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Medikamente

Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde

Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Zur Behandlung von Infektionen bei Pferden, verursacht durch Erreger, die gegenüber der Kombination von Trimethoprim und Sulfadiazin empfindlich sind, wie Infektionen der oberen Atemwege, des Urogenitalsystems und Wundinfektionen.

Zieltierarten
Pferd
Wartezeit
Essbare Gewebe: 20 Tage. Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Wirkstoff(e)
Sulfadiazin, Trimethoprim
Zulassungsinhaber
Alfasan Nederland B.V.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QJ01EW10
Anwendungsgebiete
Harnwegsinfektionen

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde bei Tieren angewendet?

Zur Behandlung von Infektionen bei Pferden, verursacht durch Erreger, die gegenüber der Kombination von Trimethoprim und Sulfadiazin empfindlich sind, wie Infektionen der oberen Atemwege, des Urogenitalsystems und Wundinfektionen.

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Für welche Tiere ist Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde zugelassen?

Pferd

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei Tieren mit schwerer Leber- oder Nierenschädigung.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Zwischen Sulfadiazin und anderen Sulfonamiden wurden Kreuzresistenzen festgestellt. Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte daher sorgfältig geprüft werden, sofern die Empfindlichkeitsprüfung Resistenzen gegenüber Sulfonamiden gezeigt hat, da dies die Wirksamkeit reduzieren kann.

Bei eitrigen Infektionen werden Trimethoprim-Sulfonamide-Kombinationen nicht empfohlen, da ihre Wirksamkeit unter solchen Bedingungen vermindert ist.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Bei der Behandlung von neugeborenen Tieren und Tieren mit Leberschädigung ist Vorsicht geboten. Nierenfunktionsstörungen führen zu einem Akkumulationsrisiko, wodurch das Risiko von Nebenwirkungen bei einer Langzeitbehandlung steigt.

Während der gesamten Behandlung sollten die Tiere freien Zugang zu Trinkwasser haben, um eine mögliche Kristallurie zu vermeiden.

Das Tierarzneimittel ist bei Pferden mit Blutdyskrasien mit Vorsicht anzuwenden.

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Identifizierung und Empfindlichkeitsprüfung des/der Zielerreger/s basieren. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Anwendung auf epidemiologischen Informationen und Kenntnissen zur Empfindlichkeit der Zielerreger auf Bestandsebene oder auf lokaler/regionaler Ebene beruhen. Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind die amtlichen, nationalen und örtlichen Regelungen über den Einsatz von Antibiotika zu berücksichtigen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel enthält Sulfadiazin, ein Sulfonamid, das bei Hautkontakt oder versehentlichem Verschlucken Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen kann. Eine Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide kann zu Kreuzreaktionen mit anderen Antibiotika führen. Allergische Reaktionen auf Sulfonamide können gelegentlich schwerwiegend sein. Darüber hinaus kann dieses Tierarzneimittel Haut- oder Augenreizungen hervorrufen.

Haut- und Augenkontakt mit dem Tierarzneimittel sollte vermieden werden. Dies ist besonders wichtig für Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide.

Bei Hautkontakt mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt mit Wasser ausspülen.

Sollte es nach der Exposition zu Symptomen wie Hautausschlag oder Atembeschwerden kommen und die Reizung anhalten, ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate und zeigen Sie ihm die Packungsbeilage oder das Etikett.

Nach Gebrauch die Hände gründlich waschen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Nicht zutreffend.

Trächtigkeit und Laktation:

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt. Laboruntersuchungen an Ratten und Kaninchen ergaben Hinweise auf teratogene Wirkungen bei Dosierungen, die über den therapeutischen Dosen lagen.

Nicht anwenden bei trächtigen und laktierenden Stuten.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Potenzierte Sulfonamide können bei Pferden, die mit Alpha2-Adrenozeptor-Agonisten sediert wurden, tödliche Herzrhythmusstörungen verursachen.

Überdosierung:

Im Falle einer Überdosierung kann es zu weichem Kot oder Diarrhoe kommen. Dies ist im Allgemeinen selbstlimitierend, kann aber bei Bedarf symptomatisch behandelt werden, z. B. durch eine Flüssigkeitstherapie im Falle einer Dehydratation.

Hauptunverträglichkeiten

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

    Nebenwirkungen  
7.    
Pferd:    
Häufig Störung des Verdauungstrakts (z. B. weicher Kot, Diarrhoe,
(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Colitis)
 
Tiere):  
   
Unbestimmte Häufigkeit Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. Urtikaria)
(kann auf Basis der verfügbaren Inappetenz
Daten nicht geschätzt werden)
 
       

Leberfunktionsstörung

Nierenfunktionsstörung, Funktionsstörung der Nierentubuli1

Hämatologische Auswirkungen (z. B. Anämie, Thrombozytopenie oder Leukopenie), Hämaturie, Kristallurie

1 tubuläre Obstruktion

DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem {Details zum nationalen System} melden. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT:

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit.

Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem {Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/} melden.

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Wie wird Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben.

Die empfohlene Dosierung pro Anwendung beträgt 30 mg der Wirkstoffe in Kombination (d. h. 5 mg Trimethoprim und 25 mg Sulfadiazin) pro kg Körpergewicht, entsprechend 7,5 ml des Tierarzneimittels pro 100 kg Körpergewicht, 1- oder 2-mal täglich. Die Dosierungshäufigkeit richtet sich nach der Empfänglichkeit der beteiligten Erreger und der Lokalisation der Infektion. Die Behandlung sollte fünf Tage lang oder bis zwei Tage nach dem Abklingen der Symptome des Pferdes, maximal jedoch fünf Tage, fortgesetzt werden.

Das Tierarzneimittel kann morgens vor der morgendlichen Futterration verabreicht werden. Ebenso kann bei zweimal täglicher Anwendung die zweite Dosis vor der abendlichen Futterration verabreicht werden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Eine Spritze ist für ein Körpergewicht von 300 kg bestimmt, und jede Spritze ist in 11 Markierungen unterteilt. Eine Markierungseinheit reicht aus, um 25 kg Körpergewicht zu behandeln, und das Mindestkörpergewicht für eine Behandlung beträgt 50 kg.

Vor dem Aufziehen der Dosis in der Spritze sollte die Flasche kräftig geschüttelt werden.

Das Tierarzneimittel wird oral eingegeben, indem die Spitze des Spritzenapplikators durch den Interdentalspalt geschoben wird und die erforderliche Menge des Tierarzneimittels auf den Zungenrücken aufgebracht wird. Heben Sie unmittelbar nach der Eingabe den Kopf des Pferdes für einige Sekunden an, um sicherzustellen, dass die Dosis geschluckt wird.

Nach der Anwendung des Tierarzneimittels die Flasche mit dem Deckel verschließen, die Spritze mit Wasser auswaschen und trocknen lassen.

Welche Wartezeit gilt für Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde?

Essbare Gewebe: 20 Tage.

Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.

Wie ist Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 30 Tage

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Triquest 333 mg/ml + 67 mg/ml Suspension zum Eingeben für Pferde

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:  
Wirkstoffe:  
Sulfadiazin 333 mg
Trimethoprim 67 mg

Trübe, weiße bis gelbe Suspension zum Eingeben.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

DE: V7012181.00.00

AT: Z.Nr.: 842492

Weiße HDPE-Flasche mit 90 ml Suspension oder 225 ml Suspension oder 450 ml Suspension, verschlossen mit einem weißen PP-Sicherheitsschraubverschluss mit einem LDPE-Stopfen. Jede Flasche ist in einem Umkarton verpackt und mit einer PP-Oralspritze versehen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

05/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktangaben

Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Alfasan Nederland B.V.

Kuipersweg 9 3449 JA Woerden Niederlande

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: LelyPharma B.V.

Zuiveringweg 42

8243 PZ Lelystad Niederlande

DE:

Örtlicher Vertreter und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: VIRBAC Tierarzneimittel GmbH

Rögen 20

DE-23843 Bad Oldesloe

Tel: +49-(4531) 805 111

Mitvertreiber:

VIRBAC Tierarzneimittel GmbH

Rögen 20

DE-23843 Bad Oldesloe

AT:

Örtlicher Vertreter und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: VIRBAC Österreich GmbH

Hildebrandgasse 27 AT-1180 Wien

Tel: +43-(0)1-218 34 26-0

Weitere Informationen

DE: Verschreibungspflichtig

AT: Rezept- und apothekenpflichtig

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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