Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml enthält Magnesium als Magnesiumsulfat-Heptahydrat. Magnesiumsulfat-Heptahydrat ist ein Magnesiumsalz. Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml wird gegeben: um die Menge an Magnesium im Körper zu erhöhen, wenn aus verschiedenen Gründen die Menge an Magnesium im Blut geringer als gewöhnlich ist (Hypomagnesiämie) und insbesondere, wenn darauf …
- Wirkstoff(e)
- Magnesiumsulfat
- Zulassungsinhaber
- DEMO ABEE
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- A12CC02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml Injektions-/Infusionslösung angewendet?
Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml enthält Magnesium als Magnesiumsulfat-Heptahydrat. Magnesiumsulfat-Heptahydrat ist ein Magnesiumsalz.
Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml wird gegeben:
- um die Menge an Magnesium im Körper zu erhöhen, wenn aus verschiedenen Gründen die Menge an Magnesium im Blut geringer als gewöhnlich ist (Hypomagnesiämie) und insbesondere, wenn darauf tetanische Symptome folgen.
-
zur Vorbeugung und Kontrolle wiederkehrender Krampfanfälle, die aufgrund sehr hohen
Blutdrucks während der Schwangerschaft (Eklampsie) auftreten. - zur Vorbeugung und Kontrolle von Krampfanfällen bei schwerer Präeklampsie.
- zur Vorbeugung und Behandlung von Hypomagnesiämie bei Patienten, die vollständig parenteral ernährt werden.
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Wie wird Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml Injektions-/Infusionslösung angewendet?
Magnesiumsulfat wird Ihnen in eine Vene (intravenös) gegeben. Die Dosierung hängt von Ihrem persönlichen Bedarf und Ihrem Ansprechen auf die Behandlung ab. Ihre Blutwerte werden während der Behandlung überwacht. Sollten Sie Zweifel an der Behandlung haben oder weitere Informationen
über Ihr Arzneimittel oder die Vorgehensweise bei der Überwachung benötigen, fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
Wenn Sie eine größere Menge von Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml erhalten haben als Sie sollten
Da dieses Arzneimittel von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal gegeben wird, ist es
unwahrscheinlich, dass Ihnen zu viel gegeben wird.
Eine übermäßige Gabe von Magnesium führt zu Hypermagnesiämie, d. h. hohen Konzentrationen von Magnesium im Blut. Hypermagnesiämie kann sich anfänglich mit leichten Symptomen zeigen – siehe „Mögliche Nebenwirkungen“ weiter unten, die Symptome können aber - wenn die Behandlung nicht unterbrochen wird oder keine Maßnahmen erfolgen, um die Konzentration im Blut zu senken - schwerwiegender werden und letztendlich zu Koma und Herzstillstand führen.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie irgendwelche Nebenwirkungen bemerken oder glauben schlecht auf das Arzneimittel zu reagieren, so dass er/sie Ihnen die angemessene Behandlung geben kann.
Wenn Sie die medizinische Einrichtung bereits verlassen haben, nehmen Sie Kontakt mit dem nächsten Krankenhaus, Arzt oder Apotheker auf.
Wenn vergessen wurde Ihnen Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml zu geben
Es ist unwahrscheinlich, dass eine Dosis vergessen wird, da sie Ihnen von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal gegeben wird. Es ist jedoch wichtig, dass Sie, falls Sie eine Dosis
verpasst haben, keine doppelte Dosis erhalten. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wann Sie Ihre nächste Dosis erhalten sollten.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
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Welche Nebenwirkungen hat Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml Injektions-/Infusionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn Sie eine allergische Reaktion haben. Diese kann sich durch die folgenden Symptome zeigen:
- Atemschwierigkeiten – langsame und/oder flache Atmung
- Anschwellen Ihrer Augenlider, des Gesichts oder der Lippen
- Hautausschlag oder Juckreiz, insbesondere, wenn diese Ihren gesamten Körper betreffen
Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ist nicht bekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
Erkrankungen des Nervensystems
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schläfrigkeit
- Verwirrtheit
- Koma
- Undeutliche Sprache
- Doppeltsehen
Herzprobleme
- Blutdruckabfall
- Rötung der Haut
- Unregelmäßiger Herzschlag
- Herzinfarkt
Andere Nebenwirkungen
- Verlust des Kniesehnenreflexes
- Muskelschwäche
- Durst
- Über niedrige Calciumwerte bei schwangeren Frauen und bei ihren sich entwickelnden Babys wurde sehr selten berichtet
- Niedrige Calciumwerte in Ihrem Blut (dies kann dazu führen, dass Sie ein kribbelndes Gefühl verspüren oder dass Ihre Muskeln zucken)
- Venenreizung
- Gewebeschäden durch Extravasation (Arzneimittel außerhalb der Vene injiziert oder in das umgebende Gewebe gesickert)
- Erweiterung der Blutgefäße
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage
angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte,
Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de
anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml Injektions-/Infusionslösung aufzubewahren?
Nach dem Öffnen sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und auf der Ampulle nach „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das
Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml Injektions-/Infusionslösung
Was Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml enthält
Der Wirkstoff ist Magnesium als Magnesiumsulfat-Heptahydrat. 1 ml enthält ca. 0,4 mmol (9,8 mg = 0,8 mVal) Magnesium als 100 mg Magnesiumsulfat- Heptahydrat.
Eine 10-ml-Ampulle enthält ca. 4 mmol (0,098 g = 8 mVal) Magnesium als 1 g Magnesiumsulfat-Heptahydrat.
- Die sonstigen Bestandteile sind Wasser für Injektionszwecke und Schwefelsäure
Wie Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml aussieht und Inhalt der Packung
Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml ist eine klare, farblose Lösung. Das Produkt ist in 10 ml Polypropylen-Ampullen in Packungsgrößen von 10, 20 und 50 Ampullen erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
DEMO S.A. Pharmaceutical Industry 21st km National Road Athens-Lamia 14568 Kryoneri, Attikis Griechenland
Mitvertrieb:
DELTAMEDICA GmbH
Ernst-Wagner-Weg 1-5
72766 Reutlingen
Tel: 07121/9921-15
Fax: 07121/9921-31
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Vereinigtes Königreich (Nordirland): Magnesium sulfate 10% w/v Solution for injection/infusion
| Griechenland: | Magnesium sulfate/DEMO 10% w/v Ενέσιμο διάλυμα /διάλυμα |
| προς έγχυση | |
| Deutschland: | Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml Injektions-/Infusionslösung |
| Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet in 07/2024. | |
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| Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt: | |
| Vorbereitung und Handhabung |
Inkompatibilitäten
Das Arzneimittel darf, außer mit Glucose 5% oder Natriumchlorid 0,9% Lösung, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Magnesiumsulfat ist nicht kompatibel mit Alkalihydroxiden (bildet unlösliches Magnesiumhydroxid), Alkalicarbonaten (bildet unlösliches Magnesiumcarbonat) und Salicylaten. Die Aktivitäten von
Streptomycinsulfat und Tetramycinsulfat werden durch Magnesiumionen gehemmt.
Dosierung und Art der Anwendung
Behandlung eines Magnesiummangels bei erwiesener Hypomagnesiämie
Erwachsene:
Intravenöse Anwendung: intravenöse Infusion:
Je nach klinischen Erfordernissen sollten bis zu 400 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml in einer
Infusionslösung über einen Zeitraum von bis zu 5 Tagen als langsame intravenöse Infusion verabreicht
werden. Das normale Dosierungsschema ist 80 - 120 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml in einer
Infusionslösung innerhalb der ersten 24 Stunden, gefolgt von täglich 40 – 60 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml in einer Infusionslösung an weiteren 3 bis 4 Tagen, jeweils gegeben als intravenöse
Infusion.
Kinder und Jugendliche:
Intravenöse Anwendung: intravenöse Injektion:
Neugeborene
1 ml/kg Körpergewicht Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml, nach Bedarf alle 6 – 12 Stunden, als intravenöse Injektion über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten gegeben.
Säuglinge und Kinder von 1 Monat bis 11 Jahre
0,5 ml/kg Körpergewicht Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml, nach Bedarf alle 12 Stunden, als intravenöse Injektion über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten gegeben.
Jugendliche von 12 bis 17 Jahren
10 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml, nach Bedarf alle 12 Stunden, als intravenöse Injektion über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten gegeben.
Vorbeugung von Hypomagnesiämie bei Patienten, die vollständig parenteral ernährt werden
Erwachsene:
Intravenöse Anwendung: intravenöse Infusion:
Täglich 25 – 50 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml, in einer Infusionslösung, die gewöhnliche Dosierung beträgt täglich 30 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml, in einer Infusionslösung, gegeben als intravenöse Infusion.
Neugeborene und Säuglinge (bis 12 Monate): Intravenöse Anwendung: intravenöse Infusion:
Täglich 0,1 ml/kg Körpergewicht Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml, in einer Infusionslösung, gegeben als intravenöse Infusion,
Kinder (1 – 11 Jahre) und Jugendliche (12 – 17 Jahre):
Intravenöse Anwendung: intravenöse Infusion:
Täglich 0,05 ml/kg Körpergewicht Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml, in einer Infusionslösung, gegeben als intravenöse Infusion,
Kontrolle und Vorbeugung bei wiederkehrenden Krampfanfällen bei schwerer Präeklampsie und
Eklampsie
Erwachsene Frauen:
Anfangsdosis als intravenöse Injektion verabreicht: Über einen Zeitraum von 5 - 15 Minuten wird eine anfängliche i.v.-Dosis von ca. 40 - 50 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml verabreicht, entweder gefolgt von einer Erhaltungsdosis als intravenöse Infusion oder als regelmäßige i.m.-Injektionen über
24 Stunden, wie folgt:
Intravenöse Erhaltungsdosis
Auf die anfängliche i.v.-Dosis (siehe oben) folgt eine Infusion mit ca. 10 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml pro Stunde, in einer Infusionslösung, für mindestens 24 Stunden nach dem letzten
Krampfanfall
Intramuskuläre Erhaltungsdosis
Für die i.m. Erhaltungsdosis sollte Magnesium DEMO 2 mmol/ml verwendet werden.
Wiederkehrende Krämpfe: Unter beiden Erhaltungsregimes, (i.v.- und i.m.) werden weitere 20 - 40 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml je nach Körpergewicht über einen Zeitraum von 5 Minuten als intravenöse Injektion verabreicht.
Bei einem Körpergewicht von weniger als 70 kg werden 20 ml Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml als intravenöse Injektion über einen Zeitraum von 5 Minuten verabreicht.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml ist bei Patienten mit einer schweren Einschränkung der
Nierenfunktion kontraindiziert.
Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion sollten nur 50 % der Dosis erhalten, die für Patienten mit normaler Nierenfunktion empfohlen wird.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen aufgrund fehlender Daten keine besonderen Dosierungsempfehlungen vor.
Ältere:
Für ältere Erwachsene gibt es keine besonderen Empfehlungen zur Dosierung. Bei älteren Patienten
sollte die Anwendung von Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml mit Vorsicht erfolgen, da in dieser
Altersgruppe häufig eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt.
Art der Anwendung
Zur intravenösen Gabe muss die Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml nicht verdünnt werden. Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml ist nicht für eine intramuskuläre Verabreichung geeignet.
Intravenöse Anwendung bei Kindern:
Die Infusionsgeschwindigkeit sollte 0,1 ml/kg Körpergewicht/Minute Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml nicht überschreiten.
Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen
Intravenöse Infusion: Infusion über eine volumetrische Infusionsvorrichtung mit einer
Infusionsgeschwindigkeit, die der Indikation entspricht (siehe Abschnitt Dosierung oben).
Intravenöse Injektion: Gabe durch eine langsame i.v.-Injektion mit einer Infusionsgeschwindigkeit, die der Indikation entspricht (siehe Abschnitt Dosierung oben).
Tiefe intramuskuläre Injektion: Magnesium DEMO 0,4 mmol/ml ist für die intramuskuläre Injektion nicht geeignet. Es sind andere Stärken verfügbar (1 mmol/ml-Lösung oder 2 mmol/ml-Lösung), die intramuskulär angewendet werden können.
Entsorgung
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den regionalen Anforderungen zu beseitigen.
Überdosierung
Symptome
Klinische Anzeichen einer Überdosierung entsprechen der Hypermagnesiämie.
Eine Magnesium-Intoxikation macht sich durch einen starken Abfall des Blutdrucks und
Atemlähmung bemerkbar. Das Ausbleiben des Patellarsehnenreflexes ist ein hilfreiches klinisches
Anzeichen um den Beginn einer Magnesium-Intoxikation zu erkennen.
| Mg Plasma- | Symptome und unerwünschte Wirkungen |
| Konzentration (mmol/l) | |
| 2 bis 3 | Übelkeit, Hitzewallung, Kopfschmerz, Lethargie, |
| Schläfrigkeit, verringerte tiefe Sehnenreflexe, | |
| verringerte Thrombozytenaggregation | |
| 3 bis 5 | Somnolenz, Hypokalzämie, fehlende tiefe |
| Sehnenreflexe, Hypotension, Bradykardie und | |
| EKG Veränderungen | |
| > 5 | Muskellähmung, Atemlähmung, Koma. In den |
| meisten Fällen geht dem kardialen Kollaps ein | |
| Atemversagen voraus. | |
| > 7,0 | Vollständige Herzblockade und Herzstillstand |
Patienten mit Nierenversagen und metabolischem Ungleichgewicht zeigen bereits bei niedrigeren Dosierungen Anzeichen einer Vergiftung.
Behandlung:
Es sollten angemessene Maßnahmen ergriffen werden um die Magnesiumkonzentration im Blut zu senken. Im Fall einer Überdosierung muss künstlich beatmet werden, bis ein Calciumsalz als
Antagonist zur Magnesiumwirkung i.v. injiziert werden kann.
Eine neuromuskuläre Blockade durch Hypermagnesiämie kann durch Calciumsalze z. B. Calciumgluconat aufgehoben werden, das intravenös in einer Dosierung - die 2,5 bis 5 mmol Calcium
entspricht - gegeben wird.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



