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Medikamente

Gripagil Husten- und Bronchialtropfen

Gripagil Husten- und Bronchialtropfen
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Die Homoöpathie versteht sich als Regulationstherapie bei akuten und chronischen Krankheiten. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern der enthaltenen Einzelmittel ab.

Zulassungsinhaber
Steierl-Pharma

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Gripagil Husten- und Bronchialtropfen angewendet?

Die Homoöpathie versteht sich als Regulationstherapie bei akuten und chronischen Krankheiten.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern der enthaltenen Einzelmittel ab.

Dazu gehören:

Grippale Infekte

Die Anwendung dieses homöopathischen Arzneimittels in den genannten Anwendungsgebieten beruht ausschließlich auf homöopathischer Erfahrung.

Bei schweren Formen dieser Erkrankungen ist eine klinisch belegte Therapie angezeigt

Gripagil Husten- und Bronchialtropfen sind ein homöopathisches Komplexmittel, das aus folgenden Einzelmitteln zusammensetzt.

Atropa belladonna Dil. D 4, Cephaelis ipecacuanha Dil. D4, Cuprum aceticum Dil. D4 und Drosera Dil. D4.

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Was ist vor der Einnahme von Gripagil Husten- und Bronchialtropfen zu beachten?

Gripagil Husten- und Bronchialtropfen dürfen nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile von Gripagil Husten- und Bronchialtropfen sind.

Da keine ausreichenden Daten vorliegen, kann die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen werden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Gripagil Husten- und Bronchialtropfen:

Wenn die Beschwerden trotz Behandlung länger als 7 Tage anhalten oder bei schwerem Krankheitsgefühl, ist eine ärztliche Beratung dringend erforderlich.


Bei Einnahme homöopathischer Arzneimittel können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstreaktion). Das Arzneimittel ist dann abzusetzen. Nach Abklingen der Erstreaktion kann das Arzneimittel wieder eingenommen werden. Bei neuerlicher Verstärkung der Beschwerden ist das Mittel abzusetzen.

Homöopathische Arzneimittel können bei dafür empfänglichen Personen Arzneimittel- Prüfungssymptome (neue Beschwerden) hervorrufen. Beim Auftreten neuer Beschwerden soll das Arzneimittel abgesetzt werden.

Bei Einnahme von Gripagil Husten- und Bronchialtropfen mit anderen Arzneimitteln

Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt..


Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungs-pflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Gripagil Husten- und Bronchialtropfen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:

Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.


Schwangerschaft und Stillzeit

Daten über die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor.


Bei der Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Gripagil Husten- und Bronchialtropfen haben keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.


Der Alkoholgehalt von 51 Vol.-% ist zu beachten.

Wichtige Inforamtionen über bestimmte sonstige Bestandteile von Gripagil Husten- und Bronchialtropfen

Dieses Arzneimittel enthält pro Einzeldosis (20 Tropfen) 0,3g Alkohol, pro Tagesmaximaldosis (30 ? 60 Tropfen) 0,45 g ? 0,9 g Alkohol und darf daher an Alkoholkranke nicht abgegeben werden.


Der Alkoholgehalt ist bei Schwangeren bzw. Stillenden sowie bei Kindern und Patienten mit erhöhtem Risiko auf Grund einer Lebererkrankung oder Epilepsie zu berücksichtigen.

Wie wird Gripagil Husten- und Bronchialtropfen angewendet?

Falls vom Arzt nicht anders verordnet werden, nehmen Sie Gripagil Husten- und Bronchialtropfen immer genau nach Anweisung in dieser Packungsbeilage des Arzantes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

Dosierung:

Bei akuten Zuständen:

Erwachsene: 10-20 Tropfen im Abstand von 2 Stunden; maximal 60 Tropfen am Tag

Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: 5?10 Tropfen im Abstand von 2 Stunden; maximal 30 Tropfen am Tag

Bei chronischen Verlaufsformen:

Erwachsene: 3mal täglich 20 Tropfen

Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: 3mal täglich 10 Tropfen

Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.

Kinder:

Da keine ausreichenden Daten vorliegen, kann die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen werden.

Art der Anwendung:

Gripagil Husten- und Bronchialtropfen werden am besten vor den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen.


Dauer der Anwendung:

Wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder länger als 7 Tage andauern muss ein Arzt aufgesucht werden.


Wenn Sie eine größere Menge von GRIPAGIL HUSTEN- UND BRONCHIALTROPFEN eingenommen haben, als Sie sollten,.

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.


Der Alkoholgehalt von 51 Vol.-% ist zu beachten.

Bei versehentlicher Einnahme des gesamten Flascheninhalts von 50 ml werden 23 g Alkohol aufgenommen.

Dies kann insbesondere bei Kleinkindern zu einer Alkoholvergiftung führen.

Wenn Sie die Einnahme von GRIPAGIL HUSTEN- UND BRONCHIALTROPFEN vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.


Wenn Sie die Einnahme von GRIPAGIL HUSTEN- UND BRONCHIALTROPFEN abbrechen,werden keine Beschwerden auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Gripagil Husten- und Bronchialtropfen?

Wie alle Arzneimittel können Gripagil Husten- und Bronchialtropfen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie ist Gripagil Husten- und Bronchialtropfen aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nur klare Lösungen verwenden.

Die Information homöopathischer Arzneimittel kann durch Magnetfelder (z.B. Mikrowellen, Fernseher) zerstört werden, so dass die Arzneimittel dadurch ihre Wirkung verlieren. Ort und Art der Aufbewahrung homöopathischer Arzneien ist daher von grundlegender Bedeutung.

Weitere Informationen zu Gripagil Husten- und Bronchialtropfen


Was Gripagil Husten- und Bronchialtropfen enthält:


100 g (107 ml; 1 ml = 31 Tropfen) enthalten:  
Atropa belladonna Dil. D4 25 g
Cephaelis ipecacuanha Dil. D4 25 g
Cuprum aceticum Dil. D4 25 g
Drosera Dil. D4 25 g

1 ml enthält 0,46 g Ethanol. Gesamtethanolgehalt: 51 Vol.-%

Wie Gripagil Husten- und Bronchialtropfen aussieht und Inhalt der Packung

Gripagil Husten- und Bronchialtropfen sind eine rotbraune, klare Lösung aus Braunglas mit Verschluss und Tropfer aus Kunststoff erhältlich.


Packungsgrößen: 50 ml und 100 ml

Zulassungsinhaber und Hersteller:

Steierl-Pharma GmbH

Mühlfelder Straße 48

D-82211 Herrsching

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.


Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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