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Lieferengpässe im Blick behalten
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Das Wichtigste in Kürze
Zur Prophylaxe und Therapie von Eisenmangelzuständen bei Ferkeln (Ferkelanämie).
- Zieltierarten
- Schwein (Ferkel)
- Wartezeit
- Schwein (Ferkel):
- Zulassungsinhaber
- aniMedica GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)
- ATC Code
- QB03AC
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine bei Tieren angewendet?
Zur Prophylaxe und Therapie von Eisenmangelzuständen bei Ferkeln (Ferkelanämie).
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Für welche Tiere ist Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine zugelassen?
Schwein (Ferkel)
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine
Gegenanzeigen
Nicht bei Tieren anwenden, die an einer Infektion erkrankt sind, insbesondere nicht bei Durchfallerkrankungen.
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Bei Vitamin E- bzw. Selenmangel neugeborener Ferkel kann Eisendextran anaphylaktische Reaktionen mit Todesfällen hervorrufen.
Ein Vitamin E-Mangel muss vor der Eisenapplikation durch vollwertige Fütterung oder Vitamin E- Behandlung hochtragender Sauen bzw. Ferkel spätestens 24 Stunden vor der Eisenverabreichung verhindert werden. Die gleichzeitige Applikation von Vitamin E und einem Eisenpräparat ist nicht erforderlich.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Der direkte Kontakt des Arzneimittels mit der Haut und den Schleimhäuten ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut oder den Augen sofort gründlich mit Wasser abwaschen bzw. ausspülen. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Nach der Anwendung die Hände waschen.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Verabreichung mit anderen Tierarzneimittel in der Mischspritze ist nicht zu empfehlen, da Wirkung und Verträglichkeit beeinträchtigt werden können.
Überdosierung:
Bei Überdosierungen können gastrointestinale Störungen sowie Herz- und Kreislaufversagen auftreten.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Intramuskuläre Anwendung.
Einmalig 2 ml pro Ferkel entsprechend -200 mg Eisen(III)-ionen pro Ferkel intramuskulär in die Oberschenkelmuskulatur während der ersten 3 Lebenstage.
Hinweise für die richtige Anwendung
Der Gummistopfen kann bis zu 10 mal durchstochen werden.
Welche Wartezeit gilt für Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine?
Schwein (Ferkel):
Welche Nebenwirkungen kann Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine beim Tier haben?
Ferkel:
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden):
Überempfindlichkeitsreaktion1
Verfärbung an der Injektionsstelle2
1 insbesondersbei Vitamin E/Selen-Mangel durch Zellmembranschäden; dadurch kann es zu Todesfällen kommen.
2 bräunlich
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über ihr nationales Meldesystem melden.
AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, A-1200 Wien, (E-Mail: basg-v- phv@basg.gv.at; Website: https://www.basg.gv.at/).
Wie ist Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern.
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage
Nicht mehr als 10 Entnahmen zulässig.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da es eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellt.
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Ferriphor 100 mg/ml - Injektionslösung für Schweine
Zusammensetzung
Jeder ml enthält
Wirkstoff: Eisen(III)-ionen………………………………..100 mg (als Eisen(III)-hydroxid-Dextran-Komplex......280 mg)
| Sonstige Bestandteile: | |
| Phenol | 5 mg |
| Dunkelbraune Lösung. | |
Einstufung von TierarzneimittelnTierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt. Zulassungsnummern und PackungsgrößenZ. Nr.: 16.078 Packungsgrößen: 1 x 50 ml 1 x 100 ml 12 x 50 ml 12 x 100 ml Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht. Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage02/2025 Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary). KontaktangabenZulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: aniMedica GmbH Im Südfeld 9 48308 Senden-Bösensell Mitvertreiber und örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: OGRIS Pharma Vertriebsgesellschaft m.b.H Hinderhoferstraße 3 A-4600 Wels Tel: +43 7242 44692 Rezept- und apothekenpflichtig. |
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



