Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Metoprolol STADA® ist ein Beta-Rezeptorenblocker zur Behandlung von Herzer- krankungen. Metoprolol STADA® wird angewendet bei Bluthochdruck ( arterielle Hypertonie ) Erkrankungen der Herzkranzgefäße ( koronare Herzkrankheit ) Funktionelle Herzbeschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom) Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl (tachykarde Herzrhythmus- …
- Wirkstoff(e)
- Metoprolol
- Zulassungsinhaber
- STADAPHARM
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- C07AB02
- Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)Herzrhythmusstörungen
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Metoprolol Stada 50mg Tabletten angewendet?
Metoprolol STADA® ist ein Beta-Rezeptorenblocker zur Behandlung von Herzer- krankungen.
Metoprolol STADA® wird angewendet bei
- Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
- Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit)
- Funktionelle Herzbeschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom)
- Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl (tachykarde Herzrhythmus- störungen)
- Akutbehandlung des Herzinfarktes und Langzeitbehandlung nach Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe)
- Vorbeugende Behandlung der Migräne (Migräneprophylaxe).
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Was ist vor der Einnahme von Metoprolol Stada 50mg Tabletten zu beachten?
Metoprolol STADA® darf NICHT eingenommen werden
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Metoprolol, andere Beta-Rezep- torenblocker oder einen der sonstigen Bestandteile von Metoprolol STADA® sind
- wenn Sie eine Herzmuskelschwäche (manifeste Herzinsuffizienz) haben
- wenn Sie unter Schock leiden
- bei Erregungsleitungsstörungen von den Vorhöfen auf die Kammern (AV- Block 2. oder 3. Grades)
- wenn Sie unter Sinusknoten-Syndrom (sick sinus syndrome) leiden
- bei Erregungsleitungsstörungen zwischen Sinusknoten und Vorhof (sinuatri- alem Block)
- mit einem Ruhepuls von unter 50 Schlägen pro Minute vor Behandlungsbe- ginn (Bradykardie)
- falls Sie unter stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie; systolisch kleiner als 90 mmHg) leiden
- wenn Sie unter Übersäuerung des Blutes (Azidose) leiden
- falls Sie Neigung zu Bronchialverkrampfung (bronchiale Hyperreagibilität, z.B. bei Asthma bronchiale) haben
- bei Spätstadien peripherer Durchblutungsstörungen
- falls Sie gleichzeitig MAO-Hemmstoffe (Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe) er- halten.
Die intravenöse Applikation von Calciumantagonisten vom Verapamil- und Dilti- azem-Typ oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) bei Patienten, die mit Metoprolol STADA® behandelt werden, ist kontraindiziert (Ausnahme Intensiv- medizin).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metoprolol STADA® ist erforder- lich bei
- geringgradigen Erregungsleitungsstörungen von den Vorhöfen auf die Kam- mern (AV-Block 1. Grades)
- zuckerkranken Patienten (Patienten mit Diabetes mellitus) mit stark schwan- kenden Blutzuckerwerten (da Zustände mit stark erniedrigtem Blutzucker möglich sind)
- längerem strengen Fasten und schwerer körperlicher Belastung (da Zu- stände mit stark erniedrigtem Blutzucker möglich sind)
- Patienten mit einem hormonproduzierendem Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom; vorherige Therapie mit Alpha-Rezeptorenblockern erfor- derlich)
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion (siehe 3. Wie ist Metoprolol STADA® einzunehmen?).
Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder fa- miliären Vorgeschichte sollte die Anwendung von Beta-Rezeptorenblockern (z.B. Metoprolol STADA®) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Beta-Rezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d.h. akuter allergischer Allgemeinre- aktionen, erhöhen. Deshalb ist eine strenge Indikationsstellung bei Patienten mit
schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patien- ten unter Therapie zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktions- bereitschaft (Hyposensibilisierungstherapie; Vorsicht, überschießende anaphy- laktische Reaktionen) geboten.
Da die Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers verschleiert werden können, sind regelmäßige Blutzuckerkontrollen erforderlich (siehe 4. Welche Nebenwir- kungen sind möglich?).
Beim Tragen von Kontaktlinsen ist die Möglichkeit eines verminderten Tränen- flusses zu beachten.
Eine Unterbrechung oder Änderung darf nur auf ärztliche Anweisung erfolgen. Soll die Behandlung mit Metoprolol STADA® nach längerer Anwendung unterbro- chen oder abgesetzt werden, sollte dies, da abruptes Absetzen zur Minderdurch- blutung des Herzmuskels (Herzischämie) mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris oder zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Blut- hochdrucks führen kann, grundsätzlich langsam ausschleichend erfolgen.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Metoprolol STADA® kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Metopro- lol STADA® als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.
Bei Einnahme von Metoprolol STADA® mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht ver- schreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol STADA® und Insulin oder oralen Antidiabetika kann deren Wirkung verstärkt oder verlängert werden; die Warnzei- chen eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämie), insbesondere erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor), sind verschleiert o- der abgemildert. Daher sind regelmäßige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol STADA® und tricyclischen Antide- pressiva, Barbituraten, Phenothiazinen und Nitroglycerin sowie Diuretika, Va- sodilatatoren und anderen blutdrucksenkenden Mitteln kann es zu einem ver- stärkten Blutdruckabfall kommen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol STADA® und Calciumantagonisten vom Nifedipin-Typ kann es zu einer verstärkten Blutdrucksenkung und in Einzel- fällen zur Ausbildung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) kommen.
Die Herzkraft schwächenden (kardiodepressive) Wirkungen von Metoprolol STADA® und Antiarrhythmika können sich addieren.
Der Metoprolol-Plasmaspiegel kann sich durch die gleichzeitige Gabe von z.B. Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron), Antihistaminika (z.B. Diphenhydramin), H2-Re- zeptor-Antagonisten, Antidepressiva (z.B. Bupropion), Antipsychotika und COX2-lnhibitoren erhöhen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol STADA® und Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopy- ramid) ist eine sorgfältige Überwachung der Patienten angezeigt, da es zu ver- stärktem Blutdruckabfall (Hypotension), stark verminderter Herzfrequenz (Bradykardie) oder anderen Herzrhythmusstörungen kommen kann.
Hinweis
Die intravenöse Applikation von Calciumantagonisten vom Verapamil- und Dilti- azem-Typ oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) bei Patienten, die mit Metoprolol STADA® behandelt werden, ist kontraindiziert (Ausnahme Intensiv- medizin).
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol STADA® und herzwirksamen Gly- kosiden und Reserpin, alpha-Methyldopa, Guanfacin oder Clonidin kann es zu einem stärkeren Absinken der Herzfrequenz bzw. zu einer Verzögerung der Überleitung kommen.
Nach abruptem Absetzen von Clonidin bei gleichzeitiger Anwendung von Me- toprolol STADA® 50 mg kann der Blutdruck überschießend ansteigen. Clonidin darf daher erst abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor die Verabreichung von Metoprolol STADA® beendet wurde. Anschließend kann Clonidin stufen- weise abgesetzt werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Metoprolol STADA® und Noradrenalin, Adre- nalin oder anderen sympathomimetisch wirkenden Substanzen (z.B. enthalten in Hustenmitteln, Nasen- und Augentropfen) ist ein beträchtlicher Blutdruckanstieg möglich.
Unter Metoprolol STADA® 50 mg-Therapie kann es zu einer verminderten An- sprechbarkeit auf die zur Behandlung der allergischen Reaktion gewöhnlich ein- gesetzten Adrenalin-Dosis kommen.
Monoaminoxidase(MAO)-Hemmer sollten wegen möglicher überschießender Hypertension nicht zusammen mit Metoprolol STADA® eingenommen werden.
Indometacin und Rifampicin können die blutdrucksenkende Wirkung von Me- toprolol STADA® vermindern.
Die Wirkung von Metoprolol STADA® kann durch Cimetidin verstärkt werden.
Metoprolol kann die Ausscheidung von Lidocain vermindern.
Die gleichzeitige Anwendung von Metoprolol STADA® und Narkotika kann eine verstärkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Die Herzkraft schwächende Wir- kung (negativ inotrope Wirkung) der beiden vorgenannten Arzneimittel kann sich addieren.
Die neuromuskuläre Blockade durch periphere Muskelrelaxantien (z.B. Suxame- thonium, Tubocurarin) kann durch die Beta-Rezeptorenhemmung von Metoprolol STADA® verstärkt werden.
Für den Fall, dass Metoprolol STADA® vor Eingriffen in Allgemeinnarkose oder vor der Anwendung peripherer Muskelrelaxantien nicht abgesetzt werden kann, muss der Narkosearzt über die Behandlung mit Metoprolol STADA® informiert werden.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arz- neimittel gelten können.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Metoprolol darf in der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwä- gung durch den behandelnden Arzt angewendet werden, da bislang keine aus- reichend gut dokumentierten Studien zu einer Anwendung an schwangeren Frauen existieren.
Metoprolol passiert die Plazenta und reduziert die plazentare Durchblutung, wodurch das ungeborene Kind geschädigt werden kann.
Metoprolol sollte 48-72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin abgesetzt werden. Wenn dies nicht möglich ist, müssen die Neugeborenen für die Dauer von 48-72 Stunden nach der Geburt sorgfältig überwacht werden.
Stillzeit
Metoprolol geht in die Muttermilch über. Obwohl nach therapeutischen Dosierun- gen nicht mit unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist, sollten gestillte Säug- linge auf mögliche Arzneimittelwirkungen hin beobachtet werden. Um die mit der Muttermilch aufgenommene Wirkstoffmenge gering zu halten, sollte 3-4 Stunden nach der Einnahme des Medikamentes nicht gestillt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kon- trolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reak- tionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme
am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne si- cheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungs- beginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Metoprolol STADA® enthält Lactose und Natrium
Bitte nehmen Sie Metoprolol STADA® erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber be- stimmten Zuckern leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Metoprolol Stada 50mg Tabletten angewendet?
Nehmen Sie Metoprolol STADA® immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Die Dosierung sollte individuell - vor allem nach dem Behandlungserfolg - fest- gelegt werden und darf ohne Anweisung des Arztes nicht geändert werden.
Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
1 bis 2-mal täglich 1 Tablette bzw. 1-mal täglich 1-2 Tabletten (entsprechend 50- 100 mg Metoprololtartrat).
Falls erforderlich, kann die Tagesdosis auf 2-mal 2 Tabletten (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat) erhöht werden.
Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit)
1 bis 2-mal täglich 1 Tablette bzw. 1-mal täglich 1 bis 2 Tabletten (entsprechend 50-100 mg Metoprololtartrat).
Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter Kontrolle des Blutdrucks auf 2-mal 2 Tabletten (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat) erhöht werden.
Funktionelle Herzbeschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom)
1 bis 2-mal täglich 1 Tablette bzw. 1-mal täglich 1 bis 2 Tabletten (entsprechend 50-100 mg Metoprololtartrat).
Falls erforderlich, kann die Tagesdosis unter Kontrolle des Blutdrucks auf 2-mal 2 Tabletten (entsprechend 200 mg Metoprololtartrat) erhöht werden.
Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl (tachykarde Herzrhyth-
musstörungen)
1 bis 2-mal täglich 2 Tabletten (entsprechend 100-200 mg Metoprololtartrat).
Akutbehandlung des Herzinfarktes und Langzeitprophylaxe nach Herzin-
farkt (Reinfarktprophylaxe)
Metoprolol STADA® wird eingesetzt bei Patienten, für die keine Gegenanzeigen
für eine Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern bestehen.
a) Akutbehandlung
Bei akutem Herzinfarkt erfolgt die Behandlung möglichst umgehend nach Kran- kenhauseinweisung unter kontinuierlicher EKG- und Blutdruckkontrolle. Die Be- handlung wird mit 5 mg Metoprololtartrat i.v. begonnen. Je nach Verträglichkeit können in Abständen von 2 Minuten weitere Einzeldosen von 5 mg Metopro- loltartrat i.v. bis zu einer maximalen Gesamtdosis von bis zu 15 mg Metopro- loltartrat verabreicht werden.
Wird die volle Dosis von 15 mg i.v. vertragen, gibt man beginnend 15 Minuten nach der letzten intravenösen Injektion 1-mal 50 mg Metoprololtartrat. In den fol- genden 48 Stunden wird alle 6 Stunden 1 Tablette verabreicht.
Bei Patienten, die weniger als 15 mg Metoprololtartrat i.v. vertragen haben, sollte die orale Anschlussbehandlung vorsichtig mit 25 mg Metoprololtartrat begonnen werden.
b) Erhaltungsdosis
Anschließend an die Akuttherapie werden 200 mg Metoprololtartrat gegeben.
Bei behandlungsbedürftiger Erniedrigung von Herzfrequenz und/oder Blutdruck oder anderen Komplikationen ist Metoprolol STADA® sofort abzusetzen.
Vorbeugende Behandlung der Migräne (Migräneprophylaxe)
1 bis 2-mal täglich 2 Tabletten (entsprechend 100-200 mg Metoprololtartrat).
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Bei stark eingeschränkter Leberfunktion ist der Abbau von Metoprolol vermindert, so dass unter Umständen eine Dosisreduktion erforderlich ist.
Art der Anwendung
Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einzunehmen.
Sie sollten bei Einmalgabe morgens bzw. bei zweimaliger Gabe morgens und abends eingenommen werden.
Wie teilen Sie Ihre Metoprolol STADA® Tablette (STADA Vario-Tab®)?
Metoprolol STADA® Tabletten ermöglichen durch eine neue Tablettenform (STADA Vario-Tab® Technologie) eine einfache und genaue Teilung der Tab- lette. Die Tabletten können wahlweise wie andere Tabletten auch mit zwei Hän- den oder durch Auflegung mit der größeren Bruchkerbe nach oben auf eine harte, flache Unterlage mit Daumendruck in 2 gleich große Teile zerteilt werden.
Dauer der Anwendung
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Metoprolol STADA® zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Metoprolol STADA® eingenommen haben,
als Sie sollten
Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort einen Arzt/ Notarzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann!
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung kann es zu starkem Blutdruck- abfall (Hypotonie), verminderter Herzschlagfolge (Bradykardie) bis hin zum Herz- stillstand, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und kardiogenem Schock kommen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Bronchospasmen, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftre- ten.
Bei Überdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzfrequenz und/oder des Blutdrucks muss die Behandlung mit Metoprolol STADA® abgebrochen werden.
Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol STADA® vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern set- zen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.
Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol STADA® abbrechen
Eine Unterbrechung oder Änderung der Dosierung darf nur auf ärztliche Anwei- sung erfolgen. Abruptes Absetzen kann zur Minderdurchblutung des Herzmus- kels (Herzischämie) mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris oder zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdrucks führen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Metoprolol Stada 50mg Tabletten?
Wie alle Arzneimittel kann Metoprolol STADA® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen wer- den folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
Nicht bekannt: Häufigkeitsangaben liegen nicht vor
Untersuchungen
Selten: Verstärkter Blutdruckabfall.
Sehr selten: Gewichtszunahme, Erhöhung der Leberenzyme (GOT, GPT) im Blut.
Herzerkrankungen
Selten: Herzklopfen (Palpitationen), starke Verminderung der Herzfrequenz (Bradykardie), Störungen der Erregungsleitung von den Herzvorhöfen zu den Herzkammern (atrioventrikuläre Überleitungsstörungen) oder Verstärkung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) mit krankhaften Flüssigkeitsansamm- lungen (peripheren Ödemen) und/oder Atemnot bei Belastung (Belastungsdysp- noe).
Sehr selten: Bei Patienten mit anfallsweise auftretenden Schmerzen in der Herz- gegend (Angina pectoris) ist eine Verstärkung der Anfälle nicht auszuschließen.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr selten: Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder der wei- ßen Blutkörperchen (Leukopenie).
Erkrankungen des Nervensystems
Gelegentlich: Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es zu zentralnervö- sen Störungen wie Müdigkeit, depressiven Verstimmungen, Schwindelgefühl, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Alpträumen oder verstärkter Traumak- tivität, Schlafstörungen und Halluzinationen kommen, Missempfindungen (Paräs- thesien).
Selten: Anfallsartige, kurzdauernde Bewusstlosigkeit (Synkopen).
Augenerkrankungen
Selten: Augenbindehautentzündungen (Konjunktivitis) oder verminderter Tränen- fluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten).
Sehr selten: Sehstörungen.
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Sehr selten: Hörstörungen oder Ohrensausen.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Sehr selten: Allergischer Schnupfen (Rhinitis allergica).
Nicht bekannt: Infolge einer möglichen Erhöhung des Atemwegswiderstandes kann es bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege (bronchos- pastischen Reaktionen) insbesondere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen
zu Atemnot kommen.
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Gelegentlich: Vorübergehend kann es zu Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Leibschmerzen, Verstopfung, Durchfall) kommen.
Selten: Mundtrockenheit.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Bei schweren Nierenfunktionsstörungen wurde in Einzelfällen über eine Ver- schlechterung der Nierenfunktion unter Therapie mit Beta-Rezeptorenblockern berichtet. Eine Anwendung von Metoprolol STADA® sollte in diesen Fällen unter entsprechender Überwachung der Nierenfunktion erfolgen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Allergische Hautreaktionen wie Rötung, Juckreiz, Exantheme, Hautausschläge bei Lichteinwirkung (Photosensitivität).
Sehr selten: Beta-Rezeptorenblocker (z.B. Metoprolol STADA®) können Schup- penflechte (Psoriasis vulgaris) auslösen, die Symptome dieser Erkrankung ver- schlechtern oder zu Schuppenflechte-ähnlichen (psoriasiformen) Hautausschlä- gen führen, Haarausfall.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Selten: Muskelschwäche oder Muskelkrämpfe.
Sehr selten: Bei Langzeittherapie mit Metoprolol wurde eine Erkrankung der Ge- lenke (Arthropathie) beobachtet, wobei ein oder mehrere Gelenke betroffen sein können (Mono- und Polyarthritis).
Endokrine Erkrankungen
Nicht bekannt: Metoprolol kann die Symptome einer schweren Schilddrüsenüber- funktion (Hyperthyreose) maskieren.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Selten: Eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Di- abetes mellitus) kann erkennbar werden oder eine bereits bestehende Zucker- krankheit kann sich verschlechtern. Nach längerem strengen Fasten oder schwe- rer körperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Metoprolol-Therapie zu Zu- ständen mit erniedrigtem Blutzucker (hypoglykämische Zustände) kommen. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers - insbesondere erhöhte Herzfre- quenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor) - können verschleiert wer- den.
Nicht bekannt: Unter der Therapie mit Metoprolol kann es zu Störungen im Fett- stoffwechsel kommen. Bei meist normalem Gesamtcholesterin wurde eine Ver- minderung des HDL-Cholesterins und eine Erhöhung der Triglyceride im Blut be- obachtet.
Gefäßerkrankungen
Nicht bekannt: Eine Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit peripheren
Durchblutungsstörungen - einschließlich Patienten mit Verkrampfungen der Fin- gerschlagadern (Raynaud-Syndrom) - wurde beobachtet.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Gelegentlich: Kältegefühl an den Gliedmaßen.
Erkrankungen des Immunsystems
Nicht bekannt: Beta-Rezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d.h. akuter allergi- scher Allgemeinreaktionen erhöhen. Bei Patienten mit schweren Überempfind- lichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Hyposen- sibilisierungstherapie) kann es daher zu überschießenden anaphylaktischen Re- aktionen kommen.
Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr selten: Leberentzündung (Hepatitis).
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Sehr selten: Libido- und Potenzstörungen, Induratio penis plastica (Peyronie’s disease).
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr selten: Persönlichkeitsveränderungen (z.B. Gefühlsschwankungen, kurz- dauernder Gedächtnisverlust).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apo- theker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Gebrauchsinfor- mation angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr In- formationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt wer- den.
Wie ist Metoprolol Stada 50mg Tabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpa- ckung nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht
mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des ange- gebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforder- lich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toi- lette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimit- tel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter
www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Metoprolol Stada 50mg Tabletten
Was Metoprolol STADA® 50 mg Tabletten enthält
Der Wirkstoff ist: Metoprololtartrat.
1 Tablette enthält 50 mg Metoprololtartrat.
Die sonstigen Bestandteile sind
Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Po- vidon K30, Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum.
Wie Metoprolol STADA® 50 mg Tabletten aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, runde bikonvexe Tablette mit beidseitiger Bruchkerbe.
Metoprolol STADA® 50 mg Tabletten ist in Packungen mit 20, 30, 50, 98 und 100 Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
STADAPHARM GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-3888, Internet: www.stadapharm.de
Hersteller
STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2020.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


