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Medikamente

Urispas

Urispas
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Urispas dient zur Behandlung einer gereizten Harnblase (mit Symptomen wie Inkontinenz , schwieriges, häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen), die verschiedene Ursachen haben kann. Der enthaltene Wirkstoff ist Flavoxathydrochlorid .

Wirkstoff(e)
Flavoxat, Flavoxathydrochlorid
Zulassungsinhaber
Recordati AG
ATC Code
G04BD02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Urispas angewendet?

Kurzzusammenfassung

Urispas dient zur Behandlung einer gereizten Harnblase (mit Symptomen wie Inkontinenz, schwieriges, häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen), die verschiedene Ursachen haben kann. Der enthaltene Wirkstoff ist Flavoxathydrochlorid.

Urispas dient zur Behandlung einer gereizten Harnblase (mit Symptomen wie Inkontinenz, schwieriges, häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen), die verschiedene Ursachen haben kann.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

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Was ist vor der Einnahme von Urispas zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Urispas darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem Hilfsstoff von Urispas, bei Obstruktionen sowie Entzündungen oder Blutungen des Magen-Darm-Traktes.

Das Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung verschrieben. Wenden Sie deshalb Urispas nie von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.

Urispas ersetzt nicht die spezifischen Massnahmen, die zur Ursachenbehandlung der Wasserlassen-Probleme eingesetzt werden.

Wann darf Urispas nicht angewendet werden?

Urispas darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem Hilfsstoff von Urispas, bei Obstruktionen sowie Entzündungen oder Blutungen des Magen-Darm-Traktes.

Wann ist bei der Einnahme von Urispas Vorsicht geboten?

Vorsicht ist geboten bei Verdacht auf grünen Star.

Für den sicheren Einsatz von Urispas bei Kindern unter 12 Jahren sind die vorhandenen Erfahrungen ungenügend.

Da Urispas Müdigkeit, Schwindel und Sehstörungen verursachen kann, muss beim Bedienen von Maschinen und im Strassenverkehr äusserste Vorsicht angewandt werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Urispas mit anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf URISPAS während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Urispas darf während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden.

Wie wird Urispas angewendet?

Kurzzusammenfassung

Wenn vom Arzt oder von der Ärztin nicht anders verordnet, gilt für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre die folgende Dosierung: 1 Filmtablette 3mal täglich.

Wenn vom Arzt oder von der Ärztin nicht anders verordnet, gilt für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre die folgende Dosierung: 1 Filmtablette 3mal täglich.

Bei besonders in der Nacht störenden Beschwerden ist es jedoch angezeigt, vor dem Schlafengehen eine vierte Filmtablette einzunehmen.

Bei Verbesserung der Symptome kann die Dosis reduziert werden.

Die Erfahrung bei der Anwendung von Urispas bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren ist ungenügend. Die Verabreichung an Kinder kann daher nicht empfohlen werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Urispas?

Kurzzusammenfassung

Urispas kann Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Nesselsucht, Schwindel, Herzklopfen Sehstörungen und Müdigkeit verursachen.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Urispas auftreten:

Urispas kann Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Nesselsucht, Schwindel, Herzklopfen Sehstörungen und Müdigkeit verursachen. Es können auch allergische Reaktionen wie Hautausschlag und Juckreiz auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie ist Urispas aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

Dieses Arzneimittel sollte bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Dieses Arzneimittel sollte bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Die Einnahme von Urispas hat keinen Einfluss auf die Farbe von Harn und Stuhl.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nach Beendigung der Behandlung die restlichen Filmtabletten Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin zur fachgerechten Entsorgung zurückbringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Urispas

Was ist in Urispas enthalten?

1 Filmtablette Urispas enthält 200 mg Flavoxathydrochlorid als Wirkstoff sowie Hilfsstoffe zur Herstellung einer Filmtablette.

Zulassungsnummer

58644 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Urispas? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 30 und 100 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Recordati AG, 6340 Baar.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2008 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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