Wirkstoff(e) Estradiol Norethisteron
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Novartis Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
ATC Code G03FB05
Pharmakologische Gruppe Gestagene und Estrogene in Kombination

Zulassungsinhaber

Novartis Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Estramon 37,5 Estradiol Hexal Aktiengesellschaft
ESTRAMON comp 2 mg/1 mg Filmtabletten Estradiol Norethisteron Hexal Aktiengesellschaft
Fem7 -50 ”g Estradiol Theramex Ireland Limited
Dermestril 50 ”g/24 Stunden Estradiol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Dermestril 100 ”g/24 Stunden Estradiol Madaus GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Was ist Mericomb 1 mg und wofĂŒr wird es angewendet?
Mericomb 1 mg wird zur Hormonersatztherapie verordnet. Die Filmtabletten enthalten Estradiol, das natĂŒrliche weibliche Geschlechtshormon (oder Estrogen), das vor der Menopause (Zeitpunkt
der letzten Regelblutung) in großen Mengen in den Eierstöcken gebildet wird. Als weiteren
wirksamen Bestandteil enthalten sie Norethisteron, ein Gestagen mit Àhnlichen Wirkungen wie
das weibliche Hormon Progesteron (Gelbkörperhormon).
Mericomb 1 mg ist von
Novartis Pharma GmbH
90327 NĂŒrnberg
Telefon: (09 11) 273-0
Telefax: (09 11) 273-12 653
Mitvertrieb
Pierre Fabre Pharma GmbH
Jechtinger Straße 13
79111 Freiburg
Telefon: (07 61) 4 52 61-0
Telefax: (07 61) 4 52 61-17
Mericomb 1 mg wird angewendet zur
Hormonersatzbehandlung bei Beschwerden durch einen Mangel an dem weiblichen Geschlechtshormon Estrogen bei Frauen nach der letzten Periodenblutung (Menopause).
Es liegen nur begrenzte Erfahrungen bei der Behandlung von Frauen ĂŒber 65 Jahren vor.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Mericomb 1 mg darf nicht eingenommen werden bei
- bekanntem bestehenden oder frĂŒher aufgetretenem Brustkrebs bzw. einem entsprechenden Verdacht;
- bekannten anderen Tumoren, deren Wachstum durch Zufuhr bestimmter weiblicher Geschlechtshormone (Estrogene) angeregt wird (z. B. Krebs der GebÀrmutterschleimhaut) oder einem entsprechenden Verdacht;
- Blutungen aus der Scheide, deren Ursache vom Arzt nicht geklÀrt ist;
- unbehandelter ĂŒbermĂ€ĂŸiger Verdickung der GebĂ€rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie);
- schweren Nierenfunktionsstörungen;
- akuter Lebererkrankung oder zurĂŒckliegenden Lebererkrankungen, so lange sich wichtige Leberwerte nicht normalisiert haben;
- bestehenden oder frĂŒher aufgetretenen venösen thromboembolischen Erkrankungen (Blutgerinnselbildung in den tiefen Venen, Lungenembolie);
- bestehenden oder erst kurze Zeit zurĂŒckliegenden arteriellen thromboembolischen Erkrankungen (Blutgerinnselbildung in den Arterien), z. B. anfallsartig auftretende Brustschmerzen mit Brustenge (Angina pectoris), Herzinfarkt;
- bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber den Wirkstoffen oder einem Hilfsstoff;
- Stoffwechselerkrankungen mit Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffes (Porphyrie).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mericomb 1 mg ist erforderlich
Da Mericomb 1 mg kein Mittel zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung ist, sollten geeignete nicht hormonelle Maßnahmen ergriffen werden, um eine Schwangerschaft auszuschließen.
Die Einnahme von Mericomb 1 mg sollte nur zur Behandlung solcher Beschwerden begonnen werden, welche die LebensqualitĂ€t beeintrĂ€chtigen. In jedem Fall sollte Ihr Arzt mindestens einmal jĂ€hrlich eine sorgfĂ€ltige AbschĂ€tzung von Nutzen und Risiken der Behandlung vornehmen. Die Behandlung sollte nur so lange fortgefĂŒhrt werden, wie der Nutzen die Risiken ĂŒberwiegt.
Medizinische Untersuchung/Kontrolluntersuchungen
Vor Beginn bzw. Wiederaufnahme einer Hormonersatztherapie sollte eine vollstĂ€ndige Erfassung aller wichtigen Krankheiten in Ihrer Vorgeschichte sowie bei nahen Verwandten durchgefĂŒhrt werden. Die Ă€rztliche Untersuchung (einschließlich Unterleib und Brust) sollte sich an dieser Erfassung der Krankengeschichten sowie den Gegenanzeigen und Warnhinweisen fĂŒr dieses Arzneimittel orientieren.
WĂ€hrend der Behandlung sollten regelmĂ€ĂŸige Kontrolluntersuchungen durchgefĂŒhrt werden, die sich in HĂ€ufigkeit und Art nach Ihrer persönlichen Gesundheitssituation richten.
Ihr Arzt sollte Ihnen erlĂ€utern, welche VerĂ€nderungen Ihrer BrĂŒste Sie ihm mitteilen mĂŒssen. Die Untersuchungen, u. a. Röntgenaufnahmen der BrĂŒste (Mammographie), sollten entsprechend der gegenwĂ€rtig ĂŒblichen Vorsorgepraxis und vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen Gesundheitssituation durchgefĂŒhrt werden.
Situationen, die eine besondere Ă€rztliche Überwachung erfordern
Eine engmaschige Überwachung Ihres Gesundheitszustandes ist erforderlich, wenn bei Ihnen eine der folgenden Situationen oder Erkrankungen vorliegt oder frĂŒher vorlag bzw. sich wĂ€hrend einer Schwangerschaft oder einer zurĂŒckliegenden Hormonbehandlung verschlechtert hat. Dies gilt auch fĂŒr den Fall, dass eine der nachfolgend genannten Erkrankungen im Laufe der aktuellen Hormonersatztherapie mit Mericomb 1 mg auftritt bzw. sich verschlechtert, insbesondere:
- gutartige Geschwulst in der Muskelschicht der GebĂ€rmutter (Uterusmyom) oder Ansiedlung von GebĂ€rmutterschleimhaut außerhalb der GebĂ€rmutter (Endometriose);
- in der Vergangenheit aufgetretene Blutgerinnsel in den GefĂ€ĂŸen (Thromboembolien) oder entsprechende Risikofaktoren hierfĂŒr (siehe unten);
- Risikofaktoren fĂŒr Estrogen-abhĂ€ngige Krebserkrankungen, z. B. Auftreten von Brustkrebs bei nahen Blutsverwandten (z. B. Mutter, Großmutter, Schwestern);
- Bluthochdruck;
- Lebererkrankungen (z. B. gutartige Lebergeschwulst – Leberadenom); wenn bei Ihnen eine leichte chronische Lebererkrankung vorliegt, sollte die Leberfunktion alle 812 Wochen kontrolliert werden;
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit oder ohne Beteiligung der GefĂ€ĂŸe,
- Gallensteinerkrankungen (Cholelithiasis);
- MigrÀne oder (schwere) Kopfschmerzen;
- Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Autoimmunerkrankung);
- ĂŒbermĂ€ĂŸige Verdickung der GebĂ€rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) in der Vorgeschichte;
- KrampfanfÀlle (Epilepsie);
- Asthma;
- Versteifung der Verbindungen zwischen den Gehörknöchelchen (Otosklerose).
GrĂŒnde fĂŒr einen sofortigen Therapieabbruch
Die Therapie muss bei Auftreten von Gegenanzeigen sowie in den folgenden Situationen abgebrochen werden:
- Gelbsucht oder Verschlechterung der Leberfunktion;
- deutliche Erhöhung des Blutdrucks;
- neues Auftreten MigrĂ€ne-artiger Kopfschmerzen oder anderer Symptome, die Anzeichen fĂŒr einen GefĂ€ĂŸverschluss sein könnten (siehe Abschnitt ?Venöse Thromboembolie?);
- Schwangerschaft.
ÜbermĂ€ĂŸige Verdickung der GebĂ€rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie)
Bei Frauen mit GebĂ€rmutter wurde festgestellt, dass das Risiko einer Endometriumhyperplasie (ĂŒbermĂ€ĂŸige Verdickung der GebĂ€rmutterschleimhaut) und eines Endometriumkarzinoms (Krebs der GebĂ€rmutterschleimhaut) erhöht ist, wenn Estrogene alleine (Estrogen-Monotherapie), d. h. ohne zusĂ€tzliche Gabe eines Gelbkörperhormons (Gestagen), angewendet werden (siehe Abschnitt 4. ?Welche Nebenwirkungen sind möglich??). Mit zunehmender Dauer einer solchen Estrogen-Monotherapie erhöht sich dieses Risiko.
Daten aus Studien besagen, dass bei etwa 5 von 1.000 Frauen, die keine Hormonersatztherapie anwenden, zwischen ihrem 50. und 65. Lebensjahr ein Endometriumkarzinom festgestellt wird. Bei Anwenderinnen einer Estrogen-Monotherapie erhöht sich das Risiko in AbhĂ€ngigkeit von der Dauer der Behandlung und der Estrogen-Dosis um das 2- bis 12fache gegenĂŒber Nichtanwenderinnen. Bei Frauen mit GebĂ€rmutter wird dieses Risiko durch die zusĂ€tzliche Anwendung eines Gestagens zu dem Estrogen (pro Zyklus mindestens 12 Tage lang) weitgehend vermindert.
In den ersten Monaten einer Hormonersatztherapie können Durchbruch- und Schmierblutungen auftreten. Wenn solche Blutungen ĂŒber die ersten Behandlungsmonate hinausgehen, erst nach einer lĂ€ngeren Behandlungszeit einsetzen oder diese nach Beendigung der Hormonersatztherapie anhalten, sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen, um die Ursache der Blutungen feststellen zu lassen. Gegebenenfalls muss durch Beurteilung einer Gewebeprobe der GebĂ€rmutterschleimhaut eine bösartige Geschwulst ausgeschlossen werden.
Brustkrebs
In verschiedenen Studien wurde bei Frauen, die im Rahmen einer Hormonersatztherapie ĂŒber mehrere Jahre Estrogene, Estrogen-Gestagen-Kombinationen oder Tibolon angewendet hatten, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt. Dieses erhöhte Risiko zeigte sich fĂŒr alle Formen einer Hormonersatztherapie nach einigen Anwendungsjahren. Es steigt mit zunehmender Behandlungsdauer an, kehrt jedoch einige (spĂ€testens fĂŒnf) Jahre nach Beendigung der Behandlung auf das altersentsprechende Grundrisiko zurĂŒck.
Bei Frauen mit einer Estrogen-Gestagen-Hormonersatztherapie ist das Risiko einer Brustkrebserkrankung höher als bei Frauen, die nur Estrogene anwenden. Das Risiko ist unabhÀngig von der Art des Gestagens und der Weise, wie es mit dem Estrogen kombiniert wird (kontinuierlich oder sequenziell). Es gibt keinen Unterschied im Risiko hinsichtlich der verschiedenen Anwendungsarten (z. B. als Tablette oder Pflaster).
Es gibt Hinweise, dass die Brusttumore bei Frauen, die eine bestimmte Kombination aus einem Estrogen und einem Gestagen (konjugierte equine Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat) anwenden, etwas grĂ¶ĂŸer sind und hĂ€ufiger TochtergeschwĂŒlste in den benachbarten Lymphknoten ausgebildet haben als die Brusttumore unbehandelter Frauen.
Die Anzahl der zusÀtzlichen BrustkrebsfÀlle ist im Altersbereich zwischen 45 und 65 Jahren weitgehend unabhÀngig vom Alter der Frauen bei Beginn der Hormonersatztherapie.
In einer ?Million Women Study? genannten Studie wurde der Einfluss verschiedener PrÀparate zur Hormonersatztherapie auf das Brustkrebsrisiko untersucht. Berechnet auf 1.000 Frauen besagen die Ergebnisse Folgendes:
Betrachtet man 1.000 Frauen, die keine Hormone angewendet haben, so wird im Durchschnitt bei 32 Frauen zwischen ihrem 50. und 64. Lebensjahr ein Brustkrebs festgestellt werden.
Bei 1.000 Frauen, die nur mit einem Estrogen (d. h. ohne Gestagen) behandelt wurden, wurden im entsprechenden Altersabschnitt im Durchschnitt
- nach 5-jÀhriger Therapie 1,5 zusÀtzliche BrustkrebsfÀlle;
- und nach 10-jÀhriger Therapie 5 zusÀtzliche BrustkrebsfÀlle festgestellt.
Bei 1.000 Frauen, die mit einer Kombinationstherapie (d. h. Estrogen und Gestagen) behandelt wurden, wurden im entsprechenden Altersabschnitt im Durchschnitt
- nach 5-jÀhriger Therapie 6 zusÀtzliche BrustkrebsfÀlle;
- und nach 10-jÀhriger Therapie 19 zusÀtzliche BrustkrebsfÀlle festgestellt.
Laut SchÀtzung der so genannten?WHI-Studie? (mit fortlaufend kombinierter Gabe von konjugierten equinen Estrogenen und Medroxyprogesteronacetat) ergeben sich folgende Berechnungen des Brustkrebsrisikos:
- Von 1.000 Frauen der Altersgruppe 50 bis 79 Jahre, die keine Hormonersatztherapie erhalten hatten, wurde innerhalb von 5 Jahren bei 16 Frauen Brustkrebs festgestellt.
- Bei 1.000 Frauen, die mit einer Kombination aus Estrogen und Gestagen behandelt wurden, traten innerhalb von 5 Jahren 4 zusÀtzliche FÀlle von Brustkrebs auf.
Die Hormonersatztherapie, insbesondere die Kombination aus Estrogenen und Gestagenen, verringert die DurchlĂ€ssigkeit des BrustdrĂŒsengewebes fĂŒr Röntgenstrahlen. Dadurch kann der Nachweis eines Brustkrebses bei Untersuchung der Brust mit Röntgenstrahlen (Mammographie) erschwert werden.
Venöse Thromboembolie
Die Anwendung von Arzneimitteln zum Hormonersatz ist im Vergleich zur Nichtanwendung mit einem zwei- bis dreifach erhöhten Risiko fĂŒr VerschlĂŒsse der tiefen Venen durch Blutgerinnsel (Thrombosen) verbunden, die sich unter UmstĂ€nden lösen und in die Lunge gelangen können (Lungenembolie). Thrombosen und Lungenembolie werden als venöse thromboembolische Erkrankungen bezeichnet. Das Risiko fĂŒr das Auftreten venöser thromboembolischer Erkrankungen ist insbesondere im ersten Jahr der Hormonersatzbehandlung erhöht.
Die Auswertung neuerer Studien, die das Risiko fĂŒr solche thromboembolische Erkrankungen untersuchten, fĂŒhrte zu folgenden Ergebnissen:
Alle Frauen haben ein altersabhÀngiges Grundrisiko, eine venöse thromboembolische Erkrankung zu erleiden. Innerhalb von 5 Jahren erkranken daran etwa 3 von 1.000 Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die keine Hormone anwenden. Bei Frauen dieser Altersgruppe, die Hormone anwenden, sind es etwa 7 von 1.000 Frauen, d. h. es ist mit 4 zusÀtzlichen FÀllen zu rechnen.
Unter Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren, die keine Hormone anwenden, erleiden innerhalb von 5 Jahren 8 von 1.000 Frauen eine venöse thromboembolische Erkrankung. Bei 1.000 Frauen der gleichen Altersgruppe, die Hormone anwenden, ist mit etwa 17 FÀllen zu rechnen, d. h. es treten etwa 9 zusÀtzliche FÀlle auf.
Allgemein anerkannte Risikofaktoren fĂŒr die Entwicklung venöser thromboembolischer Erkrankungen sind:
- venöse thromboembolische Erkrankungen in der eigenen Krankheitsgeschichte bzw. eine entsprechende familiÀre Belastung;
- erhebliches Übergewicht (so genannter ?Body Mass Index? (BMI) ĂŒber 30 kg/m2);
- Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Autoimmunerkrankung).
Über die Bedeutung von Krampfadern (Varizen) fĂŒr das Auftreten einer venösen thromboembolischen Erkrankung besteht keine einheitliche Meinung.
Patientinnen mit venösen thromboembolischen Erkrankungen in der Vorgeschichte oder bekannter Neigung zur Bildung von inneren Blutgerinnseln (Thrombosen) haben ein erhöhtes Risiko, eine solche Erkrankung erneut zu erleiden. Eine Hormonersatztherapie kann dieses Risiko erhöhen.
Wenn bei Ihnen oder Ihren nahen Blutsverwandten Blutgerinnsel bzw. deren Verschleppung im Blutstrom (venöse thromboembolische Erkrankungen) oder wiederholte spontane Fehlgeburten aufgetreten sind, sollte geklĂ€rt werden, ob eine Neigung zu venösen thromboembolischen Erkrankungen vorliegt. Bis dahin bzw. bis zum Beginn einer Behandlung mit Mitteln zur Hemmung der Blutgerinnung dĂŒrfen Sie keine HormonersatzprĂ€parate anwenden. Sollten Sie bereits mit Gerinnungshemmern behandelt werden, sollte Ihr Arzt Nutzen und Risiko einer Hormonersatztherapie sorgfĂ€ltig gegeneinander abwĂ€gen.
Das Risiko fĂŒr venöse thromboembolische Erkrankungen kann bei lĂ€ngerer Ruhigstellung (z. B. BettlĂ€gerigkeit, Bein im Gipsverband) sowie schwereren Verletzungen oder grĂ¶ĂŸeren Operationen vorĂŒbergehend erhöht sein. Bei Patientinnen, die eine Hormonersatztherapie durchfĂŒhren, sollten, wie bei allen Patienten nach erfolgten Operationen, die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung einer venösen thromboembolischen Erkrankung Ă€ußerst genau eingehalten werden.
Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt. Wenn nach einer vorgesehenen Operation, vor allem bei Eingriffen in der Bauchregion oder orthopÀdischen Operationen an den Beinen, mit einer lÀngeren Ruhigstellung zu rechnen ist, sollte erwogen werden, ob eine Unterbrechung der Hormonersatztherapie 4 bis 6 Wochen vor dem Eingriff möglich ist. Die Behandlung sollte gegebenenfalls erst wieder aufgenommen werden, wenn Ihre BewegungsfÀhigkeit vollstÀndig wiederhergestellt ist.
Falls bei Ihnen nach Beginn der Hormonersatztherapie Anzeichen einer venösen thromboembolischen Erkrankung auftreten bzw. ein Verdacht darauf besteht, muss die Behandlung mit Mericomb 1 mg sofort abgebrochen werden. Wenn Sie bei sich mögliche Anzeichen fĂŒr eine venöse thromboembolische Erkrankung bemerken (z. B. schmerzhafte Schwellung eines Beins, plötzlicher Schmerz im Brustkorb, Atemnot), mĂŒssen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Erkrankung der HerzkranzgefĂ€ĂŸe
Aus großen klinischen Studien gibt es keine Hinweise auf einen Nutzen in Bezug auf Erkrankungen der HerzkranzgefĂ€ĂŸe durch Anwendung von Arzneimitteln zur Hormonersatztherapie mit einer bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat). Zwei große klinische Studien zeigten ein möglicherweise erhöhtes Risiko fĂŒr Erkrankungen der HerzkranzgefĂ€ĂŸe im ersten Jahr der Anwendung und insgesamt keinen Nutzen. FĂŒr andere Arzneimittel zur Hormonersatztherapie mit anderen Wirkstoffen (wie Mericomb 1 mg) gibt es bisher nur wenige Daten aus großen klinischen Studien, in denen die Wirkungen auf Erkrankungen der HerzkranzgefĂ€ĂŸe untersucht wurden. Daher ist es unklar, ob diese Ergebnisse auch fĂŒr andere Arzneimittel zur Hormonersatztherapie gelten.
Schlaganfall
In einer großen klinischen Studie (WHI-Studie) wurde ein erhöhtes Risiko fĂŒr SchlaganfĂ€lle bei gesunden Frauen wĂ€hrend einer Behandlung mit einer bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat) gefunden.
Demnach erleiden etwa 3 von 1.000 Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die keine Hormone anwenden, einen Schlaganfall innerhalb einer Zeitspanne von 5 Jahren bzw. etwa 11 von 1.000 Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren. Bei Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die diese Arzneimittel anwenden, tritt etwa 1 zusÀtzlicher Schlaganfall pro 1.000 Frauen auf. Bei Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren, die diese Arzneimittel anwenden, sind es etwa 4 zusÀtzliche FÀlle pro 1.000 Frauen.
Es ist nicht bekannt, ob dieses erhöhte Risiko auch auf andere Arzneimittel zur Hormonersatztherapie zutrifft.
Eierstockkrebs
Es liegen Hinweise aus einigen epidemiologischen Studien vor, dass eine Langzeitbehandlung ĂŒber mindestens 5 bis 10 Jahre mit Estrogen allein (d. h. ohne Zusatz von Gestagen) bei Frauen mit entfernter GebĂ€rmutter mit einem erhöhten Risiko fĂŒr einen Eierstockkrebs verbunden ist. Ob dieses Risiko auch besteht, wenn zusĂ€tzlich zu dem Estrogen ein Gestagen angewendet wird, ist nicht geklĂ€rt.
Sonstige ErkrankungszustÀnde
Patientinnen mit eingeschrÀnkter Funktion der Niere oder des Herzens
Estrogene können eine FlĂŒssigkeitsansammlung im Körper bewirken; daher sollten Sie, wenn bei Ihnen Herz- oder Nierenfunktionsstörungen vorliegen, sorgfĂ€ltig beobachtet werden. Wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden, sollten Sie engmaschig ĂŒberwacht werden, weil ein Anstieg der im Blut zirkulierenden Estrogene zu erwarten ist.
Patientinnen mit einer bestimmten Fettstoffwechselstörung (HypertriglyzeridÀmie)
Wenn bei Ihnen bestimmte Blutfettwerte (Triglyzeride) erhöht sind, sollten Ihre Blutfettwerte wĂ€hrend der Behandlung mit Mericomb 1 mg engmaschig ĂŒberwacht werden, weil im Zusammenhang mit einer Estrogen-Therapie in seltenen FĂ€llen von einem starken Triglyzeridanstieg im Blut mit einer nachfolgenden EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse berichtet wurde.
Einfluss von Mericomb 1 mg auf die Laborparameter der SchilddrĂŒse, der Geschlechtshormone und von Kortikosteroiden
Estrogene können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen (z. B. SchilddrĂŒsentests; Spiegel von Geschlechtshormon-bindendem Protein und Kortikoid-bindendem Protein). Wenn bei Ihnen ein solcher Test durchgefĂŒhrt werden soll, informieren Sie den verantwortlichen Arzt darĂŒber, dass Sie eine Hormonersatztherapie anwenden. Die Konzentrationen der Hormone, die in den o. g. Tests untersucht werden und die fĂŒr die Hormonwirkung verantwortlich sind, bleiben dabei unverĂ€ndert, d. h., Sie mĂŒssen nicht mit Symptomen wie z. B. bei einer SchilddrĂŒsenunterfunktion rechnen.
Die Konzentration bestimmter Eiweißstoffe im Blut (Angiotensinogen/Renin-Substrat, 1-Antitrypsin und Coeruloplasmin) kann verĂ€ndert sein.
Hirnleistungsstörung (Demenz)
Es ist nicht schlĂŒssig nachgewiesen, dass sich durch eine Hormonersatztherapie die geistigen FĂ€higkeiten (GedĂ€chtnis, Wahrnehmung, Denken, Lernen, Urteilungsvermögen, Erinnerung etc.) verbessern. Aus einer großen Studie gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko fĂŒr eine Hirnleistungsstörung (?wahrscheinliche Demenz?) bei Frauen, die nach dem 65. Lebensjahr eine Hormonersatztherapie mit einer bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte equine Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat) begonnen haben. Es ist nicht bekannt, ob diese Erkenntnisse auch fĂŒr jĂŒngere Frauen nach der letzten Regelblutung bzw. andere Hormonersatztherapie-PrĂ€parate gelten.
Kinder
Mericomb 1 mg darf nicht bei Kindern angewendet werden.
Ältere Menschen
Es liegen nur begrenzte Erfahrungen bei der Behandlung von Frauen ĂŒber 65 Jahren vor.
Schwangerschaft
Sie dĂŒrfen Mericomb 1 mg in der Schwangerschaft nicht einnehmen. Wenn Sie wĂ€hrend der Behandlung mit Mericomb 1 mg schwanger werden, sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.
Die meisten Beobachtungsstudien, die hinsichtlich einer unbeabsichtigten Aussetzung des Fetus gegenĂŒber Estrogenen und Gestagenen von Bedeutung sind, zeigten beim Fetus keine Missbildungen oder Giftwirkungen.
Stillzeit
Sie dĂŒrfen Mericomb 1 mg in der Stillzeit nicht einnehmen.
VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine unerwĂŒnschten Wirkungen auf die FĂ€higkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beschrieben.
Wichtige Warnhinweise ĂŒber bestimmte Bestandteile von Mericomb 1 mg
Dieses Arzneimittel enthĂ€lt Lactose. Bitte nehmen Sie Mericomb 1 mg daher erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Mericomb 1 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Mericomb 1 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Zu Beginn und bei der FortfĂŒhrung der Behandlung von Estrogen-Mangelbeschwerden wird Ihr Arzt Ihnen die niedrigste wirksame Dosis verordnen und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich halten.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Mericomb 1 mg zu stark oder zu schwach ist.
Art der Anwendung
Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit reichlich FlĂŒssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) und jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen werden.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet ist die ĂŒbliche Dosis
1 Filmtablette tÀglich.
Die Packung mit den Filmtabletten Mericomb 1 mg ist auf der RĂŒckseite durchgehend von 1–28 nummeriert. Beginnen Sie die Behandlung mit der Filmtablette Nummer 1 und nehmen Sie
1-mal tÀglich eine Filmtablette in der Reihenfolge der Zahlen bis Nummer 28. Pfeile verbinden die Zahlen in dieser Reihenfolge.
Das Einhalten der Reihenfolge ist wichtig, weil die Packung zwei Arten von Filmtabletten enthĂ€lt: blaue Filmtabletten (1 mg Estradiolvalerat) fĂŒr die ersten 16 Tage und weiße Filmtabletten (1 mg Estradiolvalerat und 1 mg Noresthisteron) fĂŒr die folgenden 12 Tage. Wenn Sie die Filmtablette mit der Nummer 28 eingenommen haben, beginnen Sie am nĂ€chsten Tag mit der Einnahme der Filmtablette mit der Nummer 1 aus der neuen Packung unabhĂ€ngig davon, ob eine Blutung eingetreten ist oder nicht.
Frauen ohne Monatsblutung (Menstruation) können mit der Behandlung zu jedem beliebigen Zeitpunkt beginnen. Bei Patientinnen mit regelmĂ€ĂŸigem Zyklus wird jedoch empfohlen, die Behandlung am ersten Blutungstag einzuleiten. WĂ€hrend des Beginns der Mericomb 1 mg Behandlung kann es zu UnregelmĂ€ĂŸigkeiten des Menstruationszyklus kommen. Vor Behandlungsbeginn ist eine Schwangerschaft auszuschließen.
Frauen mit intakter GebĂ€rmutter können Mericomb 1 mg kontinuierlich einnehmen, da die Filmtabletten sowohl Estrogen als auch Gestagen zur Verminderung einer Überstimulierung des Endometriums (GebĂ€rmutterschleimhaut) enthalten.
Bei Frauen, deren GebĂ€rmutter entfernt wurde, wird der Zusatz eines Gestagens nicht empfohlen, außer in FĂ€llen, in denen Ansiedlungen von GebĂ€rmutterschleimhaut außerhalb der GebĂ€rmutter (Endometriose) diagnostiziert wurde.
Haben Sie vorher andere, kontinuierlich-sequenzielle oder zyklische HormonersatzprĂ€parate eingenommen, setzen Sie die Einnahme fort, bis Sie alle kombinierten (Estrogen/Gestagen) Tabletten fĂŒr den Monat eingenommen haben. Normalerweise wird dies am Ende der Packung sein. Nehmen Sie die erste Filmtablette Mericomb 1 mg am nĂ€chsten Tag ein.
Wenn Sie vorher andere, kontinuierlich-kombinierte HormonersatzprÀparate eingenommen haben, können Sie jederzeit auf Mericomb 1 mg wechseln, wenn Sie keine Regelblutung mehr haben. Andernfalls sollten Sie am ersten Tag der Blutung mit der Einnahme von Mericomb 1 mg beginnen.
Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Mericomb 1 mg eingenommen haben als Sie sollten
Es wurden keine gesundheitsschĂ€digenden Wirkungen anhand von Überdosierung mitgeteilt. Es gibt keine spezifischen Gegenmittel. Eine Behandlung sollte sich an den Symptomen orientieren.
Wenn Sie die Einnahme von Mericomb 1 mg vergessen haben
Sollten Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie dies sobald als möglich (innerhalb von 12 Stunden) nach und setzen Sie die Einnahme der verbleibenden Filmtabletten an den angegebenen Tagen fort.
Nehmen Sie bei vergessener Einzeldosis am nÀchsten Tag keine doppelte Dosis ein. Setzen Sie die Behandlung stattdessen mit der nÀchsten Filmtablette fort, ohne die vergessene Filmtablette einzunehmen.
Durch unregelmĂ€ĂŸige Tabletteneinnahme können Durchbruchblutungen auftreten.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Mericomb 1 mg abgebrochen wird
Sie sollten die Behandlung mit Mericomb 1 mg nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder beenden. Bei Beendigung mĂŒssen Sie mit einer Abbruchblutung rechnen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkungen von Mericomb 1 mg können bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel abgeschwÀcht werden. Dazu zÀhlen z. B. Arzneimittel, die eingesetzt werden bei:
- KrampfanfÀllen (Epilepsie; z. B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin);
- Infektionskrankheiten (z. B. die Tuberkulosemittel Rifampicin und Rifabutin);
- HIV-Infektionen (z. B. Nevirapin, Efavirenz, Ritonavir und Nelfinavir).
Auch pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, können die Wirkungen von Mericomb 1 mg abschwÀchen.
Eine abgeschwĂ€chte Wirkung von Estrogenen und Gestagenen kann zu Blutungsstörungen fĂŒhren.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch fĂŒr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Mericomb 1 mg Nebenwirkungen haben.
Geschlechtsorgane und Urogenitaltrakt
SpannungsgefĂŒhl und Schmerzen in den BrĂŒsten, Brustkrebs (siehe Abschnitt 2.2 ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mericomb 1 mg ist erforderlich?), schleimiger Scheidenausfluss.
Zentrales Nervensystem
Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, verÀnderter Geschlechtstrieb, depressive Verstimmung.
Herz-Kreislauf-System
Bluthochdruck, Herzklopfen, Thrombophlebitis (VenenentzĂŒndung), Ödeme (Neigung zu örtlicher Wasseransammlung), Nasenbluten.
Magen-Darm-Trakt
Magenbeschwerden, BlĂ€hungen, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Unterbauch und AufgeblĂ€htsein, Gallenstauung.
Haut und Anhangsgebilde
Juckreiz am ganzen Körper, Alopezie (Haarausfall), Urtikaria (Nesselsucht) und andere Arten von Hautausschlag.
Endokrines System
Abnahme der Glukosetoleranz (ZuckervertrÀglichkeit).
Verschiedenes
Gewichtszunahme.
Krebs der GebÀrmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) (siehe Abschnitt 2.2 ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mericomb 1 mg ist erforderlich?).
Weitere unerwĂŒnschte Arzneimittelwirkungen wurden im Zusammenhang mit der Estrogen-Gestagen-Behandlung genannt:
- Estrogen-abhÀngige gutartige Geschwulste sowie bösartige Tumore, wie z. B. Krebs der GebÀrmutterschleimhaut;
- venöse thromboembolische Ereignisse, d. h. VerschlĂŒsse der tiefen Bein- bzw. Beckenvenen durch Blutgerinnsel (Thrombosen) sowie Lungenembolien. Diese treten bei Anwenderinnen von Arzneimitteln zum Hormonersatz hĂ€ufiger auf als bei Nichtanwenderinnen. FĂŒr weitere Informationen siehe Abschnitt 2. ?Was mĂŒssen Sie vor der Einnahme von Mericomb 1 mg beachten??;
- Herzinfarkt und Schlaganfall;
- Erkrankungen der Gallenblase;
- brÀunliche Hautpigmentierungen (Chloasma), verschiedene Hautkrankheiten mit Blasen- und Knötchenbildung oder Einblutungen in die Haut (Erythema multiforme, Erythema nodosum, vaskulÀre Purpura);
- Hirnleistungsstörung (siehe Abschnitt 2.2 ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mericomb 1 mg ist erforderlich?).
Gegenmaßnahmen
Treten bei Ihnen nach der Einnahme von Mericomb 1 mg Nebenwirkungen auf, so informieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt, der dann ĂŒber eventuell einzuleitende Gegenmaßnahmen entscheidet.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgefĂŒhrt sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie ist Mericomb 1 mg aufzubewahren?
Nicht ĂŒber 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.
Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich aufbewahren!
Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blister und der Faltschachtel angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Stand der Information
Mai 2004
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Novartis Pharma GmbH, 90327 NĂŒrnberg
Mitvertrieb:
Pierre Fabre Pharma GmbH, 79111 Freiburg

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Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden