Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Maintelyte ist eine Lösung der folgenden Substanzen in Wasser: Zucker (Glukose) Natriumchlorid Natriumacetat-Trihydrat Kaliumchlorid Magnesiumchlorid-Hexahydrat. Glukose ist eine der Energiequellen des Körpers. Diese Infusionslösung liefert 200 Kilokalorien pro Liter.
- Wirkstoff(e)
- Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Natriumacetat, Magnesiumchlorid +1 weitere
- Zulassungsinhaber
- Baxter Deutschland GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- B05BB02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Maintelyte 50 mg/ml Infusionslösung angewendet?
Maintelyte ist eine Lösung der folgenden Substanzen in Wasser:
- Zucker (Glukose)
- Natriumchlorid
- Natriumacetat-Trihydrat
- Kaliumchlorid
- Magnesiumchlorid-Hexahydrat.
Glukose ist eine der Energiequellen des Körpers. Diese Infusionslösung liefert 200 Kilokalorien pro Liter. Natrium, Kalium, Magnesium, Chlorid und Acetat sind chemische Substanzen, die im Blut vorkommen.
Maintelyte wird verwendet, um eine Quelle für Flüssigkeit und chemische Substanzen bereitzustellen und Sie mit Kohlenhydraten (Zucker) zu versorgen, wenn Sie nicht in der Lage sind normal zu essen oder zu trinken.
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Was ist vor der Einnahme von Maintelyte 50 mg/ml Infusionslösung zu beachten?
Sie dürfen Maintelyte NICHT erhalten, wenn Sie unter einer der folgenden Erkrankungen leiden:
- höhere Blutkaliumspiegel als normal (Hyperkaliämie)
- schwere Nierenprobleme (Niereninsuffizienz) mit einer verminderten Urinproduktion (Oligurie) oder gar keinem Urin (Anurie)
- Herz- oder Lungeninsuffizienz (nicht kompensierte Herz- oder Lungeninsuffizienz)
- Diabetes, der nicht ausreichend behandelt wird, sodass Ihr Blutzuckerspiegel über den Normalwert ansteigt (nicht eingestellter Diabetes)
- Glukoseintoleranz
- Bewusstlosigkeit (hyperosmolares Koma). Dies ist eine Art von Koma, das auftreten kann, wenn Sie Diabetes haben und nicht ausreichend Arzneimittel erhalten.
- höhere Blutzuckerspiegel als normal (Hyperglykämie)
- höhere Blutlaktatspiegel als normal (Hyperlaktatämie)
- wenn Sie allergisch gegen Kaliumchlorid, Natriumacetat-Trihydrat, Natriumchlorid, Magnesiumchlorid-Hexahydrat und Glukose oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten:
Allergie gegen Mais, da Maintelyte aus Mais gewonnenen Zucker enthält, siehe
Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“
- Herzinsuffizienz, schwere Herzrhythmusstörung oder andere Herzerkrankungen
- Lungenerkrankung (respiratorische Insuffizienz)
- Nierenversagen oder verringerte Nierenfunktion
- hohe Menge an Wasser im Körper oder Wasseransammlungen in der Lunge oder unter der Haut, insbesondere im Bereich der Knöchel
- Bluthochdruck
- Bluthochdruck während der Schwangerschaft (Präeklampsie oder Eklampsie)
- eine Erkrankung, die einen hohen Spiegel des Hormons Aldosteron verursacht (Aldosteronismus)
-
jede andere Erkrankung, bei der der Körper zu viel Natrium speichert, z. B. durch die
Behandlung mit Steroiden (siehe auch unten „Anwendung von Maintelyte zusammen mit anderen Arzneimitteln“). - jede Erkrankung, die dazu führt, dass Sie mit höherer Wahrscheinlichkeit einen hohen Blutkaliumspiegel aufweisen, z. B.:
- niedriger Blutkalziumspiegel
- eine Erkrankung, die fortschreitende Muskelschwäche verursacht (Myasthenia gravis)
- eine kürzlich erfolgte Operation mit Einsatz nerven- und muskelblockierender Medikamente (neuromuskuläre Blockade), die bei chirurgischen Eingriffen verwendet und von Ihrem Anästhesisten kontrolliert werden
- Störungen des Blut-pH-Wertes
- Kopfverletzung innerhalb der letzten 24 Stunden – Maintelyte sollte nicht verwendet werden.
- hoher Druck im Schädel
- Schlaganfall aufgrund Blutgerinnsel im Gehirn (ischämischer Schlaganfall)
- Mangelernährung, wenn Sie seit längerer Zeit zu wenig oder sehr schlecht gegessen haben
- Diabetes oder gestörte Glukosetoleranz
- wenn Sie Probleme mit dem Flüssigkeitsspiegel in Ihrem Gehirn haben (z. B. aufgrund einer Hirnhautentzündung [Meningitis], einer Blutung im Schädelinneren oder einer Hirnverletzung)
-
wenn Sie eine Erkrankung haben, die zu einem hohen Spiegel des Hormons Vasopressin führen kann, das die Flüssigkeit im Körper reguliert, z. B.
- eine plötzliche und schwerwiegende Erkrankung oder Verletzung
- Sie wurden operiert
- eine Hirnerkrankung
- Sie nehmen bestimmte Arzneimittel ein.
Diese Erkrankungen können das Risiko für einen niedrigen Blutnatriumspiegel erhöhen, was zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Krampfanfällen, Lethargie, Koma und Schwellungen des Gehirns führen kann.
Bei Verabreichen dieser Infusion nimmt Ihr Arzt Blut- und Urinproben, um Folgendes zu überwachen:
- Flüssigkeitshaushalt und Chemikalienspiegel, z. B. in Bezug auf Natrium, Kalium und Magnesium in Ihrem Blut und Urin (Ihre Elektrolyte im Plasma und Urin)
- Säuregehalt Ihres Blutes und Urins (Ihren Säure-Basen-Haushalt).
Da Maintelyte Zucker (Glukose) enthält, kann es zu einem hohen Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) kommen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie Diabetes haben. In diesem Fall kann Ihr Arzt:
- die Geschwindigkeit der Infusion anpassen
- Ihnen Insulin verabreichen, um den Blutzuckerspiegel zu senken.
Ist eine Langzeitbehandlung mit Maintelyte erforderlich, wird Ihr Arzt Ihnen auch andere Arten von Infusionen verabreichen. Diese decken den Bedarf Ihres Körpers an weiteren Chemikalien und Nährstoffen.
Kinder
Bei Kindern muss das Verabreichen von Maintelyte mit besonderer Vorsicht und unter engmaschiger Überwachung erfolgen.
Bei Neugeborenen, insbesondere bei Frühgeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht, besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich durch die Infusion von Glukoselösungen ein zu niedriger oder zu hoher Blutzuckerspiegel entwickelt. Ein niedriger Zuckerspiegel kann bei Neugeborenen zu lang anhaltenden Krampfanfällen, Koma und Hirnschäden führen. Ein hoher Zuckerspiegel wurde mit Einblutungen in das Gehirn, spät einsetzenden Bakterien- und Pilzinfektionen, Infektionen im Verdauungstrakt, Beeinträchtigungen der Augen, Lungenproblemen, längerem Krankenhausaufenthalt und Tod in Verbindung gebracht.
Fädiatrische Patienten sollten engmaschig überwacht werden. In Fällen, in denen die normale Regulierung des Wassergehalts im Blut aufgrund einer erhöhten Sekretion von antidiuretischem Hormon (ADH) gestört ist, kann die Infusion von Flüssigkeiten mit einer niedrigen Konzentration von Natriumchlorid zu einem niedrigen Blutnatriumspiegel führen (Hyponatriämie). Dies kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Krampfanfällen, Lethargie, Koma, Schwellungen des Gehirns und Tod führen, weshalb diese Symptome als medizinischer Notfall betrachtet werden.
Anwendung von Maintelyte zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
Die Einnahme der folgenden Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn Sie eine Infusion von Maintelyte erhalten:
neuromuskuläre Blocker (z. B. Tubocurarin, Suxamethonium und Vecuronium), die bei chirurgischen Eingriffen verwendet werden und von Ihrem Anästhesisten kontrolliert werden.
Andere Arzneimittel, die Maintelyte beeinflussen oder von Maintelyte beeinflusst werden können:
- entzündungshemmende Arzneimittel (Kortikosteroide)
- ein entzündungshemmendes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (Carbenoxolon)
- bestimmte Wassertabletten, sogenannte kaliumsparende Diuretika (z. B. Amilorid, Spironolacton, Triamteren)
- Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer (ACE-Hemmer) (zur Behandlung von Bluthochdruck)
- Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (zur Behandlung von Bluthochdruck)
- Tacrolimus (zur Verhinderung der Abstoßung eines Transplantats und zur Behandlung einiger Hauterkrankungen)
- Ciclosporin (zur Verhinderung der Abstoßung eines Transplantats)
-
saure Arzneimittel einschließlich:
- Salicylate (zur Behandlung von Entzündungen) (Aspirin)
- Barbiturate (Schlaftabletten)
- Lithium (zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen)
-
alkalische Medikamente einschließlich:
- Sympathomimetika (wie Ephedrin und Pseudoephedrin, die z. B. in Hustenpräparaten verwendet werden)
- Stimulanzien (wie Chinidin, Dexamphetaminsulfat [zur Behandlung von ADHD], Fenfluraminhydrochlorid [zur Behandlung von Übergewicht]).
Einige Arzneimittel können das Risiko von Nebenwirkungen aufgrund eines niedrigen Blutnatriumspiegels erhöhen. Zu diesen Arzneimitteln können gehören:
- Wassertabletten (Diuretika)
- Arzneimittel gegen Schmerzen und/oder Entzündungen (auch bekannt als nichtsteroidale Antirheumatika, NSAR)
- Antipsychotika
- Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (selektive Serotoninwiederaufnahme-Hemmer)
- Arzneimittel, die morphinähnliche Wirkungen erzeugen (Opioide)
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Antiepileptika)
- ein Hormon namens Oxytocin (bewirkt eine Kontraktion der Gebärmutter)
- bestimmte Arzneimittel, die zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden (Chemotherapie).
Anwendung von Maintelyte zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Sie sollten Ihren Arzt fragen, was Sie essen bzw. trinken dürfen.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Er wird entscheiden, ob Sie Maintelyte erhalten können, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
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Welche Nebenwirkungen hat Maintelyte 50 mg/ml Infusionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Wenn Sie eines der folgenden Symptome haben, sollten Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal informieren. Dies können Anzeichen für eine sehr schwere oder sogar tödliche allergische (Überempfindlichkeits-)Reaktion sein:
- Schwellung der Haut im Gesicht, der Lippen und Schwellung des Rachens
- Schwierigkeiten beim Atmen
- Hautausschlag
- Hautrötung (Erythem)
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich einer schwerwiegenden allergischen Reaktion, die als Anaphylaxie bezeichnet wird, sind mögliche Erscheinungsformen bei Patienten mit einer Allergie gegen Mais.
Sie erhalten eine von den Symptomen abhängige Behandlung.
Andere Nebenwirkungen sind:
-
Reaktionen aufgrund der Vorgehensweise bei der Verabreichung:
- Fieber
- Infektion an der Infusionsstelle
- lokaler Schmerz oder Reaktion (Rötung oder Schwellung) an der Infusionsstelle
- Reizung oder Entzündung der Vene, in die die Infusion der Lösung erfolgte (Phlebitis). Dies kann zu Rötungen, Schmerzen oder Brennen und Schwellungen entlang des Venenverlaufs führen, in den die Infusion der Lösung erfolgte.
- Bildung eines Blutgerinnsels (Venenthrombose), mitunter begleitet von einer Entzündung. Dies führt zu Schmerzen, Schwellungen oder Rötungen.
- Austritt der Infusionslösung in das Gewebe rund um die Vene (Paravasat).
- hohe Blutkaliumspiegel, die zu Herzrhythmusstörungen führen können (Hyperkaliämie)
- hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
- Ansammlung von übermäßiger Flüssigkeit im Körper (Hypervolämie)
- Störungen der Konzentration von Salzen im Blut (Elektrolytstörung)
- Anfälle (Krampfanfälle)
- niedrige Blutnatriumspiegel (Hyponatriämie)
- Schwellung des Gehirns, die zu Hirnschäden führen kann (Enzephalopathie bei Hyponatriämie).
Wenn der Infusionslösung ein Arzneimittel zugesetzt wurde, kann das zugesetzte Arzneimittel ebenfalls Nebenwirkungen verursachen. Diese Nebenwirkungen sind abhängig von dem zugesetzten Arzneimittel. Für eine Liste der möglichen Symptome sollten Sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels lesen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkung, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
Wie ist Maintelyte 50 mg/ml Infusionslösung aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Maintelyte sollte Ihnen nach dem auf dem Beutel nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum
NICHT mehr verabreicht werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 25 °C lagern.
Sie sollten Maintelyte NICHT verabreicht bekommen, wenn sich Partikel in der Lösung befinden oder das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.
Weitere Informationen zu Maintelyte 50 mg/ml Infusionslösung
Was Maintelyte enthält
Die Wirkstoffe sind:
- Glukose (als Monohydrat): 50 g pro Liter
- Natriumchlorid: 1 g pro Liter
- Natriumacetat-Trihydrat: 3,13 g pro Liter
- Kaliumchlorid: 1,50 g pro Liter
- Magnesiumchlorid-Hexahydrat: 0,30 g pro Liter.
Die sonstigen Bestandteile sind:
- konzentrierte Salzsäure (zur pH-Einstellung)
- Wasser für Injektionszwecke.
Wie Maintelyte aussieht und Inhalt der Packung
Maintelyte Infusionslösung ist eine klare Lösung, die frei von sichtbaren Partikeln ist. Sie wird in Polyolefin/Polyamid-Kunststoffbeuteln (Viaflo) geliefert. Jeder Beutel ist in einer versiegelten, schützenden äußeren Kunststoff-Umverpackung verpackt.
Die Beutelgröße beträgt 1.000 ml.
Die Beutel werden in Kartons geliefert. Jeder Karton enthält eine der folgenden Größen:
- 1 Beutel à 1.000 ml.
- 10 Beutel à 1.000 ml.
- 12 Beutel à 1.000 ml.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer:
Baxter Deutschland GmbH
Edisonstraße 4
85716 Unterschleißheim
Hersteller:
Bieffe Medital S.A.
Ctra De Biescas Senegue S/n
22666 Sabinanigo
Spanien
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Bulgarien: | GNAK 50 mg/ml solution for infusion |
| Kroatien: | GNAK 50 mg/ml otopina za infuziju |
| Tschechische Republik: | GNAK 50 mg/ml infuzni roztok |
| Zypern: | Maintelyte 50 mg/ml διάλυμα για έγχυση |
| Dänemark: | Glucose-Na-K Baxter 50 mg/ml, infusionsvæske, opløsning |
| Spanien: | Maintelyte Solución para perfusión |
| Finnland: | Glucose-Na-K Baxter 50 mg/ml infuusioneste, liuos |
| Frankreich: | MAINTELYTE solution pour perfusión |
| Deutschland: | Maintelyte 50 mg/ml Infusionslösung |
| Griechenland: | Maintelyte 50 mg/ml διάλυμα για έγχυση |
| Irland: | Maintelyte solution for infusion |
| Italien: | GNAK 50 mg/ml Soluzione per infusione |
| Malta: | Maintelyte solution for Infusion |
| Niederlande: | Maintelyte, oplossing voor infusie |
| Polen: | GNAK |
| Portugal: | GNAK 50 mg/ml Solução para perfusão |
| Rumänien: | GNAK 50 mg/ml Soluţie perfuzabilă |
| Slowenien: | GNAK raztopina za infundiranje |
| Slowakei: | GNAK 50 mg/ml Infúzny roztok |
| Schweden: | Glucose-Na-K Baxter 50 mg/ml infusionsvätska, lösning |
| Vereinigtes Königreich: | Maintelyte solution for infusion |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2023.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Handhabung und Zubereitung
Nur verwenden, wenn die Lösung klar ist und keine sichtbaren Partikel aufweist und wenn das Behältnis unbeschädigt ist. Unmittelbar nach dem Einführen des Infusionsbestecks verabreichen.
Erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung entnehmen.
Der Innenbeutel hält die Sterilität des Produkts aufrecht.
Keine in Reihe miteinander verbundenen Kunststoffbehältnisse verwenden. Eine solche Verwendung könnte zu einer Luftembolie führen, da Restluft aus dem Primärbehältnis gezogen wird, bevor die Verabreichung der Flüssigkeit aus dem Sekundärbehältnis abgeschlossen ist.
Wenn intravenöse Lösungen in flexiblen Kunststoffbehältnissen unter Druck gesetzt werden, um die Durchflussrate zu erhöhen, kann dies zu einer Luftembolie führen, wenn die Restluft im Behältnis vor der Verabreichung nicht vollständig entwichen ist.
Die Verwendung eines belüfteten intravenösen Infusionsbestecks bei geöffneter Belüftung kann zu einer Luftembolie führen. Belüftete intravenöse Infusionsbestecke mit geöffneter Belüftung sollten nicht zusammen mit flexiblen Kunststoffbehältnissen verwendet werden.
Die Lösung sollte mit sterilem Besteck unter Anwendung eines aseptischen Verfahrens verabreicht werden. Das Besteck sollte mit der Lösung vorgefüllt werden, um zu verhindern, dass Luft in das System gelangt.
Zusätze können vor der Infusion oder während der Infusion über den wiederverschließbaren Arzneimittelport zugefügt werden.
Das Hinzufügen anderer Arzneimittel oder eine inkorrekte Technik zur Verabreichung kann aufgrund des möglichen Eintretens von Pyrogenen zum Auftreten fiebriger Reaktionen führen. Im Falle einer Nebenwirkung muss die Infusion unverzüglich beendet werden.
Nach einmaligem Gebrauch entsorgen.
Nicht verwendete Lösung entsorgen.
Teilweise verwendete Beutel nicht wieder anschließen.
1. Anbruch
- Das Viaflo-Behältnis erst kurz vor dem Gebrauch aus der Umverpackung nehmen.
- Das Behältnis durch festes Zusammendrücken des Innenbeutels auf kleinste Undichtigkeiten prüfen. Bei festgestellter Undichtigkeit die Lösung entsorgen, da die Sterilität möglicherweise nicht mehr gegeben ist.
- Lösung auf Klarheit und Abwesenheit von Fremdkörpern prüfen. Wenn die Lösung nicht klar ist oder Fremdkörper enthält, Lösung entsorgen.
2. Zubereitung zur Verabreichung
Für die Zubereitung und Verabreichung steriles Material verwenden.
- Das Behältnis an der Ösenhalterung aufhängen.
-
Kunststoffschutz von der Auslassöffnung am Boden des Behältnisses entfernen:
- Mit der einen Hand den kleinen Flügel am Hals der Öffnung greifen,
- mit der anderen Hand den großen Flügel am Schnappdeckel greifen und diesen drehen,
- der Schnappdeckel springt ab.
- Zum Anlegen der Infusion ein aseptisches Verfahren anwenden.
- Infusionsbesteck anbringen. Für den Anschluss, die Entlüftung des Bestecks und die Verabreichung der Lösung lesen Sie bitte die vollständige Anleitung, die dem Besteck beiliegt.
3. Vorgehensweise für die Injektion von für die Zugabe vorgesehenen Arzneimitteln Die Lösung darf NICHT subkutan verabreicht werden.
Einige Zusätze können unverträglich sein
Bei Verwendung eines Zusatzes muss die Isotonie vor der parenteralen Verabreichung überprüft werden. Eine gründliche und sorgfältige aseptische Vermischung aller Zusätze ist zwingend erforderlich. Lösungen mit Zusätzen sollten sofort verwendet und nicht aufbewahrt werden.
Zugabe von Arzneimitteln vor der Verabreichung
- Den Arzneimittelport desinfizieren.
- Mit einer Spritze mit 19-Gauge(1,10-mm)- bis 22-Gauge(0,70-mm)-Nadel den wiederverschließbaren Arzneimittelport punktieren und die Injektion vornehmen.
- Lösung und Arzneimittel gründlich mischen. Bei Arzneimitteln mit hoher Dichte, z. B. Kaliumchlorid, beim Mischen leicht auf die Ports klopfen, während die Ports senkrecht gehalten werden.
Vorsicht: Beutel mit zugesetzten Arzneimitteln nicht aufbewahren.
Zugabe von Arzneimitteln während der Verabreichung
- Die Klemme am Infusionsbesteck schließen.
- Den Arzneimittelport desinfizieren.
- Mit einer Spritze mit 19-Gauge(1,10-mm)- bis 22-Gauge(0,70-mm)-Nadel den wiederverschließbaren Arzneimittelport punktieren und die Injektion vornehmen.
- Das Behältnis vom Infusionsständer nehmen und/oder in eine senkrechte Position drehen.
- Beide Ports durch leichtes Klopfen entleeren, während das Behältnis in senkrechter Position steht.
- Lösung und Arzneimittel gründlich mischen.
- Das Behältnis wieder in Gebrauchsstellung bringen, die Klemme wieder öffnen und mit der Verabreichung fortfahren.
4. Haltbarkeit bei Gebrauch: Zusätze
Die chemische und physikalische Stabilität aller Zusätze in Bezug auf den pH-Wert von Maintelyte im Viaflo-Behältnis sind vor der Verwendung festzustellen.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte das verdünnte Produkt sofort verwendet werden. Falls es nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Aufbewahrungsdauer und die -bedingungen im gebrauchsfertigen Zustand verantwortlich, was normalerweise nicht mehr als 24 Stunden bei
2 bis 8 °C sind, außer wenn die Rekonstitution unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgt ist.
5. Unverträglichkeiten bei zugesetzten Arzneimitteln
Die Verträglichkeit des für die Zugabe vorgesehenen Arzneimittels mit der Lösung im Viaflo- Behältnis muss vor der Zugabe beurteilt werden.
Diese Lösung darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden, wenn keine Studien zur Verträglichkeit durchgeführt wurden.
Die Gebrauchsanweisung des für die Zugabe vorgesehenen Arzneimittels muss beachtet werden.
Überprüfen Sie vor der Zugabe eines Arzneimittels, ob es in Wasser bei dem pH-Wert von Maintelyte (4,5–6,5) löslich und stabil ist.
Maintelyte Lösungen sind nicht mit Blut oder roten Blutkörperchen verträglich, da Gerinnung berichtet wurde.
Zusätze, die als unverträglich bekannt sind, sollten nicht verwendet werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


