Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Alendronsäure Xeolas enthält den Wirkstoff Alendronsäure und gehört zu einer Gruppe von nicht hormonalen Arzneimitteln, die Bisphosphonate genannt werden. Alendronsäure Xeolas wird angewendet, um Knochenschwund ( Osteoporose ) zu verhindern, den Frauen nach der Menopause erleiden, und die Knochenneubildung zu unterstützen.
- Wirkstoff(e)
- Alendronsäure
- Zulassungsinhaber
- anwerina Deutschland GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- M05BA04
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen angewendet?
Alendronsäure Xeolas enthält den Wirkstoff Alendronsäure und gehört zu einer Gruppe von nicht hormonalen Arzneimitteln, die Bisphosphonate genannt werden. Alendronsäure Xeolas wird angewendet, um
- Knochenschwund (Osteoporose) zu verhindern, den Frauen nach der Menopause erleiden, und die Knochenneubildung zu unterstützen.
- das Risiko für Wirbel- und Hüftbrüche zu vermindern.
Ihr Arzt hat Ihnen Alendronsäure Xeolas zur Behandlung Ihrer Osteoporose und zur Verminderung des Risikos für Wirbel- und Hüftfrakturen verschrieben.
Alendronsäure Xeolas ist eine einmal wöchentlich anzuwendende Behandlung.
Was ist Osteoporose?
Bei Osteoporose werden die Knochen dünner und schwächer. Sie kommt häufig bei Frauen nach der Menopause vor. In der Menopause produzieren die Eierstöcke keine weiblichen Hormone, Östrogene, mehr, welche bei Frauen zur Erhaltung eines gesunden Knochengerüstes beitragen. Daher kommt es zu Knochenschwund und Schwächung der Knochen. Je früher eine Frau in die Menopause kommt, desto höher ist das Risiko für eine Osteoporose.
Zunächst verläuft eine Osteoporose ohne Symptome. Unbehandelt kann sie jedoch zu Knochenbrüchen führen. Obwohl diese normalerweise schmerzhaft sind, können Wirbelbrüche so lange unbemerkt bleiben, bis sie zu einem Verlust an Körpergröße führen. Die Knochenbrüche können bei normalen Alltagstätigkeiten entstehen, wie z. B. beim Heben von Sachen oder durch
kleine Verletzungen, die einen gesunden Knochen nicht brechen würden. Die Brüche entstehen
gewöhnlich an der Hüfte, Wirbelsäule oder am Handgelenk und können nicht nur Schmerzen, sondern auch erhebliche Probleme wie gebeugte Körperhaltung („Witwenbuckel“) und Verlust der
Beweglichkeit verursachen.
Wie kann Osteoporose behandelt werden?
Osteoporose ist behandelbar, und es ist nie zu spät, eine Behandlung zu beginnen. Alendronsäure verhindert nicht nur den Knochenschwund, sondern unterstützt auch die Neubildung eventuell verloren gegangener Knochensubstanz und vermindert das Risiko für Knochenbrüche an Wirbelsäule und Hüfte.
Zusätzlich zu Ihrer Behandlung mit Alendronsäure Xeolas kann Ihr Arzt Ihnen Vorschläge zu Veränderungen Ihrer Lebensweise machen, die Ihren Zustand verbessern können. Dazu zählen zum Beispiel:
Hören Sie auf zu rauchen
Rauchen erhöht offensichtlich die Geschwindigkeit des Knochenschwunds und kann so das Risiko für einen Knochenbruch erhöhen.
Bewegen Sie sich
Wie Muskeln benötigen auch Knochen Bewegung, um stark und gesund zu bleiben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie mit einem Übungsprogramm beginnen.
Ernähren Sie sich ausgewogen
Ihr Arzt kann Ihnen Ratschläge zu Ihrer Ernährung geben oder ob Sie Nahrungsergänzungsmittel (insbesondere Calcium und Vitamin D) einnehmen sollten.
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Was ist vor der Einnahme von Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen zu beachten?
Alendronsäure Xeolas darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Alendronsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie unter bestimmten Problemen mit der Speiseröhre (Ösophagus – die Röhre, die Ihren Mund mit Ihrem Magen verbindet) leiden, wie z. B. Verengung der Speiseröhre oder Schwierigkeiten beim Schlucken von Flüssigkeiten.
- wenn Sie ein Aspirationsrisiko haben (Flüssigkeiten gelangen in Ihre Atemwege), weil Sie Schwierigkeiten beim Schlucken von Flüssigkeiten haben.
- wenn Ihr Arzt festgestellt hat, dass Ihr Calciumspiegel im Blut erniedrigt ist.
- wenn es Ihnen nicht möglich ist, mindestens 30 Minuten zu stehen oder aufrecht zu sitzen.
Wenn Sie der Meinung sind, dass einer oder mehrere dieser Umstände auf Sie zutreffen, nehmen Sie die Tablette nicht ein. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt und folgen Sie seinen Ratschlägen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Alendronsäure Xeolaseinnehmen, wenn
- Sie Beschwerden an den Nieren haben.
- Sie Probleme beim Schlucken oder mit der Verdauung haben oder hatten.
- Ihnen der Arzt mitgeteilt hat, dass bei Ihnen eine Erkrankung, die mit Veränderungen der Zellen im unteren Speiseröhrenbereich einhergeht (Barrett-Syndrom), vorliegt.
- Sie Probleme mit der Aufnahme von Mineralien im Magen oder Darm (Malabsorptionssyndrom) haben.
- Sie schlechte Zähne bzw. eine Zahnfleischerkrankung haben, Ihnen ein Zahn gezogen werden soll oder Sie nicht regelmäßig zum Zahnarzt gehen.
- Sie Krebs haben.
- Sie eine Chemotherapie oder Strahlenbehandlung erhalten.
- Sie Angiogenese-Hemmer (wie Bevacizumab oder Thalidomid), die bei einer Krebstherapie verwendet werden, einnehmen.
- Sie Kortisonpräparate (wie Prednison oder Dexamethason) einnehmen, die zur Behandlung von Erkrankungen wie Asthma, rheumatoider Arthritis und schweren Allergien eingesetzt werden.
- Sie Raucher sind oder waren (dadurch wird das Risiko für Zahnerkrankungen erhöht).
Vor der Behandlung mit Alendronsäure Xeolas wird Ihnen möglicherweise eine zahnärztliche Kontrolluntersuchung empfohlen.
Während der Behandlung sollten Sie eine angemessene vorbeugende Zahnpflege nach zahnärztlicher Empfehlung durchführen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie Beschwerden im Mundbereich bemerken, wie lockere Zähne, Schmerzen oder Schwellungen.
Reizungen, Entzündungen oder Geschwüre der Speiseröhre (Ösophagus – die Röhre, die Ihren Mund mit Ihrem Magen verbindet) stehen oft in Verbindung mit Schmerzen im Brustkorb, Sodbrennen und Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken. Diese Beschwerden können insbesondere dann auftreten, wenn sich die Patienten nach der Einnahme von Alendronsäure Xeolas hinlegen. Wenn Sie nach Auftreten solcher Beschwerden Alendronsäure Xeolas weiter einnehmen, können sich diese Nebenwirkungen weiter verschlechtern.
Kinder und Jugendliche
Alendronsäure Xeolas sollte nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.
Einnahme von Alendronsäure Xeolas zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
Andere Arzneimittel zum Einnehmen, insbesondere Calcium enthaltende Nahrungsergänzungsmittel sowie magensäurebindende Arzneimittel (Antazida), können die Wirksamkeit von Alendronsäure Xeolas bei gleichzeitiger Einnahme behindern. Daher sollten Sie sich unbedingt an die Anweisungen im Abschnitt 3 „Wie ist Alendronsäure Xeolas einzunehmen?“ halten.
Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Rheuma oder langanhaltenden Schmerzen, die als NSARs bezeichnet werden (wie z. B. Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder Ibuprofen), können zu Verdauungsbeschwerden führen. Daher ist Vorsicht geboten, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig mit Alendronsäure Xeolas eingenommen werden.
Einnahme von Alendronsäure Xeolas zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Nahrungsmittel und Getränke (einschließlich Mineralwasser) können die Wirksamkeit von Alendronsäure Xeolas bei gleichzeitiger Einnahme behindern. Daher sollten Sie sich unbedingt an die Anweisungen im Abschnitt 3 „Wie ist Alendronsäure Xeolas einzunehmen?“ halten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Alendronsäure Xeolas ist nur für Frauen nach den Wechseljahren vorgesehen. Wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein, oder wenn Sie stillen, dürfen Sie Alendronsäure Xeolas nicht einnehmen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bestimmte Nebenwirkungen (einschließlich Verschwommensehen, Schwindel und starke Knochen-, Muskel- oder Gelenkschmerzen) wurden während der Behandlung mit Alendronsäure
berichtet; diese können Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).
Alendronsäure Xeolas enthält Gelborange-S-Aluminiumsalz (E110), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E216)
Gelborange-S-Aluminiumsalz (E110) kann allergische Reaktionen hervorrufen. Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E216) können allergische Reaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen enthält Alkohol
Dieses Arzneimittel enthält 115 mg Alkohol (Ethanol) pro Dosis. Die Menge in 100 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 3 ml Bier oder 1,3 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Wie wird Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosierung ist eine Einzeldosis von 70 mg (100 ml) einmal pro Woche.
Bitte halten Sie sich genau an die folgenden Anweisungen, um den Nutzen der Behandlung mit Alendronsäure Xeolas zum Einnehmen sicherzustellen.
Wählen Sie den Wochentag aus, der am besten in Ihre regelmäßige Planung passt. Nehmen Sie Alendronsäure Xeolas zum Einnehmen jede Woche an dem von Ihnen gewählten Wochentag ein.
Es ist sehr wichtig, die nachstehenden Anweisungen zu befolgen, um den Transport von Alendronsäure Xeolas in den Magen zu erleichtern und um mögliche Reizungen der Speiseröhre (Ösophagus – die Röhre, die Ihren Mund mit Ihrem Magen verbindet) zu vermindern.
- Nehmen Sie Alendronsäure Xeolas nach dem ersten Aufstehen und vor der Aufnahme jeglicher Nahrungsmittel oder Getränke sowie vor Einnahme jeglicher anderer Arzneimittel ein.
- Trinken Sie den gesamten Inhalt einer Flasche und danach mindestens 30 ml (ein Sechstel Glas) gewöhnliches Trinkwasser. Zusätzliches Trinkwasser (Leitungswasser) kann eingenommen werden.
- Nehmen Sie die Lösung nicht zusammen mit Mineralwasser (mit oder ohne Kohlensäure), Kaffee, Tee, Saft oder Milch ein.
- Legen Sie sich mindestens 30 Minuten nach Einnahme der Lösung nicht hin − bleiben Sie in aufrechter Haltung (im Sitzen, Stehen oder Gehen). Legen Sie sich erst nach der ersten Nahrungsaufnahme des Tages hin.
- Nehmen Sie Alendronsäure Xeolas nicht vor dem Schlafengehen oder vor dem ersten Aufstehen ein.
- Wenn bei Ihnen Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken, Schmerzen hinter dem Brustbein, neu einsetzendes oder sich verschlechterndes Sodbrennen auftreten, beenden Sie die Einnahme von Alendronsäure Xeolas und suchen Sie Ihren Arzt auf.
- Warten Sie nach dem Schlucken von Alendronsäure Xeolas mindestens 30 Minuten, bevor Sie Ihre erste Nahrung, Getränke oder andere Arzneimittel, wie Antazida, Calcium- oder
Vitaminpräparate, an diesem Tag einnehmen. Alendronsäure Xeolas ist nur wirksam, wenn es auf nüchternen Magen eingenommen wird.
Wenn Sie eine größere Menge von Alendronsäure Xeolas eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich eine zu große Menge Lösung eingenommen haben, trinken Sie ein volles Glas Milch und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. Vermeiden Sie Maßnahmen, die zum Erbrechen führen, und legen Sie sich nicht hin.
Wenn Sie die Einnahme von Alendronsäure Xeolas vergessen haben
Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese am nächsten Morgen nach, nachdem Sie Ihr Versäumnis bemerkt haben. Nehmen Sie nicht zwei Dosen am selben Tag ein. Setzen Sie danach die Einnahme einer Dosis pro Woche wie planmäßig vorgesehen an dem von Ihnen gewählten Wochentag fort.
Wenn Sie die Einnahme von Alendronsäure Xeolas abbrechen
Es ist wichtig, die Einnahme von Alendronsäure Xeolas so lange fortzusetzen, wie mit Ihrem Arzt vereinbart. Ihre Osteoporose kann mit Alendronsäure Xeolas nur behandelt werden, wenn die Einnahme der Lösung fortgesetzt wird.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, falls eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, da diese schwerwiegend sein kann und möglicherweise dringender medizinischer Behandlung bedarf:
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Saures Aufstoßen; Schluckbeschwerden; Schmerzen beim Schlucken; Geschwüre der Speiseröhre (Ösophagus - die Röhre, die den Mund mit dem Magen verbindet), die Schmerzen in der Brust, Sodbrennen oder Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken verursachen können
Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- allergische Reaktionen wie Nesselsucht; Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die zu Atem- oder Schluckbeschwerden führen können; schwere Hautreaktionen
- Schmerzen im Mund und/oder Kiefer, geschwollene oder wunde Mundschleimhaut, Taubheits- oder Schweregefühl des Kiefers oder Lockerung eines Zahnes. Diese Beschwerden können Anzeichen einer Knochenerkrankung des Kiefers sein (Osteonekrose), im Allgemeinen in Verbindung mit verzögerter Wundheilung und Infektionen, oft nach dem Ziehen von Zähnen oder wenn Sie wegen Krebs behandelt werden.
- ungewöhnliche Brüche des Oberschenkelknochens, insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, können selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, Schwäche oder Beschwerden an Oberschenkel, Hüfte oder Leiste verspüren, da es sich dabei um ein frühes Anzeichen eines möglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln könnte.
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Ungewöhnliche Frakturen an anderen Stellen als dem Oberschenkelknochen
Weitere mögliche Nebenwirkungen
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Knochen-, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen, manchmal auch stark.
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Bauchschmerzen; unangenehmes Gefühl im Magen oder Aufstoßen nach dem Essen; Verdauungsstörungen; Verstopfung; Völlegefühl oder aufgetriebener Bauch; Durchfall; Blähungen;
- Kopfschmerzen; Schwindel
- Gelenkschwellungen
- Juckreiz
- Alopezie (Haarausfall)
- Müdigkeit/Schwäche
- Schwellungen an Händen oder Beinen.
- (Dreh-)Schwindel (Vertigo)
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Übelkeit, Erbrechen
- Reizungen oder Entzündungen der Speiseröhre (Ösophagus – die Röhre, die Ihren Mund mit Ihrem Magen verbindet) oder der Magenschleimhaut
- schwarzer oder teerähnlicher Stuhl
- verschwommenes Sehen, Augenschmerzen oder gerötete Augen
- Hautausschlag, Hautrötung
- vorübergehende grippeähnliche Beschwerden, wie z. B. Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein und manchmal Fieber − üblicherweise zu Behandlungsbeginn
- veränderte Geschmackswahrnehmung
Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Symptome eines niedrigen Calciumspiegels im Blut einschließlich Muskelkrämpfe oder -spasmen und/oder Gefühl von Kribbeln in den Fingern oder um den Mund
- Magengeschwüre (manchmal schwer oder mit Blutungen)
- Verengung der Speiseröhre (Ösophagus – die Röhre, die Ihren Mund mit Ihrem Magen verbindet)
- durch Sonnenlicht verstärkter Ausschlag;
Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr und/oder eine Ohreninfektion auftreten. Diese könnten Anzeichen für eine Schädigung der Knochen im Ohr sein.
Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, wenn diese oder andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten.
Es ist hilfreich, wenn Sie notieren, welche Beschwerden bei Ihnen aufgetreten sind, wann sie begannen und wie lange sie anhielten.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den
letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 25 °C lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen
Was Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen enthält
Der Wirkstoff ist Natriumalendronat. Jede Einzeldosis von 100 ml Lösung enthält Natriumalendronat (Ph.Eur.) entsprechend 70 mg Alendronsäure.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Xanthangummi (E415), Natriumcyclamat (E952), Sucralose (E955), Gelborange-S-Aluminiumsalz (E110), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E218), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E216), Orangenaroma mit Ethanol und Butylhydroxyanisol (Ph.Eur.), gereinigtes Wasser
Wie Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum Einnehmen aussieht und Inhalt der Packung
Alendronsäure Xeolas ist eine orangefarbene Lösung.
Das Arzneimittel ist in durchsichtigen Flaschen aus Polyethylen-Terephthalat (PET) mit Sicherheitsverschluss in Packungsgrößen zu 1, 2, 4 und 12 Flaschen erhältlich.
Eine Flasche enthält 100 ml Lösung und ist als Einzeldosis bestimmt.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer anwerina Deutschland GmbH Reichskanzler-Müller-Str. 21 68165 Mannheim
Hersteller
Chanelle Medical Unlimited Company
Dublin Road
H62 F LOUGHREA
Irland
oder
Pinewood Laboratories Limited
Ballymacarbry
CLONMEL, CO. TIPPERARY E91 D434
Irland
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Deutschland | Alendronsäure Xeolas 70 mg Lösung zum |
| Einnehmen | |
| Dänemark | Alensol |
| Finnland | Alensol |
| Frankreich | Bonasol |
| Ungarn | Elanosta |
| Norwegen | Alensol |
| Schweden | Alensol |
| Irland | Bonasol |
| Italien | Bonasol |
| Niederlande | BONASOL |
| Portugal | Bonasol |
| Spanien | Soludronate |
| Vereinigtes Königreich (Nordirland) | Alendronic Acid |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 01/2026.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


