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Medikamente

Prisulfan - 58,0 mg/288,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde

Prisulfan -  58,0 mg/288,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS Prisulfan – 58,88,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde Trimethoprim, Sulfadiazin ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung bakterieller Infektionen bei Pferden verursacht durch folgende Sulfadiazin- /Trimethoprim-empfindliche Erreger: Escherichia coli Staphylococcus spp Streptococcus spp Rhodococcus (Corynebacterium) equi …

Wirkstoff(e)
Trimethoprim, Sulfadiazin
Zulassungsinhaber
Norbrook Laboratories Ltd
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschränkt)
ATC Code
QJ01EW10
Anwendungsgebiete
Harnwegsinfektionen

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Prisulfan - 58,0 mg/288,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde angewendet?

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Prisulfan – 58,88,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde

Trimethoprim, Sulfadiazin

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung bakterieller Infektionen bei Pferden verursacht durch folgende Sulfadiazin- /Trimethoprim-empfindliche Erreger:

Escherichia coli

Staphylococcus spp

Streptococcus spp

Rhodococcus (Corynebacterium) equi

Prisulfan 58,0 mg/288,3 mg/g Paste zum Eingeben wird daher zur Behandlung von Infektionen des Gastrointestinaltraktes (v.a. mit Diarrhoe) und des Respirationstraktes (Bronchopneumonie, Pleuritis etc.), weiters bei Wundinfektionen, Septikämie und generalisierten Infektionen empfohlen.

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Was ist vor der Einnahme von Prisulfan - 58,0 mg/288,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde zu beachten?

Nicht anwenden bei


  • bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den arzneilich Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile,
  • schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen,
  • Übersäuerung des Harns bzw. Erkrankungen, die mit verminderter Flüssigkeitsaufnahme bzw. Flüssigkeitsverlusten einhergehen,
  • Störungen des Blutbildes (Störungen in der Bildung der Blutzellen),
  • Resistenz (Unempfindlichkeit) gegenüber Sulfonamiden oder Trimethoprim,

Nicht bei Neugeborenen anwenden.


Wie wird Prisulfan - 58,0 mg/288,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde angewendet?

Zum Eingeben.

Die tägliche Dosis beträgt 30 mg der Wirkstoffkombination pro kg Körpergewicht. Eine Applikationsspritze enthält die täglich erforderliche Dosis für ein Pferd mit 500 kg KGW. Jede Markierung (schwarzer Strich) am Stempelschaft entspricht einer Dosis für 50 kg KGW. Die Behandlung sollte 5 Tage lang oder bis 2 Tage nach Abklingen der klinischen Symptome durchgeführt werden.

Art der Anwendung:

Das Körpergewicht des zu behandelnden Pferdes sollte möglichst genau bestimmt werden, um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten. Die berechnete Dosis wird durch Drehen des Stellringes an der Applikationsspritze entsprechend dem Körpergewicht des Pferdes bereitgestellt.

Die Paste wird oral eingegeben. Die Spitze der Applikationsspritze soll möglichst weit seitlich in das Maul an der Zunge entlang eingeschoben und die Paste im Bereich des Zungengrundes appliziert werden. Es sollten keine Futterreste im Maul des Pferdes sein. Um ein Abschlucken der Paste zu gewährleisten, sollte der Kopf des Pferdes sofort nach der Eingabe für einige Sekunden angehoben werden.

Schutzkappe nach der Anwendung wieder aufsetzen.

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Welche Nebenwirkungen hat Prisulfan - 58,0 mg/288,3 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde?

Gelegentlich allergische Reaktionen.).

Bei länger andauernder hoher Dosierung kann es zu Veränderungen des Blutbildes (hämolytische Anämie, Agranulozytose) kommen.

Bei hoher Dosierung und niedrigem pH-Wert des Harns kann es zur Auskristallisation der Sulfonamide in der Niere kommen, wobei Inappetenz, Hämaturie, Kristallurie, Nierenkoliken und zwanghafter Harnabsatz auftreten. In diesem Fall ist die Behandlung abzubrechen und ausreichend Flüssigkeit zuzuführen.

Sulfonamide setzen die Vitamin K-Synthese der Darmbakterien herab (Blutgerinnungsstörungen).

Bei Früh- und Neugeborenen kann durch die Verdrängung von Bilirubin aus der Plasmaproteinbindung ein Kernikterus (Gelbsucht) ausgelöst werden.

In ällen von allergischen oder anaphylaktischen Reaktionen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und es sind unverzüglich Gegenmaßnahmen (z.B. Glukokortikoide, Antihistaminika, Kreislaufmittel) einzuleiten.

Falls Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Tier/Ihren Tieren feststellen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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