Diazepam Macure darf nicht angewendet werden,
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wenn Sie allergisch gegen Diazepam (oder andere Benzodiazepine), Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
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wenn Sie an Myasthenia gravis leiden, einer Erkrankung, die zu Muskelschwäche und schneller Ermüdung führt.
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wenn Sie an Schlafapnoe leiden (einer Schlafstörung, bei der es während des Schlafs zu abnormalen Atempausen kommt).
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wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden.
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wenn Sie akute Atembeschwerden haben (flache und/oder verlangsamte Atmung).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Diazepam Macure anwenden, wenn Sie:
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ein Alkohol- oder Drogenproblem haben. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt, bevor Diazepam Macure bei Ihnen angewendet wird.
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mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die das Nervensystem beeinflussen (z. B. Opioide und andere Benzodiazepine).
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älter sind, da Diazepam Macure Verwirrung hervorrufen und die Muskulatur beeinträchtigen kann, was zu Stürzen und Verletzungen führen kann.
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Atemprobleme haben.
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an Depressionen leiden.
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Suizidgedanken haben.
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an Epilepsie leiden oder in der Vergangenheit Krampfanfälle hatten.
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eine eingeschränkte Nierenfunktion haben.
Psychische Nebenwirkungen
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Nebenwirkungen wie Unruhe, Hyperaktivität, Rastlosigkeit, Aggressivität, Albträume oder Halluzinationen haben. Diese Nebenwirkungen treten häufiger bei Kindern oder älteren Personen auf (siehe Abschnitt 4).
Amnesie
Bei der Anwendung dieses Arzneimittels kann es zu Gedächtnisverlust kommen. Dieser tritt am ehesten bei hohen Dosen von Diazepam Macure auf und die Wahrscheinlichkeit des Auftretens kann durch 7-8 Stunden ungestörten Schlaf reduziert werden.
Abhängigkeit
Bei der Anwendung dieses Arzneimittels besteht ein Abhängigkeitsrisiko, das mit der Dosis und der Behandlungsdauer sowie bei Patienten mit Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte zunimmt. Daher soll Diazepam Macure so kurz wie möglich bei Ihnen angewendet werden.
Toleranzentwicklung
Wenn Sie nach einigen Wochen feststellen, dass dieses Arzneimittel nicht mehr so gut wirkt wie zu Beginn der Behandlung, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Absetzen
Die Behandlung mit Diazepam Macure soll schrittweise beendet werden. Entzugserscheinungen treten bei Diazepam Macure auch dann auf, wenn normale Dosen über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden. Siehe Abschnitt 3, „Wenn Sie die Anwendung von Diazepam Macure abbrechen“.
Kinder und Jugendliche
Diazepam Macure ist bei Kindern nur nach sorgfältiger Bedarfsanalyse anzuwenden. Die Dauer der Behandlung ist so kurz wie möglich zu halten. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Diazepam bei Kindern unter 6 Monaten ist nicht erwiesen.
Anwendung von Diazepam Macure zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Insbesondere:
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Antidepressiva (z. B. Fluvoxamin, Fluoxetin)
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Antipsychotika (z. B. Clozapin)
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Antiallergika (Antihistaminika)
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Narkosemittel
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Beruhigungsmittel (Tranquilizer)
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Schlafmittel (Hypnotika)
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Muskelrelaxanzien (z. B. Suxamethon, Tubocurarin)
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manche starke Schmerzmittel wie Morphin (Opioide)
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Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Erkrankungen (Barbiturate wie Phenobarbital)
Wenn Sie diese Arzneimittel zusammen mit Diazepam Macure einnehmen/anwenden, kann die Wirkung von Diazepam Macure sowohl verstärkt als auch abgeschwächt werden. Sie können unter anderem Ihre psychische Verfassung beeinflussen, starke Schläfrigkeit verursachen, Ihre Atmung verlangsamen und Ihren Blutdruck senken:
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Disulfiram zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit.
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Antiepileptika wie Phenytoin und Carbamazepin.
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Opioide zur Behandlung von Schmerzen, Husten oder als Narkosemittel.
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Theophyllin zur Behandlung von Asthma und anderen Atemwegserkrankungen.
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Cimetidin, Omeprazol oder Esomeprazol – Arzneimittel zur Reduzierung der Magensäureproduktion.
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Rifampicin zur Behandlung von Infektionen (ein Antibiotikum).
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Atazanavir, Ritonavir, Delavirdin, Efavirenz, Indinavir, Nelfinavir oder Saquinavir – Arzneimittel gegen Virusinfektionen.
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Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol oder Voriconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen.
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Isoniazid zur Behandlung von Tuberkulose.
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Antibabypillen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Diazepam und Antibabypillen kann es zu Zwischenblutungen kommen; die verhütende Wirkung wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.
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Arzneimittel mit Nebennierenrindenhormonen zur Behandlung von Entzündungen im Körper.
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Levodopa zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.
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Valproinsäure zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Erkrankungen.
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Ketamin (ein Narkosemittel), da Diazepam die Wirkung von Ketamin verstärkt.
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Opioide (z. B. starke Schmerzmittel, Arzneimittel zur Substitutionstherapie und einige Arzneimittel gegen Husten) können das Risiko von Benommenheit, Atembeschwerden oder Koma erhöhen und lebensbedrohlich sein. Daher ist die gleichzeitige Anwendung nur in Betracht zu ziehen, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Wenn Ihnen Ihr Arzt Diazepam Macure gleichzeitig mit Opioiden verordnet, sollen die Dosierung und Dauer der gleichzeitigen Behandlung von Ihrem Arzt begrenzt werden. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Opioid-haltigen Arzneimittel, die Sie einnehmen, und befolgen Sie seine Anweisungen genau. Es kann ratsam sein, Freunde oder Familie über die oben genannten Anzeichen und Symptome zu informieren. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, werden Sie normalerweise nicht mit Diazepam Macure behandelt, da bei einer Anwendung im Frühstadium der Schwangerschaft ein geringes Risiko für eine Gaumenspalte beim Kind besteht. Wird dieses Arzneimittel in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft verabreicht, besteht das Risiko von Nebenwirkungen wie niedriger Körpertemperatur, Lethargie oder Atemproblemen beim Kind.
Da Krampfanfälle bei der Mutter jedoch auch das Kind beeinträchtigen können, kann dieses Arzneimittel angewendet werden, wenn Ihr Arzt den Behandlungsbedarf als höher einschätzt als das Risiko von Nebenwirkungen beim Kind. In diesem Fall wird die niedrigstmögliche Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum verabreicht.
Stillzeit
Diazepam geht in die Muttermilch über und soll daher während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Diazepam Macure kann Nebenwirkungen verursachen (unsichere Bewegungen, Zittern, Lethargie und Ermüdung), die die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen können. Diese Nebenwirkungen können nach Absetzen von Diazepam mehrere Tage anhalten. Sie dürfen kein Auto, Motorrad oder Fahrrad fahren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
Anwendung von Diazepam Macure zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Es wird empfohlen, während der Anwendung von Diazepam Macure auf den Konsum von Alkohol zu verzichten. Alkohol kann die sedierende Wirkung von Diazepam Macure verstärken und starke Schläfrigkeit verursachen.
Trinken Sie während der Behandlung mit Diazepam Macure keinen Grapefruitsaft, da dieser die Wirkung des Arzneimittels beeinträchtigen kann.
Diazepam Macure enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Diazepam Macure enthält Sojaöl
Es darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Erdnuss oder Soja sind.