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Medikamente

Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln

Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Enzalutamid HEXAL enthält den Wirkstoff Enzalutamid. Enzalutamid HEXAL wird zur Behandlung erwachsener Männer mit Prostatakrebs eingesetzt, - der nicht mehr auf eine Hormontherapie oder chirurgische Behandlung zur Senkung des Testosteronspiegels anspricht oder - der sich in andere Bereiche des Körpers ausgebreitet hat und noch auf eine Hormontherapie oder …

Wirkstoff(e)
Enzalutamid
Zulassungsinhaber
Adalvo Limited
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
L02BB04

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln angewendet?

Enzalutamid HEXAL enthält den Wirkstoff Enzalutamid. Enzalutamid HEXAL wird zur Behandlung erwachsener Männer mit Prostatakrebs eingesetzt,

- der nicht mehr auf eine Hormontherapie oder chirurgische Behandlung zur Senkung des Testosteronspiegels anspricht

oder

- der sich in andere Bereiche des Körpers ausgebreitet hat und noch auf eine Hormontherapie oder chirurgische Behandlung zur Senkung des Testosteronspiegels anspricht.

oder

die sich zuvor einer operativen Prostataentfernung oder einer Bestrahlung unterzogen haben und die einen schnell ansteigenden PSA-Wert haben, aber bei denen der Krebs auf eine Hormontherapie zur Senkung des Testosteronspiegels anspricht, ohne dass sich der Krebs auf andere Körperteile ausgebreitet hat.

Wie wirkt Enzalutamid HEXAL?

Enzalutamid HEXAL ist ein Arzneimittel, das wirkt, indem es die Aktivität von Hormonen blockt, die Androgene genannt werden (wie z. B. Testosteron). Durch die Blockade der Androgene hindert Enzalutamid die Prostatakrebszellen daran, zu wachsen und sich zu teilen.

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Was ist vor der Einnahme von Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln zu beachten?

Enzalutamid HEXAL darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Enzalutamid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden können (siehe „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Krampfanfälle

Krampfanfälle wurden bei 6 von 1 000 mit Enzalutamid behandelten Patienten und bei weniger als 3 von 1 000 Patienten, die Placebo erhielten, berichtet (siehe „Einnahme von Enzalutamid HEXAL zusammen mit anderen Arzneimitteln“ weiter unten und Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen Krampfanfall auslösen können oder die Anfallswahrscheinlichkeit erhöhen (siehe auch diesen Abschnitt unter „Einnahme von Enzalutamid HEXAL zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Wenn Sie während der Behandlung einen Krampfanfall haben:

Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie die Einnahme dieses Arzneimittels beenden müssen.

Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES)

Es liegen seltene Berichte über PRES, eine seltene, reversible Erkrankung, die das Gehirn betrifft, bei Patienten vor, die mit Enzalutamid behandelt werden. Wenn Sie einen Krampfanfall, sich verschlimmernde Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Blindheit oder andere Probleme mit dem Sehen haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt. (Siehe auch Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Risiko für neue Krebsarten (sekundäre Primärtumoren)

Es gab Berichte über neue (zweite) Krebsarten, einschließlich Blasen- und Dickdarmkrebs bei Patienten, die mit Enzalutamid behandelt wurden.

Suchen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt auf, wenn Sie Anzeichen von Magen-Darm- Blutungen, Blut im Urin oder häufig das dringende Bedürfnis Wasser zu lassen bemerken, wenn Sie Enzalutamid HEXAL einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor der Einnahme von Enzalutamid HEXAL,

  • wenn Sie nach Einnahme von Enzalutamid HEXAL oder anderen Arzneimitteln jemals einen schweren Hautausschlag oder Hautabschälung, Blasenbildung und/oder wunde Stellen im Mund entwickelt haben
  • wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen (z. B. Warfarin, Acenocumarol, Clopidogrel)
  • wenn Sie eine Chemotherapie erhalten, z. B. mit Docetaxel
  • wenn Sie Leberprobleme haben
  • wenn Sie Nierenprobleme haben

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft:

Eine Herz- oder Gefäßerkrankung, einschließlich Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie), oder eine Behandlung mit einem Arzneimittel für diese Erkrankungen. Das Risiko für Herzrhythmusstörungen kann unter der Anwendung von Enzalutamid HEXAL erhöht sein.

Wenn Sie allergisch gegen Enzalutamid sind, kann dies zu Hautausschlag oder Anschwellen von Gesicht, Zunge, Lippen oder Rachen führen. Wenn Sie allergisch gegen Enzalutamid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Im Zusammenhang mit einer Enzalutamid-Behandlung wurde über schwerwiegenden Hautausschlag oder Hautabschälung, Blasenbildung und/oder wunde Stellen im Mund berichtet, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom. Beenden Sie die Einnahme von Enzalutamid HEXAL und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der Symptome in Zusammenhang mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 beschrieben sind.

Wenn eine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel ist nicht für Kinder und Jugendliche bestimmt.

Einnahme von Enzalutamid HEXAL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Es ist erforderlich, dass Sie die Namen der Arzneimittel, die Sie einnehmen, kennen. Führen Sie eine Liste Ihrer Arzneimittel mit sich und zeigen Sie sie Ihrem Arzt, wenn Ihnen ein neues Arzneimittel verschrieben wird. Sie sollten weder mit der Einnahme eines Arzneimittels beginnen noch die Einnahme eines Arzneimittels beenden, bevor Sie mit dem Arzt gesprochen haben, der Ihnen dieses Arzneimittel verschreibt.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen. Wenn Sie diese zur gleichen Zeit wie Enzalutamid HEXAL einnehmen, könnten diese Arzneimittel das Krampfanfallrisiko erhöhen:

  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Asthma und anderen Atemwegserkrankungen (z. B. Aminophyllin, Theophyllin).
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen wie Depression und Schizophrenie (z. B. Clozapin, Olanzapin, Risperidon, Ziprasidon, Bupropion, Lithium, Chlorpromazin, Mesoridazin, Thioridazin, Amitriptylin, Desipramin, Doxepin, Imipramin, Maprotilin, Mirtazapin).
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen (z. B. Pethidin).

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen. Diese könnten die Wirkung von Enzalutamid HEXAL beeinflussen bzw. Enzalutamid HEXAL könnte die Wirkung dieser Arzneimittel beeinflussen.

Dazu zählen bestimmte Arzneimittel, die angewendet werden

  • zur Behandlung eines zu hohen Cholesterinwerts (z. B. Gemfibrozil, Atorvastatin, Simvastatin)
  • zur Behandlung von Schmerzzuständen (z. B. Fentanyl, Tramadol)
  • zur Behandlung von Krebs (z. B. Cabazitaxel)
  • zur Behandlung von Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Clonazepam, Phenytoin, Primidon, Valproinsäure)
  • zur Behandlung von psychischen Erkrankungen, wie z. B. Angststörungen oder Schizophrenie (z. B. Diazepam, Midazolam, Haloperidol)
  • zur Behandlung von Schlafstörungen (z. B. Zolpidem)
  • zur Behandlung von Herzerkrankungen oder zur Blutdrucksenkung (z. B. Bisoprolol, Digoxin, Diltiazem, Felodipin, Nicardipin, Nifedipin, Propranolol, Verapamil)
  • zur Behandlung von Entzündungskrankheiten (z. B. Dexamethason, Prednisolon)
  • zur Behandlung der HIV-Infektion (z. B. Indinavir, Ritonavir)
  • zur Behandlung von bakteriellen Infektionen (z. B. Clarithromycin, Doxycyclin)
  • zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen (z. B. Levothyroxin)
  • zur Behandlung von Gicht (z. B. Colchicin)
  • zur Behandlung von Magenbeschwerden (z. B. Omeprazol)
  • zur Vorbeugung von Gefäßerkrankungen und Schlaganfällen (z. B. Dabigatranetexilat)
  • zur Vorbeugung einer Organabstoßung (z. B. Tacrolimus)

Enzalutamid HEXAL kann die Wirkung anderer Arzneimittel, die zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen angewendet werden (z. B. Chinidin, Procainamid, Amiodaron und Sotalol), beeinträchtigen oder bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Arzneimitteln, [z. B.

Methadon (angewendet zur Schmerzlinderung und als Teil des Entzugs bei Rauschgiftsucht), Moxifloxacin (ein Antibiotikum), Antipsychotika (angewendet bei ernsthaften psychischen Erkrankungen)] das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen.

Wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Eine Änderung der Dosis von Enzalutamid HEXAL oder einem der anderen Arzneimittel könnte notwendig sein.

Schwangerschaft Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

  • Enzalutamid HEXAL ist nicht für Frauen bestimmt. Dieses Arzneimittel kann Schäden beim ungeborenen Kind hervorrufen oder einen Abort verursachen, wenn es von schwangeren Frauen eingenommen wird. Es darf nicht von Frauen, die schwanger sind, schwanger werden können oder von stillenden Müttern eingenommen werden.
  • Dieses Arzneimittel könnte die männliche Fruchtbarkeit beeinflussen.
  • Benutzen Sie während und für 3 Monate nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel ein Kondom und eine weitere Verhütungsmethode, wenn Sie Geschlechtsverkehr mit einer Frau haben, die schwanger werden könnte. Wenn Sie Geschlechtsverkehr mit einer schwangeren Frau haben, benutzen Sie ein Kondom, um das ungeborene Kind zu schützen.
  • Hinsichtlich der Handhabung von Enzalutamid HEXAL durch weibliche Pflegekräfte siehe Abschnitt 3 „Wie ist Enzalutamid HEXAL einzunehmen?“

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Enzalutamid HEXAL könnte einen mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben. Bei Patienten, die Enzalutamid einnehmen, wurde über Krampfanfälle berichtet. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie ein erhöhtes Risiko für einen Krampfanfall haben.

Enzalutamid HEXAL enthält Sorbitol

Dieses Arzneimittel enthält 91,6 mg Sorbitol pro Weichkapsel. Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) – eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann – festgestellt wurde.

Wie wird Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die übliche Dosis beträgt 160 mg (vier Weichkapseln) und wird einmal täglich zur gleichen Zeit eingenommen.

Einnahme von Enzalutamid HEXAL

  • Nehmen Sie die Weichkapseln im Ganzen mit Wasser ein.
  • Sie dürfen die Weichkapseln nicht kauen, auflösen oder öffnen, bevor Sie sie schlucken.
  • Dieses Arzneimittel kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Enzalutamid HEXAL darf nicht von Personen außer den Patienten oder ihren Pflegekräften gehandhabt werden. Frauen, die schwanger sind oder schwanger werden können, sollten beschädigte oder geöffnete Enzalutamid-Kapseln nicht ohne Schutz wie beispielsweise Handschuhe handhaben.

Ihr Arzt verschreibt Ihnen möglicherweise auch andere Arzneimittel, während Sie Enzalutamid HEXAL einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Enzalutamid HEXAL eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Weichkapseln eingenommen haben als verschrieben, beenden Sie die Einnahme von Enzalutamid HEXAL und wenden Sie sich an Ihren Arzt. Sie könnten ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle oder andere Nebenwirkungen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enzalutamid HEXAL vergessen haben

  • Wenn Sie die Einnahme von Enzalutamid HEXAL zur gewohnten Zeit vergessen haben, nehmen Sie Ihre gewohnte Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern.
  • Wenn Sie einen ganzen Tag lang die Einnahme von Enzalutamid HEXAL vergessen haben, nehmen Sie Ihre gewohnte Dosis am nächsten Tag ein.
  • Wenn Sie die Einnahme von Enzalutamid HEXAL länger als einen Tag vergessen haben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enzalutamid HEXAL abbrechen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nur ab, wenn Ihr Arzt dies angeordnet hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Welche Nebenwirkungen hat Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Krampfanfälle

Bei 6 von 1 000 mit Enzalutamid behandelten Patienten und bei weniger als 3 von 1 000 Patienten, die Placebo erhielten, wurde von Krampfanfällen berichtet.

Krampfanfälle treten mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf, wenn Sie mehr als die empfohlene Dosis einnehmen, bestimmte andere Arzneimittel einnehmen oder ein erhöhtes Risiko für einen Krampfanfall haben.

Wenn Sie einen Krampfanfall haben, sollten Sie schnellstmöglich Ihren Arzt aufsuchen. Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie die Einnahme von Enzalutamid HEXAL beenden müssen.

Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES)

Es liegen seltene Berichte (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen) über PRES, eine seltene, reversible Erkrankung, die das Gehirn betrifft, bei Patienten vor, die mit Enzalutamid behandelt werden. Wenn Sie einen Krampfanfall, sich verschlimmernde Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Blindheit oder andere Probleme mit dem Sehen haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Müdigkeit
  • Stürze, Knochenbrüche
  • Hitzewallungen
  • Bluthochdruck

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Angstgefühle
  • trockene Haut, Juckreiz
  • Schwierigkeiten, sich zu erinnern,
  • Verstopfung der Arterien im Herz (ischämische Herzerkrankung)
  • Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie)
  • Brustwarzenschmerz
  • schmerzempfindliche Brust
  • Symptome des Restless-Legs-Syndroms (einem unkontrollierten Drang, einen Teil des Körpers zu bewegen, für gewöhnlich das Bein)
  • verminderte Konzentration
  • Vergesslichkeit
  • Veränderungen des Geschmackssinns
  • Schwierigkeiten, klar zu denken

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Halluzinationen
  • niedrige Anzahl an weißen Blutkörperchen
  • erhöhte Leberenzymwerte im Bluttest (ein Anzeichen für Leberprobleme)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Muskelschmerz, Muskelkrämpfe, muskuläre Schwäche, Rückenschmerzen
  • Veränderungen im EKG (QT-Verlängerung)
  • Magenverstimmung einschließlich Übelkeit
  • eine Hautreaktion, die rote Punkte oder Flecken verursacht, die aussehen können wie eine Zielscheibe oder ein „Bullauge“ mit einem dunkelroten Zentrum, umgeben von blassroten Ringen (Erythema multiforme) oder eine andere schwerwiegende Hautreaktion, die sich als rötliche, nicht erhöhte, zielscheibenähnliche oder kreisrunde Flecken auf dem Rumpf zeigt, häufig mit Blasenbildung in der Mitte, Hautabschälung, Geschwüren in Mund, Rachen, Nase, Genitalien oder Augen, der Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen können (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • Hautausschlag
  • Erbrechen
  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Hals
  • Verminderung der Anzahl der Blutplättchen (welche das Risiko für Blutungen oder blaue Flecken erhöht)
  • Durchfall

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: https://www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Nehmen Sie keine Weichkapsel ein, die undicht oder beschädigt ist bzw. die Anzeichen einer Beschädigung zeigt.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln

Was Enzalutamid HEXAL enthält

  • Der Wirkstoff ist Enzalutamid. Jede Weichkapsel enthält 40 mg Enzalutamid.
  • Die sonstigen Bestandteile der Weichkapsel sind Macrogolglycerolcaprylocaprat 400, Butylhydroxyanisol (E320) und Butylhydroxytoluol (E321).
  • Die Bestandteile der Weichkapselhülle sind Gelatine, Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol (Ph.Eur.) (E420) (siehe Abschnitt 2), Glycerol (E422), Titandioxid (E171) und gereinigtes Wasser.

Wie Enzalutamid HEXAL aussieht und Inhalt der Packung

Enzalutamid HEXAL Weichkapseln sind weiße bis cremefarbene opake, längliche Weichkapseln (ca. 22 mm x 9,5 mm), die eine farblose bis leicht gelbliche transparente Flüssigkeit enthalten.

Jeder Umkarton enthält Blisterpackungen mit 4 Weichkapseln in Packungsgrößen von 28, 112 und 120 Kapseln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Pharmadox Healthcare Limited

Kw20A Kordin Industrial Park

3000 Paola

Malta

oder

Adalvo Limited

Malta Life Sciences Park, Building 1 Level 4,

Sir Temi Zammit Buildings

San Gwann Industrial Estate

3000 San Gwann SGN

Malta

oder

Lek Pharmaceuticals d.d. Verovskova ulica 57 1526 Ljubljana Slowenien

oder

KeVaRo GROUP Ltd

9, Tzaritza Elenora Street.,

Office 23, Sofia 1618

Bulgarien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Estland Enzalutamide Norameda 40 mg
Finland Enzalutamide Adalvo 40 mg pehmeä kapseli
Deutschland Enzalutamid HEXAL 40 mg Weichkapseln
Lettland Enzalutamide Norameda 40 mg mīkstās kapsulas
Litauen Enzalutamide Norameda 40 mg minkštosios kapsulės
Malta Enzalutamide Adalvo 40 mg soft capsules
Niederlande Enzalutamide Sandoz 40 mg, zachte capsules

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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