Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Dalmazin SYNCH 0,075 mg/ml Injektionslsung fr Rin der, Schweine und Pferde Anwendungsgebiete Das Tierarzneimittel wird angewendet zur: Khe: Brunstsynchronisation oder Brunstinduktion; Geburtseinleitung nach dem 270.
- Zulassungsinhaber
- Fatro S.p.A.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QG02AD90
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Dalmazin SYNCH 0,075 mg/ml Injektionslösung für Rinder, Schweine und Pferde angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Dalmazin SYNCH 0,075 mg/ml Injektionslsung fr Rin der, Schweine und Pferde
Anwendungsgebiete
Das Tierarzneimittel wird angewendet zur:
Khe:
- Brunstsynchronisation oder Brunstinduktion;
- Geburtseinleitung nach dem 270. Tag der Trächtigkeit;
- Behandlung von Funktionsstrungen der Eier stcke (persistierender Gelbkrper, Luteinzysten);
- Behandlung einer klinischen Endometritis bei Vorhandensein eines funktionellen Gelbkrpers und Pyometra;
- Behandlung einer verzgerten Uterusinvolution;
- Aborteinleitung bis zum 150. Tag der Trächtigkeit;
- Ausstoßung mumifizierter Foeten.
Sauen:
Geburtseinleitung nach dem 114. Tag der Trächtigkeit.
Stuten:
- Auslsung der Luteolyse bei Stuten mit einem funkti onellen Gelbkrper.
5. Gegenanzeigen
Nicht bei trächtigen Tieren anwenden, sofern keine Geburtseinleitung oder Abortauslsung erwnscht ist.
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Tieren mit Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder gastrointestinalen Erkrankungen. Nicht anwenden zur Geburtseinleitung bei Sauen und Khen mit Verdacht auf Dystokie durch mechanische Obstruktion des Geburtskanals oder wenn Probleme aufgrund von Lageanomalien des Ftus zu erwarten sind.
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Was ist vor der Einnahme von Dalmazin SYNCH 0,075 mg/ml Injektionslösung für Rinder, Schweine und Pferde zu beachten?
Arzneimittel sollten nicht ber das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da D-Cloprostenol eine Gefahr fr Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.
| Nutzen Sie Rcknahmesysteme fr die Entsorgung | nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus |
| entstandener Abfälle nach den rtlichen Vorschrift | en und die fr das betreffende Tierarzneimittel |
geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr bentigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Dalmazin SYNCH 0,075 mg/ml Injektionslösung für Rinder, Schweine und Pferde angewendet?
Der Stopfen der Durchstechflasche kann sicher bis zu 20-mal durchstochen werden. Anderenfalls sollen fr die 100 ml-Durchstechflasche automatisch e Spritzenvorrichtungen oder geeignete Entnahmekanlen verwendet werden, um ein zu häuf iges Durchstechen des Stopfens zu vermeiden.
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Wie ist Dalmazin SYNCH 0,075 mg/ml Injektionslösung für Rinder, Schweine und Pferde aufzubewahren?
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht ber 25°C lagern.
Im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schtzen.
Sie drfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton angegebenen Verfalldatum nach“Exp“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen / Anbruch des Behältnisses: 28 Tage
Weitere Informationen zu Dalmazin SYNCH 0,075 mg/ml Injektionslösung für Rinder, Schweine und Pferde
Zusammensetzung
Jeder ml enthält:
Wirkstoff:
D-Cloprostenol 0,075 mg (entsprechend 0,079 mg D-Cloprostenol-Natrium)
| Sonstige Bestandteile: | |
| Chlorocresol | 1 mg |
Klare, farblose Lsung ohne sichtbare Partikel.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Das Ansprechen von Khen auf das Synchronisierungs protokoll ist nicht einheitlich, weder zwischen Herden noch innerhalb einer Herde, und kann abhängig vom physiologischen Zustand des Tieres zum Zeitpunkt der Behandlung variieren (Sensitivität und funktioneller Status des Gelbkrpers, Alter, krperliche Verfassung, Zeitspa nne vom Abkalben, usw.).
Besondere Vorsichtsmaßnahmen fr die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Geburtseinleitung und Abortauslsung knnen das Ris iko von Komplikationen wie Plazentaretention, Fruchttod und Metritis erhhen.
Zur Verringerung der Gefahr einer Anaerobier-Infektion, die in Zusammenhang mit den pharmakologischen Eigenschaften der Prostaglandine stehen kann, sind Injektionen in verschmutzte Hautbezirke unbedingt zu vermeiden. Vor der Verabreichung sind die Injektionsstellen grndlich zu reinigen und zu desinfizieren.
Bei Brunstinduktion bei Rindern: Ab dem 2. Tag nach der Injektion ist eine hinreichende Brunstbeobachtung erforderlich.
Die Geburtseinleitung bei Sauen vor dem 114. Trächtigkeitstag kann das Risiko fr Totgeburten erhhen und den Einsatz von geburts hilflichen Maßnahmen beim Abferkeln erforderlich machen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen fr den Anwender:
Prostaglandine vom Typ F knnen durch die Haut resorbiert werden und zu Bronchospasmen und Fehlgeburten fhren. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel ist darauf zu achten, Selbstinjektion oder Hautkontakt zu vermeiden.
Schwangere Frauen, Frauen im gebärfähigen Alter, Asthmatiker und Personen mit bronchialen oder anderen Erkrankungen der Atemwege sollen den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Bei der Verabreichung des Tierarzneimittels ist persnlic he Schutzausrstung in Form von undurchlässigen Einmalhandschuhen zu tragen.
Sollte das Tierarzneimittel versehentlich auf die Haut gelangen, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen und die Gebrauchsinformation oder das Etikett vorzulegen.
Bei versehentlichem Hautkontakt sollte die betroffene Stelle sofort mit Wasser und Seife abgewaschen werden. Sollte nach versehentlicher Inhalation oder Injektion Kurzatmigkeit auftreten, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen und die Gebrauchsinformation oder das Etikett vorzulegen.
Trächtigkeit und Laktation:
Nicht bei trächtigen Tieren anwenden, es sei denn, der Abbruch der Trächtigkeit ist gewnscht. Kann während der Laktation angewendet werden.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Das Tierarzneimittel nicht zusammen mit nicht-steroidalen Entzndungshemmern verabreichen, da diese die endogene Prostaglandinsynthese hemmen. Die Wirkung anderer Wehenmittel kann nach Anwendung des Tierarzneimittels verstärkt sein.
Überdosierung:
Bei Verabreichung der 10-fachen therapeutischen Dosis sind keine Nebenwirkungen bei Khen und Sauen festgestellt worden. Bei starker Überdosierung knnen im Allgemeinen folgende Symptome auftreten: Erhhung von Puls- und Atemfre quenz, Bronchokonstriktion, Erhhung der Krpertemperatur, vermehrtes Absetzen von Kot und U rin, Salivation und Erbrechen.
Da kein spezifisches Gegenmittel bekannt ist, sollte im Fall einer Überdosierung eine symptomatische Behandlung erfolgen. Eine Überdosierung beschleunigt nicht die Rckbildung des Gelbkrpers.
Bei Verabreichung der 3-fachen therapeutischen Dosis des Tierarzneimittels wurden bei Stuten leichtes Schwitzen und weicher Kot festgestellt.
Besondere Anwendungsbeschränkungen und besondere Anwendungsbedingungen: Keine.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgefhrt wurden , darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
| 7. | Nebenwirkungen | |
| Rinder (Khe): | ||
| Häufig | Reaktionen an der Injektionsstelle1 (Schwellung an der | |
| (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte | Injektionsstelle, Krepitation) | |
| Tiere): | ||
| Unbestimmte Häufigkeit | Nachgeburtsverhaltung2 |
(kann anhand der vorliegenden Daten nicht geschätzt werden):
1 aufgrund von Anaerobier-Infektionen, vor allem nach intramuskulärer Injektion
2 kann bei Anwendung zur Einleitung der Geburt und in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Behandlung im Verhältnis zum Zeitpunkt der Konzeption zunehmen.
Schweine (Sauen):
| Häufig | Reaktionen an der Injektionsstelle1 (Schwellung an der |
| (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte | Injektionsstelle, Krepitation) |
| Tiere): | |
| Unbestimmte Häufigkeit | Nachgeburtsverhaltung2 |
| (kann anhand der vorliegenden Daten | Verhaltensänderung3 |
| nicht geschätzt werden): | |
1 aufgrund von Anaerobier-Infektionen, vor allem nach intramuskulärer Injektion
2 kann bei Anwendung zur Einleitung der Geburt und in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Behandlung im Verhältnis zum Zeitpunkt der Konzeption zunehmen.
3 wurden beobachtet nach der Anwendung zur Geburtseinleitung. Ähnlich denen bei Sauen vor einer normalen Geburt und verschwinden normalerweise wieder innerhalb einer Stunde.
Pferde (Stuten):
| Häufig | Reaktionen an der Injektionsstelle1 (Schwellung an der |
| (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte | Injektionsstelle, Krepitation) |
| Tiere): | |
| Unbestimmte Häufigkeit | Nachgeburtsverhaltung2 |
| (kann anhand der vorliegenden Daten | Vermehrtes Schwitzen3, 4 |
| nicht geschätzt werden): | Erhhte Atemfrequenz 4 |
| Erhhte Herzfrequenz 4 | |
| Abdominale Beschwerden4, wässriger Durchfall4 | |
| Depression4 | |
1 aufgrund von Anaerobier-Infektionen, vor allem nach intramuskulärer Injektion
2Kann bei Anwendung zur Einleitung der Geburt und in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Behandlung im Verhältnis zum Zeitpunkt der Konzeption zunehmen.
3 tritt innerhalb von 20 Minuten nach der Anwendung auf
4 knnen bei besonders hohen Dosierungen auftreten. Jedoch sind diese Nebenwirkungen gewhnlich mild und nur von kurzer Dauer
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgefhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie knnen Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen rtliche n Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder ber Ihr nationales Meldesystem melden Bundesamt fr Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, 1200 Wien E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
08/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfgbar ( https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Weitere Informationen
Rezept- und apothekenpflichtig.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


