Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Flutor ist ein Radiopharmakon nur für Diagnosezwecke. Der in Flutor enthaltene Wirkstoff ist Fludeoxyglucose (18 F) zur Darstellung der Diagnosebilder bestimmter Teile Ihres Körpers. Es wird nur eine geringe Menge Flutor injiziert.
- Wirkstoff(e)
- Fludeoxyglucose(18F)
- Zulassungsinhaber
- DTZ Radiochemie am Frankfurter Tor GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- V09IX04
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Flutor 800 MBq/ml Injektionslösung angewendet?
Flutor ist ein Radiopharmakon nur für Diagnosezwecke.
Der in Flutor enthaltene Wirkstoff ist Fludeoxyglucose (18F) zur Darstellung der Diagnosebilder bestimmter Teile Ihres Körpers.
Es wird nur eine geringe Menge Flutor injiziert. Dank der mit einer Spezialkamera erhaltenen medizinischen Bilder kann der Arzt erfassen und sehen, wo sich Ihre Krankheit befindet und wie sie fortschreitet.
Ihr Facharzt für Nuklearmedizin wird Ihren Blutzuckergehalt vor der Verabreichung des Produkts messen, da ein hoher Blutglucosespiegel (Hyperglykämie) die Auswertung durch den Facharzt für Nuklearmedizin erschweren kann.
Schwangerschaft und Stillzeit Sie müssen den Facharzt für Nuklearmedizin vor der Anwend ung von Flutor informieren, wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger sind, wenn Ihre Regelblutung ausgeblieben ist oder wenn Sie stillen.
Im Zweifelsfall müssen Sie unbedingt Ihren Arzt oder den Facharzt für Nuklearmedizin, der die Untersuchung überwachen wird, befragen.
Wenn Sie schwanger sind
Ihr Facharzt für Nuklearmedizin wird Ihnen dieses Präparat während
2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Flutor beachten? Ihrer Schwangerschaft nur dann verabreichen, wenn der erwartete
Flutor wird durch Ihren Arzt angewendet.
Flutor darf nicht angewendet werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Fludeoxyglucose (18F) oder einem der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von Flutor sind.
Nutzen höher ist als die Risiken.
Wenn Sie stillen
Sie müssen das Stillen während 12 Stunden nach der Injekt ion unterbrechen und die abgepumpte Muttermilch verwerfen.
Das Stillen ist nur nach Rücksprache mit dem Facharzt für Nuklearmedizin, der die Untersuchung überwacht, wiederaufzunehmen.
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Facharzt für Nuklearmedizin um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Es wird als unwahrscheinlich angesehen, dass sich Flutor auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen auswirkt.
Flutor enthält Natrium Ein Milliliter Flutor enthält 0,37 mmol (8,8 mg) Natrium. Je nach Zeitpunkt, an dem die Injektion stattfindet, kann der verabreichte Natriumgehalt in manchen Fällen mehr als 1 mmol (23 mg) pro Injektion entsprechen. Maximal könnten 71 mg Natrium injiziert werden. Dies entspricht 3,6 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.
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Wie wird Flutor 800 MBq/ml Injektionslösung angewendet?
Die Anwendung, Handhabung und Entsorgung von radioaktiven Arzneimitteln unterliegen strengen Gesetzen. Flutor wird ausschließlich in Krankenhäusern angewendet. Dieses Arzne imittel wird ausschließlich von Personen gehandhabt und verabre icht, die für den sicheren Umgang damit ausgebildet und qualifiziert sind. Diese Personen ergreifen für die sichere Anwendung dieses Arzneimittels spezielle Vorsichtsmaßnahmen und informieren Sie über die von ihnen durchgeführten Schritte.
Die in Ihrem Fall anzuwendende Menge von Flutor wird vom Facharzt für Nuklearmedizin, der die Untersuchung überwacht, festg elegt. Dies wird die geringste Menge sein, die erforderlich ist, um die gewünschten Informationen zu erhalten.
Die bei einem Erwachsenen normalerweise empfohlene anzuwendende Menge liegt in einem Bereich zwischen 100 und 400 MBq (abhängig vom Körpergewicht des Patienten, von der A rt der verwendeten Kamera und vom Bildgebungsmodus), wobei die Radioaktivität in Mega-Becquerel (MBq) ausgedrückt wird.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen Bei Kindern und Jugendlichen wird die anzuwendende Menge dem Körpergewicht angepasst.
Verabreichung von Flutor und Durchführung der Untersuchung Flutor wird intravenös angewendet.
Eine einzige Injektion ist für die Durchführung des von Ihrem Arzt benötigten Tests ausreichend.
Nach der Injektion benötigen Sie völlige Ruhe, ohne zu lesen o der zu sprechen. Es werden Ihnen Getränke angeboten. Sie werden aufgefordert, sofort vor der Untersuchung Ihre Blase zu entleeren.
Während der Bilderfassung müssen Sie sich völlig ruhig verhalten. Sie dürfen sich weder bewegen noch sprechen.
Dauer der Untersuchung Ihr Facharzt für Nuklearmedizin informiert Sie über die gewöh nliche Dauer der Untersuchung.
Flutor wird in einer einzigen Injektion in eine Vene verabreicht, 45 - 60 Minuten vor der Durchführung der Bilderfassung. Das bildgebende Verfahren mit der Kamera dauert 30 bis 60 Minuten.
DTZ Radiochemie am Frankfurter Tor GmbH Nach der Verabreichung von Flutor sollten Sie:
- über 12 Stunden nach der Injektion jeden engen Kontakt mit kleinen Kindern und Schwangeren vermeiden.
- häufig die Blase entleeren, um das Arzneimittel aus Ihrem Körper auszuscheiden.
Wenn Sie eine größere Menge von Flutor verabreicht wurde, als Sie erhalten sollten Eine Überdosierung ist so gut wie ausgeschlossen, da Sie un ter genauer Kontrolle des Facharztes für Nuklearmedizin, der die Untersuchung überwacht, lediglich eine einzige Dosis von Flutor erhalten. Sollte es dennoch zu einer Überdosierung kommen, erhalten Sie eine entsprechende Behandlung. Insbesondere kann der Facharzt für Nuklearmedizin, der die Untersuchung leitet, Ihnen empfehlen, viel zu trinken, um die Ausscheidung von Flutor aus Ihrem Körper zu fördern (die Hauptausscheidung dieses Produkts erfolgt über die Niere in den Harn).
Sollten Sie weitere Fragen zur Anwendung von Flutor haben, fragen Sie Ihren Facharzt für Nuklearmedizin, der die Untersuchung überwacht.
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Welche Nebenwirkungen hat Flutor 800 MBq/ml Injektionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann Flutor Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Es sind bislang keine Nebenwirkungen nach Anwendung von Flutor bekannt geworden.
Da die verabreichten Wirkstoffmengen sehr gering sind, liegen die Risiken der Anwendung im Wesentlichen bei der Strahlenexposition. Ionisierende Strahlen können Krebs und Erbgutveränderung en verursachen. Da die meisten nuklearmedizinischen Untersuchungen mit niedrigen effektiven Strahlendosen von weniger als 20 mSv durchgeführt werden, sind diese Effekte mit geringer Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Die effektive Strahlendosis liegt bei Gabe einer Aktivität von 400 MBq bei 7,6 mSv.
Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Nuklearmediziner, der die Anwendung betreut. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt- Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de, anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Flutor 800 MBq/ml Injektionslösung aufzubewahren?
Sie brauchen dieses Arzneimittel nicht aufzubewahren. Dieses Arzneimittel wird unter der Verantwortung eines Spezialisten in geeigneten Räumlichkeiten aufbewahrt. Die Aufbewahrung von Radiopharmaka erfolgt in Übereinstimmung mit den nationalen Vorschriften für radioaktive Arzneimittel.
Die folgenden Angaben sind nur für den Spezialisten bestimmt:
Das Arzneimittel darf nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden.
DTZ Radiochemie am Frankfurter Tor GmbH
Weitere Informationen zu Flutor 800 MBq/ml Injektionslösung
Was Flutor enthält Der Wirkstoff ist Fludeoxyglucose (18F).
1 ml Injektionslösung enthält zum Kalibrierzeitpunkt 800 MB q Fludeoxyglucose (18F).
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogencitrat-Sesquihydrat,
Natriumcitrat (Ph.Eur.), Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid,
Ethanol 99,5 %.
Wie Flutor aussieht und Inhalt der Packung Flutor wird als klare Injektionslösung in einer 25 ml Durchstechflasche (farbloses Glasgefäß, mit einem grauen Brombutylkautschuk- Stopfen verschlossen) geliefert. Produktionsbedingt wird Flutor bereits mit durchstochenen Septen ausgeliefert. Zur Gewährleistung der Sterilität werden die durchstochenen Septen unter RRK-A-Bedingungen mit einem sterilen Tape beklebt.
Die Aktivität in 1,0–13,0 ml Füllmenge einer 25 ml Durchstechflasche beträgt zum Kalibrierungszeitpunkt 800 MBq bis 10400 MBq.
Flutor ist ein radioaktives Arzneimittel
Pharmazeutischer Unternehmer DTZ Radiochemie am Frankfurter Tor GmbH Kadiner Straße 23
10243 Berlin
Tel.: 030 293697-350/351 radiochemie@berlin-dtz.de
Hersteller MVZ – Diagnostisch Therapeutisches Zentrum am Frankfurter Tor Kadiner Straße 23
10243 Berlin
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 06/2026.
Zusätzliche Information für Fachkreise Die folgenden Angaben sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Verschreibungspflichtig
Pharmakologische und toxikologische Eigenschaften und Angaben über die Pharmakokinetik Pharmakologische Eigenschaften Pharmakotherapeutische Gruppe: Diagnostische Radiopharmaka, Tumordiagnostik, sonstige.
ATC-Code: V09IX04
Bei den für diagnostische Untersuchungen zur Anwendung kommenden Substanzmengen sind nach bisherigen Erkenntnissen keine pharmakodynamischen Wirkungen der Fludeoxyglucose(18F) zu erwarten.
Toxikologische Eigenschaften Toxikologische Studien an Mäusen und Ratten haben gezeigt, dass durch eine einzelne intravenöse Injektion von 0,0002 mg/kg keine Todesfälle beobachtet wurden.
In Studien mit einmal wöchentlicher Gabe für bis zu 3 Woc hen an Mäusen und Hunden wurde bei Mäusen bei einer Dosis von 14,3 mg Fludeoxyglucose/kg Körpergewicht intraperitoneal und bei Hunden bei einer Dosis von 0,72 mg Fludeoxyglucose/kg Körpergewicht intravenös keine Toxizität beobachtet.
Weitere Untersuchungen mit wiederholter Gabe wurden nicht durchgeführt, weil Fludeoxyglucose (18F) als Einmalgabe verabreicht wird.
Dieses Arzneimittel ist nicht für eine regelmäßige oder kont inuierliche Applikation bestimmt.
Mutagenitätsstudien und Langzeitstudien zur Kanzerogenität wurden nicht durchgeführt.
Pharmakokinetische Eigenschaften Fludeoxyglucose (18F) ist ein Glukoseanalogon, welches sich in allen Zellen anreichert, die Glukose als primäre Energiequelle verwenden. Auch in Tumoren mit einem hohen Glukoseumsatz wird Fludeoxyglucose (18F) angereichert.
Nach intravenöser Injektion ist das pharmakokinetische Profil von Fludeoxyglucose (18F) im Gefäßkompartiment biexponentiell. Die Verteilung im Blut erfolgt schnell innerhalb von 1 min und die Elimination aus dem Blut erfolgt mit einer Halbwertszeit von ca. 12 Minuten. Fludeoxyglucose (18F) wird in ca. 60–80 min aus der Blutbahn in die Zellen aufgenommen.
Bei Gesunden verteilt sich Fludeoxyglucose (18F) weitläufig im gesamten Körper, insbesondere im Gehirn und im Herz, sowie in geringerem Maße in den Lungen und der Leber.
Fludeoxyglucose (18F) passiert die Blut-Hirn-Schranke. Ca. 7 % der injizierten Aktivität reichern sich innerhalb von 80-100 Minuten nach Injektion im Gehirn an. Epilepsie auslösende Herde weisen in der anfallsfreien Phase einen verminderten Glukosestoffwechsel auf.
Ca. 3 % der injizierten Aktivität werden innerhalb von ungefähr 40 Minuten vom Myokard aufgenommen. Die Verteilung von Fludeoxyglucose (18F) im normalen Herzen ist weitgehend homogen, jedoch sind regionale Unterschiede bis ca. 15 % im interventrikulären Septum beschrieben. Während und nach einer reversiblen myokardialen Ischämie kommt es zur vermehrten Glukoseaufnahme in die myokardiale Zelle.
0,3 % und 0,9–2,4 % der injizierten Aktivität werden im Pankreas bzw. in der Lunge angereichert.
Die Bindung an das Nierenparenchym ist schwach, aber aufgrund der renalen Ausscheidung von Fludeoxyglucose (18F) weisen die gesamten Harnwege, insbesondere die Blase, eine erhöhte Aktivität
DTZ Radiochemie am Frankfurter Tor GmbH auf. Fludeoxyglucose (18F) ist außerdem in geringerem Maße an den Augenmuskel, den Pharynx und den Darm gebunden.
Bei vorausgehender körperlicher Anstrengung und bei muskulärer Betätigung während der Untersuchung kann es zu einer er höhten Aufnahme von Fludeoxyglucose (18F) in die Muskulatur kommen.
Die zelluläre Aufnahme von Fludeoxyglucose (18F) erfolgt über gewebsspezifische Transportsysteme, die teilweise insulinabhängig sind und wird daher beeinflusst von der Nahrungsaufnahme, dem Ernährungszustand des Patienten und dem Vorliegen eines Diabetes mellitus. Bei Patienten mit Diabetes mellitus kommt es aufgrund der veränderten Gewebsverteilung und Glukosestoffwechselraten zu einer verminderten Aufnahme von Fludeoxyglucose (18F) in die Zellen.
Fludeoxyglucose (18F) wird wie Glukose durch die Zellmembran transportiert, durchläuft aber nur den ersten Schritt der Glykolyse, der zur Bildung von Fludeoxyglucose (18F)-6-phosphat führt, das in den Zellen akkumuliert und im nachfolgenden glykolytischen Abbau nicht weiter metabolisiert wird. Weil die danach folgende Dephosphorylierung durch intrazelluläre Phosphatasen langsam erfolgt, wird Fludeoxyglucose (18F)-6-phosphat in den Geweben über mehrere Stunden retiniert ("trapping"-Mechanismus).
Die Elimination von Fludeoxyglucose (18F) erfolgt überwiegend renal, wobei 20 % der Aktivität 2 Stunden nach der Injektion mit dem Urin ausgeschieden werden.
Strahlenexposition Gemäß der ICRP Publikation 106 werden vom Patienten folgende Strahlendosen absorbiert:
| Organ | Absorbierte Dosis pro verabreichter Aktivität (mGy/MBq) | ||||||
| Erwachsene | 15-Jährige | 10-Jährige | 5-Jährige | 1-Jährige | |||
| Nebennieren | 0,012 | 0,016 | 0,024 | 0,039 | 0,071 | ||
| Blase | 0,130 | 0,16 | 0,250 | 0,340 | 0,470 | ||
| Knochenoberfläche | 0,011 | 0,014 | 0,022 | 0,034 | 0,064 | ||
| Gehirn | 0,038 | 0,039 | 0,041 | 0,046 | 0,063 | ||
| Brust | 0,009 | 0,011 | 0,180 | 0,029 | 0,056 | ||
| Gallenblase | 0,013 | 0,016 | 0,024 | 0,037 | 0,070 | ||
| Gastro-Intestinal- | |||||||
| Trakt | |||||||
| - Magen | 0,011 | 0,014 | 0,022 | 0,035 | 0,067 | ||
| - Dünndarm | 0,012 | 0,016 | 0,025 | 0,040 | 0,073 | ||
| - Dickdarm | 0,013 | 0,016 | 0,025 | 0,039 | 0,070 | ||
| - (oberer Anteil) | 0,012 | 0,015 | 0,024 | 0,038 | 0,070 | ||
| - (unterer Anteil) | 0,014 | 0,017 | 0,027 | 0,041 | 0,070 | ||
| Herz | 0,067 | 0,087 | 0,130 | 0,210 | 0,380 | ||
| Nieren | 0,017 | 0,021 | 0,029 | 0,045 | 0,078 | ||
| Leber | 0,021 | 0,028 | 0,042 | 0,063 | 0,120 | ||
| Lunge | 0,020 | 0,029 | 0,041 | 0,062 | 0,120 | ||
| Muskeln | 0,010 | 0,013 | 0,020 | 0,033 | 0,062 | ||
| Ösophagus | 0,012 | 0,015 | 0,022 | 0,035 | 0,066 | ||
| Ovarien | 0,014 | 0,018 | 0,027 | 0,043 | 0,076 | ||
| Pankreas | 0,013 | 0,016 | 0,026 | 0,040 | 0,076 | ||
| Rotes | 0,011 | 0,014 | 0,021 | 0,032 | 0,059 | ||
| Knochenmark | |||||||
| Haut | 0,008 | 0,010 | 0,015 | 0,026 | 0,050 | ||
| Milz | 0,011 | 0,014 | 0,021 | 0,035 | 0,066 | ||
| Testes | 0,011 | 0,014 | 0,024 | 0,037 | 0,066 | ||
| Thymus | 0,012 | 0,015 | 0,022 | 0,035 | 0,066 | ||
| Schilddrüse | 0,010 | 0,013 | 0,021 | 0,034 | 0,065 | ||
| Uterus | 0,018 | 0,022 | 0,036 | 0,054 | 0,090 | ||
| Sonstige Organe | 0,012 | 0,015 | 0,024 | 0,038 | 0,064 | ||
| Effektive | Dosis | ||||||
| pro verabreichter | 0,019 | 0,024 | 0,037 | 0,056 | 0,095 | ||
| Aktivität | |||||||
| (mSv/MBq) |
Für Fludeoxyglucose (18F) beträgt die effektive Dosis, die aus der Anwendung einer Radioaktivität von 400 MBq resultiert, 7,6 mSv (für eine Person mit einem Gewicht von 70 kg). Hierbei werden folgende Strahlendosen an die kritischen Organe abgegeben: Blase: 52 mGy; Herz: 27 mGy; Gehirn: 15 mGy.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


