Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Grippostad C Stickpack Granulat ist ein Arzneimittel gegen einfache Erkältungskrankheiten mit bestimmten Beschwerden. Es enthält als Wirkstoffe Paracetamol, Ascorbinsäure, Coffein und Chlorphenaminmaleat zur symptomatischen Behandlung von Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten .
- Wirkstoff(e)
- Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein, Chlorphenamin
- Zulassungsinhaber
- STADA Consumer Health Deutschland GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- R05XA01
- Anwendungsgebiete
- Kopfschmerzen (Cephalgie)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Grippostad C STICKPACK angewendet?
Kurzzusammenfassung
Grippostad C Stickpack Granulat ist ein Arzneimittel gegen einfache Erkältungskrankheiten mit bestimmten Beschwerden. Es enthält als Wirkstoffe Paracetamol, Ascorbinsäure, Coffein und Chlorphenaminmaleat zur symptomatischen Behandlung von Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten.
Grippostad® C STICKPACK ist ein Arzneimittel gegen grippale Infekte und Erkältungskrankheiten.
Grippostad® C STICKPACK wird angewendet
bei Erwachsenen zur Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.
Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt Grippostad® C STICKPACK fiebersenkend.
Grippostad® C STICKPACK enthält mehrere Wirkstoffe, die jeweils in einer festgelegten Menge dosiert sind. Daher kann die Dosis nicht individuell angepasst werden, wenn Sie überwiegend unter einem der oben genannten Symptome leiden. Sprechen Sie in solchen Fällen bitte mit Ihrem Arzt oder
Apotheker, dieser wird Ihnen ein Arzneimittel anderer Zusammensetzung empfehlen.
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Was ist vor der Einnahme von Grippostad C STICKPACK zu beachten?
Kurzzusammenfassung
Grippostad C sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden. Es kann zu Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln kommen, die schwangere und stillende Frauen einnehmen. Außerdem kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt werden. Personen, die schwanger sind oder stillen, sollten daher vor der Einnahme von Grippostad C einen Arzt aufsuchen.
Grippostad® C STICKPACK darf NICHT eingenommen werden
-
wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C),
Coffein, Chlorphenaminmaleat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, - wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden,
- von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren,
- wenn Sie schwanger sind,
- wenn Sie stillen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Grippostad® C STICKPACK einnehmen:
-
wenn Sie an schweren Krankheiten leiden, einschließlich (schwerer) Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an
Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten
in diesen Situationen wurde über eine schwere Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts) bezeichnet wird. Sie trat auf, wenn Paracetamol in normalen Mengen über einen längeren Zeitraum angewendet wurde oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Zu den Zeichen einer metabolischen Azidose können gehören: starke Atembeschwerden mit tiefer schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen, - wenn bei Ihnen eine Leberfunktionsstörung vorliegt,
- bei angeborenem vermehrten Bilirubin-Gehalt des Blutes (genannt Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit),
- wenn Sie unter Nierensteinen leiden oder zu Nierensteinen neigen. Dann besteht bei Einnahme großer Mengen von Grippostad® C STICKPACK durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich Nierensteine (Calciumoxalatsteine) bilden. Sprechen Sie in diesem Fall vor der Einnahme von Grippostad® C STICKPACK mit Ihrem Arzt,
- wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen leiden, bei denen zu viel Eisen im Körper gespeichert wird (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie),
- wenn Sie alkoholkrank sind,
- wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs und/oder eine Verengung des Blasenausgangs vorliegt,
- wenn Sie unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks leiden (Engwinkelglaukom),
- wenn Sie unter Magen- und/oder Zwölffingerdarm-Geschwüren leiden,
- wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion vorliegt,
- wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden,
- wenn Sie unter Angststörungen leiden,
- wenn Sie andere Paracetamol-haltige Arzneimittel anwenden,
- bevor Sie schmerzstillende Arzneimittel wie Grippostad® C STICKPACK über längere Zeit und/oder in höheren Dosierungen einnehmen. Dadurch können Kopfschmerzen auftreten, die Sie dann nicht durch erhöhte Dosen dieser Arzneimittel behandeln dürfen. Sprechen Sie in diesem Fall bitte mit Ihrem Arzt.
- wenn Sie an einer erblichen Störung des Stoffwechsels der roten Blutzellen (erythrozytäre Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel) leiden. Es kann in Einzelfällen zu einer Auflösung der roten Blutzellen kommen (schwere Hämolyse). Ihr Arzt kann diese Erkrankung durch einen Bluttest feststellen.
Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern, keine Besserung eintritt oder weitere Beschwerden hinzukommen sowie bei hohem Fieber müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Anwendung von Grippostad® C STICKPACK nicht erlaubt.
Hinweise zum Wirkstoff Paracetamol (enthalten in Grippostad® C STICKPACK) Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z.B. Grippostad® C STICKPACK) allgemein nur wenige Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.
Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten (wie z.B. Grippostad® C STICKPACK), zu schweren Leberschäden führen. In diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich.
Einnahme von Grippostad® C STICKPACK zusammen mit anderen
Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Wechselwirkungen der in Grippostad® C STICKPACK enthaltenen Wirkstoffe sind mit folgenden Arzneimitteln möglich:
andere Arzneimittel, die Paracetamol enthalten: Bei gleichzeitiger Einnahme von Grippostad® C STICKPACK mit anderen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln muss von Ihrem Arzt oder Apotheker
sichergestellt werden, dass die maximale Tagesdosis an Paracetamol nicht überschritten wird. Möglicherweise muss die Dosierung angepasst werden.
-
Arzneimittel, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen
(z.B. Propanthelin):
Solche Arzneimittel können zu einem langsameren Wirkungseintritt von Grippostad® C STICKPACK führen. -
Arzneimittel, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen
(z.B. Metoclopramid):
Solche Arzneimittel können zu einem schnelleren Wirkungseintritt von Grippostad® C STICKPACK führen. -
Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien):
Die wiederholte Einnahme von Grippostad® C STICKPACK über einen Zeitraum von mehr als 1 Woche kann die Wirkung der blutgerinnungshemmenden Arzneimittel verstärken. -
Arzneimittel mit breitem Wirkungsbereich wie z.B. Benzodiazepine
(Schlaf- und Beruhigungsmittel):
Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob Sie solche Arzneimittel bereits anwenden. Bei Kombination mit Grippostad® C STICKPACK können unterschiedliche und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten. Wenn Sie bei gleichzeitiger Einnahme solcher Arzneimittel Wechselwirkungen bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt. -
Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (AZT, Zidovudin):
Die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen) wird verstärkt. Daher sollten Sie Grippostad® C STICKPACK nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT anwenden. -
Arzneimittel gegen Gicht (Probenecid):
Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von Grippostad® C STICKPACK gegebenenfalls verringern. -
Schmerzmittel (Salicylamide):
Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylamiden kann die Wirkung von Grippostad® C STICKPACK verlängert sein. -
Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Colestyramin):
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Colestyramin kann die Wirkung von Grippostad® C STICKPACK verringert sein. - Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt werden müssen (siehe Abschnitt 2.).
-
Arzneimittel zur Behandlung von Asthma (Theophyllin):
Die Ausscheidung von Theophyllin aus dem Körper kann herabgesetzt sein. -
Arzneimittel gegen Erkältungskrankheiten oder Heuschnupfen
(Ephedrin und verwandte Substanzen):
Die gleichzeitige Anwendung mit Grippostad® C STICKPACK erhöht die Gefahr für die Entwicklung einer Abhängigkeit von solchen Substanzen. -
Arzneimittel, die sich auf Stoffwechselvorgänge in der Leber
auswirken:
Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel kann die Gefahr einer Leberschädigung durch Grippostad® C STICKPACK erhöhen.
Beispiele:
- bestimmte Schlafmittel (Barbiturate)
- Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin)
- Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (Rifampicin)
-
Arzneimittel mit beruhigender Wirkung:
Die Wirkung dieser Arzneimittel kann durch Grippostad® C STICKPACK verändert werden.
Beispiele:- bestimmte Schlafmittel (Barbiturate)
- Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen (Psychopharmaka)
- Arzneimittel zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika)
-
Arzneimittel, die die Herzfrequenz steigern:
Die Wirkung dieser Arzneimittel kann durch Grippostad® C STICKPACK verstärkt werden.- blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika)
- Schilddrüsenhormone (Thyroxin)
-
Arzneimittel, die den Abbau und die Ausscheidung von Grippostad® C
STICKPACK verändern können
Beispiele:- „Pille“ (orale Kontrazeptiva)
- Magenmittel (Cimetidin)
- Alkoholentwöhnungsmittel (Disulfiram)
- bestimmte Schlafmittel (Barbiturate)
- Nikotin (z.B. beim Rauchen)
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (bestimmte Gyrasehemmer).
Einnahme von Grippostad® C STICKPACK zusammen mit
Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Grippostad® C STICKPACK darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da Alkohol die Wirkung und die Nebenwirkungen von Grippostad® C STICKPACK beeinflussen kann.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Grippostad® C STICKPACK nicht einnehmen.
Stillzeit
Wenn Sie stillen, dürfen Sie Grippostad® C STICKPACK nicht einnehmen, da die Bestandteile von Grippostad® C STICKPACK in die Muttermilch übergehen können.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei Anwendung im empfohlenen Dosisbereich das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Zusammenwirken mit Alkohol.
Wenn Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigt ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Grippostad® C STICKPACK enthält Natriumverbindungen
Dieses Arzneimittel enthält 128 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Beutel. Dies entspricht 6,4% der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Wie wird Grippostad C STICKPACK angewendet?
Kurzzusammenfassung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 3-mal täglich im Abstand von mindestens 6 Stunden den Inhalt eines Beutels ein. Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie bei schwerer Einschränkung der Leber- und/oder Nierenfunktion darf Grippostad C nicht eingenommen werden.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt
Erwachsene
nehmen 3-mal täglich den Inhalt eines Beutels ein.
Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion
Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie angeborenem vermehrten Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss die Dosis vermindert bzw. der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen verlängert werden. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt.
Bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion dürfen Sie Grippostad® C STICKPACK nicht einnehmen (siehe Abschnitt 2 „Grippostad® C STICKPACK darf NICHT eingenommen werden“).
Kinder und Jugendliche
Kinder unter 18 Jahren dürfen Grippostad® C STICKPACK nicht einnehmen.
Art der Anwendung
Geben Sie bitte den Inhalt eines Beutels in ein Glas Trinkwasser. Die Auflösung des Granulats erfolgt nach etwa einer Minute, ohne umzurühren. Trinken Sie direkt im Anschluss den Inhalt des Glases vollständig aus.
Dauer der Anwendung
Sie sollten Grippostad® C STICKPACK nicht ohne ärztlichen Rat über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.
Wenn Sie eine größere Menge von Grippostad® C STICKPACK
eingenommen haben, als Sie sollten
Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Grippostad® C STICKPACK sofort einen Arzt und zeigen Sie ihm Ihre Medikamentenpackung. Ihr Arzt wird über das weitere Vorgehen entscheiden und je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen.
Folgende Zeichen können auf eine Überdosierung der in Grippostad® C STICKPACK enthaltenen Wirkstoffe hindeuten:
- Paracetamol: Bei Überdosierung kann es anfangs (am 1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Blässe und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen.
- Chlorphenaminmaleat: Bei Überdosierung können z.B. Rötung des Gesichts, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit und Verstopfung auftreten. Daneben wurden auch Halluzinationen, Koordinationsstörungen und Krämpfe beobachtet.
- Coffein: Bei Überdosierung können Zittern, Störungen des zentralen Nervensystems und Herz-Kreislauf-Störungen auftreten.
- Ascorbinsäure (Vitamin C): In hohen Dosen kann vorübergehender Durchfall auftreten.
Wenn Sie die Einnahme von Grippostad® C STICKPACK vergessen
haben
Falls Sie eine Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Einnahme nicht mehr als die übliche, empfohlene Dosis ein. Fahren Sie so mit der Einnahme fort, wie in dieser Packungsbeilage beschrieben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Grippostad C STICKPACK?
Kurzzusammenfassung
- Herzerkrankungen (Häufigkeit nicht bekannt)
- Veränderungen des Blutbildes (Sehr selten)
- Kopfschmerzen (Gelegentlich)
- Unwillkürliche Bewegungen (Sehr selten)
- Glaukomauslösung (Sehr selten)
- Die Atemwege betreffende Überempfindlichkeitsreaktionen (Sehr selten)
- Mundtrockenheit (Häufig)
- Magend-Darm-Beschwerden (Sehr selten)
- Verstärkter Harndrang (Selten)
- Nierenschädigungen (Sehr selten)
- Allergische Hautreaktionen (Gelegentlich)
- Appetitsteigerung (Sehr selten)
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Sehr selten)
- Anstieg der Leberwerte (Selten)
- Psychotische Reaktionen (Sehr selten)
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie bei sich allergische Reaktionen beobachten.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Mundtrockenheit.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
allergische Hautreaktionen (einfacher Hautausschlag oder Nesselausschlag), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautschädigung.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen).
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose),
- verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura),
- Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes (Panzytopenie),
- verminderte Blutzellbildung im Knochenmark (aplastische Anämie),
- bei hoher Dosierung Bildung eines veränderten Blutfarbstoffs, was zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe führen kann (leichte Methämoglobinbildung),
- Unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien),
- Auslösung einer Augenkrankheit mit erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom),
- Sehstörungen,
- die Atemwege betreffende allergische Reaktionen; bei vorbelasteten Personen kann durch den Wirkstoff Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgelöst werden (Analgetika-Asthma),
- Magen-Darm-Beschwerden,
- Beschwerden beim Wasserlassen; nach längerer Einnahme höherer Dosen kann es zu Nierenschäden kommen,
- Appetitsteigerung,
- Für den Wirkstoff Paracetamol sind schwere allergische Reaktionen (Schwellungen u.a. im Gesicht [Quincke-Ödem], Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und anaphylaktischer Schock) beschrieben worden.
- Sehr selten wurden für den Wirkstoff Paracetamol Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.
- nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen,
- psychotische Reaktionen.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die
Paracetamol einnehmen (siehe Abschnitt 2.),
- unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), wie z.B. Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie),
- Müdigkeit, Benommenheit,
- schwerste Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sind in Einzelfällen im zeitlichen Zusammenhang bei Arzneimitteln mit gleicher Wirkstoffkombination wie in Grippostad® C STICKPACK aufgetreten.
- innere Unruhe, Schlaflosigkeit.
Weisen Sie Ihren Arzt auf die Einnahme von Grippostad® C STICKPACK hin, wenn bei Ihnen Laboruntersuchungen (z.B. Blut oder Urin) durchgeführt werden sollen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Grippostad C STICKPACK aufzubewahren?
Kurzzusammenfassung
Das Arzneimittel muss unzugänglich für Kinder aufbewahrt werden. Es sollte nach dem angegebenen Verfallsdatum nicht mehr angewendet werden. Nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgen, sondern bei der Apotheke abgeben.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr
verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen
damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Grippostad C STICKPACK
Was Grippostad® C STICKPACK enthält
Die Wirkstoffe sind: Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein und Chlorphenaminmaleat.
1 Beutel mit 2,02 g Granulat enthält 400 mg Paracetamol, 300 mg Ascorbinsäure, 50 mg Coffein, 5 mg Chlorphenaminmaleat.
Die sonstigen Bestandteile sind
Citronensäure (Ph.Eur.) (E 330), Natriumhydrogencarbonat, Natriumcyclamat, Saccharin-Natrium (Ph.Eur.), Povidon K 25 (E 1201), Riboflavinphosphat- Natrium, Talkum (E 553b), Zitronenaroma.
Wie Grippostad® C STICKPACK aussieht und Inhalt der Packung
Weißes oder fast weißes Granulat.
Grippostad® C STICKPACK ist in Packungen mit 6 und 12 Beuteln à 2,02 g Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
STADA Consumer Health Deutschland GmbH Stadastraße 2–18
61118 Bad Vilbel Telefon: 06101 603-0 Telefax: 06101 603-259 Internet: www.stada.de
Hersteller
STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-259, Internet: www.stada.de
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2025.

Autor
Markus Falkenstätter, BSc
Student der Pharmazie
Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Lektor
Mag. pharm. Stefanie Brandauer
Pharmazeutin
Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



