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Das Wichtigste in Kürze
Anwendungsgebiete Behandlung von Varrose bei Honigbienen, verursacht durch Varroa destructor.
- Zieltierarten
- Honigbiene (Apis mellifera).
- Wartezeit
- Wartezeiten Honig: Null Tage Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
- Wirkstoff(e)
- Menthol, Campher, Thymol
- Zulassungsinhaber
- Chemicals Laif S.p.A.
- Abgabestatus
- Abgabe durch Drogerien oder durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung; Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschrän
- ATC Code
- QP53AX30
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen bei Tieren angewendet?
Anwendungsgebiete
Behandlung von Varrose bei Honigbienen, verursacht durch Varroa destructor.
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Für welche Tiere ist APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen zugelassen?
Honigbiene (Apis mellifera).
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen
Gegenanzeigen
Gegenanzeigen
Nicht anwenden während der Tracht, um den Honiggeschmack nicht zu beeinträchtigen. Nicht anwenden bei maximalen Tagestemperaturen über 30°C.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Zur Erzielung einer größtmöglichen Wirkung ist die Behandlung im Spätsommer nach der Honigernte vorzunehmen, wenn die Menge an vorhandener Bienenbrut nur noch gering ist.
Für eine optimale Wirkung des Tierarzneimittels sollte die Außentemperatur während der Anwendung zwischen 20 und 25ºC liegen.
Falls die durchschnittliche Außentemperatur weniger als 15°C beträgt, muss mit einer unzureichenden Wirkung gerechnet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Eine Behandlung bei Temperaturen über 30°C kann vermehrt zu Stress und erhöhter Sterblichkeit unter den Bienen und der Brut führen.
Behandlungen sind ohne aufgesetzten Honigraum durchzuführen. Nicht anwenden während der Tracht, sondern erst nach der Honigernte.
Zur Vermeidung von Räuberei sollten alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden. Vermeiden Sie Unruhe im Bienenstock. Legen Sie den Streifen nicht in die Mitte des Bienenstocks oder in die Nähe der Brut.
Legen Sie die Streifen nie in die Nähe eines Futterspenders, da dadurch die Futteraufnahme beeinträchtigt werden kann.
Es wird nicht empfohlen, Bienenstöcke bei kalten Temperaturen zu behandeln.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Thymol sollten das Tierarzneimittel besonders sorgsam anwenden.
Dieses Tierarzneimittel kann Haut- und Augenreizungen verursachen, daher sollte direkter Haut- und Augenkontakt vermieden werden.
Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus undurchlässigen Handschuhen und der üblichen Schutzkleidung tragen.
Nach der Anwendung Hände und Materialien, die mit dem Streifen in Kontakt gekommen sind, mit Wasser und Seife reinigen.
Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen.
Bei versehentlichem Augenkontakt sind die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser zu spülen und unverzüglich einen Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Nicht inhalieren.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung beachten.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden anwenden.
Überdosierung:
Bei einer Überdosierung aufgrund der Anwendung zu vieler Streifen kann es zu Unruhe der Bienen mit Stressanstieg und Verhaltensänderungen kommen. Die Bienen verlassen den Stock und verbleiben außerhalb.
Entfernen Sie überschüssige Streifen, falls tote Bienen und Larven gefunden werden.
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Wie wird APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Zieltierart, Art und Dauer der Anwendung
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Anwendung im Bienenstock, das Tierarzneimittel ist folgenderweise anzuwenden:
Dosierung: Einen Streifen alle 7 Tage je Bienenstock, vollständige Behandlung mit 4 Streifen je Bienenstock. Die Behandlung sollte einmal pro Jahr vorgenommen werden.
Art der Anwendung: Nehmen Sie zur Behandlung einen Streifen aus dem Beutel und legen Sie ihn in eine Ecke des Wabenhalterungsrahmens, möglichst weit entfernt von der in der Mitte des Bienenstocks befindlichen Brut. Schließen Sie den Bienenstock und lassen Sie das Tierarzneimittel 7 Tage einwirken. Der Streifen kann auch in 3-4 Teile geteilt und in die Ecken des Bienenstocks gelegt werden.
Führen Sie nacheinander 4 Behandlungen durch. Nach der Behandlung müssen die noch vorhandenen Streifen entfernt werden.
Es wird davon abgeraten, das Tierarzneimittel in mehrstöckigen Bienenstöcken anzuwenden, da mit unzureichender Wirkung zu rechnen ist.
Hinweise für die richtige Anwendung
Hinweise für die richtige Anwendung
Integrierte Varroa-Bekämpfung
Die Wirksamkeit kann zwischen den Völkern aufgrund unterschiedlicher Umgebungsbedingungen (Umweltfaktoren wie Standort und Klima, Temperatur, genetische Faktoren und Befallsgrad, Reinfestation, Bienenvolk, Volksstärke, Brutfläche und Bienensterblichkeit, etc.) variieren. Deshalb wird empfohlen, das Tierarzeimittel in ein Bekämpfungskonzept zu integrieren und den Milbenfall regelmässig zu kontrollieren. Völker mit einem durchschnittlichen Milbenfall von mehr als einer Varroa-Milbe pro Tag, innerhalb von zwei Wochen nach der letzten Behandlung, müssen einer zusätzlichen Winter- oder Frühjahrsbehandlung (vorzugsweise mit einer anderen Wirksubstanz) unterzogen werden.
Welche Wartezeit gilt für APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen?
Wartezeiten
Honig: Null Tage
Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Welche Nebenwirkungen kann APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen beim Tier haben?
| Nebenwirkungen | ||||
| Honigbiene: | ||||
| Unbestimmte Häufigkeit (kann auf | Verhaltensstörung 1 | |||
| Basis der verfügbaren Daten nicht | Agitation | |||
| geschätzt werden): | ||||
| Verminderte Futteraufnahme 3 | ||||
1 Es kann vorkommen, dass die Bienen Futter direkt unter den Streifen entfernen.
2 Während der Behandlung kann im Bienenvolk eine leichte Unruhe entstehen.
3 Erfolgt die Fütterung während der Behandlung, kann die Futteraufnahme reduziert sein.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht auf diesem Etikett aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieses Etiketts oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at
Wie ist APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Besondere Lagerungshinweise
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern.
Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
Vor direktem Sonnenlicht schützen.
Vor Frost schützen.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Thymol, Eucalyptusöl, Racemischer Campher und Levomenthol eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen können.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Apilife Var imprägnierter Streifen für den Bienenstock für Honigbienen
Zusammensetzung
Ein imprägnierter Streifen enthält:
| Wirkstoffe: | |
| Thymol | 8.00 g |
| Eucalyptusöl | 1.72 g |
| Racemischer Campher | 0.39 g |
| Levomenthol | 0.39 g |
Sonstige Bestandteile:
Geschäumtes Phenolharz.
Dunkelgrüne schwammähnliche Streifen (ca. 7,5 x 5,0 x 0,5 cm) aus geschäumtem Phenolharz, imprägniert mit ätherischen Ölen.
Packungsgrösse
2 Streifen
Einstufung von Tierarzneimitteln
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das nicht der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrössen
Z.Nr.: 835167
Packungsgrößen
Beutel mit 2 Streifen
Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung
Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung
05/2026
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktdaten
Kontaktdaten
Zulassungsinhaber: CHEMICALS LAIF S.P.A. Viale dell’Artigianato, 13 35010 Vigonza (PD) Italien qppv@chemicalslaif.it info@chemicalslaif.it
Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: CHEMICALS LAIF S.P.A.
Via Roma, 69
36020 Castegnero (VI) Italien
Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
Salzburger Imkergenossenschaft
Wolfgangseestraβe, 108 AT-5321 Koppl Österreich
Tel: + 0043622173420
18. WEITERE INFORMATIONEN
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem Zulassungsinhaber in Verbindung.
Rezeptfrei, Abgabe in Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. § 49 Abs. 12 TAMG).
19. VERMERK „NUR ZUR BEHANDLUNG VON TIEREN“
Nur zur Behandlung von Tieren.
20. VERFALLDATUM
Exp. {MM/JJJJ}
Nach erstmaligem Öffnen sofort verbrauchen.
21. CHARGENBEZEICHNUNG
Lot {Nummer}
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



