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Medikamente

Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bupropion 1A Pharma wird zur Behandlung von Depressionen angewendet. Es tritt im Gehirn mit den chemischen Substanzen Noradrenalin und Dopamin in Wechselwirkung. Diese Substanzen werden mit der Entstehung von Depressionen in Verbindung gebracht.

Wirkstoff(e)
Bupropion
Zulassungsinhaber
1A Pharma GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
N06AX12

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung angewendet?

Bupropion 1A Pharma wird zur Behandlung von Depressionen angewendet. Es tritt im Gehirn mit den chemischen Substanzen Noradrenalin und Dopamin in Wechselwirkung. Diese Substanzen werden mit der Entstehung von Depressionen in Verbindung gebracht.

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Was ist vor der Einnahme von Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung zu beachten?

Bupropion 1A Pharma darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie

  • allergisch gegen Bupropion oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • andere Arzneimittel einnehmen, die Bupropion enthalten
  • an Epilepsie leiden oder früher Krampfanfälle aufgetreten sind
  • einen Gehirntumor haben
  • sich einem abrupten Alkoholentzug unterziehen oder abrupt Arzneimittel absetzen, bei denen bekanntermaßen das Risiko von Entzugserscheinungen besteht, insbesondere bei
    • Beruhigungsmitteln, die das Einschlafen oder die Muskelentspannung fördern und deren Wirkstoffnamen auf „azepam“ enden oder
    • ähnlichen Beruhigungsmitteln
  • an einer schweren, langfristigen Leberfunktionsstörung leiden, erkennbar durch den Verfall und die Verdickung des Lebergewebes
  • an einer Essstörung leiden oder in der Vergangenheit an einer Essstörung gelitten haben, wie etwa Bulimie oder Anorexia nervosa
  • andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, die so genannten
    Monoaminoxidase-Hemmer, einnehmen oder eingenommen haben. Zwischen der letzten Einnahme bestimmter Monoaminoxidase-Hemmer (so genannte irreversible Monoaminoxidase-Hemmer) und der Einnahme von Bupropion 1A Pharma muss ein Zeitraum von mindestens 14 Tagen liegen. Bei anderen Monoaminoxidase-Hemmern (so

genannten reversiblen Monoaminoxidase-Hemmern) kann ein Zeitraum von 24 Stunden ausreichend sein. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Bupropion 1A Pharma einnehmen, wenn Sie

  • regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken. Beachten Sie die Informationen im vorherigen Abschnitt „Bupropion 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“, wenn Sie sich einem abrupten Alkoholentzug unterziehen.
  • an Diabetes leiden, der mit Insulin oder Tabletten behandelt wird
  • früher einmal eine Kopfverletzung oder ein Schädeltrauma erlitten haben. Bupropion 1A Pharma kann bei etwa 1 von 1 000 Personen zu Krampfanfällen (Anfällen) führen. Diese Nebenwirkung tritt häufiger bei Personen aus den oben genannten Gruppen auf. Wenn Sie während der Behandlung einen Krampfanfall haben, müssen Sie die Einnahme von Bupropion 1A Pharma abbrechen. Nehmen Sie das Medikament nicht mehr ein und suchen Sie Ihren Arzt auf.
  • starke Stimmungsschwankungen (bipolare Störung) oder psychische Probleme haben, da Bupropion 1A Pharma eine Episode dieser Erkrankung auslösen könnte.
  • . Vor Behandlungsbeginn sind Patienten zu untersuchen, ob bei Ihnen ein Risiko für Erkrankungen mit Episoden gesteigerter oder erregter Stimmungslage besteht.
  • andere Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen. Die Anwendung dieser Arzneimittel zusammen mit Bupropion 1A Pharma kann zum Serotonin-Syndrom führen, einer möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung (siehe „Einnahme von Bupropion 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln“ in diesem Abschnitt).
  • eine verringerte Nierenfunktion oder eine leichte bis mittelmäßig verringerte Leberfunktion haben. Der behandelnde Arzt wird Patienten mit einer verringerten Leber- oder Nierenfunktion auf mögliche Nebenwirkungen überwachen. Sie dürfen Bupropion 1A Pharma nicht anwenden, wenn Sie an der schweren Lebererkrankung leiden, die unter „Bupropion 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“ als sechster Aufzählungspunkt aufgelistet ist.
  • sich einem Urintest unterziehen müssen. Informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Bupropion 1A Pharma einnehmen, da Bupropion einige Urintests, die zur Erkennung anderer Arzneimittel dienen, beeinflussen kann.
  • an einer Erkrankung namens Brugada-Syndrom leiden (eine seltene Erbkrankheit, die den Herzrhythmus beeinflusst) oder wenn in Ihrer Familie bereits Herzstillstand oder

plötzlicher Tod aufgetreten sind Schwere Hautreaktionen

Schwere Hautreaktionen, wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), wurden im Zusammenhang mit Bupropion 1A Pharma berichtet. Brechen Sie die Einnahme von Bupropion 1A Pharma ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 beschrieben sind.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie erneut mit Ihrem Arzt, bevor Sie Bupropion 1A Pharma einnehmen. Er oder sie wird möglicherweise besondere Aufmerksamkeit auf Ihre Behandlung richten oder Ihnen eine andere Behandlung empfehlen.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie erneut mit Ihrem Arzt, bevor Sie Bupropion 1A Pharma einnehmen. Er oder sie wird möglicherweise besondere Aufmerksamkeit auf Ihre Behandlung richten oder Ihnen eine andere Behandlung empfehlen.

Zu Beginn der Behandlung ist ein Ausgangsblutdruck zu ermitteln, mit anschließender Überwachung, insbesondere bei Patienten mit vorbestehender Hypertonie.

Es wurde gezeigt, dass Bupropion 1A Pharma Krampfanfälle verursachen kann. Das Risiko dieser Nebenwirkung ist bei Patienten höher,

die an einer der Erkrankungen leiden, die in Abschnitt 2. unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ unter den ersten drei Aufzählungspunkten aufgelistet sind oder

  • die eines der Arzneimittel einnehmen, die in Abschnitt 2. unter „Einnahme von Bupropion 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln“ als zweiter bis zwölfter Aufzählungspunkt aufgelistet sind.

Alle Patienten sind auf bestehende Risikofaktoren zu untersuchen. Nehmen Sie Bupropion 1A Pharma nicht weiter ein und kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn während der Behandlung bei Ihnen Krampfanfälle auftreten.

Gedanken, sich selbst zu verletzen oder Selbstmord zu begehen, sind mit Depressionen verbunden. Solche Gedanken können zu Beginn der Behandlung verstärkt sein, da Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einige Zeit brauchen, bis sie wirken. Dies kann in der Regel etwa zwei Wochen dauern, manchmal aber auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie:

  • diese Gedanken bereits früher einmal hatten
  • ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei Erwachsenen unter 25 Jahren, die unter psychischen Problemen leiden und Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen anwenden.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie daran denken, sich selbst zu verletzen oder Selbstmord zu begehen.

Erzählen Sie einem Verwandten oder engen Freund, dass Sie depressiv sind und bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Bitten Sie sie, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder sich Ihr Verhalten verändert.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Bupropion 1A Pharma wird für diese Altersgruppe nicht empfohlen. Bei Kindern, die Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen anwenden, besteht ein erhöhtes Risiko für Selbstmordgedanken und Selbstmordverhalten.

Einnahme von Bupropion 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Bupropion 1A Pharma beeinflussen oder selbst in ihrer Wirkung beeinflusst werden, jedoch ist diese Auflistung nicht vollständig. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden, damit Ihre Behandlung bei Bedarf geändert werden kann:

  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson-Krankheit, die Monoaminoxidase-Hemmer genannt werden. Beachten Sie den letzten Aufzählungspunkt in Abschnitt 2. unter „Bupropion 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen wie Amitriptylin, Fluoxetin, Paroxetin, Dosulepin, Desipramin, Imipramin, Citalopram, Escitalopram, Venlafaxin oder Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen wie Clozapin, Risperidon, Thioridazin, Olanzapin. Bupropion 1A Pharma kann mit einigen Arzneimitteln interagieren, die zur Behandlung von Depressionen angewendet werden, und es können Veränderungen des Gemütszustandes (z. B. Unruhe, Halluzinationen, Koma) und andere Effekte wie Körpertemperatur über 38° C, Anstieg der Herzfrequenz, instabiler Blutdruck, übertriebene Reflexe, Muskelsteifheit, mangelnde Koordination und/oder gastrointestinale Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten.
  • Wenn Sie andere Medikamente gegen Depressionen oder andere psychische Erkrankungen einnehmen.
  • Theophyllin: ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma und anderen Atemwegserkrankungen
  • Tramadol: ein Schmerzmittel
  • Beruhigungsmittel
    Beachten Sie den fünften Aufzählungspunkt in Abschnitt 2. unter „Bupropion 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“, wenn Sie vorhaben, die Einnahme von Beruhigungsmitteln zu beenden.
  • Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria wie Mefloquin, Chloroquin
  • Anregungsmittel (Stimulantien) oder andere Arzneimittel, um Ihr Gewicht oder Ihren Appetit zu kontrollieren
  • Steroide, zum Einnehmen oder als Injektion verabreicht
  • Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen, deren Wirkstoffnamen auf „oxacin“ enden
  • Antihistaminika, die Schläfrigkeit verursachen können: angewendet zur Behandlung von Allergien, Schlafstörungen oder Erkältungen; oder auch zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
  • Levodopa, Amantadin: Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit
  • Orphenadrin: ein Arzneimittel zur Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen
  • Carbamazepin, Phenytoin, Valproat: Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und bestimmten Schmerzzuständen, Arzneimittel, die die Fähigkeit Ihres Körpers beeinträchtigen, Bupropion 1A Pharma abzubauen
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer Krebserkrankung wie Cyclophosphamid,
    Ifosfamid
  • Ticlopidin, Clopidogrel: Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung, die hauptsächlich zur Vorbeugung von Schlaganfällen eingesetzt werden
  • Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, Herzerkrankungen oder anderen Krankheiten, deren Wirkstoffnamen auf „lol“ enden, wie Metoprolol, Betablocker
  • Propafenon, Flecainid: Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
  • Nikotinpflaster: Arzneimittel zur Raucherentwöhnung
  • Ritonavir, Efavirenz: Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion
    Wenn dies auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt. Ihr Arzt wird überprüfen, wie gut Bupropion 1A Pharma bei Ihnen wirkt. Möglicherweise muss Ihre Dosis erhöht oder eine andere Behandlung für Ihre Depression gewählt werden. Erhöhen Sie Ihre Dosis von Bupropion 1A Pharma nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, da dies das Risiko von Nebenwirkungen, einschließlich Krampfanfällen, erhöhen kann.
  • Tamoxifen: ein Arzneimittel zur Behandlung von Brustkrebs
    Wenn Sie Tamoxifen einnehmen, teilen Sie es bitte Ihrem Arzt mit. Es kann notwendig sein, auf eine andere Behandlung der Depression umzustellen.
  • Digoxin: ein Arzneimittel für Ihr Herz
    Wenn Sie Digoxin einnehmen, teilen Sie es bitte Ihrem Arzt mit. Es kann notwendig sein, die Dosierung anzupassen.
  • Metamizol, ein Arzneimittel zur Behandlung von Fieber und schweren akuten und chronischen Schmerzen

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, bevor Sie Bupropion 1A Pharma einnehmen. Ihr Arzt wird die Vorteile und Risiken der Einnahme von Bupropion 1A Pharma für Sie abwägen.

Einnahme von Bupropion 1A Pharma zusammen Alkohol

Während der Einnahme von Bupropion 1A Pharma wird das Trinken von Alkohol (Bier, Wein oder Spirituosen) nicht empfohlen.

Alkohol kann die Wirkungsweise von Bupropion 1A Pharma beeinflussen und bei gleichzeitiger Einnahme in seltenen Fällen Ihre Nerven oder Ihren psychischen Zustand beeinträchtigen. Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Alkohol (Bier, Wein oder Spirituosen), wenn sie Bupropion 1A Pharma einnehmen.

Wenn Sie aber derzeit sehr viel trinken, dürfen Sie nicht plötzlich damit aufhören, da es Ihr Risiko erhöhen kann, einen Krampfanfall (epileptischen Anfall) zu erleiden.

Sprechen Sie mit dem Arzt über das Trinken und die Entwöhnung von Alkohol, bevor Sie Bupropion 1A Pharma einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Bupropion 1A Pharma nicht ein, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt die Anwendung. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Einige klinische Studien zeigten einen Anstieg des Risikos von Geburtsfehlern, insbesondere Herzfehlern, bei Babys, deren Mütter Bupropion eingenommen hatten. Es ist nicht bekannt, ob diese auf der Anwendung von Bupropion beruhen.

Die Bestandteile von Bupropion 1A Pharma gehen in die Muttermilch über. Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme von Bupropion 1A Pharma Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Seien Sie vorsichtig, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis Sie hinreichend sicher sind, dass Bupropion 1A Pharma Ihre Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Wenn Ihnen durch Bupropion 1A Pharma schwindelig oder übel wird, fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

Bupropion 1A Pharma enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt

Eine 150 mg Tablette einmal täglich.

Ihr Arzt kann die Dosis auf 300 mg pro Tag erhöhen, wenn Ihre Depression nach einigen Wochen nicht besser wird.

Patienten mit verringerter Leber- oder Nierenfunktion

Wenn Ihre Nierenfunktion verringert ist oder Sie eine leicht bis mittelmäßig verringerte Leberfunktion haben, beträgt die empfohlene Dosis eine 150 mg Tablette einmal täglich.

Sie dürfen Bupropion 1A Pharma nicht anwenden, wenn Sie an der schweren Lebererkrankung leiden, die in Abschnitt 2. unter „Bupropion 1A Pharma darf nicht eingenommen werden“ als sechster Aufzählungspunkt aufgelistet ist.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen morgens mit einem Glas Wasser ein. Die Tabletten können zum Frühstück oder unabhängig davon eingenommen werden.

Nehmen Sie Bupropion 1A Pharma nicht mehr als einmal täglich ein.

Sie dürfen die Tabletten nicht zerkauen, zerdrücken oder brechen, da sonst die Gefahr einer Überdosierung besteht, weil der Wirkstoff zu schnell freigegeben wird. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen, einschließlich Krampfanfällen (Anfällen).

Die Tablette ist mit einer Hülle überzogen, die den Wirkstoff langsam in Ihren Körper freigibt. Es ist möglich, dass Sie etwas in Ihrem Stuhl bemerken, das aussieht wie eine Tablette. Dies ist die leere Hülle, die aus Ihrem Körper ausgeschieden wird.

Dauer der Anwendung

Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie Bupropion 1A Pharma einnehmen müssen.

Es kann einige Zeit dauern, manchmal Wochen oder Monate, bevor Sie beginnen, sich besser zu fühlen und die volle Wirkung einsetzt. Besprechen Sie Ihre Symptome regelmäßig mit Ihrem Arzt, um zu entscheiden, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollten. Ihr Arzt kann Ihnen empfehlen, Bupropion 1A Pharma weiterhin einzunehmen, auch wenn Sie sich besser fühlen, um das erneute Auftreten einer Depression zu verhindern.

Wenn Sie eine größere Menge von Bupropion 1A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Nehmen Sie bei einer Überdosis sofort Kontakt mit Ihrem Arzt oder dem nächstgelegenen Krankenhaus auf, da sich dadurch das Risiko für das Auftreten von Krampfanfällen erhöhen kann.

Wenn Sie die Einnahme von Bupropion 1A Pharma vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie die nächste Tablette erst wieder zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Bupropion 1A Pharma abbrechen

Brechen Sie die Anwendung von Bupropion 1A Pharma nicht ab und senken Sie nicht die Dosis, ohne vorher die Erlaubnis Ihres Arztes eingeholt zu haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken.

Krampfanfälle

Ungefähr 1 von 1 000 Behandelten kann während der Einnahme von Bupropion 1A Pharma einen Krampfanfall erleiden. Das Risiko ist höher im Fall einer Überdosierung, bei Einnahme bestimmter Arzneimittel oder wenn bei Ihnen von vornherein das Risiko für Krampfanfälle erhöht ist. Wenn Sie beunruhigt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie einen Krampfanfall haben, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich erholt haben.

Nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein.

Allergische Reaktionen

Bei einigen Behandelten treten nach der Einnahme von Bupropion 1A Pharma allergische Reaktionen auf. Dazu gehören:

  • Hautrötung oder Ausschlag (wie Nesselsucht) und juckende Erhebungen (Quaddeln) auf der Haut
  • ungewöhnliches Keuchen oder Atemnot
  • Schwellungen der Augenlider, Lippen oder Zunge
  • Muskel- oder Gelenksschmerzen
  • Kreislaufkollaps oder kurzfristige Bewusstlosigkeit (Ohnmacht)

Wenn Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken, kontaktieren Sie sofort einen Arzt. Nehmen Sie keine Tabletten mehr ein.

Allergische Reaktionen können sehr lange fortbestehen. Wenn Ihnen Ihr Arzt ein Arzneimittel gegen allergische Symptome verschreibt, müssen Sie unbedingt die vorgesehene Einnahmedauer einhalten.

Schwere Hautreaktionen

Brechen Sie die Einnahme von Bupropion 1A Pharma ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

  • Häufigkeit sehr selten:
    Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, häufig mit Blasen in der Mitte, Ablösung der Haut, Geschwüren in Mund, Rachen, Nase, an den Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten (Stevens-Johnson-Syndrom).
  • Häufigkeit nicht bekannt: Große Bereiche mit Blasenbildung und ausgedehnte Ablösung der Haut treten bei einer schwerwiegenden Form der oben beschriebenen schweren Hautreaktion auf (toxische epidermale Nekrolyse).
  • Häufigkeit nicht bekannt: Großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeits-syndrom). Der Beginn dieses Syndroms ist üblicherweise verzögert (2 – 6 Wochen nach Behandlungsbeginn).
  • Häufigkeit nicht bekannt: Ein roter, schuppiger, großflächiger Hautausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten üblicherweise zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).

Lupus Hautausschlag oder Verschlechterung der Lupus Symptome

Nicht bekannt - Die Häufigkeit kann anhand der verfügbaren Daten bei Personen, die Bupropion 1A Pharma einnehmen, nicht abgeschätzt werden.

Lupus ist eine Störung des Immunsystems, die die Haut und andere Organe betrifft. Wenn Sie während der Einnahme von Bupropion 1A Pharma Lupusschübe, Hautausschläge oder Läsionen (insbesondere an sonnenexponierten Stellen) bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, da die Behandlung möglicherweise abgebrochen werden muss.

Andere Nebenwirkungen

Sehr häufig, kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen

Häufig, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Fieber, Benommenheit, Juckreiz, Schweißausbrüche, Hautausschläge (manchmal auf Grund einer allergischen Reaktion)
  • sich wackelig fühlen, Muskelzittern, Schwäche, Müdigkeit, Brustschmerzen
  • Ruhelosigkeit, Ängstlichkeit
  • Bauchschmerzen oder andere Beschwerden (Verstopfung), Änderungen der Geschmacksempfindung, Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Blutdrucksteigerung (manchmal schwerwiegend), Gesichtsröte
  • Ohrgeräusche, Sehstörungen

Gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Niedergeschlagenheit (siehe auch Abschnitt 2., „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen; Gedanken, sich selbst zu verletzen oder Selbstmord zu begehen“)
  • Verwirrtheit
  • Konzentrationsstörungen
  • beschleunigter Herzschlag
  • Gewichtsabnahme

Selten, kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen

Krampfanfälle

Sehr selten, kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen

  • Herzklopfen, Ohnmacht
  • Muskelzucken, Steifheit der Muskeln, unkontrollierte Bewegungen, Bewegungs- und Koordinationsstörungen
  • Gefühl von Ruhelosigkeit, Gereiztheit, Feindseligkeit, Aggressivität; ungewöhnliche Träume, Kribbeln oder Gefühllosigkeit, Gedächtnisverlust
  • Gelbfärbung der Haut oder des Augenhintergrundes (Gelbsucht), möglicherweise verursacht durch Erhöhung der Leberenzyme, Hepatitis
  • schwerwiegende allergische Reaktionen, Hautausschlag in Verbindung mit Gelenks- und Muskelschmerzen
  • Schwankungen des Blutzuckerwertes
  • Harnlassen häufiger oder seltener als üblich, Harninkontinenz (unwillkürliche Harnblasenentleerung, Harnverlust)
  • Verschlechterung einer Schuppenflechte (verdickte Flecken roter Haut)
  • ungewöhnlicher Haarausfall oder Haarverdünnung (Alopezie)
  • Gefühl von Unwirklichkeit oder Fremdheit (Depersonalisation), Sehen oder Hören von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen), Fühlen von oder Glauben an Dinge, die nicht wahr sind (Wahnvorstellungen), tiefgehendes Misstrauen (Verfolgungswahn)
  • Schwindel nach dem Aufstehen aufgrund von niedrigem Blutdruck (orthostatische Hypotonie)

Andere Nebenwirkungen

Andere Nebenwirkungen sind bei einer kleinen Anzahl von Behandelten aufgetreten, ihre genaue Häufigkeit ist jedoch nicht bekannt:

  • Gedanken, sich selbst zu verletzen oder Selbstmord zu begehen während der Einnahme von Bupropion 1A Pharma oder kurz nach Behandlungsende (siehe Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Bupropion 1A Pharma beachten?“). Wenn Sie solche Gedanken haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie umgehend in ein
    Krankenhaus.
  • Realitätsverlust und Unfähigkeit, klar zu denken oder zu urteilen (Psychosen); andere Beschwerden können Halluzinationen oder Wahnvorstellungen sein
  • Gefühl plötzlicher und intensiver Angst (Panikattacke)
  • Stottern
  • verringerte Anzahl an roten Blutzellen (Anämie), verringerte Anzahl an weißen Blutzellen (Leukopenie) und verringerte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • reduzierter Natriumgehalt im Blut (Hyponatriämie)
  • Veränderungen des Gemütszustandes (z. B. Unruhe, Halluzinationen, Koma) und andere Effekte wie Körpertemperatur über 38° C, Anstieg der Herzfrequenz, instabiler Blutdruck, übertriebene Reflexe, Muskelsteifheit, mangelnde Koordination und/oder gastrointestinale Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) während der Einnahme von Bupropion 1A Pharma zusammen mit Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (wie Paroxetin, Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin und Venlafaxin)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach „Verw. bis/Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Bupropion 1A Pharma 300 mg - Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Was Bupropion 1A Pharma enthält

  • Der Wirkstoff ist Bupropionhydrochlorid.
    Jede Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 300 mg Bupropionhydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Povidon, Cysteinhydrochlorid-Monohydrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Glyceroldibehenat, Magnesiumstearat, Ethylcellulose, Povidon, hochdisperses Siliciumdioxid-Hydrat, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Natriumlaurylsulfat, Polysorbat 80, Macrogol, Triethylcitrat, Schellack, Eisenoxid schwarz (E 172), Propylenglykol, Ammoniumhydroxid 28 %

Wie Bupropion 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Creme-weiße bis blassgelbe runde Tabletten (Durchmesser ca. 9,3 mm) mit dem Aufdruck „GS2“ auf einer Seite und glatter Oberfläche auf der anderen Seite.

Packungen zu 10, 30 oder 90 Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung in OPA/Alu/PVC- Alu-Blistern

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

1A Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, Otto-von-Guericke-Allee 1, 39179 Barleben, Deutschland Lek Pharmaceuticals d.d., Verovškova ulica 57, 1526 Laibach, Slowenien

Z.Nr.: 141459

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande: Bupropion HCl Sandoz retard 300 mg, tabletten met gereguleerde afgifte

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2026.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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