Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Arzneimittelgruppe Epirubicin gehört zur Gruppe der Zytostatika (Arzneimittel gegen Krebs). Epirubicin sorgt dafür, dass die Krebszellen nicht mehr wachsen können, sodass sie schließlich absterben.
- Zulassungsinhaber
- Ebewe Pharma
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Epirubicin Strides 2 mg/ml Injektions- oder Infusionslösung angewendet?
Arzneimittelgruppe
Epirubicin gehört zur Gruppe der Zytostatika (Arzneimittel gegen Krebs).
Epirubicin sorgt dafür, dass die Krebszellen nicht mehr wachsen können, sodass sie schließlich absterben.
Epirubicin wird eingesetzt bei der Behandlung von:
- Brustkrebs
- Magenkrebs
- Epirubicin wird auch direkt in der Harnblase (intravesikal) angewendet, um (oberflächlichen) Harnblasenkrebs im Frühstadium zu behandeln und dem Wiederauftreten von Harnblasenkrebs nach einer Operation vorzubeugen.
Epirubicin wird häufig zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen Krebs angewendet (im Rahmen von so genannten Polychemotherapie-Schemata).
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Welche Nebenwirkungen hat Epirubicin Strides 2 mg/ml Injektions- oder Infusionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Unter anderem können die folgenden Nebenwirkungen auftreten:
Sehr häufig: (bei mehr als 1 von 10 Behandelten)
Häufig: (bei 1 bis 10 Behandelten von 100)
Gelegentlich: (bei 1 bis 10 Behandelten von 1.000)
Selten: (bei 1 bis 10 Behandelten von 10.000)
Sehr selten: (bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten)
Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.)
Mehr als 10 % der behandelten Patienten entwickeln Nebenwirkungen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind
- Knochenmarkdepression (Verringerung der Blutbildung im Knochenmark),
- Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt,
- Anorexie (Appetitlosigkeit),
- Alopezie (Haarausfall),
- Infektionen.
| Systemorganklasse | Häufigkeit | Nebenwirkungen |
| Infektionen und parasitäre | Häufig | Infektionen |
| Erkrankungen | Nicht bekannt | Blutvergiftung (Sepsis) und |
| Schockzustand aufgrund einer | ||
| Blutvergiftung, | ||
| Lungenentzündung | ||
| Erkrankungen des Blutes und | Sehr häufig | Eine Knochenmarkdepression |
| des Lymphsystems | ist eine Anomalie des Blutes, | |
| was bedeutet, dass weniger neue | ||
| Blutzellen gebildet werden (mit | ||
| der Folge eines Mangels an | ||
| weißen Blutkörperchen, roten | ||
| Blutkörperchen, Blutplättchen; | ||
| verminderte Anzahl einer | ||
| bestimmten Art der weißen | ||
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| Blutkörperchen [neutrophile | ||
| Agranulozyten] mit Fieber), die | ||
| einhergeht mit einer erhöhten | ||
| Infektionsanfälligkeit (auf | ||
| Grund eines Mangels an weißen | ||
| Blutkörperchen [Leukopenie]) | ||
| und Blutarmut (Anämie). Ihr | ||
| Blut muss regelmäßig | ||
| untersucht werden. | ||
| Gelegentlich | Blaue Flecken und | |
| Blutungsneigung (auf Grund des | ||
| Mangels an Blutplättchen | ||
| [Thrombozytopenie]) | ||
| Nicht bekannt | Blutungen, Sauerstoffmangel im | |
| Gewebe | ||
| Erkrankungen des | Selten | Schwere, sofort auftretende |
| Immunsystems | allergische Reaktion | |
| (anaphylaktische/anaphylaktoide | ||
| Reaktion) mit oder ohne | ||
| Schockzustand einschließlich | ||
| Hautausschlag und Juckreiz, | ||
| Fieber und Schüttelfrost. | ||
| Häufig | Allergische Reaktionen nach der | |
| intravesikalen Verabreichung | ||
| (direkt in die Blase). | ||
| Erkrankungen des | Selten | Schwindel |
| Nervensystems | Nicht bekannt | Bestimmte Erkrankung der |
| Nerven (periphere Neuropathie), | ||
| Kopfschmerzen | ||
| Augenerkrankungen | Nicht bekannt | Entzündungen des Auges |
| (Konjunktivitis oder Keratitis) | ||
| Herzerkrankungen | Selten | Risiko von verminderten |
| Herzfunktion mit der Folge | ||
| einer Blutstauung (kongestive | ||
| Herzinsuffizienz), Herzversagen | ||
| (Atemnot; Ansammlung von | ||
| Flüssigkeit im ganzen Körper | ||
| [Ödeme]), Vergrößerung der | ||
| Leber, Ansammlung von | ||
| Flüssigkeit im Bauchraum | ||
| (Aszites), Ansammlung von | ||
| Flüssigkeit in der Lunge | ||
| (Lungenödem, Pleuraerguss), | ||
| abnormer Herzrhythmus | ||
| (Galopprhythmus) | ||
| Kardiotoxizität (z. B EKG- | ||
| Veränderungen, | ||
| Herzrhythmusstörungen, | ||
| Herzmuskelschwäche | ||
| (Kardiomyopathie)), | ||
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| Beschleunigung des Herzschlags | ||
| mit Ursprung in den unteren | ||
| Herzkammern (ventrikuläre | ||
| Tachykardie), langsamer | ||
| Herzrhythmus (Bradykardie), | ||
| Abbrechen der | ||
| Impulsweiterleitung im Herzen | ||
| (AV-Block, Schenkel-Block). | ||
| Nicht bekannt | Es wird unzureichend Blut mit | |
| jedem Herzschlag aus den | ||
| Kammern gepumpt | ||
| (asymptomatischer Abfall der | ||
| linksventrikulären | ||
| Auswurffraktion). | ||
| Gefäßerkrankungen | Häufig | Hitzewallungen, Verdickung |
| oder Verhärtung der | ||
| Venenwände (Phlebosklerose) | ||
| Gelegentlich | Entzündung entlang der Venen | |
| (Phlebitis), Gefäßentzündung | ||
| mit Bildung eines | ||
| Blutgerinnsels, häufig als | ||
| schmerzhafter, etwas verhärteter | ||
| Strang mit Rötung der darüber | ||
| liegenden Haut zu ertasten | ||
| (Thrombophlebitis) | ||
| Nicht bekannt | Schock, Bildung von | |
| Blutgerinnseln | ||
| (Thromboembolie), | ||
| einschließlich Bildung von | ||
| Blutgerinnseln in der Lunge | ||
| (Lungenembolie, die in sehr | ||
| seltenen Fällen zum Tod führt) | ||
| Erkrankungen des | Häufig | Schleimhautentzündung |
| Gastrointestinaltrakts | (Mukositis), (kann 5 -10 Tage | |
| nach Behandlungsbeginn | ||
| auftreten), Entzündung der | ||
| Speiseröhre (Ösophagitis), | ||
| Entzündung der | ||
| Mundschleimhaut (Stomatitis), | ||
| Erbrechen, Durchfall, was zu | ||
| Austrocknung führen kann, | ||
| Übelkeit (Übelkeit und | ||
| Erbrechen treten häufig | ||
| innerhalb der ersten 24 Stunden | ||
| auf (bei fast allen Patienten), | ||
| Appetitlosigkeit (Anorexie) | ||
| Erkrankungen der Haut und | Sehr häufig | Haarausfall (Alopezie, in 60- |
| des Unterhautzellgewebes | 90 % der behandelten Fälle. | |
| Diese ist bei Männern mit | ||
| schwachem Bartwuchs | ||
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| verbunden). Haarausfall ist | ||
| dosisabhängig und in den | ||
| meisten Fällen reversibel. | ||
| Selten | Hautausschlag mit Bildung von | |
| kleinen Unebenheiten | ||
| (Urtikaria) oder mit schwerem | ||
| Juckreiz (Pruritis), Rötung | ||
| entlang der Vene, die für die | ||
| Injektion verwendet wurde. | ||
| Nicht bekannt | Lokale Reaktionen, | |
| Hautausschlag, Juckreiz, | ||
| Veränderungen der Haut, | ||
| Hautrötung, Hitzewallungen, | ||
| Veränderungen an Haut und | ||
| Nagel (Hyperpigmentierung), | ||
| Lichtempfindlichkeit | ||
| (Photosensibilität) oder | ||
| allergische Reaktion nach | ||
| Bestrahlung (?Recall- | ||
| Phänomen?) | ||
| Erkrankungen der Nieren | Sehr häufig | Rotfärbung des Urins für 1 bis 2 |
| und Harnwege | Tage nach der Verabreichung | |
| Häufig | Harnblaseninfektion (Zystitis), | |
| Entzündung der Harnblase, | ||
| manchmal Blutungen, lokale | ||
| Reaktionen wie brennende | ||
| Empfindungen und Drang zu | ||
| häufigem Wasserlassen wurden | ||
| nach Verabreichung in die Blase | ||
| beobachtet | ||
| Selten | Erhöhte Harnsäurespiegel im | |
| Blut (Hyperurikämie) | ||
| Nicht bekannt | Erhöhte Mengen von Eiweiß im | |
| Urin (Proteinurie) bei Patienten, | ||
| die mit einer hohen Dosis | ||
| behandelt wurden | ||
| Erkrankungen der | Selten | Ausbleiben der Monatsblutung, |
| Geschlechtsorgane und der | verminderte Anzahl von | |
| Brustdrüse | Samenzellen im Sperma | |
| Allgemeine Erkrankungen | Häufig | Rötung an der Infusionsstelle |
| und Beschwerden am | Selten | Die gleichzeitige Anwendung |
| Verabreichungsort | bestimmter Arzneimittel zur | |
| Krebsbekämpfung (so genannte | ||
| DNA-schädigende | ||
| antineoplastische Substanzen) | ||
| kann in seltenen Fällen zu | ||
| bestimmten Formen von | ||
| Blutkrebs (sekundäre akute | ||
| myeloische Leukämie [AML] | ||
| mit oder ohne präleukämische | ||
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Phase) führen. Diese bestimmten Formen von Blutkrebs können erst nach 1-3 Jahren beobachtet werden. Unwohlsein, Schwäche, (sehr stark ausgeprägt) Fieber, Schüttelfrost, Veränderungen bestimmter Leberenzyme (sogenannte Transaminasen).
Schwere Nebenwirkungen, die den ganzen Körper beeinträchtigen, sowie allergische Reaktionen sind selten bei Verabreichung von Epirubicin Strides in die Blase.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Wie ist Epirubicin Strides 2 mg/ml Injektions- oder Infusionslösung aufzubewahren?
Im Kühlschrank lagern (2 °C-8 °C). Kühl lagern und transportieren. Nicht einfrieren.
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Nach dem ersten Öffnen sollte das Produkt sofort verwendet werden.
Nach Verdünnung mit 0,9 % (9 mg/ml) Kochsalzlösung oder 5 % (50 mg/ml) Glukoselösung auf eine Konzentration von 0,1 mg/ml wurde die chemische und physikalische In-use-Stabilität für 4 Tage bei 25 °C und für 14 Tage bei 2 ? 8 °C nachgewiesen.
Nach Verdünnung mit 0,9 % (9 mg/ml) Kochsalzlösung oder 5 % (50 mg/ml) Glukoselösung zu einer Konzentration von 1,0 mg/ml wurde die chemische und physikalische In-use-Stabilität für 7 Tage bei 25 °C und für 14 Tage (0,9 % (9 mg/ml) Kochsalzlösung) oder 7 Tage (5 % (50 mg/ml)
Glukoselösung) bei 2 ? 8 °C nachgewiesen.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Lösung jedoch sofort nach dem ersten Durchstechen des Gummistopfens verwendet werden. Wird die Lösung nicht sofort verwendet, liegt die Verantwortung für Lagerungszeiten und -bedingungen beim Anwender. Die Aufbewahrungsdauer sollte normalerweise nicht mehr als 24 Stunden bei 2 °C ? 8 °C betragen.
Die Lagerung der Injektionslösung unter gekühlten Bedingungen kann zur Bildung eines gelierten Produktes führen. Nach 2 bis maximal 4 Stunden bei kontrollierter Raumtemperatur (15 bis 25 °C) wird das gelierte Produkt wieder leicht viskös bis flüssig.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Sie dürfen Epirubicin Strides nach dem auf dem Umkarton nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Die ersten 2 Zahlen geben den Monat an; die letzten Zahlen das Jahr. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Bei sichtbaren Zeichen einer Veränderung dürfen Sie Epirubicin Strides nicht mehr verwenden
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie
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das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Epirubicin Strides 2 mg/ml Injektions- oder Infusionslösung
Was Epirubicin Strides enthält
- Der Wirkstoff ist Epirubicinhydrochlorid. 1 ml enthält 2 mg Epirubicinhydrochlorid.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Salzsäure und Wasser für Injektionszwecke
Wie Epirubicin Strides aussieht und Inhalt der Packung
Epirubicin Strides ist ein Arzneimittel in Form einer klaren, roten Lösung zur Injektion oder Infusion. Es steht in Durchstechflaschen mit 25 ml (50 mg) und 100 ml (200 mg) Injektionslösung oder Infusionslösung zur Verfügung.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
Strides Arcolab International Limited
Unit 4, Metro Centre
Tolpits Lane, Watford
Herts.
WD18 9SS
Vereinigtes Königreich
Hersteller
Strides Arcolab Polska Sp z o o
10, Daniszewska Str
03-230 Warschau
Polen
Z.Nr.:
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Österreich: | Epirubicin Strides | |
| Belgien: | Epirubicine Strides | |
| Bulgarien: | Epirubicin Strides | |
| Zypern: | Epirubicin Strides | |
| Tschechische Republik: | Epirubicin Strides | |
| Deutschland: | Epirubicin Strides | |
| Dänemark: | Epirubicin Strides | |
| Estland: | Epirubicin Strides | |
| Griechenland: | Epirubicin Strides | |
| Finnland: | Epirubicin Strides | |
| Frankreich: | Epirubicine Strides Arcolab International | |
| Ungarn: | Epirubicin Strides | |
| Irland: | Epirubicin | |
| Island: | Epirubicin Strides | |
| Italien: | Epirubicina Strides Arcolab International | |
| Lettland: | Epirubicin Strides | |
| Litauen: | Epirubicin Strides | |
| Luxemburg: | Epirubicine Strides |
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| Malta: | Epirubicin Strides | |
| Norwegen: | Epirubicin Strides | |
| Polen: | Epirubicin Strides | |
| Portugal: | Epirubicina Strides | |
| Rumänien: | Epirubicina Strides Arcolab International | |
| Spanien: | Epirubicina Strides | |
| Schweden: | Epirubicin Strides | |
| Slowakische Republik: | Epirubicin Strides | |
| Slowenien: | Epirubicin Strides Arcolab International | |
| Niederlande: | Epirubicine HCl Strides | |
| Vereinigtes Königreich: | Epirubicin |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2011.
Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Epirubicin Strides Injektionslösung und Infusionslösung
INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
Es ist wichtig, dass Sie vor der Zubereitung von Epirubicin Strides Injektions- und Infusionslösung den gesamten Inhalt dieser Information für den Anwender durchlesen
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


