Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Apiguard Gel 12,5 g zur Anwendung im Bienenstock Anwendungsgebiete Zur Behandlung der Varroose hervorgerufen durch Varroa destructor.
- Wirkstoff(e)
- Thymol
- Zulassungsinhaber
- Vita Bee Health Limited
- Abgabestatus
- Abgabe durch Drogerien oder durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung; Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschrän
- ATC Code
- QP53AX22
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Apiguard Gel 12,5 g zur Anwendung im Bienenstock angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Apiguard Gel 12,5 g zur Anwendung im Bienenstock
Anwendungsgebiete
Zur Behandlung der Varroose hervorgerufen durch Varroa destructor.
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Was ist vor der Einnahme von Apiguard Gel 12,5 g zur Anwendung im Bienenstock zu beachten?
Gegenanzeigen
Keine.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Thymol eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Apiguard Gel 12,5 g zur Anwendung im Bienenstock angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Anwendung im Bienenstock
Behandlung im Bienenstock: Zwei Anwendungen im Abstand von zwei Wochen jeweils mit 50 g Gel pro Bienenvolk.
Maximal zwei Behandlungen pro Jahr.
Art der Anwendung
Öffnen Sie den Bienenstock. Ziehen Sie die Deckfolie des Behälters bis auf eine Ecke ab. Legen Sie den offenen Behälter mit der Gelseite nach oben auf die Mitte der Rahmen.
Stellen Sie sicher, dass ein Freiraum von mindestens 0,5 cm zwischen der Oberseite des Behälters und der Abdeckung des Bienenstocks bleibt. Schließen Sie den Bienenstock. Tauschen Sie nach zwei Wochen den alten Behälter auf die gleiche Art und Weise gegen einen neuen aus. Lassen Sie das Tierarzneimittel beim Bienenvolk, bis der Behälter leer ist. Entfernen Sie das Tierarzneimittel vor dem Aufsetzen des Honigraumes.
Die Wirksamkeit des Tierarzneimittels ist am höchsten, wenn es im Spätsommer nach der Honigernte bei abnehmender Bienenbrut angewendet wird. Bei schwerem Parasitenbefall kann das Tierarzneimittel aber auch im Frühling bei Temperaturen über 15 °C angewendet werden.
Aufgrund der Anwendungsart kann die Wirksamkeit zwischen einzelnen Bienenvölkern schwanken. Das Tierarzneimittel sollte daher als ein Bestandteil im Rahmen eines integrierten Schädlingsbekämpfungsprogramms eingesetzt und der Milbenfall regelmäßig kontrolliert werden. Wird weiterhin ein signifikanter Milbenfall im folgenden Winter oder Frühjahr beobachtet, wird zusätzlich eine weitere Winter- oder Frühjahrsbehandlung gegen Varroa empfohlen.
Hinweise für die richtige Anwendung
Das Tierarzneimittel kann unmittelbar nach dem Abnehmen der Honigräume angewendet werden. Schwache Bienenvölker vor der Behandlung vereinigen.
Alle Völker eines Bienenstandes sollten gleichzeitig behandelt werden.
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Wie ist Apiguard Gel 12,5 g zur Anwendung im Bienenstock aufzubewahren?
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht über 30 °C lagern. Nicht einfrieren.
In verschlossener Originalverpackung aufbewahren. Vor direktem Sonnenlicht schützen.
Lagern Sie das Tierarzneimittel nicht in der Nähe von Schädlingsbekämpfungsmitteln oder anderen chemischen Substanzen, die das Tierarzneimittel verunreinigen könnten.
Nicht in der Nähe von Lebensmitteln lagern.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Weitere Informationen zu Apiguard Gel 12,5 g zur Anwendung im Bienenstock
Zusammensetzung
Ein Behälter mit 50 g Gel enthält:
Wirkstoffe:
Thymol 12,5 g
Leicht opaleszentes, farbloses bis rosafarbenes körniges Gel.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Das zugelassene Dosierschema ist unbedingt einzuhalten. Eine unsachgemäße Anwendung kann sich schädlich auf das Bienenvolk auswirken.
Das Tierarzneimittel sollte als Teil eines integrierten Varroa-Kontrollprogramms verwendet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Die Behandlung nicht während der Tracht durchführen, um eine mögliche Geschmacksbeeinträchtigung zu vermeiden.
Das Tierarzneimittel kann unmittelbar nach dem Abnehmen der Honigräume angewendet werden.
Wenden Sie das Tierarzneimittel nicht an, wenn die während der Behandlung zu erwartende maximale Tagestemperatur unter 15 °C liegt, wenn die Aktivität im Bienenvolk sehr gering ist oder wenn die Temperatur über 40 °C liegt.
Schwache Bienenvölker vor der Behandlung vereinigen.
Alle Völker eines Bienenstandes sollten gleichzeitig behandelt werden.
Normales Verhalten der Bienen beinhaltet, das Gel aus dem Behälter über den Brutrahmen zu entfernen oder zu säubern, ohne dass dies Auswirkungen auf das Volk hat. Gelegentlich kann es jedoch vorkommen, dass einige Bienen auch entdeckelte Bienenbrut in der Nähe des Tierarzneimittels entfernen, besonders bei Bienen mit ausgeprägtem Hygieneverhalten. Wird dies beobachtet, ist das Tierarzneimittel aus dem Bienenvolk zu entfernen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus undurchlässigen Handschuhen tragen.
Aufgrund möglicher Kontaktdermatitis sowie Haut- und Augenreizungen direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden.
Nach der Verabreichung Hände und jegliches Material, das mit dem Gel in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife waschen.
Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen.
Bei versehentlichem Augenkontakt sind die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser zu spülen und unverzüglich einen Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Nicht einatmen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Thymol sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Keine bekannt.
Überdosierung:
Eine höhere als die empfohlene Dosis (50 g Gel pro Anwendung, entsprechend 12,5 g Thymol) kann sich störend auf das Verhalten des Bienenvolkes auswirken (Unruhe, Flucht oder erhöhte Sterblichkeit). Bei Überdosis entfernen Sie das überschüssige Tierarzneimittel aus dem Bienenstock.
| 7. | Nebenwirkungen | |
| Honigbienen (Apis mellifera): | ||
| Selten | Unruhe1 | |
| (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte | Sterblichkeit der Bienenbrut2, Entfernung der Brut3 | |
| Tiere, einschließlich | ||
| Einzelfallberichte): | ||
1Geringfügig, während der Behandlung
2Bei hohen Temperaturen kann es während der Behandlungsdauer zu einem leichten Rückgang der Jungbrut kommen; dies ist vorübergehend und hat keinen Einfluss auf die Entwicklung des Bienenvolkes
3Lokalisiert
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht
auf der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, A-1200 Wien
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at
Website: https://www.basg.gv.at/
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
DE: 400616.00.00
AT: Z.Nr.: 8-00548
Aluminiumbehälter verschlossen mit einem Aluminiumdeckel in einem Umkarton.
Packungsgrößen:
Umkarton mit 10 Behältern mit je 50 g Gel.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



