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Medikamente

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme enthält einen Virus-Hemmstoff, der eine hohe Aktivität gegen bestimmte Viren der Herpes-Gruppe aufweist. Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme wird angewendet zur Lokalbehandlung von Fieberblasen ( Herpes labialis ).

Wirkstoff(e)
Aciclovir
Zulassungsinhaber
Teva B.V.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
D06BB03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme angewendet?

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme enthält einen Virus-Hemmstoff, der eine hohe Aktivität gegen bestimmte Viren der Herpes-Gruppe aufweist.

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme wird angewendet zur Lokalbehandlung von Fieberblasen (Herpes labialis).

Wenn Sie sich nach 5 bis 10 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was ist vor der Einnahme von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme zu beachten?

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Aciclovir, Valaciclovir, Propylengylcol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme anwenden.

Die Creme darf nicht auf die verletzte Schleimhaut im Mund und in der Scheide aufgebracht werden, da dies zu vorübergehenden Reizerscheinungen führen könnte.

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme darf keinesfalls am Auge angewendet werden.

Wenn Ihre körpereigene Immunabwehr stark geschwächt ist, ist vor der Anwendung von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme ein Arzt um Rat zufragen.

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme ist nicht zur Vorbeugung der Herpes simplex-Infektionen einzusetzen.

Wenn Sie Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme mit dem Finger auf die Lippen auftragen, sind die Hände vor und nach dem Auftragen gründlich zu reinigen.

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme ist nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.

Anwendung von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bisher wurden bei äußerlicher Anwendung keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen beobachtet.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme während der Schwangerschaft entscheidet im Einzelfall der Arzt. Bei Verwendung von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme ist die Aufnahme des Wirkstoffs in den Körper sehr gering.

Bei Herpes-Hauterkrankungen auf oder nahe der Brust soll nicht gestillt werden. Die Dosis, die von einem gestillten Baby nach Anwendung von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme an der Mutter erreicht wird, ist zu vernachlässigen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme enthält Propylenglycol und Cetylalkohol

Dieses Arzneimittel enthält 250 mg Propylenglycol pro 1 g Creme. Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.

Wenden Sie bei Babys unter 4 Wochen mit offenen Wunden oder großflächigen Hautverletzungen oder -schäden (wie Verbrennungen) dieses Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Cetylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Wie wird Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme soll 5 x täglich in vierstündigen Intervallen auf die befallenen Hautstellen aufgetragen werden, wobei die Anwendung über Nacht ausgelassen wird.

Wenn Sie Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme mit dem Finger auf die Lippen auftragen, sind die Hände vor und nach dem Auftragen gründlich zu reinigen, um eine Infektion anderer Stellen des Körpers (vor allem des Auges und der Schleimhäute im Mund- und Scheidenbereich) zu vermeiden.

Es kann nützlich sein, einen Fingerschutz oder Gummihandschuhe zu tragen. Nach Gebrauch die Tube sorgfältig verschließen.

Die Behandlungsdauer beträgt üblicherweise 4 Tage bei Herpes-Infektionen im Lippenbereich (Fieberblasen), kann jedoch im Einzelfall, auf Anordnung des Arztes auf bis zu 10 Tage ausgedehnt werden.

Die Behandlung mit Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt nach Ausbruch der Infektion zu beginnen. Bei häufig wiederkehrenden Infektionen ist die Behandlung möglichst schon dann zu beginnen, wenn erste Anzeichen wie Jucken, Rötung und Spannungsgefühl auftreten (Prodromalstadium).

Wenn Sie eine größere Menge von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme angewendet haben, als Sie sollten

Auch bei Verschlucken des gesamten Inhalts einer 2 g Tube Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme, die 100 mg Aciclovir enthält, sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Im Zweifelsfall nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt, Apotheker oder dem nächsten Spital auf.

Wenn Sie die Anwendung von Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Setzen Sie die Anwendung wie gewohnt fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufig kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
häufig kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
gelegentlich kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
selten kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
sehr selten kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen

Gelegentlich:

Vorübergehendes Brennen oder Stechen auf den behandelten Hautabschnitten nach dem Auftragen der Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme.

Leichte Trockenheit oder Schuppung der Haut, Jucken.

Selten:

Hautrötung, lokale Hautentzündung (Kontaktdermatitis).

Eine Kontaktdermatitis ist daran zu erkennen, dass die oben genannten Nebenwirkungen verstärkt auftreten und über die mit der Creme behandelten Hautabschnitte hinausgehen

Wurden Allegietests durchgeführt, erwiesen sich in den meisten Fällen die Hilfsstoffe der Creme- Grundlage und nicht der Wirkstoff Aciclovir als deren Ursache für allergische Reaktionen.

Sehr selten:

Akute Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich angioneurotischem Ödem (plötzlich auftretende Schwellungen v.a. im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit Atemnot und Schluckbeschwerden) und Nesselausschlag (Urtikaria).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme aufzubewahren?

Nicht über 30°C lagern.

Nach dem Öffnen nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Tube und dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach dem Öffnen 14 Tage haltbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme

Was Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme enthält

  • Der Wirkstoff ist: Aciclovir. 1 g Creme enthält 50 mg Aciclovir.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Propylenglycol, weiße Vaseline, flüssiges Paraffin, Macrogolglycerolstearat, Cetylalkohol, Dimeticon 350, gereinigtes Wasser.

Wie Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme aussieht und Inhalt der Packung

Aciclobene ratiopharm - Fieberblasencreme ist eine weiche, weiße, glatte, geruchlose Creme. Tube aus Aluminium mit 2 g.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: + 43 (0) 1 97007 0 Fax-Nr.:+ 43 (0) 1 97007 66 E-Mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-24029

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2026.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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