Triveram 20 mg/10 mg/5 mg Filmtabletten

Abbildung Triveram 20 mg/10 mg/5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Amlodipin Atorvastatin Perindopril
Zulassungsland Österreich
Hersteller Les Laboratoires Servier
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.09.2015
ATC Code C10BX11
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Les Laboratoires Servier

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Triveram enthÀlt drei Wirkstoffe, Atorvastatin, Perindopril Arginin und Amlodipin, in einer Tablette.

Atorvastatin gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die als Statine bekannt sind und die Lipide (Blutfette) regulierende Arzneimittel sind.

Perindopril Arginin ist ein Angiotensin-Converting-Enzyme (ACE)-Hemmer. Bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck wirkt es, indem es die BlutgefĂ€ĂŸe erweitert, wodurch es fĂŒr Ihr Herz einfacher wird, Blut durch die GefĂ€ĂŸe zu pumpen.

Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln die als Calciumkanalblocker bekannt sind. Bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck wirkt es, indem die BlutgefĂ€ĂŸe entspannt werden, wodurch das Blut leichter hindurchströmen kann. Bei Patienten mit Angina pectoris (verursacht Brustschmerzen) wirkt es, indem die Blutversorgung des Herzmuskels verbessert wird, wodurch Ihr Herz mit mehr Sauerstoff versorgt wird und folglich Brustschmerzen verhindert werden.

Triveram wird angewendet, um erhöhten Blutdruck (Hypertonie) und/oder stabile koronare Herzkrankheit (ein Zustand, bei dem die Blutversorgung des Herzens vermindert oder blockiert ist) bei Erwachsenen zu behandeln, die auch an einer der folgenden Erkrankungen leiden:

  • Erhöhte Cholesterinwerte (primĂ€re HypercholesterinĂ€mie) oder
  • Erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte (Triglyceride) gleichzeitig (kombinierte oder gemischte HyperlipidĂ€mie)

Triveram ist fĂŒr Patienten vorgesehen, die bereits eine Behandlung mit Atorvastatin, Perindopril Arginin und Amlodipin als einzelne Tabletten erhalten. Anstatt Atorvastatin, Perindopril Arginin und Amlodipin als einzelne Tablette einzunehmen, erhalten Sie eine Tablette Triveram, die die drei Wirkstoffe in der gleichen StĂ€rke enthĂ€lt.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Triveram darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin oder andere Statine, Perindopril oder einen anderen ACE- Hemmer, Amlodipin oder einen anderen Calciumkanalblocker, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben,
  • wenn bei Ihnen bei Blutuntersuchungen unklare VerĂ€nderungen der Leberwerte aufgetreten sind,
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck (Hypotonie) haben,
  • wenn Sie an einem kardiogenen Schock leiden (ein Zustand, in dem Ihr Herz den Körper nicht mit genĂŒgend Blut versorgen kann),
  • wenn Sie an einer Blockade des Blutflusses vom linken Ventrikel des Herzens leiden (z.B. hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie und hochgradige Aortenstenose),
  • wenn Sie an Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt leiden,
  • wenn Sie wĂ€hrend einer frĂŒheren Behandlung mit ACE-Hemmern Symptome wie Keuchen, Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, starken Juckreiz oder schwere HautausschlĂ€ge festgestellt haben oder wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem Ihrer Familienmitglieder unter anderen UmstĂ€nden aufgetreten sind (ein Zustand, der Angioödem genannt wird),
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthĂ€lt, behandelt werden,
  • wenn Sie Dialyse oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. AbhĂ€ngig von dem verwendeten GerĂ€t, könnte Triveram nicht fĂŒr Sie geeignet sein,
  • wenn Sie Nierenprobleme haben, die zu einer Reduzierung der Blutzufuhr zu den Nieren fĂŒhren (renale Arterienstenose),
  • wenn Sie mit Sacubitril/Valsartan behandelt werden, ein Arzneimittel verwendet um Herzinsuffizienz zu behandeln (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ und „Einnahme von Triveram zusammen mit anderen Arzneimitteln“),
  • wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C erhalten,
  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden oder wenn Sie eine Frau im gebĂ€rfĂ€higen Alter sind und keine zuverlĂ€ssige VerhĂŒtungsmethode anwenden,
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Triveram einnehmen, wenn Sie:

  • ein Problem mit der Leber oder Lebererkrankungen in Ihrer medizinischen Vorgeschichte haben,
  • mittelschwere bis schwerwiegende Nierenprobleme haben,
  • regelmĂ€ĂŸig große Mengen Alkohol trinken,
  • ein Arzneimittel mit dem Namen FusidinsĂ€ure (ein Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen) einnehmen/erhalten oder in den vergangenen 7 Tagen eingenommen oder durch Injektion erhalten haben. Die Kombination von FusidinsĂ€ure und Triveram kann zu ernsten Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) fĂŒhren.
  • wiederholte oder unerklĂ€rliche Muskelbeschwerden oder -schmerzen hatten, oder bei Ihnen oder in Ihrer Familie Muskelerkrankungen aufgetreten sind,
  • einen nahen Verwandten mit Muskelproblemen haben, die fortlaufend in der Familie auftreten,
  • frĂŒher wĂ€hrend einer Behandlung mit anderen Lipidsenkern (z.B. andere "-statine" oder "-fibrate") Muskelprobleme hatten,
  • an einer Unterfunktion der SchilddrĂŒse (Hypothyreose) leiden,
  • sich in einem Zustand oder in einer Situation befinden, die zu erhöhten Blutwerten von Atorvastatin fĂŒhren,
  • Symptome eines schwerwiegenden Atemversagens entwickeln wĂ€hrend Sie unter Behandlung stehen,
  • Diabetes haben (hoher Blutzucker),
  • Herzinsuffizienz oder andere Herzprobleme haben,
  • einen Herzinfarkt haben oder kĂŒrzlich einen Herzinfarkt hatten,
  • vor Kurzem an Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind,
  • eine nicht-schwerwiegende Aorten- oder Mitralklappenstenose haben (Verengung des HauptblutgefĂ€ĂŸes, das vom Herzen oder der Mitralklappe des Herzens wegfĂŒhrt),
  • Nierenprobleme haben, sich kĂŒrzlich einer Nierentransplantation unterzogen haben oder wenn Sie Dialyse erhalten,
  • wenn Sie einen ungewöhnlich hohen Spiegel des Hormons Aldosteron im Blut haben (primĂ€rer Aldosteronismus),
  • Ă€lter sind,
  • unter einer schwerwiegenden allergischen Reaktion mit Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens leiden, was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursacht (Angioödem). Dies kann jederzeit wĂ€hrend der Behandlung eintreten. Wenn Sie derartige Symptome entwickeln, beenden Sie die Einnahme von Triveram und suchen Sie unverzĂŒglich einen Arzt auf.
  • eine schwarze Hautfarbe haben, da Sie möglicherweise ein höheres Risiko fĂŒr ein Angioödem haben und dieses Arzneimittel möglicherweise eine geringere blutdrucksenkende Wirkung als bei Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe hat.
  • eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, ist das Risiko eines Angioödems erhöht:

    • Racecadotril (verwendet um Durchfall zu behandeln),
    • Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneistoffe, die zur Klasse der sogenannten mTOR-Inhibitoren gehören (verwendet um eine Abstoßung nach Organtransplantation zu vermeiden),
    • Sacubitril (erhĂ€ltlich als Fix-Dosen-Kombination mit Valsartan), verwendet um langfristige Herzinsuffizienz zu behandeln).
  • sich einer LDL-Apherese unterziehen mĂŒssen (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus Ihrem Blut).
  • eine Desensibilisierungsbehandlung erhalten, um die allergischen Reaktionen bei Bienen- oder Wespenstichen einzuschrĂ€nken,
  • eine Narkose erhalten und/oder vor einer grĂ¶ĂŸeren Operation stehen,
  • an einer Kollagenose (Erkrankung des Bindegewebes), wie systemischem Lupus erythematodes oder Sklerodermie, leiden,
  • eine salzarme DiĂ€t einhalten oder kaliumhaltige Salzersatzmittel verwenden,
  • von Ihrem Arzt informiert wurden, dass Sie eine UnvertrĂ€glichkeit fĂŒr bestimmte Zucker haben,
  • eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Arzt um Rat bevor oder wÀhrend Sie Triveram einnehmen.

Ihr Arzt muss möglicherweise Bluttests wĂ€hrend der Behandlung durchfĂŒhren, um Ihre Muskeln zu untersuchen (siehe Abschnitt 2. „Einnahme von Triveram zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende MuskelschwÀche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒfen. Siehe auch Abschnitt „Triveram darf nicht eingenommen werden“. WĂ€hrend Sie dieses Arzneimittel nehmen, wird Ihr Arzt Sie engmaschig ĂŒberwachen, wenn Sie Diabetes haben oder gefĂ€hrdet sind, an Diabetes zu erkranken. Es besteht fĂŒr Sie möglicherweise ein Risiko an Diabetes zu erkranken, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, ĂŒbergewichtig sind und erhöhten Blutdruck haben.

Kinder und Jugendliche

Triveram ist bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Nehmen Sie Triveram nicht ein, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie versuchen schwanger zu werden oder wenn Sie schwanger werden könnten, es sei denn Sie verwenden eine zuverlĂ€ssige VerhĂŒtungsmethode (siehe „Triveram darf nicht eingenommen werden“).

Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Dieses Arzneimittel darf wÀhrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, dĂŒrfen Sie Triveram nicht einnehmen. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder stillen möchten.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit und VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen!

Triveram kann Schwindel, Kopfschmerzen, MĂŒdigkeit oder Übelkeit verursachen. Wenn Sie davon betroffen sind, kann Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit bzw. Ihre FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintrĂ€chtigt sein, vor allem zu Beginn der Behandlung.

Triveram enthÀlt Lactose

Bitte nehmen Sie Triveram erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

Triveram enthÀlt Natrium

Triveram enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Triveram einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrÀgt eine Tablette pro Tag. Nehmen Sie die Tablette mit einem Glas Wasser bevorzugt immer zur selben Tageszeit, morgens vor einer Mahlzeit, ein.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Triveram wird fĂŒr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Triveram eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Tabletten als verordnet eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an die Unfall- und Notaufnahme des nĂ€chstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt. Die Einnahme von zu vielen Tabletten kann einen niedrigen oder sogar gefĂ€hrlich niedrigen Blutdruck verursachen. Das könnte bei Ihnen zu Schwindel, Benommenheit, Ohnmacht oder SchwĂ€che fĂŒhren. Wenn Sie diese Anzeichen bemerken, kann es hilfreich sein, sich hinzulegen und die Beine hochzulagern. Wenn der Blutdruckabfall zu stark ist, kann es zu einem Schock kommen. Ihre Haut könnte sich kĂŒhl und feucht anfĂŒhlen und Sie könnten das Bewusstsein verlieren.

Wenn Sie die Einnahme von Triveram vergessen haben

Es ist wichtig, Ihr Arzneimittel tĂ€glich einzunehmen, da eine regelmĂ€ĂŸige Behandlung wirkungsvoller ist. Wenn Sie jedoch eine Dosis Triveram vergessen haben, nehmen Sie die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Triveram abbrechen

Da die Behandlung mit Triveram ĂŒblicherweise ein Leben lang andauert, wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie die Therapie mit diesem Arzneimittel abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Triveram zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung von Triveram kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden oder deren Wirkung kann von Triveram beeinflusst werden. Diese Form der Wechselwirkung könnte die Wirkungen eines oder beider dieser Arzneimittel vermindern. Es könnte aber auch das Risiko fĂŒr Nebenwirkungen oder der Schweregrad von Nebenwirkungen erhöht werden, einschließlich Rhabdomyolyse, einem Abbau von Muskelgewebe, beschrieben in Abschnitt 4. Informieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Immunsuppressiva (Arzneimittel, die die Abwehrmechanismen Ihres Körpers reduzieren) zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten oder nach einer Organtransplantation (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus),
  • Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen),
  • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, FusidinsĂ€ure*, Trimethoprim (Antibiotika fĂŒr bakterielle Infektionen),
  • Colchicin (eingesetzt zur Behandlung von Gicht, eine Erkrankung mit schmerzhaften, geschwollenen Gelenken verursacht durch HarnsĂ€ure-Kristalle),
  • andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte, z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol, Ezetimib,
  • einige Calciumkanalblocker gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck z.B. Diltiazem,
  • Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus, z.B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron,
  • Letermovir, ein Arzneimittel, das Sie vor einer Infektion mit dem Zytomegalievirus schĂŒtzt,
  • Arzneimittel, die bei der Behandlung von HIV oder Lebererkrankungen, wie zum Beispiel Hepatitis C, angewendet werden, z.B. Delavirdin, Efavirenz, Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Telaprevir, Boceprevir und die Kombination aus Elbasvir/Grazoprevir),
  • Warfarin (reduziert die Blutgerinnung),
  • Orale Kontrazeptiva,
  • Stiripentol (krampflösendes Mittel bei Epilepsie),
  • Cimetidin (angewendet gegen Sodbrennen und MagengeschwĂŒre),
  • Phenazon (ein Schmerzmittel),
  • Antazida (Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden, die Aluminium oder Magnesium enthalten),
  • Arzneimittel ohne Verschreibung: hypericum perforatum oder Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel eingesetzt bei Depressionen),
  • Dantrolen (Infusion bei starken Körpertemperatur-Anomalien),
  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel, einschließlich Aliskiren, Angiotensin-II-Rezeptor- Antagonisten (z.B. Valsartan) (siehe auch Informationen in den Abschnitten „Triveram darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“),
  • Kalium-sparende Arzneimittel (z.B. Triamteren, Amilorid, Eplerenon, Spironolacton), KaliumprĂ€parate oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe, andere Arzneistoffe, die den Kaliumspiegel im Körper erhöhen können (wie z.B. Heparin oder Co-Trimoxazol – auch bekannt als Trimethoprim/ Sulfamethoxazol),
  • Estramustin (angewendet in der Krebstherapie),
  • Lithium zur Behandlung von Manien oder Depressionen,
  • Arzneistoffe, die meistens verwendet werden, um Durchfall zu behandeln (Racecadotril) oder um eine Abstoßung nach einer Organtransplantation zu verhindern (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneistoffe, die zur Gruppe der so-genannten mTOR Inhibitoren gehören). Siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“,
  • Sacubitril/ Valsartan (verwendet um langfristige Herzinsuffizienz zu behandeln). Siehe Abschnitt „Triveram darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“,
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie Insulin, Metformin oder Gliptine),
  • Baclofen (zur Behandlung von Muskelsteifheit bei Erkrankungen wie multiple Sklerose),
  • nicht-steroidale EntzĂŒndungshemmer (z. B. Ibuprofen) zur Schmerzlinderung oder zur Behandlung von EntzĂŒndungen (z.B. bei rheumatoider Arthritis) oder hochdosiertes Aspirin,
  • Vasodilatoren einschließlich Nitrate (Arzneimittel, die die BlutgefĂ€ĂŸe erweitern),
  • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Störungen wie Depression, Angst, Schizophrenie usw. (z. B. trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika),
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z. B. Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin),
  • Goldsalze, insbesondere bei intravenöser Verabreichung (zur symptomatischen Behandlung von rheumatoider Arthritis),
  • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht),
  • Procainamid (zur Behandlung von unregelmĂ€ĂŸigem Herzschlag).

*Wenn Sie FusidinsĂ€ure einnehmen mĂŒssen, um bakterielle Infektionen zu behandeln, mĂŒssen Sie vorĂŒbergehend die Therapie mit Triveram stoppen. Ihr Arzt wird Ihnen erklĂ€ren, wann Sie die Triveram- Therapie sicher wieder beginnen können. Die gleichzeitige Einnahme von Triveram und FusidinsĂ€ure kann in seltenen FĂ€llen zu MuskelschwĂ€che, Druck/Schmerzempflindlichkeit oder Schmerzen (Rhabdomyolyse) fĂŒhren. Mehr Information zu Rhabdomyolyse entnehmen Sie bitte Abschnitt 4.

Einnahme von Triveram zusammen mit Nahrungsmitteln, GetrÀnken und Alkohol

Triveram ist vorzugsweise vor einer Mahlzeit einzunehmen.

Grapefruit und Grapefruitsaft

Personen, die Triveram einnehmen, dĂŒrfen keinen Grapefruitsaft trinken und keine Grapefruits essen. Grapefruits und Grapefruitsaft können zu einem Anstieg der Blutwerte des Wirkstoffs Amlodipin fĂŒhren, was eine unvorhersehbare VerstĂ€rkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Triveram verursachen kann.

Wenn Sie Triveram einnehmen, dĂŒrfen Sie nicht mehr als ein oder zwei kleine GlĂ€ser Grapefruitsaft pro Tag zu sich nehmen, da Grapefruitsaft in großen Mengen zu einer verstĂ€rkten Wirkung des Wirkstoffes Atorvastatin fĂŒhrt.

Alkohol

Vermeiden Sie ĂŒbermĂ€ĂŸigen Alkoholkonsum wĂ€hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Genauere Angaben siehe Abschnitt 2 “Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und informieren Sie sofort einen Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen oder Symptome, die schwerwiegend sein können, bei Ihnen auftritt:

  • Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens, Schwierigkeiten beim Atmen (Angioödem) (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen),
  • schwere Hautreaktionen, einschließlich eines ausgeprĂ€gten Hautausschlags, Nesselsucht, Rötung der Haut am ganzen Körper, starker Juckreiz, Blasenbildung, AbschĂ€len und Schwellung der Haut, EntzĂŒndung der SchleimhĂ€ute (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen,
  • MuskelschwĂ€che, -empfindlichkeit, –schmerzen, Muskelriss oder rotbraune VerfĂ€rbung des Urins; vor allem wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fĂŒhlen oder erhöhte Temperatur haben, kann dies durch einen abnormalen Muskelabbau bedingt sein, der lebensbedrohlich sein kann und zu schweren Nierenproblemen fĂŒhren kann,
  • SchwĂ€chegefĂŒhl in Armen und Beinen oder Probleme beim Sprechen, was ein Anzeichen fĂŒr einen möglichen Schlaganfall sein könnte,
  • starker Schwindel oder Ohnmacht aufgrund von niedrigem Blutdruck,
  • ungewöhnlich schneller oder unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag,
  • Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Herzanfall,
  • plötzliches Keuchen, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden (Bronchospasmus),
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse, die starke Bauch- und RĂŒckenschmerzen gemeinsam mit starkem Unwohlsein verursachen kann,
  • wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder BlutergĂŒssen haben, kann dies auf LeberschĂ€den hinweisen,
  • GelbfĂ€rbung der Haut oder Augen (Gelbsucht) was ein Anzeichen fĂŒr Hepatitis sein könnte,
  • Hautauschlag, der hĂ€ufig mit roten juckenden Flecken auf dem Gesicht, Armen oder Beinen beginnt (Erythema multiforme),
  • Lupus-Ă€hnliches Krankheitsbild (einschließlich Ausschlag, Gelenkserkrankungen und Auswirkungen auf die Blutzellen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

Ödeme (FlĂŒssigkeitseinlagerungen)

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • EntzĂŒndung der NasengĂ€nge, Schmerzen im Rachen, Nasenbluten
  • allergische Reaktionen (wie HautausschlĂ€ge, Juckreiz)
  • Erhöhungen der Blutzuckerwerte (wenn Sie Diabetes haben, mĂŒssen Ihre Blutzuckerwerte weiterhin sorgfĂ€ltig ĂŒberwacht werden), Erhöhung von Kreatinkinase im Blut
  • Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Kribbeln, MĂŒdigkeitsgefĂŒhl
  • SehbeeintrĂ€chtigungen, Doppeltsehen,
  • Tinnitus (Wahrnehmung von Rauschen oder Klingeln im Ohr)
  • Husten, Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, BlĂ€hungen, Verdauungsstörung, verĂ€nderte Stuhlgewohnheiten, Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen, Dyspepsie
  • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, MuskelkrĂ€mpfe und RĂŒckenschmerzen
  • MĂŒdigkeit, SchwĂ€che
  • Knöchelschwellung, Palpitation (bewusstes Wahrnehmen des Herzschlags), Hitzewallungen
  • Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die darauf hindeuten, dass Ihre Leberfunktion abnormal werden kann

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • Anorexie (Appetitlosigkeit), Gewichtszunahme oder -abnahme,
  • AlbtrĂ€ume, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, GefĂŒhlsverĂ€nderungen, AngstzustĂ€nde, Depressionen
  • Taubheit oder Kribbeln in den Fingern und Zehen oder in den Gliedmaßen, Abnahme der Schmerz- oder BerĂŒhrungsempfindung, GedĂ€chtnisverlust
  • verschwommenes Sehen,
  • Niesen/laufende Nase verursacht durch eine EntzĂŒndung der NasenschleimhĂ€ute (Rhinitis)
  • Aufstoßen, Mundtrockenheit,
  • starker Juckreiz oder schwere HautausschlĂ€ge, rote Flecken auf der Haut, HautverfĂ€rbungen, gehĂ€ufte Blasenbildung auf der Haut, Nesselsucht, Lichtempfindlichkeitsreaktionen (erhöhte SonnensensibilitĂ€t der Haut), Haarausfall
  • Nierenprobleme, Störungen beim Wasserlassen, vermehrter Harndrang nachts, hĂ€ufigeres Wasserlassen
  • UnfĂ€higkeit, eine Erektion zu bekommen, Impotenz, Beschwerden oder VergrĂ¶ĂŸerung der BrĂŒste beim Mann
  • Nackenschmerzen, MuskelschwĂ€che
  • Unwohlsein, Zittern, Ohnmacht, Sturz, Brustschmerzen, KrankheitsgefĂŒhl, erhöhte Temperatur (Fieber), vermehrtes Schwitzen, Schmerzen
  • Tachykardie (schneller Herzschlag), Vaskulitis (EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe)
  • Überschuss von eosinophilen Leukozyten (ein Typ der weißen Blutkörperchen)
  • positive Testergebnisse auf weiße Blutzellen im Urin
  • VerĂ€nderung von Laborparametern: erhöhte Kaliumwerte im Blut, die nach Absetzen reversibel sind, niedriger Natriumwert, HypoglykĂ€mie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Patienten mit Diabetes, erhöhter Blutharnstoff und erhöhtes Kreatin im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

  • Verschlechterung einer Psoriasis
  • Verwirrtheit
  • unerwartete Blutung oder Bluterguss
  • Cholestase (GelbfĂ€rbung der Haut und des Weißen im Auge)
  • Sehnenverletzung
  • VerĂ€nderung von Laborparametern: erhöhte Leberenzymwerte, hohe Bilirubinwerte im Serum
  • Störung der Nerven, was SchwĂ€che, Prickeln oder GefĂŒhllosigkeit verursachen kann

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

  • eosinophile Pneumonie (eine seltene Art von LungenentzĂŒndung)
  • Gehörverlust
  • erhöhte Muskelspannung
  • Zahnfleischschwellung
  • akutes Nierenversagen
  • BlĂ€hungen (Gastritis)
  • Leberfunktionsstörung, GelbfĂ€rbung der Haut (Gelbsucht), Erhöhung der Leberenzymwerte, die sich auf einige medizinische Tests auswirken können
  • VerĂ€nderung der Blutwerte, wie beispielsweise eine geringere Anzahl von weißen und roten Blutkörperchen, niedrigeres HĂ€moglobin, geringere Anzahl von BlutplĂ€ttchen was zu ungewöhnlichen BlutergĂŒssen oder leichten Blutungen fĂŒhren kann (SchĂ€digung der roten Blutkörperchen), Krankheiten, die durch die Zerstörung von roten Blutkörperchen verursacht werden.

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • anhaltende MuskelschwĂ€che
  • Zittern, starre Haltung, Maskenartiges Gesicht, langsame Bewegungen und Schlurfen, nicht ausbalancierter Gang
  • VerfĂ€rbung, TaubheitsgefĂŒhl und Schmerzen in Fingern oder Zehen (Raynaud-PhĂ€nomen).

Konzentrierter Harn (dunkle Farbe), GefĂŒhl von oder Unwohlsein, Auftreten von MuskelkrĂ€mpfen, Verwirrung und AnfĂ€lle, die durch eine inadĂ€quate ADH (anti-diuretisches Hormon) Sekretion verursacht sein könnten, können bei Behandlung mit ACE Hemmern auftreten. Wenn Sie diese Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem TablettenbehĂ€ltnis nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Die Tabletten sind 100 Tage nach dem ersten Öffnen in dem 100-Tabletten HDPE-BehĂ€ltnis haltbar. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Das BehĂ€ltnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Alle StĂ€rken außer 40 mg/10 mg/10 mg in einem TablettenbehĂ€ltnis mit 100 Tabletten: Keine besonderen Lagerungsbedingungen bezĂŒglich der Temperatur erforderlich.

FĂŒr die 40 mg/10 mg/10 mg StĂ€rke in einem TablettenbehĂ€ltnis mit 100 Tabletten: Nicht ĂŒber 30°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Triveram enthÀlt

Die Wirkstoffe sind Atorvastatin, Perindopril Arginin und Amlodipin.

  • Jede Triveram 10 mg/5 mg/5 mg Filmtablette enthĂ€lt 10,82 mg Atorvastatin-Calcium-Trihydrat entsprechend 10 mg Atorvastatin, 5 mg Perindopril-Arginin entsprechend 3,40 mg Perindopril und 6,94 mg Amlodipinbesilat entsprechend 5 mg Amlodipin.
  • Jede Triveram 20 mg/5 mg/5 mg Filmtablette enthĂ€lt 21,64 mg Atorvastatin-Calcium-Trihydrat entsprechend 20 mg Atorvastatin, 5 mg Perindopril-Arginin entsprechend 3,40 mg Perindopril und 6,94 mg Amlodipinbesilat entsprechend 5 mg Amlodipin.
  • Jede Triveram 20 mg/10 mg/5 mg Filmtablette enthĂ€lt 21,64 mg Atorvastatin-Calcium-Trihydrat entsprechend 20 mg Atorvastatin, 10 mg Perindopril-Arginin entsprechend 6,79 mg Perindopril und 6,94 mg Amlodipinbesilat entsprechend 5 mg Amlodipin.
  • Jede Triveram 20 mg/10 mg/10 mg Filmtablette enthĂ€lt 21,64 mg Atorvastatin-Calcium-Trihydrat entsprechend 20 mg Atorvastatin, 10 mg Perindopril-Arginin entsprechend 6,79 mg Perindopril und 13,87 mg Amlodipinbesilat entsprechend 10 mg Amlodipin.
  • Jede Triveram 40 mg/10 mg/10 mg Filmtablette enthĂ€lt 43,28 mg Atorvastatin-Calcium-Trihydrat entsprechend 40 mg Atorvastatin, 10 mg Perindopril-Arginin entsprechend 6,79 mg Perindopril und 13,87 mg Amlodipinbesilat entsprechend 10 mg Amlodipin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Tablettenkern: Lactose Monohydrat, Calcium Carbonat (E170), Hydroxypropylcellulose (E463), CarboxymethylstĂ€rke-Natrium (Typ A), mikrokristalline Cellulose (E460), Maltodextrin, Magnesiumstearat (E572).
  • Tablettenfilm: Glycerin (E422), Hypromellose (E464), Macrogol 6000, Magnesium Stearat (E572), Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172).

Wie Triveram aussieht und Inhalt der Packung

Triveram 10mg/5mg/5 mg Tabletten sind gelbe runde Filmtabletten mit 7mm Durchmesser, mit einem KrĂŒmmungsradius von 25 mm, mit der PrĂ€gung “”auf einer Seite und auf der anderen Seite.

Triveram 20mg/5mg/5 mg Tabletten sind gelbe runde Filmtabletten mit 8,8 mm Durchmesser, mit einem

KrĂŒmmungsradius von 32 mm, mit der PrĂ€gung “ ”auf einer Seite und auf der anderen Seite.

 

Triveram 20mg/10mg/5 mg Tabletten sind gelbe quadratische Filmtabletten mit 9 mm SeitenlĂ€nge, mit einem KrĂŒmmungsradius von 16 mm, mit der PrĂ€gung“”auf einer Seite und auf der anderen Seite.

Triveram 20mg/10mg/10 mg Tabletten sind gelbe lĂ€nglich geformte Filmtabletten mit 12,7 mm LĂ€nge and 6,35 mm Breite, mit der PrĂ€gung “”auf einer Seite und auf der anderen Seite.

Triveram 40mg/10mg/10 mg Tabletten sind gelbe lĂ€nglich geformte Filmtabletten mit 16 mm LĂ€nge and 8 mm Breite, mit der PrĂ€gung “”auf einer Seite und auf der anderen Seite.

Die Tabletten sind in Umkartons mit 10 (erhĂ€ltlich nur fĂŒr die StĂ€rke 10 mg/5 mg/5 mg), 28, 30 und 100 Tabletten erhĂ€ltlich. Packungen mit 84 Tabletten (3 BehĂ€ltnisse mit je 28 Tabletten) oder 90 Tabletten (3 BehĂ€ltnisse mit je 30 Tabletten) sind ebenfalls verfĂŒgbar.

10, 28, 30 Filmtabletten in einem mit einem Stopfen verschlossenen BehÀltnis. Der Stopfen enthÀlt ein Trocknungsmittel.

100 Filmtabletten in einem BehÀltnis mit einem Schraubverschluss. Der Schraubverschluss enthÀlt ein Trocknungsmittel. Das TablettenbehÀltnis enthÀlt 1-4 Trocknungskapseln.

Die Trocknungskapseln dĂŒrfen weder entfernt noch gegessen werden.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Les Laboratoires Servier 50, rue Carnot

92284 Suresnes cedex France

Hersteller

Les Laboratoires Servier Industrie 905, route de Saran

45520 Gidy

Frankreich

und

Anpharm Przedsiebiorstwo Farmaceutyczne S.A. 03-236 Warszawa

ul. Annopol 6b - Polen

und

EGIS Pharmaceuticals PLC

H-9900 Körmend, Måtyås kiråly u.65

Ungarn

und

Servier (Ireland) Industries Ltd (SII)

Moneylands - Gorey Road – Arklow

Co. Wicklow- Irland

Triveram 10 mg/5 mg/5 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 136490

Triveram 20 mg/5 mg/5 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 136491

Triveram 20 mg/10 mg/5 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 136492

Triveram 20 mg/10 mg/10 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 136493

Triveram 40 mg/10 mg/10 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 136494

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien Lipertance
Bulgarien Lipertance
Deutschland Triveram
Estland Triveram
Finnland Triveram
Frankreich Triveram
Griechenland Triveram
Irland Lipertance
Italien Triveram
Kroatien Lipertance
Lettland Triveram
Litauen Triveram
Luxemburg Lipertance
Malta Triveram
Niederlande Triveram
Österreich Triveram
Polen Triveram
Portugal Triveram
RumÀnien Lipertance
Slowakei Lipertance
Slowenien Statriam
Tschechische Lipertance
Republik  
Zypern Triveram

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im April 2020.

AusfĂŒhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten des Bundesamtes fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen/AGES Medizinmarktaufsicht (www.basg.gv.at) verfĂŒgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Triveram 20 mg/10 mg/5 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Amlodipin Atorvastatin Perindopril
Zulassungsland Österreich
Hersteller Les Laboratoires Servier
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.09.2015
ATC Code C10BX11
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

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