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Medikamente

Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension

Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Shixofren gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die „Antipsychotika“ genannt werden. Shixofren wird zur Erhaltungstherapie der Schizophrenie angewendet, bei der Sie möglicherweise Dinge sehen, hören oder fühlen, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind, oder sich ungewöhnlich misstrauisch oder verwirrt fühlen.

Wirkstoff(e)
Risperidon
Zulassungsinhaber
Pharmathen S.A.
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
N05AX08

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension angewendet?

Shixofren gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die „Antipsychotika“ genannt werden.

Shixofren wird zur Erhaltungstherapie der Schizophrenie angewendet, bei der Sie möglicherweise

Dinge sehen, hören oder fühlen, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind, oder sich ungewöhnlich misstrauisch oder verwirrt fühlen.

Shixofren ist bestimmt für Patienten, die derzeitig mit oralen Antipsychotika (z. B. Tabletten, Kapseln) behandelt werden.

Shixofren kann helfen, die Beschwerden Ihrer Erkrankung zu lindern und ein Wiederauftreten Ihrer Beschwerden zu verhindern.

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Was ist vor der Einnahme von Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension zu beachten?

Shixofren darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Risperidon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wenn Sie noch nie zuvor Risperidon in irgendeiner Form eingenommen oder angewendet haben, sollen Sie, bevor eine Behandlung mit Shixofren begonnen wird, mit Risperidon zum Einnehmen beginnen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Shixofren erhalten:

  • wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, beispielsweise wenn Sie einen unregelmäßigen Herzrhythmus haben, wenn Sie zu niedrigem Blutdruck neigen oder wenn Sie Arzneimittel für Ihren Blutdruck einnehmen. Shixofren kann einen niedrigen
    Blutdruck verursachen. Ihre Dosis sollte gegebenenfalls angepasst werden.
  • wenn bei Ihnen irgendwelche Faktoren bekannt sind, die einen Schlaganfall begünstigen, wie hoher Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen des
    Gehirns.
  • wenn bei Ihnen jemals unwillkürliche Bewegungen der Zunge, des Mundes oder im
    Gesicht aufgetreten sind.
  • wenn Sie jemals in einem Zustand mit Beschwerden wie hohem Fieber, Muskelsteifheit,
    Schweißausbrüchen oder Bewusstseinsminderung waren (auch bekannt als „malignes neuroleptisches Syndrom“).
  • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit oder an Demenz leiden.
  • wenn Sie wissen, dass Sie in der Vergangenheit eine niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen hatten (dies kann durch andere Arzneimittel verursacht worden sein oder andere Ursachen gehabt haben).
  • wenn Sie Diabetiker sind.
  • wenn Sie an Epilepsie leiden.
  • wenn Sie männlich sind und schon einmal eine lang anhaltende oder schmerzhafte
    Erektion hatten.
  • wenn Sie Probleme haben, Ihre Körpertemperatur oder ein Überhitzen zu kontrollieren.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie anomal hohe Blutwerte des Hormons Prolaktin haben oder wenn Sie an einem möglicherweise Prolaktin-abhängigen Tumor leiden.
  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal eine Thrombose (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgeführten Zustände auf Sie zutrifft, sprechen

Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Risperidon einnehmen oder Shixofren erhalten.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen überprüfen, da bei Patienten, die Risperidon Depot-Injektionssuspension anwenden, sehr selten eine gefährlich

niedrige Anzahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen, die zur Bekämpfung von Infektionen benötigt werden, beobachtet wurde.

Selbst wenn Sie früher Risperidon zum Einnehmen vertragen haben, können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten, nachdem Sie Injektionen mit Shixofren erhalten haben. Suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf, wenn Sie einen Ausschlag, eine Schwellung des Rachens,

Juckreiz oder Atemprobleme bekommen, da dies Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen

Reaktion sein können.

Shixofren kann zu einer Gewichtszunahme führen. Eine erhebliche Gewichtszunahme kann Ihre

Gesundheit gefährden. Ihr Arzt sollte regelmäßig Ihr Gewicht überprüfen.

Weil Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder die Verschlechterung eines schon bestehenden

Diabetes mellitus bei Patienten, die Risperidon einnehmen, beobachtet wurde, sollte Ihr Arzt auf

Anzeichen eines erhöhten Blutzuckerspiegels achten. Bei Patienten mit schon bestehendem Diabetes mellitus sollte der Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden.

Shixofren erhöht häufig den Wert eines Hormons namens „Prolaktin“. Dies kann zu Nebenwirkungen wie Menstruationsstörungen oder Problemen mit der Fruchtbarkeit bei Frauen

und zum Anschwellen der Brustdrüsen bei Männern führen (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Wenn solche Nebenwirkungen auftreten, wird die Bestimmung

des Prolaktin-Wertes im Blut empfohlen.

Während einer Operation am Auge wegen einer Linsentrübung (Katarakt, grauer Star) kann es

vorkommen, dass sich die Pupille (der schwarze Kreis in der Mitte des Auges) nicht wie erforderlich erweitert. Auch kann die Iris (der farbige Teil des Auges) während der Operation erschlaffen, was zu einer Schädigung des Auges führen kann. Wenn bei Ihnen eine Operation am

Auge geplant ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt darüber, dass Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Ältere Patienten mit Demenz

Shixofren ist nicht zur Anwendung bei älteren Patienten mit Demenz bestimmt.

Wenn Sie oder Ihr Betreuer eine plötzliche Veränderung Ihres geistigen Zustandes oder eine plötzliche Schwäche oder Gefühllosigkeit in Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer

Seite, oder eine verwaschene Sprache, selbst für kurze Zeit, bemerken, ist eine medizinische Behandlung unverzüglich erforderlich. Dies können Anzeichen eines Schlaganfalls sein.

Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion

Bei Patienten mit Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion wurde zwar Risperidon zum Einnehmen untersucht, aber nicht Risperidon Depot-Injektionssuspension. Shixofren sollte in dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel darf Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht gegeben werden.

Anwendung von Shixofren zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Es ist für Sie besonders wichtig, mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen, wenn Sie ein es der folgenden Arzneimittel einnehmen oder anwenden:

  • Arzneimittel, die auf Ihr Gehirn wirken, um Ihnen zu helfen, sich zu beruhigen
    (Benzodiazepine), oder manche Schmerzmittel (Opiate), Arzneimittel gegen Allergie (einige Antihistaminika). Risperidon könnte die sedierende (beruhigende und müde machende) Wirkung dieser Arzneimittel steigern.
  • Arzneimittel, die die elektrische Aktivität Ihres Herzens verändern können, wie zum Beispiel Arzneimittel zur Behandlung von Malaria, Herzrhythmusstörungen, Allergien (Antihistaminika), einige Antidepressiva oder andere Arzneimittel zur Behandlung seelischer Probleme
  • Arzneimittel, die den Herzschlag verlangsamen
  • Arzneimittel, die einen niedrigen Kalium-Wert im Blut bewirken (wie z. B. bestimmte Wassertabletten)
  • Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (wie zum Beispiel Levodopa)
  • Arzneimittel, die die Aktivität des zentralen Nervensystems erhöhen (Psychostimulanzien wie Methylphenidat)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck. Shixofren kann zu niedrigem Blutdruck führen.
  • Wassertabletten (Diuretika), die bei Herzproblemen oder Schwellungen von Körperteilen aufgrund der Ansammlung von zu viel Flüssigkeit angewendet werden (wie zum Beispiel

Furosemid oder Hydrochlorothiazid). Shixofren – allein oder mit Furosemid angewendet

– kann das Risiko für einen Schlaganfall oder Tod bei älteren Patienten mit Demenz erhöhen.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon herabsetzen:

  • Rifampicin (ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen)
  • Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Epilepsie)
  • Phenobarbital.

Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder die Einnahme beenden, brauchen

Sie möglicherweise eine andere Dosierung von Risperidon.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Risperidon steigern:

  • Chinidin (eingesetzt bei bestimmten Formen von Herzerkrankungen)
  • Antidepressiva, wie z. B. Paroxetin, Fluoxetin, trizyklische Antidepressiva
  • Arzneimittel, die als Betablocker bekannt sind (eingesetzt zur Behandlung von hohem Blutdruck)
  • Phenothiazine (z. B. als Arzneimittel eingesetzt, um Psychosen zu behandeln oder zur Beruhigung)
  • Cimetidin, Ranitidin (Säureblocker für den Magen)
  • Itraconazol und Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • bestimmte Arzneimittel, die in der Behandlung von HIV/AIDS eingesetzt werden, wie Ritonavir
  • Verapamil, ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Bluthochdruck und/oder
    Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird
  • Sertralin und Fluvoxamin, Arzneimittel, die zur Behandlung von Depressionen und anderen psychiatrischen Erkrankungen angewendet werden.

Wenn Sie mit der Einnahme solcher Arzneimittel beginnen oder die Einnahme beenden, brauchen

Sie möglicherweise eine andere Dosierung von Risperidon.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eines der oben aufgeführten Arzneimittel auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Shixofren angewendet wird.

Anwendung von Shixofren zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Vermeiden Sie das Trinken von Alkohol, wenn Shixofren bei Ihnen angewendet wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt entscheidet, ob es angewendet werden kann.

Bei neugeborenen Babys von Müttern, die Shixofren im letzten Trimenon (letzte drei Monate der

Schwangerschaft) angewendet haben, können folgende Beschwerden auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und

Schwierigkeiten beim Füttern. Wenn Ihr Baby eine dieser Beschwerden entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Shixofren kann zu einer Erhöhung der Werte eines Hormons namens „Prolaktin“ führen, was

Auswirkungen auf die Zeugungs-/Gebärfähigkeit haben kann (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei der Behandlung mit Shixofren können Schwindel, Müdigkeit und Sehstörungen auftreten. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und Sie dürfen keine Werkzeuge oder

Maschinen bedienen, ohne zuerst mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Shixofren enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Milliliter der zubereiteten Suspension, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Anfangsdosis

Wenn Ihre tägliche Dosis von oralem Risperidon (z. B. Tabletten) über die letzten zwei Wochen

4 mg oder weniger betrug, sollte Ihre Anfangsdosis 25 mg Shixofren betragen.

Wenn Ihre tägliche Dosis von oralem Risperidon (z. B. Tabletten) über die letzten zwei Wochen mehr als 4 mg betrug, werden Ihnen eventuell 37,5 mg Shixofren als Anfangsdosis verabreicht.

Wenn Sie derzeit mit anderen oralen Antipsychotika als Risperidon behandelt werden, wird Ihre

Anfangsdosis von Shixofren abhängig sein von der derzeitigen Behandlung. Ihr Arzt wird Shixofren 25 mg oder 37,5 mg wählen.

Ihr Arzt wird entscheiden, welche Dosis für Sie die richtige ist.

Erhaltungsdosis

Die empfohlene Dosis beträgt 25 mg alle 2 Wochen als Injektion.

Eine höhere Dosis von 37,5 mg oder 50 mg kann erforderlich sein. Ihr Arzt entscheidet über die für

Sie richtige Dosis Shixofren.

Ihr Arzt kann für die ersten drei Wochen nach Ihrer ersten Injektion Risperidon zum Einnehmen verschreiben.

Shixofren wird alle zwei Wochen von einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft als intramuskuläre (i.m.) Injektion entweder in den Oberarm oder in das Gesäß gegeben. Die Injektionen sollten immer abwechselnd links und rechts erfolgen und dürfen nicht intravenös

gegeben werden.

Wenn eine größere Menge von Shixofren angewendet wurde als vorgesehen

Suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Wenn Sie die Anwendung von Shixofren abbrechen

Die Wirkungen des Arzneimittels gehen verloren. Sie sollten die Anwendung dieses Arzneimittels

nicht beenden, außer wenn es Ihnen von Ihrem Arzt gesagt wird, da Ihre Beschwerden wieder auftreten können. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Termine, an denen Sie alle zwei Wochen Ihre

Injektion erhalten sollen, nicht versäumen. Wenn Sie einen Termin nicht einhalten können, setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung, um einen weiteren Termin zu vereinbaren, an dem Sie Ihre Injektion erhalten können.

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Welche Nebenwirkungen hat Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden gelegentlich auftretenden Nebenwirkungen bemerken (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Wenn Sie Demenz haben und bei Ihnen plötzlich eine Veränderung Ihres geistigen Zustands auftritt oder Sie ein plötzliches Schwäche- oder Taubheitsgefühl in Gesicht,
    Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder eine undeutliche Sprache, entwickeln, selbst wenn diese Störungen nur kurzfristig auftreten. Es können Hinweise auf einen Schlaganfall sein.
  • Wenn eine tardive Dyskinesie auftritt (unkontrollierbare zuckende oder ruckartige
    Bewegungen Ihres Gesichts, Ihrer Zunge oder anderer Teile Ihres Körpers). Teilen Sie ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie unwillkürliche rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes und Gesichts erleben. Ein Absetzen von Shixofren kann notwendig sein.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden selten auftretenden Nebenwirkungen bemerken (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Wenn Sie Blutgerinnsel in den Venen entwickeln, vor allem in den Beinen (mit
    Anzeichen wie Schwellung, Schmerzen und Rötung der Beine), die möglicherweise über
    die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Wenn Sie eines dieser Anzeichen bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein.
  • Wenn Sie Fieber, Muskelsteifheit, Schweißausbrüche oder eine Bewusstseinsminderung bemerken (eine Erkrankung, die „malignes neuroleptisches Syndrom“ genannt wird). Eine sofortige medizinische Behandlung könnte erforderlich sein.
  • Wenn Sie männlich sind und bei Ihnen eine lang anhaltende oder schmerzhafte Erektion auftritt. Dies wird Priapismus genannt. Eine sofortige medizinische Behandlung könnte erforderlich sein.
  • Wenn Sie eine schwere allergische Reaktionen bemerken, die durch Fieber, Schwellung
    von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag oder Abfall des Blutdrucks gekennzeichnet ist. Selbst wenn Sie früher Risperidon zum
    Einnehmen vertragen haben, können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten, nachdem Sie Injektionen mit Shixofren erhalten haben.

Die folgenden sonstigen Nebenwirkungen können auch auftreten:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • allgemeine Erkältungsanzeichen
  • Ein- und Durchschlafschwierigkeiten
  • Depression, Angstgefühl
  • Parkinsonismus: Dieser Zustand kann verlangsamte oder gestörte Bewegungen, Gefühl
    von steifen oder festen Muskeln (dies macht Ihre Bewegungen ruckartig) und manchmal sogar ein Gefühl des „Einfrierens“ mit anschließendem Wiederbeginn von Bewegungen einschließen. Andere Anzeichen für Parkinsonismus sind ein langsamer, schlurfender

Gang, ein Zittern in Ruhe, verstärkte Speichelbildung und/oder Speichelfluss sowie ein

Verlust der Mimik des Gesichts.

Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Lungenentzündung, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung
  • Harnwegsinfektion, grippeähnliches Gefühl, Anämie
  • bei einem Bluttest nachgewiesene Erhöhung der Werte des Hormons Prolaktin (dies kann
    Beschwerden hervorrufen, muss aber nicht). Anzeichen eines hohen Prolaktin-Wertes treten gelegentlich auf und können bei Männern ein Anschwellen der Brustdrüsen,
    Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, vermindertes sexuelles Verlangen oder andere sexuelle Funktionsstörungen einschließen. Bei Frauen können die Anzeichen Brustbeschwerden, Milchabsonderung aus den Brüsten,
    Ausbleiben von Monatsblutungen oder andere Probleme mit ihrem Zyklus oder der
    Fruchtbarkeit einschließen.
  • hoher Blutzuckerspiegel, Gewichtszunahme, gesteigerter Appetit, Gewichtsabnahme, verminderter Appetit
  • Schlafstörungen, Reizbarkeit, verminderter sexueller Antrieb, innere Unruhe, sich schläfrig fühlen oder unaufmerksam sein
  • Dystonie: Dies ist ein Zustand mit langsamen oder anhaltenden unwillkürlichen Muskelkontraktionen. Jeder Teil des Körpers kann betroffen sein (was zu einer anomalen
    Körperhaltung führen kann), allerdings betrifft Dystonie oft die Muskeln des Gesichts einschließlich anomaler Bewegungen der Augen, des Mundes, der Zunge oder des
    Kiefers.
  • Schwindel
  • Dyskinesie: Dies ist ein Zustand mit unwillkürlichen Muskelbewegungen wie zum Beispiel wiederholte, krampfartige oder windende Bewegungen oder Zuckungen.
  • Tremor (Zittern)
  • verschwommenes Sehen
  • schneller Herzschlag
  • niedriger Blutdruck, Schmerzen im Brustkorb, hoher Blutdruck
  • Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Husten, verstopfte Nase
  • Bauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Erbrechen, Übelkeit, Magen- oder Darminfektion,
    Verstopfung, Durchfall, Verdauungsstörung, Mundtrockenheit, Zahnschmerzen
  • Hautausschlag
  • Muskelkrämpfe, Knochen- oder Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Urininkontinenz (Probleme, den Urin zu halten)
  • Erektionsprobleme
  • Aufhören der Monatsblutung
  • Milchabsonderung aus den Brüsten
  • Schwellung des Körpers, der Arme oder Beine, Fieber, Schwäche, Fatigue (Müdigkeit)
  • Schmerzen
  • eine Reaktion an der Injektionsstelle einschließlich Juckreiz, Schmerzen und Schwellung
  • erhöhte Leber-Transaminasen in Ihrem Blut, erhöhte GGT (ein Leberenzym, das Gamma- Glutamyltransferase genannt wird) in Ihrem Blut
  • Sturz

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Atemwegsinfektion, Harnblaseninfektion, Ohrinfektion, Augeninfektion,
    Mandelentzündung, Pilzinfektion der Nägel, Hautinfektion, eine Infektion, die auf eine einzelne Hautstelle oder Körperteil beschränkt ist, Virusinfektion, durch Milben hervorgerufene Hautentzündung, Eiteransammlung unter der Haut (Abszess)
  • verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen, verminderte Anzahl der Blutplättchen
    (Blutzellen, die helfen, eine Blutung zu stoppen), verminderte Anzahl roter
    Blutkörperchen
  • allergische Reaktion
  • Zucker im Urin, Diabetes oder Verschlimmerung eines Diabetes
  • Appetitverlust, der zu Mangelernährung und Gewichtsabnahme führt
  • erhöhte Bluttriglyzeride (ein Fett), Anstieg des Cholesterinspiegels in Ihrem Blut
  • Erregungszustand (Manie), Verwirrtheit, Orgasmus-Unfähigkeit, Nervosität, Albträume
  • Bewusstlosigkeit, Krämpfe (Anfälle), Ohnmachtsanfall
  • andauernder Drang zur Bewegung bestimmter Körperteile, Gleichgewichtsstörung, anomale Koordination, Schwindel beim Aufstehen, Störung der Aufmerksamkeit,
    Probleme beim Sprechen, Verlust des Geschmacksinns oder anomales
    Geschmacksempfinden, vermindertes Empfinden der Haut für Schmerz und Berührung, ein Gefühl von Kribbeln, Stechen oder Taubheit der Haut
  • Augeninfektion oder Bindehautentzündung, trockenes Auge, verstärkter Tränenfluss, Rötung der Augen
  • Gefühl, sich zu drehen (Vertigo), Ohrgeräusche, Ohrenschmerzen
  • Vorhofflimmern (ein anomaler Herzrhythmus), Unterbrechung der Reizleitung zwischen
    den oberen und unteren Teilen des Herzens, anomale elektrische Reizleitung im Herzen, Verlängerung des QT-Intervalls Ihres Herzens, langsamer Herzschlag, anomale
    elektrische Herzkurve (Elektrokardiogramm oder EKG), ein flatteriges oder pochendes
    Gefühl in Ihrem Brustkorb (Palpitationen)
  • niedriger Blutdruck beim Aufstehen (daher können sich manche Menschen, die Shixofren anwenden, beim plötzlichen Aufstehen oder Aufrichten schwach oder schwindelig fühlen oder ohnmächtig werden)
  • schnelle, flache Atmung, Verengung der Atemwege, Keuchen, Nasenbluten
  • Stuhlinkontinenz, Schluckbeschwerden, übermäßige Blähungen
  • Juckreiz, Haarausfall, Ekzem, trockene Haut, Hautrötung, Farbveränderungen der Haut,
    Akne, schuppige, juckende Kopf- oder Körperhaut
  • ein Anstieg der CPK (Creatin-Phosphokinase) in Ihrem Blut, eines Enzyms, das manchmal bei Muskelschäden freigesetzt wird
  • Gelenksteifheit, Gelenkschwellung, Muskelschwäche, Nackenschmerzen
  • häufiges Urinieren, Unfähigkeit zu urinieren, Schmerzen beim Urinieren
  • Ejakulationsstörung, verspäteter Beginn der Monatsblutungen, Ausbleiben von Monatsblutungen oder andere Zyklusprobleme (Frauen), Brustbildung bei Männern, sexuelle Funktionsstörungen, Brustschmerzen, Brustbeschwerden, vaginaler Ausfluss
  • Schwellung des Gesichts, Mundes, der Augen oder Lippen
  • Schüttelfrost, Erhöhung der Körpertemperatur
  • eine Veränderung in Ihrer Art zu gehen
  • Durstgefühl, Unwohlsein, Brustkorbbeschwerden, Gefühl, „nicht auf der Höhe“ zu sein
  • Verhärtung der Haut
  • erhöhte Leberenzyme in Ihrem Blut
  • verfahrensbedingte Schmerzen

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • verminderte Anzahl einer Art von weißen Blutkörperchen, die Sie vor Infektionen schützen
  • ungenügende Ausschüttung eines Hormons, das die Urinmenge kontrolliert
  • niedriger Blutzuckerspiegel
  • verstärktes Trinken von Wasser
  • Schlafwandeln
  • schlafbezogene Essstörung
  • Bewegungs- oder Reaktionslosigkeit im wachen Zustand (Katatonie)
  • Emotionslosigkeit
  • Bewusstseinseinschränkung
  • Kopfwackeln
  • Probleme mit der Bewegung Ihrer Augen, Augenrollen, übermäßige Lichtempfindlichkeit der Augen
  • Probleme am Auge bei einer Katarakt-Operation. Wenn Sie Shixofren anwenden oder angewendet haben, kann es während einer Katarakt-Operation zu einem Zustand kommen, der intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom (IFIS) genannt wird. Wenn bei Ihnen
    eine Katarakt-Operation notwendig ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt darüber, dass Sie dieses Arzneimittel anwenden oder angewendet haben.
  • unregelmäßiger Herzschlag
  • gefährlich niedrige Anzahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen, die zur Bekämpfung von Infektionen in Ihrem Blut benötigt werden, erhöhte Anzahl von Eosinophilen (bestimmte Art von weißen Blutkörperchen) in Ihrem Blut
  • Atemschwierigkeiten während des Schlafens (Schlaf-Apnoe)
  • Lungenentzündung durch ein versehentliches Einatmen von Nahrung in die Lunge, Lungenstauung, knisternde Lungengeräusche, Stimmstörung, Erkrankungen der
    Atemwege
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Behinderung der Darmpassage
  • sehr harter Stuhl
  • durch Arzneimittel verursachter Hautausschlag
  • Nesselausschlag („Quaddeln“), Verdickung der Haut, Schuppenbildung, Hauterkrankung, Hautveränderung
  • Zerstörung von Muskelfasern und Schmerzen in den Muskeln (Rhabdomyolyse)
  • anomale Körperhaltung
  • Brustvergrößerung, Milchabsonderung aus den Brüsten
  • Absinken der Körpertemperatur, Unwohlsein
  • Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht)
  • gefährlich hohe Aufnahme von Wasser
  • erhöhtes Insulin (ein Hormon zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels) in Ihrem Blut
  • Probleme mit den Blutgefäßen im Gehirn
  • Unempfänglichkeit für Reize
  • Koma durch unkontrollierten Diabetes
  • plötzlicher Verlust der Sehfähigkeit oder Blindheit
  • Glaukom (erhöhter Augeninnendruck), Verkrustung des Augenlidrandes
  • Erröten, geschwollene Zunge
  • aufgesprungene Lippen
  • Vergrößerung Ihrer Brustdrüsen
  • erniedrigte Körpertemperatur, Kältegefühl in Armen und Beinen
  • Beschwerden von Arzneimittel-Entzug

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • lebensgefährliche Komplikationen eines unkontrollierten Diabetes
  • schwere allergische Reaktion mit Schwellung, die den Rachen betreffen und zu Schwierigkeiten beim Atmen führen kann
  • Fehlende Darmbewegungen, die zu Darmverschluss führen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung eines anderen Arzneimittels namens

Paliperidon beobachtet, das Risperidon sehr ähnlich ist. Daher können diese Nebenwirkungen möglicherweise auch bei Shixofren auftreten:

schneller Herzschlag nach dem Aufstehen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und

Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website:

www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchstechflasche nach

„Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Gesamte Dosispackung im Kühlschrank lagern (2–8 °C).

Wenn eine Kühlung nicht möglich ist, kann die Packung vor der Anwendung bis zu 7 Tage bei einer Temperatur von maximal 25 °C gelagert werden.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach der Rekonstitution: Die chemische und physikalische Gebrauchsstabilität wurde über 24

Stunden bei 25 °C gezeigt.

Aus mikrobiologischer Sicht ist das Produkt sofort zu verwenden. Wenn es nicht sofort verwendet

wird, liegen Lagerdauer und -bedingungen vor der Verwendung in der Verantwortung des

Anwenders und dürfen in der Regel 6 Stunden bei 25 °C nicht überschreiten, es sei denn, die

Rekonstitution hat unter kontrollierten und validiert aseptischen Bedingungen stattgefunden.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das

Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension

Was Shixofren enthält

  • Der Wirkstoff ist Risperidon.
    Eine Durchstechflasche Shixofren 37,5 mg Pulver zur Herstellung einer Depot-
    Injektionssuspension enthält 37,5 mg Risperidon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    PULVER: Poly(D,L-Lactid-co-Glycolid)
    Lösungsmittel (Lösung): Polysorbat 20, Carmellose-Natrium, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Citronensäure, Natriumchlorid,
    Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

Wie Shixofren aussieht und Inhalt der Packung

Jede Dosispackung enthält die folgenden, gemeinsam in einer Kunststoffschale verpackten Komponenten:

  • eine Durchstechflasche mit grauem Chlorbutylgummistopfen, Blowback-Konfiguration, verschlossen mit einer Flip-off-Bördelkappe aus grünem Aluminium für Shixofren
    37,5 mg, mit weißem bis rohweißem Pulver (in diesem Pulver befindet sich der Wirkstoff
    Risperidon)
  • eine Spritze mit Verschluss durch eine Spitzenkappe und mit einem Stempelstopfen aus grauem Brombutylgummi; enthält 2 ml einer klaren, farblosen wässrigen Lösung, die frei

von Fremdpartikeln ist und zum Pulver zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension hinzugegeben wird

  • einen Durchstechflaschenadapter für die Rekonstitution (Herstellung der Suspension)
  • zwei Terumo SurGuard®3-Kanülen für die intramuskuläre Injektion: eine UTW- Sicherheitskanüle, 21G, 1 Inch (0,8 mm x 25 mm) mit Nadelschutzvorrichtung für die
    Injektion in den Deltoideus-Muskel und eine TW-Sicherheitskanüle, 20G, 2 Inch (0,9 mm x 51 mm) mit Nadelschutzvorrichtung für die Injektion in den Gluteus-Muskel

Shixofren ist in Umkartons mit 1, 2 oder 5 Dosispackungen erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Pharmathen S.A. 6, Dervenakion str.

15351 Pallini, Attiki Griechenland

Tel: +30 210 66 04 300

Fax: +30 210 66 66 749

E-Mail: info@pharmathen.com

<Mitvertrieb>

Hersteller

Pharmathen International S.A. Industrial Park Sapes

Rodopi Prefecture, Block No. 5 69300 Rodopi,

Griechenland

Tel: +30 25320 31280

E-Mail: info@pharmathen.com

Pharmathen S.A. 6, Dervenakion str.

15351 Pallini, Attiki Griechenland

Tel: +30 210 66 04 300

Fax: +30 210 66 66 749

E-Mail: info@pharmathen.com

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Irland: Sperizak

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im <{MM.JJJJ}> <{Monat JJJJ}>

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Wichtige Informationen

Für eine erfolgreiche Verabreichung von Shixofren ist die genaue Beachtung der nachfolgenden

Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich.

Benutzen Sie die mitgelieferten Komponenten

Die Komponenten in dieser Dosispackung sind speziell für die Anwendung mit Shixofren entwickelt worden. Shixofren darf nur mit dem Lösungsmittel in dieser Dosispackung

rekonstituiert werden.

Es dürfen keine Komponenten aus der Dosispackung ausgetauscht werden.

Die rekonstituierte Suspension nicht aufbewahren

Die Dosis schnellstmöglich nach der Rekonstitution verabreichen, um ein Absetzen zu verhindern.

Richtige Dosierung

Um die beabsichtigte Dosis von Shixofren zu verabreichen, muss der gesamte Inhalt der Durchstechflasche verabreicht werden.

ZUR EINMALIGEN ANWENDUNG

Nicht wiederverwenden

Medizinprodukte benötigen spezielle Materialeigenschaften, um wie beabsichtigt zu funktionieren.

Diese Eigenschaften wurden nur für die einmalige Anwendung geprüft. Jeder Versuch, das Medizinprodukt für eine spätere Wiederverwendung aufzubereiten, kann sich nachteilig auf die

Unversehrtheit des Medizinprodukts auswirken oder zu einer Verschlechterung der

Funktionsfähigkeit führen.

Inhalt der Dosispackung

Schritt 1 Zusammensetzung der Komponenten  
Dosispackung Adapter auf die Durchstechflasche setzen  
entnehmen      
       
30 Minuten warten Kappe von der Adapter vorbereiten Adapter mit der
  Durchstechflasche   Durchstechflasche
1 Dosispackung aus entfernen Blisterpapier abziehen, verbinden
dem Kühlschrank   Adapter zwischen dem  
nehmen und vor der Farbige Flip-off-Kappe weißen Luer-Aufsatz Durchstechflasche auf
Rekonstitution von der und der Schürze fassen eine feste Unterlage
mindestens 30 Minuten Durchstechflasche und entnehmen. stellen und an der Basis
bei Raumtemperatur abziehen.   halten. Adapter mittig
stehen lassen.     über dem grauen
  Oberseite des grauen Dornspitze und Luer- Gummistopfen
Nicht auf andere Weise Stopfens mit einem Konus niemals ausrichten und
erwärmen. Alkoholtupfer berühren. Dies würde senkrecht nach unten
  abwischen. zur Kontamination auf die
    führen. Durchstechflasche
  An der Luft trocknen   drücken, bis er sicher
  lassen.   einrastet. Dies wird
      durch ein hörbares
  Grauen Gummistopfen   Klicken angezeigt.
  nicht entfernen.    
      Den Adapter nicht
      schräg aufsetzen, sonst
      kann Lösungsmittel bei
      der Überführung in die
      Durchstechflasche
      auslaufen.
       

Fertigspritze auf den Adapter stecken

Anschlussstelle Spritze richtig halten Kappe entfernen
desinfizieren   Weiße Manschette
  Spritze vorn an der
Durchstechflasche weißen Manschette halten und weiße
aufrecht stellen, um fassen. Kappe abbrechen.
Auslaufen zu Die Spritze darf beim  
verhindern. Zusammensetzen nicht Versuchen Sie nicht,
  am gläsernen Kolben die weiße Kappe
Durchstechflasche an gehalten werden. abzudrehen oder
der Basis halten, Luer-   abzuschneiden.
Anschlussstelle (blauer   Spritzenspitze nicht
Kreis) des Adapters mit   berühren.
Alkoholtupfer   Dies würde zur
desinfizieren und vor   Kontamination führen.
dem Aufsetzen der    
Spritze trocknen lassen.    
Nicht schütteln.    
Luer-Anschlussstelle    
des Adapters nicht    
berühren. Dies würde    
zur Kontamination   Die abgebrochene
führen.  
  Kappe kann entsorgt
   
    werden.
     

Spritze auf den

Adapter stecken

Adapter an der Schürze halten und fixieren.

Spritze an der weißen

Manschette halten, Spritzenspitze in den

blauen Kreis des Adapters führen, in den

Konus hineindrücken und im Uhrzeigersinn festdrehen, um die Verbindung zwischen Spritze und Adapter zu

sichern (nicht

überdrehen!).

Die Spritze dabei nicht am gläsernen Kolben

halten.

Die Manschette könnte sich sonst lösen oder

abbrechen.

Lösungsmittel injizieren Mikrospärenpartikel in Suspension in die Adapter entfernen
  Lösungsmittel Spritze  
Gesamte suspendieren überführen  
Lösungsmittelmenge aus     Spritze an der weißen
der Spritze in die Spritzenstempel Durchstechflasche Manschette halten und
Durchstechflasche durchgedrückt halten und senkrecht vom Adapter abdrehen.
injizieren. mindestens 10 Sekunden umdrehen.  
  lang kräftig schütteln, Spritzenstempel Durchstechflasche und
  wie dargestellt. langsam nach Adapter jeweils
  Suspension überprüfen. unten ziehen und sachgemäß entsorgen.
  den gesamten  
  Bei ausreichender Inhalt der  
  Durchmischung erscheint Durchstechflasche  
  die Suspension homogen, in die Spritze  
  dickflüssig und hat eine aufziehen.  
  milchige Farbe. Die    
  Mikrosphären-Partikel    
  sind in der Flüssigkeit    
  sichtbar.    
  Anschließend sogleich mit    
  dem nächsten Schritt    
  fortfahren, damit sich die    
  Suspension nicht absetzt.    
  Schritt 3   Kanüle anbringen  
  Geeignete Kanüle wählen   Kanüle aufsetzen Mikrosphären-Partikel
  Kanüle entsprechend der     resuspendieren
    Blisterfolie teilweise abziehen  
  Injektionsstelle auswählen   und die Kanüle durch die Blisterpackung vollständig
  (gluteal oder deltoidal).   Verpackung fassen, wie abnehmen.
      dargestellt.  
      Spritze an der weißen Spritze unmittelbar vor der
      Injektion noch einmal kräftig
      Manschette halten und mit schütteln, da sich die Partikel
      einer kräftigen Drehbewegung rasch absetzen.
      im Uhrzeigersinn in den Luer-  
      Ansatz der Kanüle drehen, bis  
      sie festsitzt.  
      Öffnung des Luer-Ansatzes  
      nicht berühren. Dies würde zur  
      Kontamination führen.  
         
Transparente Luftblasen Injizieren Kanüle in der Kanülen
Nadelschutzkappe entfernen Anschließend Schutzvorrichtu sachgemäß
abziehen   ng sichern entsorgen
  Spritze senkrecht unverzüglich den   Vollständiges
Nadelschutzvorrich halten und leicht gesamten Nadelschutzvorric Einrasten der
tung in Richtung an den Schaft Spritzeninhalt htung mit einer Kanüle in der
der Spritze kippen, klopfen, um intramuskulär in Hand im 45°- Schutzvorrichtung
wie dargestellt. Luftblasen ggf. den Gluteus bzw. Winkel auf eine überprüfen.
Spritze an der nach oben Deltoideus des feste, ebene Kanüle in einem
weißen Manschette steigen zu lassen. Patienten Unterlage bringen durchstichfesten
halten und   injizieren. und mit einer Behältnis
transparente Luft mit dem   kräftigen, entsorgen.
Nadelschutzhülle Spritzenstempel Eine gluteale schnellen Die zweite, nicht
vorsichtig gerade langsam und Injektion soll in Bewegung nach verwendete
abziehen. vorsichtig nach den oberen unten drücken, bis Kanüle in der
  oben aus der äußeren die Kanüle Dosispackung
Nadelschutzkappe Spritze drücken. Quadranten des vollständig in der ebenfalls
nicht abdrehen, da   Glutealbereichs Schutzvorrichtung entsorgen.
sich die Luer-   erfolgen. eingerastet ist.  
Verbindung sonst   Nicht intravenös    
lösen kann.   Um  
    injizieren. Stichverletzunge  
      n vorzubeugen:  
      Nicht beide  
      Hände benutzen.  
      Nicht die  
      Nadelschutzvorric  
      htung abnehmen  
      oder  
      unsachgemäß  
      behandeln.  
      Nicht versuchen,  
      die Kanüle  
      geradezubiegen  
      oder in die  
      Schutzvorrichtung  
      einzurasten, wenn  
      sie verbogen oder  
      beschädigt ist.  

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen

zu beseitigen.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Risperidon. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu Shixofren 50 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension

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