OMsan 0,020 mg/0,100 mg ĂŒberzogene Tabletten

Abbildung OMsan 0,020 mg/0,100 mg ĂŒberzogene Tabletten
Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Levonorgestrel
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aenova IP GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.07.2017
ATC Code G03AA07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Aenova IP GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Yiznell 20 0,02mg/3 mg Filmtabletten Drospirenon Ethinylestradiol Hormosan Pharma Gesellschaft mit beschrÀnkter Haftung
Femigoa Ethinylestradiol Levonorgestrel Pfizer Pharma PFE GmbH
Diane-35 0,035mg/2mg ĂŒberzogene Tablette Ethinylestradiol Cyproteron Jenapharm GmbH & Co. KG
Estelle Ethinylestradiol Levonorgestrel Mylan Germany GmbH
Ethinylestradiol 0,03 mg / Dienogest 2 mg mibe Filmtabletten Ethinylestradiol Dienogest mibe GmbH Arzneimittel

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

  • OMsan 0,020 mg/0,100 mg ist eine Antibabypille und wird zur VerhĂŒtung einer Schwangerschaft angewendet.
  • Jede Tablette enthĂ€lt eine geringe Menge von zwei verschiedenen weiblichen Hormonen, und zwar Levonorgestrel und Ethinylestradiol.
  • Antibabypillen, die zwei Hormone enthalten, werden „Kombinationspillen“ genannt.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allgemeine Hinweise

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln (Thrombose) in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen – siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“.

Bevor Sie mit der Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg beginnen, wird Ihnen Ihr Arzt einige Fragen ĂŒber Ihre gesundheitliche Vorgeschichte und die Ihrer nahen Angehörigen stellen. Der Arzt wird auch Ihren Blutdruck messen und je nach Ihrer persönlichen Situation auch einige andere Tests durchfĂŒhren.

In dieser Packungsbeilage werden verschiedene UmstĂ€nde beschrieben, unter denen Sie die Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg absetzen mĂŒssen oder unter denen die ZuverlĂ€ssigkeit von OMsan 0,020 mg/0,100 mg eingeschrĂ€nkt sein kann. Unter derartigen UmstĂ€nden sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder zusĂ€tzlich nicht-hormonelle EmpfĂ€ngnisverhĂŒtungsmethoden anwenden, wie z. B. ein Kondom oder eine andere Barrieremethode. Verwenden Sie jedoch nicht die Kalender- oder Temperaturmethoden. Diese Methoden können unzuverlĂ€ssig sein, da OMsan 0,020 mg/0,100 mg die monatlichen Schwankungen der Körpertemperatur und des GebĂ€rmutterschleims beeinflusst.

Wie alle oralen Kontrazeptiva schĂŒtzt OMsan 0,020 mg/0,100 mg nicht vor einer HIV- Infektion (AIDS) oder anderen sexuell ĂŒbertragbaren Erkrankungen.

WĂ€hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen, sollten Sie regelmĂ€ĂŸig zum Arzt gehen, mindestens zweimal pro Jahr.

Wenn Sie unerwartete Symptome feststellen, wie unerklĂ€rliche Schmerzen in der Brust, im Bauch oder in den Beinen, mĂŒssen Sie sich sofort an Ihren Arzt wenden.

OMsan 0,020 mg/0,100 mg darf nicht angewendet werden:

OMsan 0,020 mg/0,100 mg darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgefĂŒhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgefĂŒhrten Punkte auf Sie zutrifft, mĂŒssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung fĂŒr Sie besser geeignet ist.

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem BlutgefĂ€ĂŸ der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten).
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder Antiphospholipid-Antikörper.
  • wenn Sie operiert werden mĂŒssen oder lĂ€ngere Zeit bettlĂ€gerig sind (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten.
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischĂ€mische Attacke (TIA – vorĂŒbergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder frĂŒher einmal hatten).
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen können:
    O schwerer Diabetes mit SchĂ€digung der BlutgefĂ€ĂŸe O sehr hoher Blutdruck
    O sehr hohe Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyceride)
    O eine Krankheit, die als HyperhomocysteinÀmie bekannt ist.
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von MigrĂ€ne (sog. „MigrĂ€ne mit Aura“), leiden oder in der

Vergangenheit gelitten haben.

wenn Sie eine EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis) haben (oder jemals gehabt haben).

  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben (oder jemals gehabt haben), solange sich Ihre Leberwerte nicht wieder normalisiert haben.
  • wenn Sie einen Tumor in der Leber haben (oder jemals gehabt haben).
  • wenn Sie Brustkrebs oder Krebs der Genitalorgane haben (oder jemals gehabt haben) bzw. bei einem diesbezĂŒglichen Verdacht.
  • wenn Sie vaginale Blutungen ungeklĂ€rter Ursache haben.
  • wenn Sie keine Monatsblutung mehr haben, möglicherweise aufgrund von Sport oder ErnĂ€hrung.
  • wenn Sie allergisch gegen Levonorgestrel oder Ethinylestradiol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Dies ist an Juckreiz, Ausschlag oder Schwellung zu erkennen.
  • wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten, einnehmen (siehe Abschnitt „Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie OMsan 0,020 mg/0,100 mg einnehmen. In manchen Situationen mĂŒssen Sie bei der Anwendung von OMsan 0,020 mg/0,100 mg oder jeder anderen Kombinationspille besonders vorsichtig sein und muss Ihr Arzt Sie möglicherweise regelmĂ€ĂŸig untersuchen.

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden? Suchen Sie unverzĂŒglich Ă€rztliche Hilfe auf,

- wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel (Thrombose)” unten).

FĂŒr eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den Abschnitt „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg beginnen. Wenn die Krankheit ausbricht oder sich wÀhrend der Anwendung von OMsan 0,020 mg/0,100 mg verschlimmert, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren.

  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzĂŒndliche Darmerkrankung) haben;
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes haben (SLE – eine Krankheit, die Ihr natĂŒrliches Abwehrsystem beeintrĂ€chtigt) haben;
  • wenn Sie ein hĂ€molytisches urĂ€misches Syndrom (HUS - eine Störung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen fĂŒhrt) haben;
  • wenn Sie SichelzellanĂ€mie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben;
  • wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (HypertriglyceridĂ€mie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. HypertriglyceridĂ€mie wurde mit einem erhöhten Risiko fĂŒr eine Pankreatitis (EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse) verbunden;
  • wenn Sie operiert werden mĂŒssen oder lĂ€ngere Zeit bettlĂ€gerig sind (siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“);
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko fĂŒr Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg beginnen können;
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine EntzĂŒndung haben (oberflĂ€chliche Thrombophlebitis);
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;
  • wenn eine nahe Verwandte Brustkrebs hat oder jemals gehabt hat;
  • wenn Sie eine Erkrankung der Leber oder der Gallenblase haben;
  • wenn Sie Diabetes haben;
  • wenn Sie eine Depression haben;
  • wenn Sie Epilepsie haben (siehe Seite „Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln“);
  • wenn Sie eine Erkrankung haben, die zum ersten Mal wĂ€hrend der Schwangerschaft oder bei einer frĂŒheren Anwendung von Sexualhormonen auftrat (zum Beispiel Hörverlust, eine Porphyrie genannte Bluterkrankung, Hautausschlag mit Blasenbildung wĂ€hrend der Schwangerschaft (Herpes gestationis), eine Nervenerkrankung, die plötzliche Bewegungen des Körpers verursacht (Sydenham-Chorea));
  • wenn Sie Chloasma haben oder jemals gehabt haben (eine VerfĂ€rbung der Haut, insbesondere im Gesicht oder am Hals, die als „Schwangerschaftsflecken“ bekannt ist). Wenn das der Fall ist, vermeiden Sie direktes Sonnenlicht oder ultraviolettes Licht;
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an sich bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden. Arzneimittel, die Estrogene enthalten, können die Symptome eines hereditĂ€ren und erworbenen Angioödems auslösen oder verschlimmern.

Blutgerinnsel

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie OMsan

0,020 mg/0,100 mg ist Ihr Risiko fĂŒr die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher, als wenn Sie keines anwenden. In seltenen FĂ€llen kann ein Blutgerinnsel BlutgefĂ€ĂŸe verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.

Blutgerinnsel können auftreten

  • in Venen (sog. „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE)
  • in den Arterien (sog.„Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE).

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollstÀndig. Selten kann es zu schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschÀdlichen Blutgerinnsels aufgrund von OMsan 0,020 mg/0,100 mg gering ist.

Suchen Sie dringend Àrztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?Woran könnten Sie leiden?
Schwellung eines Beins oder lĂ€ngs einer Vene im Bein oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird. ErwĂ€rmung des betroffenen Beins. Änderung der Hautfarbe des Beins, z.B. aufkommende BlĂ€sse, Rot- oder BlaufĂ€rbung.Tiefe Beinvenenthrombose
plötzliche unerklĂ€rliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung; plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann; stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; starke Benommenheit oder SchwindelgefĂŒhl;Lungenembolie
schneller oder unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag; starke Magenschmerzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer EntzĂŒndung der Atemwege (z.B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden können.
Symptome, die meistens in einem Auge auftreten: sofortiger Verlust des Sehvermögens oder schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten. kannThrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)
Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, SchweregefĂŒhl; Enge- oder VöllegefĂŒhl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins; VöllegefĂŒhl, Verdauungsstörungen oder ErstickungsgefĂŒhl; in den RĂŒcken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper; Schwitzen, T'belkeit, Erbrechen oder SchwindelgefĂŒhl; extreme SchwĂ€che, Angst oder Kurzatmigkeit; schnelle oder unregelmĂ€ĂŸige HerzschlĂ€geHerzinfarkt
plötzliche SchwĂ€che oder TaubheitsgefĂŒhl des Gesichtes, Arm oder Beins, die auf einer Köperseite besonders ausgeprĂ€gt ist; plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder VerstĂ€ndnisschwierigkeiten; plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen; plötzliche Gehschwierigkeiten, SchwindelgefĂŒhl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen; plötzliche schwere oder lĂ€nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache; Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall. In manchen FĂ€llen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollstĂ€ndigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in Ă€rztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.Schlaganfall
Schwellung und leicht blĂ€uliche VerfĂ€rbung einer ExtremitĂ€t; starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)Blutgerinnsel, die andere BlutgefĂ€ĂŸe verstopfen
  • plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder VerstĂ€ndnisschwierigkeiten;
  • plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;
  • plötzliche Gehschwierigkeiten, SchwindelgefĂŒhl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;
  • plötzliche schwere oder lĂ€nger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall.

In manchen FÀllen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollstÀndigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in Àrztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

‱ Schwellung und leicht blĂ€uliche VerfĂ€rbung Blutgerinnsel, die andere BlutgefĂ€ĂŸe verstopfen
‱ einer ExtremitĂ€t;  
starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)  

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die erste Tablette aus einem der Abschnitte, die mit dem entsprechenden Wochentag markiert sind (z.B. „MO“ fĂŒr Montag). Nehmen Sie die Tabletten tĂ€glich ungefĂ€hr zur gleichen Zeit ein, bei Bedarf mit etwas Wasser, in der auf der Blisterpackung angegebenen Reihenfolge. Nehmen Sie an 21 aufeinanderfolgenden Tagen tĂ€glich eine Tablette ein. Beginnen Sie mit einer neuen Packung nach einem 7-tĂ€gigen tablettenfreien Intervall, wĂ€hrend dessen normalerweise eine Entzugsblutung (eine Monatsblutung) eintritt. Die Entzugsblutung, die einer Monatsblutung Ă€hnelt, wird zwei oder drei Tage nach Einnahme der letzten Tablette eintreten und ist möglicherweise noch nicht vorbei, bevor Sie mit der folgenden Packung beginnen.

Wenn Sie OMsan 0,020 mg/0,100 mg so einnehmen, sind Sie auch wĂ€hrend der 7 Tage, an denen Sie keine Tablette einnehmen, vor einer Schwangerschaft geschĂŒtzt.

Wann können Sie mit dem ersten Streifen beginnen

Wenn Sie im vergangenen Monat kein VerhĂŒtungsmittel mit Hormonen angewendet haben Beginnen Sie mit OMsan 0,020 mg/0,100 mg am ersten Tag des Zyklus (das ist der erste Tag Ihrer Monatsblutung). Wenn Sie mit OMsan 0,020 mg/0,100 mg am ersten Tag Ihrer Monatsblutung beginnen, sind Sie sofort vor einer Schwangerschaft geschĂŒtzt. Sie können auch an Tag 2 bis 5 des Zyklus beginnen, aber dann mĂŒssen Sie wĂ€hrend der ersten 7 Tage zusĂ€tzliche Schutzmaßnahmen anwenden (zum Beispiel ein Kondom).

  • Umstieg von einem anderen kombinierten hormonellen Kontrazeptivum, oder einem kombinierten Vaginalring oder Pflaster
    Sie können mit OMsan 0,020 mg/0,100 mg bevorzugt am Tag nach der letzten aktiven Tablette (die letzte Tablette, die Wirkstoffe enthÀlt) Ihrer vorigen Pille beginnen, spÀtestens aber am Tag nach den tablettenfreien Tagen Ihrer vorigen Pille (oder nach der letzten inaktiven Tablette Ihrer vorigen Pille). Wenn Sie von einem kombinierten Vaginalring oder Pflaster umsteigen, befolgen Sie den Rat Ihres Arztes.
  • Umstieg von einer Methode mit nur Gestagen (Pille mit nur Gestagen, Injektion, Implantat oder ein Gestagen freisetzendes IUS)
    Sie können an jedem beliebigen Tag von der Pille mit nur Gestagen (von einem Implantat oder IUS am Tag der Entfernung; von einer Injektion, wenn die folgende Injektion fĂ€llig wĂ€re) umsteigen. In all diesen FĂ€llen mĂŒssen Sie aber wĂ€hrend der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme zusĂ€tzliche Schutzmaßnahmen anwenden (zum Beispiel ein Kondom).
  • Nach einer Fehlgeburt oder einer Abtreibung
    Befolgen Sie den Rat Ihres Arztes.
  • Nach einer Entbindung
    Sie können mit OMsan 0,020 mg/0,100 mg zwischen 21 und 28 Tagen nach einer Entbindung beginnen. Wenn Sie spĂ€ter als nach 28 Tagen beginnen, mĂŒssen Sie wĂ€hrend der ersten sieben Tage der Anwendung von OMsan 0,020 mg/0,100 mg eine sogenannte Barrieremethode anwenden (zum Beispiel ein Kondom).
    Wenn Sie nach einer Entbindung Geschlechtsverkehr hatten, bevor Sie (wieder) mit OMsan 0,020 mg/0,100 mg begonnen haben, mĂŒssen Sie sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind, oder bis zu Ihrer nĂ€chsten Monatsblutung warten.
  • Wenn Sie stillen und nach der Entbindung (wieder) mit OMsan 0,020 mg/0,100 mg beginnen möchten
    Lesen Sie den Abschnitt zur „Stillzeit“.

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie sich nicht sicher sind, wann Sie beginnen können.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von OMsan 0,020 mg/0,100 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Es gibt keine Meldungen von schweren schÀdlichen Auswirkungen der Einnahme von zu vielen OMsan 0,020 mg/0,100 mg Tabletten.

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal einnehmen, können Sie Symptome wie Übelkeit oder Erbrechen feststellen. Bei jungen MĂ€dchen können Blutungen aus der Scheide auftreten.

Wenn Sie zu viele OMsan 0,020 mg/0,100 mg Tabletten eingenommen haben oder wenn Sie feststellen, dass ein Kind Tabletten eingenommen hat, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg vergessen haben

  • Wenn Sie den ĂŒblichen Einnahmezeitpunkt um weniger als 12 Stunden ĂŒberschritten haben, ist der Schutz vor einer Schwangerschaft nicht eingeschrĂ€nkt. Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie daran denken, und nehmen Sie danach die folgenden Tabletten wieder zur ĂŒblichen Zeit ein.
  • Wenn Sie den ĂŒblichen Einnahmezeitpunkt um mehr als 12 Stunden ĂŒberschritten haben, kann der Schutz vor einer Schwangerschaft eingeschrĂ€nkt sein. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben, umso höher das Risiko, dass der Schutz vor einer Schwangerschaft eingeschrĂ€nkt ist.

Das Risiko fĂŒr einen unvollstĂ€ndigen Schutz vor einer Schwangerschaft ist am höchsten, wenn Sie am Anfang oder am Ende des Streifens eine Tablette vergessen. Daher mĂŒssen Sie die folgenden Regeln einhalten (siehe auch das Diagramm unten):

  • Mehr als eine Tablette in diesem Streifen vergessen
    Fragen Sie Ihren Arzt.
  • Eine Tablette vergessen in Woche 1
    Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie daran denken, auch wenn das bedeutet, dass Sie zwei Tabletten zugleich einnehmen mĂŒssen. Nehmen Sie die Tabletten weiter zur ĂŒblichen Zeit ein und verwenden Sie wĂ€hrend der nĂ€chsten 7 Tage zusĂ€tzliche Vorsichtsmaßnahmen, zum Beispiel ein Kondom. Wenn Sie in der Woche vor dem Vergessen der Tablette Geschlechtsverkehr hatten, können Sie schwanger sein. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt.
  • Eine Tablette vergessen in Woche 2
    Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie daran denken, auch wenn das bedeutet, dass Sie zwei Tabletten zugleich einnehmen mĂŒssen. Nehmen Sie die Tabletten weiter zur ĂŒblichen Zeit ein. Der Schutz vor einer Schwangerschaft ist nicht eingeschrĂ€nkt, Sie mĂŒssen keine zusĂ€tzlichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
  • Eine Tablette vergessen in Woche 3
    Sie haben die Wahl aus zwei Möglichkeiten:
  1. Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie daran denken, auch wenn das bedeutet, dass Sie zwei Tabletten zugleich einnehmen mĂŒssen. Nehmen Sie die Tabletten weiter zur ĂŒblichen Zeit ein. Statt der tablettenfreien Woche beginnen Sie mit dem nĂ€chsten Streifen. Sehr wahrscheinlich werden Sie eine Monatsblutung am Ende des zweiten Streifens haben, Sie können aber auch wĂ€hrend des zweiten Streifens leichte oder menstruationsĂ€hnliche Blutungen haben.
  2. Sie können auch mit dem Streifen aufhören und sofort mit der tablettenfreien Periode von 7 Tagen beginnen (zĂ€hlen Sie den Tag, an dem Sie Ihre Tablette vergessen haben, mit). Wenn Sie mit einem neuen Streifen an Ihrem gewohnten Tag beginnen wollen, machen Sie die tablettenfreie Periode kĂŒrzer als 7 Tage.

Wenn Sie eine dieser zwei Empfehlungen befolgen, bleiben Sie vor einer Schwangerschaft geschĂŒtzt.

Wenn Sie irgendeine der Tabletten in einem Streifen vergessen haben und in der ersten tablettenfreien Periode keine Blutung eintritt, können Sie schwanger sein. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie mit dem nÀchsten Streifen beginnen.

Mehrals1

Tablette in 1 Streifen vergessen

In Woche 1

Nur 1 Tablette

   

vergessen (mehr als

   

12 Stunden zu spÀt

 

In Woche 2

 

eingenommen)

   
     

In Woche 3

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat

Ja

GeschlechtsverkehrinderWochevordemVergessen?

Nein

Nehmen Siedie vergessene Tablette ein.

Verwenden Sie an den nÀchsten 7 Tagen eine Barrieremethode (Kondom) und

nehmen Siedie restlichen Tabletten im Streifen bis zumEndeein.

Nehmen Sie die vergessene Tablette ein.

Nehmen Sie die restlichen Tabletten im Streifen bis zum Ende ein.

Nehmen Siedie vergessene Tablette ein und

nehmen Siedie restlichen Tabletten im Streifen bis zum Ende ein. StattdertablettenfreienWoche

beginnen Sie mit dem nÀchsten Streifen.

oder

Brechen Sie den Streifen sofort ab.

Beginnen Sie die tablettenfreie Woche (nicht lĂ€nger als 7 Tage, einschließlich der vergessenen Tablette).

Beginnen Sie dann mit den nÀchsten Streifen.

Was tun bei Erbrechen oder schwerem Durchfall

Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme einer Tablette erbrechen oder schweren Durchfall haben, besteht das Risiko, dass die Wirkstoffe in der Pille nicht vollstĂ€ndig durch Ihren Körper aufgenommen wurden. Die Situation ist fast gleich wie bei einer vergessenen Pille. Nach Erbrechen oder Durchfall nehmen Sie so schnell wie möglich eine andere Tablette aus einem Reservestreifen ein. Nehmen Sie sie nach Möglichkeit innerhalb 12 Stunden ein oder wenn Sie normalerweise Ihre Pille einnehmen. Ist das nicht möglich oder sind 12 Stunden vergangen, sollten Sie die RatschlĂ€ge unter „Wenn Sie die Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg vergessen haben“ befolgen.

Verschieben Ihrer Monatsblutung: was Sie wissen mĂŒssen

Obwohl es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung verschieben, indem Sie gleich mit einem neuen Streifen von OMsan 0,020 mg/0,100 mg beginnen und keine tablettenfreie Woche einhalten. WĂ€hrend dieses zweiten Streifens können Sie leichte oder menstruationsĂ€hnliche Blutungen feststellen. Nach der ĂŒblichen tablettenfreien Periode von 7 Tagen, beginnen Sie mit dem nĂ€chsten Streifen.

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie beschließen, Ihre Monatsblutung zu verschieben.

Ändern des ersten Tages Ihrer Monatsblutung: was Sie wissen mĂŒssen

Wenn Sie die Tabletten vorschriftsmĂ€ĂŸig einnehmen, wird Ihre Monatsblutung wĂ€hrend der tablettenfreien Woche beginnen. Wenn Sie diesen Tag Ă€ndern wollen, senken Sie die Anzahl der tablettenfreien Tage (Sie dĂŒrfen sie aber nie erhöhen - 7 ist das Maximum!). Wenn Ihre tablettenfreien Tage normalerweise an einem Freitag beginnen und Sie das auf einen Dienstag verlegen möchten (3 Tage frĂŒher), beginnen Sie drei Tage frĂŒher als normal mit einem neuen Streifen. Wenn Sie das tablettenfreie Intervall sehr kurz machen (zum Beispiel 3 Tage oder weniger), haben Sie wĂ€hrend dieser Tage möglicherweise keine Blutung. Sie stellen dann vielleicht leichte oder menstruationsĂ€hnliche Blutungen fest.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie vorgehen sollten, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg abbrechen

Sie können die Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg jederzeit abbrechen. Wenn Sie nicht schwanger werden möchten, fragen Sie Ihren Arzt nach anderen verlĂ€sslichen Methoden der EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung. Wenn Sie schwanger werden wollen, brechen Sie die Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg ab und warten auf eine Monatsblutung, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. So wird es einfacher sein, den erwarteten Geburtstermin zu berechnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verĂ€ndert, und Sie dies auf OMsan 0,020 mg/0,100 mg zurĂŒckfĂŒhren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Die Nebenwirkungen, die am hÀufigsten wÀhrend der Anwendung von OMsan 0,020 mg/0,100 mg auftreten, sind Kopfschmerzen und Schmier- oder Durchbruchblutungen.

Nachstehend finden Sie eine Auflistung der Nebenwirkungen, die mit der Anwendung von OMsan 0,020 mg/0,100 mg in Zusammenhang gebracht wurden:

HĂ€ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen):

  • verĂ€nderte Stimmung, Niedergeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Bauchschmerzen (Magenschmerzen)
  • schmerzende oder druckempfindliche BrĂŒste
  • Gewichtszunahme

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Anwenderinnen betreffen):

  • vermindertes Interesse an Sex
  • Hautausschlag
  • MigrĂ€ne
  • Erbrechen, Durchfall
  • Juckreiz oder erhabene Knoten auf der Haut
  • geschwollene BrĂŒste
  • FlĂŒssigkeitsretention

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Anwenderinnen betreffen):

  • KontaktlinsenunvertrĂ€glichkeit
  • allergische Reaktionen
  • gesteigertes Interesse an Sex
  • Absonderung aus den Brustwarzen oder der Scheide
  • Erythema nodosum (charakterisiert durch schmerzhafte rötliche Knötchen auf der Haut)
  • Erythema multiforme (Ausschlag mit zielscheibenförmiger Rötung oder GeschwĂŒren)
  • Gewichtsabnahme
  • gesundheitsschĂ€dliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: o in einem Bein oder Fuß (d.h. VTE)
    o in der Lunge (d.h. PE) o Herzinfarkt
    o Schlaganfall
    o Mini-Schlaganfall oder vorĂŒbergehende, einem Schlaganfall Ă€hnelnde Symptome, die als transitorische ischĂ€mische Attacke (TIA) bezeichnet werden
    o Blutgerinnsel in der Leber, im Magen/Darm, inden Nieren oder im Auge.

Die Wahrscheinlichkeit eines Blutgerinnsels kann erhöht sein, wenn andere ZustĂ€nde vorliegen, die dieses Risiko erhöhen (weitere Informationen zu den ZustĂ€nden, die das Risiko fĂŒr ein Blutgerinnsel erhöhen, und zu den Symptomen eines Blutgerinnsels finden Sie in Abschnitt 2).

Über die folgenden schweren Nebenwirkungen wurde etwas hĂ€ufiger bei Frauen berichtet, die die Antibabypille einnehmen (siehe Abschnitt 2: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen).

  • hohe Triglyzeridwerte
  • goldbraune Pigmentflecken (Chloasma), sogenannte „Schwangerschaftsflecken“
  • erhöhter Blutdruck
  • Lebertumoren
  • Leberfunktionsstörungen
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Epilepsie, MigrĂ€ne, Endometriose, Porphyrie (eine Stoffwechselstörung, die Bauchschmerzen und psychiatrische Störungen verursacht), systemischer Lupus erythematodes (wenn der Körper seine eigenen Organe und Gewebe angreift und schĂ€digt), Herpes in der spĂ€ten Schwangerschaft, Sydenham-Chorea (schnelle unwillkĂŒrliche zuckende oder windende Bewegungen), hĂ€molytisch-urĂ€misches Syndrom (eine Erkrankung, die nach durch E. coli verursachtem Durchfall auftritt), Leberprobleme, die durch Gelbsucht erkannt werden, Uterusmyom, Otosklerose.
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines Angioödems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden (siehe auch den Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Bei Langzeitanwenderinnen wurde GebÀrmutterhalskrebs berichtet, es ist aber nicht geklÀrt, ob das Sexualverhalten oder andere Faktoren wie ein humanes Papillomavirus (HPV) dazu beigetragen haben.

Die HĂ€ufigkeit der Diagnose Brustkrebs ist bei Anwenderinnen der Antibabypille leicht erhöht. Da Brustkrebs bei Frauen unter 40 Jahren selten ist, ist die zusĂ€tzliche Anzahl verglichen mit dem allgemeinen Brustkrebsrisiko gering. Ein ursĂ€chlicher Zusammenhang mit der Anwendung der Antibabypille ist nicht bekannt. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten „OMsan 0,020 mg/0,100 mg darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Alle Frauen, die kombinierte hormonelle Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie (VTE)) oder Arterien (arterielle Thromboembolie (ATE)). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung kombinierter hormoneller Kontrazeptiva finden Sie in Abschnitt 2, „Was sollten Sie vor der Einnahme von OMsan 0,020 mg/0,100 mg beachten?“.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg- Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegeben Monats.

Nicht ĂŒber 30°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z.B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was OMsan 0,020 mg/0,100 mg enthÀlt

Die Wirkstoffe sind:

Eine ĂŒberzogene Tablette (eine „Pille“) enthĂ€lt 0,02 mg Ethinylestradiol und 0,10 mg Levonorgestrel.

Die sonstigen Bestandteile (Hilfsstoffe) sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, MaisstÀrke, Povidon 30, Talkum, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]

TablettenĂŒberzug: Sucrose, Povidon 90, Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Talkum, Montanglycolwachs

Wie OMsan 0,020 mg/0,100 mg aussieht und Inhalt der Packung

OMsan 0,020 mg/0,100 mg Tabletten sind weiße, glĂ€nzende, runde, bikonvexe ĂŒberzogene Tabletten.

OMsan 0,020 mg/0,100 mg ist erhÀltlich in Packungen mit:

Kalenderpackung mit 21 ĂŒberzogenen Tabletten

Kalenderpackung mit 3 x 21 ĂŒberzogenen Tabletten

Kalenderpackung mit 6 x 21 ĂŒberzogenen Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer

Aenova IP GmbH

Temmlerstrasse 2

35039 Marburg

Deutschland

Hersteller

Haupt Pharma MĂŒnster GmbH

SchleebrĂŒggenkamp 15

48159 MĂŒnster

Mitvertrieb

Exeltis Germany GmbH

Adalperostr. 84

85737 Ismaning

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraums (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: OMsan 0,020 mg/0,100 mg ĂŒberzogene Tabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im MĂ€rz 2020.

TA002020313151110005

06.05.2020

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Wirkstoff(e) Ethinylestradiol Levonorgestrel
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aenova IP GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.07.2017
ATC Code G03AA07
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hormonelle Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung

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