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Medikamente

Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse

Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

Das Wichtigste in Kürze

Das Tierarzneimittel kann in Kombination mit einem Sedativum für die folgenden Zwecke angewendet werden: Immobilisierung Sedierung Allgemeinanästhesie

Zieltierarten
Hund, Katze, Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Schwein, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratte und Maus
Wartezeit
Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde: Essbare Gewebe: 1 Tag. Milch: Null Stunden. Schweine: Essbare Gewebe: 1 Tag.
Wirkstoff(e)
Ketamin
Zulassungsinhaber
Bela-Pharm GmbH & Co.KG
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse bei Tieren angewendet?

Das Tierarzneimittel kann in Kombination mit einem Sedativum für die folgenden Zwecke angewendet werden:

  • Immobilisierung
  • Sedierung
  • Allgemeinanästhesie

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Für welche Tiere ist Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse zugelassen?

Hund, Katze, Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Schwein, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratte und Maus

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Tieren mit:

  • schwerer Hypertonie
  • Herzkreislaufschwäche
  • Funktionsstörungen von Leber oder Nieren

Nicht anwenden bei Tieren mit Glaukom.

Nicht anwenden bei Tieren mit Eklampsie oder Präeklampsie.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht als alleiniges Anästhetikum bei einer der Zieltierarten anwenden.

Nicht anwenden bei chirurgischen Eingriffen an Larynx, Pharynx, Trachea oder Bronchialbaum, wenn nicht durch Verabreichung eines Muskelrelaxans für ausreichende Entspannung gesorgt wird (eine Intubation ist obligatorisch).

Nicht anwenden bei chirurgischen Eingriffen am Auge.

Nicht anwenden bei Tieren, bei denen ein Myelogramm durchgeführt wird.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Für sehr schmerzhafte und umfangreiche chirurgische Eingriffe, sowie zur Aufrechterhaltung einer Anästhesie ist eine Kombination mit Injektions- oder Inhalationsanästhetika notwendig.

Da eine für chirurgische Eingriffe ausreichende Muskelrelaxation mit Ketamin allein nicht erreicht werden kann, müssen gleichzeitig zusätzlich Muskelrelaxantien angewendet werden.

Zur Vertiefung oder Verlängerung der Anästhesiewirkung kann Ketamin mit Alpha-2 Rezeptor- Agonisten, Anästhetika, Neuroleptanalgetika, Tranquilizern und Inhalationsanästhetika kombiniert werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Bei einem geringen Anteil von Tieren lässt sich mit Ketamin in der empfohlenen Dosierung keine Anästhesie erzielen.

Eine Prämedikation sollte eine geeignete Dosisreduktion nach sich ziehen.

Bei Katzen und Hunden bleiben die Augen geöffnet und die Pupillen geweitet. Zum Schutz vor Austrocknung können die Augen können mit einer feuchten Mullkompresse abgedeckt oder mit einer geeigneten Augensalbe versorgt werden.

Da Ketamin sowohl krampffördernde als auch krampfhemmende Eigenschaften aufweist, sollte es bei unter Epilepsie leidenden Tieren mit besonderer Vorsicht angewendet werden.

Ketamin kann den Hirndruck erhöhen und ist daher nicht für Patienten mit zerebrovaskulären Beschwerden geeignet.

Vor einer Kombination mit anderen Tierarzneimitteln sind die Gegenanzeigen und Warnhinweise in den jeweiligen Fachinformationen zu beachten.

Der Augenlidreflex bleibt erhalten.

Zuckungen sowie Aufregung beim Aufwachen sind möglich. Es ist wichtig, dass die Erholungsphase in möglichst ruhiger Umgebung stattfindet. Um eine möglichst reibungslose Erholungsphase zu gewährleisten, sollten gegebenenfalls geeignete Analgetika und Prämedikationen verabreicht werden.

Die gleichzeitige Anwendung anderer Präanästhetika oder Anästhetika sollte einer Nutzen-Risiko- Bewertung unterzogen werden, wobei die Zusammensetzung der verwendeten Tierarzneimittel und ihre Dosierungen sowie die Art der Intervention zu berücksichtigen sind.

Die empfohlene Dosierung von Ketamin variiert in Abhängigkeit von den gleichzeitig verwendeten Präanästhetika und Anästhetika.

Die vorherige Verabreichung eines Anticholinergikums wie Atropin oder Glycopyrrolat zur Verhinderung des Auftretens von Nebenwirkungen, insbesondere einer Hypersalivation, kann nach einer Nutzen-Risiko-Bewertung durch den Tierarzt in Betracht gezogen werden.

Ketamin sollte mit Vorsicht angewendet werden, wenn eine Lungenerkrankung vorliegt oder vermutet wird.

Die Tiere sollten nach Möglichkeit vor der Anästhesie eine Zeit lang gefastet haben. Bei kleinen Nagetieren sollte eine Unterkühlung verhindert werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Dies ist ein stark wirksames Tierarzneimittel. Besondere Vorsicht ist geboten, um eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ketamin oder Propylenglycol sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Kontakt mit der Haut und den Augen ist zu vermeiden. Spritzer von Haut und Augen sofort mit viel Wasser abwaschen.

Fetotoxische Wirkungen können nicht ausgeschlossen werden. Das Tierarzneimittel sollte nicht von schwangeren Frauen appliziert werden.

Bei versehentlicher Selbstinjektion, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Nehmen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teil, da eine Sedierung eintreten könnte!

Hinweis für Ärzte: Lassen Sie den Patienten nicht unbeaufsichtigt. Stabilisieren Sie die Atmung des Patienten und leiten Sie eine symptomatische und unterstützende Behandlung ein.

Trächtigkeit und Laktation:

Ketamin passiert die Plazentaschranke sehr gut und diffundiert in den fetalen Blutkreislauf sodass dort 75 – 100 % des mütterlichen Blutspiegels erreicht werden können. Dies betäubt Neugeborene teilweise, die durch einen Kaiserschnitt entbunden wurden. Die Sicherheit des Tierarzneimittels wurde während der Trächtigkeit und Laktation nicht nachgewiesen. Nur anwenden nach entsprechender Nutzen/Risiko- Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Neuroleptanalgetika, Tranquilizer und Chloramphenicol verstärken die Wirkung der Ketamin- Anästhesie. Barbiturate, Opiate oder Diazepam können die Aufwachphase verlängern.

Additive Effekte können auftreten. Eine Dosisreduktion einer oder beider Wirkstoffe kann erforderlich sein.

Das Risiko von Herzarrhythmien könnte erhöht sein, wenn Ketamin gemeinsam mit Thiopental oder Halothan angewendet wird. Halothan verlängert die Halbwertszeit von Ketamin.

Gleichzeitig intravenös verabreichte Spasmolytika können einen Kollaps provozieren. Theophyllin kann in Kombination mit Ketamin zu einer erhöhten Anfallshäufigkeit führen.

Die Verwendung von Detomidin in Kombination mit Ketamin resultiert in einer verzögerten Erholungsphase im Vergleich zu einer alleinigen Anwendung von Ketamin.

Siehe auch „Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart“.

Überdosierung:

Im Falle einer Überdosierung können Wirkungen auf das ZNS (z. B. Krämpfe) Apnoe, Herzrhythmusstörungen, Dysphagie, Atemdepressionen oder Lähmungen auftreten.

Falls erforderlich, sind geeignete Notfallmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Atem- und Kreislauffunktion so lange anzuwenden, bis eine ausreichende Entgiftung erfolgt ist. Medikamente zur Anregung der Herztätigkeit sind nicht zu empfehlen und sollten nur dann eingesetzt werden, wenn keine anderen unterstützenden Maßnahmen zur Verfügung stehen.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Wegen chemischer Inkompatibilität sollen Barbiturate oder Diazepam nicht mit Ketamin in einer Spritze gemischt werden.

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Wie wird Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Für langsame intravenöse und intramuskuläre Injektion. Bei Labortieren kann auch intraperitenoal injiziert werden. Ketamin sollte mit einem Sedativum kombiniert werden.

Eine Dosierung von 10 mg Ketamin pro kg Körpergewicht entsprechen 0,1 ml einer 100 mg/ml Injektionslösung pro kg Körpergewicht.

Das maximale Injektionsvolumen bei intramuskulärer Verabreichung beträgt 20 ml. Die Wirkung von Ketamin kann große interindividuelle Unterschiede zeigen. Daher ist die zu verabreichende Dosis an das jeweilige Tier anzupassen, abhängig von verschiedenen Faktoren wie Alter und Zustand des Tieres, sowie der Tiefe und Dauer der erforderlichen Anästhesie.

Vor der Verabreichung von Ketamin ist darauf zu achten, dass die Tiere ausreichend sediert sind.

Die folgenden Dosierungshinweise zeigen mögliche Kombinationen mit Ketamin, die gleichzeitige Verabreichung mit anderen Präanästhetika, Anästhetika oder Sedativa sollten immer auf einer Nutzen- Risiko Bewertung des verantworlichen Tierarztes beruhen.

Hund

Kombination mit Xylazin oder Medetomidin

Xylazin (1,1 mg/kg IM) oder Medetomidin (10 bis 30 µg/kg IM) kann mit Ketamin (5 bis 10 mg/kg entspr. 0,5 bis 1 ml/10 kg IM) für eine kurze Anästhesie von 25 bis 40 min verwendet werden. Die Ketamin Dosierung kann abhängig von der Dauer des Eingriffes angepasst werden.

Im Falle einer intravenösen Verabreichung muss die Dosierung um 30 – 50 % der intramuskulären Dosierung reduziert werden.

Katze

Kombination mit Xylazin

Xylazin (0,5 bis 1,1 mg/kg IM) mit oder ohne Atropin sollte 20 min vor der Ketamin Verabreichung (11 bis 22 mg/kg IM entsprechen 0,11 bis 0,22 ml/kg IM) gegeben werden.

Kombination mit Medetomidin

Medetomidin (10 bis 80 µg/kg IM) kann mit Ketamin kombiniert werden (2,5 bis 7,5 mg/kg IM, entsprechen 0,025 bis 0,075 ml/kg IM). Die Dosierung von Ketamin sollte reduziert werden, sobald die Dosierung von Medetomidin erhöht wird.

Pferd

Kombination mit Detomidin

20 µg/kg Detomidin IV, nach 5 Minuten schnelle IV-Gabe von 2,2 mg/kg Ketamin (2,2 ml/100 kg IV) Der Wirkungseintritt erfolgt schrittweise und es dauert ca. 1 Minute bis zum Ablegen des Pferdes. Die Dauer der Anästhesie beträgt ca. 10 - 15 Minuten.

Kombination mit Xylazin

Xylazin 1,1 mg/kg IV, gefolgt von Ketamin 2,2 mg/kg IV (2,2 ml/100 kg IV)

Der Wirkungseintritt erfolgt schrittweise und beginnt nach ca. 1 Minute. Die Dauer der Anästhesie schwankt zwischen 10 - 30 Minuten ist aber selten länger als 20 Minuten.

Nach der Injektion legt sich das Pferd ohne weitere Hilfe spontan hin. Wenn gleichzeitig eine deutliche Muskelentspannung erforderlich ist, können dem liegenden Tier Muskelrelaxantien verabreicht werden, bis das Pferd erste Symptome einer Entspannung zeigt.

Rind

Kombination mit Xylazin

Intravenöse Verabreichung:

Erwachsene Rinder können für eine kurze Dauer mit Xylazin (0,1 mg/kg IV) und darauffolgender Ketamin Gabe (2 mg/kg IV entsprechen 2 ml/100 kg IV) anästhesiert werden. Die Anästhesie hält etwa 30 Minuten aber kann durch eine weitere Gabe von Ketamin (0,75 bis 1,25 mg/kg IV, entsprechen 0,75 bis 1,25 ml/100 kg IV) um 15 Minuten verlängert werden.

Intramuskuläre Verabreichung

Die Dosierungen von Ketamin und Xylazin sollten im Falle einer intramuskulären Verabreichung verdoppelt werden.

Schaf, Ziege

Intravenöse Verabreichung

0,5 bis 22 mg/kg Ketamin IV entsprechen 0,05 bis 2,2 ml/10 kg IV abhängig vom gewählten Sedativum.

Intramuskuläre Verabreichung

10 bis 22 mg/kg Ketamin IM entsprechen 1,0 bis 2,2 ml/10 kg IM abhängig vom gewählten Sedativum.

Schwein

Kombination mit Azaperon:

15 bis 20 mg/kg IM (1,5 – 2 ml/10 kg) und 2 mg/kg Azaperon IM.

In 4 – 5 Monate alten Schweinen setzt die Anästhesie durchschnittlich 29 Minuten nach der Gabe von 2 mg/kg Azaperon und 20 mg/kg Ketamin IM ein. Die Wirkungsdauer beträgt etwa 27 Minuten.

Labortiere

Kombination mit Xylazin

Kaninchen: Xylazin (5 - 10 mg/kg IM) + Ketamin (35 - 50 mg/kg IM, entsprechen 0,35 bis 0,50 ml/kg IM)

Ratte: Xylazin (5 - 10 mg/kg IP, M) + Ketamin (40 - 80 mg/kg IP, IM, entsprechen 0,4 bis 0,8 ml/kg IP, IM)

Maus: Xylazin (7,5 - 16 mg/kg IP) + Ketamin (90 - 100 mg/kg IP, entsprechen 0,9 bis 1,0 ml/kg IP) Meerschweinchen: Xylazin (0,1 - 5 mg/kg IM) + Ketamin (30 - 80 mg/kg IM, entsprechen 0,3 bis 0,8 ml/kg IM)

Hamster: Xylazin (5 - 10 mg/kg IP) + Ketamin (50 - 200 mg/kg IP, entsprechen 0,5 bis 2 ml/kg IP)

Dosierung zur Aufrechteerhaltung der Anästhesie:

Wenn nötig, kann eine Verlängerung der Wirkung durch eine wiederholte gegebenenfalls reduzierte Gabe der Anfangsdosis erzielt werden.

Die Durchstechflasche kann bis zu 50 Mal durchstochen werden. Der Anwender sollte die am besten geeignete Flaschengröße entsprechend der zu behandelnden Zieltierart und dem Verabreichungsweg auswählen.

Hinweise für die richtige Anwendung

Welche Wartezeit gilt für Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse?

Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde:

Essbare Gewebe: 1 Tag.
Milch: Null Stunden.
Schweine:  
Essbare Gewebe: 1 Tag.

Welche Nebenwirkungen kann Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse beim Tier haben?

Schaf, Schwein, Meerschweinchen, Hamster, Ratte und Maus:

Selten Herzstillstand1, Hypotonie (niedriger Blutdruck)1
Dyspnoe (Atemnot)1, Bradypnoe (verlangsamte Atmung)1,
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte
Lungenödem1
Tiere): Krämpfe1, Zittern1
  Schwäche1
  Hypersalivation (vermehrter Speichelfluss)1
  Veränderung der Pupille1
Sehr selten Mydriasis (erweiterte Pupillen)2
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Nystagmus (schnelle Augenbewegungen)2
einschließlich Einzelfallberichte):  
   

1hauptsächlich während und nach der Aufwachphase

2die Augen bleiben währenddessen geöffnet

Katze:

Selten Herzstillstand1, Hypotonie (niedriger Blutdruck)1
Dyspnoe (Atemnot)1, Bradypnoe (verlangsamte Atmung)1,
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte
Lungenödem1
Tiere): Krämpfe1, Zittern1
  Schwäche1
  Hypersalivation (verstärkter Speichelfluss)1
  Veränderung der Pupille1
Sehr selten Mydriasis (erweiterte Pupillen)2
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Nystagmus (schnelle Augenbewegungen)2
einschließlich Einzelfallberichte): erhöhter Muskeltonus
  Atemdepression3
  Tachykardie
  Unmittelbare Schmerzen bei der Injektion4
Unbestimmte Häufigkeit Zuckungen, tonische Anfälle
(kann auf Basis der verfügbaren  
Daten nicht geschätzt werden):  
   

1hauptsächlich während und nach der Aufwachphase

2die Augen bleiben währenddessen geöffnet

3dosisabhängig, kann zu Atemstillstand führen; eine Kombination mit atemdepressiven Tierarzneimitteln kann diesen Effekt verstärken

4nach intramuskulärer Injektion

Hund:

Selten Herzstillstand1, Hypotonie (niedriger Blutdruck)1
Dyspnoe (Atemnot)1, Bradypnoe (verlangsamte Atmung)1,
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte
Lungenödem1
Tiere): Krämpfe1, Zittern1
  Schwäche1
  Hypersalivation (verstärkter Speichelfluss)1
  Veränderung der Pupille1
Sehr selten Mydriasis (erweiterte Pupillen)2
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Nystagmus (schnelle Augenbewegungen)2
einschließlich Einzelfallberichte): erhöhter Muskeltonus, Ataxie (Koordinationsstörungen)6,
  Hyperästhesie (erhöhte Empfindlichkeit gegenüber
  Reizen)6
  Atemdepression3
  Tachykardie (erhöhte Herzfrequenz), Hypertension
  (erhöhter Blutdruck)
  Blutung5
  Unruhe6

1hauptsächlich während und nach der Aufwachphase

2die Augen bleiben währenddessen geöffnet

3dosisabhängig, kann zu Atemstillstand führen; eine Kombination mit atemdepressiven Tierarzneimitteln kann diesen Effekt verstärken

5die erhöhte Blutungsneigung tritt als Folge der Hypertonie (erhöhter Blutdruck) auf 6während des Aufwachens

Pferd:

Selten Herzstillstand1, Hypotonie (niedriger Blutdruck)1
Dyspnoe (Atemnot)1, Bradypnoe (verlangsamte Atmung)1,
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte
Lungenödem1
Tiere): Krämpfe1, Zittern1, Ataxie (Koordinationsstörungen)6,
  Hyperästhesie (erhöhte Empfindlichkeit gegenüber
  Reizen)6
  Schwäche1
  Hypersalivation (vermehrter Speichelfluss)1
  Veränderung der Pupille1
  Unruhe6
Sehr selten Mydriasis (erweiterte Pupillen)2
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Nystagmus (schnelle Augenbewegungen)2
einschließlich Einzelfallberichte): erhöhter Muskeltonus
   

1hauptsächlich während und nach der Aufwachphase

2die Augen bleiben währenddessen geöffnet

6während des Aufwachens Rind, Ziege, Kaninchen:

Selten Herzstillstand1, Hypotonie (niedriger Blutdruck)1
Dyspnoe (Atemnot)1, Bradypnoe (verlangsamte Atmung)1,
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte
Lungenödem1
Tiere): Krämpfe1, Zittern1
  Schwäche1
  Hypersalivation (vermehrter Speichelfluss)1
  Veränderung der Pupille1
Sehr selten Mydriasis (erweiterte Pupillen)2
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Nystagmus (schnelle Augenbewegungen)2
einschließlich Einzelfallberichte): erhöhter Muskeltonus
  Atemdepression3

1hauptsächlich während und nach der Aufwachphase

2die Augen bleiben währenddessen geöffnet

3dosisabhängig, kann zu Atemstillstand führen; eine Kombination mit atemdepressiven Tierarzneimitteln kann diesen Effekt verstärken

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

Wie ist Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen des Behältnisses: 28 Tage

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung

2. Zusammensetzung  
1 ml Injektionslösung enthält:  
Wirkstoff:  
Ketamin 100 mg
(entsprechend Ketaminhydrochlorid 115.34 mg)
Sonstige Bestandteile:  
Chlorobutanol-Hemihydrat 5 mg

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

402581.00.00

Packungsgrößen:

Schachtel mit 1 x 10 ml

Schachtel mit 10 x 10 ml

Schachtel mit 1 x 25 ml

Schachtel mit 10 x 25 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

{MM/JJJJ}

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktdaten

Zulassungsinhaber, für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:

Bela-Pharm GmbH & Co.KG Lohner Str. 19

49377 Vechta

Deutschland

Tel.: +49 4441 873 555

Mitvertreiber:

Alfavet Tierarzneimittel GmbH Leinestr. 32

24539 Neumünster Deutschland

Tel.: +49 4321 250 660 uaw@alfavet.de

Verschreibungspflichtig

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Weitere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff

Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Ketamin. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu Ketabel 100 mg/ml Injektionslösung Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten, Mäuse

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