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Medikamente

APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen

APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Apilife Var imprägnierter Streifen für den Bienenstock für Honigbienen Anwendungsgebiete Behandlung von Varrose bei Honigbienen, verursacht durch Varroa destructor.

Wirkstoff(e)
Menthol, Campher, Thymol
Zulassungsinhaber
Chemicals Laif SpA
Abgabestatus
Abgabe durch Drogerien oder durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung; Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschrän
ATC Code
QP53AX30

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen angewendet?

Apilife Var imprägnierter Streifen für den Bienenstock für Honigbienen

Anwendungsgebiete

Behandlung von Varrose bei Honigbienen, verursacht durch Varroa destructor.

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Was ist vor der Einnahme von APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden während der Tracht, um den Honiggeschmack nicht zu beeinträchtigen. Nicht anwenden bei maximalen Tagestemperaturen über 30°C.

Wie wird APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE ZIELTIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Anwendung im Bienenstock, das Tierarzneimittel ist folgenderweise anzuwenden:

Dosierung: Einen Streifen alle 7 Tage je Bienenstock, vollständige Behandlung mit 4 Streifen je Bienenstock. Die Behandlung sollte einmal pro Jahr vorgenommen werden.

Art der Anwendung: Nehmen Sie zur Behandlung einen Streifen aus dem Beutel und legen Sie ihn in eine Ecke des Wabenhalterungsrahmens, möglichst weit entfernt von der in der Mitte des Bienenstocks befindlichen Brut. Schließen Sie den Bienenstock und lassen Sie das Tierarzneimittel 7 Tage einwirken. Der Streifen kann auch in 3-4 Teile geteilt und in die Ecken des Bienenstocks gelegt werden.

Führen Sie nacheinander 4 Behandlungen durch. Nach der Behandlung müssen die noch vorhandenen Streifen entfernt werden.

Es wird davon abgeraten, das Tierarzneimittel in mehrstöckigen Bienenstöcken anzuwenden, da mit unzureichender Wirkung zu rechnen ist.

Hinweise für die richtige Anwendung

Integrierte Varroa-Bekämpfung

Die Wirksamkeit kann zwischen den Völkern aufgrund unterschiedlicher Umgebungsbedingungen (Umweltfaktoren wie Standort und Klima, Temperatur, genetische Faktoren und Befallsgrad, Reinfestation, Bienenvolk, Volksstärke, Brutfläche und Bienensterblichkeit, etc.) variieren. Deshalb wird empfohlen, das Tierarzeimittel in ein Bekämpfungskonzept zu integrieren und den Milbenfall regelmässig zu kontrollieren. Völker mit einem durchschnittlichen Milbenfall von mehr als einer Varroa-Milbe pro Tag, innerhalb von zwei Wochen nach der letzten Behandlung, müssen einer zusätzlichen Winter- oder Frühjahrsbehandlung (vorzugsweise mit einer anderen Wirksubstanz) unterzogen werden.

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Wie ist APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen aufzubewahren?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.

Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.

Vor direktem Sonnenlicht schützen.

Vor Frost schützen.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu APILIFE VAR imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen

Ein imprägnierter Streifen enthält:

Wirkstoffe:  
Thymol 8.00 g
Eucalyptusöl 1.72 g
Racemischer Campher 0.39 g
Levomenthol 0.39 g

Sonstige Bestandteile:

Geschäumtes Phenolharz.

Dunkelgrüne schwammähnliche Streifen (ca. 7,5 x 5,0 x 0,5 cm) aus geschäumtem Phenolharz, imprägniert mit ätherischen Ölen.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Zur Erzielung einer größtmöglichen Wirkung ist die Behandlung im Spätsommer nach der Honigernte vorzunehmen, wenn die Menge an vorhandener Bienenbrut nur noch gering ist.

Für eine optimale Wirkung des Tierarzneimittels sollte die Außentemperatur während der Anwendung zwischen 20 und 25ºC liegen.

Falls die durchschnittliche Außentemperatur weniger als 15°C beträgt, muss mit einer unzureichenden Wirkung gerechnet werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Eine Behandlung bei Temperaturen über 30°C kann vermehrt zu Stress und erhöhter Sterblichkeit unter den Bienen und der Brut führen.

Behandlungen sind ohne aufgesetzten Honigraum durchzuführen. Nicht anwenden während der Tracht, sondern erst nach der Honigernte.

Zur Vermeidung von Räuberei sollten alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden. Vermeiden Sie Unruhe im Bienenstock. Legen Sie den Streifen nicht in die Mitte des Bienenstocks oder in die Nähe der Brut.

Legen Sie die Streifen nie in die Nähe eines Futterspenders, da dadurch die Futteraufnahme beeinträchtigt werden kann.

Es wird nicht empfohlen, Bienenstöcke bei kalten Temperaturen zu behandeln.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Thymol sollten das Tierarzneimittel besonders sorgsam anwenden.

Dieses Tierarzneimittel kann Haut- und Augenreizungen verursachen, daher sollte direkter Haut- und Augenkontakt vermieden werden.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus undurchlässigen Handschuhen und der üblichen Schutzkleidung tragen.

Nach der Anwendung Hände und Materialien, die mit dem Streifen in Kontakt gekommen sind, mit Wasser und Seife reinigen.

Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen.

Bei versehentlichem Augenkontakt sind die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser zu spülen und unverzüglich einen Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Nicht inhalieren.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung beachten.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden anwenden.

Überdosierung:

Bei einer Überdosierung aufgrund der Anwendung zu vieler Streifen kann es zu Unruhe der Bienen mit Stressanstieg und Verhaltensänderungen kommen. Die Bienen verlassen den Stock und verbleiben außerhalb.

Entfernen Sie überschüssige Streifen, falls tote Bienen und Larven gefunden werden.

8. NEBENWIRKUNGEN      
  Nebenwirkungen      
  Honigbiene:      
       
  Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Verhaltensstörung 1  
  Basis der verfügbaren Daten nicht Agitation  
  geschätzt werden):    
  Verminderte Futteraufnahme 3  
       

1 Es kann vorkommen, dass die Bienen Futter direkt unter den Streifen entfernen.

2 Während der Behandlung kann im Bienenvolk eine leichte Unruhe entstehen.

3 Erfolgt die Fütterung während der Behandlung, kann die Futteraufnahme reduziert sein.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht auf diesem Etikett aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieses Etiketts oder über Ihr nationales Meldesystem melden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at

Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung

05/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem Zulassungsinhaber in Verbindung.

Rezeptfrei, Abgabe in Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. § 49 Abs. 12 TAMG).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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