Beclometasondipropionat und 6 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat. Dies entspricht einer über das Mundstück abgegebenen Dosis von 84,6 Mikrogramm Beclometasondipropionat und 5,0 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Ethanol wasserfrei, Salzsäure, Treibmittel: Norfluran (HFC- 134a).

Dieses Arzneimittel enthält fluorierte Treibhausgase.

Jeder Inhalator enthält 11,202 g Norfluran (HFC-134a), entsprechend 0,016 Tonnen CO2- Äquivalent (Treibhauspotential GWP = 1430).

Wie Foster aussieht und Inhalt der Packung:

Foster ist eine unter Druck stehende Lösung in einem Druckbehältnis aus beschichtetem Aluminium mit Dosierventil, eingepasst in ein Behältnis aus Kunststoff (Polypropylen) mit einer Schutzkappe aus Kunststoff.

Jede Packung enthält ein Druckbehältnis mit 180 Sprühstößen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Chiesi Pharmaceuticals GmbH, 1010 Wien, Österreich

Alternative Hersteller:

Chiesi Farmaceutici S.p.A.

Via San Leonardo 96

43122 Parma – Italien

Chiesi SAS

2 rue des Docteurs Alberto et Paolo Chiesi,

41260 La Chaussée Saint Victor – Frankreich

Z.Nr.: 1-27002

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland Kantos Polen Fostex Ungarn Foster
           
Frankreich Innovair Portugal Foster Vereinigtes Fostair
        Königreich  
        (Nordirland)  
Griechenland Foster Slowakei Foster    
           
Italien Foster Slowenien Foster    
           
Niederlande Foster Spanien Foster    
           
Österreich Foster Tschechische Combair    
    Republik      

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2026.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Aus unserem Magazin