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Medikamente

Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten

Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Doxa-Fin enthält die Wirkstoffe Doxazosin und Finasterid. Wie Doxa-Fin wirkt Doxazosin gehört zur Gruppe der so genannten gefäßerweiternden Substanzen und kann auch die Spannung im Muskelgewebe der Prostata und der Harnwege verringern.

Wirkstoff(e)
Doxazosin, Finasterid
Zulassungsinhaber
MIP Pharma GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
G04CA55

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten angewendet?

Doxa-Fin enthält die Wirkstoffe Doxazosin und Finasterid.

Wie Doxa-Fin wirkt

Doxazosin gehört zur Gruppe der so genannten gefäßerweiternden Substanzen und kann auch die Spannung im Muskelgewebe der Prostata und der Harnwege verringern.

Finasterid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die "5-Alpha-Reduktase-Hemmer" genannt werden, und lässt die Prostata bei Männern schrumpfen, wenn sie angeschwollen ist (gutartige Prostatahyperplasie - BPH).

Doxa-Fin wird zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) verwendet und ersetzt die getrennte Verabreichung beider Substanzen.

Doxa-Fin sollte nicht zum Start einer Therapie der BPH verwendet werden.

BPH ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die bei Männern über 50 Jahren häufig auftritt. Eine vergrößerte Prostata kann auf die Röhre drücken, die der Urin auf dem Weg aus dem Körper passiert, und kann zu Problemen wie häufigem Wasserlassen, dem Gefühl, sofort Wasser lassen zu müssen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, schwachem Urinfluss und der Unfähigkeit, die Blase vollständig zu entleeren, führen. Sie kann auch zu Harnwegsinfektionen, Harnverhalt und der Notwendigkeit einer Operation führen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

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Was ist vor der Einnahme von Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten zu beachten?

Doxa-Fin darf nicht eingenommen werden

  • von Frauen, die schwanger sind oder schwanger sein könnten (siehe Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit)
  • wenn Sie allergisch gegen Finasterid, Doxazosin, andere Arzneimittel der gleichen Wirkstoffgruppe (bekannt als Quinazoline, z.B. Prazosin und Terazosin) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie niedrigen Blutdruck haben
  • wenn bei Ihnen in der Vorgeschichte eine sogenannte "orthostatische Hypotonie" aufgetreten ist, d.h. eine Form von niedrigem Blutdruck, bei der Sie sich schwindlig oder benommen fühlen, wenn Sie aus dem Sitzen oder Liegen aufstehen.
  • wenn Sie eine vergrößerte Prostata haben und einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft: irgendeine Art von Stauung oder Verstopfung in den Harnwegen, eine seit langem bestehende Infektion der Harnwege oder Blasensteine.
  • wenn Sie unter Überlaufinkontinenz (Sie verspüren keinen Harndrang) oder an Anurie (Ihr Körper produziert keinen Urin) mit oder ohne Nierenprobleme leiden.
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.

Doxa-Fin ist nicht zur Anwendung bei Frauen angezeigt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Doxa-Fin einnehmen:

  • wenn Ihre Partnerin schwanger ist oder plant, schwanger zu werden. Sie sollten ein Kondom oder eine andere Barrieremethode zur Empfängnisverhütung verwenden, wenn Sie Doxa-Fin einnehmen. Der Grund dafür ist, dass Ihre Samenflüssigkeit eine geringe Menge des Wirkstoffs Finasterid enthalten könnte und dadurch die normale Entwicklung der Geschlechtsorgane des Babys beeinträchtigen könnte.
  • wenn Sie eine PSA-Blutuntersuchung durchführen lassen wollen, da Doxa-Fin die Ergebnisse dieses Tests beeinflussen kann.
  • wenn Sie Veränderungen an Ihrem Brustgewebe feststellen, wie z. B. Knoten, Schmerzen, Brustvergrößerung oder Ausfluss aus der Brustwarze. Diese Anzeichen können auf eine schwerwiegende Erkrankung, wie z. B. Brustkrebs, hinweisen.
  • wenn Sie unter schwerwiegenden Herzproblemen leiden, wie z. B. einer stark eingeschränkten Herzfunktion oder einem beengenden und schmerzhaften Gefühl in der Brust (Angina pectoris), einer Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem) oder Herzversagen. Ihr Arzt sollte Ihre Herzfunktion regelmäßig überwachen.
  • wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.
  • wenn Sie sich aufgrund einer Linsentrübung (Katarakt) einer Augenoperation unterziehen. Informieren Sie Ihren Augenarzt vor der Operation darüber, dass Sie Doxa-Fin anwenden oder früher angewendet haben. Doxazosin kann während der Operation Komplikationen hervorrufen, die durch eine entsprechende Vorbereitung Ihres Arztes beherrschbar sind.
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen (Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) einnehmen, z. B. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil). Die gleichzeitige Anwendung kann aufgrund niedrigen Blutdrucks zu Schwindel und Schläfrigkeit führen, da beide Arzneimittel gefäßerweiternd wirken. Um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass diese Symptome bei Ihnen auftreten, sollten Sie vor Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung von Erektionsstörungen bereits eine regelmäßige Tagesdosis von Doxa-Fin einnehmen. Die Einnahme der Arzneimittel sollte in ausreichendem zeitlichem Abstand erfolgen.
  • Sehr selten können anhaltende schmerzhafte Erektionen auftreten. In diesem Fall sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Vor Beginn und regelmäßig während der Behandlung mit Doxa-Fin wird Ihr Arzt möglicherweise Untersuchungen durchführen, um andere Erkrankungen, wie z. B. Prostatakrebs, auszuschließen, die die gleichen Symptome wie eine gutartige Prostatahyperplasie verursachen können.

Stimmungsschwankungen und Depressionen

Bei Patienten, die mit Finasterid behandelt wurden, wurde über Stimmungsschwankungen wie depressive Verstimmung, Depressionen und, seltener, Selbstmordgedanken berichtet. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt, um weiteren medizinischen Rat einzuholen.

Orthostatische Hypotonie

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Blutdruck zu schnell abfällt, ist am größten zu Beginn der Behandlung mit Doxazosin oder wenn die Doxazosin-Dosis erhöht wird. Sie können dies als Schwindel oder, seltener, als Ohnmacht beim Wechseln der Position bemerken. Um das Risiko dafür zu verringern, wird Ihr Arzt Ihren Blutdruck zu Beginn der Behandlung und bei einer Dosiserhöhung sorgfältig kontrollieren. Sie sollten daher zu Beginn der Behandlung Situationen vermeiden, in denen Schwindel oder Ohnmacht zu Verletzungen führen könnten.

Doxazosin kann auch die Ergebnisse einiger Blut- und Urintests beeinflussen. Wenn bei Ihnen ein Blut- oder Urintest ansteht, teilen Sie dem Arzt unbedingt mit, dass Sie Doxa-Fin einnehmen.

Einnahme von Doxa-Fin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Es gibt einige Arzneimittel, die Wechselwirkungen mit Doxa-Fin haben können. Fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, da sie die Wirkung von Doxa-Fin verändern können.

  • Bei einigen Patienten, die Alphablocker zur Behandlung der Prostatavergrößerung einnehmen, kann es zu Schwindel oder Benommenheit kommen, die durch einen niedrigen Blutdruck beim schnellen Sitzen oder Aufstehen verursacht werden können. Bei einigen Patienten traten diese Symptome auf, wenn sie Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz), sogenannte PDE-5-Hemmer, zusammen mit Alphablockern einnahmen, z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Symptome zu verringern, sollten Sie eine regelmäßige tägliche Dosis Ihres Alphablockers einnehmen, bevor Sie mit Arzneimitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion beginnen.
  • Andere Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, da Doxa-Fin zu einer zusätzlichen Blutdrucksenkung führen kann.
  • Nitrate (Arzneimittel gegen Herzprobleme) wie Nitroglyzerin und Isosorbidnitrat: Diese können die blutdrucksenkende Wirkung verstärken.
  • Medikamente, die möglicherweise auch den Leberstoffwechsel beeinflussen können, z. B. Cimetidin (ein Medikament gegen Magenprobleme).
  • Medikamente, die den Blutdruck erhöhen, wie Sympathomimetika, z. B. Dopamin, Ephedrin, Adrenalin, Metaraminol, Methoxamin und Phenylephrin.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen durch Bakterien oder Pilze, z. B. Clarithromycin, Itraconazol, Ketoconazol, Telithromycin, Voriconazol.
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV, z. B. Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir.
  • Nefazodon, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.

Doxa-Fin kann einige Laborwerte beeinflussen. Ihr Arzt sollte dies berücksichtigen, bevor er entsprechende Laboruntersuchungen (z. B. eine Phäochromozytomdiagnostik) durchführt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Doxa-Fin ist nur für Männer angezeigt.

Schwangerschaft

Sie dürfen Doxa-Fin nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder schwanger sein könnten. Finasterid hemmt die Umwandlung des männlichen Sexualhormons Testosteron in Dihydrotestosteron

– die aktive Form des Hormons, die in der Prostata gebildet wird. Wenn Doxa-Fin von einer schwangeren Frau eingenommen wird, kann es bei männlichen Feten Geburtsfehler verursachen.

Berühren Sie keine zerdrückten oder zerbrochenen Doxa-Fin Filmtabletten, wenn Sie eine Frau sind, die schwanger ist oder plant, schwanger zu werden, da eine Resorption (Aufnahme durch die Haut) von Finasterid und damit ein mögliches Risiko für das männliche ungeborene Kind nicht ausgeschlossen werden kann. Dies gilt insbesondere für gefährdetes medizinisches Assistenzpersonal.

Doxa-Fin Filmtabletten sind mit einem Filmüberzug versehen, der bei normaler Handhabung den Kontakt mit dem Wirkstoff verhindert, sofern die Filmtabletten nicht zerbrochen oder zerdrückt werden. Wenn eine schwangere Frau mit zerkleinerten oder zerbrochenen Doxa-Fin Filmtabletten in Berührung kommt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Ihre Partnerin schwanger ist oder schwanger sein könnte, sollten Sie verhindern, dass sie mit Ihrer Samenflüssigkeit in Berührung kommt, da diese eine kleine Menge des Wirkstoffs enthalten könnte.

Stillzeit

Kleine Mengen von Doxazosin können in die Muttermilch übergehen. Es ist nicht bekannt, ob Finasterid in die Muttermilch übergeht.

Fortpflanzungsfähigkeit

Ihre Fähigkeit, ein Kind zu zeugen, kann während der Einnahme von Finasterid eingeschränkt sein.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen. Ihr Arzneimittel kann Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen, insbesondere zu Beginn der Einnahme. Es kann Schläfrigkeit verursachen und dazu führen, dass Sie sich schwach oder schwindlig fühlen. Wenn Sie davon betroffen sind, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Doxa-Fin enthält Natrium und Lactose-Monohydrat

Natrium: Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist praktisch "natriumfrei".

Laktose: Nehmen dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Filmtablette täglich.

Dieses Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt. Es kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Am besten nehmen Sie die Filmtabletten jeden Tag etwa zur gleichen Zeit mit einem Glas Wasser ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Doxa-Fin eingenommen haben, als Sie sollten

Die häufigsten Anzeichen einer Überdosierung sind ein starker Blutdruckabfall mit Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht.

Wenn Sie mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben, sollten Sie sofort Ihren Arzt und/oder Apotheker aufsuchen. Wenn Sie sich extrem schwindlig fühlen oder glauben, dass Sie ohnmächtig werden könnten, sollten Sie sich sofort mit dem Kopf nach unten hinlegen.

Der Arzt kann je nach Schwere der Überdosierung oder der Art der Symptome entscheiden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Nehmen Sie die Packungsbeilage oder die Verpackung von Doxa-Fin mit, damit der Arzt weiß, welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Doxa-Fin vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Filmtablette vergessen haben, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Doxa-Fin abbrechen

Es kann sein, dass sich Ihr Zustand nach der Einnahme von Doxa-Fin zunächst bessert. Es kann jedoch mindestens sechs Monate dauern, bis sich die volle Wirkung entfaltet. Wenn Sie die Einnahme von Doxa-Fin plötzlich beenden, können die Beschwerden, die Sie vor Beginn der Behandlung hatten, wieder auftreten.

Es ist daher besser, die Einnahme dieses Arzneimittels nicht plötzlich zu beenden, auch wenn Sie nicht sofort einen Nutzen spüren. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt, brechen Sie die Einnahme von Doxa-Fin ab und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie zu Ihrem Arzt oder zum nächstgelegenen Krankenhaus:

  • Allergische Reaktionen (Angioödem) mit Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden, Nesselsucht und Atembeschwerden, Hautausschlag und Juckreiz (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • Herzklopfen mit Gefühl des Herzschlags oder Herzrasen mit beschleunigtem Herzschlag (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
  • Brustschmerzen (Angina Pectoris), beschleunigter oder unregelmäßiger Herzschlag,
    Herzinfarkt oder Schlaganfall - Symptome können Kollaps, Taubheitsgefühl oder Schwäche in Armen oder Beinen, Kopfschmerzen, Schwindel und Verwirrtheit, Sehstörungen, Schluckbeschwerden, undeutliche Aussprache und Sprachverlust sein (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • Hepatitis, Lebererkrankung mit Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, allgemeinem Unwohlsein, Fieber, Juckreiz, Gelbfärbung der Haut und Schleimhäute und dunkler Urin (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
  • Gelbsucht mit Gelbfärbung der Haut, Schleimhäute oder des Weißen im Auge (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).

Die folgenden weiteren Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schwindel, Kopfschmerzen, niedriger Blutdruck beim Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position (orthostatische Hypotonie), Schwächegefühl

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Atemwegsinfektion (Nase, Rachen, Lunge), Entzündung der Luftwege in der Lunge, Husten, Kurzatmigkeit, verstopfte Nase und/oder laufende Nase
  • Harnwegsinfektion (Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen oder häufiger Harndrang), Harninkontinenz (Unfähigkeit, den Harnfluss zu kontrollieren), Blasenentzündung (Zystitis)
  • Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (Impotenz), geringere Lust auf Sex (verminderte Libido), Probleme mit der Ejakulation, z. B. eine Verringerung der beim Geschlechtsverkehr freigesetzten Samenmenge. Diese Verringerung der Samenmenge scheint die normale Sexualfunktion nicht zu beeinträchtigen.
  • Angst, Schlaflosigkeit (Insomnie), Schläfrigkeit (Somnolenz), Müdigkeit, Nervosität
  • Gefühl, als würde sich die Umgebung drehen oder rotieren (Schwindel), Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen und Füßen (Parästhesie), Akkommodationsstörung
  • Niedriger Blutdruck
  • Magen-/Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, trockener Mund, Übelkeit/Erbrechen, grippeähnliche Symptome
  • Juckreiz (Pruritus), übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Rückenschmerzen, Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Schwellung der Füße, Knöchel oder Finger (periphere Ödeme)

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Entzündung der Gelenke (Gicht), Gelenkschmerzen (Arthralgie), allgemeine Schmerzen
  • Gesteigerter Appetit, Anorexie (Appetitlosigkeit), Durst, Gewichtszunahme
  • Unruhe, Depression, Schlafstörungen, Gedächtnisverlust (Amnesie), seelische Belastung
  • Taubheitsgefühl (Hypästhesie), Ohnmacht, Zittern, Aufmerksamkeitsstörungen
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis), abnormaler Tränenfluss
  • Klingeln oder Rauschen in den Ohren
  • Hitzewallungen, schlechte periphere Durchblutung, Blässe
  • Nasenbluten, Rachenentzündung, Infektion der oberen Atemwege
  • Verminderter oder veränderter Tastsinn oder der Sensibilität an Händen und Füßen
  • Verstopfung, Blähungen, Erbrechen (Übelkeit), Entzündung des Magen-Darm-Trakts (Gastroenteritis), Geschmacksveränderung (Dysgeusie)
  • Abnorme/erhöhte Leberwerte
  • Hautausschlag, Haarausfall (Alopezie), Hautausschlag durch Blutungen unter der Haut (Purpura)
  • Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Muskelzuckungen, Muskelsteifheit
  • Schmerzen oder Beschwerden beim Wasserlassen, häufigeres Wasserlassen, Ausscheiden großer Urinmengen, Blut im Urin
  • Ejakulationsstörung, erektile Dysfunktion, Brustschwellung oder -empfindlichkeit
  • Gesichtsschwellung, Fieber, Schüttelfrost
  • Erhöhte Harnstoff- und Kreatininwerte im Blut

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Lichtscheu
  • Magen-Darm-Verschluss
  • Verringerte Körpertemperatur bei älteren Menschen

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Geringe Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen, wodurch es leicht zu Blutergüssen oder Blutungen kommen kann
  • Verschwommenes Sehen
  • Verringerte Herzfrequenz (Bradykardie)
  • Atembeschwerden, Keuchen oder Husten (Bronchospasmus), Kehlkopfschwellung
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Beschwerden beim Wasserlassen, nächtlicher Harndrang, erhöhte Harnmenge
  • Schmerzhafte Dauererektion (Priapismus)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Hodenschmerzen, Blut im Sperma
  • Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen, die nach Absetzen des Medikaments anhalten kann
  • Probleme mit der Ejakulation, die nach Absetzen des Medikaments anhalten, Urin nach dem sexuellen Höhepunkt (retrograde Ejakulation)
  • Männliche Unfruchtbarkeit und/oder schlechte Samenqualität. Es wurde über eine Verbesserung der Samenqualität nach Absetzen des Medikaments berichtet.
  • Verminderung des Sexualtriebs, die nach Absetzen des Medikaments anhielt
  • Selbstmordgedanken
  • Während einer Augenoperation wegen Katarakt (Trübung der Augenlinse) können Augenprobleme auftreten. Siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen"

Brustkrebs beim Mann

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach "verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten

Was Doxa-Fin enthält

  • Die Wirkstoffe sind: Doxazosin (als Mesilat) und Finasterid
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern - Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Hypromellose, Natriumdodecylsulfat, vorverkleisterte Stärke (Herkunft: Mais), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] und Filmüberzug - Polyvinylalkohol (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol 4000 (E1521) und Talkum (E553b)

Wie Doxa-Fin aussieht und Inhalt der Packung

Doxa-Fin ist eine weiße, runde, bikonvexe Filmtablette mit einem Durchmesser von 7 mm.

Doxa-Fin ist in Blisterpackungen mit 10, 30 und 90 Filmtabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

MIP Pharma GmbH Kirkeler Str. 41 66440 Blieskastel Tel. 06842 9609 0 info@mip-pharma.de

Hersteller

MIP Pharma GmbH

Kirkeler Str. 41

66440 Blieskastel

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Bulgarien: Доксазозин/Финастерид-MIP 4 mg/5 mg филмирани таблетки
Deutschland: Doxa-Fin 4 mg/5 mg Filmtabletten
Kroatien: Doksazosin/finasterid MIP 4 mg/5 mg filmom obložene tablete
Österreich: Doxazosin/Finasterid MIP 4 mg/5 mg Filmtabletten
Polen: Doxafin duo
Rumänien: Doxazosin/Finasteridă MIP 4 mg/5 mg comprimate filmate

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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