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Das Wichtigste in Kürze
Zur Behandlung von Erkrankungen des Respirations-, Gastrointestinal- und Urogenitaltraktes, die durch Ampicillin-empfindliche grampositive und gramnegative Bakterien hervorgerufen werden, insbesondere Streptococcus spp., Staphylococcus spp., Trueperella pyogenes, Mannheimia haemolytica, Pasteurella multocida und Erysipelothrix rhusiopathiae.
- Zieltierarten
- Rinder, Schafe, Schweine, Hunde, Katzen
- Wartezeit
- Rind, Schaf, Schwein: Essbare Gewebe Tage Rind: Milch: Tage Nicht bei laktierenden Schafen anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
- Zulassungsinhaber
- Vana GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QN05AA04
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen bei Tieren angewendet?
Zur Behandlung von Erkrankungen des Respirations-, Gastrointestinal- und Urogenitaltraktes, die durch Ampicillin-empfindliche grampositive und gramnegative Bakterien hervorgerufen werden, insbesondere Streptococcus spp., Staphylococcus spp., Trueperella pyogenes, Mannheimia
haemolytica, Pasteurella multocida und Erysipelothrix rhusiopathiae.
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Für welche Tiere ist Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen zugelassen?
Rinder, Schafe, Schweine, Hunde, Katzen
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei schwerer Niereninsuffizienz mit verminderter oder fehlender Harnausscheidung (Oligurie oder Anurie).
Nicht anwenden bei Infektionen mit β-Laktamase produzierenden Bakterien oder bei Vorliegen von Resistenzen anderer Ursache.
Nicht anwenden bei Nagetieren wie Meerschweinchen, Kaninchen, Goldhamster und Chinchillas.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Grundlage einer Empfindlichkeitsprüfung der beteiligten Erreger erfolgen. Aufgrund hoher Resistenzraten gegenüber E. coli und Salmonellen sollte insbesondere vor einer Behandlung von Infektionen des Verdauungstraktes eine Resistenzbestimmung durchgeführt werden.
Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind die offiziellen und örtlichen Regelungen über den Einsatz von Antibiotika zu berücksichtigen.
Eine von den Vorgaben in der Gebrauchs- und Fachinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Verbreitung von Ampicillin-resistenten Bakterien erhöhen und die
Wirksamkeit einer Behandlung mit anderen β-Laktam-Antibiotika aufgrund von Kreuzresistenzen reduzieren.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Penicilline und Cephalosporine können nach Injektion, Inhalation, oraler Aufnahme oder Hautkontakt zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) führen. Bei Penicillin-Überempfindlichkeit ist eine Kreuzallergie gegen Cephalosporine möglich und umgekehrt. Allergische Reaktionen auf diese Substanzen können schwerwiegend sein.
Wenn Ihnen empfohlen wurde, den Kontakt mit solchen Substanzen zu meiden oder Sie bereits wissen, dass Sie überempfindlich reagieren, sollten Sie den Umgang mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Sollten nach Kontakt mit dem Tierarzneimittel Symptome wie Hautausschlag auftreten, sollten Sie ärztlichen Rat in Anspruch nehmen und dem Arzt die Packungsbeilage oder das Etikett vorlegen. Symptome wie Anschwellen des Gesichts, der Lippen oder Augenlider oder Atemnot sind ernst zu nehmen und bedürfen einer sofortigen ärztlichen Versorgung.
Gehen Sie mit diesem Tierarzneimittel sehr vorsichtig um, indem Sie den direkten Kontakt vermeiden. Mit dem Arzneimittel versehentlich in Kontakt gekommene Haut oder Schleimhaut ist gründlich mit Wasser zu spülen. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Antiphlogistika, Antipyretika, Antirheumatika (insbesondere Phenylbutazon, Salicylaten) kann die Ausscheidung der Penicilline verzögert werden. Das bakterizid wirkende Ampicillin sollte nicht mit bakteriostatisch wirkenden Verbindungen (Tetracycline, Makrolide, Sulfonamide) kombiniert werden, weil dadurch die antibakterielle Wirksamkeit beeinträchtigt wird.
Überdosierung:
Nach Überdosierungen können zentralnervöse Tierarzneimittel ist sofort abzusetzen und es ist Barbituraten).
Erregungserscheinungen und Krämpfe auftreten. Das entsprechend symptomatisch zu behandeln (Gabe von
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zur intramuskulären Anwendung.
Dosierung:
Rind, Schaf und Schwein: 10 mg/kg KGW Ampicillin, entspricht 5 ml/100 kg KGW des Tierarzneimittels zweimal täglich.
Hund und Katze: 20 mg/kg KGW Ampicillin, entspricht 0,5 ml/5 kg KGW des Tierarzneimittels zweimal täglich.
Die Injektion erfolgt beim Schwein vorzugsweise in die seitliche Halsmuskulatur, beim Kalb in die Ellbogen- (Anconaeus)-Muskulatur.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Die Behandlungsdauer beträgt 3-5 Tage.
Sollte nach maximal 3 Tagen Behandlungsdauer keine deutliche Besserung eingetreten sein, so ist die Diagnose zu überprüfen und gegebenenfalls eine Therapieumstellung vorzunehmen.
Hinweise für die richtige Anwendung
Vor Gebrauch gut schütteln!
Welche Wartezeit gilt für Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen?
Rind, Schaf, Schwein:
Essbare Gewebe
Tage
Rind:
Milch:
Tage
Nicht bei laktierenden Schafen anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Welche Nebenwirkungen kann Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen beim Tier haben?
Rinder, Schafe, Schweine, Hunde, Katzen:
| Gelegentlich | allergische Reaktion (allergische Hautreaktion, Anaphylaxie) |
| (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte | |
| Tiere): | |
| Selten | lokale Reaktion an der Injektionsstelle |
| (1 bis 10 Tiere /10 000 behandelte | |
| Tiere): | |
| Unbestimmte Häufigkeit | Störung der Darmflora 2 |
| (kann auf Basis der verfügbaren | |
| Daten nicht geschätzt werden): | |
- Die Behandlung ist in solchen Fällen abzusetzen und sofortige Gegenmaßnahmen (Antihistaminika, Glukokortikoide, Epinephrin) einzuleiten.
- Schwerwiegend, bei Pflanzenfressern.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, AT-1200 Wien
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at
Website: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern.
Nach der ersten Entnahme im Kühlschrank lagern. (2°C – 8°C).
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel, nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/ Anbruch der Primärverpackung: 3 Tage.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Vanastress 10 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Ampicillin „Vana“ 200 mg/ml - Injektionssuspension für Tiere
Zusammensetzung
1 ml enthält:
Wirkstoff:
Ampicillin – Trihydrat 230,9 mg (entsprechend 200 mg Ampicillin)
| Sonstige Bestandteile: | |
| Benzylalkohol | 9,0 mg |
Weiße bis gelbliche, homogene Suspension.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Z. Nr.: 8-00505
Packungsgrößen: Durchstechflaschen zu 50 ml, 12 x 50 ml, 100 ml und 12 x 100 ml.
Es werden möglicherwiese nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
November 2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar. (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktdaten
Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
Vana GmbH
Wolfgang-Schmälzl Gasse 6
AT-1020 Wien
Tel: 0043 1 728 03 67-20
E-Mail: office@vana.at
Rezept- und apothekenpflichtig.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


