Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bupropion ratiopharm ist ein Arzneimittel, das Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, um Ihre Depression zu behandeln. Es reagiert mit bestimmten Substanzen im Gehirn, die Noradrenalin und Dopamin genannt werden.
- Wirkstoff(e)
- Bupropion
- Zulassungsinhaber
- Teva B.V.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- N06AX12
- Anwendungsgebiete
- Adipositas (Fettleibigkeit)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Bupropion ratiopharm 150 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung angewendet?
Bupropion ratiopharm ist ein Arzneimittel, das Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, um Ihre Depression zu behandeln. Es reagiert mit bestimmten Substanzen im Gehirn, die Noradrenalin und Dopamin genannt werden.
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Was ist vor der Einnahme von Bupropion ratiopharm 150 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung zu beachten?
Bupropion ratiopharm darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- allergisch gegen Bupropion oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- andere Arzneimittel einnehmen, die Bupropion beinhalten
- Krampfanfälle in Ihrer Krankengeschichte hatten oder bei Ihnen Epilepsie festgestellt wurde
- eine Essstörung haben oder hatten (zum Beispiel Ess-Brechsucht (Bulimie) oder Magersucht)
- einen Gehirntumor haben
- normalerweise ein starker Trinker sind, der gerade damit aufgehört hat oder dieses plant
- schwerwiegende Leberprobleme haben
- wenn Sie vor kurzem aufgehört haben Beruhigungsmittel zu nehmen oder wenn Sie während der Behandlung mit Bupropion ratiopharm damit aufhören wollen
- bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen, sogenannte Monoaminoxidasehemmer (MAO- Hemmer) einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben.
Wenn etwas davon auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und nehmen Sie Bupropion ratiopharm vorerst nicht ein.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Bupropion ratiopharm einnehmen.
Kinder und Jugendliche
Bupropion ratiopharm wird für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen. Es besteht ein erhöhtes Risiko von Gedanken, sich selbst das Leben zu nehmen und
selbstgefährdendem Verhalten, wenn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit Antidepressiva behandelt werden.
Erwachsene
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Bupropion ratiopharm einnehmen, wenn Sie
- regelmäßig viel Alkohol trinken
- Diabetes haben und dagegen Insulin oder Tabletten anwenden/einnehmen
- eine schwere Kopfverletzung haben oder hatten
Bupropion ratiopharm kann Krampfanfälle bei 1 von 1.000 Behandelten verursachen. Die Wahrscheinlichkeit dieser Nebenwirkung steigt an, wenn Sie zum oben aufgelisteten Personenkreis gehören. Wenn Sie während der Behandlung einen Krampfanfall erleiden, hören Sie auf, Bupropion
ratiopharm zu nehmen, und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- an einer bipolaren Erkrankung leiden (extreme Stimmungsschwankungen), da Bupropion ratiopharm eine Episode dieser Krankheit auslösen kann.
-
an einer Erkrankung namens Brugada-Syndrom leiden (eine seltene Erbkrankheit, die den Herzrhythmus beeinflusst) oder wenn in Ihrer Familie bereits Herzstillstand oder
plötzlicher Tod aufgetreten ist. -
andere Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen, kann die Anwendung
dieser Arzneimittel zusammen mit Bupropion ratiopharm zum Serotonin-Syndrom führen, einer möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung (siehe „Einnahme von Bupoprion ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln“ in diesem Abschnitt). - Leber- oder Nierenprobleme haben, da es dann eher wahrscheinlich ist, dass Nebenwirkungen auftreten.
Wenn etwas davon auf Sie zutrifft, sprechen Sie noch einmal mit Ihrem Arzt, bevor Sie Bupropion ratiopharm einnehmen. Er oder sie kann dann Ihrer Behandlung besondere Aufmerksamkeit widmen oder ein anderes Arzneimittel empfehlen.
Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression
Wenn Sie an Depressionen leiden, kann es manchmal dazu kommen, dass Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.
Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln:
- wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen
- wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Klinische Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen gezeigt, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten.
Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.
Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mittzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.
Schwere Hautreaktionen
Schwere Hautreaktionen, wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), wurden im Zusammenhang mit Bupropion ratiopharm berichtet. Brechen Sie die Anwendung von Bupropion ratiopharm ab und suchen Sie sofort
einen Arzt auf, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 beschrieben sind.
Einnahme von Bupropion ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln
Wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen, sogenannte MONOAMINOXIDASEHEMMER
(MAO-Hemmer) einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Bupropion ratiopharm vorerst nicht ein (siehe auch: „Bupropion ratiopharm darf nicht eingenommen werden“ in Abschnitt 2).
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel, Kräuterzubereitungen oder Vitamine einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosierung von Bupropion ratiopharm ändern oder andere Produkte empfehlen.
Manche Arzneimittel vertragen sich nicht mit Bupropion ratiopharm und können zum Beispiel das Risiko von Krampfanfällen oder Nebenwirkungen erhöhen. Manche sind unten aufgelistet, aber die Liste ist nicht vollständig.
Das Risiko Krampfanfälle zu erleiden kann erhöht sein bei Einnahme/Anwendung von
- anderen Arzneimitteln gegen Depression oder psychiatrische Erkrankungen
- Theophyllin (bei Asthma und Lungenerkrankungen)
- Tramadol (starkes Schmerzmittel)
- Beruhigungsmitteln oder wenn Sie diese während der Behandlung mit Bupropion ratiopharm absetzen (siehe auch: „Bupropion ratiopharm darf nicht eingenommen werden“ in Abschnitt 2)
- Mittel gegen Malaria (z.B. Mefloquin oder Chloroquin)
- Stimulanzien oder Arzneimittel zur Gewichtskontrolle (Appetitzügler)
- Steroiden (oral oder als Injektion)
- bestimmten Antibiotika (Chinolone)
- bestimmten Antihistaminika, die Schläfrigkeit verursachen können
- Arzneimitteln gegen Diabetes.
Wenn etwas davon auf Sie zutrifft, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt bevor Sie Bupropion ratiopharm nehmen. Ihr Arzt wird den Nutzen und das Risiko der Einnahme von Bupropion ratiopharm in Ihrem Fall abwägen.
Das Risiko für Nebenwirkungen kann erhöht sein bei Einnahme von
-
anderen Arzneimitteln gegen Depression (z. B. Amitriptylin, Fluoxetin, Paroxetin, Citalopram, Escitalopram, Venlafaxin, Dosulepin, Despramin oder Imipramin) oder gegen andere psychiatrische Erkrankungen (z.B. Clozapin, Risperidon, Thioridazin oder Olanzapin). Bupropion ratiopharm kann mit einigen Arzneimitteln interagieren, die zur Behandlung von Depressionen verwendet werden, und es können Veränderungen des Gemütszustandes (z. B.
Unruhe, Halluzinationen, Koma) und andere Effekte wie Körpertemperatur über 38 °C, Anstieg der Herzfrequenz, instabiler Blutdruck, übertriebene Reflexe, Muskelsteifheit, mangelnde Koordination und/oder gastrointestinale Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten. - Arzneimitteln gegen Parkinson (Levodopa, Amantadin oder Orphenadrin)
- Arzneimitteln, die die Verstoffwechselung von Bupropion beeinflussen (Carbamazepin, Phenytoin, Valproat)
- manchen Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Cyclophosphamid oder Ifosfamid)
- Ticlopidin oder Clopidogrel (wird meist zur Vorbeugung von Schlaganfällen verwendet)
- manchen Betablockern (z.B. Metoprolol)
- Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Propafenon oder Flecainid)
- Nikotinpflastern zur Raucherentwöhnung.
Wenn etwas davon auf Sie zutrifft, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, bevor Sie Bupropion ratiopharm einnehmen.
Bupropion ratiopharm kann weniger gut wirken,
• wenn Sie Ritonavir oder Efavirenz, Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion einnehmen. Wenn das auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird prüfen, wie gut Bupropion ratiopharm bei Ihnen wirkt. Es kann notwendig sein, Ihre Dosis zu erhöhen oder eine andere Behandlung für Ihre Depression zu wählen. Erhöhen Sie Ihre Bupropion ratiopharm-Dosis nicht ohne Anweisung Ihres Arztes, da eine Dosiserhöhung das Risiko von Nebenwirkungen (einschließlich Krampfanfälle) erhöhen kann.
Bupropion ratiopharm kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinträchtigen
-
wenn Sie Tamoxifen zur Behandlung von Brustkrebs einnehmen.
Wenn das auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Es kann notwendig sein, eine andere Behandlung gegen Ihre Depression zu wählen. - Wenn Sie Digoxin wegen Ihres Herzens einnehmen.
Wenn das auf Sie zutrifft, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt kann eine Anpassung der Dosierung von Digoxin in Erwägung ziehen.
Einnahme von Bupropion ratiopharm zusammen mit Alkohol
Alkohol kann die Wirkungsweise von Bupropion ratiopharm beeinflussen. Wenn beide zusammen genommen werden, kann sich das, wenn auch selten, auf Ihre Nerven oder Ihren geistigen Zustand auswirken. Manche Menschen reagieren auf Alkohol empfindlicher wenn sie Bupropion
ratiopharm nehmen. Ihr Arzt kann Ihnen empfehlen während der Einnahme von Bupropion ratiopharm keinen oder nur sehr wenig Alkohol (Bier, Wein oder Spirituosen) zu trinken. Aber wenn Sie derzeit viel trinken, hören Sie nicht plötzlich damit auf, da sonst das Risiko eines Krampfanfalles besteht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Alkohol, bevor Sie Bupropion ratiopharm einnehmen.
Wirkung auf Harntests
Bupropion ratiopharm kann Harntests zur Bestimmung von Arzneimitteln beeinflussen. Wenn bei Ihnen ein Harntest notwendig ist, sagen Sie Ihrem Arzt oder dem Labor, dass Sie Bupropion ratiopharm einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Nehmen Sie Bupropion ratiopharm nicht, wenn Sie schwanger sind, vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen.
Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Manche, aber nicht alle Studien, berichten vom Risiko einer Zunahme von Geburtsfehlern, insbesondere Herzfehlern, bei Babys deren Mütter Bupropion ratiopharm einnahmen. Es ist nicht bekannt, ob dies auf die Einnahme von Bupropion ratiopharm zurückzuführen ist.
Die Inhaltsstoffe von Bupropion ratiopharm werden in die Muttermilch ausgeschieden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Falls Sie nach der Einnahme von Bupropion ratiopharm benommen oder schwindlig sind, vermeiden Sie es Fahrzeuge zu lenken oder Maschinen zu bedienen.
Wie wird Bupropion ratiopharm 150 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Die Verschreibung Ihres Arztes ist persönlich auf Sie abgestimmt und kann von der üblichen Dosierung abweichen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Es kann eine Weile dauern bevor Sie sich besser fühlen. Bis das Arzneimittel seine volle Wirkung entfaltet, können Wochen oder Monate vergehen. Auch wenn es Ihnen besser geht, kann Ihr Arzt empfehlen, Bupropion ratiopharm weiter einzunehmen, um einer neuen Depression vorzubeugen.
Dosierung
Die übliche, für Erwachsene empfohlene Dosis beträgt eine 150 mg Tablette pro Tag.
Ihr Arzt kann die Dosis auf 300 mg pro Tag erhöhen wenn Ihre Depression nach einigen Wochen nicht besser wird.
Nehmen Sie die gesamte Dosis Bupropion ratiopharm einmal am Morgen. Nehmen Sie Bupropion ratiopharm nicht öfter als einmal pro Tag.
Die Tablette ist mit einer Hülle umgeben, die das Arzneimittel langsam an Ihren Körper abgibt. Es kann sein, dass Sie etwas in Ihrem Stuhl bemerken, dass wie eine Tablette aussieht. Das ist die leere Tablettenhülle, die Ihr Körper ausscheidet.
Schlucken Sie die Tabletten als Ganzes. Die Tabletten dürfen nicht zerkaut, zerrieben oder zerteilt werden, da sonst der Wirkstoff zu schnell freigesetzt wird und die Gefahr einer Überdosis besteht. Somit ist auch die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen (einschließlich Krampfanfälle) erhöht.
Manche Patienten bekommen während der gesamten Behandlungsdauer eine Tablette
von 150 mg pro Tag. Ihr Arzt kann das so verschreiben, wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben.
Anwendungsdauer
Nur Sie und Ihr Arzt können entscheiden, wie lange Sie Bupropion ratiopharm einnehmen sollen. Es können Wochen oder sogar Monate vergehen bis eine Besserung eintritt.
Besprechen Sie Ihre Beschwerden regelmäßig mit Ihrem Arzt um zu entscheiden wie lange Sie Bupropion ratiopharm einnehmen. Wenn es Ihnen besser geht, kann Ihr Arzt empfehlen, Bupropion ratiopharm weiterhin einzunehmen, um ein Wiederauftreten der Depression zu verhindern.
Wenn Sie eine größere Menge von Bupropion ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten, kann sich das Risiko für Krampfanfälle erhöhen. Zögern Sie nicht. Bitte wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder an das nächste Spital.
Wenn Sie die Einnahme von Bupropion ratiopharm vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme von Bupropion ratiopharm vergessen haben, nehmen Sie die nächste Tablette erst wieder zur gewohnten Tageszeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um die vergessene Tablette zu ersetzen.
Wenn Sie die Einnahme von Bupropion ratiopharm abbrechen
Brechen Sie die Behandlung nicht ab ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Bupropion ratiopharm 150 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken.
Schwere Hautreaktionen Brechen Sie die Anwendung von Bupropion ratiopharm ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken: O Häufigkeit sehr selten: Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige
Flecken am Rumpf, häufig mit Blasen in der Mitte, Ablösung der Haut, Geschwüren in Mund, Rachen, Nase, an den Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten (Stevens- Johnson-Syndrom).
- Häufigkeit nicht bekannt: Große Bereiche mit Blasenbildung und ausgedehnte Ablösung der Haut treten bei einer schwerwiegenden Form der oben beschriebenen schweren Hautreaktion auf (toxische epidermale Nekrolyse).
- Häufigkeit nicht bekannt: Großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeits-syndrom). Der Beginn dieses Syndroms ist üblicherweise verzögert (2 – 6 Wochen nach Behandlungsbeginn).
- Häufigkeit nicht bekannt: Ein roter, schuppiger, großflächiger Hautausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten üblicherweise zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).
- Krampfanfälle
Ungefähr 1 von 1.000 Behandelten kann während der Einnahme von Bupropion ratiopharm einen Krampfanfall erleiden. Das Risiko ist höher im Fall einer Überdosierung, bei Einnahme bestimmter Arzneimittel oder wenn bei Ihnen von vornherein das Risiko für Krampfanfälle erhöht ist. Wenn Sie beunruhigt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie einen Krampfanfall hatten, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Nehmen Sie keine Tabletten mehr ein.
- Allergische Reaktionen
Manche Menschen können allergische Reaktionen auf Bupropion ratiopharm haben. Diese können sein:
- Hautrötung oder Hautausschlag (Nesselausschlag) und juckende Knoten (Nesseln) auf der Haut.
- unübliche Atemgeräusche oder Atemnot
- geschwollene Augenlider, Lippen oder Zunge
- Muskel- oder Gelenksschmerzen
- Kollaps oder Ohnmacht.
- Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion sofort einen Arzt verständigen. Nehmen Sie keine Tabletten mehr ein.
Allergische Reaktionen können eine Zeit lang andauern. Zur Linderung der Symptome verschriebene Arzneimittel daher über den empfohlenen Zeitraum hindurch einnehmen.
• Lupushautausschlag oder Verschlimmerung von Lupussymptomen
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Lupus ist eine Störung des Immunsystems, die die Haut und andere Organe betrifft.
Wenn bei Ihnen während der Einnahme von Bupropion ratiopharm Lupusschübe, -hautausschläge oder -läsionen (insbesondere in Bereichen, die der Sonne ausgesetzt sind) auftreten, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, da in diesem Fall die Behandlung unter Umständen beendet werden muss.
Andere Nebenwirkungen
Sehr häufig: (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schlafstörungen (achten Sie darauf, Bupropion ratiopharm am Morgen einzunehmen)
- Kopfschmerzen
- Mundtrockenheit
- Übelkeit, Erbrechen.
Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Fieber, Benommenheit, Juckreiz, Schweißausbrüche, Hautausschläge (manchmal auf Grund einer allergischen Reaktion)
- sich wackelig fühlen, Muskelzittern, Schwäche, Müdigkeit, Brustschmerzen
- Ruhelosigkeit, Ängstlichkeit
- Bauchschmerzen oder andere Beschwerden (Verstopfung), Änderungen der Geschmacksempfindung, Appetitlosigkeit (Anorexie)
- Blutdrucksteigerung (manchmal schwerwiegend), Gesichtsröte
- Ohrgeräusche, Sehstörungen.
Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Niedergeschlagenheit (siehe auch Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen; Gedanken sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung“)
- Verwirrtheit
- Konzentrationsstörungen
- beschleunigter Herzschlag
- Gewichtsabnahme.
Selten: (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
• Krampfanfälle
Sehr selten: (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Herzklopfen, Ohnmacht
- Erweiterung der Blutgefäße, Blutdruckabfall beim Aufstehen, der Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht verursacht
- Muskelzucken, Steifheit der Muskeln, unkontrollierte Bewegungen, Bewegungs- und Koordinationsstörungen
- Gefühl von Ruhelosigkeit, Gereiztheit, Feindseligkeit, Aggressivität, ungewöhnliche Träume, Kribbeln oder Gefühllosigkeit, Gedächtnisverlust
- Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht) möglicherweise verursacht durch Erhöhung der Leberenzyme, Hepatitis
- schwerwiegende allergische Reaktionen, Hautausschlag in Verbindung mit Gelenks und Muskelschmerzen
- Schwankungen des Blutzuckerwertes
- Harnblasenentleerung häufiger oder seltener als sonst
- Harninkontinenz (unwillkürliche Harnblasenentleerung, Harnverlust)
- Verschlechterung einer Schuppenflechte (verdickte Flecken roter Haut)
- ungewöhnlicher Haarausfall oder Haarverdünnung (Alopezie)
- Gefühl von Unwirklichkeit oder Fremdheit (Depersonalisation), sehen oder hören von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen), fühlen von oder glauben an Dinge, die nicht wahr sind (Wahnvorstellungen), tiefgehendes Misstrauen (Verfolgungswahn)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Gedanken sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen während der Einnahme von Bupropion ratiopharm oder kurz nach Behandlungsende (Siehe Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Bupropion ratiopharm beachten“). Wenn Sie solche Gedanken haben, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder gehen Sie umgehend in ein Krankenhaus.
- Realitätsverlust und Unfähigkeit klar zu denken oder zu urteilen (Psychosen); andere Beschwerden können Halluzinationen oder Wahnvorstellungen sein.
- Gefühl plötzlicher und intensiver Angst (Panikattacke).
- Stottern.
- Verringerte Anzahl an roten Blutzellen (Anämie), verringerte Anzahl an weißen Blutzellen (Leukopenie) und verringerte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie).
- Erniedrigter Natriumgehalt im Blut (Hyponatriämie).
- Veränderungen des Gemütszustandes (z. B. Unruhe, Halluzinationen, Koma) und andere Effekte wie Körpertemperatur über 38 °C, Anstieg der Herzfrequenz, instabiler Blutdruck, übertriebene Reflexe, Muskelsteifheit, mangelnde Koordination und/oder gastrointestinale Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) während der Einnahme von Bupropion ratiopharm zusammen mit Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (wie Paroxetin, Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin und Venlafaxin).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Bupropion ratiopharm 150 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nach dem ersten Öffnen nicht länger als 3 Monate verwenden.
Für das ungeöffnete Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
In der Originalflasche aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit und Licht zu schützen. Nach dem ersten Öffnen nicht über 25 °C lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Bupropion ratiopharm 150 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Was Bupropion ratiopharm enthält
Der Wirkstoff ist Bupropionhydrochlorid. Jede Tablette enthält 150 mg Bupropionhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Hydroxypropylcellulose (E 463) (enthält Silikondioxid), verkieselte mikrokristalline Cellulose, Stearinsäure (Typ 50), Magnesiumstearat, gereinigtes Wasser
Filmüberzug: Ethylcellulose (E 462), Hydroxypropylcellulose, Titandioxid (E 171), Triethylcitrat (E 1505), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer, Talk (E 553b)
Wie Bupropion ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung
Cremeweiße bis hellgelbe runde, bikonvexe Tabletten; der Tablettendurchmesser beträgt ungefähr 8,1 mm.
Bupropion ratiopharm ist in Flaschen mit kindersicherem Verschluss mit 7, 30 oder 90 Tabletten erhältlich.
Die Verschlusskappe enthält ein Trockenmittel, um die Tabletten trocken zu halten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.
Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande
Tel.-Nr.: +43/1/97007-0
Fax-Nr.:+43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at
Hersteller
Teva Nederland BV
Swensweg 5
2031 GA Haarlem
Niederlande
Balkanpharma-Dupnitsa AD
Samokovsko Shosse Str. 3
2600 Dupnitsa
Bulgarien
Z.Nr.: 139213
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Belgien: Bupropion Teva 150 mg tabletten met gereguleerde
afgifte / comprimés à libération modifiée / Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Italien: Bupropione Teva
Niederlande: Bupropion HCl retard Teva 150 mg, tabletten met gereguleerde afgifte Norwegen: Bupropion hydrochloride Teva
Schweden: Bupropion Teva
Slowenien: Bupropion Teva 150 mg tablete s prirejenim sproščanjem
Spanien: Bupropión Teva 150 mg comprimidos de liberación modificada EFG
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2025.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


