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Medikamente

Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung

Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Rhinostop wird gegen Schnupfen verschiedener Art verwendet. Es ist für die Anwendung in der Nase bestimmt. Der enthaltene Wirkstoff ist Xylometazolin-Hydrochlorid .

Wirkstoff(e)
Xylometazolin
Zulassungsinhaber
IBSA Institut Biochimique SA
ATC Code
R01AA07

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung angewendet?

Kurzzusammenfassung

Rhinostop wird gegen Schnupfen verschiedener Art verwendet. Es ist für die Anwendung in der Nase bestimmt. Der enthaltene Wirkstoff ist Xylometazolin-Hydrochlorid.

Rhinostop wird gegen Schnupfen verschiedener Art verwendet. Es ist für die Anwendung in der Nase bestimmt, verengt dort die Blutgefässe und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Schleimhaut in der Nase und im angrenzenden Bereich des Rachenraumes. Das ermöglicht bei Schnupfen wieder ein freieres Atmen durch die Nase.

Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und hält bis zu 10 Stunden an.

Die Wirksamkeit von Rhinostop ist mit derjenigen einer Lösung mit doppelter Konzentration an Wirkstoff, aber ohne Hyaluronsäure, vergleichbar.

Die galenische Formulierung von Rhinostop mit Hyaluronsäure beugt einer Austrocknung der Nasenschleimhaut vor.

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Was ist vor der Einnahme von Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Falls eine der hier aufgelisteten Beschwerden auf Sie zutrifft, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht anwenden.

Wann darf Rhinostop nicht angewendet werden?

Wenn bei Ihnen eine Operation im Bereich des Schädels vorgenommen worden ist, muss Ihr Arzt entscheiden, ob Sie Rhinostop verwenden dürfen. Diese Einschränkung betrifft auch alle anderen gefässverengenden Präparate, die in der Nase angewendet werden. Rhinostop darf bei trockener Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca), bei grünem Star (Engwinkelglaukom) oder bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Rhinostop Vorsicht geboten?

Wie auch bei anderen Schnupfenmitteln können bei empfindlichen Patienten bei der Anwendung von Rhinostop Schlafstörungen, Sehstörungen oder Schwindel als Anzeichen einer gesteigerten Empfindlichkeit auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt/Ärztin, wenn Sie diese Erscheinungen als sehr unangenehm empfinden, wenn Ihr Schnupfen anhält oder sich verschlimmert oder wenn zusätzliche Beschwerden auftreten sollten.

Rhinostop sollte bei Patienten mit Bluthochdruck, Herz-Kreislaufstörungen, Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) nur mit Vorsicht angewendet werden.

Rhinostop darf ohne ärztliche Anweisung nicht länger als eine Woche angewendet werden, da eine längerdauernde Anwendung eine medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa) auslösen kann, die in ihren Symptomen einem Schnupfen sehr ähnlich ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Rhinostop während eine Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen. Rhinostop sollte in der Schwangerschaft, wegen seiner gefässverengenden Wirkung, vorsorglich nicht angewendet werden. In der Stillzeit sollte die Anwendung nur auf ärztliche Anweisung erfolgen.

Wie wird Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung angewendet?

Kurzzusammenfassung

Anwendung für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren:

2 Sprühstösse Rhinostop 50 in jedes Nasenloch, 3 mal täglich.

Kinder von 6 bis 12 Jahren:

1 Sprühstoss Rhinostop 50 in jedes Nasenloch, 3 mal täglich.

Falls vom Arzt/Ärztin nicht anders verschrieben, gilt üblicherweise folgende Dosierung:

Erwachsene und Kinder über 12 Jahre

2 Sprühstösse Rhinostop 50 in jedes Nasenloch, 3 mal täglich.

Kinder von 6 bis 12 Jahren

1 Sprühstoss Rhinostop 50 in jedes Nasenloch, 3 mal täglich.

Kinder von 3 bis 6 Jahre

1 Sprühstoss Rhinostop 25 in jedes Nasenloch, 2 mal täglich.

Säuglinge und Kinder bis zu 3 Jahre

1 Sprühstösse Rhinostop 25 in jedes Nasenloch, 1–2 mal täglich.

Die Dauer der Therapie darf eine Woche nicht überschreiten (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Rhinostop Vorsicht geboten?»).

Anwendung des Dosiersprays (ohne Treibgas)

Schutzkappe abnehmen. Vor der ersten Anwendung mehrmals pumpen, bis ein gleichmässiger Sprühnebel entsteht. Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und einmal kräftig auf den Sprühkopf des Dosiersprays drücken. Bei weiteren Anwendungen ist der Dosierspray ohne vorheriges Pumpen gebrauchsfertig.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Welche Nebenwirkungen hat Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung?

Kurzzusammenfassung

Gelegentlich wurden Brennen in der Nase und im Hals, lokale Reizung, leichter Juckreiz, Übelkeit, Kopfschmerzen und trockene Nasenschleimhaut beobachtet. Sehr selten wurden allergische Erscheinungen beobachtet.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Rhinostop auftreten:

Gelegentlich wurden Brennen in der Nase und im Hals, lokale Reizung, leichter Juckreiz, Übelkeit, Kopfschmerzen und trockene Nasenschleimhaut beobachtet.

Sehr selten wurden allergische Erscheinungen beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie ist Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

Rhinostop soll vor Wärme geschützt bei Raumtemperatur (15–25 °C) und für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Rhinostop soll vor Wärme geschützt bei Raumtemperatur (15–25 °C) und für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Bitte bringen Sie Arzneimittel, deren Verfalldatum abgelaufen ist, in die Apotheke zur Entsorgung zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Solmucol® Schnupfen, Nasenspray Lösung

Was ist in Rhinostop enthalten?

1 ml enthält:

Wirkstoff: Xylometazolin-Hydrochlorid 0,5 mg (entspricht 0,05%).

Rhinostop 50: Dosierspray mit 50 µg Xylometazolin Hydrochlorid pro Sprühstoss.

Rhinostop 25: Dosierspray mit 25 µg Xylometazolin Hydrochlorid pro Sprühstoss.
Hilfsstoffe

Rhinostop 25/50: Hyaluronsäure (Natriumsalz), Natrium Methyl-p-Hydroxybenzoat (E 219), Natrium Propyl-p-Hydroxybenzoat (E 217), Natriumdehydroacetat und andere Hilfsstoffe zur Bildung einer isotonischen Lösung zur Anwendung in der Nase.

Zulassungsnummer

55332 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Rhinostop? Welche Packungen sind erhältlich?

Rhinostop 50: In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Rhinostop 25: In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung.

Rhinostop 25/50: 10 ml-Dosiersprays zu 0,05%.

Zulassungsinhaberin

IBSA Institut Biochimique SA, 6903 Lugano.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2004 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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