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Medikamente

Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension

Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Blizomit enthält zwei Wirkstoffe, Brinzolamid und Timolol, die sich bei der Senkung des Augeninnendrucks ergänzen. Blizomit ist zur Behandlung eines erhöhten Drucks im Auge (auch als Glaukom oder okuläre Hypertension bezeichnet) von Erwachsenen über 18 Jahren bestimmt, bei denen der erhöhte Druck im Auge nicht durch einen einzelnen Wirkstoff wirksam …

Wirkstoff(e)
Brinzolamid, Timolol
Zulassungsinhaber
NTC S.r.l.
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
S01ED51

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension angewendet?

Blizomit enthält zwei Wirkstoffe, Brinzolamid und Timolol, die sich bei der Senkung des

Augeninnendrucks ergänzen.

Blizomit ist zur Behandlung eines erhöhten Drucks im Auge (auch als Glaukom oder okuläre

Hypertension bezeichnet) von Erwachsenen über 18 Jahren bestimmt, bei denen der erhöhte Druck im Auge nicht durch einen einzelnen Wirkstoff wirksam eingestellt werden kann.

Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension

Anwendungsgebiete

Zur Senkung des Augeninnendrucks (IOD) bei erwachsenen Patienten mit Offenwinkelglaukom oder okulärer Hypertension, bei denen eine Monotherapie den IOD nur unzureichend absenkt

(siehe Abschnitt 5.1).

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Was ist vor der Einnahme von Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension zu beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Blizomit beachten?

Blizomit darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Brinzolamid, Sulfonamide, Timolol, Betablocker oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Sulfonamide
    sind beispielsweise Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes, Infektionen und auch
    Diuretika (harntreibende Tabletten zur Entwässerung). Betablocker sind Arzneimittel zur
    Blutdrucksenkung oder zur Behandlung von Herzkrankheiten.
  • wenn Sie jetzt Atemprobleme haben oder in der Vergangenheit hatten wie z. B. Asthma,
    schwere lang anhaltende obstruktive Bronchitis (schwere Lungenerkrankung, die zu
    Pfeifen beim Atmen, Atemschwierigkeiten und/oder lang anhaltendem Husten führen kann) oder sonstige Probleme mit der Atmung.
  • wenn Sie starken Heuschnupfen haben.
  • wenn Sie verlangsamten Herzschlag, Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen
    (unregelmäßige Herzschläge) haben.
  • wenn Sie eine Übersäuerung des Blutes haben (eine Erkrankung namens hyperchlorämische Azidose).
  • wenn Sie schwerwiegende Nierenprobleme haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wenden Sie Blizomit nur an Ihren Augen an.

Sollten Anzeichen einer schwerwiegenden Reaktion oder Überempfindlichkeiten auftreten, beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und konsultieren Sie Ihren Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Blizomit anwenden, wenn Sie erkrankt sind – oder in der Vergangenheit erkrankt waren – an:

  • Koronarer Herzkrankheit (mit Symptomen wie Schmerzen oder Engegefühl des
    Brustkorbs, Kurzatmigkeit oder Ersticken), Herzinsuffizienz, niedrigem Blutdruck
  • Beeinträchtigungen der Herzfrequenz, beispielsweise langsamem Herzschlag
  • Atembeschwerden, Asthma oder chronisch obstruktiver Lungenkrankheit
  • Erkrankungen mit mangelhafter Durchblutung (beispielsweise Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom)
  • Diabetes, da Timolol die klinischen Zeichen und Symptome von niedrigem Blutzucker verschleiern kann
  • Überaktivität der Schilddrüse, da Timolol die klinischen Zeichen und Symptome einer Schilddrüsenerkrankung verschleiern kann
  • Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • Informieren Sie Ihren Arzt vor einer Operation, dass Sie Blizomit anwenden, da Timolol die Wirkung mancher Arzneimittel, die bei der Narkose verwendet werden, verändern kann.
  • Sollten bei Ihnen in der Vorgeschichte eine Atopie (Tendenz zur Entwicklung einer
    allergischen Reaktion) und schwere allergische Reaktionen aufgetreten sein, entwickeln
    Sie möglicherweise leichter eine allergische Reaktion während der Blizomit Behandlung und Adrenalin ist in der Behandlung einer allergischen Reaktion möglicherweise weniger wirksam. Bitte informieren Sie daher Ihren Arzt darüber, dass Sie Blizomit verwenden, wenn Sie andere Arzneimittel bekommen sollen.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie Probleme mit trockenen Augen oder der Hornhaut haben.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben.

wenn Sie nach der Anwendung von Blizomit oder anderen verwandten Arzneimitteln jemals einen schweren Hautausschlag oder Abschälen der Haut, Blasenbildung und/oder wunde Stellen im Mund entwickelt haben.

Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung von Blizomit erforderlich:

Schwerwiegende Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Brinzolamid berichtet. Brechen Sie die Anwendung von Blizomit ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken.

Die Anwendung von Blizomit kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird die Anwendung von Blizomit nicht empfohlen.

Anwendung von Blizomit zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Blizomit kann mit anderen Arzneimitteln, einschließlich anderer Augentropfen zur

Glaukombehandlung, die Sie anwenden, wechselwirken. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn

Sie andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung wie Parasympathomimetika und Guanetidin oder sonstige Arzneimittel zur Herzbehandlung einschließlich Chinidin (das zur Behandlung von

Herzerkrankungen und einiger Malariaformen verwendet wird), Amiodaron oder sonstige

Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen sowie Glykoside zur Behandlung der Herzinsuffizienz anwenden oder beabsichtigen, solche Arzneimittel anzuwenden. Bitte informieren

Sie auch Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel zur Diabetesbehandlung, zur Behandlung von

Magengeschwüren, gegen Pilze, Viren oder Bakterien oder Antidepressiva wie Fluoxetin und Paroxetin anwenden oder beabsichtigen, solche Arzneimittel anzuwenden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie einen weiteren Carboanhydraseinhibitor (Acetazolamid oder Dorzolamid) anwenden.

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Blizomit und Adrenalin (Epinephrine) wurde gelegentlich von einer Vergrößerung der Pupillengröße berichtet.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden können, dürfen Sie Blizomit nicht anwenden, es sei denn, Ihr Arzt hat dies so angewiesen. Fragen Sie vor der Anwendung von Blizomit Ihren Arzt um Rat.

Wenden Sie Blizomit nicht an, wenn Sie stillen. Timolol kann in die Milch übertreten. Fragen Sie vor der Anwendung jeglicher Arzneimittel während der Stillzeit Ihren Arzt um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Kurz nach dem Eintropfen von Blizomit werden Sie möglicherweise leicht verschwommen sehen.

Daher sollten Sie nicht Auto fahren bzw. keine Maschinen bedienen, bis dies abgeklungen ist.

Einer der Wirkstoffe kann die Ausführung von Aufgaben, die eine erhöhte Aufmerksamkeit und/oder physische Koordination erfordern, beeinträchtigen. Wenn dies auftritt, sollten Sie nur

unter Vorsicht Auto fahren bzw. Maschinen bedienen.

Blizomit enthält Benzalkoniumchlorid

Dieses Arzneimittel enthält 1,7 μg Benzalkoniumchlorid je Tropfen (= 1 Dosis) entsprechend

0,1 mg/ml.

Benzalkoniumchlorid kann von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden und zur Verfärbung der Kontaktlinsen führen. Sie müssen die Kontaktlinsen vor der Anwendung dieses Arzneimittels entfernen und dürfen sie erst nach 15 Minuten wieder einsetzen.

Benzalkoniumchlorid kann auch Reizungen am Auge hervorrufen, insbesondere, wenn Sie trockene Augen oder Erkrankungen der Hornhaut (durchsichtige Schicht an der Vorderseite des

Auges) haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn nach der Anwendung dieses Arzneimittels ein ungewöhnliches Gefühl, Brennen oder Schmerz im Auge auftritt.

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Bezüglich der Anwendung von Brinzolamid und Timolol bei schwangeren Frauen am Auge liegen

keine ausreichenden Daten vor. Bei systemischer Gabe von Brinzolamid zeigten Tierstudien eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3). Blizomit sollte in der Schwangerschaft nicht angewandt werden, außer es ist eindeutig indiziert. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme

siehe Abschnitt 4.2.

Epidemiologische Studien zeigten keine Missbildungen, weisen jedoch auf das Risiko einer intrauterinen Wachstumsverzögerung hin, wenn Betablocker oral verabreicht werden. Außerdem

wurden in Neugeborenen klinische Zeichen und Symptome einer Betablockade beobachtet (z. B.

Bradykardie, Hypotension, Atemnot und Hypoglykämie), wenn Betablocker bis zur Entbindung

angewendet wurden. Bei Anwendung von Blizomit bis zur Entbindung sollte das Neugeborene in den ersten Tagen nach der Geburt sorgfältig überwacht werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob ophthalmisch angewandtes Brinzolamid beim Menschen in die

Muttermilch übergeht. Tierstudien zeigen, dass oral verabreichtes Brinzolamid in die Muttermilch übergeht (siehe Abschnitt 5.3).

Betablocker gehen in die Muttermilch über. Die therapeutische Dosierung von Timolol in

Augentropfen ist jedoch sehr wahrscheinlich zu gering, um ausreichende Mengen in der

Muttermilch zu erzeugen und so beim Säugling die klinischen Symptome einer Betablockade auszulösen. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe Abschnitt 4.2.

Ein Risiko für den gestillten Säugling kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die

Behandlung mit Blizomit verzichtet werden soll bzw. die Behandlung mit Blizomit zu unterbrechen ist. Dabei sollen sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden.

Fertilität

Es wurden keine Studien durchgeführt, um den Effekt der topischen okulären Anwendung von Blizomit auf die menschliche Fertilität zu beurteilen.

Präklinische Daten zeigen keine Auswirkung von Brinzolamid oder Timolol auf die männliche oder weibliche Fertilität nach oraler Anwendung. Es sind keine Auswirkungen von Blizomit auf die männliche oder weibliche Fertilität zu erwarten.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Wie wird Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Sie von anderen Augentropfen zur Glaukombehandlung zu Blizomit wechseln, beenden Sie die Anwendung des anderen Arzneimittels und beginnen Sie die Blizomit Anwendung am folgenden Tag. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Berühren Sie weder Ihr Auge, das Augenlid, die umgebenden Bereiche noch andere Oberflächen mit der Tropferspitze. Die Tropferspitze und die Suspension könnten dadurch verunreinigt werden.

Halten Sie die Flasche fest verschlossen, wenn Sie sie nicht benutzen.

Mit folgender Maßnahme kann die Aufnahme des Wirkstoffes in das Blut (und somit in den Körper) begrenzt werden.

Halten Sie die Augenlider zwei Minuten lang geschlossen und drücken Sie gleichzeitig wenigstens zwei Minuten lang mit einem Finger leicht auf den Augenwinkel neben der Nase.

Die empfohlene Dosis beträgt

2-mal täglich einen Tropfen in das betroffene Auge oder die betroffenen Augen tropfen.

Wenden Sie Blizomit nur dann an beiden Augen an, wenn Ihr Arzt dies angewiesen hat. Wenden Sie Blizomit so lange an, wie von Ihrem Arzt verordnet.

Anwendung

  • Nehmen Sie die Blizomit Flasche und einen Spiegel zur Hand.
  • Waschen Sie Ihre Hände.
  • Flasche vor Gebrauch gut schütteln.
  • Schrauben Sie die Kappe ab. Nach dem ersten Öffnen der Verschlusskappe ist der
    Anbruchschutzring lose. Entfernen Sie diesen vor der ersten Anwendung.
  • Halten Sie die Flasche mit der Spitze nach unten zwischen Daumen und Mittelfinger.
  • Beugen Sie den Kopf zurück. Ziehen Sie das Augenlid mit einem sauberen Finger nach unten, bis ein Spalt zwischen Lid und Auge entsteht. Tropfen Sie Blizomit hier ein (Abbildung 1).
  • Bringen Sie dabei die Tropferspitze nahe an das Auge heran. Verwenden Sie einen Spiegel, falls es das Eintropfen erleichtert.
  • Berühren Sie jedoch weder das Auge, das Augenlid noch die Augenumgebung oder andere Oberflächen mit der Tropferspitze, da sonst Keime in die Tropfen gelangen können.
  • Durch sanften Druck des Zeigefingers auf den Flaschenboden löst sich jeweils ein Tropfen
    Blizomit.
  • Die Flasche nicht fest zusammendrücken: die Flasche wurde so konstruiert, dass ein sanfter Druck auf den Flaschenboden genügt (Abbildung 2).
  • Nachdem Sie Blizomit angewendet haben, drücken Sie 2 Minuten lang mit einem Finger auf den Augenwinkel neben der Nase (Abbildung 3). Diese Maßnahme vermindert die
    Aufnahme von Blizomit in den übrigen Körper.
  • Wenn Sie die Tropfen für beide Augen verwenden, wiederholen Sie die Schritte am anderen Auge.
  • Verschließen Sie die Flasche sofort nach Gebrauch wieder fest.
  • Brauchen Sie erst eine Flasche auf, bevor Sie die nächste anbrechen.

Sollte ein Tropfen nicht ins Auge gelangt sein, tropfen Sie nach.

Wenn Sie zusätzlich andere Augentropfen oder Augensalben anwenden, lassen Sie zwischen der

Anwendung von Blizomit und anderen Arzneimitteln mindestens 5 Minuten vergehen. Augensalben sollten zum Schluss angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Blizomit angewendet haben, als Sie sollten, spülen Sie das Auge mit lauwarmem Wasser aus. Tropfen Sie nicht mehr nach, bis es Zeit für die nächste planmäßige Anwendung ist.

Möglicherweise verspüren Sie einen verlangsamten Herzschlag, einen verringerten Blutdruck,

Herzinsuffizienz, Atmungsprobleme und Auswirkungen auf das Zentralnervensystem.

Wenn Sie die Anwendung von Blizomit vergessen haben, setzen Sie die Behandlung mit der nächsten planmäßigen Anwendung fort. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Nicht mehr als einen Tropfen zweimal täglich in das

betroffene Auge oder die betroffenen Augen eintropfen.

Wenn Sie die Anwendung von Blizomit abbrechen, ohne vorher Ihren Arzt zu informieren, ist Ihr Augeninnendruck nicht mehr kontrolliert, was zu Sehverlust führen kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Anwendung bei Erwachsenen einschließlich älteren Patienten

Die Dosierung von Blizomit beträgt 2-mal täglich 1 Tropfen in den Bindehautsack des betroffenen Auges oder der betroffenen Augen.

Durch Verschließen des Tränenkanals oder Schließen der Augenlider wird die systemische

Aufnahme verringert. Dies kann zu verminderten systemischen Nebenwirkungen und erhöhter lokaler Wirksamkeit führen (siehe Abschnitt 4.4).

Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollte die Behandlung wie vorgesehen mit der nächsten

Anwendung fortgesetzt werden. Die Dosierung von einem Tropfen zweimal täglich in das betroffene Auge oder die betroffenen Augen darf nicht überschritten werden.

Wird die Behandlung von einem anderen topischen Antiglaukomatosum auf Blizomit umgestellt, sollte das vorherige Arzneimittel abgesetzt und die Behandlung mit Blizomit am folgenden Tag aufgenommen werden.

Besondere Patientengruppen

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Blizomit bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.

Eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion

Zu Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension oder Timolol 5 mg/ml Augentropfen sind keine Untersuchungen bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion durchgeführt worden. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sowie bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Anpassung der Dosierung notwendig.

Brinzolamid/Timolol ist bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin- Clearance unter 30 ml/min) sowie bei Patienten mit hyperchlorämischer Acidose nicht untersucht worden (siehe Abschnitt 4.3). Da Brinzolamid und sein Hauptmetabolit überwiegend über die

Nieren ausgeschieden werden, ist Blizomit bei diesen Patienten kontraindiziert (siehe auch 4.3).

Blizomit sollte bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion unter Vorsicht angewandt werden (siehe Abschnitt 4.4).

Art der Anwendung

Zur Anwendung am Auge.

Die Patienten sollten angewiesen werden, die Flasche vor Gebrauch gut zu schütteln. Nach dem ersten Öffnen der Verschlusskappe ist der Anbruchschutzring lose und sollte vor der ersten

Anwendung entfernt werden.

Um Kontaminationen von Tropferspitze und Suspension zu vermeiden, dürfen weder das Augenlid noch die Augenumgebung oder andere Oberflächen mit der Tropferspitze der Flasche in Berührung

kommen. Patienten sollten darauf hingewiesen werden, die Flasche nach Gebrauch gut zu verschließen.

Wird mehr als ein topisches Ophthalmikum angewendet, müssen die einzelnen Anwendungen mindestens 5 Minuten auseinanderliegen. Augensalben sollten zuletzt angewandt werden.

4.3 Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
  • Überempfindlichkeit gegen sonstige Betablocker.
  • Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide (siehe Abschnitt 4.4).
  • Reaktive Atemwegserkrankungen einschließlich bronchialen Asthmas und dessen
    Vorgeschichte oder schwere chronisch obstruktive Lungenkrankheit.
  • Sinusbradykardie, Sick-Sinus Syndrom, sinuatrialer Block; atrioventrikulärer Block 2. oder
    3. Grades, der nicht durch einen Herzschrittmacher kontrolliert ist; Herzversagen oder kardiogener Schock.
  • Schwere allergische Rhinitis.
  • Hyperchlorämische Acidose (siehe Abschnitt 4.2).
  • Stark eingeschränkte Nierenfunktion.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Systemische Wirkungen

  • Brinzolamid und Timolol werden systemisch aufgenommen. Aufgrund des enthaltenen
    Betablockers, Timolol, können die gleichen kardiovaskulären, pulmonären und sonstigen
    Nebenwirkungen wie bei systemischen Betablockern auftreten. Die Inzidenz systemischer Nebenwirkungen nach topischer ophthalmologischer Applikation ist geringer als bei systemischer Applikation. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe Abschnitt 4.2.
  • Da Blizomit systemisch aufgenommen wird, können bei Patienten, die Blizomit erhalten, Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) auftreten, wie sie für alle Sulfonamidderivate üblich sind. Zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten über die Anzeichen und Symptome aufgeklärt und engmaschig auf Hautreaktionen überwacht werden. Bei Anzeichen schwerwiegender Symptome oder bei Überempfindlichkeitsreaktionen muss Blizomit sofort abgesetzt werden.

Herzerkrankungen

Die Therapie mit Betablockern sollte bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, Prinzmetal-Angina und Herzinsuffizienz) sowie Hypotension kritisch

beurteilt und eine Therapie mit anderen Wirkstoffen in Betracht gezogen werden. Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sollten auf die klinischen Zeichen einer Verschlechterung dieser

Erkrankungen beobachtet sowie auf Nebenwirkungen kontrolliert werden.

Aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Überleitungszeit dürfen Betablocker bei Patienten mit Herzblock ersten Grades nur unter Vorsicht eingesetzt werden.

Gefäßerkrankungen

Patienten mit schweren peripheren Durchblutungstörungen oder -erkrankungen (z. B. schwere Formen der Raynaud-Krankheit oder des Raynaud-Syndroms) sollten nur unter Vorsicht behandelt werden.

Hyperthyreose

Betablocker können außerdem die klinischen Zeichen einer Hyperthyreose maskieren.

Muskelschwäche

Von betablockerhaltigen Arzneimitteln wurde berichtet, dass sie Muskelschwäche verstärken, die

bei bestimmten Symptomen der Myasthenie (wie Doppeltsehen, Ptosis und generalisierter

Schwäche) vorliegt.

Atemwegserkankungen

Nach Anwendung einiger ophthalmologischer Betablocker bei Asthmapatienten sind respiratorische Reaktionen einschließlich Todesfälle aufgrund von Bronchospasmen berichtet

worden. Bei Patienten mit leichter/moderater chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)

sollte Blizomit unter Vorsicht angewandt werden und nur dann, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko überwiegt.

Hypoglykämie/Diabetes

Bei Patienten mit Spontan-Hypoglykämie oder Patienten mit labilem Diabetes sollten Betablocker

nur unter Vorsicht eingesetzt werden, da sie die klinischen Zeichen und Symptome einer akuten

Hypoglykämie maskieren können.

Säure-/Base-Störungen

Blizomit enthält Brinzolamid, ein Sulfonamid. Die typischen Nebenwirkungen systemisch angewendeter Sulfonamide können auch bei topischer Anwendung auftreten. Bei Einnahme von Carboanhydrasehemmern wurden Störungen des Säure-/Base-Haushalts beschrieben. Bei Patienten mit möglicherweise beeinträchtigter Nierenfunktionsleistung sollte dieses Arzneimittel aufgrund einer möglichen metabolischen Azidose mit Vorsicht eingesetzt werden. Bei Anzeichen schwerwiegender Symptome oder bei Überempfindlichkeitsreaktionen ist die Behandlung mit

diesem Arzneimittel abzubrechen.

Mentale Aufmerksamkeit

Orale Carboanhydrasehemmer können die Ausführung von Aufgaben, die eine erhöhte Aufmerksamkeit und/oder physische Koordination erfordern, beeinträchtigen. Blizomit wird systemisch resorbiert und daher könnte diese Beeinträchtigung auch bei topischer Anwendung

auftreten.

Anaphylaktische Reaktionen

Patienten mit bekannter Atopie oder einer Vorgeschichte schwerer anaphylaktischer Reaktionen

auf diverse Allergene sprechen unter Betablockertherapie bei wiederholter Exposition auf diverse

Allergene stärker auf diese an und reagieren möglicherweise nicht mehr auf die übliche Dosis

Adrenalin zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen.

Ablösung der Chorioidea

Unter der Therapie mit kammerwasserproduktionshemmenden Wirkstoffen (z. B. Timolol,

Acetazolamid) wurde nach Filtrationseingriffen über Ablösungen der Chorioidea berichtet.

Chirurgische Anästhesie

Ophthalmologische Betablocker können die systemischen beta-agonistischen Wirkungen

beispielsweise von Adrenalin verhindern. Wenn der Patient Timolol anwendet, sollte der

Anästhesist informiert werden.

Begleittherapie

Die Wirkung auf den intraokulären Druck oder die bekannten Wirkungen der systemischen

Betablockade werden durch Timolol bei Patienten potenziert, die bereits einen systemischen

Betablocker erhalten. Die Reaktion dieser Patienten sollte engmaschig überwacht werden. Es wird nicht empfohlen, zwei topische Betablocker oder zwei topische Carboanhydrasehemmer zu kombinieren (siehe Abschnitt 4.5). Bei gleichzeitiger Gabe eines oralen Carboanhydrasehemmers und Blizomit kann es zu einem additiven Effekt der bekannten systemischen Wirkungen von

Carboanhydrasehemmern kommen. Die gleichzeitige Verabreichung von Blizomit und oralen

Carboanhydrasehemmern wurde nicht geprüft und wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.5).

Okuläre Wirkungen

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit Brinzolamid/Timolol zur Behandlung von Patienten mit pseudoexfoliativem Glaukom oder Pigmentglaukom vor. Zur Vorsicht sollte dies bei behandelten Patienten beachtet werden und ihr IOD engmaschig kontrolliert werden.

Blizomit wurde an Patienten mit Engwinkelglaukom nicht klinisch geprüft. Die Anwendung wird bei diesen Patienten nicht empfohlen.

Ophthalmologische Betablocker können Augentrockenheit verursachen. Patienten mit

Hornhauterkrankungen sollten unter Vorsicht behandelt werden.

Der mögliche Einfluss von Brinzolamid auf die Endothelfunktion der Hornhaut wurde bei Patienten mit vorgeschädigter Hornhaut (insbesondere bei Patienten mit einer niedrigen

Endothelzellenzahl) nicht untersucht. Besonders Patienten, die Kontaktlinsen tragen, wurden nicht untersucht. Wenn diese Patienten Brinzolamid anwenden, wird eine sorgfältige Beobachtung

empfohlen, da Carboanhydrasehemmer die Hydration der Hornhaut beeinflussen können. Dies kann zu einer kornealen Dekompensation und zu einem Hornhautödem führen und das Tragen von Kontaktlinsen könnte die Gefahr für die Hornhaut erhöhen. Patienten mit vorgeschädigter

Hornhaut, z. B. Patienten mit Diabetes mellitus oder Hornhautdystrophien, sollten sorgfältig beobachtet werden.

Blizomit kann unter sorgfältiger Kontrolle beim Tragen von Kontaktlinsen angewandt werden

(siehe nachfolgend unter Benzalkoniumchlorid).

Benzalkoniumchlorid

Blizomit enthält Benzalkoniumchlorid, das Irritationen am Auge hervorrufen kann und dafür bekannt ist, weiche Kontaktlinsen zu verfärben. Der Kontakt mit weichen Kontaktlinsen sollte vermieden werden. Patienten müssen angewiesen werden, Kontaktlinsen vor der Anwendung von Blizomit zu entfernen und diese frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder einzusetzen.

Es liegen außerdem Berichte vor, dass Benzalkoniumchlorid eine Keratopathia punctata und/oder eine toxisch ulzerierende Keratopathie verursachen kann. Bei häufiger oder fortgesetzter

Anwendung sollten die Patienten sorgfältig beobachtet werden.

Leberfunktionsstörung

Blizomit sollte bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion mit Vorsicht angewendet werden.

Die Anwendung von Blizomit kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Überdosierung

Im Falle versehentlichen Verschluckens können als Überdosierungssymptome einer Betablockade

Bradykardie, Hypotonie, Herzinsuffizienz und Bronchospasmen auftreten.

Eine entsprechende Behandlung nach einer Überdosierung von Blizomit Augentropfen sollte symptomatisch und unterstützend sein. Verursacht durch Brinzolamid kann es zu einem

Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts, zu einem azidotischen Zustand und eventuell zu

Auswirkungen auf das Nervensystem kommen. Die Serum-Elektrolytspiegel (besonders Kalium) und der pH-Wert des Blutes müssen überwacht werden. Studien haben gezeigt, dass Timolol nicht

ohne Weiteres dialysiert wird.

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Welche Nebenwirkungen hat Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Brechen Sie die Anwendung von Blizomit ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

Starke Rötung und Juckreiz des Auges; rötliche, flache, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte; Abschälen der Haut; Geschwüre an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens- Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse).

Außer bei stark ausgeprägten Reaktionen können Sie die Behandlung fortsetzen. Wenn Sie besorgt sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Setzen Sie die Anwendung von Blizomit nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Auswirkungen auf das Auge: Entzündung der Augenoberfläche, Verschwommensehen,
    klinische Zeichen und Symptome der Augenreizung (beispielsweise Brennen, Stechen,
    Jucken, Tränen und Rötung der Augen), Augenschmerzen.
  • Allgemeine Nebenwirkungen: Herzfrequenz erniedrigt, Geschmacksstörungen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Auswirkungen auf das Auge: Hornhauterosion (Schädigung der vorderen Schicht des Augapfels), Entzündung der Augenoberfläche mit Schädigung der Oberfläche, Entzündung im Augeninneren, Hornhautfärbung, veränderte oder verminderte Empfindungen des Auges, Augenausfluss, trockenes Auge, müde Augen, juckende Augen, Augenrötung,
    Rötung des Augenlids.
  • Allgemeine Nebenwirkungen: Leukozytenzahl (weiße Blutkörperchen) erniedrigt, verminderter Blutdruck, Husten, Blut im Urin, Körperschwäche.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Auswirkungen auf das Auge: Hornhauterkrankung, Lichtempfindlichkeit, verstärkte Tränenproduktion, Verkrustung des Augenlids.
  • Allgemeine Nebenwirkungen: Schlafprobleme (Insomnie), Halsschmerz, laufende Nase.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Auswirkungen auf das Auge: Augenallergie, Sehstörung, Schädigung des Sehnervs, erhöhter Augeninnendruck, Ablagerungen auf der Augenoberfläche, verringerte Empfindung des Auges, Entzündung oder Infektion der Bindehaut (das Weiße des Auges), anomales, doppeltes oder verringertes Sehen, verstärkte Pigmentierung des Auges,
    Wachstum von Bindehautzellen auf der Augenoberfläche, Augenschwellung,
    Lichtempfindlichkeit, verringertes Wimpernwachstum oder verringerte Anzahl
    Augenwimpern, Erschlaffung der Oberlider (führt dazu, dass die Augen halb geschlossen bleiben), Entzündung der Augenlider und der Talgdrüsen der Augenlider, Hornhautentzündung und Ablösung der Gefäßschicht unterhalb der Netzhaut nach einem Filtrationseingriff, was Sehstörungen verursachen kann, verminderte Hornhautempfindlichkeit.
  • Allgemeine Nebenwirkungen: rötliche, flache, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen, denen Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen können. Diese schwerwiegenden Hautausschläge können potenziell lebensbedrohlich sein (Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse).
  • Herz und Kreislauf: Veränderungen des Herzrhythmus oder der Herzfrequenz, niedrige Herzfrequenz, Palpitationen, eine Form von Herzrhythmusstörungen, anormal erhöhte
    Herzfrequenz, Brustkorbschmerzen, verminderte Herzfunktion, Herzinfarkt, erhöhter
    Blutdruck, verminderte Blutversorgung des Gehirns, Schlaganfall,
    Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), Herzkrankheit mit Kurzatmigkeit und Schwellungen der Füße und Beine durch Flüssigkeitsansammlungen (dekompensierte Herzinsuffizienz), geschwollene Extremitäten, niedriger Blutdruck, Erblassen von Fingern,
    Zehen und gelegentlich anderen Körperbereichen (Raynaud-Phänomen), kalte Hände und
    Füße.
  • Atmung: Verengung der Atemwege in den Lungen (insbesondere bei Patienten mit
    entsprechender Vorerkrankung), Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden,
    Erkältungssymptome, Engegefühl in der Brust, Nasennebenhöhlenentzündung, Niesen, verstopfte Nase, trockene Nase, Nasenbluten, Asthma, Rachenreizung.
  • Nervensystem und Allgemeinzustand: Halluzinationen, Depression, Albträume, Erinnerungsverlust, Kopfschmerzen, Nervosität, Reizbarkeit, Müdigkeit, Zittern, anomales Gefühlserleben, Ohnmacht, Schwindel, Benommenheit, allgemeines oder starkes Schwächegefühl, ungewöhnliche Empfindungen wie Kribbeln.
  • Magen und Darm: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen oder Magen-Darm-
    Beschwerden, Speiseröhrenentzündung, trockenes oder anomales Gefühl im Mund, Verdauungsstörungen, Magenschmerzen.
  • Blut: anomaler Leberfunktionstest, erhöhte Chloridwerte im Blut oder erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen im Blut (bei Bluttest).
  • Allergie: verstärkte Allergiesymptome, allergische Reaktionen am ganzen Körper einschließlich Schwellungen unter der Haut, die auch im Gesicht und den Extremitäten auftreten können. Dabei können sich die Atemwege verengen, was zu Schluck- und
    Atembeschwerden führen kann. Nesselausschlag, Ausschlag lokal oder am ganzen Körper,
    Juckreiz, schwere lebensbedrohliche allergische Reaktion.
  • Ohr: Ohrgeräusche, Drehempfindungen oder Schwindel.
  • Haut: Hautausschlag, Rötung oder Entzündung der Haut, anomale oder verringerte Berührungsempfindlichkeit der Haut, Haarausfall, weiß bis silberfarben aussehender
    Hautausschlag (psoriasiformer Ausschlag) oder Verschlechterung eines Ausschlages (Psoriasis).
  • Muskeln: Allgemeine Rücken-, Gelenk- oder Muskelschmerzen, die nicht durch körperliche Anstrengung verursacht sind; Muskelkrämpfe, Schmerzen in den Extremitäten, Muskelschwäche/Muskelermüdung, verstärkte klinische Zeichen und Symptome einer
    Muskelkrankheit (Myasthenia gravis).
  • Nieren: Nierenschmerzen (wie Schmerzen im unteren Rückenbereich), häufiges Urinieren.
  • Fortpflanzung: sexuelle Funktionsstörungen (sexuelle Dysfunktion), verringertes sexuelles Verlangen (Libido), Erektionsprobleme.
  • Stoffwechsel: niedriger Blutzuckerspiegel.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-

Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine spezifischen Arzneimittel-Interaktionsstudien mit Blizomit durchgeführt.

Blizomit enthält den Carboanhydrasehemmer Brinzolamid und wird auch bei topischer Anwendung systemisch resorbiert. Störungen des Säure-Basen-Haushalts wurden für orale

Carboanhydrasehemmer beschrieben. Das Potenzial für Wechselwirkungen dieser Art muss bei Patienten, die Blizomit erhalten, berücksichtigt werden.

Bei Patienten, die orale Carboanhydrasehemmer und Brinzolamid-haltige Augentropfen erhalten, besteht die Möglichkeit einer Verstärkung der systemischen Effekte der Carboanhydrase. Die

gleichzeitige Gabe Brinzolamid-haltiger Augentropfen und oraler Carboanhydraseinhibitoren wird nicht empfohlen.

Zu den Cytochrom-F-450-Isoenzymen, die für die Metabolisierung von Brinzolamid verantwortlich sind, gehören in erster Linie CYP3A4 sowie CYP2A6, CYP2B6, CYP2C8 und CYP2C9. Es ist

davon auszugehen, dass CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol, Itraconazol, Clotrimazol, Ritonavir und Troleandomycin auch die Metabolisierung von Brinzolamid durch CYP3A4 inhibieren. Bei

gleichzeitiger Gabe von CYP3A4-Hemmern ist Vorsicht geboten. Eine Anreicherung von Brinzolamid ist jedoch unwahrscheinlich, da Brinzolamid hauptsächlich renal ausgeschieden wird.

Cytochrom-F-450–Isoenzyme werden durch Brinzolamid nicht gehemmt.

Folgende Wirkstoffe bewirken bei gleichzeitiger Gabe mit betablockerhaltigen Augentropfen möglicherweise additiv eine Hypotension und/oder eine ausgeprägte Bradykardie: orale Calciumkanalblocker, betablockerhaltige Arzneimittel, Antiarrhythmika (einschließlich

Amiodaron), Digitalisglykoside, Parasympathomimetika, Guanethidin. Die Wirkung von Adrenalin zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen kann durch Betablocker herabgesetzt sein. Besondere Vorsicht ist angebracht bei Patienten mit bekannter Atopie oder Anaphylaxie (siehe Abschnitt 4.4).

Beim plötzlichen Absetzen von Clonidin tritt eine hypertensive Reaktion auf, die durch die

Einnahme von Betablockern potenziert werden kann. Vorsicht bei gleichzeitiger Anwendung dieses Arzneimittels mit Clonidin.

Die gleichzeitige Gabe von CYP2D6 Hemmern (z. B. Chinidin, Fluoxetin, Paroxetin) und Timolol kann die systemische Betablockade verstärken (z. B. verringerte Herzrate, Depression). Vorsicht

bei der Anwendung ist geboten.

Betablocker können die hypoglykämische Wirkung von Antidiabetika verstärken. Betablocker können die klinischen Zeichen und Symptome einer Hypoglykämie maskieren (siehe

Abschnitt 4.4).

In Einzelfällen ist über eine Mydriasis aufgrund der gleichzeitigen Anwendung von ophthalmischen Betablockern und Adrenalin (Epinephrin) berichtet worden.

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

In klinischen Studien waren die häufigsten Nebenwirkungen verschwommenes Sehen,

Augenreizung und Augenschmerzen. Diese traten bei ungefähr 2 % bis 7 % der Patienten auf.

Tabellarische Zusammenfassung der Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen, die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind, wurden in klinischen Studien mit Brinzolamid/Timolol bzw. nach dessen Markteinführung beobachtet oder zu den

Einzelsubstanzen Brinzolamid und Timolol gemeldet. Sie werden folgendermaßen definiert: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 bis < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100), selten

(≥ 1/10.000 bis < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000) oder nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die

Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Systemorganklasse MedDRA-Terminologie der Nebenwirkung (v. 18.0)
   
Infektionen und Nicht bekannt: Nasopharyngitis3, Pharyngitis3, Sinusitis3, Rhinitis3
parasitäre  
Erkrankungen  
Erkrankungen des Gelegentlich: Leukozytenanzahl erniedrigt1
Blutes und des Nicht bekannt: Erythrozytenzahl erniedrigt3, Chlorid im Blut erhöht3
Lymphsystems  
Erkrankungen des Nicht bekannt: Anaphylaxie2, anaphylaktischer Schock1, systemische
Immunsystems allergische Reaktionen einschließlich Angioödem2, Ausschlag lokal
  und am ganzen Körper2, Überempfindlichkeit1, Urtikaria2, Pruritus2
Stoffwechsel- und Nicht bekannt: Hypoglykämie2
Ernährungsstörungen  
Psychiatrische Selten: Schlaflosigkeit1
Erkrankungen Nicht bekannt: Halluzinationen2, Depression1, Erinnerungsverlust2,
  Apathie3, depressive Verstimmung3, Libido vermindert3, Albtraum2,3,
  Nervosität3
Erkrankungen des Häufig: Geschmacksstörung1
Nervensystems Nicht bekannt: Zerebrale Ischämie2, apoplektischer Insult2, Synkope2,
  verstärkte klinische Zeichen und Symptome der Myasthenia gravis2,
  Somnolenz3, motorische Funktionsstörung3, Amnesie3,
  Erinnerungsvermögen eingeschränkt3, Parästhesien2 ,3, Tremor3,
  Hypoästhesie3, Ageusie3, Schwindelgefühl1, Kopfschmerzen1
Augenerkrankungen Häufig: Keratitis punctata1, Sehen verschwommen1, Augenschmerzen1,
  Augenreizung1
  Gelegentlich: Keratitis1, 2, 3, trockenes Auge1, Färbung der Hornhaut mit
  Lebendfarbstoff nachweisbar1, Augenfluss1, Augenjucken1,
  Fremdkörpergefühl im Auge1, okuläre Hyperämie1,
  Bindehauthyperämie1
  Selten: Hornhauterosion1, positiver Tyndall1, Photophobie1,
  Tränensekretion verstärkt1, sklerale Hyperämie1, Erythem des
  Augenlids1, Augenlidrandverkrustung1
  Nicht bekannt: Exkavation der Sehnervenpapille vergrößert3,
 
  Ablösung der Chorioidea nach Filtrationschirurgie2 (siehe
  Abschnitt 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für
  die Anwendung), Keratopathie3, Defekt des Hornhautepithels3,
  Erkrankung des Hornhautepithels3, erhöhter intraokulärer Druck3,
  Augenablagerungen3, Hornhautfärbung3, Hornhautödem3, verminderte
  Hornhautempfindlichkeit2, Konjunctivitis3, Entzündung der Meibom-
  Drüsen3, Doppeltsehen2,3, Blenden3, Photopsie3, verminderte
  Sehschärfe3, Sehverschlechterung1, Pterygium3, Augenbeschwerden3,
  Keratokonjunktivitis sicca3, Hypoästhesie des Auges3,
  Sklerapigmentation3, subkonjunktivale Zyste3, Sehstörung3,
  Schwellung des Auges3, Augenallergie3, Madarosis3, Beschwerden der
  Augenlider3, Augenlidödem1, Ptosis2
Erkrankungen des Nicht bekannt: Schwindel3, Tinnitus3
Ohrs und des  
Labyrinths  
Herzerkrankungen Häufig: Herzfrequenz erniedrigt1
  Nicht bekannt: Herzstillstand2, Herzinsuffizienz2 , dekompensierte
  Herzinsuffizienz2, atrioventrikulärer Block2, Herz- und Atemnot3,
  Angina Pectoris3, Bradykardie2,3, Herzfrequenz unregelmäßig3,
  Arrhythmie2, 3, Palpitationen2, 3, Tachykardie3, Herzfrequenz erhöht3,
  Brustkorbschmerz2, Ödeme2
Gefäßerkrankungen Gelegentlich: Blutdruck erniedrigt1
  Nicht bekannt: Hypotension2, Hypertension3, Blutdruck erhöht1,
  Raynaud-Phänomen2, kalte Hände und Füße2
Erkrankungen der Gelegentlich: Husten1
Atemwege, des Selten: Schmerzen im Oropharynx1, Rhinorrhoe1
Brustraums und Nicht bekannt: Bronchospasmen (insbesondere bei Patienten mit
Mediastinums entsprechender Vorerkrankung)2, Dyspnoe1, Asthma3, Epistaxis1,
  bronchiale Hyperaktivität3, Rachenreizung3, Nasenverstopfung3,
  Kongestion der oberen Atemwege3, retronasaler Ausfluss3, Niesen3,
  Nasenschleimhaut trocken3
Erkrankungen des Nicht bekannt: Erbrechen2,3, Schmerzen Oberbauch1,
Gastrointestinaltrakts Abdominalschmerz2, Diarrhoe1, Mundtrockenheit1, Übelkeit1,
  Ösophagitis3, Dyspepsie2,3, abdominale Beschwerden3,
  Magenbeschwerden3, häufige Darmentleerungen3, gastrointestinale
  Erkrankung3, orale Hypoästhesie3, orale Parästhesie3, Flatulenz3
   
Leber- und Nicht bekannt: Anomaler Leberfunktionstest3
Gallenerkrankungen  
Erkrankungen der Nicht bekannt: Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)/toxisch epidermale
Haut und des Nekrolyse (TEN) (siehe Abschnitt 4.4), Urtikaria3, makulopapulöser
Unterhautgewebes Ausschlag3, generalisierter Pruritus3, Hautspannen3, Dermatitis3,
  Alopezie1, Ausschlag psoriasiform oder Exazerbation einer Psoriasis2,
  Ausschlag1, Erythem1
   
Skelettmuskulatur-, Nicht bekannt: Myalgie1, Muskelspasmen3, Arthralgie3,
Bindegewebs- und Rückenschmerzen3, Schmerz in einer Extremität3
Knochenerkrankungen  
Erkrankungen der Gelegentlich: Blut im Urin nachweisbar1
Nieren und Harnwege Nicht bekannt: Nierenschmerz3, Pollakisurie3
Erkrankungen der Nicht bekannt: Erektionsstörung3, sexuelle Dysfunktion2, Libido
Geschlechtsorgane vermindert2
und der Brustdrüse  
Allgemeine Gelegentlich: Unwohlsein1, 3
Erkrankungen und  
 
Beschwerden am Nicht bekannt: Brustkorbschmerz1, Schmerz3, Ermüdung1, Asthenie2,3,
Verabreichungsort Brustkorbbeschwerden3, Gefühl der Zerfahrenheit3, Reizbarkeit3, Ödem
  peripher3, Medikamentenrückstand3
Untersuchungen Gelegentlich: Kalium im Blut erhöht1, Lactatdehydrogenase im Blut
  erhöht1
  1. Nebenwirkungen, die unter Brinzolamid/Timolol beobachtet wurden
  2. Zusätzliche Nebenwirkungen, die unter Timolol-Monotherapie beobachtet wurden
  3. Zusätzliche Nebenwirkungen, die unter Brinzolamid-Monotherapie beobachtet wurden

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

In klinischen Studien mit Brinzolamid/Timolol wurde als systemische Nebenwirkung häufig Geschmacksstörung (bitterer oder ungewöhnlicher Geschmack im Mund nach der Anwendung) beobachtet. Die Ursache ist vermutlich Brinzolamid, das durch Abfließen der Augentropfen durch den Ductus nasolacrimalis in den Nasen-Rachen-Raum gelangt. Verschließen des Tränenkanals oder sanftes Schließen des Augenlids nach der Anwendung kann dazu beitragen, diesen Effekt zu

vermindern (siehe auch Abschnitt 4.2).

Blizomit enthält Brinzolamid, einen Carboanhydrasehemmer aus der Gruppe der Sulfonamide, der systemisch resorbiert wird. Gastrointestinale, neurologische, hämatologische, renale und

metabolische Effekte werden allgemein mit der systemischen Anwendung von

Carboanhydrasehemmern in Verbindung gebracht. Dieselben Nebenwirkungen, die nach oraler

Anwendung von Carboanhydrasehemmern auftreten, können auch bei topischer Verabreichung auftreten.

Timolol wird vom systemischen Kreislauf aufgenommen. Dabei können ähnliche unerwünschte Wirkungen wie bei systemischen betablockerhaltigen Arzneimitteln auftreten. Die aufgeführten Nebenwirkungen schließen die Reaktionen innerhalb der Klasse der ophthalmologischen

Betablocker ein. Während der Anwendung der Einzelwirkstoffe sind weitere Nebenwirkungen aufgetreten, die auch bei der Anwendung von Blizomit auftreten können. Diese Nebenwirkungen sind ebenfalls in obiger Tabelle detailliert aufgeführt. Die Inzidenz unerwünschter systemischer

Nebenwirkungen ist bei topischer ophthalmologischer Gabe geringer als bei systemischer Applikation. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe Abschnitt 4.2.

Kinder und Jugendliche

Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Blizomit sind bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht worden. Daher wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des

Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-

Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

Wie ist Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension aufzubewahren?

Wie ist Blizomit aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Flasche und der Faltschachtel nach „verwendbar bis:“ bzw. „verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungshinweise zu beachten.

Bitte vier Wochen nach dem ersten Öffnen die Augentropfen wegwerfen und eine neue Flasche anwenden. Damit vermeiden Sie potenzielle Augeninfektionen. Notieren Sie sich das Anbruchdatum in dem freien Feld des Etiketts und der Faltschachtel.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das

Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

4 Wochen nach dem erstmaligen Öffnen nicht mehr verwenden.

Weitere Informationen zu Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Blizomit enthält

  • Die Wirkstoffe sind: Brinzolamid und Timolol. 1 ml Augentropfensuspension enthält 10 mg Brinzolamid und 5 mg Timolol (als Timololmaleat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Benzalkoniumchlorid-Lösung (siehe Abschnitt 2: „Blizomit enthält Benzalkoniumchlorid“), Carbomer 974P, Natriumedetat (Ph. Eur.), Mannitol (Ph. Eur.), Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid, Poloxamer 407, Salzsäure und/oder Natriumhydroxid-Lösung.
    Es wurden geringste Mengen Salzsäure und/oder Natriumhydroxid-Lösung zugesetzt, um den pH-Wert zu normalisieren.

Wie Blizomit aussieht und Inhalt der Packung

10 ml Flasche mit weißer, versiegelter LDPE-Tropferspitze und weißer HDPE/LDPE-Kappe mit Originalitätsverschluss, mit 5 ml weißer homogener Suspension.

Es sind folgende Packungsgrößen erhältlich: Umkartons mit 1 x 5 ml, 3 x 5 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Pharmathen SA

6, Dervenakion Str.

15351 PALLINI ATTIKI

Griechenland

Hersteller

Pharmathen SA

6, Dervenakion Str.

15351 PALLINI ATTIKI

Griechenland

Balkanpharma-Razgrad AD 68 Aprilsko vastanie Blvd., 7200 Razgrad

Bulgarien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland Blizomit 10 mg/mL + 5 mg/mL Augentropfensuspension
Frankreich BLIZOMIT 10 mg/5 mg par mL, collyre en suspension
Spanien Blizomit 10 mg/mL + 5 mg/mL colirio en suspensión
Griechenland BLIZOMIT
Niederlande BLIZOMIT
Portugal BLIZOMIT
Italien BLIZOMIT

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im {Monat JJJJ}

Anlage 4

zum Zulassungsbescheid Zul.-Nr.7006750.00.00

Wortlaut der für die Fachinformation vorgesehenen Angaben

FACHINFORMATION

Ein ml Suspension enthält 10 mg Brinzolamid und 5 mg Timolol (als Timololmaleat).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Ein ml Suspension enthält 0,10 mg Benzalkoniumchlorid.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

7006750.00.00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG

10. STAND DER INFORMATION

11. VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Brinzolamid. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu Blizomit 10 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfensuspension

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