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Gebrauchsinformation
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Wie wird Captogamma 25 angewendet?
Zum Einnehmen
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Captogamma® 25 kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) eingenommen werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Captogamma® 25 eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden. In Abhängigkeit mit dem Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: starker Blutdruckabfall, Schock, Reglosigkeit, verlangsamte Herzschlagfolge, Nierenversagen. Bei dringendem Verdacht auf eine Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe!
Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.
Wenn Sie die Einnahme von Captogamma® 25 vergessen haben
Wenn Sie versehentlich vergessen haben, die tägliche Dosis einzunehmen, sollten Sie die Behandlung wie verordnet fortsetzen Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Captogamma® 25 abbrechenEs ist sehr wichtig, dass Sie
Captogamma® 25 einnehmen, solange es Ihnen Ihr Arzt verordnet.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
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Welche Nebenwirkungen hat Captogamma 25?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Nebenwirkungen die bei Captopril und/oder einer Behandlung mit einem anderen ACE- Hemmer berichtet wurden sind:
Häufig (bei weniger als 1 von 10 Behandelten)
Schlafstörungen.
Geschmacksstörung, Schwindel.
Trockener, irritierender (nicht produktiver) Husten und Atemnot.
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Übelkeit, Erbrechen, Magenverstimmung, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Mundtrockenheit.
Juckreiz mit oder ohne Ausschlag, Ausschlag und Haarausfall.
Gelegentlich (bei weniger als 1 von 100 Behandelten)
Anstieg der Herzfrequenz, Herzrhythmusstörung, Angina pectoris, Herzklopfen. Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Hände und Füße. Niedriger Blutdruck, Raynaud-Syndrom (durch Gefäßkrämpfe bedingte, anfallsweise auftretende Durchblutungsstörungen, meist an den Blutgefäßen der Finger), Gesichtsrötung, Blässe.
Brustschmerzen, Erschöpfung, Unwohlsein.
Selten (bei weniger als 1 von 1000 Behandelten)
Appetitlosigkeit.
Benommenheit Kopfschmerzen und Empfindungsstörungen. Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung/Aphthen.
Nierenfunktionsstörungen einschließlich Nierenversagen, erhöhte Harnausscheidung, verminderte Harnausscheidung, erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens.
Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten)
Veränderungen des Blutbildes, Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunkrankheiten. Absinken des Blutzuckerspiegels, Ansteigen des Kaliumspiegels im Blut.
Verwirrung, Depression.
Durchblutungsstörungen des Gehirns, einschließlich Schlaganfall und Ohnmacht. Verschwommenes Sehen.
Herzstillstand, Schock.
Krampfartige Verengung der Bronchien, Schnupfen, allergische Entzündung der Lungenbläschen / Lungenentzündung.
Entzündung der Zunge, Magengeschwür, Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Beeinträchtigung der Leberfunktion und Gallenstauung (einschließlich Gelbsucht), Hepatitis (Leberentzündung) einschließlich Nekrose (Gewebeschaden), erhöhte Leberenzyme und Bilirubin-Werte.
Muskelschmerzen, Gelenksschmerzen. Nephrotisches Syndrom.
Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit und schwere Hautreaktionen. Impotenz, Brustvergrößerung beim Mann.
Veränderung einzelner Laborparameter.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Meldesystem anzeigen.
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn
Website: http://www.bfarm.de
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
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Gegenmaßnahmen
Durch ACE-Hemmer ausgelöste plötzliche Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge (angioneurotische Ödeme) müssen sofort ärztlich behandelt werden. Sie müssen sofort ins Krankenhaus eingewiesen und mindestens 12 bis 24 Stunden lang überwacht werden.
Übermäßiger Blutdruckabfall, Gelbsucht oder Überempfindlichkeitsreaktionen können unter Umständen lebensbedrohlich werden. Informieren Sie bitte umgehend einen Arzt, falls eine dieser Nebenwirkungen plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt. Nehmen Sie das Mittel auf keinen Fall ohne ärztliche Aufsicht weiter.
Wie ist Captogamma 25 aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Nicht über 30°C lagern.
Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.





