Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Ibuprofen Fairmed enthält den Wirkstoff Ibuprofen. Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die NSAR (nichtsteroidale Antiphlogistika) genannt werden. Ibuprofen Fairmed lindert Schmerzen und Fieber .
- Wirkstoff(e)
- Ibuprofen
- Zulassungsinhaber
- Fairmed Healthcare GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- M01AE01
- Anwendungsgebiete
- Ischiasnervreizung (Ischialgie)Kopfschmerzen (Cephalgie)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Ibuprofen Fairmed 400 mg Filmtabletten angewendet?
Ibuprofen Fairmed enthält den Wirkstoff Ibuprofen. Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die NSAR (nichtsteroidale Antiphlogistika) genannt werden. Ibuprofen Fairmed lindert Schmerzen und Fieber.
Ibuprofen Fairmed wird angewendet zur kurzfristigen symptomatischen Behandlung von:
- leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Regelschmerzen und Zahnschmerzen.
- akuten Migräne-Kopfschmerzen.
- Fieber im Zusammenhang mit einer Erkältung.
Ibuprofen Fairmed wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 40 kg Körpergewicht (12 Jahre und älter).
Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
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Was ist vor der Einnahme von Ibuprofen Fairmed 400 mg Filmtabletten zu beachten?
Ibuprofen Fairmed darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) jemals eine allergische Reaktion [wie z. B. Bronchospasmus (Anspannung der Muskeln in der
Lunge, die Asthma und Kurzatmigkeit verursachen kann), Asthmaanfälle, laufende Nase, geschwollene Nasengänge, Hautausschlag oder plötzliche Gesichtsschwellungen] hatten.
- wenn Sie an schwerer Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz leiden.
- wenn Sie sich in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft befinden (siehe Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit").
- wenn Sie bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen) haben bzw. hatten.
- wenn Sie eine Vorgeschichte von Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbruch im Zusammenhang mit einer früheren Einnahme von NSAR haben.
- wenn Sie Blutungen im Gehirn (zerebrovaskuläre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben.
- wenn Sie stark dehydriert sind (z.B. verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).
- wenn Sie ungeklärte Blutbildungsstörungen haben.
- wenn Sie eine Erkrankung haben, die Ihre Blutungsneigung erhöht.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Entzündungshemmende Arzneimittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
Anzeichen einer allergischen Reaktion auf dieses Arzneimittel, einschließlich Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht und im Halsbereich (Angioödeme), Schmerzen in der Brust sind im Zusammenhang mit Ibuprofen berichtet worden. Brechen Sie die Einnahme von Ibuprofen Fairmed sofort ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder einen medizinischen Notdienst, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.
Besondere Vorsicht ist geboten bei der Einnahme von Ibuprofen Fairmed: Schwerwiegende Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-
Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen Fairmed berichtet. Brechen Sie die Einnahme von Ibuprofen Fairmed sofort ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4. beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen Fairmed einnehmen, wenn:
- Sie eine Herzerkrankung, einschließlich Herzinsuffizienz oder Angina pectoris (Brustschmerzen) haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke „TIA“) hatten.
- Sie Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
- Sie Probleme mit Ihrer Leber- oder Nierenfunktion haben. Bei längerem Gebrauch ist eine Überwachung der Nierenfunktion, der Leberwerte sowie des Blutbildes erforderlich. Im Allgemeinen kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu dauerhaften Nierenschäden führen. Dieses Risiko ist unter körperlicher Belastung, einhergehend mit Salzverlust und Dehydratation (z.B. verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme) möglicherweise erhöht.
- Sie an Magen- und Darmkrankheiten oder an einer chronischen Entzündung des Dickdarms (Colitis ulcerosa) oder Morbus Crohn leiden oder daran gelitten haben.
- Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Ulzeration oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide (wie z. B. Prednisolon), Arzneimittel zur
Blutverdünnung (wie z. B. Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) oder Thrombozytenaggregationshemmer (wie z. B. Acetylsalicylsäure).
- Sie andere entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR; einschließlich COX-2-Hemmer wie z.B. Celecoxib oder Etoricoxib) einnehmen, da die gleichzeitige Einnahme zu vermeiden ist (siehe Abschnitt "Einnahme von Ibuprofen Fairmed zusammen mit anderen Arzneimitteln")
- Sie eine Mischkollagenose (eine Autoimmunerkrankung) oder systemischen Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung) haben.
- Sie bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen haben (z. B. akute intermittierende Porphyrie).
- Sie an Blutgerinnungsstörungen leiden.
- Sie gerade einen größeren chirurgischen Eingriff hinter sich haben,
- Sie Asthma oder allergische Reaktionen haben oder hatten, da Atemnot auftreten kann.
- Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, da ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen können sich als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Urtikaria äußern.
- Sie dehydriert sind, da das Risiko einer Nierenschädigung besteht, insbesondere bei dehydrierten Jugendlichen und älteren Patienten.
- Sie eine Infektion haben - siehe unten unter "Infektionen".
- Sie Schmerzmittel jeglicher Art gegen Kopfschmerzen über eine längere Zeit anwenden, können diese verschlimmert werden. Ist dies der Fall ist oder wird dies vermutet wird, ist ärztlicher Rat einzuholen und die Behandlung abzubrechen.
Hautreaktionen
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen Fairmed wurde über schwere Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie stellen Sie die Behandlung mit Ibuprofen Fairmed ein und begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Abschnitt 4.
Das Risiko von Nebenwirkungen wird minimiert durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum. Ältere Patienten unterliegen einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen bei Einnahme von NSAR, insbesondere Magen-Darm-Blutungen und Perforationen, die tödlich sein können. Wenden Sie nicht verschiedene Schmerzmittel gleichzeitig an, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie angewiesen, dies zu tun.
Blutungen des Magen-Darm-Trakts, Geschwüre oder Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Wenn Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüre auftreten, ist die Behandlung sofort abzubrechen. Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren oder Perforationen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Perforation (siehe Abschnitt „2. Ibuprofen Fairmed darf nicht eingenommen werden“) und bei älteren Patienten. Diese Patienten beginnen die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko von gastrointestinalen Erkrankungen erhöhen können, benötigen, ist eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht zu ziehen.
Patienten mit einer Vorgeschichte von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt, insbesondere ältere Patienten, müssen jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen- Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie, melden.
Infektionen
Ibuprofen Fairmed kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch Ibuprofen Fairmed die angemessene Behandlung von Infektionen verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt. Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) ist eine Anwendung dieses Arzneimittels zu vermeiden.
Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie eine der oben genannten Beschwerden betrifft.
Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel ist nicht für Jugendliche mit einem Körpergewicht von weniger als 40 kg oder für Kinder unter 12 Jahren bestimmt.
Einnahme von Ibuprofen Fairmed zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Ibuprofen Fairmed kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
- Arzneimittel (Antikoagulanzien), die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wie z.B. Losartan)
Einige andere Arzneimittel können die Wirkung von Ibuprofen Fairmed ebenfalls beeinträchtigen oder durch Ibuprofen Fairmed in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat bevor Sie Ibuprofen Fairmed zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen.
Vor allem, wenn es sich um eines der folgenden Arzneimittel handelt:
| Andere NSAR, einschließlich COX-2-Hemmer | Da dies das Risiko von Nebenwirkungen |
| erhöhen kann | |
| Digoxin (zur Behandlung von | Da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden |
| Herzinsuffizienz) | kann |
| Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison | Da dies das Risiko von Magen-Darm- |
| oder kortison-ähnliche Substanzen enthalten) | Geschwüren oder Blutungen erhöhen kann |
| Thrombozytenaggregationshemmer | Da dies das Risiko von Blutungen erhöhen |
| kann | |
| Acetylsalicylsäure (niedrige Dosis) | Da dies blutverdünnende Wirkung verringern |
| kann | |
| Arzneimittel zur Blutverdünnung (z. B. | Da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel |
| Warfarin) | verstärken kann |
| Phenytoin (bei Epilepsie) | Da die Wirkung von Phenytoin verstärkt |
| werden kann | |
| Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer | Da diese das Risiko von Magen-Darm- |
| (Arzneimittel zur Behandlung von | Blutungen erhöhen können |
| Depressionen) |
| Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von | Da die Wirkung von Lithium verstärkt werden |
| manisch-depressiver Erkrankung und | kann |
| Depressionen) | |
| Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel | Da sich die Ausscheidung von Ibuprofen |
| zur Behandlung von Gicht) | verzögern kann |
| Arzneimittel zur Behandlung von | Da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel |
| Bluthochdruck und Entwässerungstabletten | abschwächen kann und dadurch |
| möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die | |
| Nieren besteht | |
| Kaliumsparende Diuretika (wie z. B. Amilorid, | Da dies zu einer Hyperkaliämie führen kann |
| Kaliumcanrenoat, Spironolacton, Triamteren) | |
| Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von | Da die Wirkung von Methotrexat verstärkt |
| Krebs oder Rheuma) | werden kann |
| Tacrolimus und Ciclosporin | Da Nierenschäden auftreten können |
| (immunsuppressive Arzneimittel) | |
| Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung | Da es bei der Einnahme von Ibuprofen |
| von HIV/AIDS) | Fairmed bei HIV-positiven Hämophilie- |
| Patienten („Blutern“) zu einem erhöhten | |
| Risiko von Gelenkblutungen oder Blutungen, | |
| die zu Schwellungen führen, kommen kann | |
| Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung | Da der Blutzuckerspiegel beeinflusst werden |
| des Blutzuckers) | kann |
| Chinolon-Antibiotika | Da ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle |
| bestehen kann | |
| Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9- | Da die Wirkung von Ibuprofen erhöht werden |
| Inhibitoren) bei Pilzinfektionen | kann. Eine Reduktion der Ibuprofen-Dosis ist |
| in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn hohe | |
| Dosen von Ibuprofen entweder mit | |
| Voriconazol oder Fluconazol angewendet | |
| werden. | |
| Aminoglykoside | NSAR können die Ausscheidung von |
| Aminoglykosiden vermindern. | |
| Baclofen (Arzneimittel zur Behandlung von | Nach Beginn einer Ibuprofen-Behandlung |
| Spastizität) | kann sich eine Baclofen-Toxizität entwickeln. |
| Ritonavir (Arzneimittel zur Behandlung von | Ritonavir kann die Plasmakonzentrationen von |
| HIV-Infektionen) | NSAR erhöhen. |
| Cholestyramin | Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen |
| und Cholestyramin wird die Resorption von | |
| Ibuprofen verzögert und verringert. Die | |
| Arzneimittel sind mit einem Abstand von | |
| einigen Stunden einzunehmen. | |
| Ginkgo biloba | Ginkgo kann das Blutungsrisiko unter NSAR |
| erhöhen. | |
| Mifepriston (im Rahmen eines | Wenn NSAR innerhalb von 8-12 Tagen nach |
| Schwangerschaftsabbruch) | der Anwendung von Mifepriston |
| eingenommen werden, können sie die | |
| Wirkung von Mifepriston reduzieren. | |
| Alkohol, Bisphosphonate und Oxpentifillin | Können die gastrointestinalen |
| (Pentoxifyllin) | Nebenwirkungen und das Risiko von |
| Blutungen und Geschwüren verstärken |
Einnahme von Ibuprofen Fairmed zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Schränken Sie den Alkoholkonsum während der Einnahme von Ibuprofen Fairmed ein oder vermeiden Sie diesen, da dies die Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich verstärken kann.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Nehmen Sie Ibuprofen Fairmed nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet.
Nehmen Sie Ibuprofen Fairmed während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht ein, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen, schwanger zu werden, muss die niedrigst mögliche Dosis über einen so kurzen Zeitraum wie möglich eingenommen werden. Wenn Sie Ibuprofen Fairmed ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion), oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen des Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.
Stillzeit
Ibuprofen geht in die Muttermilch über, hat aber bei kurzfristiger Einnahme wahrscheinlich keine Auswirkungen auf das gestillte Kind. Wenden Sie sich jedoch an einen Arzt, wenn die Einnahme von Ibuprofen Fairmed während der Stillzeit öfter als gelegentlich erforderlich ist.
Fortpflanzungsfähigkeit
Die Einnahme von Ibuprofen kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Die Einnahme von Ibuprofen wird nicht empfohlen, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden oder während der Untersuchung einer Unfruchtbarkeit.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Ibuprofen hat im Allgemeinen keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Da aber bei der Anwendung von Ibuprofen in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall die Reaktionsfähigkeit verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Ibuprofen Fairmed enthält Lactose
Dieses Arzneimittel enthält eine Zuckerart namens Lactose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Ibuprofen Fairmed enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Ibuprofen Fairmed 400 mg Filmtabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dieses Arzneimittel ist nur zur kurzfristigen Anwendung bestimmt. Die niedrigste wirksame Dosis ist für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, einzunehmen. Wenn Sie eine Infektion haben, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).
Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht (12 Jahre und älter):
Die empfohlene Dosis beträgt 1 Filmtablette (400 mg) 1–3-mal täglich.
Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen. Maximale Tagesdosis: 3 Filmtabletten (1200 mg) pro 24 Stunden.
Akute Migränekopfschmerzen:
Die empfohlene Dosis beträgt 1 Filmtablette (400 mg), nach Bedarf 1–3-mal täglich. Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen.
Maximale Tagesdosis: 3 Filmtabletten (1200 mg) innerhalb von 24 Stunden.
Regelschmerzen:
Die empfohlene Dosis beträgt 1 Filmtablette (400 mg) 1–3-mal täglich.
Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen.
Maximale Tagesdosis: 3 Filmtabletten (1200 mg) pro 24 Stunden. Beginnen Sie die Behandlung bei den ersten Anzeichen von Menstruationsschmerzen.
Dauer der Behandlung:
Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren und Jugendlichen unter 40 kg Körpergewicht bestimmt.
Ältere Patienten
Wenn Sie älter sind, konsultieren Sie vor der Einnahme von Ibuprofen Fairmed immer Ihren Arzt. Wenn Sie älter sind, sind Sie anfälliger für Nebenwirkungen, insbesondere Blutungen, Geschwüre und Perforationen im Magen-Darm-Trakt, die tödlich sein können. Ihr Arzt wird Sie entsprechend beraten.
Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
Wenn Sie eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion haben, konsultieren Sie vor der Einnahme von Ibuprofen Fairmed immer einen Arzt. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie unter einer schweren Leber- oder Niereninsuffizienz leiden.
Art der Anwendung
Die Filmtabletten sind im Ganzen mit einem Glas Wasser einzunehmen. Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, Ibuprofen Fairmed mit etwas Nahrung einzunehmen.
Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Ibuprofen Fairmed eingenommen haben, als Sie sollten
Falls Sie mehr Ibuprofen Fairmed eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen dieses Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer sofort an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.
Zu den Symptomen einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (kann blutverschmiert sein), Magen-Darm-Blutungen (siehe Abschnitt 4. unten), Durchfall, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrtheit und zittrige Augenbewegungen, sowie eine Verschlimmerung von Asthma bei Asthmatikern gehören. Auch Unruhe, Schläfrigkeit, Orientierungslosigkeit oder Koma können auftreten. Gelegentlich entwickeln Patienten Krämpfe. Bei hohen Dosen wurde über Schläfrigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Bewusstlosigkeit, Krämpfe (hauptsächlich bei Kindern), Schwäche und Schwindel, Blut im Urin, niedrige Kaliumspiegel im Blut, hohe Kaliumspiegel im Blut, kaltes Körpergefühl und Atemprobleme berichtet. Weiterhin kann die Prothrombinzeit/INR verlängert werden, wahrscheinlich aufgrund einer Interferenz mit den Wirkungen zirkulierender Gerinnungsfaktoren. Akutes Nierenversagen und Leberschäden können auftreten. Darüber hinaus kann es zu niedrigem Blutdruck, verminderter Atmung und einer blau-rötlichen Verfärbung der Haut und Schleimhäute (Zyanose) kommen.
Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen Fairmed vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt ein.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Ibuprofen Fairmed 400 mg Filmtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit NSAR wurde über Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), hohen Blutdruck und Herzinsuffizienz berichtet. Arzneimittel wie Ibuprofen Fairmed können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein.
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/ Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2. "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen"). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Wunden (Ulzerierung) im Mund- und Rachenbereich (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2. "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen") sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung (Gastritis) beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
Beenden Sie die Einnahme von Ibuprofen Fairmed und wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn die folgenden Symptome bei Ihnen auftreten:
- schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen (sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen). Diese können sich äußern als Schwellung von Gesicht, Zunge und Rachen, Atemnot, beschleunigtem Herzschlag, Blutdruckabfall bis hin zu einem lebensbedrohlichen Schock. Wenn eines dieser Symptome auftritt, was schon bei der ersten Einnahme geschehen kann, ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
- starke Bauchschmerzen, insbesondere zu Beginn der Einnahme von Ibuprofen Fairmed (gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
- schwarzer Stuhl, blutiger Durchfall oder wenn Sie Blut erbrechen (gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
- Fieber, Hals- und Mundschmerzen, grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Nasen- und Hautblutungen. Diese können durch eine Verringerung bestimmter weißer Blutkörperchen in Ihrem Körper verursacht werden (Agranulozytose) (sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
- schwere oder anhaltende Kopfschmerzen (sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
- rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüren im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten [exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse] (sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
- großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur, vergrößerte Lymphknoten und eine Zunahme der Eosinophilen (eine Art weißer Blutkörperchen) (DRESS-Syndrom) (nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- wenn Sie einen Hautausschlag oder Schleimhautläsionen entwickeln. Schwere Hautausschläge können die Bildung von Blasen auf der Haut, besonders auf Beinen, Armen, Händen und Füßen, einschließen, die auch Gesicht und Lippen betreffen können. Dies kann sich noch verschlimmern, indem sich die Blasen vergrößern und ausbreiten und sich Teile der Haut ablösen (toxische epidermale Nekrolyse). Es kann auch zu einer schweren Infektion mit Zerstörung (Nekrose) von Haut, Unterhautgewebe und Muskulatur kommen (sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
- roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, die hauptsächlich in den Hautfalten, am Rumpf und an den oberen Extremitäten auftreten, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose) (nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird (nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Andere Nebenwirkungen, die auftreten können
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
-
Gelegentlich: kann bis zu 1 in 100 Behandelten betreffen
- Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung der bestehenden Darmerkrankung (Colitis oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz, sowie Asthmaanfällen (gegebenenfalls mit Blutdruckabfall)
- Zentralnervöse Störungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit und Müdigkeit
- Sehstörungen
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Schmerzen in den Flanken und/oder Bauch, Blut im Urin und Fieber können Anzeichen einer Schädigung der Nieren sein (Papillennekrose). Erhöhte Harnsäure-Konzentrationen im Blut, erhöhte Harnstoff-Konzentrationen im Blut.
-
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Wenn während der Einnahme von Ibuprofen Fairmed Anzeichen einer Infektion auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Es ist zu untersuchen, ob die Notwendigkeit einer antiinfektiösen/antibiotischen Therapie besteht. Die Symptome einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung wurden unter Ibuprofen beobachtet. Patienten mit Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes (SLE), Mischkollagenosen) scheinen prädisponiert zu sein.
- Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose), Eosinophilie, Koagulopathie (Veränderungen der Blutgerinnung), aplastische Anämie, hämolytische Anämie, Neutropenie - erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasen- und Hautblutungen. In diesen Fällen müssen Sie die Therapie sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Führen Sie keine Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oder Arzneimitteln, die Fieber reduzieren, durch.
- Hypoglykämie, Hyponatriämie
- Psychotische Reaktionen, Halluzinationen, Verwirrung, Depression
- Kribbeln und Nadelstiche (Parästhesie) und Entzündung des Sehnervs (Optikusneuritis)
- Herzklopfen (Palpitationen), Herzinsuffizienz, Myokardinfarkt, Ödeme, Bluthochdruck und Herzversagen wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit NSAR in hohen Dosen berichtet.
- arterielle Hypertonie, Vaskulitis
- Asthma, Dyspnoe, Bronchospasmus
- Ösophagitis, Pankreatitis, Ausbildung von intestinalen, diaphragma-artigen Strikturen. Falls stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, müssen Sie die Behandlung abbrechen und einen Arzt aufsuchen.
- Leberschäden (erste Anzeichen können Verfärbung der Haut sein), insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis), Leberfunktionsstörungen
- Ausscheidung von weniger Urin als üblich und Schwellungen (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion); Schwellungen (Ödeme) und trüber Urin (nephrotisches Syndrom); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt oder wenn Sie ein allgemeines Unwohlsein verspüren, brechen Sie die Einnahme von Ibuprofen Fairmed ab und wenden Sie sich sofort Ihren Arzt, da dies erste Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein könnten.
- Schwere Formen von Hautreaktionen einschließlich Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell- Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
- In Ausnahmefällen können bei Windpocken (Varizelleninfektion) schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen auftreten.
-
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensitivität)
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis)
- eingeschränkte Nierenfunktion
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Ibuprofen Fairmed 400 mg Filmtabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und der Blisterpackung nach „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Ibuprofen Fairmed 400 mg Filmtabletten
Was Ibuprofen Fairmed enthält
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Der Wirkstoff ist: Ibuprofen.
Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen. -
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Hochdisperses Siliciumdioxid, Mikrokristalline Cellulose, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Carboxymethylstärke-Natrium, Talkum, Magnesiumstearat
Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Lactose-Monohydrat, Macrogol, Natriumcitrat
Wie Ibuprofen Fairmed aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, runde, bikonvexe Filmtablette mit der Prägung "4" auf der einen Seite und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite und einem Durchmesser von ca. 12,8 mm.
Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Ibuprofen Fairmed ist in PVC-Aluminium-Blisterpackungen zu je 10, 12, 15, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90 und 100 Filmtabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Fairmed Healthcare GmbH Dorotheenstraße 48 22301 Hamburg pv@fair-med.com
Hersteller
Fairmed Healthcare GmbH
Maria-Goeppert-Straße 3
23562 Lübeck
Zul.-Nr.: 143120
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Finnland | Ibuprofen Strides 400 mg Kalvopäällysteiset tabletit |
| Deutschland | Ibuprofen Fairmed 400 mg Filmtabletten |
| Dänemark | Ibuprofen Strides |
| Rumänien | Ibuprofen Terapia 400 mg comprimate filmate |
| Schweden | Ibuprofen Strides 400 mg filmdragerade tabletter |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2025.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.








