Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels CANIPHEDRIN-20 ad us. vet. 20 mg Tabletten für Hunde Wirkstoff: Ephedrinhydrochlorid Anwendungsgebiete Neurohormonal bedingte Dysfunktionen der Blasenverschlussmechanismen, insbesondere Incontinentia urinae nach Kastration der Hündin.
- Wirkstoff(e)
- Ephedrin
- Zulassungsinhaber
- Selectavet Dr. Otto Fischer
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Caniphedrin-20 ad us. vet. angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
CANIPHEDRIN-20 ad us. vet.
20 mg Tabletten für Hunde Wirkstoff: Ephedrinhydrochlorid
Anwendungsgebiete
Neurohormonal bedingte Dysfunktionen der Blasenverschlussmechanismen, insbesondere Incontinentia urinae nach Kastration der Hündin.
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Was ist vor der Einnahme von Caniphedrin-20 ad us. vet. zu beachten?
Gegenanzeigen
Organische Herzmuskelschäden; tachykarde Rhythmusstörungen; Hypertonie; Hyperthyreose; diabetogene Stoffwechsellage; eingeschränkte Nierenfunktion; Glaukom; Narkose mit halogenierten Narkotika wie Halothan oder Methoxyfluran. Nicht bei Tieren anwenden, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwende- tem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.
Wie wird Caniphedrin-20 ad us. vet. angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Tabletten zum Eingeben.
Hunde: Soweit nicht anders verordnet, während der ersten 10 Behandlungstage je 2 mg Ephedrinhydrochlorid pro kg Körpermasse (KM), das entspricht 1 Tablette pro 10 kg KM. Tritt der gewünschte Behandlungseffekt ein, kann die Dosis auf die Hälfte oder weniger reduziert werden. Die erniedrigte Dosis wird zur Dauertherapie beibehalten, bei Auftreten eines Rezidivs muss die Dosis erneut auf 2 mg Ephedrinhydrochlorid pro kg KM erhöht werden.
Eine Tablette Caniphedrin-20 lässt sich exakt und leicht vierteln, indem man mit dem Daumen auf die nach oben zeigende Bruchrille drückt.
Um eine Tablette Caniphedrin-20 zu halbieren, muss die eine Tablettenhälfte festgehalten und gleichzeitig die andere Tablettenhälfte herunterge- drückt werden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Keine Angaben.
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Welche Nebenwirkungen hat Caniphedrin-20 ad us. vet.?
Vereinzelt kann es zu erhöhter Pulsfrequenz, ventrikulärer Rhythmusstörung und zentraler Erregung kommen. Diese Symptome verschwinden wieder nach Dosisreduktion oder Absetzen des Medikaments.
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Caniphedrin-20 ad us. vet. aufzubewahren?
Kühl, trocken und vor Licht geschützt aufbewahren.
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: Geteilte Tabletten innerhalb von 7 Tagen verwenden.
Weitere Informationen zu Caniphedrin-20 ad us. vet.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen Wirkungsverstärkung oder erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen bei gleichzeitiger Verabreichung von Methylxanthinen, Sympathomimetika und Arzneimitteln, die eine
Alkalisierung des Harns bewirken. Gefahr von Herzarrhythmien bei Kombination mit Digitalisglykosiden und Halogen-haltigen Narkotika. Wirkungsabschwächung durch Sympatholytika.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel)
Ephedrin hat eine ausreichende therapeutische Breite. Unerwünschte Wirkungen wie Übererregung, Blutdruckanstieg und Tachykardie verschwinden im Allgemeinen durch Dosisreduktion oder Absetzen des Medikaments.
Bei erheblicher Überdosierung kann es zu folgenden unerwünschten Nebenwirkungen kommen: Tachykardie, Tachyarrhythmie, Erbrechen, Schweißausbruch, Hyperventilation, Muskelschwäche, Tremor mit Übererregung und Unruhe, Ängstlichkeit und Schlaflosigkeit.
Die Notfallmaßnahmen sind symptomatisch:
- falls erforderlich Magenspülung
- bei starker Übererregung Gabe von Sedativa wie Diazepam oder Neuroleptika
- bei Tachyarrhythmie Gabe von -blockierenden Substanzen
- Beschleunigung der Ausscheidung durch Ansäuerung des Harns und forcierte Diurese
Trächtigkeit und Laktation
Bei trächtigen und laktierenden Hündinnen sollte von der Anwendung abgesehen werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


