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Medikamente

Betahistin-Mepha Tabletten

Betahistin-Mepha Tabletten
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Betahistin-Mepha ist ein Arzneimittel gegen Schwindel . Seine Wirkung hat eine Erhöhung der Blutzufuhr nach dem Innenohr zur Folge. Betahistin-Mepha wird zur Verminderung der Frequenz und Schwere von Schwindelanfällen verwendet.

Wirkstoff(e)
Betahistin, Betahistindihydrochlorid
Zulassungsinhaber
Mepha Pharma AG
ATC Code
N07CA01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Betahistin-Mepha Tabletten angewendet?

Kurzzusammenfassung

Betahistin-Mepha ist ein Arzneimittel gegen Schwindel. Seine Wirkung hat eine Erhöhung der Blutzufuhr nach dem Innenohr zur Folge. Betahistin-Mepha wird zur Verminderung der Frequenz und Schwere von Schwindelanfällen verwendet.

Betahistin-Mepha ist ein Arzneimittel gegen Schwindel. Seine Wirkung hat eine Erhöhung der Blutzufuhr nach dem Innenohr zur Folge. Betahistin-Mepha wird zur Verminderung der Frequenz und Schwere von Schwindelanfällen verwendet.

Betahistin-Mepha wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet, zur Behandlung von Schwindel, der auf Durchblutungsstörungen des Innenohrs zurückzuführen ist und für die Behandlung des Ménière-Syndroms und ménièreartige Syndrome (Schwindel, Ohrensausen, Gehörverminderung).

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Was ist vor der Einnahme von Betahistin-Mepha Tabletten zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe oder einem Nebennierentumor, dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wann darf Betahistin-Mepha nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe des Arzneimittels.

Patienten mit einem Nebennierentumor dürfen nicht mit Betahistin-Mepha behandelt werden.

Wann ist bei der Einnahme von Betahistin-Mepha Vorsicht geboten?

Patienten mit Bronchialasthma und Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür in der Vorgeschichte müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, da Betahistin-Mepha bei diesen Patienten mit Vorsicht verabreicht werden muss.

Asthmatiker sollen Betahistin-Mepha nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen.

Betahistin-Mepha kann allergische Reaktionen verursachen (möglicherweise verzögert).

Kinder und Jugendliche

Betahistin wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da ungenügende Daten bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Einnahme von Betahistin-Mepha mit anderen Arzneimittel

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, falls Sie sogenannte MAO-Hemmer (einschliesslich Arzneimittel mit dem Wirkstoff Selegilin gegen Parkinson) oder Antihistaminika (Mittel gegen Allergien oder gegen Magenschleimhautentzündung bzw. Magengeschwüren) anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Betahistin-Mepha ist Ihnen zur Behandlung von Schwindel oder des Ménière-Syndroms verschrieben worden. Beide Krankheiten können Benommenheit und Erbrechen auslösen, und damit Ihre Reaktionsfähigkeit, Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, ausgeprägt negativ beeinflussen.

Obwohl Untersuchungen an gesunden Personen ergaben, dass Betahistin keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit hat, könnte aufgrund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen - besonders am Anfang der Behandlung - die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Betahistin-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder mit Ihrer Ärztin, falls Sie schwanger sind, schwanger werden wollen oder falls Sie stillen.

Betahistin-Mepha darf während der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich verordnet.

Wie wird Betahistin-Mepha Tabletten angewendet?

Erwachsene

Tabletten: 24 mg bis 48 mg pro Tag, aufgeteilt auf 2-3 Gaben; vorzugsweise während den Mahlzeiten einnehmen.

Beim Auftreten von Magenschmerzen sollte das Arzneimittel strikte während den Mahlzeiten eingenommen werden.

16 mg Tablette (mit Bruchrille) 24 mg Tablette (mit Bruchrille)
½-1 Tabl./3× tägl. oder 1½ Tabl./2× tägl. 1 Tabl./2× tägl.

Bei einer Tagesdosis von 48 mg, kann jeweils 1 Tablette Betahistin-Mepha 24 mg 2× täglich eingenommen werden.

Eine Besserung kann innerhalb einiger Tage eintreten oder auch nur allmählich, unter Umständen erst nach einigen Behandlungswochen feststellbar sein.

Kinder und Jugendliche

Betahistin wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da ungenügende Daten bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Betahistin-Mepha Tabletten?

Kurzzusammenfassung

Häufige Nebenwirkungen:

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Betahistin-Mepha auftreten

Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen.

Selten: Nervosität, Augenbrennen.

Sehr selten: Missempfindungen, Brustbeklemmung.

Es können auch folgende Nebenwirkungen auftreten: Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfdruck, Herzklopfen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Brechreiz, Sodbrennen, Magendrücken, Blähungen, Durchfall, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie Juckreiz und Ausschlag, Hitzegefühl.

Kontaktieren Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin, wenn Sie plötzlich Schwellungen am Gesicht, an Lippen, Zunge und/oder Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) entwickeln (sog. angioneurotisches Ödem).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie ist Betahistin-Mepha Tabletten aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

In der Originalverpackung, vor Licht geschützt und nicht über 25°C lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Hinweis zur einfachen Tablettenteilung

Tablette auf flache Unterlage mit Bruchrille nach oben legen und mit dem flachen Daumen auf die Bruchrille drücken.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

In der Originalverpackung, vor Licht geschützt und nicht über 25°C lagern.

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Betahistin-Mepha Tabletten

Was ist in Betahistin-Mepha enthalten?

Betahistin-Mepha 16: 1 Tablette mit Bruchrille enthält 16 mg Betahistini dihydrochloridum sowie Hilfsstoffe.

Betahistin-Mepha 24: 1 Tablette mit Bruchrille enthält 24 mg Betahistini dihydrochloridum sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

58124 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Betahistin-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten zu 16 mg: Packungen zu 50 und 100.

Tabletten zu 24 mg: Packungen zu 50 und 100.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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