Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Glaupax dient zur Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks. Der enthaltene Wirkstoff ist Acetazolamid .
- Wirkstoff(e)
- Acetazolamid
- Zulassungsinhaber
- OmniVision AG
- ATC Code
- S01EC01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Glaupax® angewendet?
Kurzzusammenfassung
Glaupax dient zur Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks. Der enthaltene Wirkstoff ist Acetazolamid.
Glaupax dient zur Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks. Glaupax greift in den Stoffwechsel flüssigkeitsabsondernder Gewebe ein. Es führt zu einer vermehrten Wasserausscheidung (Diurese), aber auch die Produktion von Kammerwasser wird vermindert, dadurch erniedrigt sich der Augeninnendruck bei Patienten mit grünem Star (Glaukom).
Glaupax darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.
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Was ist vor der Einnahme von Glaupax® zu beachten?
Kurzzusammenfassung
Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
Wann darf Glaupax nicht angewendet werden?
- Bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit (Allergie) auf einen Inhaltsstoff von Glaupax, sowie auf Sulfonamide.
- Bei schweren Leber- oder Nierenschäden oder bei Bluterkrankungen.
- Bei Störungen des (Mineral-)Salzhaushaltes des Körpers.
- Bei Nebennierenrinden-Insuffizienz.
Wann ist bei der Anwendung von Glaupax Vorsicht geboten?
Glaupax kann Müdigkeit, Verwirrung oder Sehstörungen verursachen, und damit die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigen! Wenn Sie nach Einnahme von Glaupax solche Nebenwirkungen empfinden, dann sollten Sie weder fahren noch Maschinen bedienen.
Wenn Sie Glaupax anwenden, sollte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässig Ihr Blut untersuchen lassen.
Falls während der Behandlung mit Glaupax anhaltende Halsschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Nasenbluten, oft und leicht vorkommende blaue Flecken oder sehr blasse oder gelbe Haut auftreten, suchen Sie unverzüglich den Arzt bzw. die Ärztin auf.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, insbesondere Lungenerkrankungen mit eingeschränkter Atmung, oder an Diabetes, wenn bei Ihnen oder in Ihrer Familie bereits Blutbildstörungen im Zusammenhang mit Arzneimitteln aufgetreten sind, wenn Sie Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder am Auge anwenden!
Darf Glaupax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.
Wie wird Glaupax® angewendet?
Kurzzusammenfassung
Allgemeine Dosierung:
Üblicherweise werden ½ bis 1 Tablette 1 bis 2 mal täglich eingenommen.
Erwachsene: Üblicherweise werden ½ bis 1 Tablette 1 bis 2 mal täglich eingenommen.
Die Tabletten haben eine Kreuzbruchkerbe auf einer Seite. Die Tablette kann in zwei gleiche Teile geteilt werden.
Bei akutem Glaukom kann Ihnen der Arzt bzw. Ihre Ärztin eine kurzfristig erhöhte Dosierung vorschreiben. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Die Anwendung und Sicherheit von Glaupax Tabletten bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
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Welche Nebenwirkungen hat Glaupax®?
Kurzzusammenfassung
In seltenen Fällen kann es zu Magen-Darm-Störungen (Erbrechen), Schwindel, Juckreiz, aber auch Blutbildstörungen kommen.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Glaupax auftreten:
In seltenen Fällen (können bis zu 1 von 1000 Patienten betreffen) Magen-Darm-Störungen (Erbrechen), Schwindel, Juckreiz, aber auch Blutbildstörungen.
Bei Kurzzeit-Therapien wurde kribbelndes Gefühl in Armen und Beinen, Appetitverlust, vermehrter Harndrang, sowie vereinzelt Verwirrtheit und Benommenheit beobachtet.
Die meisten Nebenwirkungen verschwinden nach einigen Tagen, ohne dass die Therapie abgebrochen werden muss. Es wurde über eine vorübergehende Kurzsichtigkeit berichtet. Andere gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Patienten betreffen) sind Nesselsucht, Blut und Zucker im Urin, Blut im Stuhl, schlaffe Lähmung und Muskelzuckungen. Vor allem bei älteren Patienten bzw. Patientinnen können trockene Augen auftreten. Kristalle im Urin, Nierensteine und Hautausschläge können auftreten.
Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Hautausschläge, schwerwiegende Hautreaktionen (wie roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen), anhaltende Halsschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Nasenbluten, oft und leicht vorkommende blaue Flecken oder sehr blasse oder gelbe Haut auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Wie ist Glaupax® aufzubewahren?
Kurzzusammenfassung
In der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15°‑25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
In der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15°‑25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nach Beendigung der Behandlung evtl. übriggebliebene Tabletten Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.
Weitere Auskünfte erteilen Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Weitere Informationen zu Glaupax®
Was ist in Glaupax enthalten?
1 Tablette enthält 250 mg Acetazolamid und weitere Hilfsstoffe zur Tablettenherstellung.
Zulassungsnummer
38412 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Glaupax? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Durchdrückpackungen zu 40 und 100 Tabletten.
Zulassungsinhaberin
OmniVision AG, 8212 Neuhausen.
Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Autor
Markus Falkenstätter, BSc
Student der Pharmazie
Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Lektor
Mag. pharm. Stefanie Brandauer
Pharmazeutin
Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


