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Medikamente

Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen

Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

Das Wichtigste in Kürze

Zur Behandlung von Mischinfektionen mit folgenden gastrointestinalen Rund- und Bandwürmern: Rundwürmer: Toxocara cati, Toxascaris leonina, Bandwürmer: Dipylidium caninum, Taenia taeniaeformis, Echinococcus multilocularis.

Zieltierarten
Katze.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Wirkstoff(e)
Praziquantel, Pyrantel
Zulassungsinhaber
Chanelle Pharmaceuticals Manufacturing Ltd
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen bei Tieren angewendet?

Zur Behandlung von Mischinfektionen mit folgenden gastrointestinalen Rund- und Bandwürmern:

Rundwürmer: Toxocara cati, Toxascaris leonina,

Bandwürmer: Dipylidium caninum, Taenia taeniaeformis, Echinococcus multilocularis.

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Für welche Tiere ist Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen zugelassen?

Katze.

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen

Gegenanzeigen

Nicht gleichzeitig mit Piperazin-Verbindungen anwenden.

Nicht anwenden bei Katzenwelpen in einem Alter von unter 6 Wochen.

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Flöhe sind Zwischenwirte für eine häufige Bandwurmart (Dipylidium caninum). Ein Bandwurmbefall tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut auf, wenn nicht eine Bekämpfung der Zwischenwirte, wie Flöhe, Mäuse usw., vorgenommen wird.

Besteht das Risiko einer Reinfestation, sollte bezüglich der Notwendigkeit und der Häufigkeit einer Wiederholung der Behandlung der Rat eines Tierarztes eingeholt werden. Lokale epidemiologische Informationen und die Lebensumstände der Katze sollten dabei berücksichtigt werden. Weiterhin sollten die Quellen einer möglichen Reinfektion, wie Flöhe und Mäuse, beseitigt werden.

Nach häufiger, wiederholter Anwendung von Anthelminthika einer Substanzklasse kann sich eine Resistenz gegenüber der gesamten Substanzklasse entwickeln.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Da die Filmtabletten aromatisiert sind, sollten sie an einem sicheren Platz außer Reichweite von Tieren aufbewahrt werden. Tiere in schlechtem Allgemeinzustand oder mit einem hohen Infektionsgrad (ersichtlich durch Symptome wie Durchfall, Erbrechen, sichtbare Parasiten in Faeces und Erbrochenem, schlechter Zustand des Fells) sollten vor Verabreichung des Tierarzneimittels von einem Tierarzt untersucht werden. Geschwächte oder massiv befallene Tiere sollten nur nach Nutzen- Risiko-Abwägung des Tierarztes behandelt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Aus Hygienegründen sollten sich Personen, welche die Filmtabletten der Katze direkt verabreichen oder in das Katzenfutter geben, anschließend die Hände waschen.

Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Trächtigkeit und Laktation:

Nicht anwenden während der Trächtigkeit.

Das Tierarzneimittel kann während der Laktation angewendet werden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Nicht gleichzeitig mit Piperazin-Verbindungen anwenden.

Überdosierung:

Nach höheren Dosen als dem 5-Fachen der empfohlenen Dosis wurden Symptome wie z.B. Erbrechen beobachtet.

Andere Vorsichtsmaßnahmen:

Echinokokkose stellt eine Gefahr für den Menschen dar. Da Echinokokkose eine an die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) meldepflichtige Erkrankung ist, sind hinsichtlich der Behandlung und der Nachkontrollen sowie des Personenschutzes besondere Richtlinien von der zuständigen Behörde einzuholen.

Nur zur Behandlung von Tieren.

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Wie wird Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben.

DOSIERUNG:

Die empfohlene Dosierung beträgt: 20 mg/kg Pyrantel (57,5 mg/kg Pyrantelembonat) und 5 mg/kg Praziquantel als einmalige Anwendung. Dies entspricht einer Filmtablette pro 4 kg Körpergewicht.

Körpergewicht Filmtabletten
1,0 – 2,0 kg ½
2,1 – 4,0 kg
4,1 – 6,0 kg 1 ½
6,1 – 8,0 kg

Die Filmtablette sollte der Katze direkt verabreicht werden, kann jedoch bei Bedarf mit Futter gegeben werden.

Bei Askariden-Befall kann, insbesondere bei Katzenwelpen, nicht mit einer vollständigen Elimination aller Würmer gerechnet werden, so dass ein Infektionsrisiko für den Menschen bestehen bleiben kann. Daher sollten Wiederholungsbehandlungen mit einem geeigneten Tierarzneimittel gegen Rundwürmer in 14-tägigen Intervallen bis 2-3 Wochen nach dem Absetzen der Welpen durchgeführt werden. Falls die Symptome eines Befalls anhalten oder wieder auftreten, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Das Körpergewicht des Tieres sollte so genau wie möglich bestimmt werden, um die Verabreichung der korrekten Dosis sicherzustellen.

Welche Wartezeit gilt für Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen?

Nicht zutreffend.

Welche Nebenwirkungen kann Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen beim Tier haben?

Katze:

Sehr selten

(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

Störungen des Verdauungstrakts (z.B. Erbrechen und/oder Hypersalivation (vermehrter Speichelfluss)

Neurologische Störungen (z.B. Ataxie (Störung der Bewegungskoordination), Muskelzittern)

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit.

Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

Wie ist Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht aufgebrauchte Filmtablettenhälften sind zu entsorgen. In der Originalpackung aufbewahren.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Exitel 230/20 mg aromatisierte Filmtabletten für Katzen

Zusammensetzung

Jede Filmtablette enthält 230 mg Pyrantelembonat (entsprechend 80 mg Pyrantel) und 20 mg Praziquantel.

Eine weiße bis cremefarbene, runde, biconvexe Filmtablette mit einer Bruchkerbe auf der einen Seite und einer glatten Rückseite.

Die Filmtablette kann in zwei gleiche Hälften geteilt werden.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

402031.00.00 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 24, 28, 30, 32, 36, 40, 42, 44, 48, 50, 52, 56, 60, 64, 68, 70,

72, 76, 80, 84, 88, 92, 96, 98, 100, 104, 106, 108, 112, 116, 120, 128, 136, 140, 144, 150, 152, 160, 168, 176, 180, 184, 192, 200, 204, 206, 208, 216, 224, 232, 240, 248, 250, 280, 300, 500 oder 1000 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

Februar 20023.

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktangaben

Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:

Chanelle Pharmaceuticals Manufacturing Limited, Loughrea,

Co. Galway, Irland

Telefon: +353(0)91 841788 vetpharmacoviggroup@chanellegroup.ie

Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:

alfavet Tierarzneimittel GmbH Leinestrasse 32

24539 Neumünster Deutschland 04321-250660 info@alfavet.de

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.

Mitvertreiber:

Pharmanovo Veterinärarzneimittel GmbH Liebochstraße 9

8143 Dobl Österreich

alfavet Tierarzneimittel GmbH Leinestrasse 32

24539 Neumünster Deutschland

Verschreibungspflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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