Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
stas Erkältungsbad ist ein Badezusatz bei katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege. stas Erkältungsbad wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim.
- Wirkstoff(e)
- Eukalyptusöl, Levomenthol
- Zulassungsinhaber
- STADA GmbH
- Abgabestatus
- Freiverkäuflich
- ATC Code
- R04AP30
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird stas Erkältungsbad angewendet?
stas Erkältungsbad ist ein Badezusatz bei katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege.
stas Erkältungsbad wird angewendet
zur unterstützenden Behandlung bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim.
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Wie wird stas Erkältungsbad angewendet?
Wenden Sie stas Erkältungsbad immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Für ein Vollbad (ca. 100 l) nimmt man 20 ml (entsprechend 2 Verschlusskap- penfüllungen).
Art der Anwendung
Zur Badebehandlung.
stas Erkältungsbad wird mit der Verschlusskappe dosiert und dem einlaufenden Badewasser zugemischt. Die Badetemperatur sollte 35°C bis 38°C betragen.
Dauer der Anwendung
Die Häufigkeit und Dauer der Anwendung von stas Erkältungsbad richtet sich nach der Art und dem Ausmaß der Beschwerden. Soweit nicht anders verord- net, können 3 bis 4 Bäder in der Woche im Abstand von 2 bis 3 Tagen genom- men werden. Die Dauer des Bades ist individuell festzulegen. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind 10 bis 20 Minuten zu empfehlen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wir- kung von stas Erkältungsbad zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge stas Erkältungsbad angewendet haben, als
Sie sollten
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung als Badezusatz ist mit Überdosierungs- erscheinungen nicht zu rechnen.
Mögliche Beschwerden bei Überdosierung
Bei versehentlicher Einnahme des Konzentrates treten infolge der schleimhaut- reizenden Eigenschaften in der Regel Übelkeit und Erbrechen, gegebenenfalls auch Durchfall auf, so dass mit einer Resorption und Wirkung der ätherischen Öle auf Zentralnervensystem und Niere nur im Extremfall zu rechnen ist. Auf- grund des Tensidgehaltes besteht beim Erbrechen die Gefahr, dass Schaum in die Lunge gelangt (Schaumaspiration).
Auch bei äußerer Anwendung und Überdosierung sind Symptome wie
- Herzjagen
- Hitzegefühl
- Schwäche
- Mundtrockenheit
- Durchfall und
in seltenen Fällen aufgetreten.
Behandlung bei Überdosierung
Nach versehentlicher Einnahme des Konzentrates ist der Arzt aufzusuchen, der über die weiteren Therapiemaßnahmen entscheidet.
Hinweis für den Arzt
Nach oraler Aufnahme von kleinen Mengen sollte die unverdünnte Zubereitung von Dimeticon (Polydimethylsiloxan) zur Unterdrückung der Schaumbildung, Aktivkohle und Natriumsulfat sowie reichlich Flüssigkeitszufuhr erfolgen. Bei großen Mengen (über 100 mg ätherische Öle/kg Körpergewicht bzw. über 50 mg Cineol/kg Körpergewicht) kann insbesondere bei Kindern eine primäre De- toxikation erforderlich sein. Wegen der Aspirationsgefahr darf kein Erbrechen ausgelöst werden.
Wenn Sie die Anwendung von stas Erkältungsbad vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat stas Erkältungsbad?
Wie alle Arzneimittel kann stas Erkältungsbad Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Behandelten
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Behandelten
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000 Behandelten
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000 Behandelten
Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Bei Inhalationen sind Reizerscheinungen an Haut und Schleimhäuten, Husten- reiz und Verstärkung eines Krampfes der Bronchialmuskeln (Bronchospasmus) möglich.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Häufigkeit nicht bekannt: Die Inhalation kann selber Beschwerden wie pfeifen- des Atemgeräusch (Stridor), Atemnot (Dyspnoe) und obstruktive Atembe- schwerden (durch Verengung der Atemwege) auslösen. Es kann reflektorisch
über einen Krampf der Bronchialmuskeln (Bronchospasmus) zu asthmaähnli- chen Zuständen kommen.
Erkrankungen des Immunsystems
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut oder Kontaktallergie.
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr selten: Sinnestäuschungen (Halluzinationen).
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Eucalyptusöl und/oder Levomenthol Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
stas Erkältungsbad kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.
Wenn Sie von einer der oben genannten Nebenwirkungen betroffen sind, wen- den sie stas Erkältungsbad nicht weiter an und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apo- theker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Gebrauchsinfor- mation angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr In- formationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist stas Erkältungsbad aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Etikett an- gegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.
Nach Öffnen des Behältnisses24 Monate haltbar.
Arzneimittel sollten nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.
Weitere Informationen zu stas Erkältungsbad
Was stas Erkältungsbad enthält
Die Wirkstoffe sind: Fichtennadelöl, Eucalyptusöl und Levomenthol.
100 ml (ca. 104 g) flüssiger Badezusatz enthalten 13 g Fichtennadelöl, 7,28 g Eucalyptusöl, 0,52 g Levomenthol.
Die sonstigen Bestandteile sind
Polysorbat 20, (3-Cocosfettsäureamidopropyl)dimethylazaniumylacetat-Lösung 30 % - 38%, gereinigtes Wasser, Chinolingelb (E 104), Patentblau (E 131).
Wie stas Erkältungsbad aussieht und Inhalt der Packung
Klare, wässrig-viskose smaragdgrüne Lösung.
stas Erkältungsbad ist in Packungen mit 125 ml flüssigem Badezusatz erhält- lich.
Pharmazeutischer Unternehmer
STADA GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-259, Internet: www.stada.de
Hersteller
STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2016.
+ Anforderungscoupon gemäß Manual
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.




