Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Metaprolol succinate Heumann enthält den Wirkstoff Metoprololsuccinat. Metoprolol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als selektive Betablocker bezeichnet werden (sie blockieren gezielt bestimmte Bindungsstellen).
- Wirkstoff(e)
- Metoprolol, Metoprololsuccinat
- Zulassungsinhaber
- Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- C07AB02
- Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)Herzrhythmusstörungen
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Metoprololsuccinat Heumann 47,5 mg Retardtabletten angewendet?
Metaprolol succinate Heumann enthält den Wirkstoff Metoprololsuccinat. Metoprolol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als selektive Betablocker bezeichnet werden (sie blockieren gezielt bestimmte Bindungsstellen). Die Behandlung mit Metoprolol verringert die Wirkung von Stresshormonen auf die so genannten Beta 1 Rezeptoren (Bota-1-Bindungsstellen auf Zellen), die sich im Herzen, in den Blutgefäßen, in den Nieren und im Gehirn befinden. Die kontrollierte Freisetzung von Metoprolol aus Retardtabletten ermöglicht es, bei einmaliger täglicher Einnahme eine gleichmäßige Wirkung über 24 Stunden zu erzielen.
Erwachsene
Metaprolol succinate Heumann wird angewendet bei:
- Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) und Verringerung des Risikos von Komplikationen im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt und plötzlichem Herzstillstand.
- Langzeitbehandlung nach einem Herzinfarkt (um weiteren lnfarkten vorzubeugen).
- Langzeitbehandlung von Angina pectoris (Schmerzen unter dem Brustbein, die oft in die linke Hand ausstrahlen und durch eine gestörte Blutzufuhr zum Herzrnuskel entstehen, die durch eine erhöhte Anstrengung oder Stress bei den Betroffenen ausgelöst wird).
- Behandlung einer stabilen chronischen symptomatischen Herzinsuffizienz leichten bis schweren Grades (NYHA-Klasse II-IV) zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Herzinsuffizienz (so genannte ACE-Hemmer, harntreibende Arzneimittel, Digoxin). Diese Behandlung verlängert die Überlebenszeit, verringert die Zahl der erneuten Krankenhausaufenthalte und verbessert die linksventrikulare Funktion sowie die Lebensqualität der Patienten.
- Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) bei Patienten mit Herzerkrankungen (hauptsachlich beschleunigte Vorhoftätigkeit).
- Behandlung von Herzrhythmusstörungen bei Patienten ohnc Herzerkrankung (funktionelle Herzerkrankungen, die sich durch unregelmäßige Herzaktion und Herzklopfen äußern).
- vorbeugender Behandlung der Migräne.
Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren:
Zur Behandlung von hohem Blutdruck (Hypertonie).
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Was ist vor der Einnahme von Metoprololsuccinat Heumann 47,5 mg Retardtabletten zu beachten?
Metoprololsuccinat Heumann darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Metoprololsuccinat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie allergisch auf andere Betablocker (z. B. Atenolol oder Propranolol) reagieren.
- wenn Sie schon einmal eines der folgenden Herzprobleme hatten:
- Herzinfarkt, begleitet von einem Schock.
- Herzinsuffizienz, die nicht gut kontrolliert wird (in der Regel geht ein solcher Zustand mit Kurzatmigkeit und Schwellungen der Knöchel einher).
- Herzinsuffizienz, die nicht gut kontrolliert wird (in der Regel geht ein solcher Zustand mit Kurzatmigkeit und Schwellungen der Knöchel einher).
- Sick-Sinus-Syndrom (es sei denn, Sie haben einen Herzschrittmacher).
- Sehr langsame oder sehr unregelmäßige Herztätigkeit.
- wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben, der sich durch Schwäche bemerkbar macht,
- wenn Sie eine schlechte Durchblutung haben.
- wenn Sie eine Krebserkrankung haben namens Phäochromozytom, die nicht behandelt wird. Dieser Krebs befällt die Nebennieren und kann hohen Blutdruck verursachen. Wenn Sie wegen dieses Tumors behandelt werden, wird Ihnen Ihr Arzt ein Arzneimittel verschreiben, das einen Alphablocker enthält. Sie sollten dieses Arzneimittel zusammen mit Metoprololsuccinat Heumann einnehmen.
- wenn Sie einen überdurchschnittlich hohen Säuregehalt in Ihrem Blut haben (metabolische Azidose).
- wenn Sie schweres Asthma oder eine Lungenerkrankung haben, die den Luftstrom einschränkt und Atemprohleme verursacht (chronisch obstruktive Lungenerkranknng),
- wenn Sie MAO-Hemmer einnehmen. Sie sollten MAO-Hemmer (außer MAO-B-Hemmer) nicht zusammen mit diesem Arzneimittel einnehmen.
Wenn einer der oben genannten Punkte auch auf Sie zutrifft, dürfen Sie Metoprololsuccinat Heumann nicht einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie lhren Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel zum ersten Mal einnehmen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Personal, bevor Sie Metoprololsuccinat Heumann einnehmen.
Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Folgendes auf Sie zutrifft:
- Wenn Sie jemals Asthma hatten oder unter Keuchen litten, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen, ohne vorher Ihren Arzt zu konsultieren und mit den entsprechenden notwendigen Anpassungen.
- Wenn Sie Brustschmerzen haben, die durch Prinzmetal-Angina pectoris verursacht werden.
- Wenn Sie an schlechter Durchblutung (gestörter Blutkreislauf) leiden oder eine Herzinsuffizienz haben, die durch eine Behandlung kontrolliert wird.
- Wenn Sie Herzrhythmusstörungen haben.
- Wenn Sie Leberproblerne haben.
- Wenn Sie an Diabetes oder Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels leiden. ln diesem Fall muss Ihr Arzt möglicherweise Ihre Diabetes Behandlung anpassen.
lnformieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihr Herzschlag während der Behandlung immer langsamer wird. Ihr Arzt kann eine niedrigere Dosis des Arzneimittels verordnen oder die Behandlung schrittweise absetzen. Die Behandlung mit Metoprololsuccinat Heumann sollte nicht plötzlich abgesetzt werden, sondern immer auf Anraten des Arztes innerhalb einiger Wochen. Wenn Metoprololsuccinat Heumann vor einor Operation abgesetzt wird, sollte dies mindestens 48 Stunden vor der Operation geschehen, außer in besonderen Fällen wie Thyreotoxikose oder Phäochromozytom.
Wenn Sie sich für eine Operation in ein Krankenhaus oder zum Zahnarzt begeben, teilen Sie Ihrem Arzt/Anästhesisten/Zahnarzt mit, dass Sie Metoprololsuccinat Heumann einnehmen. Es besteht die Möglichkeit, dass nach der Einnahme einiger Narkosemittel der Blutdruck sinkt, wenn Sie Metoprololsuccinat Heumann einnehmen.
Ein anaphylaktischer Schock kann schwerer zu verlaufon, wenn Sie Metoprololsuccinat Heumann einnehmen.
Kinder und Jugendliche Metoprololsuccinat Heumann wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren empfohlen.
Einnahme von Metoprololsuccinat Heumann zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
Besonders wichtig sind die lnformationen über die folgenden Arzneimittel:
- Clonidin (zur Behandlung von Bluthochdruck und/oder Migräne). Wenn Sie Clonidin und Metoprololsuccinat Heumann gleichzeitig einnehmen, beenden Sie die Einnahme von Clonidin erst, wenn Ihr Arzt dies beschlossen hat. Ihr Arzt wird Ihnen genaue lnformationen darüber geben, wie Sie die Behandlung mit Clonidin oder Metoprololsuccinat Heumann beenden können.
- Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer (z. B. Moclobemid - zur Behandlung von Depressionen).
- Verapamil, Diltiazem oder Nifedipin (zur Behandlung von Bluthochdruck oder Schmerzen in der Brust - Angina pectoris).
- Chinidin, Amiodaron oder Digoxin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen).
- Hydralazin (zur Behandlung von Bluthochdruck).
- Arzneimittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Antiarrhythmika) wie Propafenon.
- H2-Rezeptor-Antagonisten (z. B. Cimetidin - zur Behandlung von Magengeschwüren).
- Rifampicin (für die Behandlung von lnfektionskrankheiten).
- Adrenalin, auch bekannt als Epinephrin (zur Anregung der Herztätigkeit).
- Cyclooxygenase-Hemmer (z. B. Indomethacin, Celecoxib - zur Behandlung von Schmerzen, entzündlichen Erkrankungen und Gelenkentzündungen).
- Trizyklische Antidepressiva (z. B. Amitriptylin, Nortriptylin - zur Behandlung von Depressionen).
- Phenothiazine (z. B. Chlorpromazin, Levomepromazin, Fluphenazin - zur Behandlung von Psychosen).
- Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (z. B. Paroxetin, Fluoxetin, Sertralin),
- Barbiturate (z. B. Phenobarbital. Thiopental - Arzneimittel mit betäubender und/oder krampflösender Wirkung).
- Antihistaminika (z. B. Loratadin, Bisulepin, Promethazin - zur Behandlung von Heuschnupfen und Allergien).
- andere Betablocker (z. B. Timolol, das in Augentropfen verwendet wird).
- Insulin oder Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Diabetes mellitus), die oral eingenommen werden. Es kann notwendig sein, dass der Arzt die Dosierung dieser Arzneimittel anpasst. Metoprololsuccinat Heumann kann das Risiko einer schweren Hypoglykämie erhöhen, wenn es zusammen mit bestimmten Antidiabetika, sogenannten Sulfonylharnstoffen (z. B. Gliquidon, Gliclazid, Glibenclamid, Glipizid, Glimepirid oder Tolbutamid), angewendet wird.
- Lidocain (Mittel zur örtlichen Betäubung).
- Arzneimittel, die Ergotamin enthalten (zur Behandlung von Migräne).
- lnhalationsanästhetika (für die Allgemeinanästhesie).
Schwangerschaft und Stillen Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Betablocker, einschließlich Metoprolol, können den Fötus schädigen und eine Frühgeburt auslösen.
Metoprololsuccinat Heumann sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für Sie ist größer als der Schaden für Ihr Kind. Wenn Sie während der Behandlung mit Metoprololsuccinat Heumann schwanger werden, informieren Sie lhren Arzt so bald wie möglich, da dieses Arzneimittel das Herz des Babys verlangsamen kann.
Die Wirkung von Metoprolol auf das Baby, wenn Sie Metoprololsuccinat Heumann in der empfohlenen Dosis einnehmen, ist wahrscheinlich vernachlässigbar. Allerdings sollte der Arzt das Baby sorgfältig auf eine mögliche Wirkung der F-Adrenozeptorblockade überwachen. Die Metoprolol-Aufnahme kann geringer sein, wenn das Kind 3-4 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels gestillt wird.
Einnahme von Metoprololsuccinat Heumann zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol Nehmen Sie Metoprololsuccinat Heumann vor oder während der Mahlzeiten ein. Schlucken Sie die Tabletten oder ihre Hälften im Ganzen (nicht zerbeißen oder zerdrücken) und trinken Sie sie mit Wasser.
Der gleichzeitige Genuss von Alkohol erhöht die Menge des Wirkstoffs im Blut und kann somit die Wirkung der Behandlung verstärken
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Wenn Sie sich während der Behandlung mit Metoprololsuccinat Heumann schwindelig oder müde fühlen, dürfen Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.
Metoprololsuccinat Heumann enthält Natrium Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette rnit verlängerter Freisetzung, d. h. es ist nahezu "natriumfrei".
Wie wird Metoprololsuccinat Heumann 47,5 mg Retardtabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten Sie jeden Tag und zu welcher Tageszeit einnehmen sollen. Die Dosierung, die Ihr Arzt oder Apotheker auf die Packung geschrieben hat, wird Sie daran erinnern, was Ihr Arzt gesagt hat.
- Metoprololsuccinat Heumann wird einmal täglich vor oder während der Mahlzeiten eingenommen.
- Schlucken Sie die Metoprololsuccinat Heumann Tabletten als ganze oder halbe Tabletten mit Wasser.
- Tabletten, oder Tablettenhälften, nicht zerdrücken oder zerbeißen.
Erwachsene Die empfohlene Dosis ist:
Bluthochdruck (Hypertonie): bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Hypertonie 47,5-95 mg einmal täglich. Wenn Ihr Ansprechen auf diese Dosis unzureichend ist, kann Ihr Arzt die Dosis auf 190 mg einmal täglich erhöhen oder Metoprololsuccinat Heumann mit einem anderen Arzneimittel kombinieren. Eine Langzeitbehandlung mit Metoprolol in einer Tagesdosis von 95 bis 190 mg verringert das Risiko von Komplikationen des Bluthochdrucks, wie Schlaganfall, Herzinfarkt und plötzlicher Tod.
Erhaltungstherapie nach einem Herzinfarkt: Eine Dosis von 190 mg einmal täglich wird über einen langen Zeitraum eingenommen. Eine Langzeitbehandlung mit Metoprolol in einer Tagesdosis von 190 mg verringert das Risiko des Todes. und eines neuen Herzinfarkts.
Angina pectoris: 95 bis 190 mg einmal pro Tag. Ihr Arzt kann die Behandlung rnil Metoprololsuccinat Heumann mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Angina pectoris kombinieren.
Symptomatische chronische Herzinsuffizienz:
Die Dosis wird von Ihrem Arzt festgelegt.
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 23,75 mg Tabletten einmal täglich während der ersten 2 Wochen der Behandlung.
Bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz wird in der ersten Behandlungswoche einmal täglich eine halbe Tablette von 23,75 mg eingenommen. Danach wird Ihr Arzt die Dosis verdoppeln (d. h. 23,75 mg einmal täglich), und zwar für zwei Wochen, gefolgt von 47,5 mg einrnal täglich für die nächsten zwei Wochen. Danach wird die Dosis erneut verdoppelt (d. h. 95 mg), und zwar alle zwei Wochen, bis eine Dosis von 190 mg einmal täglich oder Ihre maximal verträgliche Dosis erreicht ist.
Herzrhythmusstörungen: 95 bis 190 mg einmal pro Tag.
Funktionelle Herzstörungen mit Herzklopfen: 95 mg einmal täglich. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis auf bis zu 190 mg pro Tag erhöhen.
Vorbeugung von Migräneanfällen: 95 bis 190 mg einmal täglich.
Die maximale Tagesdosis für Metoprololsuccinat Heumann beträgt 400 mg.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen Bluthochdruck:·Die Dosis für Kinder ab 6 Jahren hängt von ihrem Körpergewicht ab. Ihr Arzt wird die richtige Dosis für Ihr Kind bestimmen. Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 0,5 mg/kg einmal täglich, aber nicht mehr als 47,5 mg. Der Arzt passt die Dosis an die nächstmögliche Tablettenstärke an. Abhängig vom Blutdruck kann Ihr Arzt die Dosis bis zu einem Maximum von 2,0 mg/kg erhöhen. Höhere Dosen als 190 mg einmal täglich sind bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht worden.
Metoprololsuccinat Heumann wird nicht ftir die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren empfohlen.
Wenn Sie eine größere Menge von Metoprololsuccinat Heumann eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge von Metoprololsuccinat Heumann einnehmen, als Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, rufen Sie ihn sofort an oder gehen Sie direkt ins Krankenhaus. Nehmen Sie Ihr Arzneimittel mit, damit Sie wissen, um welche Art von Arzneimittel es sich handelt. Die ersten Anzeichen einer Überdosierung können nach 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels beobachtet werden. Eine Überdosierung äußert sich in verlangsamter und unregelmäßiger Herztätigkeit, Kurzatmigkeit, Knöchelschwellung, Herzklopfen, Schwindel, Schwäche, Brustschmerzen, kalter Haut, schlecht tastbarem Puls, Verwirrung, Angst, Herzstillstand, Gefühl der Atemwegsobstruktion, teilweisem oder vollständigem Bewusstseinsverlust, Übelkeit, Erbrechen, blauen Lippen. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie die von Ihrem Arzt verschriebene Dosis einnehmen.
Wenn Sie die Einnahme von Metoprololsuccinat Heumann vergessen haben Wenn Sie die Einnahme Ihrer regulären Dosis vergessen haben und die nächste Dosis in mehr als 12 Stunden eingenommen werden soll, nehmen Sie Ihre reguläre Dosis sofort ein. Wenn weniger als 12 Stunden verbleiben. nehmen Sie nur die Hälfte der regulären Dosis ein und fahren Sie mit der nächsten regulären Dosis fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tablette nachzuholen.
Wenn Sie die Einnahme von Metoprololsuccinat Heumann abbrechen Beenden Sie die Einnahme von Metoprololsuccinat Heumann nicht ohne das Wissen Ihres Arztes. In einigen Fällen ist es notwendig, dass das Absetzen schrittweise erfolgt, in der Regel über zwei Wochen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie lhren Arzt oder Apotheker
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Welche Nebenwirkungen hat Metoprololsuccinat Heumann 47,5 mg Retardtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die folgenden Nebenwirkungen können bei diesem Arzneimittel auftreten:
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Müdigkeit
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Möglicherweise bemerken Sie eine Verlangsamung der Herztätigkeit, wenn Sie Metoprololsuccinat Heumann einnehmen. Das ist normal, aber wenn Sie Bedenken haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.
- Herzklopfen.
- Verlangsamte Herzfrequenz. Sie sollten lhren Arzt informieren, der möglicherweise lhre Dosis reduzieren oder die Behandlung schrittweise absetzen muss.
- Schwindelgefühl, insbesondere beim Wechsel der Körperposition (Aufstehen). Manchmal kann dies von allgemeiner Schwäche/Ohnmacht begleitet sein.
- Kopfschmerzen.
- Kurzatmigkeit, insbesondere bei körperlicher Betätigung.
- Übelkeit (Brechreiz), Erbrechen.
- Krämpfe in der Magengegend.
- Durchfall und Verstopfung.
- Kalte Hände und Füße.
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Depressionen.
- Einschlafschwierigkeiten.
- Unangenehme nächtliche Träume.
- Konzentrationsschwierigkeiten.
- Gefühl der Schläfrigkeit.
- Gefühl von Kribbeln, Stechen oder Taubheit der Haut.
- Kleine Veränderungen auf dem EKG.
- Gefühl von Kurzatmigkeit.
- Verschlimmerung einer vorbestehenden Herzinsuffizienz.
- Abrupter Blutdruckabfall bei einem Herzinfarkt (kardiogener Schock).
- Hautausschlag.
- Vermehrtes Schwitzen.
- Muskelkrämpfe (Krämpfe).
- Anschwellen der Knöchel.
- Gewichtszunahme.
- Bronchospasmus (bei Patienten mit Bronchialasthma oder einer ähnlichen·Erkrankung), Engegefühl in den Atemwegen.
- Schmerzen in der Brust.
- Hyperhidrosis.
Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Angstgefühle und Nervosität.
- Sehstörungen.
- Trockene Augen und gereizte Augen, Bindehautentzündung.
- Unregelmäßiger Herzschlag/ rhythmus.
- Verschlimmerung eines vorbestehnden atrioventrikulären Blocks.
- Trockener Mund, Geschmacksstörungen.
- Unfähigkeit, den Penis zu errichten (lmpotenz) und sexuelle Störungen.
- Erhöhte Transaminase-Aktivität im Blut.
- Synkope.
- Haarausfall.
- Laufende Nase.
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Verringerung der Zahl der Blutplättchen im Blut. Das erste Anzeichen kann ein leichter Bluterguss sein.
- Verwirrung.
- Gedächtnisverlust und Gedächtnisprobleme.
- Klingeln in den Ohren (Tinnitus).
- Entzündung der Leber.
- Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht.
- Gelenkschmerzen.
- Gangrän (abgestorbenes Gewebe) bei Patienten mit eingeschränkter Blutzufuhr zu den peripheren Teilen des Körpers.
- Verschlimmerung der Schuppenflechte.
- Oberempfindlichkeitsreaktionen.
Zustände, die sich während der Behandlung verschlechtern können Wenn Sie die folgenden Beschwerden haben, können sich diese während der Behandlung mit Metoprololsuccinat Heumann verschlimmern:
- Sie haben Schwierigkeiten beim Atmen (Sie sind kurzatmig), Sie fühlen sich müde und Ihre Knöchel sind geschwollen (Anzeichen für ein versagendes Herz). Diese Beschwerden können sich vorübergehend verschlimmern. Diese Nebenwirkung wird von weniger als einem von 100 Patienten berichtet.
- Psoriasis (Schuppenflechte) und schlechte Durchblutung können sich während der Behandlung weiter verschlimmern.
Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Metoprololsuccinat Heumann 47,5 mg Retardtabletten aufzubewahren?
- Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
- Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
- Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Flasche, dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar bis“ bzw. „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des jeweiligen Monats.
- Der lnhalt der Flasche sollte innerhalb von 30 oder 100 Tagen nach dem Öffnen aufgebraucht werden.
- Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Sie sichtbare Anzeichen eines Verfalls bemerken.
-
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere lnformationen finden Sie unter www.bfarrn.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Metoprololsuccinat Heumann 47,5 mg Retardtabletten
Was Metoprololsuccinat Heumann enthält
Der Wirkstoff ist Metoprololsuccinat (Ph. Eur.)
Jede Retardtablette enthält 47,5 mg Metoprololsuccinat.
- Der anderen Bestandteile sind:
- Tablettenkern: Ethycellulose, Glyceroldibehenat, Hydroxypropylcellulose, Macrogol 6000, Tributylacetylcitrat, - Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.).
- Filmüberzug: Hypromellose, Macrogol 400, Karnaubawachs, Titandioxid (E171).
Wie Metoprololsuccinat Heumann aussieht und Inhalt der Packung 47,5 mg: Weiße bis gebrochen weiße, runde Filmtabletten mit einer Bruchkerbe von 8,2 mm, mit der Pragung "I" auf der einen Seite der Bruchkerbe und "50" auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Inhalt der Packung Für 47,5 mg:
Aluminium/HSL - PVC/PVdC-Blisterpackung mit 90 Tabletten (9x10 Stück).
HDPE-Flasche mit kindersicherem Polypropylen-Verschluss, Packung mit 30 oder 100 Tabletten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Südwestpark 50 · 90449 Nürnberg
E-Mail: info@heumann.de
Mitvertrieb:
Heunet Pharma GmbH
Südwestpark 50
90449 Nürnberg
Hersteller Pharmazet Group s.r.o.
Třtinová 260/1 Prag 9, 19600
Tschechische Republik
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: Litauen Metoprololsuccinat Pharmaclan 23,75 mg/47.5 mg/95 mg/190 mg pailginto atpalaidavimo tabletes
Deutschland Metoprololsuccinat Heumann 47,5 mg Retardtabletten Tschechien Metoprolol Pharmaclan
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2026.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


