Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Der Wirkstoff von Eligard Depot gehört zur Gruppe der sogenannten Gonadotropin-Releasing-Hormone. Diese Arzneimittel werden verwendet, um die Produktion bestimmter Geschlechtshormone (Testosteron) zu vermindern.
- Wirkstoff(e)
- Leuprorelin
- Zulassungsinhaber
- Haemato Pharm GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- L02AE02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Eligard Depot 45 mg - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung angewendet?
Der Wirkstoff von Eligard Depot gehört zur Gruppe der sogenannten Gonadotropin-Releasing-Hormone. Diese Arzneimittel werden verwendet, um die Produktion bestimmter Geschlechtshormone (Testosteron) zu vermindern.
Eligard Depot wird zur Behandlung von hormonabhängigem, metastasiertem Prostatakrebs bei erwachsenen Männern und in Kombination mit Strahlentherapie zur Behandlung von nicht-metastasiertem hormonabhängigem Hochrisiko-Prostatakrebs eingesetzt.
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Was ist vor der Einnahme von Eligard Depot 45 mg - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung zu beachten?
Eligard Depot darf nicht angewendet werden,
- bei Frauen und Kindern;
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Leuprorelinacetat, gegen Produkte mit einer ähnlichen Wirkung wie das natürlich vorkommende Hormon Gonadotropin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von Eligard Depot sind;
- bei Patienten nach chirurgischer Entfernung der Hoden, weil Eligard Depot in solchen Fällen keine weitere Herabsetzung des Testosteronspiegels im Serum bewirkt;
- als alleinige Behandlung, wenn Sie an Symptomen leiden, die mit einem Druck auf das Rückenmark oder einem Tumor in der Wirbelsäule zusammenhängen. In solchen Fällen darf Eligard Depot nur in Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen Prostatakrebs eingesetzt werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Eligard Depot anwenden,
- wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft: Eine Herz- oder Gefäßerkrankung, einschließlich Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie), oder eine Behandlung mit einem Arzneimittel für diese Erkrankungen. Das Risiko für Herzrhythmusstörungen kann unter Anwendung von Eligard Depot erhöht sein.
- wenn Sie beim Wasserlassen Beschwerden haben. In diesem Fall müssen Sie von Ihrem Arzt in den ersten Behandlungswochen sorgfältig überwacht werden;
- wenn bei Ihnen ein Druck auf das Rückenmark entsteht oder wenn Sie an Beschwerden beim Wasserlassen leiden: Im Zusammenhang mit Arzneimitteln, die einen ähnlichen Wirkungsmechanismus haben wie Eligard Depot, wird berichtet, dass ein stark ausgeprägter Druck auf das Rückenmark und eine Verengung der Verbindung zwischen Nieren und Harnblase zur Entstehung lähmungsartiger Erscheinungen beitragen können. Bei solchen Komplikationen sind die üblichen Behandlungsmaßnahmen einzuleiten;
- wenn Sie in den ersten beiden Behandlungswochen an plötzlichen Kopfschmerzen, Erbrechen, verändertem Geisteszustand oder Kreislaufzusammenbruch leiden, müssen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal verständigen. Hierbei handelt es sich um seltene Fälle einer sogenannten Hypophysenapoplexie (Blutung in der Hirnanhangsdrüse), die bei ANDEREN ARZNEIMITTELN mit ähnlichem Wirkungsmechanismus wie Eligard Depot beobachtet wurden;
- wenn Sie an Diabetes mellitus (einem erhöhten Blutzuckerspiegel) leiden, müssen Sie während der Behandlung regelmäßig überwacht werden;
- Eine Behandlung mit Eligard Depot kann das Risiko von Knochenbrüchen infolge von Osteoporose (verminderte Knochendichte) erhöhen;
- Das Auftreten von Depressionen wurde bei Patienten, die mit Eligard behandelt wurden, beobachtet. Wenn Sie mit Eligard behandelt werden und eine depressive Gemütslage entwickeln, informieren Sie Ihren Arzt;
- Bei Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt wurden, die Eligard ähneln, wurden kardiovaskuläre (Herz und Gefäße betreffende) Ereignisse beobachtet. Es ist unklar, ob die kardiovaskulären Ereignisse mit diesen Arzneimitteln in Zusammenhang stehen. Wenn Sie mit Eligard behandelt werden und kardiovaskuläre Anzeichen oder Symptome entwickeln, informieren Sie Ihren Arzt.
- Es hat Berichte über Krampfanfälle nach Verabreichung von Eligard gegeben. Wenn Sie mit Eligard behandelt werden und bei Ihnen Krampfanfälle auftreten, informieren Sie Ihren Arzt.
- Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie unter starken oder wiederkehrenden Kopfschmerzen, Sehstöhrungen und Ohrensausen leiden.
- wenn Sie eine Fettleber haben.
In Verbindung mit Leuprorelin wurden schwere Hautausschläge einschließlich Stevens-Johnson- Syndrom und Toxische epidermale Nekrolyse (SJS/TEN) berichtet. Brechen Sie die Anwendung von Leuprorelin ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome dieser schwerwiegenden unerwünschten Hautreaktionen bemerken.
Wichtiger Hinweis für Sportler Die Anwendung des Arzneimittels Eligard Depot kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Die Behandlung sollte ohne vorherige Rücksprache Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arz
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Welche Nebenwirkungen hat Eligard Depot 45 mg - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann Eligard Depot Nebenwirkungen h
Die während einer Behandlung mit Eligard Depot beobacht Wirkstoffs Leuprorelinacetat (Erhöhung bzw. Herabsetzung beschriebenen Nebenwirkungen handelt es sich um Hitzew sowie um eine vorübergehende Reizung an der Injektionss
Nebenwirkungen zu Beginn der Behandlung In den ersten Wochen der Behandlung mit Eligard Depot k kommen, weil der Blutspiegel des männlichen Geschlechts Daher kann der Arzt in der Anfangsphase der Therapie ein verabreichen, um eventuelle Nebenwirkungen abzuschwäc Eligard Depot beachten? Komplikationen zu Beginn der Be
Nebenwirkungen an der Injektionsstelle Diese nach der Injektion von Eligard Depot beschriebene (in das Gewebe unter der Haut) injizierten Präparaten häufi der Injektion zu einem leichten Brennen. Stechen und Sch Injektionsstelle. Über eine Rötung der Haut an der Injektion des Gewebes und zur Geschwürbildung.
Die Nebenwirkungen an der subkutanen Injektionsstelle si Sie treten in der Zeit zwischen den einzelnen Injektionen
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von
- Hitzewallungen
- spontane Haut- oder Schleimhautblutungen, Hautrötung
- Müdigkeit, injektionsbedingte Nebenwirkungen (siehe a
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Pers
- Nasopharyngitis (Erkältungserscheinungen)
- Übelkeit, Unwohlsein, Durchfall, Magen-/Darm-Entzünd
- Juckreiz, Nachtschweiß
- Gelenkschmerzen
- unregelmäßiges Wasserlassen (auch nachts), Schwierigk verringertes Harnvolumen
- Druckempfindlichkeit der Brust, Anschwellen der Brust, R störung, reduzierte Penisgröße
- Rigor (Episoden von Schüttelfrost mit hohem Fieber), Sc
- verlängerte Blutungszeit, Veränderung der Blutwerte, ni
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1
- Harnwegsinfektion, lokale Infekte der Haut
- Verschlechterung des Diabetes mellitus
- abnorme Träume, Depression, verminderte Libido
- Schwindel, Kopfschmerzen, Veränderung der Hautsensib
- Hypertonie (erhöhter Blutdruck), Hypotonie (verminderte
- Kurzatmigkeit
- Verstopfung, Mundtrockenheit, Dyspepsie (Verdauungs Übelkeit, Erbrechen, brennendes Gefühl im Magen), Erb
- feuchtkalte Haut, vermehrtes Schwitzen
- Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe
- Hämaturie (Blut im Urin)
- Blasenkrämpfe, ungewöhnlich häufiges Wasserlassen, U
- Vergrößerung des männlichen Brustgewebes, Impotenz
- Lethargie (Schläfrigkeit), Schmerzen, Fieber
- Gewichtszunahme
- Gleichgewichtsstörung, Schwindel
- Muskelschwund/Verlust von Muskelgewebe nach länge
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 P
- abnorme unwillkürliche Bewegungen
- plötzlicher Bewusstseinsverlust, Ohnmacht
- Blähungen, Aufstoßen
- Haarausfall, Hautausschlag (Pusteln auf der Haut)
- Brustschmerzen
- Geschwürbildung an der Injektionsstelle
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10. – Nekrose (Absterben von Gewebe) an der Injektionsstelle
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grund der verfügbaren
- Veränderungen im EKG (QT-Verlängerung)
- Lungenentzündung, Lungenerkrankung
- Idiopathische intrakranielle Hypertonie (erhöhter Druck i und andere Sehprobleme sowie Klingeln oder Summen i
- Spritze A, die mit dem Lösungsmittel vorgefüllt ist
- Spritze B, die mit dem Pulver vorgefüllt ist
- Anschlussstück mit Verriegelungsknopf für Spritze A und B.
- Eine Bündelpackung mit 2 vorverbundenen Spritzensystemen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Zulassungsinhaber: Recordati Industria Chimica e Farmaceutica S.p.A.,
Via Matteo Civitali, 1, 20148-Mailand, Italien
Hersteller: Recordati Industria Chimica e Farmaceutica S.p.A.,
Via Matteo Civitali, 1, 20148-Mailand, Italien
Parallel vertrieben und umverpackt von: HAEMATO PHARM GmbH, Lilienthalstr. 3a, 12529 Schönefeld, Deutschland
Z. Nr.: 1-27226-P1 Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Name des Mitgliedstaates | Name des Arzneimittels |
| Belgien | Depo-Eligard 45 mg |
| Bulgarien | Eligard 45 mg |
| Dänemark | Eligard |
| Deutschland | Eligard 45 mg |
| Estland | Eligard |
| Finnland | Eligard |
| Frankreich | Eligard 45 mg |
| Irland | Eligard 45 mg |
| Island | Eligard |
| Italien | Eligard |
| Lettland | Eligard 45 mg |
| Litauen | Eligard 45 mg |
| Luxemburg | Depo-Eligard 45 mg |
| Niederlande | Eligard 45 mg |
| Norwegen | Eligard |
| Österreich | Eligard Depot 45 mg |
| Polen | Eligard 45 mg |
| Portugal | Eligard 45 mg |
| Rumänien | Eligard 45 mg |
| Schweden | Eligard |
| Slowakei | Eligard 45 mg |
| Slowenien | Eligard 45 mg |
| Spanien | Eligard Semestral 45 mg |
| Tschechische Republik | Eligard |
| Ungarn | Eligard 45 mg |
| Zypern | Eligard |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 10/2024. Die folgenden Informationen sind nur für medizinisches Fachpersonal bestimmt: Das Produkt auf Raumtemperatur anwärmen lassen indem Sie es ungefähr 30 Minuten vor der Anwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Zuerst ist der Patient für die Injektion vorzubereiten. Danach ist die Injektionslösung wie unten beschrieben herzustellen. Falls bei der Zubereitung des Produktes nicht korrekt vorgegangen wurde, darf es nicht verabreicht werden, da mangelnde klinische Wirksamkeit aufgrund fehlerhafter Rekonstitution des Produktes auftreten kann. Schritt 1: Auf einer sauberen Arbeitsfläche die Schale durch Abreißen der Folie an den Ecken öffnen, um den Inhalt auszulegen. Den Beutel mit dem Trockenmittel entsorgen. Das vorverbundene Spritzensystem (Abb. 1.1) aus der Schale nehmen. Die Sicherheitsnadelpackung (Abb. 1.2) durch Abziehen des Papierstreifens öffnen. Achtung: Spritze A und Spritze B sollten noch nicht verbunden werden.
| Abbildung 1.1 | Abbildung 1.2 |
| Inhalt Schalenverpackung: vorverbundenes Spritzensystem | Unter der Schalenverpackung: Sicherheitsnadel mit Kappe |
Schritt 2: Den Verriegelungsknopf auf der Steckverbindung mit Zeigefinger und Daumen nehmen und (Abb. 2) zusammendrücken, bis man ein schnappendes Geräusch hört. Die zwei Spritzen werden dadurch verbunden. Es ist keine besondere Ausrichtung des Spritzensystems erforderlich, um die Steckverbindung zu aktivieren. Verbiegen Sie das Spritzensystem nicht, (bitte beachten Sie, dass die Spritzen dadurch eventuell leicht auseinandergeschraubt werden, was zum Auslaufen von Flüssigkeit führen kann)
Abbildung 2
Schritt 5: Darauf achten, dass der Kolben der Spritze A vollständig h abschrauben. Spritze A verbleibt mit der Steckverbindun Nadel nicht sicher schließend aufgeschraubt werden k
Anmerkung: Eine große oder mehrere kleine Luftblasen kö
Bitte in dieser Phase keine Luftblasen aus Spritze B Abbildung 5 Schritt 6:
- Spritze B senkrecht halten und den weißen Kolben f
- Anschließend die Sicherheitsnadel an Spritze B durc anbringen, hierbei ist die Nadel etwa eine Dreiviert
Nicht überdrehen, da dies zum Brechen des Nadelansatz tion führen kann. Das Schutzschild kann auch beschädigt
Wenn der Nadelansatz bricht oder beschädigt zu sein sch werden. Die beschädigte Nadel darf nicht ausgetauscht/e Produkt ist sicher zu entsorgen.
Im Falle einer Beschädigung des Nadelansatzes muss ein
Abbildung 6 Schritt 7: Vor Injektion die Schutzabdeckung von der Nadel wegdrüc
Wichtig: Vor Injektion sicherstellen, dass die Schutz Nadelansatz beschädigt oder undicht sein, darf das NICHT ersetzt werden und das Produkt sollte NICHT ist ein anderes ELIGARD-Kit zu verwenden. Abbildung 7
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



