Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Atenolol 50 Heumann ist ein Arzneimittel, das die Erregbarkeit des Herzens senkt, indem es dessen Betarezeptoren blockiert. Atenolol 50 Heumann wird angewendet bei seit mindestens 4 Wochen bestehenden Brust- bzw.
- Wirkstoff(e)
- Metoprolol, Atenolol
- Zulassungsinhaber
- Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- C07AB03
- Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)Herzrhythmusstörungen
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Atenolol 50 Heumann angewendet?
Atenolol 50 Heumann ist ein Arzneimittel, das die Erregbarkeit des Herzens senkt, indem es dessen Betarezeptoren blockiert.
Atenolol 50 Heumann wird angewendet
- bei seit mindestens 4 Wochen bestehenden Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina Pectoris), die entweder bei Ihnen nur nach körperlicher Belastung auftreten oder sich ändern, zunehmen oder auch schon in Ruhe bestehen und mit schnellem Herzschlag und hohem Blutdruck einhergehen;
-
bei Herzrhythmusstörungen, wenn Ihr Arzt die folgenden Krankheitsbilder bei Ihnen feststellt:
Herzrhythmusstörungen, die von den Herzvorhöfen ausgehen,- als zusätzliche Behandlung, wenn eine schnelle Herzfrequenz bei Ihnen durch eine Schilddrüsenüberfunktion hervorgerufen wird;
- bei anfallsartigem Herzrasen, das von den Herzvorhöfen ausgeht;
- bei Vorhofflimmern und Vorhofflattern, wenn eine hoch dosierte Behandlung mit herzwirksamen Arzneimitteln (Glykosiden) bei Ihnen unwirksam ist;
Herzrhythmusstörungen, die von den Herzkammern ausgehen,
wenn Herzschläge in den Herzkammern außerhalb des normalen Herzrhythmus durch eine erhöhte Aktivität bestimmter Nervenbahnen erzeugt werden (bei körperlicher Belastung, zu Beginn einer Narkose, beim Zusammenwirken von bestimmten Betäubungsmitteln [Halothananästhesie] und anderen Medikamenten [exogene Sympathomimetika]);
bei schnellen, von den Herzkammern ausgehenden Herzrhythmusstörungen und Herzkammerflimmern (zur Vorsorge, insbesondere wenn die von den Herzkammern ausgehenden Herzrhythmusstörungen durch eine erhöhte Aktivität bestimmter Nervenbahnen verursacht wird);
- bei Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
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Was ist vor der Einnahme von Atenolol 50 Heumann zu beachten?
Atenolol Heumann darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Atenolol, andere Betarezeptorenblocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- wenn Sie eine Herzmuskelschwäche haben;
- bei allgemeinem Kreislaufversagen;
- wenn Sie mittel- bis hochgradige Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern haben;
- wenn Sie eine Erkrankung des Sinusknotens (Zentrum für Erregungsbildung im Herzvorhof) haben;
- wenn Sie Erregungsleitungsstörungen zwischen dem Sinusknoten und dem Vorhof haben;
- wenn Sie einen Ruhepuls von unter 50 Schlägen pro Minute vor Behandlungsbeginn haben;
- wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck haben (oberer Messwert unter 90 mmHg);
- wenn bei Ihnen eine Übersäuerung des Blutes besteht;
- wenn Sie unter einem unbehandelten Tumor des Nebennierenmarkes leiden;
- wenn Sie eine Neigung zu Bronchialverkrampfung haben, z. B. bei Asthma bronchiale;
- wenn bei Ihnen Spätstadien von Durchblutungsstörungen in Armen oder Beinen bestehen;
- wenn Sie gleichzeitig bestimmte MAO-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen Depressionen) nehmen. Ausgenommen sind MAO-B-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen die Parkinsonsche Krankheit).
Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie Atenolol Heumann einnehmen. Wenn Sie Atenolol Heumann einnehmen, dürfen Ihnen bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (wie Disopyramid oder Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ) nicht intravenös verabreicht werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atenolol Heumann einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Atenolol Heumann ist erforderlich,
- wenn Sie geringgradige Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern haben;
- wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) und Ihre Blutzuckerwerte stark schwanken. Wenn Zustände mit stark erniedrigten Blutzuckerwerten bei Ihnen vorkommen, wird der warnende schnelle Herzschlag nicht mehr wahrgenommen. Atenolol kann außerdem das Risiko einer schweren Hypoglykämie erhöhen, wenn es zusammen mit bestimmten Arten von Antidiabetika, sogenannten Sulfonylharnstoffen (z. B. Gliquidon, Gliclazid, Glibenclamid, Glipizid, Glimepirid oder Tolbutamid), angewendet wird;
- wenn Sie längere Zeit streng gefastet oder schwer körperlich gearbeitet haben, da dann Zustände mit stark erniedrigten Blutzuckerwerten bei Ihnen vorkommen können;
- wenn Sie einen Tumor des Nebennierenmarks haben, da dieser zuvor mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden sollte;
- wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben (siehe auch Abschnitt 3. „Die empfohlene Dosis beträgt“);
- wenn Sie selbst oder Ihre Familienmitglieder eine Schuppenflechte haben oder hatten;
- wenn Sie eine Prinzmetal-Angina (Brust- bzw. Herzschmerzen aufgrund von verminderter Durchblutung des Herzmuskels) haben, da vermehrt und verstärkte Brust- bzw. Herzschmerzen auftreten können;
- wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder gegen eine bestehende Überempfindlichkeit behandelt werden, weil eine Steigerung der Überempfindlichkeit möglich ist;
- wenn Sie Schwellungen der Haut oder/und der Schleimhäute und Nesselsucht haben;
- wenn bei Ihnen leichtere Durchblutungsstörungen in Armen oder Beinen bestehen, da diese verschlimmert werden können.
Arzneimittel aus der Stoffklasse von Atenolol Heumann können die Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion verschleiern.
Falls Ihre Herzfrequenz zu stark absinkt, kann Ihr Arzt die Dosierung reduzieren.
Wenn Sie an einer Minderdurchblutung des Herzmuskels leiden, sollten Sie Arzneimittel aus der Stoffklasse von Atenolol Heumann nicht abrupt absetzen.
Falls bei Ihnen durch eine Erhöhung des Atemwegswiderstandes die Atmung erschwert wird, sollten Sie Atenolol Heumann absetzen und durch Ihren Arzt eine Behandlung zur Erweiterung der Atemwege durchführen lassen.
Achten Sie auf Ihre Haut und Schleimhäute, ob es zu kleinfleckigen Einblutungen kommt, und teilen Sie dies ggf. Ihrem Arzt mit.
Kinder Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern bestimmt, da keine Erfahrung mit der Behandlung von Kindern mit Atenolol vorliegt.
Ältere Menschen Ihr Arzt kann die Dosierung reduzieren, insbesondere wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen leiden.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken Die Anwendung von Atenolol Heumann kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Atenolol Heumann als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.
Einnahme von Atenolol Heumann zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Atenolol beeinflusst werden:
- blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen, wie beispielsweise sogenannte Sulfonylharnstoffe (z. B. Gliquidon, Gliclazid, Glibenclamid, Glipizid, Glimepirid oder Tolbutamid), Insulin: Deren blutzuckersenkende Wirkung wird durch Atenolol verstärkt. Warnzeichen eines niedrigen Blutzuckerspiegels, insbesondere schnelle Herzfrequenz und Zittern, sind verschleiert oder abgemildert. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren.
- Arzneimittel zur Muskelerschlaffung bei Operationen (z. B. Suxamethoniumhalogenid, Tubocurarin): Verstärkung und Verlängerung der muskelerschlaffenden Wirkung. Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, informieren Sie den Narkosearzt darüber, dass Sie Atenolol Heumann einnehmen. Die gleichzeitige Anwendung von Baclofen kann die blutdrucksenkende Wirkung erhöhen.
Atenolol wird wie folgt beeinflusst:
Verstärkung der Wirkung bis hin zum erhöhten Nebenwirkungsrisiko
- Arzneimittel gegen erhöhten Blutdruck, harntreibende Arzneimittel, gefäßerweiternde Arzneimittel, bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva), Schlaf- und Beruhigungsmittel (Barbiturate und Phenothiazine): Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung
- Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ): Verstärkung der herzschwächenden Wirkung, Blutdruckabfall, langsame Herzfrequenz oder andere Herzrhythmusstörungen und Herzversagen
- Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Disopyramid, Amiodaron): Die Wirkung auf die Überleitungszeit zwischen Herzvorhof und Herzkammer kann verstärkt und die Schlagstärke des Herzens kann vermindert werden.
- bestimmte Arzneimittel, die den Blutdruck durch Erweiterung der Blutgefäße senken (Calciumantagonisten vom Nifedipin-Typ): Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung. Wenn Sie an einer verborgenen Herzleistungsschwäche leiden, kann sich in sehr seltenen Fällen eine Herzleistungsschwäche bei Ihnen ausbilden.
- Betäubungsmittel: Der Blutdruckabfall und die herzschwächende Wirkung werden verstärkt. Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, informieren Sie den Narkosearzt darüber, dass Sie Atenolol Heumann einnehmen.
Abschwächung der Wirkung
- blutdrucksteigernde Arzneimittel, die Ihnen vom Arzt in Notfällen per Injektion verabreicht werden (Norepinephrin, Epinephrin)
- entzündungshemmende Arzneimittel (Indometacin, Ibuprofen)
Sonstige mögliche Wechselwirkungen
Arzneimittel gegen Herzleistungsschwäche (z. B. Digitalis) und bestimmte Arzneimittel gegen hohen Blutdruck (z. B. Reserpin, Alpha-Methyldopa, Guanfacin, Clonidin): langsame Herzfrequenz, Verzögerung der Erregungsleitung am Herzen Wenn Sie Clonidin und Atenolol gleichzeitig einnehmen und Clonidin abrupt absetzen, kann Ihr Blutdruck plötzlich sehr stark ansteigen. Sie dürfen Clonidin erst absetzen, wenn Sie einige Tage zuvor die Einnahme von Atenolol beendet haben. Anschließend können Sie Clonidin stufenweise absetzen (fragen Sie bitte Ihren Arzt). Sie dürfen die Behandlung mit Atenolol Heumann erst mehrere Tage nach dem Absetzen von Clonidin beginnen.
Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft Atenolol darf in der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden. Nehmen Sie deshalb Atenolol Heumann während der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes ein. Wenn Sie während der Einnahme von Atenolol Heumann schwanger werden, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt.
Es liegen keine Erfahrungen über eine Einnahme von Atenolol Heumann im ersten Schwangerschaftsdrittel vor, eine mögliche Schädigung des Ungeborenen kann nicht ausgeschlossen werden. Atenolol wurde unter enger ärztlicher Überwachung von schwangeren Patientinnen, die gegen überhöhten Blutdruck behandelt wurden, im dritten Schwangerschaftsdrittel eingenommen. Es wurde in diesem Zusammenhang über das Auftreten einer Wachstumshemmung bei Ungeborenen berichtet.
Wenn Sie Atenolol Heumann nahe des Geburtstermins einnehmen, kann das Neugeborene Schädigungen erleiden.
Stillzeit Während der Stillzeit ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung des Säuglings erforderlich. Obwohl die mit der Milch aufgenommene Wirkstoffmenge wahrscheinlich keine Gefahr für das Kind darstellt, sollte Ihr Arzt die Herzfunktion des Säuglings überwachen.
Wenn Sie zur Zeit der Geburt oder in der Stillzeit Atenolol Heumann einnehmen, kann bei Ihrem neugeborenen Kind ein erhöhtes Risiko für einen niedrigen Blutzuckerspiegel und einen verlangsamten Herzschlag bestehen. Nehmen Sie Atenolol Heumann zur Zeit des Geburtstermins oder während der Stillzeit nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes ein.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Atenolol Heumann enthält Gelborange-S-Aluminiumsalz (E 110) Gelborange-S-Aluminiumsalz kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Atenolol Heumann enthält Natrium Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Atenolol 50 Heumann angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina Pectoris) 1-mal täglich 1 – 2 Filmtabletten Atenolol 50 Heumann (entsprechend 50 – 100 mg Atenolol pro Tag).
Herzrhythmusstörungen 1- bis 2-mal täglich 1 Filmtablette Atenolol 50 Heumann bzw. 1-mal täglich 2 Filmtabletten Atenolol 50 Heumann (entsprechend 50 – 100 mg bzw. 100 mg Atenolol pro Tag).
Erhöhter Blutdruck Zu Beginn der Behandlung: 1-mal täglich 1 Filmtablette Atenolol 50 Heumann (entsprechend 50 mg Atenolol).
Falls erforderlich, wird Ihr Arzt die Dosis erhöhen: 1-mal täglich 2 Filmtabletten Atenolol 50 Heumann (entsprechend 100 mg Atenolol pro Tag).
Bei behandlungsbedürftigem Abfall der Herzfrequenz und/oder des Blutdruckes oder anderen Komplikationen ist Atenolol Heumann sofort abzusetzen.
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen Da Atenolol über die Nieren ausgeschieden wird, sollten Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
die Dosis von Atenolol 50 Heumann reduzieren. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie stark Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist und Ihnen eine entsprechende Tablettenstärke verschreiben. Die Dosisempfehlungen lauten:
Stark eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 10 bis 30 ml/min bzw. Serumkreatinin größer als 1,2 und kleiner als 5 mg/dl) Reduktion auf die Hälfte der bei Ihnen erforderlichen Dosis.
Sehr stark eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance kleiner als 10 ml/min bzw. Serumkreatinin größer als 5 mg/dl) Reduktion auf ein Viertel der bei Ihnen erforderlichen Dosis.
Art der Anwendung Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser) vor den Mahlzeiten ein.
Wenn Sie eine größere Menge von Atenolol Heumann eingenommen haben, als Sie sollten In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung können bei Ihnen folgende Anzeichen auftreten: Langsame Herzfrequenz bis zum Herzstillstand, schwerer Blutdruckabfall, Herzleistungsschwäche und Schock, Krampfanfälle, Bewusstseinsstörungen, Atembeschwerden, Verkrampfung der Atemwege, Erbrechen. Wenn Sie den Verdacht einer Überdosierung haben, wenden Sie sich bitte sofort an den nächsten Arzt.
Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.
Wenn Sie die Einnahme von Atenolol Heumann vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Atenolol Heumann abbrechen Die Dauer der Behandlung mit Atenolol Heumann bestimmt Ihr Arzt. Wenn Sie die Behandlung mit Atenolol Heumann nach längerer Zeit unterbrechen oder absetzen wollen, sollte dies langsam und mit einer allmählichen Dosisverringerung erfolgen. Ein abruptes Absetzen kann zu einem Herzinfarkt oder zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels mit Verschlimmerung von Herz- bzw. Brustschmerzen (Angina Pectoris) oder zu einer Verschlimmerung eines erhöhten Blutdrucks führen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Atenolol 50 Heumann?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- langsame Herzfrequenz
- Kältegefühl an den Armen und Beinen
- Schwindelgefühl oder Schwitzen
- Müdigkeit
- Magen-Darm-Beschwerden
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- verstärkte Traumaktivität oder Schlafstörungen
- erhöhte Leberwerte (Transaminasen) im Blut
- Bindehautentzündung
- Muskelschwäche oder Muskelkrämpfe
- eine unerkannte Zuckerkrankheit kann erkennbar werden, oder eine bestehende Zuckerkrankheit kann sich verschlechtern
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Verstärkung einer Herzleistungsschwäche, Erregungsüberleitungsstörungen, niedriger Blutdruck, besonders beim Übergang vom Liegen zum Stehen, oder Ohnmachtsanfall
- Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit Durchblutungsstörungen in den außen liegenden Körperbereichen oder mit Verkrampfung der Fingerschlagadern (Raynaud-Syndrom)
- Sinnestäuschungen (Halluzinationen), Psychosen
- Stimmungsschwankungen
- Verwirrtheit, Benommenheit
- Empfindungsstörungen (Kribbeln oder Taubheitsgefühl)
- Kopfschmerzen
- depressive Verstimmungen
- Albträume
- Mundtrockenheit
- Leberschäden einschließlich eines Gallestaus in der Leber
- kleinfleckige Einblutungen in Haut und Schleimhäuten
- eine verringerte Anzahl der Blutplättchen
- Hautausschläge
- Haarausfall
- Auslösen einer Schuppenflechte, Verschlechterung der Anzeichen dieser Erkrankung oder schuppenflechteähnlicher Ausschlag (Stoffklasseneffekt)
- Störungen des Sexualtriebes und der Potenz, Impotenz
- Atemnot bei Patienten mit einer Neigung zur Verkrampfung der Atemwege (insbesondere bei Erkrankungen, die die Atemwege einengen), da der Atemwegswiderstand erhöht werden kann
- Sehstörungen oder trockene Augen, verminderter Tränenfluss (Letzteres ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Verstärkung der Anfälle bei Herz- bzw. Brustschmerz (Angina Pectoris)
- Verstärkung von allergischen Reaktionen, die nicht auf die üblichen Dosen des Gegenmittels Epinephrin ansprechen
- Anstieg bestimmter Laborwerte (ANA), Bedeutung noch nicht geklärt
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Lupus-ähnliches Syndrom (eine Erkrankung, bei der das Immunsystem Abwehrstoffe bildet, die hauptsächlich die Haut und die Gelenke angreifen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die das Schlucken oder Atmen erschweren (Angioödem) und Nesselsucht (Urtikaria)
- Depression
Besondere Hinweise Da bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen während der Behandlung mit anderen Arzneimitteln der Stoffklasse von Atenolol Heumann in sehr seltenen Fällen eine Verschlechterung der
Nierenfunktion beobachtet wurde, sollten Sie während der Einnahme von Atenolol Heumann regelmäßig Ihre Nierenfunktion überprüfen lassen.
Da unter der Behandlung mit anderen Arzneimitteln der Stoffklasse von Atenolol Heumann schwere Leberschäden auftreten können, sollten Sie während der Behandlung mit Atenolol Heumann in regelmäßigen Abständen Ihre Leberwerte überprüfen lassen.
Nach längerem strengen Fasten oder schwerer körperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Behandlung mit Atenolol Heumann zu Zuständen mit erniedrigtem Blutzuckerspiegel kommen. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckerspiegels (insbesondere schnelle Herzfrequenz und Zittern) können verschleiert werden.
Unter der Behandlung mit Atenolol Heumann kann es zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen. Bei meist normalem Gesamtblutfettspiegel kann sich die Verteilung der einzelnen Blutfettarten ungünstig verändern.
Bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion können unter der Behandlung mit Atenolol Heumann die Anzeichen einer Krise (z. B. schnelle Herzfrequenz und Zittern) verschleiert werden.
Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Atenolol 50 Heumann aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Atenolol 50 Heumann
Was Atenolol Heumann enthält
- Der Wirkstoff ist: Atenolol. Eine Filmtablette enthält 50 mg Atenolol.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumcarbonat, Maisstärke, Maisstärke (getrocknet), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose 5 cps, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Macrogol (6 000), Talkum, Gelborange-S-Aluminiumsalz (E 110), Titandioxid (E 171).
Wie Atenolol Heumann aussieht und Inhalt der Packung Die Filmtabletten sind orange, rund, beidseitig gewölbt, mit der Prägung „T50“ auf einer Seite.
Atenolol Heumann ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Filmtabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50 ∙ 90449 Nürnberg
E-Mail: info@heumann.de
Hersteller HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50 ∙ 90449 Nürnberg oder
Torrent Pharma (Malta) Limited
HHF 028 Hal Far Industrial Estate
Birzebbuga BBG 3000
Malta
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2025. Verschreibungspflichtig
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


