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Medikamente

Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten

Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Azithromycin Aristo enthält den Wirkstoff Azithromycin, der zu einer Gruppe von Antibiotika, den Makroliden, gehört. Er wird zur Behandlung von Infektionen eingesetzt, die durch Bakterien in verschiedenen Teilen des Organismus verursacht werden.

Wirkstoff(e)
Azithromycin
Zulassungsinhaber
Bluepharma Industria Farmaceutica
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
J01FA10

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten angewendet?

Azithromycin Aristo enthält den Wirkstoff Azithromycin, der zu einer Gruppe von Antibiotika, den Makroliden, gehört. Er wird zur Behandlung von Infektionen eingesetzt, die durch Bakterien in verschiedenen Teilen des Organismus verursacht werden. Azithromycin Aristo dringt in das infizierte Gewebe ein, wo es langsam freigesetzt wird, und bekämpft so die Bakterien noch mehrere Tage nach Einnahme der letzten Dosis.

Welche Infektionen werden mit Azithromycin Aristo behandelt?

Azithromycin Aristo wird angewendet bei folgenden Infektionen, die durch Azithromycin-empfindliche Erreger hervorgerufen sind:

  • Infektionen der oberen Atemwege, inklusive Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillitis), Rachenentzündung (Pharyngitis) und Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis),
  • leichte bis mittelschwere Infektionen der unteren Atemwege, inklusive Bronchitis und Lungenentzündung (Pneumonie), die außerhalb der Krankenhäuser erworben wurden,
  • Mittelohrentzündung (akute Otitis media),
  • leichte bis mittelschere Haut- und Weichteilinfektionen (z. B. Follikulitis, Cellulitis, Erysipel) sowie
  • unkomplizierte Genitalinfektionen durch Chlamydia trachomatis oder Neisseria gonorrhoeae (nicht multiresistente Stämme, und nur in Kombination mit einem anderen effizienten Mittel).

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Was ist vor der Einnahme von Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten zu beachten?

Azithromycin Aristo darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Azithromycin, gegen andere Makrolid- oder Ketolid-Antibiotika (z. B. Erythromycin oder Telithromycin) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittel (siehe Abschnitt 6) sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Azithromycin Aristo einnehmen, wenn Sie:

  • schon eine schwere allergische Reaktion hatten, die zu einer Schwellung des Gesichts und des Rachenraums, möglicherweise mit Atembeschwerden, geführt hat.
  • schwere Nierenfunktionsstörungen haben: Ihr Arzt darf die Dosis anpassen.
  • Leberfunktionsstörungen haben: Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Leberfunktion überwachen oder die Behandlung abbrechen.
  • wissen, dass bei Ihnen jemals ein verlängertes QT-Intervall (eine Herzkrankheit) diagnostiziert wurde: Azithromycin wird nicht empfohlen.
  • einen verlangsamten oder unregelmäßigen Herzschlag, eine eingeschränkte Herzfunktion oder bestehende Herzrhythmusstörungen haben: Azithromycin wird nicht empfohlen.
  • wissen, dass Sie einen niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut haben: Azithromycin wird nicht empfohlen.
  • Arzneimittel wie Antiarrhythmika (zur Behandlung von Herzrhythmussstörungen), Cisaprid (zur Behandlung von Magenbeschwerden), Terfenadin (ein Antihistaminikum zur Behandlung von allergischen Beschwerden), Antipsychotika (z.B Pimozid), Antidepressiva (z. B. Citalopram) oder bestimmte Antibiotika (z. B. Moxifloxacin, Levofloxacin) einnehmen: Azithromycin wird nicht empfohlen.
  • Arzneimittel einnehmen, die zu den Mutterkornalkaloiden zählen (wie z. B. Ergotamin), die zur
    Behandlung von Migräne eingesetzt werden: Azithromycin wird nicht empfohlen (siehe „Andere Arzneimittel und Azithromycin Aristo“).
  • an einer neurologischen Erkrankung, d. h. eine Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems, leiden.
  • geistige, emotionale oder Verhaltensprobleme haben.
  • Myasthenia gravis mit Müdigkeit und Muskelleiden haben: Azithromycin kann die Symptome der Myasthenia verschlimmern oder hervorrufen.
  • an einer sexuell übertragbaren Krankheit, verursacht durch einen bestimmten Erreger (T. pallidum (u.a Erreger der Syphilis), leiden.

Azithromycin Aristo sollte nicht bei Infektionen mit Erythromycin-resistenten grampositiven Bakterienstämmen (Kreuzresistenz) und den meisten Stämmen Methicillin-resistenter Staphylokokken angewendet werden.

Nach Anwendung von Makrolid-Antibiotika (Gruppe von Antibiotika, zu der Azithromycin gehört) wurde über eine ernst zu nehmende, schwere Schleimhautentzündung des Darmes (pseudomembranöse Kolitis) berichtet. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn es bei Patienten nach Einleiten der Behandlung mit Azithromycin zu Durchfällen kommt.

Wenn Sie während oder nach der Behandlung schweren und anhaltenden Durchfall bekommen, insbesondere wenn Sie Blut oder Schleim bemerken, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt auf.

Zweitinfektionen (Sekundärinfektionen) durch einen anderen Krankheitserreger: Es sollte auf mögliche Symptome von Sekundärinfektionen geachtet werden, die durch nicht empfindliche Erreger, wie z. B. Pilze, hervorgerufen werden.

Es liegen keine Erfahrungen über die Sicherheit und Wirksamkeit bei der Langzeitanwendung von Azithromycin in den genannten Anwendungsgebieten vor. Falls es zu einem schnellen

Wiederauftreten der Infektion kommt, sollte eine Behandlung mit einem anderen Antibiotikum in Betracht gezogen werden.

Azithromycin Aristo ist nicht zur Behandlung von schweren Infektionen geeignet, bei denen schnell hohe Blutkonzentrationen des Antibiotikums erreicht werden müssen.

Azithromycin Aristo ist nicht geeignet als Mittel der ersten Wahl für die Behandlung einer Entzündung der Nasennebenhöhlen, einer akuten Mittelohrentzündung, einer Rachenentzündung, einer Entzündung der Gaumenmandeln sowie als vorbeugende Behandlung des akuten rheumatischen Fiebers.

Azithromycin Aristo ist nicht zur Behandlung von infizierten Brandwunden vorgesehen.

Wenn Ihre Symptome nach der Behandlung mit Azithromycin Aristo weiterhin bestehen oder wenn Sie neue und anhaltende Symptome bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Kinder und Jugendliche

Nach Anwendung von Azithromycin bei Neugeborenen (Behandlung in den ersten 42 Tagen nach der Geburt) wurden Fälle einer Verengung im Bereich des Magenausgangs (kindliche hypertrophische Pylorusstenose, IHPS) berichtet. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn es bei Ihrem bzw. dem von Ihnen betreuten Kind zu Erbrechen oder Irritationen beim Füttern kommt.

Einnahme von Azithromycin Aristo zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden:

  • Antazida, z. B. Aluminiumhydroxid: Azithromycin Aristo mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach der Einnahme eines Antazidums einnehmen
  • Mutterkornalkaloide, z. B. Ergotamin (zur Behandlung von Migräne): Azithromycin Aristo sollte nicht gleichzeitig eingenommen werden, da es zu Ergotismus führen kann (eine potenziell schwerwiegende Nebenwirkung mit Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Gliedmaßen, Muskelkrämpfen, Kopfschmerzen, Krämpfen, Bauch- oder Brustschmerzen)
  • Cumarinderivate, z. B. Warfarin (zur Hemmung der Blutgerinnung): das Risiko von Blutungen kann erhöht sein
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzinsuffizienz): Der Digoxinspiegel in Ihrem Blut kann steigen
  • Colchicin zur Behandlung von Gicht und familiärem Mittelmeerfieber
  • Zidovudin (zur Behandlung der HIV-Infektion): es kann zu erhöhten Serum-Spiegeln von Zidovudin oder Azithromycin kommen
  • Rifabutin (zur Behandlung von HIV- und bakteriellen Infektionen, einschließlich Tuberkulose: Die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen kann abnehmen
  • Ciclosporin (ein Immunsuppressivum, zur Anwendung nach Transplantationen): Der Ciclosporin-Spiegel kann erhöht werden. Ihr Arzt wird Ihre Ciclosporin-Spiegel überwachen müssen.
  • Cisaprid zur Behandlung von Magenbeschwerden: Herzprobleme können auftreten
  • Astemizol, Terfenadin – Antihistaminika zur Behandlung allergischer Reaktionen: ihre Wirkung kann verstärkt werden
  • Alfentanil (ein Schmerzmittel): die Wirkung von Alfentanil kann verstärkt werden
  • Fluconazole (zur Behandlung von Pilzinfektionen): der Azithromycin-Spiegel kann verringert werden
  • Atorvastatin (ein Lipidsenker): die gleichzeitige Anwendung von Azithromycin und Atorvastatin wurde mit einem erhöhten Risiko für den Abbau von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse) in Verbindung gebracht, was zu Muskelschmerzen mit dunklem Urin führen

kann

Auf eine mögliche Parallelresistenz zwischen Azithromycin und Makrolid-Antibiotika (wie z. B. Erythromycin) sowie Lincomycin und Clindamycin ist zu achten. Eine gleichzeitige Gabe von mehreren Präparaten aus dieser Substanzgruppe ist deshalb nicht empfehlenswert.

Keine Wechelwirkungen wurden zwischen Azithromycin und Cetirizin (ein Antihistaminikum); Didanosin, Efavirenz, Indinavir (bei HIV-Infektion); Carbamazepin (bei Epilepsie); Cimetidin (ein Antazidum) beobachtet; Methylprednisolon (zur Unterdrückung des Immunsystems); Midazolam, Triazolam (Beruhigungsmittel); Sildenafil (gegen Impotenz), Theophyllin (gegen Asthma) und Trimethoprim/Sulfamethoxazol (eine Antibiotika-Kombination) gezeigt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es liegen noch keine ausreichenden Erfahrungen mit der Behandlung schwangerer Frauen mit Azithromycin vor. Aus Gründen der Vorsicht sollte eine Behandlung von Schwangeren nur in Ausnahmesituationen erfolgen. Ihr Arzt muss entscheiden, ob solch eine Ausnahmesituation gegeben ist.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, ob Azithromycin Aristo während der Stillzeit angewendet werden kann. Der Wirkstoff von Azithromycin Aristo (Azithromycin) geht in die Muttermilch über. Bisher wurden keine schwerwiegenden nachteiligen Wirkungen auf gestillte Säuglinge beobachtet. Beim gestillten Säugling kann es unter anderem zu einer Überempfindlichkeit, zu einer Störung der Darmflora und einer Sprosspilzbesiedlung kommen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach bisherigen Erfahrungen hat Azithromycin im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Durch das Auftreten von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 4) kann jedoch ggf. das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr sowie zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.

Azithromycin Aristo enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h., es ist nahezu

„natriumfrei“.

Wie wird Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis ist:

Erwachsene (einschließlich ältere Patienten) und Kinder über 45 kg Körpergewicht:

Die empfohlene Dosis beträgt 1.500 mg Azithromycin, verteilt auf 3 oder 5 Tage, wie folgt:

  • Bei der Einnahme über 3 Tage: 500 mg einmal täglich (2 Azithromycin Aristo 250 mg Filmtabletten oder 1 Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten)
  • Bei der Einnahme über 5 Tage: 500 mg (2 Azithromycin Aristo 250 mg Filmtabletten) am ersten Tag und dann 250 mg (1 Azithromycin Aristo 250 mg Filmtabletten) an den Tagen 2 bis 5, jeweils einmal täglich

Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten können nicht in gleiche Dosen aufgeteilt werden. Wenn die alternative Therapie über 5 Tage angewendet werden sollte, sollten Sie die Azithromycin Aristo

250 mg Filmtabletten einnehmen.

Bei einer Entzündung der Harnröhre oder des Gebärmutterhalses, verursacht durch Chlamydia trachomatis: Die Gesamtdosis beträgt 1.000 mg Azithromycin, die auf einmal eingenommen wird.

Dosierung zur Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten durch Neisseia gonorrhoeae: 1.000 mg oder 2.000 mg Azithromycin in Kombination mit 250 mg oder 500 mg Ceftriaxon.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 45 kg:

Filmtabletten sind für diese Patienten nicht geeignet. Andere Darreichungsformen von Azithromycinhaltigen Produkten (z. B. Suspensionen) können angewendet werden.

Ältere Patienten

Ältere Patienten erhalten die empfohlene Erwachsenendosis. Da ältere Patienten unter fortlaufenden proarrhytmischen Zuständen leiden können, ist eine besondere Vorsicht aufgrund des Risikos der Entwicklung einer Herzrhythmusstörung und Torsade-de-pointes-Arrhythmie geboten (siehe Abschnitt 2).

Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktionsstörungen

Bitte sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leber- oder Nierenfunktionsstörungen haben. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob die Dosis angepasst werden muss.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Filmtabletten sollten vorzugsweise mit Wasser oder einem anderen Getränk eingenommen werden und nicht zerkaut oder zerkleinert werden. Die Filmtabletten können unabhängig von oder zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Azithromycin Aristo eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder eine andere Person) eine große Menge der Filmtabletten verschluckt haben, oder wenn Sie glauben, dass ein Kind die Filmtabletten verschluckt hat, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Überdosierung kann zu reversiblem Hörverlust, starker Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.

Bitte nehmen Sie diese Packungsbeilage, die restlichen Filmtabletten und das Behältnis mit ins Krankenhaus oder zum Arzt, damit man weiß, welche Filmtabletten eingenommen wurden.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Aristo vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Filmtablette vergessen haben, nehmen Sie die Filmtablette, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist fast Zeit, die nächste Filmtablette einzunehmen. Nehmen Sie

nicht die doppelte Dosis ein, um eine versäumte Dosis nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Azithromycin Aristo abbrechen

Setzen Sie Ihr Medikament nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen, auch wenn Sie sich besser fühlen. Es ist sehr wichtig, dass Sie Azithromycin Aristo so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen beraten hat, sonst kann die Infektion wiederauftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Durchfall

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit
  • Lymphozytenzahl (Typ der weißen Blutkörperchen) erniedrigt, Anzahl an Eosinophilen, Basophilen, Monozyten und Neutrophilen erhöht (Typ der weißen Blutkörperchen).
  • Bicarbonat-Spiegel im Blut erniedrigt

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • vaginale Pilzinfektion (Candidiasis) und Pilzinfektion im Mund (Mundsoor), Infektion der Scheide (Vaginalinfektion), Lungenentzündung (Pneumonie), Pilzinfektion, bakterielle Infektion
  • Halsschmerzen, Entzündung der Magen- und Darmschleimhaut
  • Atemnot, Brustschmerzen, Keuchen und Husten (Erkrankungen der Atemwege), verstopfte Nase
  • Blutkrankheiten, die durch Fieber oder Schüttelfrost, Halsschmerzen, Geschwüre im Mund oder Rachen erkennbar sind
  • allergische Reaktionen
  • Appetitlosigkeit
  • Nervosität, Schlafstörungen
  • Schwindel, Müdigkeit, Geschmacksveränderungen, Taubheitsgefühl
  • Sehstörungen
  • Ohrerkrankungen
  • Schwindel (Vertigo)
  • Herzrhythmusstörungen, Herzfrequenz und Wahrnehmung des Herzschlags (Herzrasen)
  • Hitzewallungen
  • Atembeschwerden
  • Nasenblutungen
  • Entzündung des Magens, Verstopfung, Flatulenz, Verdauungsstörungen, Schluckbeschwerden
  • Gefühl eines Blähbauchs, trockener Mund
  • Aufstoßen, Geschwüre im Mund, vermehrter Speichelfluss, weicher Stuhlgang
  • Leberfunktionsstörungen (z. B. Leberentzündung, Hepatitis)
  • Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht
  • Hautentzündung, trockene Haut, vermehrtes Schwitzen
  • Entzündungen der Knochen und Gelenke, Muskel-, Rücken- und Nackenschmerzen
  • erschwerte und schmerzhafte Blasenentleerung, Schmerzen im oberen Rücken (Nierenschmerzen)
  • unregelmäßige Menstruationsblutungen, Hodenfunktionsstörungen
  • Schmerzen in der Brust, Schwellungen, Unwohlsein, Schwäche, Müdigkeit
  • Schwellungen von Gesicht, Händen, Beinen und/oder Füßen, Fieber, Schmerzen
  • Veränderungen der Leberenzyme und Laborblutwerte
  • Komplikationen nach einem Eingriff

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Unruhe
  • Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht (gelbliche Pigmentierung der Haut)
  • Lichtempfindlichkeit (Rötung und Blasenbildung der Haut bei Sonneneinstrahlung)
  • Hautausschlag, der durch das rasche Auftreten von roten, mit kleinen Pusteln (kleine, mit weißer/gelber Flüssigkeit gefüllte Bläschen) übersäten Hautstellen gekennzeichnet ist
  • Überempfindlichkeitsreaktion mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Lymphknoten und möglicher Organfunktionsstörungen (DRESS-Syndrom)

Zusätzliche Nebenwirkungen, die nach Markteinführung gemeldet wurden (Häufigkeit nicht bekannt, da sie anhand der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden kann):

  • Krämpfe, die sich durch Stuhlgang lösen, leichtes Fieber, starker wässriger Durchfall und Dehydratation (pseudomembranöse Kolitis)
  • Verringerung der Anzahl an Blutplättchen, bestimmte Blutbildveränderungen (niedriger Hämoglobinwert)
  • sehr ausgeprägte Urtikaria
  • Aggression, Angst, Verwirrtheit, Wahnvorstellungen (Halluzinationen)
  • Plötzlicher Bewusstseinsverlust, Krampfanfälle, verminderte Berührungsempfindlichkeit, Hyperaktivität, Veränderung oder Verlust des Geruchssinns, Verlust des Geschmackssinns, Muskelerkrankung (Myasthenia gravis)
  • Beeinträchtigung des Hörvermögens einschließlich Ohrgeräuschen
  • Herzrhythmusstörungen einschließlich Herzrasen und Herzfrequenzstörungen
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Verfärbung der Zunge, schwere Hautreaktionen
  • Leberversagen, Lebernekrose
  • Nierenversagen, Nierenentzündung
  • Verändertes Elektrokardiogramm (EKG) (Torsade de pointes und verlängertes QT-Intervall)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Diese sind sehr schwerwiegende Nebenwirkungen. Sie benötigen möglicherweise dringend ärztliche Hilfe oder stationäre Aufnahme.

Nebenwirkungen, die sich möglicherweise oder sehr wahrscheinlich aus der Prophylaxe oder Behandlung einer Mycobacterium-avium-Infektion ergeben. Die Daten stammen aus klinischen Studien bzw. Erhebungen nach Markteinführung. Diese Nebenwirkungen unterscheiden sich entweder in ihrer Art oder in ihrer Häufigkeit von den Nebenwirkungen, die für ein sofort freisetzendes Medikament bzw. ein Retardmedikament berichtet werden.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Beschwerden im Bauch
  • Weicher Stuhl

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Gestörte Körperempfindung (Parästhesie)
  • Geschmacksstörungen
  • Sehverschlechterung
  • Taubheit
  • Ausschlag
  • Juckreiz
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Müdigkeit

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Meldungen von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und Blisterpackung nach „verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser. Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten

Was Azithromycin enthält

Der Wirkstoff ist Azithromycin

Azithromycin Aristo 250 mg Filmtabletten

Eine Filmtablette enthält 250 mg Azithromycin (als Dihydrat)

Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten

Eine Filmtablette enthält 500 mg Azithromycin (als Dihydrat)

  • Die sonstige Bestandteile sind: Calciumhydrogenphosphat (E341), vorverkleisterte Stärke (Mais), Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] (E572), Hypromellose (E464), Titandioxid (E 171) und Macrogol 400.

Wie Azithromycin Aristo aussieht und Inhalt der Packung

Azithromycin Aristo 250 mg Filmtabletten

sind weiße, längliche, bikonvexe Filmtabletten in einer Größe von 5,2 mm x 13,7 mm, mit der

Prägung „250“ auf einer Seite.

Sie sind in Packungen mit 6 Filmtabletten erhältlich.

Azithromycin Aristo 500 mg Filmtabletten

sind weiße, längliche, bikonvexe Filmtabletten in einer Größe von 6,6 mm x 17,1 mm, mit der

Prägung „500“ auf einer Seite.

Sie sind in Packungen mit 2, 3, 6 oder 30 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Bluepharma Indústria Farmaceutica, S.A. Sao Martinho do Bispo

3045-016 COIMBRA Portugal

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Azithromycin Aristo 250 mg / 500 mg Filmtabletten

Spanien: Azitromicina Bluepharma 500 mg comprimidos recubiertos con película EFG Italien: Azitromicina Bluepharma

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2025

Ihre Ärztin/Ihr Arzt, Ihre Apotheke und Aristo Pharma GmbH wünschen Ihnen gute Besserung!

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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