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Das Wichtigste in Kürze
Sorbivert Infusionslösung zur intravenösen Anwendung bei Pferden, Rindern, Schweinen, Hunden und Katzen Fructose, Sorbitol, Glucose-Monohydrat ANWENDUNGSGEBIET(E) Bei Pferden, Rindern, Schweinen, Hunden und Katzen zur parenteralen Kohlehydrat- bzw. Energiezufuhr.
- Wirkstoff(e)
- Kohlenhydrate
- Zulassungsinhaber
- V.M.D. n.v./s.a.
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Sorbivert angewendet?
Sorbivert
Infusionslösung zur intravenösen Anwendung bei Pferden, Rindern, Schweinen, Hunden und Katzen Fructose, Sorbitol, Glucose-Monohydrat
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Bei Pferden, Rindern, Schweinen, Hunden und Katzen zur parenteralen Kohlehydrat- bzw. Energiezufuhr.
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Was ist vor der Einnahme von Sorbivert zu beachten?
Sorbivert darf nicht angewendet werden bei:
| - Hyperhydration | - hypotone Dehydratation |
| - schwerer Leberschädigung | - Hyperglykämie |
| - Fruktoseintoleranz | - Glukoseverwertungsstörungen |
- Sorbitintoleranz
- Neugeborenen und sehr jungen Haussäugetieren in den ersten Lebenswochen.
Wie wird Sorbivert angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Infusionslösung zur intravenösen Anwendung in die V. jugularis externa.
Infusionslösung körperwarm infundieren.
| Körpergewicht | Tageshöchstmengen |
| < 2 kg | 70 ml/kg KGW/ Tag |
| 2 - 5 kg | 55 ml/kg KGW/Tag |
| 5 - 20 kg | 40 ml/kg KGW/ Tag |
| 20 - 100 kg | 30 ml/kg KGW/ Tag |
| > 100 kg | 15 ml/kg KGW/Tag |
Die Dosierung erfolgt bedarfsadaptiert, angepasst an den Kohlehydratbedarf und das Flüssigkeitsdefizit.
Maximale Infusionsgeschwindigkeit bis zu einem Körpergewicht von 100 kg: 1,6 ml Sorbivert/kg Körpergewicht/Stunde.
Maximale Infusionsgeschwindigkeit bis zu einem Körpergewicht von über 100 kg: 0,9 ml Sorbivert/kg Körpergewicht/Stunde.
Die Behandlung erfolgt bis zur Normalisierung des Kohlehydratstoffwechsels.
Siehe oben (Art der Anwendung)
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Welche Nebenwirkungen hat Sorbivert?
Bei Verabreichung größerer Volumina kommt es zur Verdünnung der Konzentration von Serumelektrolyten.
Stark hypertone Kohlehydratlösungen wie Sorbivert vergrößern infolge ihrer osmotischen Wirkung das intravasale Volumen, wodurch bei kardiovaskulären Erkrankungen gefährliche Nebenwirkungen ausgelöst werden können,
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage
aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Sorbivert aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern. Vor Licht geschützt lagern.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nach Anbruch sofort verwenden. Im Behältnis verbleibende Reste sind zu verwerfen.
Weitere Informationen zu Sorbivert
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Sorbivert darf nur mit Vorsicht angewendet werden bei
- Hyponatriämie
- Hypokaliämie
Eine bestehende Azidose, insbesondere Laktatazidose, kann durch die bei der Verstoffwechselung entstehenden organischen Säuren verstärkt werden.
Bei der Infusion von Sorbivert ist eine Kontrolle des Blut- oder Harnglukosespiegels erforderlich sowie eine Kontrolle des Serumionogramms empfehlenswert.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Keine Angaben.
Trächtigkeit und Laktation:
Sorbivert kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln können aufgrund des sauren pH-Wertes von Sorbivert Ausfällungen auftreten, ß-Lactamantibiotika und Tetracycline werden inaktiviert.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Ein Überschreiten der maximalen Applikationsgeschwindigkeit kann
- zur Hyperglykämie und zur renalen Ausscheidung von Glukose/Fruktose/ Sorbit und osmotischen Diurese
- zur Leberschädigung
- bei extremer Zufuhrgeschwindigkeit zu Erscheinungen des hyperosmolaren und hyperglykämischen Schocks (ZNS-Störungen) führen.
Die genannten Störungen können durch Reduktion der Kohlenhydratzufuhr, gegebenen-falls Insulingabe und Elektrolytzufuhr behandelt werden.
Inkompatibilitäten:
Keine Angaben.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


